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2018 Israel (+Palästina)
#41
(21.05.2018, 12:17)Haifisch schrieb: Sixty dead in Gaza and the end of Israeli conscience
17 May 2018
The following article by Israeli journalist Gideon Levy was first published on hareetz.com


When will the moment come in which the mass killing of Palestinians matters anything to the right? When will the moment come in which the massacre of civilians shocks at least the left-center? If 60 people slain don't do it, perhaps 600? Will 6,000 jolt them?

When will the moment come in which a pinch of human feeling arises, if only for a moment, toward the Palestinians? Sympathy? At what moment will someone call a halt, and suggest compassion, without being branded an eccentric or an Israel hater?...
Von den Palästinensern bekannt gegebene Opferzahlen:
Zitat:...
Dr. al-Qedra said that the soldiers killed 13 Palestinian children, and injured 2096 others, in addition to wounding 1029 women. He added that 332 of the wounded Palestinians suffered life-threatening injuries, 3,422 suffered moderate wounds, 9,436 suffered mild injuries, and 5,572 suffered the effects of teargas inhalation. Dr. al-Qedra said that:
502 Palestinians were shot in the head and neck.
283 were shot in the chest and back.
225 were shot in the abdomen and pelvis.
938 were shot in the arm.
325 were shot in the leg.
1,117 suffered various cuts and bruises to several parts of their bodies.
He also said that 27 of the wounded Palestinians suffered amputations in their legs, one in his arm, and four others had some fingers severed by Israeli fire. Dr. al-Qedra added that the soldiers also shot and killed one medic, and injured 323 others with live fire and gas bombs, in addition to causing damage to 37 ambulances.
http://imemc.org/article/health-ministry-israeli-army-killed-112-palestinians-injured13190-since-march-30th/


Another Palestinian dies from wounds suffered on May 14....
http://mondoweiss.net/2018/05/military-p...-protests/
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#42
25. Mai 2018 um 13:41


Das israelische Ministerkomitee für Gesetzgebung wird am Sonntag einen Gesetzesentwurf diskutieren, der die Dokumentation der Menschenrechtsverletzungen israelischer Soldaten gegen palästinensische Bürger verbieten würde.

Am Donnerstag erklärte Israel Hayom, dass der Vorsitzende des Israel Beiteinus Block in der Knesset, Robert Ilatov, den Entwurf mit der Unterstützung des Führers seiner Partei, des israelischen Verteidigungsministers Avigdor Lieberman, vorgeschlagen habe.
In der Gesetzesvorlage heißt es: „Wer ein Video oder ein Foto schießt oder Soldaten während ihrer Arbeit aufnimmt, um die Moral von Soldaten und Bürgern zu stören, wird zu fünf Jahren Haft verurteilt. Wenn dies mit dem Ziel getan wird, die Sicherheit des Staates zu destabilisieren, wird der Täter zu zehn Jahren Haft verurteilt. “
Darüber hinaus verbietet das Gesetz den Austausch von Fotos oder aufgezeichneten Inhalten in sozialen Medien oder in den Medien….

Israel bill seeks to criminalise documentation of soldiers’ actions
https://www.middleeastmonitor.com/201805...s-actions/
 
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#43
Es handelt sich um das Verbot von jüdischer Pornografie (:
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#44
Jews Vs. Israel‏ @JewsVsIsrael 24. Mai

"If you're Jewish or non-Jewish, please, let the world know:

Jews all over the world are not responsible for the actions of the Zionist State of Israel!

Israel doesn't represent the Jewish people!"

-Rabbi Yakov Shapiro in Jerusalem. @TorahJews
 
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#45
GAZA ERWIDERT ISRAELISCHES FEUER
Veröffentlicht am 29. Mai 2018
[/url]Seit Monaten hat das zionistische Regime die Bevölkerung und die Regierungskräfte in Gaza beschossen, bombardiert und ermordet, ohne dass die palästinensischen Organisationen das Feuer erwidert haben, und so schien „Israel“ überrascht, dass das am heutigen Dienstag nicht mehr so war......[url=https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/05/29/gaza-erwidert-israelisches-feuer/#more-29152]https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/05/29/gaza-erwidert-israelisches-feuer/#more-29152
 
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#46
Dieser Herr ist ziemlich umstritten, aber in seinem Video behauptet er, dass sich viele muslimische Staatsvertreter getroffen hätten, um den Palästinensern beizustehen. Die Türkei sei auch dabei und es solle nach der Wahl in der TR los gehen (23.6.). Insgesamt seien es über 20 muslimische Staaten, die dabei mitmachen wollen.

https://www.youtube.com/watch?v=UIt8l144KGk

Möglich, dass da was dran ist
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#47
Wolfgang Gehrcke

Deutsche Sprachlosigkeit, wenn es um Kritik an Israel geht

Solidarisch mit den Schwachen, solidarisch mit den Palästinensern

Netanjahu besucht Deutschland, Frankreich, Großbritannien. Sein Ziel: Der Widerstand „Europas“ gegen die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die Trump-Administration zu schleifen. Seine eigene Regierung schließlich war es, die sich mit den USA die Bälle für diesen Coup zugespielt hat. Dafür hat ihn Trump schon belohnt:  Die US-Botschaft kommt nach Jerusalem, die Interessen der Palästinenser werden geopfert, Gaza brennt. Diese Politik der Gewalt durch Trump und Netanjahu hat schon heute einen hohen Preis. Allein im Mai d.J. sind von der israelischen Armee in ihrem Kampf gegen den „Marsch der Rückkehr“ 190 unbewaffnete Palästinenserinnen und Palästinenser getötet und 14 700 verletzt worden. Die israelische Seite hatte über 100 Scharfschützen eingesetzt und sie angewiesen, Demonstranten in die Knie zu schien; diese Wunden heilen ganz schlecht und sie vermitteln zudem die Botschaft: Auf die Knie! Abgeriegelt und bombardiert, wird Gaza zum größten Freiluftgefängnis der Welt.
Die Aufkündigung des Iran -Abkommens und Israels Angriffe auf Stellungen der Hisbollah in Syrien und Stellungen der Hamas in Gaza haben die Sicherheit Israels nicht erhöht, sie zeugen vielmehr von der geballten Gewalt im Nahen Osten. Wenn Verträge nichts mehr wert sind, macht es auch keinen Sinn, zwischen Israel und Palästina um Verträge zu verhandeln – über zwei Staaten, die Verteilung von Wasser, Rückkehrrechte von Palästinenserinnen und Palästinensern, die Sicherung von Jerusalem als Hauptstadt beider Staaten...
Die Aufkündigung des Iran-Vertrages durch die USA, das gewaltsame Vorgehen Israels, die Passivität oder Duldung des Westens signalisieren, dass man sich nicht auf Verhandlungen, sondern nur auf militärische Stärke verlassen kann. Und neue Waffen wird Netanjahu fordern. Die Bundesregierung wird mit der Begründung, dass man Israels Sicherheit nicht allein Trump überlassen darf, bereit sein, neue Waffen zu liefern. Umgekehrt klappt das jetzt auch: Deutschland least israelische Drohnen und lässt die „Piloten“ dafür in Israel ausbilden. So wäscht eine Hand die andere. Das hat mit Aussöhnung oder Freundschaft nichts zu tun. Das ist Machtpolitik pur mit dem bitteren Beigeschmack: Diese Politik gefährdet die Sicherheit des Staates Israel. Wer glaubt, seine Sicherheit auf der Unterdrückung anderer gründen zu können, irrt gewaltig. Das klappt vielleicht zeitweilig, aber nicht auf Dauer.
Unbestritten ist ein besonderes Verhältnis Deutschlands zu Israel, denn, wie es Günter Grass ausdrückte: Deutschland denken heißt Auschwitz denken. Angesichts der 27 Millionen im faschistischen Vernichtungskrieg getöteter Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion wäre auch ein besonders achtsames Verhältnis zu Russland nötig, sei hier nur angemerkt. Das besondere Verhältnis zu Israel kann aber nicht mit dem Begriff „Staatsräson“ beschrieben werden, denn „Staatsräson“ konstituiert ein über der Verfassung stehendes eigenes Recht. Dem Geist und Buchstaben des Grundgesetzes entspricht es hingegen, den Schwur von Buchenwald „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ in politisches Handeln umzusetzen. Gerade, wenn es um die Sicherheit Israels geht, wäre die Beibehaltung des Iran-Abkommens ein Schritt in diese Richtung, ein eigenständiger, lebensfähiger palästinensischer Staat auch.  Und an die Stelle israelischer Besatzungspolitik sollte israelische Nachbarschaftspolitik im Nahen und Mittleren Osten treten. Das hätte Angela Merkel Benjamin Netanjahu nahebringen müssen.
Als Außenminister war für Josef Fischer Kosovo die Rampe von Auschwitz. Sein aktueller Nachfolger im Amt unterstützt die Netanjahu-Regierung vorbehaltlos. Ersterem ging es nicht um Auschwitz, sondern um die Rechtfertigung von Krieg, und Letzterem nicht um Entspannung im nahen Osten, sondern um die Stärkung der einen Konfliktpartei zu Lasten der anderen. Aber muss nicht deutsche Schuld und deutsche Verantwortung dahin führen, die politischen und Menschenrechte Aller zu achten? Das betrifft aktuell auch und vor allem die Rechte der Palästinenserinnen und Palästinenser; sie sind in diesem Konflikt die Schwächeren und sie sollen geopfert werden. Wenn es Deutschland wirklich um ein gutes Verhältnis zu Israel geht, dann wäre eine andere Politik der Aufrichtigkeit, des offenen Wortes, auch der gegenseitigen Kritik angesagt. Da sie von der Bundesregierung derzeit nicht zu erwarten ist, muss sich wenigstens die Linke dafür einsetzen.

http://www.wolfgang-gehrcke.de/de/articl...-geht.html
 
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#48
Gehrckes Text klingt zwar richtig aber ist angesichts der Lage dürftig:

1.  Gehrcke erwähnt überhaupt nicht die rassistische Grundlage des Staates Israels, die gesetzlich festgeschrieben ist: Menschen jüdisches Glaubens bzw. Abstammung haben Rechte, die Christen und Muslime nicht haben, besonders zu ihren Land zurückzukehren. Israel verweigert UN Resolution Nr. 194 zu respektieren, wo Israel aufgerufen ist den Palästinensern die Rückkehr zu ihrem Land zu ermöglichen. Jede Person hat, laut Menschenrechte, das Recht in sein Land zurückzukehren, was den Palästinensern, darunter die Mehrheit der Bewohner Gaza verweigert wird. Sie leben hinter Stacheldraht und können sogar ihre ehemaligen Dörfer sehen, dürfen aber nicht zurückkehren, da sie nicht Juden sind.

Frieden kann aber nur auf Grund der Gerechtigkeit gedeihen. In Israel gibt es immer mehr Menschen, die sich für das Rückkehrrecht der Palästinensern einsetzen. Diese sollten von deutschen Linken unterstützt werden. Leider tun sie es nicht.

2.  Die Idee eines souveränes Palästinenserstaates, die Gehrke als Lösung erwähnt, ist eine gewaltige Täuschung.  Palästina kann nicht in zwei Staaten geteilt werden. Das lässt sich einfach geographisch und menschlich nicht machen. Hr. Gehrcke sollte es schon längst verstanden haben. Tut er nicht.

3.  Die politische Unterstützung Israels durch die deutschen Eliten hat nichts mit Sühne oder Freundschaft zu Juden zu tun, sondern mit der Tatsache, dass sie ihre natürliche Bewunderung von Rassismus und  Militarismus auf die Juden ausleben können. Mehrfach wurden Juden, die sich für einen gerechten Frieden einsetzen, von deutschen Politiker ignoriert oder sogar diffamiert. Westliche Staaten wollen kein gerechten Frieden in Palästina, weil damit sie ihren wichtigen Alliierten in der Region verlieren würden. 

4.  Die Unterdrückung der Palästinenser durch die Zionisten ist für die Polizeien der Welt sehr nützlich, da Israel seine High-Tech Waffen und Sicherheitstechnologie auf den Rücken der Palästinenser ausprobieren kann. Andere Staaten müssen ihre Technologie im Labor ausprobieren. Israel kann es auf lebendigen Menschen ausprobieren. Der israelische Film "The Lab" von Yotam Feldman veranschaulicht wie Israel von der Unterdrückung der Palästinensern profitiert.  Man würde von einem Linken erwartet, dass er zumindest auf diese perfide Rolle Israels hinweisen würde. Fehlanzeige. Israelis wie Yotam Feldman sind in Deutschland unerwünscht, weil sie keine Faschisten sind.
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#49
Die Ohnmacht des Völkerrechts
In Palästina gelten Menschenrechte und Völkerrecht nicht mehr. Als Bundeskanzlerin Angela Merkel jüngst den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu empfing, wollte dieser nur über den Iran reden. Sollte sie überhaupt noch Zeit gehabt haben, die Siedlungspolitik zu kritisieren, so hätte er über die existentielle Bedrohung durch den Iran, die Hisbollah und die Hamas und die Notwendigkeit der militärischen Verteidigung in Syrien und am Gaza-Zaun geredet. Auch darüber, dass Jerusalem für immer die ungeteilte Hauptstadt Israels bleibe und die Palästinenser ein Rückkehrrecht vergessen sollten.......
 
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#50
„Radikalislamische“ Hamas?
In fast jeder Nachrichtenmeldung zum Konflikt in Palästina taucht die Formulierung „radikalislamische“ Hamas auf. Diese Formulierung verkennt jedoch die Geschichte der Hamas und die jüngere Palästinenser-Politik des Staates Israel. Der ehemalige Nahostkorrespondent Heiko Flottau versucht dieses Thema für die NachDenkSeiten kritisch aufzuarbeiten und fragt sich nebenbei, warum noch niemand auf die Idee gekommen ist, die herrschenden Kräfte in Israel als „radikal-zionistisch“ zu titulieren......
 
 
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