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Wir brauchen DICH/SIE !
#1
Beim Weihnachtsmarkt Attentat ist noch lange nicht die Luft raus und wir sind fern davon den Fall zu den Akten zu legen.
Allerdings brauchen wir Unterstützung, Mitbürger die sich einbringen und helfen möchten die vielen inzwischen erarbeiteten Ermittlungsansätze weiter zu verfolgen.

Was wir nicht brauchen sind Leute die Ihre gesellschaftskritische Meinung auf 5-minütigen Youtube Videos aufbauen, wir suchen Menschen die vorgebildet und beharrlich sind.
Geomatiko ist keine Schnellschuss-Plattform um sich mal eben durch lautes "Alles Fälschung! CGI und der und der steckt dahinter" zu profilieren.

Wir möchten zu jedem Zeitpunkt zitierfähig und seriös sein, verstehen uns als Dienstleister für 'echte' Journalisten, Medienschaffende aber auch für die aufrechte Politik.

Traut euch, wir haben einen internen Bereich zu Berlin, der einen geschützten Raum bietet und viele bisher nicht veröffentlichte Details und Informationen bietet.

INP
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#2
Eine rechtliche und politische Begründung der zivilen Aufklärungsarbeit

Elias Davidsson, 21. April 2017

Das moderne Strafrecht hat das archaische Selbsthilferecht ersetzt. Menschen, die durch eine Straftat als Opfer oder Angehörige betroffen wurden, sind heute selbstverständlich nicht berechtigt, den mutmaßlichen Täter durch Rachehandlungen zu bestrafen bzw. zu töten. Im modernen Strafrecht übertragen die Bürger die Ermittlung, Verfolgung und Bestrafung der mutmaßlichen Straftäter staatlichen Instanzen, die dazu befugt sind, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Während die archaische Gesellschaft Straftaten in erster Linie als eine Angelegenheit der Familie der unmittelbaren Opfer sah, stellen Straftaten seit der Errichtung des modernen Strafrechts eine doppelte Verletzung dar, nämlich einen schweren Eingriff in die Rechte der unmittelbaren Opfer und gleichzeitig eine Verletzung der öffentlichen Ordnung.

Da Verletzungen des Strafrechts auch Verletzungen der öffentlichen Ordnung sind, kann auch konkret nachvollzogen werden: Erstens finden Gerichtsverhandlungen in Straffällen öffentlich statt und zweitens werden Urteile “im Namen des Volkes” verkündet. Darüber hinaus wird die Justiz durch Steuergelder der Bevölkerung finanziert. Schon alleine daraus entsteht ein berechtigtes Interesse der Bevölkerung, die Ausführung der behördlichen und gerichtlichen Aufgaben zu kontrollieren. Wer bezahlt hat, hat ein Anrecht zu wissen, was mit dem Geld gemacht wird.

Aus diesen Betrachtungen ergibt sich, dass die Öffentlichkeit – und das bedeutet selbstverständlich jeder mündige Bürger – ein Anrecht auf die Aufklärung von Straftaten und die gerechte Bestrafung oder den Freispruch des Verdächtigen besitzt. Der Bürger hat einen begründeten Anspruch auf die Wahrheit und die Gerechtigkeit.

Der Anspruch auf die Wahrheit in Strafsachen ist mittlerweile auch von der Menschenrechtskommission der Vereinigten Nationen als Bestandteil der Menschenrechte anerkannt worden. Das Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat ergänzend Kriterien zur Bewertung von staatlichen Ermittlungen erwirkt. Damit können staatlichen Ermittlungen als angemessen oder unangemessen bewertet werden.

Wo Menschen durch vermutlich terroristische Anschläge getötet werden, besitzen deshalb nicht nur die Opfer und ihre Angehörigen, sondern auch die Öffentlichkeit ein anerkanntes Anrecht auf eine gründliche, unvoreingenommene, unabhängige und durchsichtige Ermittlung der Straftat (die vier Hauptkriterien einer angemessenen Ermittlung).

Es ist bedauernswert, dass in Deutschland staatliche Behörden nach mutmaßlichen Terroranschlägen offenkundig keine angemessenen Ermittlungen im Sinne der Menschenrechte ausführen. Diese Unterlassung verletzt die Rechte der Opfer, ihrer Angehörigen und der allgemeinen Bevölkerung. Es ist die Zeit gekommen, diese Unterlassung nicht mehr zu dulden.

Mit der Forderung nach einer angemessenen öffentlichen Untersuchung der mutmaßlichen Terroranschläge und Amokläufe der letzten Jahre in Deutschland, versuchen wir, die Rechtsstaatlichkeit und die demokratischen Rechte aufrecht zu erhalten und zu verteidigen. Falls staatliche Instanzen der Forderung nach rückhaltloser Aufklärung nicht nachkommen, muss die Zivilgesellschaft so gut wie möglich eigene Untersuchungen durchführen und aus diesen vernünftige Schlüsse ziehen.
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#3
"so gut wie möglich eigene Untersuchungen durchführen "
Ja, das machen wir - so gut wie möglich.
Das Problem dabei ist nicht einmal so sehr das Schweigen von Beteiligten, die nicht vorhandene Pflicht von Augenzeugen oder gar Opfern uns gegenüber Auskunft zu geben.
Das Problem ist wie von E.Davidsson angesprochen das Verheimlischen und Vertuschen seitens der zuständigen Behörden.
Wo sind die Videos? Wo sind die Fotos? Wo sind all die anderen unzähligen Dolumente, die dem Generalbundesanwalt und der Polizei vorliegen oder angeblich vorliegen. Der GBA erwähnt ein ums andere Mal, dieses oder jenes Video, das ihm vorliege, belege, dass Amri hier dies und da das tat. Warum veröffentlicht er das nicht? Braucht er diese Sachen etwa noch für einen Prozess gegen einen toten Amri als Beweismaterial?
Warum wird das alles nicht von den Aus angefordert? (Zumindest wissen wir nichts davon..)

Insbesondere interessieren derzeit die GPS-Daten und die Tachodaten aus dem Scania-LKW. Da werden keine persönlichen Daten angefordert, da wird kein Persönlichkeitsrecht verletzt, nichts dergleichen.

Und solange das nicht da ist, sind Hinweise auf kleine Infos aus der Tagespresse, aus Augenzeugenberichten, logische Überlegungen usw. wichtig. Wir brauchen Sie!
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