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Cambridge Analytica und Facebook
#11
Firma aus Geheimdienstkomplex hinter Facebook-Skandal
Hinter Cambridge Analytica steht die auf „Schwarze PR“ und Desinformationskampagnen spezialisierte britische SCL-Group. Die wurde mit Aufträgen aus dem britischen Verteidigungsministerium für psychologische Operationen hochgezogen und ist auf Desinformationskampagnen spezialisiert. Der Skandal um Facebook und Cambridge Analytica ist nur die Spitze eines Eisbergs. schon das „Mission Statement“ der Konzernmutter von Cambridge Analytica, der SCL Group, sagt alles über dieses Segment der Big-Data-Branche aus: „Datenanalyse und Strategien zur Verhaltensänderung“, wobei Regierungsstellen die bevorzugten Kunden sind.
 
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#12
James Corbett





INP
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#13
Soros, Facebook und die Presse

Wie wir herumgetrieben werden wie Schafe im Schlachthof.

Auf einmal kocht Facebook hoch.
Warum eigentlich?
Dass die Daten zu Gold machen, ist nicht neu. Die Informatiker sagen das den Journalisten seit Jahren, aber die Journalisten hat es nie gestört. Die, die jetzt auf Facebook einhacken, haben noch vor wenigen Tagen ihr Publikum aufgefordert, über Facebook mit ihnen in Kontakt zu treten und zu kommentieren.
Auch die Nummer mit Cambridge Analytica ist seit einem Jahr bekannt. Und Obama hat auch schon sowas genutzt. Hat nie jemanden gestört.
Das war natürlich nicht in Ordnung, Facebook hätte das nicht tun dürfen und man hätte sich schon früher daran stören müssen. Grundsätzlich ist das ja nicht schlecht, sich an Facebook zu stören.
Aber warum jetzt? Und warum wieder mal in Form einer konzertiert-synchronisierten Kampagne?
Dass Soros dahintersteckt, hatte ich ja schon vermutet. Auf einmal soll Facebook an Trump und Brexit schuld sein, und deshalb will man Facebook jetzt kleinkriegen. Wiederholung verhindern. Die beiden Wahlen „delegitimieren”. Wahlen wirkungslos machen.
Die Sache hat aber einen Haken: So übel und dreckig Facebook auch sein mag, immerhin geben sie einer großen Zahl „kleiner Leute” eine Stimme im Internet. Nicht jeder könnte, würde und wollte den Aufwand treiben, einen eigenen Webserver zu betreiben. Stirbt Facebook, muss man trotz aller Abneigung sagen, geht auch ein Stück Meinungsfreiheit kaputt – jedenfalls das, was Maas davon noch übrig gelassen hat.
Wenn es aber Verbindungen von Maas zu Soros gibt, könnte man auf den Gedanken kommen, dass schon Maas Zensurgesetz in Wirklichkeit den Zielen von Soros diente, und wohl nicht reichte, weshalb man jetzt mit größerem Kaliber schießt.
(....)
Der UK Guardian, der die Anti-Facebook-Kampagne losgetreten hat, arbeitet eng mit George Soros zusammen – auch als Autor: Am 15.2. schrieb Soros im Guardian, „Nur die EU kann die Macht von Facebook und Google brechen“. Die Autorin des Guardian, die die „Skandalgeschichte“ um Facebook und Cambridge Analytica schon seit dem Brexit verfolgt, Carole Cadwalladr, arbeitet außerdem mit der linken Stiftung Open Democracy zusammen, die von der UK Labour Party und den Open Society Stiftungen von George Soros finanziert wird. Ihre Darstellung eines angeblichen Skandals wird nun ungefragt von allen deutschen Medien, der Bundesregierung und der EU wiedergekäut, um weitere Zensur von konservativen Meinungen im Internet zu fordern.
Viele große deutsche Medien gehören zum „Recherche-Netzwerk“ Correct!v, das von George Soros und der SPD-nahen Brost-Stiftung (WAZ-Gruppe) finanziert wird. Correct!v wurde nach dem Vorbild der US-Lobbygruppe Media Matters gegründet, welches Soros und Clinton-Stratege John Podesta 2004 nach der Lewinsky-Affäre ins Leben riefen, um den Nachrichten den richtigen „Spin“ (Linksdrall) zu geben. Zu den Unterstützern von Correct!v gehören die Chefredakteure Giovanni di Lorenzo („Die Zeit“), Klaus Brinkbäumer („Der Spiegel“), Christian Lindner („Rhein-Zeitung“), Mathias Müller von Blumencron („FAZ“) und Wolfgang Krach („Süddeutsche Zeitung“). Die Süddeutsche Zeitung gehört zum internationalen Recherchekollektiv ICIJ, das von Soros finanziert wird, die SZ wiederum betreibt ein umstrittenes Recherchekollektiv mit den SPD-nahen „öffentlichen“ Sendern WDR und NDR.

Ist der ganze Datenschutzkram nur ein Vorwand?

ganz hier:http://www.danisch.de/blog/2018/03/26/so...ie-presse/
 
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#14
Facebook-Datenskandal: Auch Brexit-Votum unter Betrugsverdacht

Die Brexit-Kampagne soll mit einer mit Cambridge Analytics verbundenen Firma die Briten manipuliert und das gesetzliche Kostenlimit überschritten haben, behaupten Whistleblower.
Die Facebook-Datenschutz-Affäre hat schon den US-Wahlkampf in ein zweifelhaftes Licht gerückt - nun trifft es auch die "Vote Leave"-Kampagne der britischen EU-Austrittsbefürworter. Zwei Whistleblower stellen das knappe Brexit-Votum nämlich in Frage. Dabei geht es um zweierlei Vorwürfe: einerseits um illegele Datennutzung und Zusammenarbeit Cambrigde Analytycs, andererseits um einen Gesetzesverstoß bei der Spendenobergrenze der Kampagne.

Die politischen Köpfe der "Vote Leave"-Kampagne waren immerhin zwei derzeit amtierende Minister: Außenminister Boris Johnson und Umweltminister Michael Gove. Die Anwälte der Whistleblower veröffentlichten am Montag 53 Seiten mit ausgewählten Beweisen.

Vorwurf Nummer eins: Geld floss an Cambridge Analytica
Es gibt Hinweise darauf, dass die "Vote Leave"-Kampagne die Arbeit von Cambridge Analytica über Umwege bezahlt hat. Die Gruppe investierte rund 40 Prozent ihres Budgets in die Datenanalysefirma AggregateIQ (AIQ). Das kanadische Unternehmen stehe in enger Verbindung mit Cambridge Analytica. "AIQ und Cambridge Analytca arbeiteten Hand in  Hand", sagte Datenanalyst Christopher Wylie dem "Spiegel", der Kanadier hat für Cambridge Analytics gearbeitet. Beide Firmen würden anhand von zugänglichen Daten (Vorwurf an Facebook: Selbst Daten von Freunden von Facebook-Nutzer wurden weitergegeben) Perönlichkeitsprofile erstellen, um dann Werkzeuge zur Beeinflussung zu entwickeln. "Danach führt man Menschen in einen Tunnel voller Fake News", sagte Wylie in dem Artikel.
Während Wylie behauptet, AIQ habe das Programm Ripon entwickelt, das auch Cambridge Analytica im Trump-Wahlkampf angewendet haben soll, bestreitet AIQ jegliche Verbindung der beiden Firmen.
Vorwurf Nummer zwei: illegale Weitergabe von Spenden
Politisch handfester sind die Vorwürfe auf einer anderen Front, die nur indirekt mit illegalem Datensammeln zu tun hat. Es geht um einen Spende der Brexit-Kampagne "Vote Leave" an eine Gruppe Gleichgesinnter namens "BeLeave". "Vote Leave" hatte vor dem Referndum im Juni 2016 mehr als sieben Millionen Euro Spendengelder eingesammelt und hatte damit das gesetzliche Spendenlimit erreicht. Whisteblower Shahnmir Sanni arbeitete damals für "BeLeave". Er berichtet, dass die Jugendorganisation eine Spende von 650.000 Euro von der gleichgesinnten "Vote Leave"-Gruppe bekommen hätte. Mit dem Geld sei dann AIQ für Datenanalysen und -acquise bezahlt worden. Die wesentliche Frage dabei: War "BeLeave" ein Ableger von "Vote Leave" oder handelt es sich um zwei getrennte Organisationen. Gehören beide Organisationen zusammen, wäre die Spende nicht rechtens gewesen und die Kosten für die Datenanalyse wären "Vote Leave" zuzuordnen - das Kostenlimit wäre gesprengt worden......

https://diepresse.com/home/ausland/ausse...1522154170

(wird immer deutlicher, was der "Skandal" bewirken soll)
 
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#15
[Bild: 2018-03-27_5-19-57.jpg?itok=Of_mQHP2]

Cambridge Analytica Whistleblower Tells UK Lawmakers, Trump's Election Made Him Speak Out

According to Christopher Wylie, the whistleblower behind the Facebook and Cambridge Analytica scandal, we have President Trump to thank for the exposure of Facebook as a data-hording, privacy-busting super-surveillance 'state'.
Wylie, appearing in front of U.K. lawmakers in London this morning, said that the election of Donald Trump as U.S. president in 2016 made him speak out about the practices being employed by the political data firm.

"I wouldn't say it was just because of Donald Trump, but Donald Trump makes it click in your head that this actually has a much wider impact. I don't think that military-style information operations is conducive for any democratic process," he told the committee of lawmakers.

(....)
In other words, if Hillary had won, the general public would remain oblivious to Facebook's (and other social media giants) massive data-gathering efforts.. and Mark Zuckerberg would still be the 4th richest person in the world (instead of 8th!).

https://www.zerohedge.com/news/2018-03-2...-him-speak

"This is just the fallback option for justifying the removal of Trump, now that the Russian narrative has been totally discredited.
Watch for Mueller to move over to this one."
 
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#16
Freidenker‏ @freidenker1977 3 Std.Vor 3 Stunden
#CambridgeAnalytics
Will man jetzt Wahlen annullieren?
"Mit diesen Daten sollen Wähler im US-Wahlkampf zugunsten von Donald #Trump mit Wahlwerbung beeinflusst worden sein. #Die EU will prüfen, ob auch das #Brexit-Referendum betroffen war."
http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-03/facebook-mark-zuckerberg-us-kongress-aussage-datenskandal?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.twitter.ref.zeitde.share.link.x … via @zeitonline

Zuckerberg Has Decided To Testify Before Congress
His decision means that Washington, not London, will be the site of the great public inquest into big tech firms and their usage of user data for commercial purposes...
https://www.zerohedge.com/news/2018-03-2...y-congress
 
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#17
Dirk Müller - Facebook & der perfide Plan hinter der Empörung über Datenmissbrauch





Edit INP:
Hier der Link zum angesprochenen Masterplan. (Pdf)
 
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#18
Die Wahrheit über die Cambridge Analytica-SCL

Psychologische Operationen des britischen und amerikanischen „Staates im Staat“


Von Julie Hyland 
28. März 2018


Der Skandal um die Beziehungen von Facebook zu Cambridge Analytica, dem Datenanalyse-Unternehmen, das mit dem ehemaligen Vorsitzenden von Trumps Wahlkampfteam Steve Bannon in Verbindung gebracht wird, beherrscht die Medien in den USA und Großbritannien.
Die ernsten datenschutzrechtlichen Bedenken in Bezug auf das Abschöpfen von persönlichen Daten von etwa 50 Millionen Facebook-Usern wurden von dem britischen Fernsehkanal Channel 4 News aufgebracht. Ein verdecktes Ermittlungsteam filmte den Geschäftsführer von Cambridge Analytica Alexander Nix, wie er sich mit unsauberen Operationen brüstet, um Politiker zu gewinnen und Wahlen zu beeinflussen.
Die Enthüllungen werden dazu benutzt, hysterische Behauptungen über eine „russische Einmischung“ zu verbreiten. Doch eine genauere Untersuchung zeigt, dass die eigentliche Gefahr für demokratische Rechte von Operationen zur subtilen Einflussnahmen ausgeht, für die Elemente des britischen und US-amerikanischen Staates im Staat verantwortlich sind.
Die Muttergesellschaft von Cambridge Analytica ist die in Großbritannien beheimatete Firma SCL. Sie war früher unter dem Namen Strategic Communication Laboratories bekannt, und ist eine private Firma für Verhaltensforschung und strategische Kommunikation. Sie wurde 1993 von Nigel Oakes gegründet. Oakes ist der Sohn von Major John Waddington Oakes und ein ehemaliger Freund von Lady Helen Windsor. Er war früher Angestellter bei der von Margaret Thatcher bevorzugten Werbeagentur Saatchi & Saatchi, bevor er SCL gründete.
Ähnlich wie Oakes sind die Vorstandsmitglieder von SCL Sprösslinge aus der britischen herrschenden Klasse, von ehemaligen militärischen Führungskräften und Militärausrüstern bis zu Sponsoren der konservativen Partei.
Lord Ivar Mountbatten, Cousin dritten Grades von Königin Elisabeth, sitzt im Aufsichtsrat, und CEO Roger Gabb ist ein millionenschwerer Weinhändler, ehemaliger britischer Offizier der Spezialeinheiten und wichtiger Geldgeber der Tory Party. SCL-Präsident Sir Geoffrey Pattie war Unterstaatssekretär im Verteidigungsministerium der Regierung Thatcher. SCL-Vorstandsvorsitzender ist der Risikokapitalgeber Julian Wheatland, der auch Vorsitzender der Oxfordshire Conservatives Association ist. Der ehemalige Schatzmeister der konservativen Partei, Jonathan Marland, Handelsbeauftragter unter Premierminister David Cameron, gehört zu den Aktionären.
(....)
Das Außenministerium der USA hat mit SCL einen Vertrag über 500.000 Dollar abgeschlossen. SCL soll dafür „Forschungs- und Analyse-Unterstützung“ liefern „in Zusammenhang mit unserer Mission, der Terrorpropaganda und Desinformation im Ausland entgegenzuwirken“.

Ein Ableger, die SCL Defense, erhielt 775.000 Dollar „um Nato-Operationen in Osteuropa zu unterstützen, die gegen Russland gerichtet sind“.

O’Hare berichtet: „Die Firma hat in Riga einen dreimonatigen Kurs abgehalten, auf dem ,modernste Gegenpropaganda-Techniken‘ gelehrt wurden. Sie haben zum Ziel, den Mitgliedsstaaten zu helfen, Russlands Propaganda in Osteuropa einzuschätzen und entgegenzuwirken.‘

Die Nato-Website erklärte, das ,revolutionäre‘ Training würde, ,den Ukrainern helfen, sich besser gegen die russische Bedrohung zu verteidigen‘.“

SCL hatte auch Verträge mit dem Pentagon über psychologische Operationen im Iran und im Jemen.
Wann immer genau mit dem Programm der Zielgruppenanalyse begonnen wurde: Die eigentliche Nachricht, die von den offiziellen Medien verschwiegen wird, besteht darin, dass die verdeckten Operationen und subtilen Techniken, die in den neokolonialen Abenteuern des amerikanischen und britischen Imperialismus benutzt wurden, jetzt auf ihre eigene Bevölkerung angewandt werden.

ganz hier:http://www.wsws.org/de/articles/2018/03/...b-m28.html
 
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#19
Palantir hat Cambridge Analytica bei illegalen Methoden geholfen
Mitarbeiter der Überwachungsfirma Palantir sollen Cambridge Analytica unter die Arme gegriffen und dabei geholfen haben, die von Facebook abgezogenen Daten zu verarbeiten, sagte gestern der Whistleblower Christopher Wylie bei einer Anhörung im britischen Parlament. In mindestens einem Fall hat Palantir die Zusammenarbeit bereits bestätigt, beteuerte aber gegenüber der New York Times, dies sei ein Einzelfall und ohne Wissen des Konzerns geschehen. Laut der US-Zeitung vorliegenden Dokumenten soll Alfredas Chmieliauskas im Jahr 2013 begonnen haben, Wylie und anderen Kollegen bei Cambridge Analytica Tipps zu geben, wie sich möglichst einfach und umfangreich Daten von Facebook absaugen und zu psychometrischen Profilen umwandeln lassen.
 
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#20
31.3.

Wie hängt der Facebook-“Skandal“ zusammen mit Trump und dem Brexit?

Donald Trump und der Brexit haben zwei Dinge gemein: Der Mainstream wollte partout nicht an ihren Erfolg glauben und anschließend wurden alle Optionen durchgespielt, wie diese demokratischen Ergebnisse revidiert werden könnten. Während Trumps Handlungsfreiheit in den USA massiv mit der Russlandkarte behindert wird, konnte der Brexit bislang nicht annulliert werden, ohne sich zu offensichtlich von der Demokratie zu verabschieden. Mit den jüngsten Anschuldigungen gegen Facebook könnte sich das ändern.

Schon lange ist bekannt, dass die großen Datenkraken alle Informationen sammeln und kommerzialisieren. Warum also kommt gerade jetzt der Hype um Facebook und Cambridge Analytica? Letztere ist ein undurchsichtiges Unternehmen. So ist auf Wikipedia Widersprüchliches zu lesen: „Cambridge Analytica ist ein 2014 von der britischen SCL Group gegründetes Datenanalyse-Unternehmen mit Hauptsitz in New York City,...,“ um dann wenige Zeilen tiefer zu verkünden, „Gründung: 2013, Hauptsitz: London, Vereinigtes Königreich“. Stephen Bannon, Trumps Wahlkampfmanager, wird als Co-Gründer genannt. Als Dachorganisation wird dann die SCL-Group benannt, die wiederum ihren Hauptsitz in Arlington/USA hat. Also was jetzt? London, New York oder Arlington/USA? Und es wird noch interessanter.....

weiter:
https://www.anderweltonline.com/index.php?id=836
 
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