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Das Kontraste-Video
#81
(08.03.2019, 12:33)fhh schrieb:
(08.03.2019, 12:06)BSB schrieb: Also widerspricht Dr. Vogel ja dem Faktenfinder. Man sieht nach seiner Aussage zumindest den Teil der unmittelbaren Nachtatphase, in der ein Figürchen aus der Kabine springt. Wo springt es hin? Außerdem ist unser Schwenk ja kein langsames Hin-und-her-Bewegen, sondern ein hektisches.
Siehst Du, was ich meine?

Der größere Ausschnitt ist ja übrigens zu Beginn des Kontraste-Videos zu sehen.

Woher stammt die Annahme, daß jemand das Video (von einem Bildschirm?) abgefilmt hat? Ich sehe dafür kein Indiz.

Ja, die Erklärung vom BMI passt noch nicht ganz. Vielleicht hat er  die Herstellung der gezeigten rbb-Videos noch nicht durchleuchtet.

Die Annahme kommt aus unserer Diskussion. Jetzt weiß ich nicht mehr, ob es hier irgendwo geschrieben stand, aber es scheint aus meiner Sicht klar:
Das Video wird von einer großen Leinwand nochmals abgefilmt und dadurch wird u.a. der 'Schwenk' erzeugt.
Aber: es verbiegt und verzerrt sich dabei das Bikini-Haus. Muss es auch, da es jetzt kein 3-dimensionaler Raum ist, der gefilmt wird, sondern die 2-D-Videofläche.

Ich darf diesen Beitrag aus dem anderen Strang hier loco proprio beantworten.

Es wäre natürlich denkbar, daß das Video auf die von Dir beschriebene Weise entstanden ist, aber da gibt es doch weitaus bequemere Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Verzerrungen dürften sich daraus erklären, daß die Überwachungskamera wie üblich ein Weitwinkelobjektiv hat.
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#82
Aus der Mediathek ist das Ding jetzt sicherheitshalber mal gelöscht worden, der unter #10 von Rantanplan angegebene Link funktioniert bei mir auch nicht mehr.
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#83
Kapitel 3

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downl...onFile&v=1

3. Video vom Anschlagsgeschehen
Das Tatgeschehen wurde durch Videoaufnahmen eines privaten Unternehmens vom Europa-Center aus größerer Entfernung aufgezeichnet. Das BKA hat das Video nebst Auswertungsvermerk dem UA im Rahmen der Erfüllung des Beweisbeschlus-ses BKA-5 vorgelegt. Beides steht den Abgeordneten bereits seit dem 13. November 2018 zur Verfügung. Ebenso hat der Untersuchungsausschuss des Landes Berlin das in Rede stehende Video mit Auswertungsvermerk erhalten. Zudem war das frag-liche Video Gegenstand der ARD-Sendung "Kontraste" vom 01. März 2018. In dem Video selbst schwenkt das Sichtfeld der Kamera während des Aufzeich-nungszeitraums und der Tatort ist zeitweise außerhalb des Sichtfeldes. Allerdings ist u.a. eine Bewegung am Tat-LKW zu erkennen, die als Öffnen der Fahrertür gewertet werden kann. Die Person des Fahrers ist jedoch nicht zu erkennen. Aufgrund der Videoqualität sowie der Entfernung ist insgesamt eine Identifizierung von Personen in dem Video nicht möglich. Im Zusammenhang mit dem vermuteten Fluchtweg kann angenommen werden, dass der Täter hinter dem LKW, außerhalb des Sichtfeldes der Kamera, in Richtung Bahnhof Zoo gelaufen ist.
Dass eine Person mit dem Aussehen von BEN AMMAR einem Mann mit einem Kantholz seitlich an den Kopf schlägt, um dem flüchtenden AMRI den Weg freizuma-chen, ist der Videoaufnahme nicht zu entnehmen. Auch gibt es keine weiteren im Zuge der Fluchtwegrekonstruktion festgestellten Videoaufnahmen, die BEN AMMAR oder das Niederschlagen einer Person mit einem Kantholz oder einem anderen Ge-genstand zeigen. Nach den aktuellen Ermittlungsergebnissen steht jedoch fest, dass ein ziviler Ersthel-fer im unmittelbaren Nachgang zum Anschlag eine Wunde am Kopf erlitt, in Folge derer er ins Koma fiel. Die Herkunft der Verletzung konnte nicht geklärt werden. Der Geschädigte äußerte vor seinem Koma, keine Kenntnis über die Herkunft der Wunde zu haben. Die Begutachtung durch das rechtsmedizinische Institut der Charité kommt zu dem Schluss, dass eine Fremdeinwirkung bei der Entstehung der Wunde eher unwahrscheinlich ist. Die weiteren Ermittlungen ergaben ebenfalls keine Hin-weise auf ein Fremdverschulden der Verletzung.
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