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Bundestags- Untersuchungs-Ausschuss
#11
Lese ich das korrekt?
Da hatte also jemand das Mobil-Telefon gestohlne, das man im Führerhaus fand?
Bedeutet das, dass man nun zugibt, dass Amri es also nicht in das Führerhaus gelegt hatte?
Oder war das Handy gestohlen worden und dann an Amri übergeben worden? Wann das? Und WIE um alles in der Welt lässt sich dieser "Zwischenbesitz" zwischen dem Eigentümer und dem angeblichen Letztnutzer Amri beweisen, also herleiten? Hatte dieser H. auf dem Handy Name und Adresse hinterlassen, obwohl er es weiter vertickte?

So oder so - eine Mords-Story.

Und der UA lässt sih sowas bieten.
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#12
(01.06.2018, 19:32)A.Hauß schrieb: Oder war das Handy gestohlen worden und dann an Amri übergeben worden? Wann das? Und WIE um alles in der Welt lässt sich dieser "Zwischenbesitz" zwischen dem  Eigentümer und dem angeblichen Letztnutzer Amri beweisen, also herleiten? Hatte dieser H. auf dem Handy Name und Adresse hinterlassen, obwohl er es weiter vertickte?

So oder so - eine Mords-Story.

Und der UA lässt sich sowas bieten.

Die Herkunft des HTC, ungefähr zusammengefasst:

- gehörte einem Schweizer 
- wurde dem Schweizer gestohlen 1.) im Italien-Urlaub* im September oder 2.) auf der Warschauer Brücke**
- wurde am 24.09.2016 in Berlin als gestohlen gemeldet
- war am 26.09.2016 beim neuen Besitzer (Amri oder Kumpane)
- der Original-Besitzer aus der Schweiz lebt in Frankreich

** die Version mit der Warschauer Brücke kam später

Ja, das waren die Informationen, manchmal kamen Varianten. Nur Hussein E. wurde nie erwähnt. Es hieß immer, man wüsste nicht, ob Amri das Handy selbst gestohlen oder von jemand erhalten hatte.
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#13
Variante A:
Hussein erhielt vom IS den Befehl, für Amri ein Handy zu stehlen, am besten in der Schweiz, weil da die Handys so gut sind. Jetzt hat Hussein die Selbstbezichtigungitis und glaubt, bei einer Verurteilung mit den Jungfrauen im Paradies belohnt zu werden, zumindest mit eine Teilmenge.
Variante B:
Hussein, der arme Tropf, legte in der Fusilet-Moschee mitsamt den Schuhen auch sein Handy ab und wurde dann von Amri seiner Schuhe und auch des Handys bestohlen. Aber, klug wie er war, hatte er mit einem schwaizer Messer in die Schuhsohlen und in die Handy-Rückseite seinen Namen eingeritzt. Die RErmittler hatten sich aber nur die Vorderseite des Handys angesehen und fanden jetzt heraus, wers gewesen war.
Der UA wird es noch heraus bekommen, welche Variante die stimmigste ist.
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#14
Für mich auch vorstellbar, dass man hier denjenigen vor sich hat, der das HTC nicht nur 'organisiert' sondern auch ab dem 26.09.2016 nach dem Reset benutzt hat.

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/1281332/
04.05.2018

"Generalstaatsanwältin Margarete Koppers informierte über eine baldige Abschiebung des inhaftierten Zeugen H.E. Der soll Amri das Handy verkauft haben, das später am Tatort gefunden wurde."
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#15
Natürlich würde man Hussein nicht in den Ring schicken, wenn er nicht gebrieft wäre.
Aber wenn er zugleich derjenige gewesen wäre, der all die Fotos machte, x-fach durch die Kantstr. latschte usw. , hat man zwar den Vorteil, mit einem Mann gleich zwei Aufgaben zu erledigen - aber was, wenn der sich verplappert?
Diese Risiko-Variante, da stimme ich zu, ist allerdings nicht auszuschließen.
Wären Sie, fhh, doch nur im UA und könnten den grillen... Fiese kleine Fangfragen oder Beweisanträge...
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#16
Einmal im U-Ausschuss sitzen und Akten auswerten, das wär's....

Um ein Haar hätte man als Gast bei der Anhörung von H. E. durch den parlamentarischen U-Ausschuss zumindest dabei sein können, dieser Teil war öffentlich. Doch der Termin wurde kurzfristig abgesagt. 

Auszug aus der Einladung zur 14. Sitzung des 1. Untersuchungsausschusses "Terroranschlag Breitscheidplatz" 
– teilweise auswärtig – am Freitag, dem 25. Mai 2018
Öffentliche Sitzung (zu TOP 1 a) mit begrenzter Platzzahl, siehe Hinweise)

Tagesordnung 
1. Beweiserhebung durch Vernehmung a) des Zeugen E-1 – auswärtig –

Die Vernehmung zu TOP 1 a) erfolgt in der JVA Plötzensee. Die Anzahl der im dortigen Sitzungsraum zur Verfügung stehenden Plätze ist begrenzt, es stehen 15 Presseplätze zur Verfügung. Eine Akkreditierung der Medienvertreter/-innen erfolgt über das Pressereferat des Abgeordnetenhauses; zu den Modalitäten der Akkreditierung wird eine gesonderte Pressemeldung am 23.05.2018 herausgegeben. Besucher werden gebeten, sich bis zum 24.05.2018, 11.00 Uhr, unter Tel. (030) 2325-1361 anzumelden. 
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#17
https://www.tagesspiegel.de/politik/atte...59994.html

Artikel vom 07.06.2018

Grrrr..... es war angekündigt, aber nun wurde Hussein E. also doch nicht vernommen. Hätte man sich fast denken können...... 

"Geladen waren im Ausschuss auch eine Mitarbeiterin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) und eine Beamtin aus dem Bundeskriminalamt. Ein Zeuge, der dringend verdächtig ist, Amri ein gestohlenes Mobiltelefon verkauft zu haben, berief sich auf sein Zeugnisverweigerungsrecht......"

Und zeitgleich wurde heute in Italien ein Tunesier aus dem Netzwerk Amris in sein Heimatland abgeschoben....
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#18
https://web.de/magazine/news/u-ausschuss...n-33001786
Aktualisiert am 07. Juni 2018, 22:06 Uhr

Auszug:

Der Vorsitzende des Ausschusses, Armin Schuster (CDU), kündigte zudem an, dass in Italien Informationen über den Tod Amris eingeholt werden sollen. Der Tunesier war wenige Tage nach dem Anschlag in Berlin in der Nähe von Mailand erschossen worden. Auf diplomatischem Weg werde derzeit versucht zu klären, ob und wie der Ausschuss Zugang zu italienischen Akten erhalten könnte.* [!!]
Auch der wissenschaftliche Dienst des Bundestages beschäftige sich mit dieser Frage.

Eine Vernehmung von Hussein E, von dem das nach dem Anschlag in Amris Lastwagen gefundene Handy stammen soll, wird es zunächst nicht geben. Der Anwalt des Mannes habe angekündigt, das Recht seines Mandanten durchzusetzen, jede Aussage zu verweigern.**

*...immerhin will man sich jetzt Informationen aus Italien einholen....
** na gut, dann war es der Anwalt
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