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2010-07-24: LoveParade - Disaster in Duisburg
#1
SPON: Die Akte Duisburg.
Zitat:Auftakt zum Love-Parade-Prozess
Die Akte Duisburg
21 Tote, mehr als 650 Verletzte - das Love-Parade-Unglück in Duisburg erschüttert Menschen bis heute.
Nun wird die Katastrophe vor Gericht aufgearbeitet.
Die wichtigsten Fragen und Antworten

Es hat mehr als sieben Jahre gedauert - nun soll die Love-Parade-Katastrophe vor Gericht aufgearbeitet werden. An diesem Freitag beginnt der Prozess. 21 Menschen kamen bei dem Techno-Event im Sommer 2010 in Duisburg ums Leben, Hunderte wurden verletzt.

In dem Verfahren soll geklärt werden, wie es dazu kommen konnte - und wer im strafrechtlichen Sinne Schuld trägt. Dabei sitzen nicht diejenigen auf der Anklagebank, die kurz nach dem Unglück in der öffentlichen Meinung als Schuldige ausgemacht wurden: Duisburgs damaliger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) und der Chef des Veranstalters Lopavent,
.. weiter
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#2
Zitat:Opferanwalt im Loveparade-Prozess
"Adolf Sauerland soll auspacken"

Am Mittwoch soll Duisburgs ehemaliger Oberbürgermeister Adolf Sauerland im Prozess um die Katastrophe bei der Loveparade aussagen. Prozessbeteiligte warten gespannt darauf.

Quelle: RP-Online

Tags: #loveparade #sauerland
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#3
Material zum Thema:
http://www.medienanalyse-international.d...urger.html

Die Straßensperren in Duisburg entsprechen irgendwie den Pollern am Kiepenkerl in Münster: leiderleider waren sie -nicht irgendwann - sondern im entscheidenden Moment weggeräumt worden.
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#4
Ich mußte meine vielversprechende Karriere als Hobbykriminalist aus Zeitmangel an den Nagel hängen, aber alle, die noch im Geschäft sind, sollten sich auf das gestrige Ereignis in Israel stürzen. Die paar Fetzen, die ich in den Nachrichten gehört habe, lassen viele Glocken schrillen. Absperrgitter, viele Diskussionen im Vorfeld um das Event, militärische Spezialeinheit ikEinsatz...
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#5
Stimmt, BSB:
umzäuntes Gelände, ekstatische Menschen, Polizei mal da, mal nicht und im entscheidenden Moment: Polizei blockert den Ausgang:
https://translate.google.de/translate?hl...ch&pto=aue

Die Jerusalem Post zitiert dabei eine Zeugenaussage aus Maariv:
Zitat:"We were at the entrance, we decided we wanted to get out and then the police blocked the gate, so whoever wanted to get out could not get out. In that hurry we fell on each other, I thought I was going to die," said an eyewitness to Maariv. "I saw people dead next to me."
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#6
"Augenzeugen warfen der Polizei vor, Besucher in das abgesperrte Areal gelassen zu haben, obwohl es schon extrem voll gewesen sei. Nach Beginn der Panik hätten die Einsatzkräfte dann nicht schnell genug Ausgänge geöffnet. "
https://www.deutschlandfunk.de/israel-po...id=1254043

vgl. dazu:
http://www.medienanalyse-international.d...urger.html
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#7
Laut Ha’aretz, verweigern die feiernden Ultrareligiösen Gruppen den Behörden den Zugang zum Unfallsort Meron, sowie auch zur Stadt Bne Brak und bestimmten Vierteln in Jerusalem. Diese Gruppen betrachten diese Ortschaften als extraterritorial, wo Staatsgesetze nicht gelten. Laut israelischen Zeitungen sollen etwa 100.000 ultrareligiösen Juden in Meron gefeiert haben, aber die Sicherheitsvorkehrungen am Ort waren völlig unangemessen. Das kann man an den Bildern vom Ort sehen. Ich bezweifle, dass hier eine vorsätzliche Tötung stattfand. Die Schuld liegt wahrscheinlich bei den religiösen Organisatoren, die ständig im Konflikt mit dem Staat sind. Sie wollten auch – aus religiösen Gründen – nicht auf die formelle Identifizierung der Leichen warten, da sie unbedingt die Toten sofort beerdigen wollten (wie es im Judentum die Praxis ist). Diese Spannungen gehören seit je der israelischen Gesellschaft.
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