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SZ 30.10.17 - Überraschende Wende im Waffenhändler-Prozess
#1
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/amok...-1.3730422
  • Der Prozess gegen Philipp K., der David S. die Tatwaffe für die neun Morde am OEZ verkauft haben soll, wurde unterbrochen.

  • Die einmonatige Pause soll genutzt werden, um Chatprotokolle aus dem Darknet auszuwerten. Außerdem wurden 13 zusätzliche Prozesstage anberaumt.

  • Zu der Rolle von sogenannten V-Männer gab es am Montag eine kurze, aber heftige Auseinandersetzung zwischen Staatsanwaltschaft und Opfervertretern.
Aus dem Gericht von Martin Bernstein
Die Wende kam überraschend - sogar für die, die sie eingeleitet haben: Im Prozess gegen den Waffenhändler des Münchner OEZ-Attentäters hat die Strafkammer um Vorsitzenden Richter Frank Zimmer 13 zusätzliche Verhandlungstage anberaumt. Und eine einmonatige Pause, um die zahlreichen neuen Beweisanträge sowie weitere 2234 Seiten Chatprotokolle aus dem Darknet-Waffenforum bewerten zu können.

Rechtsanwalt Onur Özata, der den Vater des in der Hanauer Straße ermordeten 19-jährigen Giuliano K. vertritt, hatte vor der von manchen Prozessbeobachtern als sensationell empfundenen Wende im Prozess gefordert, den Jenaer Forscher Matthias Quendt als sachverständigen Zeugen zu hören. Quendt hat in einem Gutachten den Nachweis geführt, dass die Tat des David S. am 22. Juli 2016 weniger ein Amoklauf als Folge individueller Mobbing-Erfahrungen war als ein rassistisch motiviertes Hassverbrechen. Für Özata hat sich mittlerweile der Tatverdacht erhärtet, dass der Waffenhändler Philipp K. davon gewusst und sich damit der Beihilfe zum Mord schuldig gemacht habe.

Damit weicht das Gericht von seiner bisherigen Linie ab
Bis Ende Februar hat die Strafkammer jetzt neue Termine anberaumt - "danach" würde dann immer montags weiterverhandelt, ließ der Vorsitzende durchblicken, dass mit einem baldigen Urteil nicht zu rechnen ist. Damit weicht das Gericht von seiner bisherigen Linie ab. Vor einem Monat schien sich das Ende der Beweiserhebung bereits anzudeuten. Die Staatsanwaltschaft solle sich schon mal auf ihr Plädoyer vorbereiten, regte die Kammer damals an.
Jetzt ist genau das Gegenteil geplant: Am 1. Dezember soll der Prozess mit einer weiteren Zeugenbefragung fortgesetzt werden. Ein ehemaliger Zellengenosse des Waffenhändlers soll dann aussagen. Er hoffe nicht, dass er den Mann polizeilich werde vorführen lassen müssen, sagte der Vorsitzende Richter. Die Skepsis kommt nicht von ungefähr: Der mutmaßliche Zeuge war zunächst getürmt, hat sich jetzt aber gemeldet.

2234 Seiten Chatprotokolle
Zur Prozesspause mögen auch fünf prall gefüllte Aktenordner beigetragen haben, die die Staatsanwalt Florian Weinzierl am Montag hinter der Richterbank im Hochsicherheitssaal in Stadelheim hatte aufbauen lassen. Sie enthalten 2234 Seiten größtenteils entschlüsselter Chatprotokolle des Angeklagten unter dem Pseudonym "Rico" aus dem Waffenforum von "Deutschland im Deep Web", aber auch Darknet-Beiträge von "Maurächer", dem Münchner OEZ-Attentäter. Die könnten unter anderem deshalb brisant werden, weil inzwischen erwiesen ist, dass der spätere Münchner Attentäter schon ein Jahr zuvor nach einer Waffe gesucht und dabei Kontakt zu verdeckten Ermittlern gehabt hatte, die unter falscher Identität in der Waffenszene fahndeten.
Zu deren Rolle und der weiterer Behörden gab es am Montag eine kurze, aber heftige Auseinandersetzung zwischen Staatsanwaltschaft und Opfervertretern. Rechtsanwalt Yavuz Narin und Rechtsreferendarin Claudia Neher äußerten den Verdacht, dass im Verfahren V-Leute geschützt und "Fehler der Ermittler vertuscht" werden sollten. Sie forderten, möglichen Absprachen der Staatsanwaltschaft mit dem Zoll, aber auch mit den Verteidigern des Angeklagten nachzugehen. "Wilde Phantasien" nannte das Staatsanwalt Weinzierl - "um nicht zu sagen: eine Unverschämtheit". Die Nebenklage verbreite "Verschwörungstheorien", das sei "unredlich und sonst gar nichts". An die zahlreichen im Saal vertretenen Angehörigen von OEZ-Opfern gewandt, versicherte Weinzierl, es habe keine Absprachen und keine Zusagen gegeben. "Selbstverständlich nicht", pflichteten ihm K.s Verteidiger bei. Sein Mandant sei bereits unmittelbar nach seiner Festnahme ohne Anwälte "kooperativ tätig" gewesen, sagte Verteidiger Sascha Marks.

"Du sollst nie rauskommen!"
Applaus im Gerichtssaal gab es, als Rechtsanwalt Narin der Staatsanwaltschaft "Realitätsverlust" vorwarf und fragte: "Unfähig oder unwillig?" Richter Frank Zimmer drohte daraufhin zum zweiten Mal an diesem Tag damit, Beifallsbekundungen mit Saalverweis und Ordnungsgeld zu ahnden. Zuvor hatte er bereits eine Zwischenruferin ermahnt. Als der Vater eines ermordeten 15-Jährigen wutentbrannt den Saal verließ, mit der Faust gegen die Wand schlug und dem Angeklagten zurief: "Du sollst nie rauskommen!", hatte die Zuhörerin gerufen: "Da hat er ja Recht!"
Dennoch hat dem Verfahren die Verlegung aus dem viel zu kleinen Saal des Landgerichts an der Nymphenburger Straße hinaus in den unterirdischen Hochsicherheitstrakt unter der Justizvollzugsanstalt Stadelheim gut getan. Keine langen Schlangen mehr an den Einlasskontrollen, keine abgewiesenen Zuhörer, genügend Platz für die Angehörigen der Opfer und ihre Anwälte. Diese hörten erstaunt, wie Anwalt Narin nach einer von mehreren Unterbrechungen erstmals aus den jetzt erst in den Prozess eingeführten Chat-Protokollen zitierte. Demnach soll der Waffenhändler im Darknet geschrieben haben, er werden eine Kalaschnikow für Terrorgruppen zur Verfügung stellen.
Außerdem soll Philipp K. Sympathien für den "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) geäußert haben. Einer der Chat-Beiträge richtete sich laut Narin gegen "Türkenkinder". Genau die fielen dem Münchner Attentäter zum Opfer. Für Opferanwalt Özata waren der Waffenhändler und sein Münchner Kunde "nicht nur desselben Geistes Kind". Der Angeklagte habe ebenso wie der Schütze David S. "ein ausgewiesenes Interesse an der Tötung dieser Minderheiten" gehabt. Özata zitierte ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, wonach bei der Untersuchung von Gewalttaten die Pflicht bestehe, "alle angemessenen Schritte zu unternehmen, um rassistische Beweggründe aufzudecken". Dazu gebe es jetzt "die einmalige juristische Gelegenheit".
Antworten
#2
Hallo Eveline!

Der Herr Quent arbeitet gegen die Wahrheit.
Er macht bei Ali Sonboly das, was die Haskala-König beim NSU gemacht hat.
VERSCHLEIERN!!
Und kräftig dabei mithelfen den eigenen Broterwerb zu sichern.

DR. MATTHIAS QUENT
DIREKTOR
Arbeitsschwerpunkte:
Protestforschung & Soziale Bewegungen
Rassismus
Rechtsterrorismus


Quelle: http://www.idz-jena.de/ueber-das-institu...ias-quent/

Oder besser und anders ausgedrückt.
Eine stumpfsinnige Labertasche, die im Auftrag der linksgrünen Gesinnungsmafia unterwegs ist und mithilft die echten Hintergründe des Staatsterrorismus zu verschleiern.

Der Politikwissenschaftler Matthias Quent sagte dem Portal tagesschau.de, Wagenknechts Äußerungen zum Anschlag von Berlin entsprächen dem „politischen Stil von Populisten“. Die Behauptung, Merkel habe 2015 unkontrolliert die Grenzen geöffnet, sei „sachlich schlicht falsch, auch wenn diese Phrase längt zum politischen Mainstream gehört“. Merkel habe vielmehr „die Grenzen nicht geschlossen und dadurch eine noch schlimmere humanitäre Katastrophe verhindert“.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/die-l...23856.html

Und was hatte die rote Sahra damals gesagt?

Die Politikerin warf Merkel vor, „die AfD groß gemacht“ zu haben. Und sprach von einer Mitverantwortung der Kanzlerin für den Terroranschlag vor Weihnachten am Berliner Breitscheidplatz. Diese Mitverantwortung sei „vielschichtiger“, erläuterte die Linken-Fraktionschefin im Bundestag – und erwähnte „neben der unkontrollierten Grenzöffnung“ eine „kaputtgesparte Polizei“ sowie eine „fatale“ Außenpolitik.

Alles was Wagenknecht da sagte ist richtig und die Erbsenzählerei zu den Begrifflichkeiten "öffnen" und "schließen" sind lachhafte Platzhalter.

Bei solchen Gestalten wie Quent oder König stellt sich mir immer die Frage:
Sind die so naiv oder wissen sie ganz genau, was sie tun? Ich fürchte mittlerweile letzeres.  Angry

Deutlich besser setzt sich da schon der „ewige Oskar“ in Szene.

Wagenknechts Ehemann, der ehemalige Linken-Vorsitzende Oskar Lafontaine, hatte übrigens kurz nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz kommentiert: 
„Wer wie die AfD den Anschlag in Berlin in erster Linie auf die Asylpolitik zurückführt, hat nichts verstanden.“

Richtig!
Doch das ist beim Kampf gegen das Merkel-Regime auch nicht so entscheidend.

Aber leider sagt uns der Napoleon von der Saar nicht im Detail, wie er das genau gemeint hat.  Cool
Ich bin sicher, er weiß mehr als er öffentlich sagen kann und will.
Doch das einstmalige Überreichen eines Blumenstraußes hat sich vermutlich nicht nur in seinen Hals sondern vor allem in sein Gedächtnis eingeprägt.

Der Prozeß in München zeigt einmal mehr, wie die Nachrichtendienste die Nebelmaschine bedienen und die Opfer/Hinterbliebenen zu ihren Werkzeugen degradieren.
Die Ungereimtheiten werden in braune Sauce getaucht, um sie öffentlich für den großen Schafstall verwursten zu können.

mfG
nereus
Antworten
#3
siehe auch:

Ali David Somboli wird von linken #NSU-Gutachtern zum Rechtsterroristen gemacht

Das konnte einfach nicht die Rache eines Mobbingopfers sein, das psychisch krank wurde und mehrfach in Behandlung war, weil „Suedosteuropaeer“ es jahrelang immer wieder gequaelt hatten, bevor es dann Rache nahm. Konnte nicht sein, weil: Darf nicht sein.
Ali David Somboli mochte nun einmal keine Moslems? Kein Terror in München
Acht Monate nach dem Amoklauf von München sind die Ermittlungen abgeschlossen.
Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft und des Landeskriminalamtes war das Motiv für die Tat Mobbing. Der Amokschütze sei über Jahre hinweg von seinen Mitschülern schikaniert worden, sagte der zuständige Staatsanwalt vor Journalisten in München. Insbesondere habe der Täter einen Hass auf Angehörige südosteuropäischer Bevölkerungsgruppen entwickelt. Es sei aber nicht davon auszugehen, dass er die Opfer gezielt ausgewählt habe. Auch politische Gründe schloss die Polizei aus.
Bei dem Amoklauf im Juli 2016 wurden neun Menschen getötet, der Täter richtete sich selbst. Die Waffe hatte er zuvor von einem Händler in Marburg für 4.000 Euro erworben. Der Kontakt war im sogenannten Darknet zustandegekommen.
Das ist recht dünn, und es stammt von ziemlich übel beleumundeten Quellen, nämlich der Staatsanwaltschaft München und von den wegen Aktenfälschung etc. angeklagten Beamten des BLKA (Fall Bandidos-V-Mann).
Alles nur Mobbing? Durch unsere Goldstuecke?
Sieht so aus:
Immerhin hat Schattauer (bzw. die Strafverfolgungsbehörden) den Antifa-Schwachsinn vom rechtsextremen Arier-Killer David Somboli widerlegt.
Die nach dem Amoklauf kursierenden Gerüchte, der Schütze sei Rechtsextremist, entbehren jeder Grundlage.
Offizielle Wahrheit ist also: Die bereichernden Jungmusel aus der Türkei und vom Balkan reizten den Andersartigen solange, bis der sich bewaffnete und sich wehrte.
Welch Blasphemie, die rassistischen weissen Maenner von Staatsanwaltschaft und Polizei machen eine Taeter-Opfer-Umkehr!
Merken Sie was? Alles wie beim NSU ?
Sogar dieselben linken Protagonisten !
Narinchen als Nebenklaeger:

[Bild: Zwischenablage05.jpg]

und den Koenigs-Antifa Quent, Gutachter des Bundestages zum NSU…

[Bild: Zwischenablage06.jpg]

… ein paar Zehntausende an SPD-bewilligten Muenchner Steuergeldern…

und Schwupps:

[Bild: Zwischenablage08.jpg]

HokusPokus, das war aber einfach.  Haben die so auch den NSU gedeichselt?
Einer der Gutachter spreche von Rechtsterrorismus, heißt es in dem Bericht.
Hahaha, der Quent von der Kahane-Stasi, wetten?
Die städtische Fachstelle für Demokratie habe die Sozialwissenschaftler Christoph Kopke, Matthias Quent und Florian Hartleb damit beauftragt, einen rechtsextremistischen Hintergrund des Täters David S. zu prüfen…
Hahaha, geliefert wie bestellt, wetten?
Todsichere Wette, da haben Linksextreme Linksextreme beauftragt, ich lache immer noch:
städtische Fachstelle für Demokratie
Seine Schweine am Gang erkennen gehoert dazu ?
Es ist nicht immer Vorsicht Zecken draussen angeschrieben, wenn Antifa drin ist…
Lesenswert:

[Bild: Zwischenablage09-1.jpg]

Das sind dieselben Leute, die den NSU in die Koepfe der Leute haemmern, die da als Sachverstaendige durch die Republik touren. Immer dieselbe linke Sosse, staatsfinanzierte Experten, islamophil und antideutsche Selbsthasser.
Mir ist es im Grund voellig egal, warum der Arier Somboly am Breivik Jahrestag in Muenchen 9 Migranten erschoss, er ist tot und kann nicht sagen warum er es tat. Oder wie es wirklich war. Compact, Eggert, die Mossad-Verschwoerung, alles da.
Nicht egal ist diese komische linke Seilschaft, die ziemlich gross zu sein scheint, und die BRD in einen Linksstaat transformieren will. Diese Netzwerke sind der Feind. Kahane , Zensur-Maas & Co., das geht gar nicht.
Und so wissen wir jetzt, dass David Sonboly keines der Kriterien erfüllt, die man der Einordnung einer Tat als rechtsextremistisch motiviert oder als Ergebnis terroristischer Planung zu Grunde legt, aber dennoch wird seine Tat rechtsextremistisch motiviert und Rechtsterrorismus konstruiert und aufgebauscht.
Amen… es sind wirklich immer dieselben Schweine, die man am Gang erkennen kann, echt jetzt:

[Bild: Zwischenablage10.jpg]

Die Thueringer NSU-Martina [Renner] sass auch mit im Boot.
Gute Arbeit! So eine gruendliche Recherche duerfen Sie keinesfalls bei der FAZ erwarten. Dort fehlt das Entscheidende. Was da fuer 3 linke Voegel beauftragt wurden, und was da an linken Netzwerken ag[it]iert.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/10/06...n-gemacht/

Wyatt
6. Oktober 2017 
es geht ja schon los mit dem Namen, der heisst nicht Ali David sondern „Ali Davuud“
diese linke Lügenpresse ist sich für keine Lüge zu schade, sogar die Namen werden verfälscht
wir haben die strengsten Waffengesetze weltweit und jede Zuwandererfamilie hat mindestens eine Pistole. Letzte Woche hat ein Kosovo Albaner 3 Menschen in der Nähe des Bodensees erschossen mit einer AK 47. Niemand fragt danach wo die die Schusswaffen her haben. Offene Grenzen machens möglich.

der User "Anmerkung" am 4.10.2017:

Schön, daß die das gemacht haben. Muß sich niemand im Forum mit beschäftigen. Die linksextreme Denunzianten-Mafia hat wieder zugeschlagen und staatliche Gelder für dubiose Denunziationen verzockt.
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sciencefiles.org/2017/10/04/wer-bezahlt-bestimmt-gutachter-der-munchner-amoklaufer-war-ein-rechter/

Wer bezahlt bestimmt! “Gutachter”: Der Münchner Amokläufer war ein Rechter!

Irgendwie gibt es in Deutschland eine Clique von Leuten, deren ganzes Wohl und Wehe davon abhängt, dass sie Tote oder Opfer zuschreiben können.

Gegenstand des vermeintlichen Gutachtens ist der Amoklauf von David S., wie David Sonboly in deutschen Medien immer noch heißt, in dessen Verlauf Sonboly u.a. neun Menschen im Münchner OEZ ermordet hat. Die Frage, die die Fachstelle begutachten lassen wollte, ist nicht etwa die Frage, wie man derartige Amokläufe verhindern oder was man aus dem Münchner Amoklauf lernen kann. Es ist auch nicht die Frage, ob man durch welche Vorkehrungen auch immer den Amoklauf hätte verhindern können. Und es ist schon gar nicht die Frage, welche Konsequenzen der Amoklauf für alle, die durch ihn viktimisiert wurden, hat. Nein, Opfer sind nicht das, was die Fachstelle für Demokratie interessiert. Prävention ist es auch nicht. Die Fachstelle für Demokratie der Stadt München verschwendet ihr Geld lieber dafür zu klären, ob der Täter ein rechts motivierter Täter war, ob seine politische Einstellung eine rechte Einstellung war.

Um diese Frage deren ausstehende Antwort in Deutschland bereits Millionen um den Schlaf gebracht haben dürfte, zu beantworten, hat die Fachstelle in München eine mindestens fünfstellige Summe eingesetzt und gleich drei Gutachter beauftragt, die lebenswichtige, ja für Münchens Bestand bedeutende Frage zu klären.

Bei den Gutachtern handelt es sich um gute Bekannte.

Matthias Quent: Er leitet das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft und ist ein Angestellter der Amadeu-Antonio-Stiftung

Christoph Kopke: Er ist seit kurzem Professor für Politikwissenschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und war jahrelang als Mitarbeiter im Zentrum für jüdische Studien Berlin Brandenburg beschäftigt.

Florian Hartleb ist derzeit noch ein Einzelkämpfer, der sich in Kemper-Manier als Publizist für Fragen von Rechtspopulismus usw. durchschlägt und es in den Dunstkreis der Bertelsmann-Stiftung geschafft hat.

Wenn es darum geht, David Sonboly. als Rechtsterroristen zu stempeln, dann ist die wissenschaftliche Forschung eher hinderlich.

Und so wissen wir jetzt, dass David Sonboly keines der Kriterien erfüllt, die man der Einordnung einer Tat als rechtsextremistisch motiviert oder als Ergebnis terroristischer Planung zu Grunde legt, aber dennoch wird seine Tat rechtsextremistisch motiviert und Rechtsterrorismus konstruiert und aufgebauscht.
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Zumindest was den Quendt betrifft, steht fest, daß der Gefälligkeitsschreiben aufsetzen kann, was bestellt wird, wird auch geliefert, die von Gutachten in etwa so weit entfernt sind wie seine Königin vom Antifaschismus, also schätzungsweise 42 astronomische Einheiten. Von gutachterlicher Arbeit hat der erstens keine Ahnung und zweitens fehlte die entscheidende Komponente. Das Gespräch mit David A. Sonboly. So wie Saß sich seine Gutachten aus dem Arsch gezogen  hat, in ermangelung von gesprächen mit Zschäpe, so macht das auch der Quendt. Quatscht nicht mit dem David.

oder/und:

Wer bezahlt bestimmt! “Gutachter”: Der Münchner Amokläufer war ein Rechter!
(....)

Und diese drei haben die für München so wichtige Fragestellung, der die ARD entsprechend einen langen Bericht widmet, beantwortet.
David Sonboly sei politisch (rechts) motiviert gewesen, er war ein Rechtsterrorist.
Nun, da wir wissen, dass David Sonboly ein rechts motivierter Täter war, können wir wieder ruhig schlafen. Die Opfer werden aus ihren Gräbern auferstehen, die Verletzten ihre Verletzungen vergessen, die Angehörigen freudig die Kunde hören und die Fachstelle für Demokratie in München, sie wird am Freitag, wenn das angebliche Gutachten tatsächlich veröffentlicht wird, von ganz selbstgewichtigen Menschen bevölkert werden, denn: Sie haben etwas bewegt. Sie haben die Welt verändert. David S. war ein Rechtsterrorist. Klasse!
Makaber oder gar verantwortungslos?
In jedem Fall haarig, wenn man das Wenige, was bislang vom „Gutachten“ bekannt ist, in Rechnung stellt:
Obwohl die Eltern von David Sonboly. iranischer Nationalität sind, gilt Sonboly den Gutachtern als Ausländerfeind, der München vor Überfremdung sichern will. Er habe beweisen wollen, „ein echter Deutscher“ zu sein.
Aussagen wie diese muss man sich merken, um sie in Seminaren verwenden zu können, handelt es sich doch um Aussagen, die man nicht widerlegen kann, um Tautologien, die in der Wissenschaft nichts zu suchen haben, denn Wissenschaftler wollen wissen, ob der Hahn durch sein Gekrähe das Wetter vorhersagen kann. Sie sind nicht mit Sätzen wie: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist“, zufrieden. Bei der Fachstelle für Demokratie in München scheint das anders zu sein, so lange die politisch motivierten Schlussfolgerungen des Gutachtens mit dem Auftragsziel übereinstimmen.

Dass David Sonboly keinerlei Verbindung zu terroristischen Organisationen hatte, dass er ein Einzelkämpfer war, der keinerlei institutionelle Unterstützung hatte, dass er alles in Eigenarbeit geleistet hat, das ändert nichts daran, dass er den Gutachtern als Terrorist gilt. Sie führen extra eine neue Kategorie für ihn ein, den einsamen, wölfischen Rechtsterroristen. Nicht einmal das Fehlen jeglicher Verbindung zu rechtsextremistischen Gruppen kann Sonboly vor dieser Einschätzung retten. Er ist ein Rechtsterrorist. Dass Terrorismus dadurch definiert ist, dauerhaft auf das öffentliche Leben einen Effekt auszuüben, um u.a. Regierungen dazu zu zwingen, die Ziele, die Terroristen verfolgen, umzusetzen, dass Terrorismus deshalb per definitionem ein auf Dauer angelegtes und Organisation voraussetzendes Unternehmen ist, das schießen die Gutachter einfach so in den Wind. Wen kümmert es, dass damit mehr als 75 Jahre sozialwissenschaftliche Forschung vom Tisch gewischt werden. Wenn es darum geht, David Sonboly. als Rechtsterroristen zu stempeln, dann ist die wissenschaftliche Forschung eher hinderlich.

Und so wissen wir jetzt, dass David Sonboly keines der Kriterien erfüllt, die man der Einordnung einer Tat als rechtsextremistisch motiviert oder als Ergebnis terroristischer Planung zu Grunde legt, aber dennoch wird seine Tat rechtsextremistisch motiviert und Rechtsterrorismus konstruiert und aufgebauscht.

Es lebe der Wahnsinn, der etwas und sein Gegenteil in gleicher Weise für gegeben hält. Nieder mit dem Satz der Identität, der behauptet, etwas könne nicht gleichzeitig es selbst und sein Gegenteil sein. Wenn es darum geht, Steuerzahlers Mittel zu verprassen, dann sind Logik, Anstand und Lauterkeit nur hinderlich.
So liest man in der ARD, dass einer der drei Gutachter den folgenden Unsinn von sich gegeben hätte: „Dass S. keine Verbindung zu rechtsextremen Gruppen pflegte, sei kein Beleg, dass er kein Terrorist sei“. Der logische Stellenwert dieses Satzes wird am besten deutlich, wenn man ihn umformt und schreibt, dass die Tatsache, dass der Gutachter keine Verbindung zur Mensa hat kein Beleg dafür ist, dass er kein Idiot ist.
Aber wir alle fühlen uns jetzt besser, nun, da wir wissen, dass David Sonboly ein Rechtsterrorist gewesen sein soll, dass seine tat rechtsextremistisch motiviert gewesen sein soll – oder? Und während wir uns besser fühlen, bedienen sich die Mitglieder der nepotistischen Strukturen, deren Leben dem verbalen Kampf gegen den Rechtsextremismus gewidmet ist, weiterhin aus Steuergeldern.

https://sciencefiles.org/2017/10/04/wer-...n-rechter/

sowie:

Quent-AA-Stiftung, Gutachter zum München-Fall

Per Du mit den Schlapphüten
Die Amadeu Antonio Stiftung wird immer wieder von rechts attackiert - neu ist Kritik aus dem linken Lager

Linke streiten seit Jahren über die Frage, ob der Verfassungsschutz reformiert werden kann. Die Amadeu Antonio Stiftung wird für ihre Kooperation mit dem Geheimdienst stark kritisiert. 
Die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) sieht sich dieser Tage massiver Kritik ausgesetzt - von links und von rechts. In Thüringen bekam die Stiftung von der rot-rot-grünen Landesregierung den Auftrag, eine Dokumentationsstelle für Menschenrechte aufzubauen und zu betreiben. Der Soziologe Matthias Quent von der AAS ist seit Montag Leiter dieses neuen Instituts. CDU und AfD lehnen nicht nur die Dokumentationsstelle ab, sondern auch die ihrer Meinung nach intransparente Vergabe. Am 11. August soll sich der Landtag in einer Sondersitzung mit den Vorwürfen befassen. Auch die Staatsanwaltschaft prüft nach einer anonymen Anzeige die Aufnahme eines Ermittlungsverfahrens im Zusammenhang mit der Projektvergabe.
Aber auch von links bekommt die sonst in antirassistischen Kreisen geschätzte Stiftung Gegenwind. Seit etwa einer Woche findet sich im Internet ein Offener Brief zivilgesellschaftlicher Gruppen, in dem die »lieben Freundinnen und Freunde« aufgefordert werden, ihre Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz zu beenden. Konkret monieren die Unterzeichner, zu denen unter anderem die Humanistische Union, die Berliner Naturfreundejugend und das Forum für kritische Rechtsextremismusforschung gehören, dass der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes Stephan Kramer im Stiftungsrat der AAS sitzt. Moniert werden auch Veranstaltungen, auf denen Mitglieder der AAS und Vertreter unterschiedlicher Verfassungsschutzämter gemeinsam aufgetreten sind.
George Kaplan von der Initiative »Blackbox Verfassungsschutz« erklärt gegenüber »nd«: »Die unterzeichnenden Initiativen befassen sich seit Jahren mit dem NSU-Komplex und arbeiten mit den Angehörigen und Opfern des NSU-Terrors eng zusammen. Daher ist eine Zusammenarbeit mit Geheimdiensten für uns nicht vereinbar mit der Arbeit gegen Rassismus und Antisemitismus«.

Anetta Kahane von der AAS betonte gegenüber »nd«, dass sie ihre Kritik am Umgang der Verfassungsschutzämter mit der NSU-Affäre und der rechten Szene weiterhin deutlich äußern werde. So habe sie bei ihrer Rede beim Symposium ostdeutscher Verfassungsschutzämter, die in dem Offenen Brief angesprochen wird, eine prononcierte Kritik an den Ämtern geübt. Solange Verfassungsschutzämter Teil des Staatsgefüges sind, werde die AAS mit ihren Vertretern sprechen und versuchen, Reformen durchzusetzen. So bewertet es Kahane im Gegensatz zu den Unterzeichnern des Briefes als positiv, dass sich Mitarbeiter mit der AAS über Recherchemethoden in der rechten Szene ausgetauscht haben. Schließlich habe eine zentrale Kritik an den Geheimdiensten in deren Inkompetenz und Unwissenheit in Bezug auf die rechte Szene bestanden. Nicht verstehen kann Kahane die Kritik an Stephan Kramer. »Ich kenne ihn seit seiner Arbeit als Generalsekretär des Zentralrats der Juden. Er ist seit Jahren Mitglied im Stiftungsrat der AAS und wird es auch bleiben.« Seine Arbeit als Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes werde daran nichts ändern. Kahane erinnerte daran, dass Kramer das Amt mit dem Anspruch angetreten habe, dringend nötige Reformen in der Behörde umzusetzen.....

https://www.neues-deutschland.de/artikel...ueten.html

und:

Zufälle öffentlicher Inszenierung – Eindeutschen und Verrechtsextremisten
 
4.10.

Im letzten Post haben wir von einem angeblichen Gutachten berichtet, das bereits Tage vor seiner Veröffentlichung am Freitag in Tageszeitungen „exklusiv“ diskutiert wird. Auftraggeber des Gutachtens ist die Münchner „Fachstelle für Demokratie, geg. Rechtsextremismus“, wie sie im Haushaltsplan der Stadt München heißt: 407.000 Euro lässt sich das verschuldete München diese Fachstelle jährlich kosten. Dagegen wirken die rund 280.000 Euro, die München jährlich in die 3,25 Mitarbeiter der „Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ steckt, die sich mit der „Förderung der Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgendern“ beschäftigen und im gesamten Jahr 2016 gerade einmal 83 Beratungen zu Fragen der Diskriminierung durchgeführt haben, immerhin eineinhalb Beratungen pro Woche, fast bescheiden.

Die Fachstelle hat einen Teil ihrer 407.000 Euro im Jahr 2017 dafür aufgewendet, um per Gutachten klären zu lassen, ob David S., also David Sonboly, eigentlichAli David Sonboly, also im Normalfall Ali S. rechtsextremistisch motiviert war, als er „[s]einen Hass“ und seine „Rachegefühle gegenüber Personen mit ausländischen Wurzeln bzw. Migrationshintergrund, insbesondere gegenüber türkisch-, albanisch- und balkanstämmigen Jugendlichen“ dadurch Luft gemacht hat, dass er neun Menschen in München erschossen hat.

Das Zitat stammt übrigens aus einer kleinen Anfrage der LINKEN im Bundestag. Wie es der Zufall so will, hat die Kleine Anfrage exakt denselben Anlass, den auch das Gutachten der Fachstelle für Demokratie usw. in München hat: Klären lassen, ob Ali S., also David S. für Deutsche oder Ali David Sonboly für diejenigen, die seinen Namen richtig schreiben und niemanden an der Nase herumführen wollen, ein Rechtsextremist war.
Wie es der Zufall weiter will, wird die Anfrage federführend von Martina Renner und Nicole Gohlke bearbeitet. Renner ist über die Landesliste von Thüringen in den 18. Bundestag eingezogen und mit Fragen der Aufarbeitung des NSU-Komplexes beschäftigt. Zufällig ist auch Matthias Quent mit diesen Fragen beschäftigt. Er ist Direktor des beim Thüringer Landtag angesiedelten und von der Amadeu-Antonio-Stiftung verantworteten Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft. Und wie es ein anderer Zufall so will, ist Quent einer der Autoren, die von der Fachstelle für Demokratie in München aufgrund welcher Qualifikation auch immer mit der Erstellung des Gutachtens über die politische, nein, die rechte politische Orientierung von David S., also von Ali David Sonboly, einem Kind iranischer Eltern, beauftragt wurde.
Damit sind die Zufälle aber noch nicht am Ende. Es gibt eine wahre Häufung von Zufällen, denn Nicole Gohlke, zweitgenannt bei der Kleinen Anfrage der LINKEN im Bundestag sitzt im Landesvorstand der LINKEN in Bayern und ist über die Bayerische Landesliste in den Bundestag eingezogen. Florian Hartleb, ein weiterer vermeintlicher Gutachter, lebt und arbeitet in München, u.a. für die Stadt München. Aber wir wollen nicht zuviel der Zufälle berichten.
Fassen wir lieber zusammen.

Ein Attentäter läuft im Münchner OEZ Amok.

Die Medien benennen ihn mehrheitlich, mit der Ausnahme von Blättern, die einen anderen Focus haben, als David S.
Tatsächlich heißt der Amokläufer Ali David Sonboly und hat selbst einen Migrationshintegrund.
Fragte man nun, ob Sonboly ein Rechtsextremer ist, der Ausländer hasst, dann hätte diese Frage für manche eine interessante Note, für andere grenzte sie an Schwachsinn.
Also muss man Sonboly eindeutschen, ihn ent-fremden. David S. als der Name, der sich eingebürgert hat, hilft bei diesem Unterfangen. Wer weiß Monate nach dem Amoklauf noch, dass David S. eigentlich gar kein deutscher David S. ist?

Ist Ali David Sonboly erst einmal zu David S. geworden, dann kann man ihn von hier aus auch verrechtsextremisten, ihn, wie die LINKE das in ihrer kleinen Anfrage macht, zum Anhänger der AfD erklären und zu einem, der für Adolf Hitler Sympathien gehabt habe, was ihn unweigerlich zum Rechtsextremisten machen muss. Und natürlich vergisst die LINKE in ihrer kleinen Anfrage nicht zu erwähnen, dass sich David S., wie er durchweg heißt, „mehrfach fremdenfeindlich und rassistisch“ geäußert habe. Das wiederum führt zurück zu der interessanten Frage, ob ein Ausländer ausländerfeindlich sein kann, wobei die Bestimmung von Ausländer immer aus Sicht des Inländers, des Deutschen erfolgt. Man kann auch fragen, ob jemand, der selbst einen Migrationshintergrund hat, denen, die einen Migrationshintergrund haben, feindlich gegenüberstehen kann. Die Fragen sind gleichbedeutend mit der Frage, ob man sich selbst hassen kann und solche Fragen machen Täter in der Regel zu einem Fall für Psychiater, jedenfalls nicht zum Rechtsextremisten. Aber mit Irren können Linke kein Geld verdienen, aus Irren können sie kein politisches Kapital schlagen. Deshalb wird Ali David (Davoud?) Sonboly eingedeutsch und verrechtsextremistet, denn, wie die LINKE in der kleinen Anfrage schreibt: wenn die Attentate von München keine Tat eines Rechtsextremisten waren, dann „gehen die Opfer nicht in die Statistik als Todesopfer rechter Gewalt ein und die Tat wird offiziell als unpolitisch bewertet“.
Was könnte schlimmer sein als auf neun (9!) Todesopfer verzichten zu müssen, auf die man die Notwendigkeit, rechte Gewalt präventiv über die Einrichtung z.B. einer Fachstelle für Demokratie usw. zu bekämpfen, stützen kann?
Wir wissen es auch nicht.
Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage in vielen Sätzen eigentlich nur geschrieben, dass die Frage, ob die Einordnung des Amoklaufes als rechtspolitisch oder eben nicht rechtspolitisch motivierte Straftat, die Angelegenheit der Polizei in München sei und festgestellt, dass „eine der hier in Rede stehenden Tat … durch die sachbearbeitende Dienststelle keine Einstufung des Tatgeschehens als [p]olitisch motivierte Kriminalität“ erfolgt sei. Das ist übrigens kein Zufall, sondern darauf zurückzuführen, dass es für die entsprechende Einordnung Kriterien gibt, die verlangen, dass z.B. Bezüge zu Rassismus oder Nationalsozialismus ursächlich für die Tatbegehung waren.

https://sciencefiles.org/2017/10/04/zufa...tremisten/

zuletzt:

[b]Ali David Sonboly von linken Hochstaplern vereinnahmt


[/b][Bild: 171007_pichl_zu_hochstapler_quendt.png]

Maximilian Pichl: Lest das Gutachten zu OEZ München von Matthias Quent. Es ist wirklich sehr gut. Debatte über Rechtsterrorismus ist fällig
anmerkung:
Leute, ich brauch mal ein paar aufmunternde Wortmeldungen, aus denen hervorgeht, daß ich mich eventuell mal an ein Gutachten mache, daß der Quendt ein Hochstapler und Scharlatan ist.
Wenn hier zwei bis 17 solcher Anregungen hinterlegt werden würden, könnte ich das als Auftrag des AK NSU für ein Gutachten in Betracht ziehen.
fragezeichen2:
Dann mal ran an die Buletten, Herr anmerkung!
So sagt man doch bei euch das oben?
youtuber:
Das ist eine ekelhafte Arbeit, aber ich wüßte es auch zu schätzen, wenn sie gemacht würde!
Die Kampagnen-Linken haben in den letzten Jahren stark darunter gelitten, daß die Statistiken gegen sie gesprochen haben. Immer wieder konnte man ihre Wahngebilde argumentativ mit vergangenen Zahlen anfechten.
Das haben sie erkannt, und nehmen das jetzt in Angriff. Was juckt es letztlich einen Polizisten, wie eine Tat irgendwo verbucht wird.
Die werden eh schon zwischen Vorgaben und Realität zerrieben.
Wir erinnern uns an die mit aller Macht geschönten Zahlen aus dem BKA-Bericht.
Wenn man dem ganzen ein Fundament liefern, muß man sich irgendwann nicht mehr offiziell bezichtigen lassen, daß man lügt und Zahlen schiebt.
Dann sind wir auf DDR-Niveau angekommen. Jeder sieht und weiß, daß die Zahlen nicht stimmen. Aber es gibt keine Chance mehr, das auch so zu behaupten.
Das ist die Geiselnahme der staatlichen Verwaltung für bürger- und daher letztlich staatsfeindliche Interessen.
Admin:
gib gas, anmerkung !
anmerkung:
Dann fasse ich das jetzt als Auftrag auf und sende es an den Auftraggeber, auf daß er es öffentlichkeitswirksam präsentiert.
 
Gutachten im Auftrag von Fatalist und dem AK NSU
Sind Pichl und Quendt Hochstapler und Scharlatane?
Leute, kennt ihr den Witz, wo der eine Hochstapler die Hochstapeleien des anderen empfiehlt?
Es gab dieser Tage ein wenig Bohei um den iranischstämmigen Ali David Sonboly, der in München mit einem Massenmord das jahrelange Mobbing seiner Person sühnte oder zu sühnen glaubte. Was ihn zu dieser Tat bewog, wir werden es nie erfahren, denn er ist ebenfalls ein Opfer seiner Tat. Es ist also müßig, über seine Beweggründe zu schwadronieren.
Die einzigen, die es ohn‘ Unterlaß tun, sind linksextremistische Religionisten, deren Motive leicht duchschaubar sind. Sie haben Sonboly seit Tagen in Geiselhaft.
Der eine giert nach dem Doktortitel, weil der in der tagesaktuellen Halluzination viel Geld einbringen wird. In der Zukunft. Der andere hat den schon, den über den NSU, der ein einziges Schwindelprodukt ist, da es keiner ernsthaften Prüfung auf Wissenschaftlichkeit standhält.
Und wie so oft, stürzen sie sich auf eine Leiche, die sich nicht mehr wehren und rechtfertigen kann. An Stelle der toten Leiche übernehmen Linke sie die Hoheit über die Motivationsdeutung und betreiben Leichenfledderei.
(....)
Genosse Kramer von der Thüringer Schutz- und Sicherheitsorganen hat es präzise auf den Punkt gebracht. Kramer weiß sehr genau, wovon er redet.
„Sie mögen in dem einen oder anderen Phänomenbereich vielleicht einen Wissensvorsprung haben, weil sie zum Teil auch mit ganz anderen Methoden und Mitteln diese Informationen generieren können. Würden wir dies tun, hätten wir einen Untersuchungsausschuss am Hals. Wir sind rechtsstaatlichen Grundsätzen verpflichtet. … Das alles sind Dinge, die auf Vereine und Institute nicht zutreffen.“
Tja, der Kramer weiß eben, daß das IDZ Jena eine Tarnfiliale vom Stasi-Kahane-Verein ist, also mitnichten demokratisch legitimiert, Sitz der Thüringer Antifa-Stasi, dessen Aufgabe in erster Linie darin besteht, mit geheimdienstlichen Mitteln erworbene Kenntnisse über den politischen Gegner zu sammeln und zu verdichten, um so Kompromat für Denun­ziationen auf Vorrat zu sammeln. Und nein, das IDZ beschränkt sich eben nicht auf die Auswertung öffentlich zugänglicher Quellen, falls das jetzt jemand denkt.
Früher war alles besser. Da war ein Institut noch ein Institut, eine Institution. Mit richtig vielen Leuten in repäsentativen Gebäuden. Auch Insitut ist keine geschützte Bezeichnung. Heute kann sich jeder als Institut bezeichnen, der Lust dazu hat und eine lustige Webseite dazu erfinden. und jeder kann heutzutage Direktor werden....

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/10/10...reinnahmt/

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#4
(31.10.2017, 02:24)Eveline3112 schrieb: (....)
2234 Seiten Chatprotokolle
Zur Prozesspause mögen auch fünf prall gefüllte Aktenordner beigetragen haben, die die Staatsanwalt Florian Weinzierl am Montag hinter der Richterbank im Hochsicherheitssaal in Stadelheim hatte aufbauen lassen. Sie enthalten 2234 Seiten größtenteils entschlüsselter Chatprotokolle des Angeklagten unter dem Pseudonym "Rico" aus dem Waffenforum von "Deutschland im Deep Web", aber auch Darknet-Beiträge von "Maurächer", dem Münchner OEZ-Attentäter. Die könnten unter anderem deshalb brisant werden, weil inzwischen erwiesen ist, dass der spätere Münchner Attentäter schon ein Jahr zuvor nach einer Waffe gesucht und dabei Kontakt zu verdeckten Ermittlern gehabt hatte, die unter falscher Identität in der Waffenszene fahndeten.
Zu deren Rolle und der weiterer Behörden gab es am Montag eine kurze, aber heftige Auseinandersetzung zwischen Staatsanwaltschaft und Opfervertretern. Rechtsanwalt Yavuz Narin und Rechtsreferendarin Claudia Neher äußerten den Verdacht, dass im Verfahren V-Leute geschützt und "Fehler der Ermittler vertuscht" werden sollten. Sie forderten, möglichen Absprachen der Staatsanwaltschaft mit dem Zoll, aber auch mit den Verteidigern des Angeklagten nachzugehen. "Wilde Phantasien" nannte das Staatsanwalt Weinzierl - "um nicht zu sagen: eine Unverschämtheit". Die Nebenklage verbreite "Verschwörungstheorien", das sei "unredlich und sonst gar nichts". An die zahlreichen im Saal vertretenen Angehörigen von OEZ-Opfern gewandt, versicherte Weinzierl, es habe keine Absprachen und keine Zusagen gegeben. "Selbstverständlich nicht", pflichteten ihm K.s Verteidiger bei. Sein Mandant sei bereits unmittelbar nach seiner Festnahme ohne Anwälte "kooperativ tätig" gewesen, sagte Verteidiger Sascha Marks.

"Du sollst nie rauskommen!"
Applaus im Gerichtssaal gab es, als Rechtsanwalt Narin der Staatsanwaltschaft "Realitätsverlust" vorwarf und fragte: "Unfähig oder unwillig?" Richter Frank Zimmer drohte daraufhin zum zweiten Mal an diesem Tag damit, Beifallsbekundungen mit Saalverweis und Ordnungsgeld zu ahnden. Zuvor hatte er bereits eine Zwischenruferin ermahnt. Als der Vater eines ermordeten 15-Jährigen wutentbrannt den Saal verließ, mit der Faust gegen die Wand schlug und dem Angeklagten zurief: "Du sollst nie rauskommen!", hatte die Zuhörerin gerufen: "Da hat er ja Recht!"
Dennoch hat dem Verfahren die Verlegung aus dem viel zu kleinen Saal des Landgerichts an der Nymphenburger Straße hinaus in den unterirdischen Hochsicherheitstrakt unter der Justizvollzugsanstalt Stadelheim gut getan. Keine langen Schlangen mehr an den Einlasskontrollen, keine abgewiesenen Zuhörer, genügend Platz für die Angehörigen der Opfer und ihre Anwälte. Diese hörten erstaunt, wie Anwalt Narin nach einer von mehreren Unterbrechungen erstmals aus den jetzt erst in den Prozess eingeführten Chat-Protokollen zitierte. Demnach soll der Waffenhändler im Darknet geschrieben haben, er werden eine Kalaschnikow für Terrorgruppen zur Verfügung stellen.
Außerdem soll Philipp K. Sympathien für den "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) geäußert haben. Einer der Chat-Beiträge richtete sich laut Narin gegen "Türkenkinder". Genau die fielen dem Münchner Attentäter zum Opfer. Für Opferanwalt Özata waren der Waffenhändler und sein Münchner Kunde "nicht nur desselben Geistes Kind". Der Angeklagte habe ebenso wie der Schütze David S. "ein ausgewiesenes Interesse an der Tötung dieser Minderheiten" gehabt.(....) 

Ein verdeckter Ermittler ist aber kein V-Mann. Können die Anwälte das auseinander halten?

Ist das jetzt eigentlich immanent, dass man jedesmal schon eine geraume Zeit vorher Bescheid wissen konnte, das da was im Gange ist?

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#5
(31.10.2017, 11:31)nereus schrieb: Der Politikwissenschaftler Matthias Quent sagte dem Portal tagesschau.de, Wagenknechts Äußerungen zum Anschlag von Berlin entsprächen dem „politischen Stil von Populisten“. Die Behauptung, Merkel habe 2015 unkontrolliert die Grenzen geöffnet, sei „sachlich schlicht falsch, auch wenn diese Phrase längt zum politischen Mainstream gehört“. Merkel habe vielmehr „die Grenzen nicht geschlossen und dadurch eine noch schlimmere humanitäre Katastrophe verhindert“.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/die-l...23856.html

Und was hatte die rote Sahra damals gesagt?

Die Politikerin warf Merkel vor, „die AfD groß gemacht“ zu haben. Und sprach von einer Mitverantwortung der Kanzlerin für den Terroranschlag vor Weihnachten am Berliner Breitscheidplatz. Diese Mitverantwortung sei „vielschichtiger“, erläuterte die Linken-Fraktionschefin im Bundestag – und erwähnte „neben der unkontrollierten Grenzöffnung“ eine „kaputtgesparte Polizei“ sowie eine „fatale“ Außenpolitik.

Alles was Wagenknecht da sagte ist richtig und die Erbsenzählerei zu den Begrifflichkeiten "öffnen" und "schließen" sind lachhafte Platzhalter.

Nein, lieber nereus, das ist weder Erbsenzählerei, noch lachhafte Platzhalter. Was Quendt da tut, ist nämlich genau das, was er fälschlicherweise anderen vorwirft: Lügen als Mittel des Populismus.

"Geöffnet" oder "nicht geschlossen" - aktiv oder passiv? 

Am 4. September 2015 hat die Bundeskanzlerin eine Ausnahmeregelung gem. Artikel 17 des Dublin III Abkommens in Anspruch genommen, nach der es Mitgliedstaaten erlaubt ist, Antragsteller, die nun schon einmal da sind, eben nicht in das Land, in dem sie zuerst Boden eines Mitgliedstaates betreten haben, zurückzuschicken, sondern das Dublin-Verfahren selbst durchzuführen und damit einen Wechsel der für die jeweilige Person geltenden Zuständigkeit herbeizuführen.

Kurz: Die Bundesregierung hat aktiv gehandelt und Quendt lügt.

EDIT: Hier noch die Quelle: BPK vom 04.09.2015
                                                                                     
"To vouch this is no proof" - Shakespeare: Othello
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#6
Eingeflochten:
Die Narin-Narren-Mischpoke würde gut daran tun sich als Organ der Rechtspflege zu begreifen, aber das dürfte dem mit den Dienstbarkeiten verbandelten Advokaten tüchtig am Portemonnaie vorbei gehen. $ sieht ja auch fast aus wie §.

INP
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#7
Attentat im Münchner Einkaufszentrum 2016: Anwälte vermuten Verwicklung von V-Leuten

4.11.2017 
Bei dem Amoklauf am 22. Juli 2016 tötete der 18-jährige David Sonboly neun Menschen, fünf wurden verletzt. Aktuell steht der Marburger Waffenhändler Phillip K. vor Gericht. Anwälte der Opfer mutmaßen nun über Verbindungen des Händlers zum Staatsschutz.

weiter:https://deutsch.rt.com/inland/60057-atte...eranwalte/

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