Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
SZ - 18.9.17 - NSU Propagandavideo
#1
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/proz...-1.3672322

Zitat:Opferanwalt Yavuz Narin fragte indes, wie nachhaltig diese "Abwendung" gewesen sei. Immerhin habe Philipp K. noch im Januar vergangenen Jahres versucht, sich im Internet das Propagandavideo des NSU zu beschaffen, in dem die Rechtsterroristen ihre Opfer verhöhnten.


Also vor Gericht wurde gesagt, er hätte es sich besorgt und sogar die Info weiter verbreitet, wo und wie man an das Video kommt. Also nicht "nur" versucht...
Antworten
#2
Von was reden die da eigentlich?

Sebastian Lipp‏ @sebastianlipp 13m13 minutes ago
Narin: Philipp K. habe nachhaltig versucht, sich Propagandavideo des #NSU im Darknet zu besorgen, dann Quelle weiterverbreitet #OEZ

Anmerkung vom AK NSU dazu:

Ist der Narin auch schon kurz vor der Vollverblödung? Weiß da jemand was genaueres? Es gibt kein Propagandavideo des NSU. Es gibt eines der Antifa, mit dem sie seit 6 Jahren über die Dörfer ziehen und die Leute verdummen.

Es ist bisher nicht bekannt, daß Nazis jemals mit einem NSU-Video Propaganda machten. Es sei denn, Narins Freunde aus der Dampflaudererfabrik sind alles Nazis. Dann stimmt das natürlich.

Der Narin dreht jetzt nochmal voll auf mit seiner Propaganda, bald ist der Prozess vorbei und seine Bühnenzeit auch........

was ist gemeint? Das Bekennervideo etwa?

das gibt es hier:

"NSU-Bekennervideo" - das ZOB dokumentiert exklusiv in voller Länge





http://www.das-zob.de/nsu-bekennervideo-...er-laenge/

Nebenklageanwaltssülze!

Im Darknet besorgt?...ne, is klar

Ist der Körber ein V-Mann?

War der Waffenhändler in die Tatpläne eingeweiht?
Aber hat er noch mehr getan? Es gibt zumindest einige Hinweise. Nach dem Amoklauf wandte sich ein Dark­net-Nutzer aus der Waffenhändler-Community an die ermittelnden Inspektoren des Hauptzollamts Frankfurt. Der Tippgeber holt weit aus: „Rico“, also Philipp K., habe sogar Hinweise gegeben, wie „Maurächer“ seinen Amoklauf planen solle. Die Staatsanwaltschaft München I bestätigt diese Kontaktaufnahme. Allerdings habe der Hinweisgeber von den Sicherheitsbehörden Gegenleistungen für eine konkrete Aussage verlangt. Schließlich sei der Kontakt abgebrochen. Seine Angaben hätten sich nicht erhärten lassen. „Das Problem in solchen Verfahren ist, dass es regelmäßig Trittbrettfahrer gibt, die solche Behauptungen aufstellen“, sagt Oberstaatsanwältin Anne Leiding. „Wir haben bisher keine Anhaltspunkte dafür, dass der Waffenhändler Kenntnis von der geplanten Tat hatte.“

Der Münchner Rechtsanwalt Yavuz Narin gibt sich damit nicht zufrieden. Er vertritt mehrere Familien der Opfer und glaubt, dass sich im Darknet noch weitere Nachrichten finden lassen, die den Hinweis dieses Nutzers auf eine Zusammenarbeit oder Mitwisserschaft des Waffenhändlers erhärten. Er fordert daher, die Verhandlung wegen des Waffenverkaufs an David S. abzutrennen von den anderen Waffenhandelsvergehen, die in einem gemeinsamen Prozess verhandelt werden sollen. Sein Argument: Im Juni wurde in Karlsruhe der Betreiber der Plattform „Deutschland im Deep Web“ verhaftet, auf der „Rico“, „Maurächer“ und andere ihre Geschäfte abwickelten. Die Auswertung der Festplatten ist noch nicht abgeschlossen und wird vermutlich auch nicht mehr rechtzeitig zum Prozess geschehen können. Narin glaubt, dass sich der Verdacht mit den neuen Daten so weit erhärten könnte, dass Philipp K. wegen Beihilfe zum Mord angeklagt werden kann. Sollte er aber bereits wegen fahrlässiger Tötung verurteilt werden, wäre kein neues Verfahren in derselben Sache mehr möglich.
http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Po...em-Darknet

eingeweiht, angestachelt oder den Plan selbst entworfen?

Man wird sehen, ob der bei Beihilfe zum Mord oder "nur" wegen fahrlässiger Tötung verurteilt wird.

"Philipp K. trägt eine geladene Waffe im Schulterholster
Der Mann, der die Waffe für den Amoklauf liefert, wirkt nicht wie ein Gewinnertyp. Er ist groß, blass, Brillenträger und stark übergewichtig. Er fährt einen alten, zerbeulten Polo, bei dem sich ein Motorschaden ankündigt. K. hat die Hauptschule beendet, als Lagerist gearbeitet und Anfang 2016 seine Arbeit verloren. Aus Köln zieht er zu seiner Freundin nach Marburg, weil er sich keine Wohnung mehr leisten kann.
Gleichzeitig aber will Philipp K. das ganz große Rad drehen. Er ist Waffennarr und wird zum Waffenhändler. Im Angebot hat er Glocks, Ceskas, sogar Maschinenpistolen. Einige lagern in seinem Versteck, einer am Autobahnkreuz Köln-Ost vergrabenen Metallkiste. Andere bewahrt er in seiner Marburger Wohnung auf. Eine geladene Ceska trägt er ständig im Schulterholster mit sich herum. Die illegalen Waffen besorgt er sich bei klandestinen Treffen in der Schweiz, der Slowakei, in Tschechien. Versteckt hinter der Rückbank seines Polos schmuggelt K. die Waffen nach Deutschland, tauscht und verkauft. Ungewöhnlich für die Szene: Er trifft sich mit seinen Kunden, entweder in Köln oder Marburg, lässt sich in bar bezahlen. Die meisten Händler im Darknet scheuen diese Risiken, sie verschicken per Paketversand, kassieren anonym in der Internetwährung Bitcoin.
Undercover-Ermittler überführen ihn im Darknet-Chat
Viele Monate gehen K.s Geschäfte gut. Doch am 16. August 2016, vier Wochen nach dem Amoklauf von München, schlagen die Zollfahnder zu: Die Ermittler hatten einen Kunden von K. überführt und dessen Identität im Darknet angenommen. Über Wochen chatten sie mit K., auch über den Amoklauf von München. Er habe „Maurächer“ die Waffe verkauft, gibt er an. Man fädelt ein Waffengeschäft ein, es geht um eine tschechische Maschinenpistole. K. und der Undercover-Fahnder gehen zu K.s Polo, der Händler öffnet die Heckklappe, im nächsten Moment liegt der Waffenhändler schon am Boden. Die Fahnder ließen ihm keine Zeit, nach der Ceska im Schulterholster zu greifen.
Am 28. August beginnt vor dem Landgericht München I der Prozess gegen Philipp K. Die Anklage lautet auf verbotenen Waffenhandel und fahrlässige Tötung in neun Fällen. K. habe in Kauf genommen, dass David S. mit der Glock Menschen töte.

Antworten
#3
thx sharky.
Antworten
#4
Zitat:Der Mann, der die Waffe für den Amoklauf liefert, wirkt nicht wie ein Gewinnertyp. Er ist groß, blass, Brillenträger und stark übergewichtig.


Also K. müsste extrem viel Sport gemacht haben im Gefängnis und stark abgenommen haben, auf sein breites Kreuz und die muskulösen Unterarme wären einige Jungs neidisch und das obwohl es laut Mithäftling im Knast in Erding kaum Sportangebote geben soll.
Antworten
#5
Und das Video soll eines sein, in dem man Opfer in Blutlachen sieht. Ich schau mir dieses jetzt nicht an, also kann ich nicht beurteilen, ob von diesem die Rede war im Gerichtssaal.
Antworten
#6
(19.09.2017, 23:11)Eveline3112 schrieb: Und das Video soll eines sein, in dem man Opfer in Blutlachen sieht. Ich schau mir dieses jetzt nicht an, also kann ich nicht beurteilen, ob von diesem die Rede war im Gerichtssaal.

dann ist das Bekenner-Video gemeint

Dort sind Fotos einiger Opfer an den Tatorten zu sehen

Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste