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Die Indizien dafür, dass Angela Merkel eine geführte Führungsperson ist, häufen sich
#31
Kanzlerin Größenwahn
Spätestens mit Beginn der so genannten Eurorettung begann die Kanzlerin abzuheben und dem Journalistengewäsch von der mächtigsten Frau der Welt und der heimlichen Königin Europas zu viel Glauben zu schenken. Niemand war da, der ihr ins Ohr flüsterte, dass sie sterblich sei. Oder wenn es den gab, war sie auf diesem Ohr taub. Jahrzehntelang war es Usus in Deutschland, bescheiden aufzutreten, sich nicht in den Vordergrund zu spielen und schon gar nicht die Welt belehren zu wollen. Das schien eine heilsame Lehre aus der Nazidiktatur gewesen zu sein. Noch Helmut Kohl hat immer genau darauf geachtet, keine Alleingänge zu unternehmen. Er war ein Meister der Einbindung der deutschen Interessen in die internationale Politik. Angela Merkel, die immerhin acht Jahre als Ministerin im Kabinett Kohl gedient hat, hätte das von ihm lernen können. Gerade in diesem wichtigsten Punkt hat sie es nicht getan.
 
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#32
Obama für harte Reaktion
Merkel will Verschärfung der Russland-Sanktionen durchsetzen
Bundeskanzlerin Merkel fordert von der EU eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. US-Präsident Obama soll Merkel seine Unterstützung zugesagt haben, wenn die EU geschlossen für eine „harte Reaktion“ gegen Russland zu gewinnen seien.
 
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#33
Merkel folgt US-Wunsch: Rekord-Erhöhung für militärische Aufrüstung
Bundeskanzlerin will bis zu 20 Milliarden Euro mehr als bisher in Militär-Ausgaben stecken. Von diesem sagenhaften Geldsegen des deutschen Steuerzahlers dürfte vor allem die US-Rüstungsindustrie profitieren. Es ist interessant, dass Merkel bei der Tagung auch ausdrücklich sagte, wer von ihr höhere Steuerausgaben für die Rüstungsindustrie erwartet: US-Präsident Barack Obama habe ihr gesagt, es könne nicht dabei bleiben, dass die USA 3,4 Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes für Sicherheit ausgäben, ein enger Nato-Verbündeter wie Deutschland aber nur 1,2 Prozent.
 
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#34
Die Entzauberung der Angela Merkel

Die Hypotheken des Systems Merkel – Unbestimmtheit, Gegenwartsfixierung und Ziellosigkeit – schlagen zum ersten Mal ernsthaft auf Merkel zurück. Lange Zeit galt Angela Merkel als unangefochtene, unangreifbare und über allem schwebende Sachwalterin und Pflegerin der europäischen Staatsräson und der deutschen Befindlichkeit in Zeiten permanenter Krise. In den Augen der deutschen Bevölkerung schien sie die deutsche Führungsrolle und Lehrmeisterschaft in Europa zu verkörpern. Sie schien sich in den vertraulichen, bürgerfernen und intransparenten EU-Strukturen pudelwohl zu fühlen. Ihr Politikstil, der die Bürger nicht allzu sehr mit komplexen Sachverhalten und abstrakten Prinzipien behelligte, traf in Deutschland auf ein cooles und laut Allensbach-Umfrage „entspannt fatalistisches" Lebensgefühl.
 
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#35
Eine loyale DDR-Bürgerin
Im Heimatstaat ihrer Kindheit und Jugend – wo sonst? – konnte Angela Merkel jene Eigenschaften ausprägen und entwickeln, die ihr auf dem Weg ins bundesdeutsche Ganzoben nützlich waren.
 
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#36
Merkels vierte Kanzlerkandidatur
"Während viele Kommentatoren eine Wiederwahl Merkels als "Politik des Stillstands" und "Weiter so" bewerten, ist das Gegenteil der Fall. Ein Blick zurück auf die bisherige Politik der "Großen Koalition" zeigt, dass Merkels erneute Kandidatur als Drohung verstanden werden muss.
Außenminister Steinmeier, Verteidigungsministerin von der Leyen, Bundpräsident Gauck und andere erklärten, Deutschland sei "zu groß und zu wichtig", als dass es sich noch länger darauf beschränken könne, die "Weltpolitik nur von der Außenlinie zu kommentieren". Im engen Bündnis mit den USA organisierte die Bundesregierung dann in Kiew einen Putsch und brachte, gestützt auf faschistische Kräfte, ein pro-westliches Regime an die Macht, welches die Ukraine in den Bürgerkrieg trieb und die Konfrontation mit der Nuklearmacht Russland anheizte. Es folgte der Einsatz der Bundeswehr in Syrien und das weitere Eingreifen der Bundeswehr in Afrika. Bundesverteidigungsministerin von der Leyen hat zusätzliche Rüstungsausgaben in Höhe von 130 Milliarden Euro angekündigt, und das neue "Weißbuch" des Verteidigungsministeriums sieht den Einsatz der Bundeswehr im Inneren und weitere Auslandseinsätze vor.
In der Europäischen Union spitzten Merkel und ihr Finanzminister Wolfgang Schäuble die soziale Krise mit ihrer brutalen Finanzpolitik enorm zu. Im Ergebnis sind in Europa 23 Millionen arbeitslos. Millionen mehr arbeiten im Niedriglohnsektor und in irregulären Jobs. In vielen Ländern liegt die Jugendarbeitslosigkeit über 50 Prozent. Am deutlichsten zeigt sich der Angriff auf demokratische Grundrechte in der widerlichen Hetze gegen Flüchtlinge. Das Recht auf Asyl wurde bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Verzweifelte Menschen, die vor den Kriegen im Nahen Osten und Afrika fliehen, werden misshandelt, in Gefangenenlager gepfercht und deportiert. Hunderte ertrinken jeden Monat im Mittelmeer.
Die Armut wächst rasant, auch in Deutschland. Über 12 Millionen Menschen sind offiziell arm. Besonders stark betroffen sind Kinder. Acht Millionen Menschen arbeiten in prekären Verhältnissen. 2030 wird jeder zweite Neurentner trotz lebenslanger Arbeit nur noch eine Rente auf Hartz-IV-Niveau beziehen. Wirtschaftsverbände fordern bereits die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 73 Jahre. Eine kleine Minderheit lebt dagegen in Saus und Braus. Die Regierung hat Bedingungen geschaffen, unter denen sie sich auf Kosten der Mehrheit maßlos bereichern kann. Die Einkommen aus Firmenbesitz und Vermögen sind in den letzten 15 Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen.
Um den Widerstand gegen diese unsoziale Politik und die militärische Aufrüstung und Kriegsgefahr zu unterdrücken, werden die Vorbereitungen auf Notstand und Diktatur rapide vorangetrieben. Gestützt auf die Anti-Terrorgesetze entsteht ein riesiger Überwachungsapparat. Polizei und Geheimdienste arbeiten eng zusammen und die Bundeswehr übt den inneren Einsatz, obwohl das Grundgesetz beides verbietet."
 
Genau DAS bedeutet die erneute Kanzlerkandidatur von Angela Merkel.

Quelle:http://duckhome.net/aufgelesen-und-komme...12365.html
 
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#37
Merkel will wieder kandidieren – Wirklich?
Die Ankündigung unserer Kanzlerin, noch einmal antreten zu wollen, war alternativlos. Diesmal wirklich. Zur Absage hätte die Präsentation eines/r Nachfolgers/in gehört, der/die hätte sorgfältig aufgebaut sein müssen und den/die gibt es nicht. Dafür hat Frau Merkel in langen Jahren selbst gesorgt. Sie hat alle weggebissen, die ihr annähernd gefährlich hätten werden können und so konnte sie gar nicht anders, als ihre erneute Kandidatur anzukündigen. Die Frage muss gestellt werden, wie ernst sie das selbst meinen kann. Weiter lesen 
 
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#38
(Merkel entdeckt die Innenpolitik und die Bürger)

Neuland Deutschland
Eine Kolumne von Jochen Bittner

Angela Merkel tastet sich in innenpolitische Dunkelzonen vor. Dafür wird es wirklich Zeit. Den Nerv der Zeit trifft die Bundeskanzlerin allerdings noch nicht. 

Seit die Kanzlerin Wahlkampf betreibt, seit vergangenem Sonntag also, könnte man den Eindruck bekommen, sie taste sich wie mit einer Taschenlampe in die Probleme des eigenen Landes hinein. Die Expeditionsrichtung ist schon mal richtig. Dass Angela Merkel dabei eher am Anfang steht, muss nicht wundern. Die Kanzlerin diente in den vergangenen acht Jahren funktional eher als Ministerpräsidentin von Europa denn als Regierungschefin von Deutschland. Sie hat sich diese Rolle nicht ausgesucht, aber das Signal, das sie jetzt an ihr Volk setzt, ist klar: Ich will euch wieder besser kennenlernen.
Es ist letztlich der Versuch, den gerade so ziemlich jeder im Lande unternimmt, nämlich klare Antworten auf die Frage zu finden: Wo zum Teufel hakt's denn eigentlich? Doch die Analyse ausgerechnet der Kanzlerin erscheint noch meundrkwürdig erratisch. Die Substanz ihres etwas audienzhaften Auftritts bei Anne Will etwa lautete: Die Globalisierung hat die Menschen verunsichert, die Digitalisierung trägt zu dieser Verunsicherung bei, die Gesellschaft ist polarisiert wie nie und braucht Versöhnung. Und die Essenz ihrer Rede bei der Haushaltsdebatte am Mittwoch im Bundestag: Die gewohnte internationale Ordnung ist instabil, aber Deutschland geht es so gut wie nie. Im Übrigen wurden die Leistungen für die Pflegeversicherung deutlich erhöht.

Man fasst Merkels innenpolitische Gehversuche nicht wirklich unfair zusammen, wenn man sagt: Den Nerv der Zeit trifft sie noch nicht. Aber was ist dieser gereizte Nerv?
Womöglich beruht diese Reizung auf einer Wechselwirkung, die der französische Gesellschaftsforscher Alexis de Tocqueville schon 1835 erkannt hat, nämlich dass der Abbau von Ungleichheiten zugleich die Sensibilität gegenüber weiterhin bestehenden Ungleichheiten erhöht. Wenn gleichzeitig der Eindruck entsteht, Politik kümmere sich leidenschaftlicher um Minderheitenrechte als um die Sorgen der Mehrheit – könnte diese Reizung eventuell zu Wut führen?
Was Deutschland bei allem guten und schönen Fortschritt in der Geschlechtergerechtigkeit oder der Willkommenskultur deshalb braucht, ist eine stärkere Hinwendung auf das Wir, auf das, was es laut Margaret Thatcher angeblich nicht gibt: die Gesellschaft.

mehr:http://www.zeit.de/politik/deutschland/2...slosigkeit

Kommentare daraus:

"Man ist erstaunt, konnte Merkel doch bis vor einigen Wochen alles sagen, tun ohne auch nur mit einem Wort kritisch hinterfragt zu werden von den Leitmedien dieses Landes.
Man fragt sich also, was ist passiert?
Alle aufgewacht ? Erinnern sich die Journalisten plötzlich wieder an ihre Aufgabe Politiker kritisch zu begleiten und nicht jeden Müll einfach alternativlos zu stellen?
Hat es etwas mit der US Wahl zu tun oder mit Le Pen? Etwas mit der AFd? Will Merkel jetzt doch wieder etwas mit Deutschland zu tun haben und sich um die Probleme des Landes kümmern anstatt sich für die Probleme Afrikas zu interessieren?
Oder hat es evtl etwas damit zu tun das in 10 Monaten Wahlen sind und man jetzt etwas kritisch sein muss um das Wahlvolk irgendwie ruhig zu stellen um dann nach dem erwarteten Wahlsieg Merkel wieder wie im letzten Jahr weiter machen zu können?"


"Ach ja, so tolle taktische Manöver und Wahlversprechen wie z.B Kauf eines Eigenheims zu erleichtern. Auch da kritische Medien absolute Fehlanzeige.
Wo war die Förderung in den letzten 20 Jahren, und welche Partei hat die Eigenheimzulage zu Fall gebracht? Und äh, welche Parteien schraubten in den Ländern die Grunderwerbssteuer extrem nach oben? Wer hat die Nebenkosten (z.B. für Strom) stark nach oben getrieben usw, wer fordert immer mehr Mobilität und wer
hat "fair" bezahlte Zeitarbeitsverträge" gefördert, zumindest toleriert (Gehen Sie mal mit einem Zeitvertrag wegen eines Kredites zur Bank) , und wer hat Bauvorschriften und Normen so erhöht, dass bauen sehr teuer wurde usw.. alles Punkte die ein Immobilienerwerb für junge Familien extrem erschweren bis unmöglich machen.
Ein Euro geben, zwei wieder rausziehen....Respekt.
Und überhaupt, benötigen moderne Ideal-Familien noch viel Wohnraum? Das ist doch rückwärtsgewandt-spießig 50iger Jahre. Die Eltern sind doch überwiegend berufstätig, ihre Kinder in Kitas und Ganztageschulen. Zum bloßen Übernachten und für ein kurzes WE lohnt sich kein Haus."


"Herr Bittner hat es ja wie die meisten seiner Kollegen immer noch nicht verstanden, dass Deutschland durch seine merkantilistische Politik Arbeitslosigkeit exportiert. Sobald die Eurozone zerbricht, wird die Währung aufwerten und die Arbeitslosigkeit wird , möglicherweise sprunghaft, erheblich ansteigen. Schäuble hat schon das Weiterso verkündet und dass es Merkel ernst meint, kaufe ich ihr im Leben nicht ab. Das ist Schaulaufen mit Blick auf die Bundestagswahl, sonst nichts. In Italien gibt es, unbemerkt vom hiesigen Qualitätsjournalismus, eine starke Bewegung, aus dem Euro auszusteigen.

Kanzlerin Merkel ist eine Erfindung des Springerkonzerns und ihre Politik ist dementsprechend und wird es bleiben."


"...aber Deutschland geht es so gut wie nie."
Begründung dafür?
Vielleicht sollte man mal realisieren, daß es in den letzten 25 Jahren für viele Millionen Menschen keine Reallohnerhöhung gab, dafür jedoch massiven Sozialabbau und Einschränkungen der Bürgerrechte."


"Jochen Bittner tastet sich in journalistische Dunkelzonen vor. Dafür wird es wirklich Zeit. Den Nerv der Zeit trifft er allerdings noch nicht.

Kritischer Journalismus ist das noch lange, lange nicht."


"Merkels präferierte Wahlkampfthemen sind Merkel, Digitalisierung und Rente. (in der Reihenfolge)
Die Themen Masseneinwanderung und Reformierung der EU, die viele Menschen bewegt, werden hier wie dort geflissentlich ausgeklammert. Das beantwortet auch schon die Frage: „Was ist dieser gereizte Nerv?“
 
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#39
Angela Merkel und die „Hillarisierung“ der deutschen Politik
Nicht Angela Merkels erneute Kanzlerkandidatur ist das Problem, sondern der Umstand, dass ihre politischen Gegner sie aus Angst vor Instabilität politisch nicht konfrontieren. Angela Merkel will es also nochmal wissen. Aber gibt es noch etwas, was ich von ihr wissen will? Eher nicht. Eigentlich wären ja jetzt diejenigen, die jahrelang auf sie eingedroschen haben, an der Reihe, sich mit alternativen Angeboten ins Gespräch und in Stellung zu bringen. Aber die Merkel-Kritiker sind plötzlich seltsam mundfaul, manche sind regelrecht verstummt und versammeln sich sogar hinter hier. Offenbar will keiner so richtig kanzlern.
 
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#40
Die ewige Kanzelerin:

Linkliste gegen das Vergessen: Angela Merkel
Veröffentlicht am 11/26/2016 |
Angela Merkel möchte im Jahr 2017 wieder Kanzlerin der Deutschen werden. Von den Medien wird sie vergöttert und von den Menschen geliebt. Grund hierfür ist das kollektive Vergessen. Daher ist es mehr als wichtig, die folgende thematisch geclusterte Linkliste zu verbreiten.

Vergangenheit Irakkrieg Finanzkrise Eurokrise BND/No-Spy/NSA-Affäre Medien & Propaganda Fiskal, Sozial – und Wirtschaftspolitik: Flüchtlingskrise
Freie, weltoffene, liberale Menschen müssen sich endlich trauen, sich gegen den ausufernden Merkelismus zu wehren.  Das kollektive Vergessen ist Merkels alleiniger Erfolgsgarant.
link
 
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