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Die Indizien dafür, dass Angela Merkel eine geführte Führungsperson ist, häufen sich
Angela Merkel - Interview 1991





6:10 Da hat der Herr Gaus die liebe Merkel aber ziemlich entlarvt.. genial!

9:59min .... er konnte 20-30 Jahre in die Zukunft blicken...

16:15 Was gibt es denn da so auffällig zu schnaufen, IM Erika? "Zentralinstitut für Physikalische Chemie an der Ostberliner Akademie der Wissenschaften"...hmmm...Kann es sein, dass du da nie (wirklich) "gearbeitet" hast? Was war da los?

20:12 Anpassung ist Teil meines Lebens 

26:40 Tiefes Mißtrauen zu basisdemokratischen Gruppierungen

21:39 Ein historischer Moment – Die erste Merkel-Raute!

27:25 :"Sie haben möglicherweise ein autoritäres Bedürfnis..." "... der Arbeit, die dann auch immer etwas mit Autorität zu tun hat." Wahnsinn!!! Totale Psychopathin.

27:06 :"Also, vielleicht habe ich da ein autoritäres Verhalten in mir." -"Ja, das könnte ja sein." "Joa, ich sach nur...". Lupenreine Soviet-Psychopathin...

Günter Gaus hat damals Sachen in ihr durchschaut, die heute immer noch die meisten in der Bevölkerung nicht durchschaut haben

Tja ... es gab damals noch JOURNALISTEN ... verglichen mit GAUS sind Illner, Lanz und wie heißen alle die noch ... BULLERBI
 
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Hm, in diesem Interwiev finde ich sie tatsächlich noch sympathisch...
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"Mama Merkel": Eritreischer Künstler malt Bundeskanzlerin als Mutter Teresa

[Bild: 5f71ae7248fbef3f2f74fc84.JPG]

Angela Merkel als Mutter Teresa? So jedenfalls sieht es ein Maler aus Eritrea, der 2015 nach Deutschland gekommen war und nun die Kanzlerin als übermenschliche Helferin malte. Er wolle mit dem Bild einfach Danke sagen, erklärte der Künstler bei der Übergabe des Bildes.
Der eritreische Maler Mulugeta Tekle hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf einem Bild als Mutter Teresa dargestellt. Der Künstler, der 2015 über den Sudan, Libyen und das Mittelmeer nach Deutschland kam, übergab das Bild am Freitag der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Kanzleramt, Annette Widmann-Mauz....

https://deutsch.rt.com/inland/107181-mut...er-stellt/
 
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(28.09.2020, 17:06)Rundumblick schrieb: "Mama Merkel": Eritreischer Künstler malt Bundeskanzlerin als Mutter Teresa

[Bild: 5f71ae7248fbef3f2f74fc84.JPG]

Angela Merkel als Mutter Teresa? So jedenfalls sieht es ein Maler aus Eritrea, der 2015 nach Deutschland gekommen war und nun die Kanzlerin als übermenschliche Helferin malte. Er wolle mit dem Bild einfach Danke sagen, erklärte der Künstler bei der Übergabe des Bildes.
Der eritreische Maler Mulugeta Tekle hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf einem Bild als Mutter Teresa dargestellt. Der Künstler, der 2015 über den Sudan, Libyen und das Mittelmeer nach Deutschland kam, übergab das Bild am Freitag der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Kanzleramt, Annette Widmann-Mauz....

https://deutsch.rt.com/inland/107181-mut...er-stellt/

Bild beim Schwarzwälder Boten:

[Bild: media.media.178b0f65-bf88-4472-9215-1a35...nal700.jpg]
 
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Merkel – die beste Kanzlerin, die die politische Linke je hatte

Kritik in Zahlen: Merkel und die CDU

Ein Gastbeitrag von Alexander Fritsch
„Noch immer unterliegt die Angela-Merkel-Betrachtung einer gewissen Verklärung.“
(Markus Feldenkirchen – am 05. Februar 2021)
Alle elf Minuten verliebt sich ein Journalist in die Kanzlerin.
Das gilt für den gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber es gilt auch für den übergroßen Teil der anderen Leitmedien in Deutschland (mit löblicher Ausnahme der „Welt“, die zumindest einen ernsthaften Binnenpluralismus versucht).
Es gilt ausdrücklich auch für den „Spiegel“. Wie kaum ein zweites Medium haben die Hamburger eine zutiefst unprofessionelle Merkel-Verklärung betrieben. Jüngste Vorstöße der Relotius-Fälscherwerkstatt, ebendiese Verklärung zart zu kritisieren, wirken da wie eine unfreiwillig komische Simulation von Journalismus.
„Journalistik-Studium in einem Tweet: Was Merkel sagt, ist wahr und gut, kritische Fragen sind rechte Hetze. Wenn Merkel ihre Meinung um 180 Grad dreht, dann ist eben das, was sie gestern sagte, rechte Hetze. Beherzigt das, und ihr braucht bald eine Vitrine für eure Journalistenpreise.“
(Dushan Wegner – Tweet vom 21. Dezember 2020)
Was die Medien können, können wir schon lange, scheinen sich die politischen Konkurrenten zu denken. „Merkel bleibt SPD-Chefin“, titelt die „taz“– halb satirisch, halb resigniert. Die Grünen, ätzt die „Welt“, würden der Kanzlerin mittlerweile wie der Queen huldigen und sich selbst verzwergen: zu „Her Majesty’s Most Loyal Opposition“.
(....)
Seit Angela Merkel Vorsitzende ist, hat die Partei nicht nur relativ verloren: Vor allem ist die absolute Zahl der für die CDU abgegebenen Stimmen auf ein historisches Tief gefallen. Hatte die CDU bei der Bundestagswahl 2002 (der ersten unter der Vorsitzenden Merkel) noch 14.167.561 Wähler, waren es 2017 nur 12.447.656 Wähler. Das ist ein Minus von 12,1%.
Oder anders: Die Parteivorsitzende Angela Merkel hat in ihrer Amtszeit jeden achten CDU-Wähler vertrieben.
Merkels Macht
Von Anfang an hat die Kanzlerin in ihrem direkten Einflussbereich ausschließlich Vertraute bzw. Abhängige zugelassen. Dabei werden objektiv schwache Verbündete bevorzugt: Von denen geht keine Gefahr für die Chefin aus, und sie sind maximal fügsam – denn ihre politische (und nicht selten auch wirtschaftliche) Existenz hängt unmittelbar von Merkels Wohlwollen ab.
So kommt es, dass Figuren wie Ruprecht Polenz, Volker Kauder, Ronald Pofalla, Hermann Gröhe oder Peter Tauber allen Ernstes Generalsekretäre der größten Regierungspartei im viertgrößten Industriestaat der Welt sein durften – Menschen, die zu Zeiten von Helmut Kohl maximal ordentliche Landräte hätten werden können. Auch Peter Altmaier und natürlich Ursula von der Leyen gehören in diese Kategorie.
Merkel weitet ihre Taktik sogar auf Politiker anderer Parteien aus: SPD-Familienministerin Franziska Giffey hat bei ihrer Doktorarbeit betrogen. Das macht sie zu einem Kabinettsmitglied ganz nach Merkels Geschmack: öffentlich enorm angeschlagen, politisch verwundbar. Ein richtiges Wort der Kanzlerin zur richtigen Zeit, und Giffey wäre für die SPD – allen blumigen Solidaritätsbekundungen zum Trotz – nicht mehr haltbar.
Aber warum sollte Merkel jemanden absägen, der sein Ministeramt ganz allein nur noch Merkel zu verdanken hat?
Real existierende parteiinterne Kritiker isoliert sie mithilfe ihrer Vertrauten.
Und zwar bis in die entlegenste Provinz. Der Magdeburger Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion – also nicht unbedingt der bedeutendste Lokalpolitiker des Landes – wagte es jüngst, die Kanzlerin zu kritisieren: „Zentralkomitee Merkel“. Der Mann musste sofort zurücktreten.
Und das nicht etwa nur, weil die üblichen Verdächtigen und Merkel-Jünger (Deutschlandfunk, CDU-Getreue) das gefordert hätten. Nein, auch SPD, Grüne und SED/PDS/Linke (!) verteidigten Deutschlands Regierungschefin heldenhaft.
Verkehrte Welt? Nicht unbedingt. Auch die vermeintlichen politischen Gegner außerhalb der CDU gehen ihr beim Entsorgen innerparteilicher Gegner schon einmal etwas zur Hand, denn:
Angela Merkel ist die beste Kanzlerin, die die politische Linke in Deutschland je hatte.
mehr https://reitschuster.de/post/merkel-die-...-je-hatte/
 
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"Ich mache der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel viel Kummer, und das aus gutem Grund. Sie ist die Hauptleitung, durch die jede schlechte Idee in Europa fließt. Merkel ist als Agentin von Klaus Schwab und dem Weltwirtschaftsforum eine rücksichtslose Zerstörerin menschlichen Potenzials. Deshalb hat sie auch das Sagen. Ich verachte wirklich alles an ihr.  Aber als politisches Tier hat sie in Europa nichts Vergleichbares. Keine. Nicht, weil sie so überragend talentiert ist, sondern weil jeder andere ein buchstäblicher Idiot ist, der mit Hilfe des WEF in wichtige Positionen gebracht wurde, um sicherzustellen, dass die EU-Politik mit ihrer Vision der Zukunft übereinstimmt. 
Merkel, wie der Rest, wurde gewählt."

Luongo: Merkel's War For Germany Is Nearly Over

Authored by Tom Luongo via Gold, Goats, 'n Guns blog,
I give German Chancellor Angela Merkel a lot of grief, and with good reason. She’s the main conduit through which every bad idea in Europe flows.
Merkel, as an agent for Klaus Schwab and the World Economic Forum, is a ruthless destroyer of human potential. Hence, that’s why she’s in charge.
I truly despise everything about her.
But as a political animal she has no peer in Europe. None. Not because she’s so supremely talented but because everyone else is a literal idiot, placed in important positions with the help of the WEF to ensure EU policy conforms to their vision of the future.
Merkel, like the rest, was chosen.
In fact, Merkel’s ineptitude is always on display once she is forced to dabble outside of the EU itself. She rules it with an iron fist but when confronted by nearly anyone else, including a madman like Turkish President Recep Tayyip Erdogan, she falls on her face spectacularly.
Merkel is a wholly constructed persona whose job it is to keep the ship of the nascent EU state trudging right towards that iceberg of The Great Reset.
The forces behind the ouster of Trump and the selection of Joe Biden did this with the intent of completing the task of subordinating the U.S. (and its military) to EU control through policy normalization on domestic spending, production, taxes, etc.
That’s the 40,000 foot view of the mountain of executive orders issued by Biden in his first month in office. That’s what the proposed tax plan is for, why the stimulus bill is structured the way it is, and why EU policy towards Russia also has not changed for the better.
It’s also why the second Trump impeachment ended with a whimper. None of that would occur if the Senate was bogged down for months calling witnesses.
With Biden as the PFOTUS – President Fungus of the U.S. – the WEF has exactly what it always wanted, a weak U.S. acting as the spear pointed at Russia to subjugate it to the Great Reset.
I’m sure the thinking in Davos is that once Russia is subordinated then China can then it can be tamed.
By the way, I didn’t say this policy made any sense, just that that is what I think is happening because it fits the data better than any other theories.
It’s been Merkel’s job as a head of state and diplomat to sell this Hybrid War with Russia as not her preference .
She’s always talked the good game to Putin that she has to go along with the sanctions to keep the U.S. placated. They are the bad guys, we the poor EU are trapped by their belligerence.
But I think that dynamic changed last year with the Navalny ‘poisoning’ and the attempted coup in Belarus. The question is why?
In hindsight the WEF-aligned forces in the U.S. and Europe expected a Biden presidency. And it was that expectation that let the cat out of the bag as to who was really in charge vis a vis Russia.
Hint: it’s not the U.S.
Because Merkel would have never allowed herself to get so obviously dirty on these two issues if she wasn’t convinced she would have the upper hand over U.S. policy come January 20th.
This is a part of the story I think a lot of commentators are missing in the the U.S./EU/Russia power dynamic. That the goal here, as Pepe Escobar gets close to in his latest article, is not just a restoration of German sovereignty out from under the yoke of the U.S. occupation, but a reversal of the power dynamic completely.
Now imagine a hegemonic Germany in Europe forging closer trade and investment ties with not only Russia but also China (and that’s the other “secret” inbuilt in the EU-China trade-investment deal).
So whoever is lodged in the White House, there’s nothing else to expect from the US Deep State apart from the “maniacal” push towards perennial, accumulated sanctions.
The ball is actually in Berlin’s court, much more than in the court of eurocratic nightmare Brussels, where everyone’s future priority amounts to receiving their full, fat retirement pensions tax-free.
Pepe still thinks there is any room at all between the “Atlanticists” controlling U.S. policy and Merkel’s pro-EU policy. I don’t anymore. I don’t think the U.S. Deep State can or will do anything else to undermine Germany and that all the U.S. posturing about Nordstream 2 is just that, posturing; policy inertia of the Cold War.
I’ve been making Pepe’s point about Nordstream 2’s political implications within the EU since the day it was announced and Poland through a hissy fit. Germany at the heart of EU energy distribution cements its position as the de facto ruler of the EU in a way that makes it even more difficult to counter.
This is why Spain, Italy, Greece, Portugal and the rest are not allowed to have governments who go against Merkel and will be destroyed in the next eighteen months. Italy is especially vulnerable because new Prime Minister Mario Draghi, was put in place now to finish the job he started with TARGET2 and negative interest rates when he ran the ECB.
In my mind, the battle for Germany’s sovereignty was won the day the Supreme Court denied Texas’ lawsuit against Pennsylvania thus cutting off any legal path to Trump’s election challenge.
Simply putting a puppet like Biden in the White House, who is a stand-in for Obama whose foreign policy was all about boosting Europe in hindsight, was all that was needed.
Merkel, to give her credit, played the Coronapocalypse well. She used the crisis to revive her flailing political prospects, salvaging her CDU party’s position.
Then again, she also was handed a pair of aces in the hole and knew one was coming on the flop, so giving her too much credit is, at best, dubious.
In short, all she had to do was not screw it up completely by not over-betting her hand. But, she did with Navalny, badly.
And Putin finally sniffed out what was really going on.
In recent months Putin and Russia have stonewalled the EU on every issue of contention between them. Putin issued the bluntest opposition to the Great Reset uttered by any world leader. It was a speech for the ages.
EU bureaucrats go to Moscow and come home whining in their Chablis. Meanwhile Putin and his Foreign Minister Sergei Lavrov make clear statements of ever-escalating import that the EU’s behavior is unacceptable and diplomatic ties between Russia and it are now at an ebb.
Why does anyone still think that this isn’t an expression of EU/German independence and ‘sovereignty’? Have we all become so lazy in our analysis and opposition to U.S. hegemonic behavior that we excuse the same behavior from Europe, especially Germany?
Have we, by degrees, been snookered by Merkel’s apparent weakness for all these years or did we not look far enough into the future because we never really considered a bunch of eugenicist oligarchs trying to pull off something so monumentally stupid as The Great Reset?
These are good questions and I’m as guilty of missing the bigger picture as anyone. For a long time I believe even Putin and Lavrov didn’t understand what was really the plan in Brussels all along.
So, given that Germany’s independence, and by extension the EU’s, is accelerating towards its conclusion with the Obama Restoration and Biden as PFOTUS, where do things sit?
In my opinion, just as badly for Europe as they were before this happened. Because as I said, beginning last year Putin and Russia have given Merkel nothing.
She’s tried to play her game of making big promises to Putin and then never following through and failed. It’s forced Germany to back down on more sanctions over Navalny and Russia’s involvement in keeping Lukashenko in power in Minsk.
Moreover, Russia’s return to the Council of Europe saw them remove all further action there over Russia’s reunification with Crimea from the agenda.
The EU having to accept Russia’s Sputnik V COVID-19 vaccine is yet another example of who wears the pants (not pants suit) in Russian/German relations.
Merkel needs Nordstream 2 now more than ever. She needs Russia now more than ever. The problem for her and Germany is that Russia is now on a path to a more dynamic and interesting economic arena than Germany is.
She’s slowly losing the support of the German people, who come out in greater numbers each week against the lockdown policies, while in Russia even the U.S. and European intelligence and diplomatic corps can’t generate anything resembling a protest against Putin.
Merkel is destroying the strong social contract bond between the German people and the government while Putin has only enhanced it between Russians and the Russian state.
She’s ground Germany to a halt with draconian GDR-style lockdowns. Putin left Russia’s economy mostly open and is now coming out of the Coronapocalypse at a much quicker pace than expected despite increased sanctions.....

mehr https://www.zerohedge.com/markets/luongo...early-over
 
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Der CDU steht eine der schlimmsten Abrechnungen bevor, die sie je erlebt hat

Merkel ist offenbar umringt und abgeschirmt von ideologisierten Beratern und hat sich in eine Haltung der kompromisslosen Rechthaberei verrannt, aus der es keinen vernünftigen Ausweg mehr gibt. Von Susanne Gaschke. Weiterlesen auf welt.de
 
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Fußnoten zum Dienstag

 
Palindrome sind rassistisch. „Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie“ funktioniert nicht mit „people of color“.
***
„Ich schalte den Fernseher aus, wenn Angela Merkel auftaucht. Ich ertrage es einfach nicht mehr: die tantenhafte Selbstzufriedenheit, mit der jede Nachfrage weggebügelt wird, die Nachlässigkeit in der Wortwahl, die ein fundamentales Desinteresse an den Folgen der eigenen Politik verrät.“
Also spricht Jan Fleischhauer, und diese Sätze mir direkt aus dem Herzen. Wie auch den Rest seiner Kolumne.
***
Das letzte Mal, als Deutschlands mächtigstes Boulevardblatt einen Kanzler zerlegte, war seine Amtszeit erledigt. Und selten war der Ton so scharf:



 
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Merkel

Angela Merkel und der anti-deutsche Nationalismus


Das Fremdeln der Kanzlerin mit ihrem Land

Ein Gastbeitrag von Alexander Fritsch
„Das dauerhafte Ziel jedes Nationalisten besteht darin, immer mehr Macht und immer mehr Prestige anzuhäufen – nicht für sich selbst, sondern für die Nation oder eine andere Einheit, der er seine Individualität geopfert hat.“
(George Orwell: Notes on Nationalism, 1945)
Nein, George Orwell hat Angela Merkel nicht gekannt. Aber er kannte so einige Menschen wie die deutsche Bundeskanzlerin. Er mochte sie nicht besonders.
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs schrieb der Brite seinen Aufsatz „Über Nationalismus“, eines der großen Werke der Geistesgeschichte. Darin kritisiert Orwell Nationalisten und den Nationalismus – und er verteidigt Patrioten und den Patriotismus.
Der Patriot hält den Ort oder die Lebensweise, mit denen er sich verbunden fühlt, zwar jeweils für die besten auf der Welt; trotzdem will er sie anderen Menschen nicht aufzwingen. Der Nationalist jedoch ist aggressiv und dominant:
„Patriotismus ist von Natur aus defensiv, militärisch wie kulturell. Der Nationalismus hingegen ist untrennbar mit dem Streben nach Macht verbunden.“
(George Orwell: Notes on Nationalism, 1945)
Den Ansatz gab es schon vorher, aber Orwell erweiterte das Konzept des Nationalismus dann auf ideologische Gruppen. Das war damals revolutionär neu, und es macht die Idee zeitlos und bis heute so aktuell:
„Der Nationalismus im erweiterten Sinne, wie ich ihn verwende, umfasst Bewegungen und Neigungen (…). Er meint nicht notwendigerweise die Loyalität gegenüber einer Regierung oder einem Land, schon gar nicht gegenüber dem eigenen Land; die Einheiten, mit denen er zu tun hat, müssen nicht einmal wirklich existieren.“
(George Orwell: Notes on Nationalism, 1945)
Denn ideologische Gruppen aller Art finden sich immer. Politische Parteien, religiöse und pseudo-religiöse Sekten, weltanschauliche Bewegungen… Und sie alle können sich nationalistisch verhalten und also im Kern nationalistisch sein.
Versucht man, die Bundeskanzlerin und ihre Politik in Orwellschen Kategorien zu beschreiben, dann geht das wohl am besten so: Angela Merkel ist eine anti-deutsche Nationalistin. Ihr Politikansatz ist nationalistisch, ihre Politikinhalte sind anti-deutsch.
Merkels Politik ist gleichgültig gegenüber der Realität.
Das ist für Orwell im Jahr 1945 eines der wichtigsten Merkmale zur Identifizierung eines nationalistischen Vorgehens. Wie zur Bestätigung schreibt Jan Fleischhauer im Jahr 2021, er ertrage die „tantenhafte Selbstzufriedenheit“ der Kanzlerin nicht mehr. Die übliche Wortwahl der Bundeskanzlerin offenbare ein „fundamentales Desinteresse an den Folgen der eigenen Politik.“
„Ich glaube, dass im Großen und Ganzen nichts schiefgelaufen ist.“
(Angela Merkel – am 02. Februar 2021)
Diese Einschätzung zum Corona-Impfdesaster könnte eigentlich nur noch durch die Analyse übertroffen werden, auch beim Berliner Flughafen BER sei im Prinzip grundsolide gearbeitet worden.
Deutschlands Regierungschefin ist offenkundig entrückt. Kann das verwundern? Anders als für fast alle anderen Menschen, hat sich für die Kanzlerin das Leben in der Pandemie kaum verändert. Sie wird weiterhin im gepanzerten Dienstwagen mit abgedunkelten Scheiben überall hingefahren, ohne jemals mit echten Bürgern in Kontakt kommen zu müssen. Homeoffice, Homeschooling und das bange Warten im März auf die Novemberhilfe gehören ebenso wenig zu ihrer konkreten Erfahrungswelt wie die Angst vor sozialem Absturz. Trotz Corona geht es der Kanzlerin gut…
„… jedenfalls besser als dem Rest der Bevölkerung, der zwischen Depression und Aggression schwankt und sich eine ‚Rückkehr zur Normalität‘ wünscht, und sei es nur der Besuch bei einem Friseur.“
(Henryk Broder, am 08. März 2021)

mehr https://reitschuster.de/post/angela-merk...onalismus/
 
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Die Abrissbirne aus der Uckermark

Rechthaben, drangsalieren, schikanieren. Wer beobachtet, was deutsche Regierungskreise derzeit so zu bieten haben, könnte meinen, nicht Corona sei ausgebrochen, sondern die Tollwut. In Nordrhein-Westfalen wird nach nur eineinhalb Stunden ein Gerichtsurteil kassiert, das die Schließung des Einzelhandels wegen Ungleichbehandlung für rechtwidrig erklärte. Motto: Was, ihr wagt es, euer Recht einzuklagen und zu widersprechen? Na, dann werden halt alle Läden geschlossen! Jetzt zeigen wir euch mal, wo der Hammer hängt. Wer es wagt, dem Irrsinn in Richtung Mallorca zu entfliegen, der wird (unter tätiger Beihilfe vieler Medien) zum Volksfeind gestempelt, dem man nach seiner Rückkehr jede erdenkliche Schikane an den Hals wünscht.

Über all dem schwebt in einer entfernten Flugbahn Angela Merkel dem Eintritt in die Erdatmosphäre entgegen. Eine Angela Merkel, deren Politik längst ins offen Zerstörerische abgeglitten ist. Erst fing sie langsam an, aber dann, aber dann. Und stets nutzte Merkel scheinbare oder tatsächliche Ausnahmezustände, um im Endeffekt Verheerungen und Zerstörungen zu hinterlassen. Hier nur ein paar besonders eklatante Fälle:

Die erste Übung erfolgte nach dem Tsunami in Japan, der das Kernkraftwerk Fukushima zerstörte. Dabei gab es in Japan keinen einzigen Strahlentoten, aber in Deutschland hinter den sieben Bergen einen Blackout der Vernunft. Der vermeintliche Ausnahmezustand wurde von Frau Merkel genutzt, um gesetzeswidrig die Laufzeit der Atomkraftwerke zu beenden und die einstmals vorbildliche und sichere Stromversorgung zu zerstören. AKWs, die anderernorts weiterbetrieben oder sogar neu gebaut werden, erhält man hierzulande nicht etwa als Reserve, sondern sprengt sie demonstrativ – wie das AKW Phillipsburg. Nun sind sie halt weg.
Es folgte der von der Bundeskanzlerin zum Teil per Selfie selbst produzierte Migrations-Ausnahmezustand, während dem sie die deutschen Grenzen, die aktuell nach Belieben schließbar sind, offen wie ein Scheunentor hielt, weil eine Kontrolle angeblich unmöglich sei. Ein nach verbreiteter Auffassung ebenfalls rechtwidriges Vorgehen. So zerstörte Merkel kurzfristig die Sicherheitslage und den inneren Frieden im Lande und langfristig die Sozialsysteme. Nun sind sie halt da.
Parallel erfolgte durch physikalisch nicht erreichbare Grenzwerte und politische Vorgaben die faktische Zerstörung der heimischen Autoindustrie, mithin eines Zentrums der deutschen Wohlfahrtsgewinnung.
Den gleichen Weg geht die Bundesregierung mit der Zerstörung der modernen Landwirtschaft.
In beiden Fällen dient ein herbeigeraunter Klima- respektive Umweltnotstand in ferner Zukunft als Vorwand, um eine im Kern destruktive Politik widerstandslos durchzuziehen, selbstverständlich im Dienste der Menschheitsrettung. Wer widerspricht, ist somit von vornherein amoralisch. Warum dies auch niemand tut: Die betroffenen Verbände und Interessenvertretungen scheuen die offene Konfrontation, setzen auf Appeasement und verlegen sich aufs systemimmanente Taktieren, um das Schlimmste zu verhindern. Nur, um anschließend am Nasenring durch die Manege geführt zu werden.

Und genau so läuft es mit dem aktuellen Zerstörungsakt im Windschatten der Corona-Krise. Angela Merkel hat ihre Chance sofort erkannt und nun dankbar den Dauernotstand erklärt („Wir befinden uns bereits in der nächsten Pandemie“). Sie bleibt ihrem Muster treu.

Nach bewährter Manier schert sich Merkel einen Kehricht um Grundrechte und Verfassung, die faktisch in den vorgezogenen Ruhestand versetzt wurden. Das zerstörerische Grande-Finale von Angela Merkel steht dem staunenden Publikum bevor, man könnte fast meinen, die Abrissbirne aus der Uckermark wolle nur noch Staub hinterlassen.

Der erneute Lockdown hat mit rationaler Politik oder Schadensbegrenzung rein gar nichts mehr zu tun, verbal schießen die Führungskräfte des Systems Merkel mittlerweile um sich wie eine bekiffte Soldateska. Als handele es sich um einen Anfall von Tollwut, wird der gesamte Kulturbetrieb des Landes gemeuchelt und die Selbstständigen dieses Landes werden zu Almosen-Empfängern degradiert. Nach Zerstörung und Enteignung erfolgt nun auch noch die Demoralisierung dieser selbstverantwortlichen Mittelschicht, respektive dessen, was davon noch übrig ist. Auf diese Art und Weise kann man sicher sein, dass niemand mehr da ist, der den ganzen Laden irgendwann wieder aufbauen könnte. Das gilt übrigens auch für die CDU.

Warum handelt Angela Merkel wie sie handelt? Das weiß sie wohl nur selbst. Vielleicht.

www.achgut.com/artikel/die_abrissbirne_aus_der_uckermark
 
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