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Flucht und Migration - Situation in Libyen, Italien und Mittelmeer
#1
Eskalation?
Libysche Küstenwache beschießt NGO-Schiff

Die libysche Küstenwache setzte sich mit Waffengewalt gegen NGO-Schiff durch, das in libysche Hoheitsgewässer eingedrungen sein soll. Laut Proactiva Open Arms befand sie sich eine Meile vor der 12-Meilen-Zone, Vesselfinder.com allerdings zeigt sie innerhalb. 

Laut unbestätigter Meldung der spanischen Nichtregierungsorganisation Proactiva Open Arms bedrohte und beschoss die libysche Küstenwache gestern in internationalen Gewässern gegen 8:30 Uhr die Open Arms. Laut Aussage der Organisation via Twitter hätte es sich um eine von der EU ausgebildete Küstenwache gehandelt.

weiter hier:https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...go-schiff/
 
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#2
Mittelmeer: EU-finanzierte libysche Küstenwache bedrängt Rettungsschiff mit Warnschüssen

Aufnahmen vom Dienstag, dem 08.08.2017, zeigen, wie die libysche Küstenwache in nächster Nähe zu einem Rettungsschiff der spanischen NGO "Proactiva Open Arms" Warnschüsse in die Luft abgibt....
https://deutsch.rt.com/kurzclips/55362-m...stenwache/
 
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#3
(ein uns gut bekannter Thomas Moser schreibt):

Lebensretter werden zu Kriminellen erklärt
Mit der Beschlagnahme des deutschen Rettungsschiffes „Iuventa“ durch italienische Behörden wurde ein neuer Höhepunkt in der seit Monaten anhaltenden Kampagne europäischer Regierungen gegen die privaten Seenotretter erreicht. Nach zahllosen verbalen Angriffen nun ein erster handfester Übergriff auf die zivilgesellschaftlichen Organisationen, die im Mittelmeer jeden Tag Männer, Frauen und Kinder aus Afrika vor dem Ertrinken retten. Erst vor wenigen Tagen hat die Crew der „Aquarius“ 272 Menschen, aber auch acht Tote an Bord genommen. Einer der Geretteten hatte Schussverletzungen. Als „Beihilfe zur ungesetzlichen Einreise“ wird das denunziert. So werden Flüchtlinge illegalisiert und Helfer kriminalisiert. Der Friedensnobelpreisträger namens EU zeigt sich einmal mehr von seiner menschenverachtenden Seite.


(wenn er sich da mal nicht irrt)
 
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#4
Einige Artikel zur Vorgeschichte:

Faktencheck: Private Seenotretter fischen Flüchtlinge aus dem Meer. Italien wirft ihnen nun vor, mit Schleppern zu kooperieren
Italien will die Arbeit privater Helfer auf dem Mittelmeer strenger regulieren. Am Mittwoch haben die Behörden ein Schiff der deutschen Organisation „Jugend Rettet“ beschlagnahmt. Die Regierung in Rom will, dass die Seenotretter einen Verhaltenskodex unterschreiben. Doch die Helfer weigern sich. Der Kodex kriminalisiere ihre Arbeit, sagen mehrere von ihnen.
https://correctiv.org/echtjetzt/artikel/...en-libyen/

Italien: Hat deutsche Hilfsorganisation "Jugend Rettet" mit Schleppern zusammen gearbeitet?
Die italienische Küstenwache hat ein Schiff der deutschen Hilfsorganisation „Jugend rettet“ festgesetzt. Italienische Behörden verdächtigen die Besatzung des Schiffes, illegale Migration zu begünstigen. Martin Dolzer (MdHB, Die Linke) und der italienische Journalist Marcello Foa nehmen dazu Stellung.
https://deutsch.rt.com/europa/55201-ital...ittelmeer/

Stoppt die NGOs!
Gut gemeint ist bekanntermaßen das Gegenteil von Gut. Und wenn man mit dem "Gut gemeinten" auch noch auf Förderungsgelder und Spenden schielt, wird endgültig etwas Übles aus einst vermutlich authentischen und hochstehenden Idealen. Die Rede ist von den NGOs.
 
Die Reputation ist ruiniert
Im Mittelmeer  haben die NGOs höchst erfolgreich ihren Ruf als gemeinnützige und seriöse Hilfsorganisationen versenkt. Nach allem, was man bis jetzt weiß, haben die dort tätigen Gruppierungen in den letzten Monaten vor allem eines getan: Illegale Migranten nach Europa gebracht. Die Zahlen sind haarsträubend: Allein die früher in Kriegs- und Notgebieten überaus verdienstvoll aktiven "Ärzte ohne Grenzen" haben heuer ca. 16.000 Illegale von der libyschen Küste nach Italien transportiert.
 
Absurde Rechtfertigungen
Als Rechtfertigung sagten führende Vertreter der "Ärzte ohne Grenzen", dass ohne ihre Organisation viel mehr Menschen im Meer ertrinken würden. Diese Logik ist geradezu absurd. Die NGOs sind der größte Magnet für die illegalen Migranten: Solange sie ihre Schiffe in Küstennähe bereitstellen und die Afrikaner von ihren Schlauchbooten auf die Taxi-Boote nach Italien umsteigen können, wird die Wanderbewegung aus Afrika nicht aufhören und dementsprechend das Risiko des Ertrinkens nicht sinken, eher das Gegenteil ist der Fall.
 
Italienische Behörden haben auch begründete Verdachtsmomente, dass gewisse NGOs mit den kriminellen Schleppern zusammenarbeiten. Der Vorwurf, dass Gelder von den Schleppern zu den NGOs geflossen seien, steht im Raum, wurde bis jetzt aber nicht bewiesen.
 
Warum machen die das?
Was bewegt die NGO-Leute, solche kontraproduktiven Aktionen durchzuführen? Was sind ihre wahren Motive? Zunächst kann man davon ausgehen, dass es natürlich auch um Spendengelder und finanzielle staatliche Zuwendungen geht, aber grundsätzlich ist vermutlich Idealismus ihr Beweggrund. Wenn das der Fall ist, dann muss man diesen Idealismus zu Ende denken: Wer die Meinung vertritt, dass zigtausende illegale Migranten von Libyen nach Europa gebracht werden sollen, weil es ihnen in Afrika schlechter geht als in Europa, der muss letztlich auch die Haltung einnehmen, dass hunderte Millionen von Afrikanern nach Europa geholt werden müssen - es geht nämlich fast ganz Afrika schlechter, wenn man europäische Ökonomie- und Demokratie-Standards als Maßstab hernimmt. 

weiter:https://www.thedailyfranz.at/2017/08/05/...-die-ngos/

Migranten-Transporte: Italien ermittelt gegen Ärzte ohne Grenzen
Die italienische Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung laut Reuters auf die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ausgeweitet. Hintergrund sei der Verdacht, dass Mitglieder vor der Küste Libyens Migranten aufgenommen hätten, deren Sicherheit nicht unmittelbar in Gefahr gewesen sei, verlautete am Samstag aus Justizkreisen. Erst am Mittwoch hatte die Küstenwache das Flüchtlingsrettungsboot „Iuventa“ der deutschen Organisation „Jugend Rettet“ im Mittelmeer gestoppt und zur Insel Lampedusa eskortiert. Die Aktivisten würden der Beihilfe zur illegalen Einwanderung aus Libyen verdächtigt, erklärte die Staatsanwaltschaft. Es war das erste Mal, dass Italien ein Flüchtlingsrettungsboot festsetzte....
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten...e-grenzen/

dazu:

Warum den “Ärzten ohne Grenzen” ebenso misstrauen wie den “Reportern ohne Grenzen”?

 …. die Deutsche Welle ist eine neokoloniale Kriegswaffe, die in Zusammenwirkung mit Gernot Erlers „Gesellschaft zur Rettung bedrohter Völker“, Reportern ohne Grenzen, Ärzten ohne Grenzen, Bundeswehr ohne Grenzen und Stiftungen ohne Grenzen, amnesty international und WWF Raubkriege propagandistisch als humanitäre Interventionen vorbereitet. Das nächste „humanitäre Regime-Change Target” ist schon im Allgemeinen Regierungsnachrichten Dienst (ARD) und im Zentralen Dumm Funk (zdf) angepeilt & angezählt worden. Eritrea wird als Steinzeit-Diktatur beschimpft, weil es sich den Begehrlichkeiten der EU und der USA nicht beugt. Beide wollen Eritrea am strategisch wíchtigen Horn von Afrika unter ihre Kontrolle bringen. Hier an der Küste Eritreas soll auch die Abtransport-Trasse für Kupfer, Tantal und Coltan aus dem Kongobecken und Ruanda-Burundi enden.
 Hier fragt jetzt ein Gruppenmitglied:  Hartmut, “die Deutsche Welle ist eine neokoloniale Kriegswaffe”.
Davon habe ich gehört, aber warum packst du da z.B. die “Ärzte ohne Grenzen” oder “amnesty international” oder “WWF” mit rein? Da hätte ich gern etwas mehr Hintergrundinformation zu.
Sowohl amnesty international als auch medico international haben sich initiativ an der Kampagne „adopt a revolution“ ((besonders im „Falle“ Libyens und Syriens, beide mit guten Beziehungen zur russischen Föderation & zu China!!)) bei dieser us-geheimdienstangeschobenen und CIA-SOROS finanzierten und gelenkten OTPOR-Schöpfung der ertwittert- und erfacebookten „Arabischen Frühlings“-Rolle betätigt – wie auch die Schöpfung „médecins sans frontière“ des französischen Joschka Fischer, Bernard Chouchner
Bernard Kouchner (* 1. November 1939 in Avignon) ist ein französischer Politiker und Arzt.  Er ist Mitgründer von Médecins sans Frontières (MSF, Ärzte ohne Grenzen), Médecins du Monde (MDM, Ärzte der Welt) und war vom 18. Mai 2007 bis 14. November 2010 französischer Außenminister und Minister für Europäische Angelegenheiten in der Regierung von François Fillon. In der zweiten Jahreshälfte 2008 war er außerdem Präsident des Rats der Europäischen Union.
und die ebenfalls Soros- und CIA-finanzierten „Reporter ohne Grenzen“, die ja schon in Deutschland versuchten, einen neuen Präsidenten für Zimbabwe aufzubauen mit Hilfe der heinrich-Böll- und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Dafür hat die CIA dem MDC („Movement for Democratic Change“) den gesamten Wahlkampf finanziert und das Programm der „Partei“ und ihres Schattenkabinetts geschrieben und gedruckt und verteilen lassen. Der erste so gefundene Kandidat Tsangvirai oder so ähnlich ging völlig unter und hat sich schließlich gegen seine Ziehväter ausgesprochen und aus dem Nähkästchen geplaudert, was ihn restlos untergehen ließ (denn die ZimbabwerINNEN haben ihm nicht verziehen, dass er sein Land an die alten und die neuen Kolonialisten verraten hat), (wer Genaueres dazu lesen will, soll einfach bei mir auf der Seite die Suchwörter Zimbabwe, Mugabe, Lumumba, Nyerere, ZANU, ZAPU, Chefsache Afrika, Johannes Dieterich FR, Eritrea, Angola, Mozambique, Namibia, Nigeria, Kamerun, Mali, Burkina Faso, Algerien, Sudan, Senegal, Somalia, Tanzania, Azania, Reporter ohne Grenzen, Ärzte ohne Grenzen, medico international, amnesty international.
 
Dass Ärzte ohne Grenzen den FriedensNobelPreis erhielt, ist bezeichnend: die EU hat ihn auch und der größte Massenmord-Oberbefehlshaber der Gegenwart hat ihn ebenfalls erhalten.
 
Wer bei wikipedia unter Ärzte ohne Grnezen nachliest, kann dort all jene „Feldeinsätze“ nachlesen, die pausenlos in all jenen Ländern stattfanden, die Ziel der Begehrlichkeiten der EU, der USA, der NATO waren und sind .. und dort immer auf der Seite jener Kräfte, die mit EU-NATO-US-Unterstützung Abspaltungen einleiten wollten, Regime-Change zugunsten US-geförderter und geforderter Kräfte und Parteien anstrebten, wie „Mudschaheddin“ in Afghanistan, die FAS-IS in Syrien, die Prinz-Idris-Benghasi-Separatisten und ihre Al-Kaida-/Al-Nusra/ISIS-US-IS-usw.-Freunde in Libyen, die faschistischen Ustascha-Nachfolger in Kroatien, die UCK im Kosovo und die „islamistischen“ Dschihadisten in Bosnien-Herzogowina. Besonders dubios ist dabei die Rolle der „Ärzte ohne Grenzen“ in Srebrenica, wo ähnlich wie im Kosovo Bilder und Berichte entstanden, die den Überfall auf Jugoslawien und später alle Serben rechtfertigen sollten. Die Bilder, mit denen Rudolf Scharping zusammen mit Josef Fischer „die Verhinderung eines zweiten Auschwitz“ erzwingen wollten, stellten sich jedoch später als Fälschungen heraus, für die weder Fischer noch Scharping jemals zur Rechenschaft gezogen wurden, auch Schröder und Struck nicht. Und schon gar nicht für ihren völkerrechtswidrigen Überfall und die Zerstörung Jugoslawiens mit tausenden von Toten und die radioaktive Verseuchung großer Teile des Landes durch den Einsatz von panzerbrechenden Geschossen mit abgereichertem Uran. Bezeichnender Weise war Kouchner UN-Sondergesandter für den Kosovo und Leiter des UNMIK  und ist seit Mai 2015  als Workstream-Leader für die Agentur zur Modernisierung der Ukraine (AMU) tätig. Sein Ziel – so steht es bei wikipedia – sei die Ausarbeitung eines Modernisierungsprogramms für medizinisch-humanitäre Themen

ganz hier:http://www.barth-engelbart.de/?p=56818

und:

Soros eilt nach Italien, weil die NGO-Aktivitäten im Mittelmeer politisch und gerichtlich untersucht werden sollen

von Gefira, am 03. Mai 2017
In den vergangenen Wochen ist die Verschiffung von Migranten von der afrikanischen Küste aus zu einem Fall von internationaler Bedeutung für Italien geworden und wird nun vom Staatsanwalt von Catania untersucht, der vor kurzem vor dem Verteidigungsausschuss des italienischen Senats ausgesagt hat [1] und der sich bald mit dem obersten Richterrat treffen wird.
Harte Kritik an den Aktivitäten der NGOs kam von den Oppositionsparteien Forza Italia [2], der Lega Nord [3] und sogar von der Fünf-Sterne-Bewegung [4], die normalerweise neutraler bei Einwanderungsfragen ist, während sich Premierminister Gentiloni dafür entschieden hat, das Justizsystem arbeiten zu lassen. [5]
Dennoch wird ein neues Element die Situation weiter verschärfen: George Soros, ein Milliardär, der auf beiden Seiten des Atlantiks unglaublich politisch aktiv ist, hat sich heimlich mit Premierminister Gentiloni getroffen [6], weniger als eine Woche nachdem sich Letzterer zu den NGO-Aktivitäten geäußert hatte. Das Treffen wurde nicht auf der Webseite der italienischen Regierung offiziell aufgeführt, während das Timing des Meetings zumindest verdächtig ist.
George Soros hatte mehrere Argumente für die Einwanderung vorgelegt [7] und deutete an, dass Europa „mindestens 1 Million Flüchtlinge im Jahr“ [8] aufnehmen und die Europäische Union EU-Anleihen ausgeben sollte, um mit den damit verbundenen Kosten  zurechtzukommen.
Er ist auch für die NGOs kein Unbekannter: Eine von ihnen, MOAS (Migrant Offshore Aid Station), die auch die härteste Kritik ernten, erhielt eine halbe Million Dollar von Avaaz [9], eine weitere NGO, die von MoveOn [10], einer Online-Community, kofinanziert wird, erhielt Spenden von George Soros selbst. [11]
SaveTheChildren, eine weitere NGO, die an der Verschiffung von Migranten über das Mittelmeer beteiligt ist, listet unter ihren Partnern auch die Open Society Foundation auf [12], die primäre NGO von George Soros. [13] Schließlich gehört auch Médicins Sans Frontiéres, also Ärzte ohne Grenzen [14] zu den Partnern von Open Society und dem Soros-Netzwerk.
Soros wurde bereits vom Lega Nord-Chef Salvini [15] namentlich genannt als der heimliche Finanzier hinter den NGOs und seine gut getimte Ankunft sorgt für weitere Kontroversen.
Bisher wurden keine Informationen über den Inhalt des Treffens zwischen Soros und Gentiloni geleakt. [16]
Ist die Katze aus dem Sack?
http://blog.oedv-exodus.org/2017/05/05/s...en-sollen/
 
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#5
Italien überfordert
Bundesregierung erwartet deutlichen Anstieg der Zuwanderung im Herbst

Die Bundesregierung rechnet aufgrund der Vorgänge im Mittelmeer mit einem deutlichen Anstieg der illegalen Einwanderung im Herbst.
Die Sicherheitsbehörden rechnen in den kommenden Monaten einem Medienbericht zufolge mit einer Zunahme der Zuwanderung nach Deutschland, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. „Mehrere Indikatoren lassen einen Anstieg der illegalen Migration nach Deutschland in der zweiten Jahreshälfte erwarten“, zitierte die Welt am Sonntag aus einer Analyse der Behörde „Gemeinsames Analyse- und Strategiezentrum illegale Migration“ (Gasim). Hintergrund seien die Überfahrten über das Mittelmeer, das Erreichen der Kapazitätsgrenze in Italien, die Asylpolitik Skandinaviens sowie Feststellungen der Grenzpolizei im Juli.....
 
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#6
Ihr Völker Europas, schaut aufs Mittelmeer!

Direkt vor den Augen Europas spielen sich absurde bis apokalyptische Szenen ab. Es braut sich eine Krise zusammen, die jene von 2015 in den Schatten stellen wird. Aber die Europäer, vor allem die Deutschen, spielen das infantile Spiel aller Kinder: Wenn ich das Unheil, das auf mich zukommt, nicht sehe, sieht es mich auch nicht. Das hat sich zwar immer wieder als fataler Irrtum erwiesen, aber es scheint nicht möglich zu sein, daraus zu lernen. In den Medien wird mehr als zurückhaltend berichtet, das trifft wiederum vor allem auf Deutschland zu. Die Briten sind da noch offener. Im „Spectator“ erschien am 22. Juli ein ausführlicher Bericht über die „Madness in the Med“, in dem geschildert wird, wie die „Retter“ der verschiedenen NGOs, die „Flüchtlinge“ aufnehmen, die von den kriminellen Schleppern auf Schlauchboote gepfercht werden, die Krise anheizen.
Im Jahr 2015 konzentrierte sich das sinistere Joint Venture von Schleppern und „Rettern“ auf das östliche Mittelmeer. Nach dem Deal mit der Türkei lohnt sich das Geschäft dort nicht mehr, denn die „Flüchtlinge“, die Griechenland noch erreichen, werden umgehend in die Türkei gebracht, wo die türkischen Behörden entscheiden, wer weiter nach Europas darf und wer nicht. In der Regel werden gut ausgebildete Menschen zurückgehalten. Nach Europa dürfen Kranke, Kriminelle und Analphabeten. Die Eurokraten spielen das unwürdige Spiel mit, weil sie sich mit dem Deal von Erdogan abhängig gemacht haben und fürchten, dass er Hunderttausende nach Europa in Marsch setzen könnte. Auch über diesen Skandal wird kaum berichtet.
Das „Flüchtlingsproblem“ war mit dem Türkei-Deal aber keineswegs gelöst, sondern hat sich nur ins westliche Mittelmeer verlagert. Im letzten Jahr gelangten laut „Spectator“ etwas 181 000 Migranten nach Italien. In diesem Jahr sind es nach 6 Monaten schon über 90 000. Fast alle starteten in Libyen. Laut UNO-Berichten sind dabei in diesem Jahr bereits 2359 Menschen ertrunken, 2016 waren es 5083 und 2015 2777.
Die EU, die von Anfang an die „Flüchtlingskrise“ durch Missmanagement verschärft hat, ignorierte die Hilferufe der italienischen Regierung. Statt Italien die Häfen für die Schiffe der „Retter“ schließen zu lassen, drängte sie darauf, dass sie offen bleiben sollen und versprach finanzielle Hilfe. Die Frage, was mit den hauptsächlich jungen Männern geschehen soll, die in abgelegenen Zeltstädten zwischengelagert werden, wird nicht diskutiert. Bekanntlich ist der Plan, die „Flüchtlinge“ nach einem Schlüssel über die EU-Mitgliedsländer zu verteilen, Makulatur geblieben. Selbst wenn er wunderbarerweise doch noch in die Tat umgesetzt werden sollte, bedeutet das nicht, dass die „Flüchtlinge“ nicht sehr schnell dorthin gehen werden, wo die Zuwendungen am höchsten sind. Das ist nur noch Deutschland, da Schweden und Österreich bereits angekündigt haben, keine Migranten mehr verkraften zu können und Frankreich höchstens eine symbolische Anzahl aufnehmen wird. Bis zur Bundestagswahl soll das Problem unter der Decke gehalten werden, danach wird der Sturm auf Deutschland losgehen.
Mittlerweile wird die Situation in Italien immer dramatischer. Die Arbeitslosenrate liegt bei 12 Prozent. Nach Voraussagen wird die Wirtschaft mindestens zehn Jahre brauchen, um den Stand von 2007 wieder zu erreichen. Auch das nur, wenn es gelingt, die Nullzins-Politik von Mario Draghi aufrechtzuerhalten, was eher unwahrscheinlich ist. Was die Sache verschlimmert, ist die Tatsache, dass das Migrantenproblem sich auf den armen Süden des Landes konzentriert, wo die Wirtschaft am schwächsten ist und die Steuerzahler am dünnsten gesät sind.
Ähnlich wie die Deutschen sind die Italiener wegen ihrer faschistischen Vergangenheit sehr bemüht, nicht als Rassisten zu gelten und Migranten willkommen zu heißen. Aber auch hier sinkt die Akzeptanz. Schon wollen laut Umfragen 67% der Italiener eine Schließung ihrer Häfen für NGO-Schiffe, 61% befürworten gar eine Seeblockade Libyens.
Ursache dafür ist die Erkenntnis, dass immer weniger wirkliche Flüchtlinge kommen. Nach Angaben von Eurostat waren unter den 46 995 in den ersten vier Monaten diesen Jahres Eingereisten nur 635 Syrer und 170 Libyer. Dafür kamen 10 000 aus Nigeria, 4135 aus Bangladesh, 3865 aus Gambia, 3625 aus Pakistan und 3460 aus dem Senegal. In keinem dieser Länder herrscht Bürgerkrieg. Um die Bezeichnung „Flüchtlinge“ aufrechterhalten zu können, müsste die Definition erheblich erweitert werden. Darunter müssten dann alle fallen, die in Ländern leben, in denen der wirtschaftliche und demokratische Standard niedriger ist, als in den EU-Staaten. Tatsächlich gibt es Bemühungen der Politik, den Flüchtlingsbegriff ins Unendliche auszudehnen. Nicht nur die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks, auch EU-Präsident Jean-Claude Juncker „warnen“ bereits vor „Klimaflüchtlingen“

weiter hier:http://vera-lengsfeld.de/2017/07/27/ihr-...ittelmeer/
 
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#7
Migranten: Libyens Marine warnt NGOs
Die libysche Marine hat am Mittwochabend bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass ausländische Schiffe einer \"Such-und Rettungszone\" vor der Küste Libyens fernzubleiben haben. Die Maßnahme sei auf NGO-Schiffe gemünzt, berichten mehrere Medien. Laut Marine-Sprecher General Ajub Kassem will man mit der Erklärung \"eine klare Botschaft an alle diejenigen senden, welche die libysche Souveränität verletzen und es an Respekt für die Küstenwache und die Marine mangeln lassen. Ein Bericht von Le Monde fügt dem hinzu, dass Kassem präzisierte, dass diese Entscheidung besonders die NGOs im Visier habe, \"die vorgeblich illegale Migranten retten wollen\"....
 
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#8
Libyen: NGOs ziehen Rettungsschiffe vorläufig zurück

Ärzte ohne Grenzen und Sea-Eye begründen ihre Entscheidung mit der "veränderten Sicherheitslage" und warnen vor einer "tödliche Lücke im Mittelmeer"
Die libysche Marine hatte am Mittwoch vergangener Woche erklärt, dass sich Schiffe von einer in ihrer Ausdehnung unbestimmten "Such-und Rettungszone" vor der Küste Libyens fernhalten sollten. Die Erklärung war dezidiert an Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gerichtet (siehe Migranten: Libyens Marine warnt NGOs).
Zwei NGOs haben nun darauf mit einem vorläufigen Rückzug ihrer Schiffe reagiert. Als Begründung gaben sowohl die französische Organisation Ärzte ohne Grenzen wie deutsche NGO Sea Eye eine "veränderte Sicherheitslage" an.
Die Organisation Ärzte ohne Grenzen, französisch Médecins sans frontières (MSF), reagierte als erste. Am gestrigen Samstag gab sie bekannt, dass die Seenotrettungs-Aktivitäten ihres Schiffes Prudence vor der Küste Libyens eingestellt werden.
Sicherheitsrisiken durch robuste Einsätze der libyschen Küstenwache
Die zuständige Seenotrettungsleitstelle (MRCC) in Rom habe die MSF direkt nach der Ankündigung der libyschen Marine auf die Sicherheitsrisiken, die damit für die Einsätze der NGOs verbunden seien, aufmerksam gemacht, erklärt die NGO MSF auf ihrer Homepage. Das Statement der libyschen Marine enthalte eine Drohung der libyschen Küstenwache angesichts möglicher Aufeinandertreffen mit NGO-Schiffen in der Zone.
Wo deren Grenzen genau liegen, ist nicht bislang nicht bekannt. MSF spricht von "internationalen Gewässern", die gemeint seien. Wie das hoheitsrechtlich zu bewerten ist, dafür stehen die Einschätzungen noch aus. Es ist ein politischer Akt, der eine Kursänderung signalisiert. Die libysche Marine will mit Unterstützung und der Mitwirkung Italiens, das der libysche Küstenwache mit zwei eigenen Schiffen auf Bitten des libyschen Regierungschefs Sarradsch aushilft, nun entschiedener gegen die NGOs vorgehen.....

https://www.heise.de/tp/features/Libyen-...98871.html

" Mit anderen Worten: Die NGOs sind Schlepperorganisationen. So zumindest zeichnet sich das Gesamtbild schlussendlich."
 
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#9
Fefe:

Fri Aug 11 2017
Das Schiff der Identitären, die C-Star, hat auf hoher See einen Maschinenschaden gekriegt und ist in Seenot.
In solchen Fällen gibt es die Seenotrettung, die guckt dann in ihren Akten, welches Schiff gerade am nächsten ist, und fordert die auf, die Menschen zu retten.
Ratet mal, welches Schiff am nächsten war.
Kommt ihr NIE drauf.
ein Schiff der NGO Sea-Eye.
Hier ein Twitter-Screenshot (der Link am Anfang geht zu Facebook). Und in der Tat schreiben sich die Witzchen von ganz alleine.
Update: Ein Einsender:
Anscheinend war das mit dem Identitären-Schiff mal wieder eine Übertreibung der Medien. Laut „vesselfinder“ sind wohl andere Schiffe deutlich näher als die Sea-Eye (macht sich aber gut als Plot) und auch von „Seenot“ kann nicht wirklich die Rede sein, da der Schaden anscheinend mit Bordmitteln repariert wird (siehe Kommentare im Artikel der Welt).
Leider fehlte der Link zum Artikel in der Welt, ich nehme an, dieser hier war gemeint.

https://blog.fefe.de/?ts=a773542b
 
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#10
[IMI-Online]

Bundesheer am Brennerpass?
Österreich als Vorreiter bei der Militarisierung der EU-Binnengrenzen. Anfang Juli 2017 kündigte der österreichische Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil in einem Zeitungsinterview an, angesichts verstärkter Migrationsbewegungen entlang der zentralen Mittelmeerroute „sehr zeitnah“ Grenzkontrollen am Brennerpass einführen zu wollen. 750 Soldaten des Bundesheeres sollten bereitgestellt werden, um die zuständigen Behörden beim managen des imaginierten Ansturms am Grenzübergang zu unterstützen. Zuvor hatte das Verteidigungsministerium bereits vorsorglich vier gepanzerte Truppentransporter der Marke „Pandur-Radpanzer“ in die Grenzregion verlegen lassen.....
 
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