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Die Blogcat-Übersetzungen
#11
https://www.opednews.com/articles/1/On-the-Beach-2017-by-John-Pilger-History_Military_Threat-170804-233.html
 
Das letzte Ufer 2017
 
von John Pilger, 04.08.2017
 
 
Der US-Kapitän des U-Bootes sagte: „Irgendwann müssen wir alle sterben, früher oder später. Das Blöde ist, dass man nie dazu bereit ist, denn man weiß nie, wann es so weit ist. Nun, jetzt wissen wir es, und wir können nichts dagegen tun.“
 
Er sagte, er würde im September tot sein. Es würde eine Woche dauern bis er stirbt, aber so genau weiß man es nicht. Tiere leben am längsten.
 
Der Krieg war nach einem Monat vorbei. Die Vereinigten Staaten, Russland und China waren die Hauptfiguren. Es ist nicht klar, ob die Sache zufällig oder ein Unfall war. Es gab keinen Sieger. Die nördliche Halbkugel ist jetzt verseucht und ohne Leben.
 
Eine Wolke aus Radioaktivität bewegt sich nach Süden Richtung Australien und Neuseeland, ins südliche Afrika und Südamerika. Bis September werden die letzten Städte, Dörfer und Weiler darniederliegen. Wie auch im Norden werden die meisten Gebäude unberührt bleiben und einige werden noch kurz im elektrischem Licht aufflackern.
 
 
So wird die Welt enden:
nicht mit einem Knall, sondern mit einem Winseln.
 
Diese Zeilen stammen von T.S.Eliots Gedicht The Hollow Man am Anfang von Nevil Shutes Roman On the Beach, das mich fast zu Tränen rührte. Das Vorwort auf dem Einband sagt das Selbe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Das_letzte_Ufer_(Roman)
 
Es wurde 1957 auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs veröffentlicht, als die meisten Schriftsteller geschwiegen haben oder verängstigt waren. Es ist ein Meisterwerk. Zunächst erscheint sie Sprache wie ein braves Relikt; aber nichts was ich über Nuklearkrieg gelesen habe ist so eindringlich wie diese Warnung. Kein Buch ist eindringlicher.
 
Einige Leser werden sich an den Hollywood Schwarz-Weiß-Film mit Gregory Peck erinnern, als Navy-Kommandeur, der sein U-Boot nach Australien steuert um den stillen, formlosen Abgang des letzten Lebens auf Erden abzuwarten.
 
Ich habe On the Beach erst vor kurzem gelesen und grade beendet, als der Kongress sein Gesetz zu einem Wirtschaftskrieg mit Russland beschlossen hatte, der zweit tödlichsten Nuklearmacht der Welt. Für diese irre Abstimmung gab es keine Rechtfertigung, außer das Versprechen zu einem Raubzug.
 
Die „Sanktionen“ sind auch gegen Europa gerichtet, vor allem gegen Deutschland, das von russischem Erdgas abhängig ist und von europäischen Firmen, die mit Russland legale Geschäfte betreiben. Auf dem Kapitolshügel ging es als Debatte durch, und die schwatzhaftesten Senatoren haben keinen Zweifel daran gelassen, dass das Embargo dazu gedacht ist, die Europäer dazu zu zwingen, teures amerikanisches Erdgas zu importieren.
 
Ihr oberstes Ziel scheint Krieg zu sein – echter Krieg. Die Provokationen sind so extrem, dass man nichts anderes daraus folgern kann. Sie sehnen sich anscheinend danach, selbst wenn Amerikaner wenig Ahnung davon haben, was Krieg bedeutet. Der Bürgerkrieg von 1861-65 war der letzte auf ihrem Land. Krieg ist, was die Vereinigten Staaten andern zufügen.
 
Die einzige Nation, die jemals Nuklearwaffen gegen andere Menschen angewendet hat, die seither Dutzende von Regierungen zerstört hat, viele davon Demokratien, und die ganze Gesellschaften in Schutt und Asche gelegt hat – die Millionen Toten im Irak sind nur ein Bruchteil des Gemetzels in Indochina, das Präsident Reagan als „nobles Anliegen“ bezeichnete, und das Präsident Obama in eine Tragödie für das „Außergewöhnliche Volk“ uminterpretierte. Damit hat er nicht die Vietnamesen gemeint.
 
Letztes Jahr habe ich beim Lincoln Memorial in Washington gefilmt und dabei einen Fremdenführer des National Park Service erlebt, der einer Schulklasse aus Teenagern erzählte: „Hört zu,“ sagte er. „Wir haben in Vietnam 58.000 junge Soldaten verloren, und sie sind dafür gestorben, eure Freiheit zu verteidigen.“
 
Mit einem Schlag wurde die Wahrheit ins Gegenteil verkehrt. Es wurde keine Freiheit verteidigt. Die Freiheit wurde zerstört. Ein bäuerliches Land wurde überfallen und Millionen seiner Menschen wurden getötet, verstümmelt, enteignet und vergiftet. 60.000 der Invasoren haben Selbstmord begangen . (Anm.d.Ü.: Gegenwärtig nehmen sich in den USA täglich etwa 22 Veteranen das Leben.) Hört genau zu, ja?
 
An jeder Generation wird eine Lobotomie vorgenommen. Fakten werden entfernt. Geschichte wird herausgeschnitten und durch etwas ersetzt, das das Time Magazine „eine ewige Gegenwart“ nennt. Harold Pinter hat es so beschrieben: „Eine Manipulation der Macht weltweit, die sich als eine Kraft für dass Gute maskiert. Eine brillante, ja schlaue und höchst erfolgreiche Art der Hypnose. Was heißen soll: es ist nie passiert, Nichts ist je passiert. Sogar als es passierte ist es nicht passiert. Es spielte keine Rolle. Es hatte keine Bedeutung.“ (Anm.d.Ü.: siehe Karl Rove)
 
Jene, die sich selbst als Liberale bezeichnen oder tendenziös als „die Linke“ bezeichnen, machen bei dieser Manipulation eifrig mit. Und bei ihrer Gehirnwäsche, die sich heute auf einen Namen reduziert: Trump.

weiter hier:https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzu...ufer-2017/
 
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#12
http://www.paulcraigroberts.org/2017/08/21/trump-american-history-assassinated/
 
Trump und die Geschichte Amerikas sind ermordet worden
 
von Paul Craig Roberts, 21.08.2017
 
 
Als Trump gewählt war, da habe ich geschrieben, dass es unwahrscheinlich sei, dass er die drei Ziele, für die er gewählt wurde, umsetzen könne – Frieden mit Russland, die Rückkehr der ins Ausland verlagerten Arbeitsplätze und wirksame Grenzen für eine nicht-weiße Einwanderung – denn diese Ziele beißen sich mit den Interessen jener, die mächtiger sind als der Präsident.
 
Ich schrieb, dass sich Trump in Washington nicht auskennt und er es nicht schaffen würde, eine Regierung zu ernennen, die seine Ziele unterstützen wird. Ich schrieb, dass Trump ermordet werden würde, falls ihn die herrschende Oligarchie nicht unter Kontrolle bringen kann.
 
Trump wurde unter Kontrolle gebracht, indem man ihn statt mit einer Kugel mit Worten ermordet hat. Nach dem Abschied von Steve Bannon ist jetzt niemand mehr in Trumps Regierung, der ihn unterstützt. Er ist von russophoben Generälen und Zionisten umgeben.
 
Aber das reicht den liberal-progressiven Linken nicht. Sie wollen Trump abgesetzt sehen und aus dem Amt gejagt.
 
Marjorie Cohn, die ich immer für ihre Verteidigung der Bürgerrechte bewundert habe, hat mich enttäuscht. Sie schrieb in Truthout, das leider immer mehr zu einem PropagandaOut verkommt, dass der Kongress ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump beschließen müsse, wegen dessen Machtmissbrauch und bevor er einen neuen Bürgerkrieg und/oder einen Nuklearkrieg anzettelt.
 
Für eine normalerweise intelligente Person ist das eine außergewöhnliche Schlussfolgerung. Welche Macht hat Trump? Wie kann er seine nicht vorhandene Macht missbrauchen? Das herrschende Establishment hat ihm die Eier abgeschnitten. Er ist neutralisiert. Machtlos. Er wurde von der Oligarchie in seiner eigenen Regierung vollständig isoliert.....

weiter hier:https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzu...1-08-2017/
 
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#13
http://www.paulcraigroberts.org/2017/08/15/america-propaganda-vanquished-truth/
 
In Amerika hat die Propaganda die Wahrheit besiegt
 
von Paul Craig Roberts, 15.08.2017
 
 
In Durham, North Carolina, dem Ort der Duke Universität, hat eine Bande größtenteils weißer Männer öffentliches Eigentum zerstört, indem sie die Statue eines Konföderierten Soldaten niederrissen. Vielleicht haben sie sich an den Neo-Nazis orientiert, die von Obama und Hillary nach dem US-gesteuerten Umsturz in der Ukraine installiert wurden und die demokratisch gewählte Regierung gestürzt haben. Das erste, was das neue Obama-installierte Neo-Nazi-Regime machte: sie haben sämtliche sowjetischen Kriegsdenkmäler zur Befreiung der Ukraine von Nazi-Deutschland abgerissen. Die Neo-Nazis, die die Kriegsdenkmäler niederrissen, sind die Nachfahren jener Ukrainer, die für Nazi-Deutschland gekämpft haben. Diese Neo-Nazis bilden die Regierung der „Demokratie“, die Obama und Hillary in die Ukraine gebracht haben und es ist die Regierung, die die US-Regierung und ihre europäischen Vasallen unterstützen.
 
Was wurde mit der Zerstörung von öffentlichem Eigentum erreicht und wo war die Polizei?
 
Was die Videos dieses Ereignisses zeigen, ist eine Ansammlung verrückter weißer Leute, hauptsächlich weißer Männer, die auf die Bronzestatue eintreten und spucken und zurück hüpfen, als ob sich die Statue wehren würde. Es war eine Zurschaustellung von ignorantem, psychopathischem Hass.
 
Wo kam dieser Hass her und warum richtete er sich gegen eine Statue? Für diese ignoranten Gangster, sehr wahrscheinlich Studenten der Duke Universität, ist die zerstörte Statue ein Symbol der Sklaverei.
 
Diese ignorante Verbindung zwischen einem Soldaten der Konföderierten und Sklaverei widerspricht jeder bekannten Geschichte. Die Sklaverei in den Südstaaten beschränkte sich auf die großen landwirtschaftlichen Gebiete, bekannt als Plantagen. Sklaven waren die landwirtschaftliche Arbeitskräfte. Diese Einrichtung ist viel älter als die Konföderation und die Vereinigten Staaten selbst. Es war ein geerbte Einrichtung aus der Zeit, als die Neue Welt von europäischen Wirtschaftsinteressen kolonisiert wurde. Sklaven waren keine Erfindung des Südens. Sie wurden lange vor der Unabhängigkeitserklärung herangeschafft, denn es gab Ressourcen auszubeuten, aber es gab keine Arbeitskräfte.

weiter hier:https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzu...5-08-2017/
 
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#14
http://thesaker.is/manipulated-minorities-represent-a-major-danger-for-democratic-states/
 
Manipulierte Minderheiten stellen für demokratische Staaten eine große Gefahr dar
 
vom Saker, 25.08.2017                Diese Analyse wurde für Unz Review geschrieben
 
Zunächst ein Warnhinweis, oder sollte ich sagen eine Klarstellung: Wenn ich wie im Folgenden von Minderheiten spreche, so tu ich das als eine Person, die einer langen Liste von Minderheiten angehört. Ich wurde in einer Familie russischer Flüchtlinge geboren. Schon das macht mich zu einem Teil einer Minderheit (einer ziemlich kleinen). Dann lebte ich die längste Zeit im französischen Teil der Schweiz, das macht mich schon wieder zu einem Teil einer Minderheit. Dann bin ich ein orthodoxer Christ. Auch das ist eine Minderheit innerhalb der sogenannten „christlichen“ Welt (in Wahrheit ist es natürlich eine post-christliche Welt). Darüber hinaus bin ich ein traditionalistisch orthodoxer Christ, eine kleine Minderheit in der viel größeren „orthodoxen Welt“. Und darin bin ich wiederum ein Russe in einer mehrheitlich Griechischen Kirche. Ich habe auch fünf Jahre in Washington D.C. gelebt, das zu etwa 70% schwarz war, und damals gegenüber Weißen oftmals offen rüde war (zuvor hatte ich mich noch nie als eine Hautfarbe gesehen, aber in den fünf Jahren habe ich mich ganz bestimmt so gesehen). Und jetzt bin ich ein „Legal Alien“ der in den USA lebt. Wie auch immer, obwohl ich anscheinend „weiß“ bin (was für eine idiotische Kategorie!), so bin ich deshalb kaum ein typischer WASP (Anm.d.Ü.: die „Weißen Angelsächsischen Protestanten“). Daher bin ich daran gewohnt „zu einer Minderheit“ zu gehören (und ich möchte hinzufügen, das gefällt mir). Ich dachte nur, das könnte eine nützliche Klarstellung sein, bevor ich mich auf das folgende Gedankenverbrechen einlasse.......
 
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#15
http://www.paulcraigroberts.org/2017/08/28/weaponization-history-journalism/
 
GESCHICHTE UND JOURNALISMUS WERDEN ZU WAFFEN
Wir brauchen keine beschissenen Fakten
 
von Paul Craig Roberts, 28.08.2017
 
 
In den Vereinigten Staaten sind Fakten, ein wichtiges Element der Wahrheit, nicht wichtig. Sie sind in den Medien nicht wichtig, nicht in der Politik, den Universitäten, den historischen Erklärungen oder im Gerichtssaal. Faktenlose Erklärungen des Einsturzes der drei Gebäude des World Trade Center werden als die offizielle Erklärung präsentiert. Fakten wurden politisiert, emotionalisiert, zu Waffen gemacht und schlichtweg ignoriert. Wie David Irving gezeigt hat, ist die Anglo-Amerikanische Geschichte zum 2. Weltkrieg zum größten Teil eine Wohlfühlgeschichte. Genauso wie die „Bürgerkriegs“-Geschichte, wie Thomas DiLorenzo und andere gezeigt haben. Natürlich sind diese Geschichten nur für die Sieger Wohlfühlgeschichten. Ihr emotionaler Zweck bedeutet, dass unbequeme Tatsachen ungenießbar sind und ignoriert werden.
 
Die Wahrheit zu schreiben ist für einen Autor kein Erfolgsmodell. Nur ein kleiner Prozentsatz der Leser ist an der Wahrheit interessiert. Die meisten wollen ihre Vorurteile und ihre Gehirnwäsche bestätigt sehen. Sie wollen lesen was sie bereits glauben. Das fühlt sich gut an, gibt Sicherheit. Wenn ihre Unwissenheit herausgefordert wird, dann werden sie ärgerlich. Wie man als Schriftsteller erfolgreich wird: Such dir eine Gruppe aus und gibt ihnen was sie wollen. Es gibt immer einen Markt für romantische Märchen und Geschichten, die den Mythos eines Landes hochhalten. Im Internet sind jene Seiten erfolgreich, die die eine oder andere Ideologie bedienen, die eine oder andere Emotion, oder die eine oder andere Interessensgruppe. Die einzige Regel zum Erfolg: Die Wahrheit auf das zu beschränken, was jene Lesergruppe, die man bedient, glaubt.....

weiter hier:https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzu...8-08-2017/
 
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#16
Da haben wir's: Google ist NSA

[Bild: image.jpg]

"...eine Orwellsche Machenschaft, wie es sie seit der Propagandamaschine der Nazis unter Hitler nicht gegeben hat."

von Phil Butler, 04.09.2017

https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzu...e-ist-nsa/
 
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#17
[Bild: image.jpg]

Wir sind jetzt so tief gesunken,
dass es die erste Pflicht
intelligenter Menschen ist,
das Offensichtliche
nochmal darzulegen.
Die Koreakrise zeigt den Orwellschen Westen
von Finian Cunningham, 01.09.2017

https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzu...en-westen/
 
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#18
Russland bereitet dem amerikanischen Imperium langsam aber sicher ein Ende
 
von Darius Shahtahmasebi, 29.08.2017
 
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#19
http://www.unz.com/article/the-united-states-of-manufactured-hysteria/
 
Die Vereinigten Staaten der fabrizierten Hysterie
 
von C.J. Hopkins 01.09.2017
 
 
Dankt Gott für die Nazis von Charlottesville! Einen Moment lang sah es so aus, als könnten wir ein paar Tage innehalten und über den Zustand Amerikas nachdenken, ohne irgendeiner neuen Form von fabrizierter Massenhysterie ausgesetzt zu sein. Im Ernst, erst vor ein paar Wochen schien es, als würden die lächerlichen Versuche der ständischen herrschenden Klasse endlich einschlafen, die Welt davon zu überzeugen, Donald Trump sei eine Art russischer Schläfer. Eine wachsende Anzahl linker Typen begann sich zu fragen, ob die Tatsache, dass die Regierung der Vereinigten Staaten vielleicht, nur vielleicht, von einer globalen Konzern-Plutokratie kontrolliert wird, die sich keiner Nation oder keinem Volk verpflichtet fühlt, oder jemandem außer sich selbst, und die dabei ist, einen gewählten Präsidenten zu verteufeln und womöglich zu entsorgen … dass das vielleicht etwas ist, worauf man schauen sollte, nicht ausschließlich, gar nicht, aber neben anderen wichtigen Fragen wie der Verteidigung der Rechte von Transgender-Drohnenpiloten und die Reinigung des Wörterbuchs mit unterdrückerischen Fürwörtern.
 
Glücklicherweise ist dieser gefährliche Moment des Zweifelns Dank der Nazis von Charlottesville vorüber. Wenn man am 11. August genau hingehört hat, dann konnte man aus den Widerstandsvierteln eine kollektiven Seufzer der Erleichterung hören, wie einen einschläfernden Idiotenwind, als etwa einhundert weiße Rassisten mit ihren Petroleumfackeln in die Stadt marschierten, NSDAP-Slogans brüllten und sich auch sonst zum Kasper machten. Die Apparatschiks der Konzernmedien, die Mandarine der Internet-Linken, professionelle und Hobby-Nazilogen und sonstige Nazi-Experten haben sofort den höchsten Alarmzustand ausgerufen und warnten vor einer bevorstehenden Invasion der Nazis. Fotos glubschäugiger, Fackeln tragender Nazis, ihre Münder mitten im Nazi-Geschrei weit geöffnet, mit hervorstehenden Adern auf ihren Nazi-Nacken wurden in der Öffentlichkeit verbreitet und machten die Runde. Millionen hin und her gerissener Linker (viele von ihnen fühlten sich unwohl bei der Zusammenarbeit mit der Konzern-Plutokratie bei den Bemühungen zum Anschwärzen von Trump) reagierten beim Anblick der farbigen Hochglanzbilder mit diesen Nazis, die man ihnen vor die Nase hielt, wie jeder Gute Amerikaner, der seit seiner frühesten Jugend auf eine bestimmte Reaktion hin konditioniert wurde. Sofort haben sie ihre kritischen Fähigkeiten abgeschaltet und haben den 2. Weltkrieg nachgespielt … oder besser gesagt die mystische Version, in der die USA die Nazis besiegt haben – einer von Amerikas Lieblingszeitvertreiben.
 
Schaut, ich will mich nicht über Charlottesville lustig machen. Wir reden hier von echten Neonazis, mit echten Nazi-Flaggen und Haarschnitten, die echte Nazi-Parolen schreien, und dem Ku Klux Klan, und schwer bewaffneten Milizen, und einem Allerlei aus rassistischen Hinterwäldlern … sie alle sind seit Jahrzehnten und länger ein Markenzeichen des amerikanischen Lebens. Aber hier ist nicht die Zeit um über Geschichte zu reflektieren oder die Dinge in eine Perspektive zu rücken. Und einer dieser Nazi-Schwachköpfe hat am nächsten Tag mit seinem Auto Menschen überfahren, eine Frau getötet und zahlreiche andere verletzt, was jeden kritischen Gedanken über die tatsächliche Größe der Nazi-Bedrohung (die lächerlich klein bleibt, wie immer) problematisiert oder die Motive der Konzernmedien, das Ganze maßlos als Nazi-Sympathie zu übertreiben, und ich habe jetzt schon genug Sorgen damit.
 
(Anm.d.Ü.: ich halte den Car-Attack von Charlottesville für eine Inszenierung und auch den Großteil der Naziversammlung)
 
Hinzu kommt, dass Charlottesville nur der Anfang war … eine Art Tet-Offensive der Nazis. Nur eine Woche später haben am 19. August buchstäblich 40 bis 50 Nazis (ganz clever als Trump-Unterstützer, Libertäre und rechte Spinner verkleidet) einen öffentlichen Pavillon in Boston besetzt und wollten gerade den sie umzingelnden Polizisten virulente Nazi-Ansichten kundtun. Zum Glück ist gerade noch rechtzeitig ein Kontingent von ungefähr 40.000 Mitgliedern des anti-faschistischen Widerstands erschienen, um ihnen diese Bühne zu verwehren und jeden zu jagen und anzupöbeln, der eine von diesen MAGA-Kappen trug (Make America Great Again).
 
Man möchte meinen, dass die Nazis diese Botschaft kapert haben … aber nein, am letzten Sonntag, dem 27. August, haben weitere zehn bis elf Nazis ganz frech versucht, sich in Berkeley zu versammeln (viele von ihnen posierten als „Trump-Unterstützer, als ob sie das nicht zu Nazis machen würde; einige von ihnen gingen sogar so weit und versuchten, sich als „Latinos“ auszugeben). Der Widerstand war mit ihnen dieses Mal gnadenlos. Tausende friedlicher Gegendemonstranten haben die Nazis schnell in die Flucht geschlagen, dann haben Gruppen maskierter Anti-Faschisten jeden nach Nazi aussehenden Nachzügler gejagt, die „angeblichen Alt-Righters“, und neugierige Fotografen, und haben ihnen den leibhaftigen Hitler ausgetrieben. Das hat den liberaleren Widerstand alarmiert, der die Anti-Faschisten als „einheimische Terroristen“ bezeichnete, die jenen Leuten die Scheiße aus dem Leib prügelten, die die Liberalen als Nazis bezeichnet haben.
 
Überall in Amerika haben Mitglieder des Widerstands mit Begeisterung Denkmäler der Konföderierten gestürmt, die plötzlich völlig untragbar geworden sind. Und sie suchten online im Branchenbuch nach jedem der Robert E. Lee heißt, oder nach Pferden, die nach dem Pferd von General Lee benannt wurden, oder nach den Pferden anderer rassistischer Nazis. All das, und die hastige Organisation eines bevorstehenden Marsch gegen den Rechtsextremismus (vermutlich um den Marsch auf Washington 1963 nachzuäffen), und langatmige Schriften über das Übel des Rassismus, des Rechtsextremismus und alle anderen Formen von Nazismus, die mit Donald Trump zusammenhängen … und ansonsten die Menschen mit sprudelnder Raserei aus Nazi-Hysterie aufzupeitschen.
 
Also das muss man dem falschen Widerstand lassen … diese Nazi-Hysterie ist für jeden gut. Nicht nur weil sich das besser verkaufen lässt als dieser lächerliche Unsinn mit dem russischen Hacking (weil Trump wirklich ein Rassist ist, natürlich). Aber weil es etwas ist, das die breitere Linke umarmen kann, denn es knüpft direkt an die Identitätspolitik an, denn das ist so ziemlich alles, was wir heute noch haben.
 
Schaut, bisher standen wir vor dem Dilemma (zumindest einige von uns), wie man auf die orchestrierte Kampagne des herrschenden Establishments reagieren soll, um Trump einen „Regimewechsel“ zu verpassen. Auf der einen Seite ist Trump die lebende Verkörperung von allem was die Linke ablehnt. Auf der anderen Seite bedeutet eine Jagd auf Trump, dass man dem falschen Widerstand zu Diensten ist, nämlich der globalen Konzernherrschaft (was nebenbei bemerkt nicht „die Juden“ bedeutet. Ich füge das immer gern ein um meine antisemitischen Leser zu ärgern). Das war einigen von uns etwas peinlich und hat unseren Drang, es Trump zu zeigen, zurückgehalten (zumindest zu jedem Thema das der Widerstand derzeit verbreitet). Denn wir das täten, dann würden wir uns mit den Versuchen des herrschenden Establishments gemein machen, einen amerikanischen Präsidenten zu verteufeln und am Ende zu entsorgen, der nicht anständig nach ihrer Pfeife tanzt. Wenn wir gegen Regimewechsel in anderen Ländern sind, sollten wir dann nicht auch Zuhause dagegen sein? Oder bekommen die herrschende Klassen dieses Mal eine Freibrief weil Trump so ein außergewöhnliches Monster ist? Aber Moment mal .. war nicht Saddam ein Monster? Und Gaddafi? Und all die anderen „Hitlers“, die nicht mit der Konzernherrschaft mitspielten? Und Assad? Ist der nicht auch ein Monster?

weiter hier:https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzu...-hysteria/
 
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#20
verdammte Hacke!!!
 
Noch mehr Lücken in der Russia-Gate Geschichte

von William Binney und Ray McGovern, 20.09.2017

https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzu...ssia-gate/
 
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