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Prozessbeginn Geschichten aus dem Sachsensumpf
#1
Prozessbeginn Geschichten aus dem Sachsensumpf

Ein kriminelles Netzwerk von Juristen und Polizisten, verstrickt in Prostitution Minderjähriger: Nun startet der Prozess gegen zwei Hauptakteure im „Sachsensumpf“. Doch gab es ihn überhaupt? Oder ging es nur um Rache?
Zehn Jahre nach Ausbruch der sogenannten Sachsensumpf-Affäre stehen nun zwei Hauptakteure vor Gericht. Von diesem Dienstag an müssen sich die ehemalige Verfassungsschützerin Simone H. und der Kriminalpolizist Georg W. vor dem Landgericht Dresden verantworten.
Der damaligen Referatsleiterin des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) wird die Verfolgung Unschuldiger zur Last gelegt, dem Ex-Leiter des Kommissariats für organisierte Kriminalität und Bandenkriminalität der Leipziger Kriminalpolizei Beihilfe dazu. Beide sind außerdem wegen mutmaßlicher Falschaussagen vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags zum „Sachsensumpf“ angeklagt.....
hier: https://www.welt.de/politik/deutschland/...sumpf.html

Hauptzeugen aus «Sachsensumpf»-Affäre jetzt Angeklagte 

Dresden (dpa/sn) - Die beiden Hauptzeugen aus der «Sachsensumpf»- Affäre müssen sich vor Gericht verantworten. Die Juristin Simone H. wird unter anderem ... weiterlesen
 
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#2
dazu Geschichten dahinter:

Der Sachsensumpf – Wie alles begann – Teil 1
Die offizielle Vorgeschichte zum Sachsen-Sumpf-Skandal
Der eigentliche Skandal des so genannten Sachsensumpfs beginnt in meinen Augen, als es darum ging, dem Anfangsverdacht von dubiosen Machenschaften innerhalb Politik und Justiz in Sachsen nachzugehen – interessanterweise auch in einer Zeit, als der vorgebliche NSU über Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe seine vollen „Aktivitäten“ in der ganzen Bundesrepublik entfaltet hatte.
Alle daran beteiligten Ermittler aus Polizei und Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) sowie Rechercheure aus dem Bereich der Exekutive und des investigativen Journalismus wurden daraufhin nicht nur in übelster Weise diffamiert, verleumdet, z.T. bis in die Schwerbehinderung reingeprügelt (andere hatten nicht so viel „Glück“, ihre Leichen fand man Jahre später bzw. bisher überhaupt nicht), sondern sogar mit zahlreichen, über Jahre andauernden hanebüchenen Disziplinar- bzw. Strafverfahren überzogen mit dem Ziel, die sich den Anforderungen und Auftrag einer rechtstaatlichen Ordnung und eines vorgeblichen sozialstaatlichen Systems verpflichtet fühlenden Menschen finanziell und persönlich zu ruinieren.
Mit solchen Nazi-/Stasi- und Gestapomethoden ist es dann auch kein Wunder, dass viele vom Grundsatz rechtschaffene Polizisten, Verfassungsschützer, Rechtspfleger sowie generell Verwaltungsbeamte und –beschäftigte sich plötzlich einer Situation ausgesetzt sehen, in der nicht nur ihr Weltbild eines funktionierenden Rechtsstaats auf dem Kopf gestellt wird, sondern eingeschüchtert und aus Angst vor ähnlichen Repressalien allzu oft den Mund halten, obwohl es geboten wäre, gerade bei solchen Zuständen aufzustehen, gemeinsam an einen Strang zu ziehen, dieses asoziale kriminelle Pack aus ihren eigenen Reihen herauszuziehen und zu isolieren, anstatt zu decken und zu schützen, wenn nicht sogar bei weiteren kriminellen Gebaren und Machenschaften zu unterstützen und mitzumachen.
Selbst den weniger Mutigen kann zumindest zugemutet werden, dass sie sich nicht an solchem Dreck beteiligen, insbesondere wenn es um Verleumdungs- und Diffamierungskampagnen gegen ihre eigenen Kolleginnen und Kollegen geht. Hier kann man zumindest erwarten, dass der Beistand aus den eigenen Reihen durch wahrheitsgemäße Aussagen gegenüber Untersuchungsausschüssen, Ermittlungsbehörden und Gerichte erfolgt.
Was aber ist denn eigentlich genau in Sachsen passiert?

weiter hier:https://caroimchaos.wordpress.com/2015/1...nn-teil-1/

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#3
Ex-Geheimdienstchef sagt im „Sachsensumpf“-Prozess aus

Im Prozess um die Aufarbeitung der sogenannten „Sachsensumpf“-Affäre sagt am Montag in Dresden ein wichtiger Zeuge aus. Denn mit Reinhard Boos ist ein Mann geladen, der das Landesamt für Verfassungsschutz im Sommer 2007 nach den Enthüllungen über eine angebliche Korruptionsaffäre noch einmal übernahm.

Dresden. Im Prozess um die Aufarbeitung der sogenannten „Sachsensumpf“-Affäre sagt am Montag in Dresden ein wichtiger Zeuge aus. Denn mit Reinhard Boos ist ein Mann geladen, der das Landesamt für Verfassungsschutz im Sommer 2007 nach den Enthüllungen über eine angebliche Korruptionsaffäre noch einmal übernahm. Boos hatte den Geheimdienst bereits in den Jahren 1999 bis 2002 geleitet. Nach einer Panne im Zusammenhang mit dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) trat er im Sommer 2012 als Geheimdienstchef zurück.
Die jetzt im „Sachsensumpf“-Prozess angeklagte frühere Referatsleiterin beim Verfassungsschutz hatte wegen des Umgangs der Behörde mit ihr schwere Vorwürfe gegen Boos erhoben. Die Frau steht vor Gericht, weil sie Informationen zur angeblichen Korruptionsaffäre für den Generalstaatsanwalt aufbereitet hatte. Weil das Material nach Ansicht der Anklage nur auf Basis von Gerüchten und Vermutungen entstand und zu Ermittlungen gegen mehrere Personen führte, soll sie sich nun verantworten.
Die Verteidigung stellt die Anklage grundsätzlich in Frage. Ihrer Ansicht nach ist das Landesamt für Verfassungsschutz gar nicht Teil der Strafverfolgungsbehörden und kann somit auch keine Unschuldigen verfolgt haben.
Der „Sachsensumpf“ hatte 2007 für Schlagzeilen gesorgt. Hohe Justizbeamte und Politiker sollten angeblich in Netzwerke der Organisierten Kriminalität verwickelt gewesen sein. Ermittlungen bestätigten das nicht. In dem jetzigen Prozess ist auch ein Polizist angeklagt, der Informationen geliefert haben soll.

http://www.dnn.de/Mitteldeutschland/News...rozess-aus
 
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