Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bundeswehroffizier unter Terrorverdacht
Bundeswehr-Skandal

Kein Terrorverdacht gegen Franco A.

Wende im Fall Franco A.: Die Bundesanwaltschaft hatte den Bundeswehroffizier angeklagt wegen der Vorbereitung eines Anschlags. Nun entschied das Frankfurter Oberlandesgericht: Der Tatverdacht reicht nicht.

Der rechtsextreme Bundeswehroffizier Franco A. muss sich womöglich doch nicht wegen der Vorbereitung eines Terrorakts vor dem Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) verantworten. Dieses entschied, das Hauptverfahren gegen den 29-Jährigen nicht vor dem Staatsschutzsenat zu eröffnen.

Der Grund: Es fehle ein hinreichender Tatverdacht für die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, heißt es in einer Pressemitteilung. Wegen der weiteren, nicht in die Zuständigkeit des Oberlandesgericht fallenden, Anklagepunkte werde das Verfahren vor dem Landgericht Darmstadt eröffnet.
Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Der Generalbundesanwalt kann aber Beschwerde einlegen....

http://www.tagesschau.de/inland/franco-a...n-101.html

Kommentare daraus:

Motiv: Missstände im BAMF aufdecken
Franco A. spricht weder arabisch noch hat er kulturelle, politische oder geografische Kenntnisse. Trotzdem wurde er unter dem absurden Phantasie- Namen David Benjamin im hessischen Gießen als syrischer Flüchtling anerkannt und bezog über ein Jahr Bezüge als Flüchtling. Dies war möglich obwohl er nur selten überhaupt im Flüchtlingsheim anwesend war.
Das Motiv des Offizier war es nicht einen Terroranschlag durchzuführen, so das Gericht. Das Motiv lag somit darin die mangelhafte Arbeitsweise des BAMF aufzudecken.

(das scheint es wohl gewesen sein)
 
Antworten
"das scheint es wohl gewesen sein"

Wenn ausgerechnet die Bundesanwaltschaft jemandem "Rechtsradikalismus" unterstellt -oder gar Terrorverdacht-,
dann ist höchste Vorsicht geboten. Aus privaten Quellen erfuhr ich, dass alles andere als das vorliegt, sondern ein vielleicht naiver Idealismus. Das lässt sich nicht verifizieren, Quellenlage zu komplex.
Aber was gerichtsfest ist, das sehen wir hier.
Oder anders gesagt: es hat wohl seinen Grund, wenn die tolldreistesten Geschichten von STA und Polizeien nie vor Gericht landen (Ausnahme Winnenden und Notassadeq/Mzoudi) - denn vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.
Antworten
Oberlandesgericht Frankfurt: Kein hinreichender Tatverdacht gegen Franco A.
(7.6.2018) Zwar hält es auch das Oberlandesgericht für wahrscheinlich, dass A. sich zwei Pistolen, zwei Gewehre und 51 Sprengkörper beschaffte und aufbewahrte. Es sei aber unwahrscheinlich, dass er dabei bereits den festen Entschluss gehabt habe, eine schwere staatsgefährdende Straftat zu begehen......

Keine Disziplinarmaßnahmen für Bamf-Mitarbeiter im Fall Franco A.
(4.6.2018) In der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hieß es, die Bamf-interne Aufarbeitung des Falls habe zwar ergeben, dass fehlerhaft gehandelt und die vorgegebenen Schritte nicht ausreichend umgesetzt worden seien. Aber „ein schuldhaftes Verhalten der beteiligten Mitarbeitenden bzw. des Dolmetschers konnte das Bamf im Ergebnis angesichts der Umstände nicht feststellen“. Für disziplinarische und arbeitsrechtliche Maßnahmen habe man daher keine Handhabe gesehen.....
 
Antworten
Der Fall Franco A., erster Teil: «Mein Sohn war Staatsfeind Nummer 1»

Ein deutscher Soldat lässt sich als syrischer Flüchtling registrieren – mehr als ein Jahr später fliegt er auf und löst in Deutschland einen Skandal aus. Die Generalbundesanwaltschaft vermutet, dass Franco A. ein Attentat geplant hat. Seine Angehörigen glauben, dass er nur das Gute wollte. Ein Treffen mit Franco A. und seiner Familie.

Prolog
Die Geschichte um den Soldaten Franco A. ist ein verstörendes Kapitel in der deutschen Flüchtlingskrise. Ein Offizier der Bundeswehr gibt sich als syrischer Flüchtling aus, stellt einen Asylantrag – und kommt damit durch. Über ein Jahr lang führt er eine Doppelexistenz, unerkannt. Die Behörden werden erst auf ihn aufmerksam, als er am Flughafen Wien eine geladene Waffe in einer Behindertentoilette deponiert. Drei Monate später wird er in Deutschland verhaftet. Der Verdacht des Generalbundesanwalts: Franco A. wollte aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus Menschen töten und die Tat David Benjamin unterschieben, einem christlichen Flüchtling aus Syrien, den er selbst erfunden hat.
Dem Berliner Büro der NZZ liegen Hunderte Seiten Akten, Audiodateien und Handyvideos zum Fall von Franco A. vor. Wir haben Franco A. wiederholt getroffen. Zitieren lassen will er sich allerdings nicht, seine Anwälte haben ihm davon abgeraten. Solange der Vorwurf des Paragrafen 89a des deutschen Strafgesetzbuches – «Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat» – nicht aus der Welt ist, soll er schweigen. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat den Terrorparagrafen zwar bereits fallen lassen; es bestehe «kein hinreichender Tatverdacht», heisst es. Der Generalbundesanwalt aber hat hierauf im Juni 2018 beim Bundesgerichtshof Beschwerde eingelegt. Seither wartet Franco A. auf einen Entscheid. Auf Anfrage der NZZ teilt der Sprecher des Bundesgerichtshofs mit, das Beschwerdeverfahren sei nicht abgeschlossen, «weil noch weitere Ermittlungen durchzuführen sind»......

weiter > https://www.nzz.ch/international/der-fal...ld.1471868

Franco A. würde heute von niemanden mehr für einen Offizier gehalten. Er sieht eher aus wie ein Künstler oder ein Student der Philosophie.

[Bild: D4QMyiOW0AAzRh0.jpg]

> https://twitter.com/NZZ/status/1118032002500874240
 
Antworten
Der Fall Franco A., zweiter Teil: Plante der deutsche Soldat ein Attentat, oder war er nur ein Hobby-Ermittler?

Was hatte der deutsche Soldat Franco A. vor, als er sich als syrischer Flüchtling registrieren liess? Was wollte er mit der Waffe in Wien? Die Darstellungen der Kläger und der Verteidiger könnten nicht weiter auseinandergehen. Eine Rekonstruktion.

Prolog
Die Geschichte um den Soldaten Franco A. ist ein verstörendes Kapitel der deutschen Flüchtlingskrise. Ein Offizier der Bundeswehr gibt sich als syrischer Flüchtling aus, stellt einen Asylantrag – und kommt damit durch. Über ein Jahr lang führt er eine Doppelexistenz, unerkannt. Die Behörden werden erst auf ihn aufmerksam, als er am Flughafen Wien eine geladene Waffe in einer Behindertentoilette deponiert. Drei Monate später wird er in Deutschland verhaftet. Der Verdacht des Generalbundesanwalts: Franco A. wollte eine «schwere staatsgefährdende Gewalttat» vorbereiten. Die Rede ist vom Paragrafen 89a des deutschen Strafgesetzbuches.
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat den sogenannten Terrorparagrafen zwar bereits fallenlassen; es bestehe «kein hinreichender Tatverdacht», heisst es. Der Generalbundesanwalt aber hat hierauf im Juni 2018 beim Bundesgerichtshof Beschwerde eingelegt. Auf Anfrage der NZZ teilt der Sprecher des Bundesgerichtshofs mit, das Beschwerdeverfahren sei nicht abgeschlossen, «weil noch weitere Ermittlungen durchzuführen sind».
Dem Berliner Büro der NZZ liegen Hunderte Seiten Akten, Audiodateien und Handyvideos zum Fall von Franco A. vor. Im ersten Teil haben wir mit Franco A.s Familie geredet. In diesem, dem zweiten Teil, versuchen wir, eine Rekonstruktion der Ereignisse mit bisher unveröffentlichten Dokumenten zu machen. Im dritten Teil folgt unsere vorläufige Analyse......

weiter > https://www.nzz.ch/international/fall-fr...ld.1471869
 
Antworten
Daniel Lücking‏ @DanielLuecking 52 Min.Vor 52 Minuten
In Serie (inklusive Homestory )relativiert der @nzz-Autor die Anschlagsplanungen des #FrancoA. Es braucht nur einen minimalen Wechsel der Perspektive, um zu erkennen, dass es im Fall z.B. des Attentäters vom #Breitscheidplatz undenkbar wäre Terrorplanungen zu verharmlosen. #UA1BT

[Bild: D4c4dfXWAAE9nb-.png]

(uffbasse, Lücking, bei Twitter macht man sich schnell zum Honk)
 
Antworten
Am 22. Januar 2017 deponiert Franco A. eine Pistole des Herstellers M. A. P. F., Typ 17, French Unique, 7,65 mm Browning, Seriennummer 425 760 im Putzschacht einer Behindertentoilette am Flughafen Wien. Sie ist mit sechs Schuss geladen. Die Waffe wird zwei Tage später von der Polizei entdeckt. Als sie Franco A. am 3. Februar 2017 wieder an sich nehmen will, wird er verhaftet. Mit sich trägt er unter anderem eine Pinzette, ein Schweizer Sackmesser und einen USB-Stick, auf dem sich zwei Publikationen befinden: eine Anleitung zur Herstellung von Sprengstoffen mit dem Namen «Mujahideen Explosives Handbook» sowie das Buch «Der totale Widerstand, Kleinkriegsanleitung für Jedermann».
Der Fall Franco A., dritter Teil: Das grösste Fragezeichen ist die Waffe in Wien
Die Darstellung des Generalbundesanwalts im Fall des Bundeswehrsoldaten Franco A. ist lückenhaft, der angebliche Pistolen-Fund in Wien wirkt aber ebenfalls unglaubwürdig. Einiges spricht dafür, dass die genauen Hintergründe zum Fall noch nicht bekannt sind.

Ein vorläufiges Fazit.

Am Ende unserer Recherche zum Fall Franco A. müssen wir einräumen, dass wir auch nicht wissen, was Franco A. genau vorhatte. Wir haben Hunderte Seiten von Akten gelesen, Videos von Franco A. angeschaut und Gespräche geführt – mehrmals auch mit dem des Terrors Verdächtigten selbst. War er nur ein als Flüchtling verkleideter Hobbyermittler im deutschen Asylwesen, wie es sein Strafverteidiger nahelegt? Oder plante er ein Attentat auf deutsche Politiker, wie es der Generalbundesanwalt in der Anklageschrift schreibt?
Der Fall Franco A.
Ein deutscher Soldat lässt sich als syrischer Flüchtling registrieren – mehr als ein Jahr später fliegt er auf und löst in Deutschland einen Skandal aus. Die Generalbundesanwaltschaft vermutet, dass Franco A. ein Attentat geplant hat.
Es handelt sich um ein laufendes Verfahren, und die Ermittlungen sind anscheinend noch nicht abgeschlossen. Das heisst, es können nach wie vor neue Beweise einfliessen, die das Gesamtbild wieder verändern, zugunsten oder zulasten von Franco A. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschied im Juni 2018, dass kein hinreichender Tatverdacht für die Planung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat bestehe. Das heisst, die Darstellung des Generalbundesanwalts blieb bis dahin zu lückenhaft und brüchig......

weiter > https://www.nzz.ch/international/franco-...ld.1474311
 
Antworten
@Stafford, danke für die Geschichte aus der NZZ.

Ehrlich gesagt, ich glaube sehr wenig davon.

 
Franco A. war nicht nur ein exzellenter Schüler sondern schaffte es bis an die .. französische Militärschule Saint-Cyr zur Offiziersausbildung.

Quelle: https://www.nzz.ch/international/der-fal...ld.1471868

 
Die ist normalerweise das Sprungbrett für den Fahrstuhl nach weit oben.
Diese Zöglinge dürften – meiner verschwörungstheoretischen Ansicht nach – später vor und HINTER den Kulissen zum Einsatz kommen.
Und selbst auf dieser Elite-Schule war er ein Ausnahmetalent.
 
Natürlich muß er Mutti und Freundin etwas erzählen.
Ich glaube ihm sogar seinen Gerechtigkeitssinn.
 
Doch der Waffenfund ist lächerlich und eher eine Blendgranate.
Ebenso die Wallraff-Story, um die Bundesregierung auf Probleme bei der Flüchtlingsregistrierung aufmerksam zu machen.
 
Ehrlich gesagt, daß ihm da nichts Besseres eingefallen ist, wundert mich schon ein wenig.
Es könnte aber der Überraschungsmoment gewesen sein, der diese Räuberpistole mit der Pistole generierte, die dann kaum noch umzubiegen war.

Meiner Meinung nach war F.A. undercover unterwegs und flog – ggf. durch Verrat – auf.
Als Sammler hätte er die Waffe nicht von Frankreich nach Wien schleppen müssen, also hatte die Pistole einen anderen Zweck.
Da muß irgendetwas bei der Übergabe schief gelaufen sein und er mußte die Knarre schnellstmöglich deponieren.
Und das er beim Pinkeln eine Knarre findet und den anderen nichts davon erzählt, dürfte ja wohl eher in einer Münchhausen-Erzählung geschrieben stehen als in der realen Welt. 
Auch die Hoffnung auf einen Orden, weil er die Zustände der Asylindustrie durchleuchtete, wirken eher wie ein gedanklicher Schnellschuß.
Wer hätte ihm denn diese Auszeichnung verleihen sollen?
Panzer-Uschi oder gar Mutti?
Daraus wäre nur etwas geworden, wenn die "Weiberwirtschaft" in Berlin beendet würde.
Nee, das ist alles kompletter Kappes.
 
Ewig wird über die Erschaffung von fanatischen Islamisten spekuliert, hier könnte es ggf. eine Spur geben.
Nur hätte er dazu die Pistole nicht über Wien einschleusen müssen und das dann auch noch via Flug!
Möglicherweise sollte auch nur in dem Milieu Organisierte Kriminalität – die ja regelrecht durch den Flüchtlingsstrom aufschäumt -  recherchiert werden und dazu muß man eben Leute einschleusen.
Die Einen wollen diesen Strom eindämmen und die Anderen wollen das nicht.
HIER mutmaße ich die verdeckte Arbeit und deren Outing.
 
Zur Gesinnung schreibe ich besser nichts – das ist fast immer ein Fangeisen – aber sie würde teilweise die „beschatteten“ Aktivitäten herleiten können, denn die politische Basis beider Fronten läßt sich recht gut aus diesem Background ableiten.
Und es zieht sich wieder ein roter Faden durch sein Wirken.
Er fährt für eine bessere Welt auf dieser Schiene, um seine Taten zu rechtfertigen und die Ankläger wollen die Welt verbessern, weil genau solche Gesinnungen die Welt schlechter machen. 
In beiden Fällen scheint es also um "etwas sehr Wichtiges" zu gehen.  Rolleyes

Ich würde nicht einmal ausschließen, daß man sich im "Heer" und anderswo tatsächlich Gedanken macht, wie man diese Bundesregierung entschärft, denn die Merkel-Truppe fährt mit großem Getöse dieses Land mit voller Kraft an die Wand.
Und hierbei unterstelle ich keine naiven Motive - dahinter steckt volle Absicht.
Diese Regierung wäre eigentlich ein Thema für die Justiz.

Für mich ist der Fall Franco A. ein Indiz für einen Krieg zwischen den Fronten, der immer heftiger zu werden scheint.
Die Einen schleusten ihn ein, um "Irgendetwas zu machen" und die Anderen bekamen rechtzeitig Wind davon, um genau das zu verhindern.

Und ich werde den Verdacht nicht los, daß wir von diesem Mann früher oder später wieder hören werden.
Wenn man diese Sache in der NZZ zu einer dreiteiligen Story verarbeitet, will uns jemand etwas übermitteln.
Die Frage wäre nur: Was genau?  Big Grin

mfG
nereus

 
 
Antworten
Franco A. und das "Westfernsehen"

12. September 2019  Detlef zum Winkel
Über den Offenbacher Soldaten, der sich eine Legende als syrischer Flüchtling zulegte, weiß das Redaktionsnetzwerk Deutschland Neuigkeiten zu berichten

Soll das der Sellner sein, konnte man sich vor einiger Zeit fragen, wenn man in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) blätterte und auf einen anspruchsvoll aufgemachten Artikel stieß. Eingerahmt von einer treu sorgenden Mutter und einer sittsamen Freundin war jemand mit halblangem Haar und gestutztem Bart porträtiert, der "wie ein Künstler oder ein Student der Philosophie" aussehen sollte. Ein bisschen jung, ein bisschen cool, ein bisschen trendig - wie sich Rechtsradikale gern darstellen, wenn sie sich einen "bürgerlichen" Anstrich verleihen wollen, bürgerlich freilich nach der Definition von Alexander Gauland. Verstärkt wurde die Assoziation durch die Technik der Illustration, die an die Autorenbilder in Kubitscheks Zeitschrift Sezession erinnerte.
Doch der NZZ ging es in ihrer dreiteiligen Artikelserie nicht um den Wiener Identitären Martin Sellner, sondern um den ehemaligen Oberleutnant Franco A. aus Offenbach, der vor zwei Jahren, am 26.4.17, unter Terrorverdacht festgenommen wurde, weil er sich als syrischer Flüchtling ausgegeben und die Behörden 16 Monate lang getäuscht hatte. Bei Durchsuchungen wurden Waffen, Munition, Nazi-Schriften und Namenslisten prominenter Personen gefunden, die in rechtsradikalen Kreisen als links oder antifaschistisch gelten.
Der Verdacht liegt nahe, dass eine kleine Gruppe von Soldaten ein Attentat plante, für das ein Flüchtling verantwortlich gemacht worden wäre, dem A. mit einschlägiger Phantasie auch noch den jüdisch klingenden Namen "David Benjamin" verpasst hatte......

weiter > https://www.heise.de/tp/features/Franco-...21268.html

(was für ein Scheiß-Artikel wieder. Dann lasst doch das Schreiben besser)

Hat der Autor einen Knick in der Optik?
Dass die NZZ Franko A. darstellen würde wie Martin Sellner, das ist eine abwegige Assoziation.
Zumwinkel verlinkt ja selbst dieses Bild hier:
https://www.nzz.ch/international/der-fal...ld.1471868

Als ob ein Martin Sellner sich ausstaffiert mit Nickelbrille und Strubbelkopf mit mittellangen Haaren.
Wenn, dann sieht Franko A. dort eher etwas stereotyp nach einem Linken aus und nicht wie vom Autor beschrieben:
***
"Ein bisschen jung, ein bisschen cool, ein bisschen trendig - wie sich Rechtsradikale gern darstellen, wenn sie sich einen "bürgerlichen" Anstrich verleihen wollen,...
***

Die einzige Gemeinsamkeit zum Beispielbild von Sellner ist, dass in beiden Bildern Graustufen vorkommen.
https://sezession.de/img/sellner.jpg

Nicht dass das ein wichtiger Punkt wäre, aber wenn die optische Auffassungsgabe schon so schief liegt, dann braucht man sich über schräge Schlussfolgerungen auch nicht mehr wundern.
--------------------------------------
Entscheidender sind eher solche Aussagen:
***
Der Verdacht liegt nahe, dass eine kleine Gruppe von Soldaten ein Attentat plante, für das ein Flüchtling verantwortlich gemacht worden wäre, dem A. mit einschlägiger Phantasie auch noch den jüdisch klingenden Namen "David Benjamin" verpasst hatte.
***

Nein, dieser Verdacht lag noch nie nahe.
Dieser Verdach klang im Gegenteil von Anfang an reichlich blödsinnig.

Ein Rechtsradikaler begeht als syrischer Flüchtling getarnt (mit christlichem oder jüdischem Namen) ein Attentat.
Wozu?
Um Flüchtlinge in Verruf zu bringen? Warum ausgerechnet als jüdischer oder christlicher Flüchtling? Warum nicht als Moslem getarnt? Ist er etwa nicht "islamophob"?

Dieser angebliche Plan könnte ja auch nur dann funktionieren, wenn die Strafverfolgungsbehörden ihn dann auch ausfindig machen.
Dabei sollen sie auf seine Flüchtlingsidentität stoßen, aber keinesfalls auf seine wahre Identität.

Wie soll so ein Unfug bitte funktionieren?
Für mich ist das eine abenteuerliche Konstruktion. Diese wird nicht weniger abenteuerlich, wenn behauptet, sie sei angeblich naheliegend.

Aber vielleicht war diese Konstruktion ganz nützlich, um vom eigentlichen Skandal abzulenken:
dass nämlich in Deutschland nach 2015 jeder, der will, sich eine komplett neue Identität beschaffen kann, wenn er sich als Flüchtling ausgibt. Da kann einer erfinden, was er will, er braucht nicht einmal arabisch sprechen oder verstehen.
Um wieviel einfacher ist das dann für jemanden, der tatsächlich aus der Gegend kommt, sich eine neue Biographie auszusuchen und praktisch beglaubigen zu lassen?


TP Autoren die wirklich niemand braucht - Die von Rechten geliebte NZZ - lol
Die NZZ ist klasse weil sie auf Fakten anstatt auf gefühlsduseliges Gelabere baut. Eben genau das, womit "Linke" nichts anfangen können. Denn ohne viel Gefühl, Mitleid und fehlender Wahrheit, steht der Ponyhof in Flammen.


Legenden? Infiltration? Wozu? In wessen Interesse oder Auftrag?
Der Artikel in der NZZ dient als taktischer Nebelwerfer. Wenn die Nebelschwaden über den Sumpf ziehen, verschwindet der Sumpf aus dem Blickfeld und dessen Ausmaße sind nicht mehr zu erkennen. Als nächstes kommt dann das Motto: Schwamm drüber....
Francos Freundin Mitglied bei der Partei "Die Linke", Franco aber Vertreter rechtsradikaler Auffassungen (Masterarbeit, Titel: „Politischer Wandel und Subversionsstrategie“) und Elitesoldat für Auslandseinsätze? Interessante Kombination. Aber glaubhaft?
https://www.spiegel.de/politik/deutschla...45466.html

Legenden? Infiltration? Wozu? In wessen Interesse oder Auftrag?
Handelt es sich bei Francos Legende als "Syrer" um das konspirative Gesellenstück für einen Dienst, eine Art "Abschlussarbeit", die dann aus dem Ruder gelaufen ist? Oder steckt eine Art illegaler Freikorps/Heimwehr, ein Gladio 4.0 dahinter? Hat sich da jemand um Franco A. "gekümmert"?
Die Organisation als "Prepper" diente wohl ebenfalls zur Tarnung. Auf diese Weise kann sich eine militärische Gruppierung relativ unauffällig/unverdächtig organisieren und austauschen.
(Nicht jeder Prepper ist ein Rechtsradikaler, die wenigsten sind dies, auch wenn das in den Medien jetzt so dargestellt wird. Prepper sind Leute, die sich auf die Zukunft vorbereiten, von der sie nichts gutes erwarten. Es geht diesen Personen um das Überleben in einer Umwelt ohne funktionierende Infrastrukturen und in einer beschädigten Zivilisation. Prepper kann jede und jeder sein, unabhängig von Geschlecht, Beruf, Herkunft, Parteizugehörigkeit oder Glaube und Geisteszustand. Somit können auch Rechtsradikale darunter sein. Das hat aber nichts mit dem Status Prepper zu tun.)

Wo ist sein Kommandeur, Oberstleutnant Marc-Ulrich Cropp, abgeblieben? Welchen Einfluss hatte dieser auf Franco A.s Handlungen?
https://www.facebook.com/bundeswehr.bade...086449644/

Sucht man im Internet nach dem Namen von Oberstleutnant Marc-Ulrich Cropp (damaliger Kommandeur des Jägerbataillons 291) und damals Francos Vorgesetzter, dann findet man unter zahlreichen Bezügen dieses Namens zur Bundeswehr auch den Eintrag eines Journalisten gleichen Namens, der zugleich auch wie ein Klon des Oberstleutnants aussieht (sind beide identisch? Viel spricht dafür.):
https://die-auswaertige-presse.de/mitgli...rc-ulrich/

Könnte sein, dass dieser (alte) Eintrag ein "Überbleibsel" aus früherer "Tätigkeit/Zeit" ist, da kein Datum angegeben ist. Wie die Syrer-Legende von Franco A. eine Journalisten-Legende? (Kann im Inland zur unauffälligen Informationsbeschaffung, aber auch im Ausland bei verdeckten Einsätzen hilfreich sein, ebenso wie "Rotes Kreuz"-Mitarbeiter oder ähnliches. Und im Falle einer Festnahme hinter den Linien eine Art Lebensversicherung).
Nur am Rande bemerkt:
Ein weiterer (älterer) Schreiber mit diesem Nachnamen findet sich ebenfalls dort, auch mit Bezug zu "Abenteuern", "fremde Länder" und "Journalismus":

Wolf-Ulrich Cropp
https://die-auswaertige-presse.de/mitgli...ulrich-dr/

"Nach einem waghalsigen Versuch Mali per C1 Roller von BMW zu erreichen, folgten zwei Reisen in das bei uns wenig bekannte und doch so faszinierende Land am Niger mit seiner ethnischen Vielfalt, seinen Konflikten und der Bedrohung radikaler Mächte aus dem Innern der Sahara.
Wir tauchen ein, in den magischen Teil Afrikas mit einer großartigen Geschichte; interessanten, liebenswerten Menschen und erstaunlichen Begegnungen.
Und wir begeben uns in die Oase Gao, wo fast 1000 Soldaten der Bundeswehr im Rahmen der UN-Mission MINUSMA für Ruhe und Stabilität in Mali sorgen.;"

http://verlag-expeditionen.com/autoren.html
"Wolf-Ulrich Cropp hielt sich in allen sechs Erdteilen auf und unternahm viele, meist abenteuerliche Reisen und Expeditionen in Afrika, Nord-, Mittel- und Südamerika, Ostasien, Australien und in pazifische und arktische Gebiete. "
Vermutlich nur eine Gleichheit des Nachnamens, wahrscheinlich unbedeutend ....
Aber interessant (in Bezug auf Oberstleutnant Marc-Ulrich Cropp und damit auf Francos militärisches Umfeld) ist dieser Bericht von Paul Schreyer:
Das Bataillon ist dort präsent, wo es geopolitisch brenzlig ist, etwa in Litauen oder in Mali. Es ist außerdem eingebunden in politisch brisante Manöver, wie die Übung „Saber Strike“ 2015 in Polen, die nicht von der NATO, sondern direkt von der US-Armee befehligt wurde.
Kommandeur des Bataillons und damit Vorgesetzter von Oberleutnant Franco A. ist Oberstleutnant Marc-Ulrich Cropp, Jahrgang 1972. Dessen Karriere ist eng mit den Spezialkräften und auch mit den USA verknüpft. Nachdem er bereits Ende der 1990er Jahre Weiterbildungen in den Vereinigten Staaten besucht hatte, absolvierte er schließlich von 2008 bis 2010 eine Eliteausbildung beim U.S. Marine Corps, wo er die „School of Advanced Warfighting“ besuchte. Zurück in Deutschland leitete er im Verteidigungsministerium die Planungsabteilung für Operationen der Bundeswehr-Spezialkräfte.
Unmittelbar vor seiner Ernennung zum Kommandeur des Bataillons 291 im März 2015 bekleidete er von 2012 an einen weiteren hohen Posten im Ministerium, als Stabsoffizier beim Chef des Planungsstabes, also bei einem der engsten Vertrauten des Ministers. Cropp arbeitete in dieser Funktion bis 2014 für den Chef des Planungsstabes Ulrich Schlie, ein Mitglied der Atlantikbrücke, der 2002 als Mitarbeiter von Wolfgang Schäuble und dann als außenpolitischer Berater von Roland Koch politisch gestartet war. Unter der Ministerin Ursula von der Leyen war Cropp dann ab 2014 dem neuen Chef des Planungsstabes Géza Andreas von Geyr unterstellt, der ebenfalls aus dem Umfeld von Schäuble stammt und von 2010 bis 2014 als Vizepräsident des BND amtierte.
In diesem personellen Umfeld machte der heutige Vorgesetzte von Franco A. Karriere. Im Jägerbataillon 291, das laut Bundeswehrbeschreibung „eine besondere Befähigung zum Einsatz in urbanem und sonstigem schwierigem Gelände“ hat, unterstehen ihm derzeit etwa 600 Soldaten.

Unter falscher Flagge? Der „syrische Terrorist“ vom Bundeswehr-Bataillon 291
https://www.nachdenkseiten.de/?p=38102

Die Frage, die zu klären wäre, ist: Handelte es sich bei diesen Vorfällen, die Franco A. vorgeworfen werden, um sichtbar gewordene Zeichen eines staatsfeindlichen/demokratiefeindlichen, reaktionären, unkontrollierten/fremdsteuerbaren Netzwerkes?
Der NZZ-Artikel versuchte den Eindruck zu erwecken, Antworten auf diese Frage zu liefern, wurde diesem externen Anspruch (von Lesern) jedoch nicht gerecht.
Es lassen sich bei Franco A. viele Anzeichen konspirativen Handelns finden, die auf Methoden und Arbeitstechniken von Diensten hinweisen. Franco A. hatte da wohl keine Skrupel und keine Berührungsängste, sich dann aber heftig die Finger verbrannt.
So wie es derzeit aussieht, wird bei den laufenden Untersuchungen der Staatsanwaltschaft nicht mehr viel herauskommen.


Was ist eigentlich mit Stefan E.
dem mutmaßlichen Mörder von Lübcke. Man hört gar nichts mehr, seit dem widerrufenen Geständnis. Hat der inzwischen den Epstein gemacht? Wenn nicht, wann ist mit einer Anklage zu rechnen? Ich freue mich schon auf den Prozess. Das wird wieder eine Sternstunde des Rechtsstaats.
Antworten
(12.09.2019, 17:41)Rundumblick schrieb: Franco A. und das "Westfernsehen"

12. September 2019  Detlef zum Winkel
Über den Offenbacher Soldaten, der sich eine Legende als syrischer Flüchtling zulegte, weiß das Redaktionsnetzwerk Deutschland Neuigkeiten zu berichten

Soll das der Sellner sein, konnte man sich vor einiger Zeit fragen, wenn man in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) blätterte und auf einen anspruchsvoll aufgemachten Artikel stieß. Eingerahmt von einer treu sorgenden Mutter und einer sittsamen Freundin war jemand mit halblangem Haar und gestutztem Bart porträtiert, der "wie ein Künstler oder ein Student der Philosophie" aussehen sollte. Ein bisschen jung, ein bisschen cool, ein bisschen trendig - wie sich Rechtsradikale gern darstellen, wenn sie sich einen "bürgerlichen" Anstrich verleihen wollen, bürgerlich freilich nach der Definition von Alexander Gauland. Verstärkt wurde die Assoziation durch die Technik der Illustration, die an die Autorenbilder in Kubitscheks Zeitschrift Sezession erinnerte.
Doch der NZZ ging es in ihrer dreiteiligen Artikelserie nicht um den Wiener Identitären Martin Sellner, sondern um den ehemaligen Oberleutnant Franco A. aus Offenbach, der vor zwei Jahren, am 26.4.17, unter Terrorverdacht festgenommen wurde, weil er sich als syrischer Flüchtling ausgegeben und die Behörden 16 Monate lang getäuscht hatte. Bei Durchsuchungen wurden Waffen, Munition, Nazi-Schriften und Namenslisten prominenter Personen gefunden, die in rechtsradikalen Kreisen als links oder antifaschistisch gelten.
Der Verdacht liegt nahe, dass eine kleine Gruppe von Soldaten ein Attentat plante, für das ein Flüchtling verantwortlich gemacht worden wäre, dem A. mit einschlägiger Phantasie auch noch den jüdisch klingenden Namen "David Benjamin" verpasst hatte......

weiter > https://www.heise.de/tp/features/Franco-...21268.html

(was für ein Scheiß-Artikel wieder. Dann lasst doch das Schreiben besser)

Hat der Autor einen Knick in der Optik?
Dass die NZZ Franko A. darstellen würde wie Martin Sellner, das ist eine abwegige Assoziation.
Zumwinkel verlinkt ja selbst dieses Bild hier:
https://www.nzz.ch/international/der-fal...ld.1471868

Als ob ein Martin Sellner sich ausstaffiert mit Nickelbrille und Strubbelkopf mit mittellangen Haaren.
Wenn, dann sieht Franko A. dort eher etwas stereotyp nach einem Linken aus und nicht wie vom Autor beschrieben:
***
"Ein bisschen jung, ein bisschen cool, ein bisschen trendig - wie sich Rechtsradikale gern darstellen, wenn sie sich einen "bürgerlichen" Anstrich verleihen wollen,...
***

Die einzige Gemeinsamkeit zum Beispielbild von Sellner ist, dass in beiden Bildern Graustufen vorkommen.
https://sezession.de/img/sellner.jpg

Nicht dass das ein wichtiger Punkt wäre, aber wenn die optische Auffassungsgabe schon so schief liegt, dann braucht man sich über schräge Schlussfolgerungen auch nicht mehr wundern.
--------------------------------------
Entscheidender sind eher solche Aussagen:
***
Der Verdacht liegt nahe, dass eine kleine Gruppe von Soldaten ein Attentat plante, für das ein Flüchtling verantwortlich gemacht worden wäre, dem A. mit einschlägiger Phantasie auch noch den jüdisch klingenden Namen "David Benjamin" verpasst hatte.
***

Nein, dieser Verdacht lag noch nie nahe.
Dieser Verdach klang im Gegenteil von Anfang an reichlich blödsinnig.

Ein Rechtsradikaler begeht als syrischer Flüchtling getarnt (mit christlichem oder jüdischem Namen) ein Attentat.
Wozu?
Um Flüchtlinge in Verruf zu bringen? Warum ausgerechnet als jüdischer oder christlicher Flüchtling? Warum nicht als Moslem getarnt? Ist er etwa nicht "islamophob"?

Dieser angebliche Plan könnte ja auch nur dann funktionieren, wenn die Strafverfolgungsbehörden ihn dann auch ausfindig machen.
Dabei sollen sie auf seine Flüchtlingsidentität stoßen, aber keinesfalls auf seine wahre Identität.

Wie soll so ein Unfug bitte funktionieren?
Für mich ist das eine abenteuerliche Konstruktion. Diese wird nicht weniger abenteuerlich, wenn behauptet, sie sei angeblich naheliegend.

Aber vielleicht war diese Konstruktion ganz nützlich, um vom eigentlichen Skandal abzulenken:
dass nämlich in Deutschland nach 2015 jeder, der will, sich eine komplett neue Identität beschaffen kann, wenn er sich als Flüchtling ausgibt. Da kann einer erfinden, was er will, er braucht nicht einmal arabisch sprechen oder verstehen.
Um wieviel einfacher ist das dann für jemanden, der tatsächlich aus der Gegend kommt, sich eine neue Biographie auszusuchen und praktisch beglaubigen zu lassen?


TP Autoren die wirklich niemand braucht - Die von Rechten geliebte NZZ - lol
Die NZZ ist klasse weil sie auf Fakten anstatt auf gefühlsduseliges Gelabere baut. Eben genau das, womit "Linke" nichts anfangen können. Denn ohne viel Gefühl, Mitleid und fehlender Wahrheit, steht der Ponyhof in Flammen.


Legenden? Infiltration? Wozu? In wessen Interesse oder Auftrag?
Der Artikel in der NZZ dient als taktischer Nebelwerfer. Wenn die Nebelschwaden über den Sumpf ziehen, verschwindet der Sumpf aus dem Blickfeld und dessen Ausmaße sind nicht mehr zu erkennen. Als nächstes kommt dann das Motto: Schwamm drüber....
Francos Freundin Mitglied bei der Partei "Die Linke", Franco aber Vertreter rechtsradikaler Auffassungen (Masterarbeit, Titel: „Politischer Wandel und Subversionsstrategie“) und Elitesoldat für Auslandseinsätze? Interessante Kombination. Aber glaubhaft?
https://www.spiegel.de/politik/deutschla...45466.html

Legenden? Infiltration? Wozu? In wessen Interesse oder Auftrag?
Handelt es sich bei Francos Legende als "Syrer" um das konspirative Gesellenstück für einen Dienst, eine Art "Abschlussarbeit", die dann aus dem Ruder gelaufen ist? Oder steckt eine Art illegaler Freikorps/Heimwehr, ein Gladio 4.0 dahinter? Hat sich da jemand um Franco A. "gekümmert"?
Die Organisation als "Prepper" diente wohl ebenfalls zur Tarnung. Auf diese Weise kann sich eine militärische Gruppierung relativ unauffällig/unverdächtig organisieren und austauschen.
(Nicht jeder Prepper ist ein Rechtsradikaler, die wenigsten sind dies, auch wenn das in den Medien jetzt so dargestellt wird. Prepper sind Leute, die sich auf die Zukunft vorbereiten, von der sie nichts gutes erwarten. Es geht diesen Personen um das Überleben in einer Umwelt ohne funktionierende Infrastrukturen und in einer beschädigten Zivilisation. Prepper kann jede und jeder sein, unabhängig von Geschlecht, Beruf, Herkunft, Parteizugehörigkeit oder Glaube und Geisteszustand. Somit können auch Rechtsradikale darunter sein. Das hat aber nichts mit dem Status Prepper zu tun.)

Wo ist sein Kommandeur, Oberstleutnant Marc-Ulrich Cropp, abgeblieben? Welchen Einfluss hatte dieser auf Franco A.s Handlungen?
https://www.facebook.com/bundeswehr.bade...086449644/

Sucht man im Internet nach dem Namen von Oberstleutnant Marc-Ulrich Cropp (damaliger Kommandeur des Jägerbataillons 291) und damals Francos Vorgesetzter, dann findet man unter zahlreichen Bezügen dieses Namens zur Bundeswehr auch den Eintrag eines Journalisten gleichen Namens, der zugleich auch wie ein Klon des Oberstleutnants aussieht (sind beide identisch? Viel spricht dafür.):
https://die-auswaertige-presse.de/mitgli...rc-ulrich/

Könnte sein, dass dieser (alte) Eintrag ein "Überbleibsel" aus früherer "Tätigkeit/Zeit" ist, da kein Datum angegeben ist. Wie die Syrer-Legende von Franco A. eine Journalisten-Legende? (Kann im Inland zur unauffälligen Informationsbeschaffung, aber auch im Ausland bei verdeckten Einsätzen hilfreich sein, ebenso wie "Rotes Kreuz"-Mitarbeiter oder ähnliches. Und im Falle einer Festnahme hinter den Linien eine Art Lebensversicherung).
Nur am Rande bemerkt:
Ein weiterer (älterer) Schreiber mit diesem Nachnamen findet sich ebenfalls dort, auch mit Bezug zu "Abenteuern", "fremde Länder" und "Journalismus":

Wolf-Ulrich Cropp
https://die-auswaertige-presse.de/mitgli...ulrich-dr/

"Nach einem waghalsigen Versuch Mali per C1 Roller von BMW zu erreichen, folgten zwei Reisen in das bei uns wenig bekannte und doch so faszinierende Land am Niger mit seiner ethnischen Vielfalt, seinen Konflikten und der Bedrohung radikaler Mächte aus dem Innern der Sahara.
Wir tauchen ein, in den magischen Teil Afrikas mit einer großartigen Geschichte; interessanten, liebenswerten Menschen und erstaunlichen Begegnungen.
Und wir begeben uns in die Oase Gao, wo fast 1000 Soldaten der Bundeswehr im Rahmen der UN-Mission MINUSMA für Ruhe und Stabilität in Mali sorgen.;"

http://verlag-expeditionen.com/autoren.html
"Wolf-Ulrich Cropp hielt sich in allen sechs Erdteilen auf und unternahm viele, meist abenteuerliche Reisen und Expeditionen in Afrika, Nord-, Mittel- und Südamerika, Ostasien, Australien und in pazifische und arktische Gebiete. "
Vermutlich nur eine Gleichheit des Nachnamens, wahrscheinlich unbedeutend ....
Aber interessant (in Bezug auf Oberstleutnant Marc-Ulrich Cropp und damit auf Francos militärisches Umfeld) ist dieser Bericht von Paul Schreyer:
Das Bataillon ist dort präsent, wo es geopolitisch brenzlig ist, etwa in Litauen oder in Mali. Es ist außerdem eingebunden in politisch brisante Manöver, wie die Übung „Saber Strike“ 2015 in Polen, die nicht von der NATO, sondern direkt von der US-Armee befehligt wurde.
Kommandeur des Bataillons und damit Vorgesetzter von Oberleutnant Franco A. ist Oberstleutnant Marc-Ulrich Cropp, Jahrgang 1972. Dessen Karriere ist eng mit den Spezialkräften und auch mit den USA verknüpft. Nachdem er bereits Ende der 1990er Jahre Weiterbildungen in den Vereinigten Staaten besucht hatte, absolvierte er schließlich von 2008 bis 2010 eine Eliteausbildung beim U.S. Marine Corps, wo er die „School of Advanced Warfighting“ besuchte. Zurück in Deutschland leitete er im Verteidigungsministerium die Planungsabteilung für Operationen der Bundeswehr-Spezialkräfte.
Unmittelbar vor seiner Ernennung zum Kommandeur des Bataillons 291 im März 2015 bekleidete er von 2012 an einen weiteren hohen Posten im Ministerium, als Stabsoffizier beim Chef des Planungsstabes, also bei einem der engsten Vertrauten des Ministers. Cropp arbeitete in dieser Funktion bis 2014 für den Chef des Planungsstabes Ulrich Schlie, ein Mitglied der Atlantikbrücke, der 2002 als Mitarbeiter von Wolfgang Schäuble und dann als außenpolitischer Berater von Roland Koch politisch gestartet war. Unter der Ministerin Ursula von der Leyen war Cropp dann ab 2014 dem neuen Chef des Planungsstabes Géza Andreas von Geyr unterstellt, der ebenfalls aus dem Umfeld von Schäuble stammt und von 2010 bis 2014 als Vizepräsident des BND amtierte.
In diesem personellen Umfeld machte der heutige Vorgesetzte von Franco A. Karriere. Im Jägerbataillon 291, das laut Bundeswehrbeschreibung „eine besondere Befähigung zum Einsatz in urbanem und sonstigem schwierigem Gelände“ hat, unterstehen ihm derzeit etwa 600 Soldaten.

Unter falscher Flagge? Der „syrische Terrorist“ vom Bundeswehr-Bataillon 291
https://www.nachdenkseiten.de/?p=38102

Die Frage, die zu klären wäre, ist: Handelte es sich bei diesen Vorfällen, die Franco A. vorgeworfen werden, um sichtbar gewordene Zeichen eines staatsfeindlichen/demokratiefeindlichen, reaktionären, unkontrollierten/fremdsteuerbaren Netzwerkes?
Der NZZ-Artikel versuchte den Eindruck zu erwecken, Antworten auf diese Frage zu liefern, wurde diesem externen Anspruch (von Lesern) jedoch nicht gerecht.
Es lassen sich bei Franco A. viele Anzeichen konspirativen Handelns finden, die auf Methoden und Arbeitstechniken von Diensten hinweisen. Franco A. hatte da wohl keine Skrupel und keine Berührungsängste, sich dann aber heftig die Finger verbrannt.
So wie es derzeit aussieht, wird bei den laufenden Untersuchungen der Staatsanwaltschaft nicht mehr viel herauskommen.


Was ist eigentlich mit Stefan E.
dem mutmaßlichen Mörder von Lübcke. Man hört gar nichts mehr, seit dem widerrufenen Geständnis. Hat der inzwischen den Epstein gemacht? Wenn nicht, wann ist mit einer Anklage zu rechnen? Ich freue mich schon auf den Prozess. Das wird wieder eine Sternstunde des Rechtsstaats.

Letzten Monat gab es wohl eine Art Tag der offenen Tür im Bundestag. Dort tauchte lt. Stefan Brandtner MdB/AfD Franco A. am Stander der Mauerscxhützenpartei "Die Linke" auf.
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste