Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bundeswehroffizier unter Terrorverdacht
#31
Da kommt noch mehr zusammen:

Whatsapp abgehört: Kann die Polizei verschlüsselte Chats mitlesen?
Von wegen sicher, von wegen verschlüsselt. Im Fall des Bundeswehr-Offiziers Franco A., der in Deutschland erfolgreich Asyl beantragte und als schutzsuchender Syrer anerkannt wurde, behaupten Behörden und Medien, dessen Whatsapp-Kommunikation sie mitgelesen worden. Das aber hat die Facebook-Tochter stets versichert, ist technisch nicht möglich.   

Es ist ein Jahr her, da führte der US-Konzern Facebook bei seiner Tochter Whatsapp eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein. Damit sei das Abhören einer Kommunikation zwischen zwei oder mehr Teilnehmern unmöglich, hieß es. Nicht einmal die Firma selbst könne nun noch mithören oder mitlesen. Weil Texte, Fotos, Videos oder Anrufe seitdem verschlüsselt werden, sind nur für die beteiligten Nutzer sichtbar – das, was auf den Whatsapp-Servern liegenbleibt, ist ohne den Schlüssel, den nur Absender und Empfänger besitzen, nur Datenmüll, den Whatsapp nicht einmal bei bestem Willen an Sicherheitsbehörden weitergeben kann, weil er auch für die unverständliche Datenreihen enthielte.

"Niemand kann diese Nachricht lesen"
(...)
 Prinzipiell galt, was die WhatsApp-Chefs Jan Koum und Brian Acton versicherten: "Niemand kann in diese Nachricht schauen. Keine Hacker. Keine unterdrückenden Regimes. Nicht einmal wir."
(...)
Fake News über mitlesende Ermittler?

Fragen, die die deutschen Leitmedien nicht stellen. Von "Spiegel" über "Zeit", "Welt", "SZ" bis "Focus" und "Taz" wird die Mitteilung über die vermeintlich abgehörte Chatkommunikation protokolliert und kommentarlos abgelegt. Dass nur eines stimmen kann - die Behauptung, die Polizei habe den Chatverkehr des selbsternannten Syrers Franco A. mitgelesen oder die Behauptung von Whatsapp, das sei nicht möglich - bleibt unerwähnt und ungeklärt.

Whatsapp hat stets dementiert, dass es Hintertüren gibt. Und gäbe es sie doch, dürfte sicher sein, dass amerikanische Dienste hindurchgehen dürfen. Aber deutsche? Wegen des Verdachts, eine angeblich gefundene Waffe nicht abgegeben zu haben?

ganz hier:http://www.politplatschquatsch.com/2017/...lizei.html
 
Antworten
#32
guter Kommentar bei heise:

Grad der Konspiration
Viele der bislang bekannt gewordenen Informationen über den Fall Franco A., die komplexen Zusammenhänge sowie der Grad der Konspiration und die Handlungsweise einiger Beteiligten deuten auf eine Aktion der Dienste hin, die schiefgelaufen ist. Ob es ein deutscher Dienst und/oder ein "befreundeter" Dienst war, das sei dahingestellt. Auch Graubereiche ("Gladio") kommen in Frage. Nicht zuletzt könnte die geplante Aktion auch durch einen anderen Dienst verhindert worden sein.
Im konkreten Fall sollte eine Legende (erfundene oder geänderte Biografie oder Handlungsbegründung) geschaffen werden. Über das Ziel und die Hintergründe dieser Legendenbildung kann nur spekuliert werden. Wann, wo und wofür der amtlich beglaubigte "Syrer" gebraucht worden wäre (Personen-Attentat, Anschlag ...), wohlgemerkt nur dessen behördlich verbriefte Hülle (nicht der leibhaftige Oberleutnant "Franco"), das weiss man nicht. Und wird dies vermutlich auch nie erfahren.
In der Welt der Geheimdinste gibt es keine eindimensionale Planung. Dort wird in der Regel zehnfach über die Bande gespielt. Normale Gehirnwindungen und auch viele der daran Beteiligten kommen da nicht mehr mit, und so ist es in diesem Handwerk auch gedacht. Die wahre Geschichte dürfte deshalb um einiges komplizierter sein, als die Rechtsextremistenstory.
Für die öffentlichkeit bedarf es einer einfach gestrickten Geschichte.
Die mediale Berichterstattung hat damit ein Problem: Sie darf und wird dieser Dienste-Spur nicht verstärkt nachgehen, dies ist in solchen Fällen generell, aber auch aus Staatsraison unerwünscht. Auch will die Regierung vor der Wahl keinen Geheimdienstskandal. Deshalb wird in den Systemmedien das vereinfachte Narrativ "Rechtsradikaler Hintergrund" verbreitet. Verschörungstheoretikern (pfui) kommt man soweit entgegen, dass der "vermutlich rechtsradikale" Bundeswehrsoldat eine "False Flag" (wough!) geplant haben könnte, die dann den Flüchtlingen untergeschoben hätte werden kömnnen (!!!). Eine atemberaubende Geschichte, die hier über die Systemmedien rapportiert wird.
Man kann bei dieser erzwungenen Annäherung an das Verschwörungstheorienarrativ die schiere Verzweiflung der Systemmedien fast körperlich spüren ....
Nur handeln die Systemmedien sich mit dieser eindimensionalen Story dann das Problem ein, dass nach diesem Narrativ ein "kleineres" rechtsradikales Netzwerk in der Bundeswehr bestanden haben müsste. Und das wäre dann ebenso ein Skandal, insbesondere auch vor der Bundestagswahl. Das ließe sich nur dadurch aus der Welt schaffen, indem man Köpfe rollen lässt. Fragt sich nur, auf welcher Verantwortungsebene. Die Bundesministerin Von der Leyen wird ihren Kopf nur schütteln.
Im Hintergrund arbeiten die Spindoktoren vermutlich bereits an einer Story, die glaubwürdig klingen und einen Ausweg aus dem Dilemma zeigen soll. Es wird verhindert werden, dass die Dienste mit diesem GAU in Verbindung gebracht werden. Zu diesem Zweck werden Ablenkungsmethoden, falsche Fährten, Diskreditierungen und Verharmlosungen eingesetzt werden.
Wie geht es weiter?
Einen Untersuchungsausschuss wird es kurz vor den Wahlen nicht geben. Nicht nur weil die Kraft und auch die Erkenntnisfähigkeit der Oppostion und der Erkenntniswille einzelner Abgeordneter hierzu nicht ausreichen. Auch sind die Fakten bislang zu dünn, um die Dienstebeteilung zu untersuchen.
Franco B. wird irgendwann angeklagt werden, weil er sich finanzielle Leistungen des Staates erschlichen hat. Eventuell kommt noch die Waffengeschichte hinzu. Er wird einen guten Rechtsanwalt bekommen. Aufgrund seines bislang untadeligen Lebenswandels wird die Sache mit Bewährung ausgehen. Bis dahin wird er durchhalten müssen. Dann wird Franco aus dem Lichtr der Öffentlichkeit verschwinden. Er erhält eine neue Identität und wird in einem anderen Land weitermachen. Das wars dann.
 
Antworten
#33
"Im Hintergrund arbeiten die Spindoktoren vermutlich bereits an einer Story, die glaubwürdig klingen und einen Ausweg aus dem Dilemma zeigen soll. Es wird verhindert werden, dass die Dienste mit diesem GAU in Verbindung gebracht werden. Zu diesem Zweck werden Ablenkungsmethoden, falsche Fährten, Diskreditierungen und Verharmlosungen eingesetzt werden."

----------------------
Der festgenommene Bundeswehr-Oberleutnant Franco A. hat offenbar eine Liste mit möglichen Zielen für Anschläge oder Angriffe gegen linke und antifaschistische Organisationen und Einzelpersonen geführt. Aus Sicherheitskreisen wurde dem SPIEGEL am Wochenende bestätigt, dass bei den Hausdurchsuchungen am vergangenen Mittwoch eine solche Liste gefunden wurde, die nun ausgewertet werde.
Die Behörden halten sich mit Schlussfolgerungen allerdings noch zurück. Ob es sich tatsächlich um eine Zielliste handelt oder Franco A. aus anderen Gründen Organisationen in der Liste aufführte, die sich gegen rechte Gewalt und extremistisches Gedankengut einsetzen, sei "noch nicht ausermittelt". Der Verdächtige selbst schweigt seit seiner Festnahme am Mittwoch.
Allerdings informierten die Behörden mindestens zwei Personen und Organisationen, die auf der Liste aufgeführt sind. So meldete sich das Landeskriminalamt (LKA) Berlin bereits am Freitag bei der Berliner Linken-Abgeordnete Anne Helm, die regelmäßig Morddrohungen aus dem rechten Spektrum erhält und sich aktiv gegen rechte Tendenzen einsetzt.
Am gleichen Tag meldete sich das LKA auch bei dem Leiter der Organisation "Zentrum für politische Schönheit", die mit teils spektakulären Aktionen nicht nur gegen Extremismus sondern auch zum Beispiel gegen Rüstungsexporte mobil macht.
Liste könnte rechtsextremen Terrorfall von gravierender Schwere bestätigen

Über den Inhalt der Liste, vor allem zur Frage, ob Franco A. tatsächlich Anschläge gegen die genannten Organisationen geplant oder diese gar schon ausgekundschaftet hat, teilte das LKA den Betroffenen nichts mit. Am Telefon wurde ihnen lediglich gesagt, dass die Gefahr durch die Festnahme des Bundeswehr-Soldaten "gebannt" sei. Auf die Frage, ob denn vorher eine Gefahr bestanden habe, schwieg sich das LKA aus.
Durch die Liste bekommt der Fall des Soldaten, der sich parallel zu seinem Dienst bei der Truppe 2016 als syrischer Flüchtling registrieren ließ und sogar subsidiären Schutz als Asylbewerber erhielt, womöglich eine ganz neue Qualität. So könnte die Liste den Verdacht der Ermittler bestätigen, dass A. tatsächlich planstabsmäßig Attacken plante und diese möglicherweise sogar vorbereitete.(....)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fr...45569.html
 
Antworten
#34
[Bild: rofl1.jpg?w=600&h=422]

(„Viel Vergnügen bei der Suche nach dem Oberleutnant mit der Terrrorliste, der in Frankreich stationiert war, sich in Deutschland als Syrer ausgab und in Wien auf dem Flughafen eine Pistole versteckte. Du Depp…“)
.
Das ist die wahre Dummheit der Deutschen.
Daß sie auf jeden Scheiß reinfallen.
Daß sie sogar Lügen glauben, die ein 8-jähriger mit durchschnittlichem Verstand als solche erkennen kann.
Man muss nun wirklich nicht schlau sein um zu merken, daß die Geschichte von „Franco A“ von vorne bis hinten erstunken und erlogen ist.
Und nur die Deutschen sind dumm genug, das zu glauben („Kam im Fernsehen, muss stimmen!“) und jetzt auf irgendwelche Ämter zu schimpfen, die angeblich versagt hätten.
Das einzige, was bei dieser Geschichte versagt, ist mal wieder der Verstand derjenigen Deutschen, die die offizielle Story glauben!
ganz hier
 
Antworten
#35
«Breites Führungsversagen» im Fall des Soldaten Franco A.

Berlin (dpa) - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erhebt nach dem Skandal um mutmaßliche Anschlagspläne eines rechtsextremen Offiziers schwere Vorwürfe gegen die eigene Truppe.«Die Bundeswehr hat ein Haltungsproblem und sie hat offensichtlich eine Führungsschwäche auf verschiedenen Ebenen», sagte die CDU-Politikerin im ZDF. Von der Leyen ist seit 2013 als Verteidigungsministerin Vorgesetzte der deutschen Soldaten. In einem offenen Brief an die Angehörigen der Bundeswehr schrieb sie, dass die jüngsten Skandale in der Truppe keine Einzelfälle mehr seien.
(...)
Von der Leyen bestätigte, dass die rechtsextreme Gesinnung des Soldaten den Vorgesetzten schon länger bekannt war. Seine Masterarbeit von 2014 habe «ganz klar völkisches, dumpfes Gedankengut», so die Ministerin. Die Vorgesetzten hätten ihre Verantwortung nicht wahrgenommen und die Haltung des Soldaten «aus falsch verstandenem Korpsgeist schöngeredet».
Auf der Liste des verdächtigen Franco A. stand unter anderem der Name der aus der Neonazi-Szene häufig attackierten Berliner Linke-Abgeordneten Anne Helm. Dies bestätigte ein Polizeisprecher dem Sender rbb. Der Oberleutnant hatte sich eine falsche Identität als syrischer Flüchtling zugelegt. Die Verteidigungsministerin sagte, man wisse weiterhin nicht genau, was der Soldat plante und ob er Unterstützer hatte.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hatte dem Soldaten nach einer Anhörung auf Französisch Ende 2016 eingeschränkten Schutz als Kriegsflüchtling aus Syrien gewährt. Die «Nürnberger Nachrichten» berichteten unter Berufung auf das Anhörungsprotokoll, die Asylakte weise zahlreiche Mängel und Ungereimtheiten auf. Früh habe es Hinweise gegeben, dass der Antragsteller unter seiner angeblichen Identität kaum in Erscheinung getreten sei. Seine Angabe über eine Verletzung, die er bei einem Angriff der IS-Terrormiliz erlitten habe, sei entgegen den Gepflogenheiten nicht überprüft worden.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) versprach eine strenge Untersuchung zur Frage, wieso der deutsche Soldat als Flüchtling aus Syrien registriert wurde. Bereits am Freitag hatte die Bundesregierung Fehler eingeräumt.
Brief von der Leyen
Von der Leyen in der ZDF-Sendung "Berlin direkt"
Artikel der Nürnberger Nachrichten
Bericht bei Spiegel Online
Anne Helms Tweet
Informationen des Bamf zur Registrierung von Flüchtlingen
Fremdenfeindlichkeit bei der Bundeswehr:
Der Militärgeheimdienst (MAD) untersucht nach eigenen Angaben derzeit 280 Verdachtsfälle rechtsextremer Delikte in der Bundeswehr. «Wir reden nicht über Extremisten, sondern über Verdachtsfälle», sagte ein Sprecher. Oft handele es sich um Propagandadelikte wie das Zeigen des Hitler-Grußes oder rassistische Äußerungen. «Wir bekommen oft Hinweise von Bürgern», sagte der MAD-Sprecher. Dabei handle es sich aber nicht immer um Soldaten. «Es gibt aber auch Leute, die ziehen sich eine Uniform an, gehören aber nicht zur Bundeswehr.»
(...)
http://www.pz-news.de/themen-des-tages_a...62607.html
 
Antworten
#36
Problem der Führung Von der Leyen: Bundeswehr hat Führungsschwäche

Huh
 
Antworten
#37
Offizier und Flüchtling: Der unglaubliche Fall des Oberleutnants Franco A.
https://deutsch.rt.com/inland/49974-luck...uechtling/
1.05.2017

Der Oberleutnant spricht kein Arabisch, ist blond und gibt sich als jüdischer Obstverkäufer, der aus Damaskus kommt, aus. Er wird als Flüchtling registriert. Zwischenzeitlich gehen die Behörden davon aus, dass der 28-Jährige einen staatsfeindlichen Anschlag geplant haben soll. Sogar eine „Todesliste“ soll er geführt haben. Der Fall wirft viele Fragen auf und verlangt nach Antworten. In der bundesdeutschen Politik sorgt dies für einige Aufregung.
Am Mittwoch wurden der Bundeswehroffizier Franco A. und sein Komplize, der Student Mathias F., im unterfränkischen Hammelburg festgenommen. Seit Donnerstag sitzen beide in Untersuchungshaft. Während der Hauptbeschuldigte weiterhin schweigt, belastet ihn nun sein Kompagnon. Der 24-Jährige gab gegenüber dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main an, er habe die bei ihm sichergestellte Munition von Franco A. erhalten.
Diesem werden Verstoß gegen das Waffengesetz und Betrug vorgeworfen, seinem Mittäter die Überschreitung des Kriegswaffenkontrollgesetzes. Der eigentliche Plan der beiden war mutmaßlich die Durchführung eines Anschlags.
Nun, da der Fall immer weitere Kreise zieht und Fragen aufwirft, die den Bundesinnenminister treffen, schaltete sich Thomas de Maizière ein und gab bekannt:
Zur lückenlosen Aufklärung des Falls habe ich eine Untersuchungsgruppe für Migration und Flüchtlinge im Bundestag eingerichtet, die sehr rasche Ergebnisse vorlegen soll.
Nichts Neues - mag jetzt so mancher denken. Da wurden schließlich schon ganz andere Fälle vom Bundesinnenminister zur lückenlosen Aufklärung freigegeben......
 
Antworten
#38
Kommentare, diesmal Spon:

Paul Max Heute,
52. Wenn ich hier lese:
demokroete - 5. Eine Blamage für das BAMF
Der Oberleutnant hat den Beweis erbracht, dass hier jeder, der irgendein Märchen auftischt, Asylleistungen beziehen kann. Das beweist deutlich, dass die Asylverfahren weder die Identität noch das Vorhandensein eines echten...
oder
dieter 4711 - 33. Korpsgeist der Bundeswehr wie bei der Reichswehr in Weimar
Der Korpsgeist erinnert mich an die Reichswehr der Weimarer Republik. Wie kann man Menschen aus der Bundeswehr als Entscheider für die Immigraten einsetzen. ....
oder
kobra21 - 35. Was ist das?
Was ist ein "rechtslastiger Staatsbürger"? Ist das der Bürger, der sich für Sicherheit und Ordnung einsetzt; der seine Steuern zahlt; der sich nicht an Straftaten beteiligt; der täglich seiner Arbeit nachgeht; der ....
oder
mfniedermeier - 41. Dolmetscher
In einem Ihrer Beiträge habe ich gelesen, dass die marokkanische Dolmetscherin gleich in die französische Sprache bei dem Betroffenen überging. Wieso werden keine professionelle Dolmetscher eingesetzt sondern nur ...

dann drängt sich der Eindruck auf, dass wir es nicht mit einem "rechtslastigen" Offizier der Bundeswehr (gibt es davon eigentlich heute noch Ausnahmen?) handelt, sondern eher um eine gezielte Einschleusung (siehe auch denSpiegelbeitrag: http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...45376.html) in eine selbstgeschaffene Terrorszene handelt. Ich glaube nicht, dass der Herr Oberleutnant selbst einen Terroranschlag vornehmen wollte. Er sollte wohleher als ein Agent-Provokateur zur Rekrutierung von Terroristen innerhalb der "Asylbewerberszene" ausgesandt werden. Für eine solche Spekulation spricht, dass die Dolmetscherin offensichtlich einbezogen war, ein "Kamerad" (vielleicht sollte der MAD - falls er dessen Gesinnung nicht schon kennen sollte - sich diese mal genauer ansehen) in der Asylkommission als Befrager sass, und der Fragenkatalog und Nachfragen des Bamf nicht einmal standardmäßig abgelaufen sind.
Da wir bis heute nicht wissen, wie z.B. Anis Amri bis nach Italien fliehen konnte, spekuliere ich mal ganz wild, mit solchen Unterstützern ggf. Anregern aus der rechten Szene lassen sichSzenarien schaffen,die sehr wohl an Reichswehr und Weimar (z.B.Kapp-Putsch,Fememorde etc.) erinnern.
Würde zu unserer freiheitlich demokratischen Ordnung, mit ihren maßgeblichen Verfechtern wie von der Leyden und de Maizière gut passen. 

Mittelalter Heute,
53. Eine Chefin ...
... die bei ein wenig Druck ganz schnell den politisch korrekten schmalen Fuss macht, ihr Personal so demütigt und in die Ecke stellt wird bei nächstbester Gelegenheit von ihrer Truppe in den Regen gestellt. Die "Bundeswehrskandale" beim Beschaffungswesen werden sich auf Grund soliden "Durchstechens von Informationen sicher häufen.
Was Genaues weiß man den nun zur "rechten Gesinnung" des Oberleutnants? Was genau waren seine Pläne? Die Öffentlichkeit weiß Null, Nix. Auch auf SPON wird nichts als gemutmaßt und vorverurteilt. Aber schon wird überall vom "rechten Ungeist" der BuWe parliert. Stellt sich die "rechte Gesinnung" als mediales Hirngespinst heraus wird dann vermeintlich noch der Strafverfolgungsbehörde Verschleierungsabsicht unterstellt.

Das Einzige was man genau weiß ist, wie fahrlässig in Deutschland ein Aufenthaltsstatus regelrecht verschleudert wird.
Es ist so einfach, seine Koffer abzustellen, Asyl zu rufen, und staatliche Leistungen zu kassieren. Wie viele Tausend mal ist das noch passiert?

bei Heise:

Alles nicht überzeugend
Das ist jedoch nicht verwunderlich, weil die deutschen Medien manipulativ berichten und Geheimdienste normalerweise ihre Erkenntnisse nicht in sozialen Netzwerken oder Pressekonferenzen bekanntgeben es sei denn sie wollen desinformieren.
Da hat also ein deutscher Offizier in Frankreich studiert und eine Diplomarbeit geschrieben, die aufgefallen war- danach ist jedoch offenbar gar nicht passiert. War halt so.....Keine weiteren Ermittlungen durch den MAD ?
Genau dieser vermeintliche "Rechte" geht nun hin und lässt sich als "Syrer" im BAMF registrieren ohne arabisch zu können, mit einem Namen, der nun nicht sehr "syrisch" klingt und auch noch als "Christ". Auffälliger geht es kaum noch- es finden jedoch weiterhin keine Ermittlungen statt....
Dann besorgt sich der vermeintliche "Terrorist" eine antike Sammlerwaffe, obwohl durch seine Tätigkeit als Soldat in Frankreich wesentlich einfacher an gebrauchsfähige Waffen gelangen könnte- davon kann und muss ausgegangen werden. Diese Sache mit der Waffe auf der Flughafentoilette lässt jedoch vielmehr erkennen, dass der Herr Soldat von konspirativen Dingen offenbar gar keine Ahnung hat. Denn noch dämlicher kann man ja gar nicht versuchen etwas Verbotenes einige hundert Kilometer zu transportieren.
Nun taucht etwas auf, was reißerisch als "Todesliste" bekannt gemacht wird. Warum das Todesliste heißt, wird in den Medien nicht mitgeteilt, sondern eher, dass eine lokale Linken-Politikerin darauf vermerkt sein soll. Alleine dies soll offenbar suggerieren, dass ein als falscher syrischer Flüchtling mit christlichem Glauben registrierter Mann rechtsextreme Terroranschläge in Deutschland begehen wollte.
Genauso wie das Motiv der NSU-Straftaten für mich überhaupt nicht erkenntlich wird- denn das erführen ja alle erst nach dem Ableben der Terror-Protagonisten- so wird für mich in der gegenwärtig verworrenen Geschichte bisher auch nicht klar, wo hier erstens "Terror" stattfinden soll und zweitens wo hier "rechtsextreme" Motive zum Ausdruck kommen sollen. Denn Sinn und Zweck von Terror ist doch eben diesen zu verbreiten, so dass er für jedermann erkennbar wird. Eben genau das fehlt beim NSU-Komplex und könnte selbst wenn diese erkennbar falsche Identität eines christlich-syrischen Flüchtlings nicht enttarnt worden wäre, doch gar nicht dazu führen, dass Attentate islamistisch geprägten Gruppierungen zur Last gelegt werden könnten.
 
Antworten
#39
leicht O.T.

Statt Aufklärung Ministerrüge und Leitkulturdebatte

Von der Leyen hatte mit ihrer Kritik auf den Fall des Oberleutnants Franco A. reagiert. Er sitzt seit seiner Festnahme am Mittwoch in Frankfurt in Untersuchungshaft. Der mutmaßliche Rechtsextremist soll als Flüchtling getarnt eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet haben. Nach Angaben von Ermittlern führte der Mann aus Offenbach eine Liste mit möglichen Anschlagsopfern. Auch ein 24-jähriger mutmaßlicher Komplize sitzt in U-Haft.

Auch Arnold beklagte ein strukturelles Problem der Bundeswehr im Umgang mit rechtsradikalen Vorkommnissen. Die Schuld daran wies er aber der politischen Führung zu. „Die Ministerin hätte schon lange gegensteuern müssen“, sagte er nach Angaben seiner Partei. Die schlechte Informationspolitik innerhalb der Bundeswehr habe mit einer verfehlten Reform des Vorgängers und heutigen Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU) zu tun.

Der Verteidigungsexperte der Grünen, Omid Nouripour, warf von der Leyen vor, rechtsextreme Tendenzen in der Bundeswehr nicht wahrgenommen zu haben. Er forderte sie in der „Saarbrücker Zeitung“ auf, den Fall „gründlichst aufzuklären“ und alle Informationen auf den Tisch zu legen. Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch forderte die Ministerin im „Tagesspiegel“ auf, endlich konkret zu handeln. „Worte reichen lange nicht mehr aus, der Laden gehört aufgeräumt - spätestens nach der Wahl.“
http://www.fr.de/politik/terrorverdacht-...-a-1270228

-----------------------------------------

Leitkultur: Der Bundesinnenminister verrät dabei viel von der schwarzen Gesinnung
Wahlen stehen an, die Union kämpft um die Rechten, ein Blick in das, was uns nach Ministergeheiß zusammenhält
Wenn ein Bundesinnenminister vor einer anstehenden Wahl der Frage nach einer Leitkultur nachgeht, geht es nicht um Nachdenken, sondern den Versuch, auf eine Stimmung der Wähler zu treffen. Thomas de Maizière will mit seinem "Diskussionsbeitrag" für die Bild-Zeitung angeblich nur etwas anstoßen, aber wenn er tiefsinnig und scheinbar philosophisch fragt, " was uns im Innersten zusammenhält", dann will er die nationalistisch und identitär Gesinnten heim ins Union-Boot holen. Es geht natürlich nicht um uns Einzelne, die auch vor und jenseits einer Nation existieren, sondern um ein Wir: "Als Gesellschaft. Als Nation."
https://www.heise.de/tp/features/Leitkul...00706.html

(kalkulierte Ablenkungsdebatten! Mit viel Kritik und Shitstorm ganz oben bei den MSM)
 
Antworten
#40
Tiefer Staat? Gedanken zum Fall Franco A.

02. Mai 2017 Marcus Klöckner
Die Geschichte um einen 28-jährigen Oberleutnant der Bundeswehr ist rätselhaft
Gibt der Fall des Bundeswehrsoldaten Franco A., der sich als Asylbewerber ausgegeben hat, Einblick in eine tiefenstaatliche Struktur, die mit Todeslisten operiert?
Wer die Geschichte von Gladio, den Stay-behind-Strukturen der Nato, kennt, kommt zumindest auf diesen Gedanken. Alles, was bisher an Informationen (und möglicherweise auch an Desinformationen) an die Öffentlichkeit gedrungen ist, ist rätselhaft.
Sollte Franco A. tatsächlich vorgehabt haben, einen Anschlag unter falscher Flagge zu verüben, um aus rechtsradikalen Motiven syrische Kriegsflüchtlinge in Verruf zu bringen, wäre die Geschichte sehr schnell wie ein Kartenhaus zusammengefallen - spätestens wenn Medien Bilder von Franco A., die bei seiner Registrierung als Asylbewerber gemacht wurden, veröffentlicht hätten.
Als am vergangenen Donnerstag Medien die ersten Artikel über einen Soldaten der Bundeswehr im Rang eines Oberleutnants veröffentlichten, der unter der Identität eines Asylbewerbers möglicherweise einen Terroranschlag geplant haben soll, war eine ziemlich konfuse Berichterstattung festzustellen. Artikel machten die Runde, die selbst bei mehrmaligem Durchlesen kaum Sinn ergaben. Als Kerninformationen war aber aus den Artikeln herauszufiltern: Ein 28-jähriger Bundeswehrsoldat hat
  • auf einem Flughafen in Österreich eine Waffe deponiert
  • sich unter einer falschen Identität als Flüchtling registrieren lassen
  • möglicherweise einen Terroranschlag geplant.
Diese Informationen bilden bis heute das Fundament für eine Geschichte, die durch neu hinzugekommene Informationen nichts an ihrer Merkwürdigkeit verloren hat. Im Gegenteil: Alles, was in den vergangenen Tagen an Nachrichten zum Fall Franco A. hinzugekommen ist, wie etwa die Existenz einer Todesliste, auf der auch eine Linkenabgeordnete stehen soll, gibt weitere Rätsel auf.....

weiter hier:https://www.heise.de/tp/features/Tiefer-...00860.html
 
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste