Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bundeswehroffizier unter Terrorverdacht
#21
Oberleutnant unter Terrorverdacht Bundeswehr-Geheimdienst durchleuchtet 
Umfeld von Franco A.
Nach der Festnahme des terrorverdächtigen Oberleutnants Franco A. sucht die Bundeswehr in den eigenen Reihen nach möglichen Komplizen oder Mitwissern. Auch zu seiner Waffe wurden überraschende Details bekannt.
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...45415.html

(in jedem Absatz dieses Textes bekommt man mindestens einmal etwas über die rechte,ausländerfeindliche und rassistische Gesinnung des Oberleutnants mitgeteilt, Und ein hochintelligenter Einzelgänger war er auch noch)
 
Antworten
#22
(28.04.2017, 23:53)Haifisch schrieb: Oberleutnant unter Terrorverdacht Bundeswehr-Geheimdienst durchleuchtet 
Umfeld von Franco A.
Nach der Festnahme des terrorverdächtigen Oberleutnants Franco A. sucht die Bundeswehr in den eigenen Reihen nach möglichen Komplizen oder Mitwissern. Auch zu seiner Waffe wurden überraschende Details bekannt.
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...45415.html

Interessantes Detail aus dem oben verlinkten Artikel:

Zitat:Rätsel gibt den Fahndern noch immer die gefundene Waffe auf. Nach SPIEGEL-Informationen handelt es sich bei der Pistole um das Fabrikat "French Unique", Kaliber 7,65. Zwar sei die Waffe wohl funktionstüchtig gewesen, allerdings wurden Pistolen diesen Typs zur Zeit des Zweiten Weltkriegs gefertigt und gelten eher als begehrtes Sammelobjekt.

Das Fabrikat "French Unique" gibt es natürlich nicht - die Marke heißt "Unique" und ist eine französische Marke (frz. Wikipedia). Damit dürfte klar sein, dass die "SPIEGEL-Informationen" aus dem englischsprachigen Raum stammen - was, lieber Spiegel, haben denn bitte Engländer resp. Amerikaner mit dieser Deutsch-Französisch-Österreichischen Co-Produktion zu tun? Danke für Eure Faulheit (und Blödheit)
Mehr Popcorn
Antworten
#23
weiter mit der Räuberpistole:

„Syrisch-deutscher Flüchtlings-Bundeswehroffizier David Benjamin?“

Bei wikipedia findet sich dazu folgendes:

David Benjamin Keldani (* 1867 in Digala bei Urmia, Persien; † um 1940) alias Abdul Ahad Dawud war ein zum Islam konvertierter assyrischer Christ und Autor.
Getauft wurde er auf den Namen David (Dawid, Dawud), den er auch nach seiner Konversion zum Islam beibehielt. Der Familienname „Benjamin“ (engl.) bzw. „Benyāmīn“ (syr.) ist wohl wie gewöhnlich vom Namen des Großvaters abgeleitet. Den Beinamen „Keldani“ (türkisch: Chaldäer) erhielt David Benjamin erst als Muslim. Der angenommene Name 'Abdu 'l-Ahad („Diener des Einen“) proklamiert den betont anti-trinitarischen Tauhīd des früheren Christen Dawud.
https://de.wikipedia.org/wiki/David_Benjamin_Keldani

(wurde da nicht behauptet, der Oberleutnant wäre gerne Journalist(Autor?) geworden?

man könnte mal vermuten, der Leutnant hat sich was gedacht bei der Namensauswahl

und ist der Vornamen Dawid, Dawud nicht auch bei einer anderen Story aufgetaucht? München?!)
 
Antworten
#24
[derStandard.at]
Deutsche Behörden wegen Asylstatus von Soldat in Aufregung
Das BAMF habe "sträflich versagt", sagte der Linken-Abgeordnete Andre Hahn nach einer Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags am Freitag in Berlin nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa. Es sei unbegreiflich, wie der deutsche Soldat als Flüchtling anerkannt werden konnte. Hahn warf dem deutschen Geheimdienst Militärischer Abschirmdienst (MAD) zudem vor, viel zu spät gehandelt zu haben.

[Michael Stempfle‏, ARD-Terrorismusexperte / Twitter]
#PKGr #Binninger: Wir dürfen #BAMF nicht alleine lassen.

[ Michael Stempfle‏ / Twitter]
#Lischka #PKGr: Soldat musste beim BAMF nicht mal den Namen seiner Tarnidentität aufschreiben. #simpelstePrüfmechanismen

[Christoph Proessl‏, Berichtet für den NDR-Hörfunk über Außen- und Sicherheitspolitik / Twitter]
Binninger @cducsubt nach Sitzung PKGr: Mechanismen im BAMF haben versagt #Bundeswehr #Hammelburg Widersprüche in Biographie; "unerklärlich"

[Michael Stempfle‏ / Twitter ]
#Stroebele #PKGr Es gab angeblich Auffälligkeiten beim Verdächtigen Soldaten, die der MAD nicht erkannt habe.

[ Michael Stempfle‏ / Twitter]
Oberleutnant soll rechtsextremes Gedankengut vertreten haben, auch gegenüber dem MAD. #Stroebele #PKGr #Handyauswertung

[Michael Stempfle‏ / Twitter]
#Lischka #PKGr: Anhörung des verdächtigen Soldaten hat nicht auf Höhepunkt der Flüchtlingskrise, sondern vor 5 Monaten stattgefunden.

[daniel.sturm‏ / Twitter]
Oppermann: "Skandalöse Vorgänge" in Verantwortung von @BMI_Bund + #BMVg - Minister müssten aufklären. @welt

[hdb / Twitter]
Bundeswehrsoldat, anerkannter Asylant! Dieses Totalversagen ist kein Grund zur Überprüfung. #deMaizière „anlasslos“

der Beste:

[Michael Stempfle‏ / Twitter]
Verdächtiger Soldat habe nicht über soz Medien kommuniziert. Sicherheitsüberprüfung sei dann schwer. #Lischka, #PKGr

(das ist jetzt nicht wahr, oder? also was wir jetzt dringend brauchen für die Sicherheit ist ein Social-Account/Anmeldepflicht von jedermann  Sad )
 
Antworten
#25
Oberleutnant unter Terrorverdacht Bundeswehr hatte schon 2014 Hinweise auf rechte Gesinnung von Franco A.
Die Bundeswehr gerät im Fall Franco A. erheblich unter Druck. Nach SPIEGEL-Informationen erhielt die Truppe bereits 2014 konkrete Hinweise auf die rechtsextreme Gesinnung des Soldaten.....
Die Bundeswehr hatte entgegen bisheriger Angaben doch schon vor drei Jahren ernst zu nehmende Hinweise auf die rechtsextreme Gesinnung des festgenommenen Oberleutnants Franco A. Nach SPIEGEL-Informationen war der terrorverdächtige Soldat bereits Anfang 2014 während seines Studiums an der französischen Militäruniversität Saint-Cyr mit rechtem Gedankengut aufgefallen. Das Verteidigungsministerium bemüht sich derzeit hektisch, den Vorgang aufzuklären.
Die neuen Details sind für die Bundeswehr und auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mehr als peinlich. Bisher hatte das Ministerium stets behauptet, dass die Truppe bis zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt keine Hinweise auf die extremistische Einstellung des Soldaten hatte. Auch bei zwei Sicherheitsüberprüfungen durch den Militärischen Abschirmdienst (MAD), den Truppen-Geheimdienst, sei während der rund achtjährigen Karriere des Soldaten nie etwas aufgefallen.
Die frühen Hinweise auf die Gesinnung des Soldaten stammen in der Tat nicht aus der Akte des 28-Jährigen. Vielmehr meldete sich am Freitag ein Soldat aus eigenen Stücken bei seinen Vorgesetzten. Er erinnerte sich, dass die französischen Professoren im Offizierslehrgang von Franco A. 2014 dessen Master-Arbeit als extremistisch und unvereinbar mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung eingestuft hatten.....
weiter:http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...45466.html
 
Antworten
#26
Bundeswehrsoldat unter Terrorverdacht Von der Leyen will im Fall Franco A. rigoros aufklären
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...45451.html

"Innenminister de Maizière drängte dagegen erneut auf die Möglichkeit, Handys von Asylbewerbern auslesen zu können, um deren Identität und Reisewege besser aufklären zu können. "Die SPD muss ihre bisherige Ablehnung hiergegen jetzt aufgeben", verlangte der CDU-Politiker. Zudem solle künftig vermehrt Sprachidentifizierungssoftware im Asylverfahren eingesetzt werden, "die wir bereits testen".


(Never let a good crisis go to waste)
 
Antworten
#27
Offizier als angeblicher Flüchtling: Soldat fiel schon im Studium auf

Im Fall des Bundeswehr-Oberleutnants, der sich als syrischer Flüchtling ausgab und möglicherweise einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag plante, setzen neue Erkenntnisse die Bundeswehr unter Druck. Der 28-jährige soll bereits während seines Studiums an der französischen Militäruniversität Saint-Cyr Anfang 2014 eine Masterarbeit abgeliefert haben, die von den Professoren als extremistisch und nicht mit der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung vereinbar eingestuft wurde, berichtete Spiegel Online am (heutigen) Samstag. Folgen hatte das nicht.
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums nahm zu den inhaltlichen Details nicht Stellung, bestätigte aber, dass das Ministerium am (gestrigen) Freitagabend von entsprechenden Vorwürfen erfahren und unverzüglich die zuständigen Gremien des Bundestages informiert habe. Am Samstag habe das Ministerium den Text des Entwurfs der Masterarbeit erhalten und an den Militärischen Abschirmdienst (MAD) weitergegeben.
Laut Spiegel Online war der Vorfall, zu dem es keine Einträge in den Akten geben soll, durch die Meldung eines anderen Soldaten aufgefallen:

weiter hier (mit Kommentaren):http://augengeradeaus.net/2017/04/offizi...udium-auf/

Politologe   |   29. April 2017 - 23:54
Man sollte in der Tat sehr hellhörig werden, wenn jemandem „Extremismus“ vorgeworfen wird, weil er sich in einer wissenschaftlichen Arbeit nicht von bestimmten Philosophen distanzierte. Wer solche Vorwürfe erhebt, zeigt damit nämlich, dass er den Sinn einer wissenschaftlichen Arbeit nicht einmal ansatzweise verstanden hat und weckt den Verdacht, dass er mit dem Extremismusvorwurf möglicherweise ebenfalls nicht besonders sorgfältig umgeht. Wer wissenschaftlich tätig ist kennt solche Fälle bzw. Vorhaltungen leider. Dies betrifft insbesondere die Wertung von Aussagen als „völkisch“, wo leider allgemein zu beobachten ist, dass hier in der Diskusson manches durcheinandergebracht wird und längst nicht alles, was in diese Kategorie eingeordnet wird, dem entspricht, was im NS damit damit gemeint war und tatsächlich extremistisch ist.
Noch hellhöriger sollte man werden, wenn gar von „stramm völkisch“ die Rede ist. Jemand, der ein Minimum an Ahnung vom Thema hat, würde solche nichtssagenden, eher der Polemik als der Wissenschaft entstammenden Floskeln nicht verwenden. Textbeispiele wäre nun sehr interessant um eine fundierte Bewertung vornehmen zu können.

Politologe   |   30. April 2017 - 0:04
P.S. Um das Beispiel umzukehren: Wenn jemand in einer wissenschaftlichen Karl Marx heranzieht und seine Thesen unvoreingenommen an einem aktuellen Beispiel prüft, könnte man ihm mit der SPON-Methode analog „strammen Kommunismus“ und „Linksextremismus“ vorwerfen. Nun kommt so etwas an Universitäten häufig vor, ist auch durchaus so beabsichtigt und völlig in Ordnung solange es wissenschaftlichen Kriterien genügt, und 99,99 Prozent der Studenten die dies tun werden keine Terroristen. Ein Land, in dem jemand vorgeworfen wird, dass er sich in einer wissenschaftlichen Arbeit nicht von einem Philosophen distanziert hat, und damit einen Terrorimusvorwurf begründet, hat ein ganz gewaltiges kulturelles Problem. Offene Gesellschaft geht anders. Einen Terrorismusvorwurf sollte man in einem Rechtsstaat doch bitteschön durch entsprechende Absichten oder Vorbereitungen begründen (die ja offenbar vorlagen) und durch den Vorwurf, eine wissenschaftliche Arbeit nicht nach politischen Kriterien verfasst zu haben.

2 Kommentare an anderer Stelle:

klabautermann   |   28. April 2017 
Na ja, was immer der Plan des Herrn OLt gewesen sein mag, nach dem Zugriff in Östereich sollte ihm schon klar geworden sein, dass der ursprüngliche Plan nicht mehr durchführbar war – also Spuren vernichten, abwarten und nach der zu erwartenden Festnahme mit einem guten Anwalt letztendlich nur den Sozialleistungsbetrug „reuig“ gestehen – und gleichzeitig wird er zum politischen „Helden“, der die Unzulänglichkeiten des deutschen Asylwesens in Verbindung mit innerer Sicherheit nachgewiesen hat.
Asylantragsteller müssen ja nicht Terroristen sein, reicht ja schon wenn man sie als Kriminelle „markieren“ kann. Kleiner Banküberfall unter Zurücklassung der fake-identity-documents ?

Frodo   |   28. April 2017
"Spontan finde ich hier einen Beitrag:
http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/...n-100.html
Durchaus richtige Argumente, Herr Wiegold.
Worauf stützt sich eigentlich der Vorwurf, dass dieser Franko A. einen Anschlag geplant habe?
In der Welt steht das hier:
Die Ermittler gehen in diesem äußerst ungewöhnlichen Fall von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. Nach Informationen der „Welt“ soll er mehrfach in einem Chat gegen arabische Asylbewerber und Muslime gehetzt haben.
Aus Ermittlerkreisen heißt es, der Soldat könnte vorgehabt haben, seine Tarnung als Flüchtling für eine möglicherweise ausländerfeindliche Straftat zu nutzen. Demnach könnte der 28-Jährige geplant haben, ein Attentat zu begehen und durch die gespeicherten Fingerabdrücke gezielt eine falsche Fährte zu legen, um Flüchtlinge zu diskreditieren. ()
Bei allem Respekt vor den Urhebern dieser These, aber wenn ein Offizier so bescheuert sein sollte, so eine Plan auszuhecken, der nicht funktionieren kann, dann stünde es schlimm um das Offizierskorps.
An den Fingerabdrücken in der Flüchtlingskartei hängen Fotos, die nach einem Anschlag veröffentlicht würden. Es wäre wohl eher eine Sache von Minuten, als von Stunden, bis andere Soldaten Franko A. erkannt hätten. Und dann holt sich ein waffenkundiger Soldat eine Pistole mit einem Kaliber, das bei der Polizei wegen mangelnder Durchschlagskraft ausgemustert wurde. Jeder Möchtegern-Terrorist nimmt da eher einen LKW als so eine Spielzeugpistole. War wahrscheinlich eine Walther PPK, wie bei 007 James Bond. Ich warte noch auf die Schlagzeile: Offiziers- Terrorist hatte Waffe von 007!

Entweder das war der dümmste Offizier aller Zeiten, oder die Öffentlichkeit wird gerade mit Schauermärchen beschäftigt, um eine (teilweise) aufgeflogene verdeckte Operation zu vertuschen. Das macht man dann aber auch mehr aus dilettantisch."
 
Antworten
#28
Wie also konnte Franco A. subsidiären Schutz als syrischer Flüchtling erhalten?
Franco A. hatte sich zunächst Ende 2015 als syrischer Flüchtling in Bayern registrieren lassen, angeblich wollte er am 29. Dezember nach Deutschland gekommen sein. Gut ein halbes Jahr darauf stellte er am 12. Mai 2016 einen regulären Asylantrag. Noch einmal ein halbes Jahr später wurde er am 7. November in einer Außenstelle des Bundesamts in Nürnberg zu seinen Beweggründen befragt.
Die Details der rund 90-minütigen Befragung belegen, so Ermittler, dass bei der Prüfung grundsätzliche Standards missachtet wurden. So sprach Franco A. zwar gebrochen Arabisch, nach einem Kurs bei der Bundeswehr hatte er zumindest Grundkenntnisse. Statt ihn aber wenigstens ein paar Minuten auf Arabisch zu befragen, um wenigstens den Akzent einzuordnen, wechselte die marokkanische Dolmetscherin gleich ins Französische.
Geradezu obskur wirkt im Nachhinein, dass der Offizier A., der sich als der Syrer David Benjamin ausgab, ausgerechnet einem Kameraden gegenüber saß. So war als Befrager ein von der Bundeswehr ans Bamf ausgeliehene Soldat eingesetzt, so steht es jedenfalls in den Akten. Auch ihm fiel jedoch nicht auf, dass auf der anderen Seite kein Syrer, sondern ein Oberleutnant aus seiner Truppe Platz genommen hatte.....

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...45376.html
 
Antworten
#29
Wer ist Peter B.?

30. April 2017 Detlef zum Winkel
Hatte der terrorverdächtige Bundeswehroffizier neben David Benjamin noch weitere Identitäten?
In den Telepolis-Kommentaren zum Artikel "Fremdenfeindlicher Bundeswehroffizier führte Doppelleben als syrischer Flüchtling" findet am Abend des 28.4. ein munterer Schlagabtausch statt.
"Woody Box" macht darauf aufmerksam, dass Franco A. bei dem Verfahren um seinen vorgetäuschten Asylantrag ausgerechnet von einem Kollegen vernommen wurde. Der Befrager war ein von der Bundeswehr ans BAMF ausgeliehener Soldat. Ob da wohl ein rechtsextremistisches Netz am Werk gewesen sei?
"DeinFreundRa" findet die Einstufung von Franco A. als rechtsextrem vorschnell. "Das musst du mal konkret belegen, inwiefern sich Franco A/Peter B rechtsextrem geäußert haben soll."
"Woody Box" fühlt sich missverstanden und fragt dann zurück: "Aber wer ist denn Peter B? Ist das der Befrager?"
"DeinFreundRa" antwortet "...war wohl noch ein Alias" und verweist auf einen Link nach Bild-plus.
Es handelt sich um den Artikel "Führte der Offizier eine geheime Todesliste?" am 29.4. in der Print-Ausgabe von Bild. Dieser Artikel zeigt ein Bild von Franco A. in Uniform und ein weiteres mit verändertem Aussehen und der Bildunterschrift: "Bart und neue Frisur. So veränderte der Oberleutnant, der als Peter B. bekannt wurde, sein Aussehen, um sich als Flüchtling auszugeben", letzteres als vermeintlicher David Benjamin. In der Öffentlichkeit wurde der Offizier freilich nicht als Peter B. bekannt, sondern durchweg als Franco A. vorgestellt.
Bei genauerem Hinsehen ist es allein die Bildzeitung, die in ihren allerersten Meldungen von einem Peter B. geschrieben hatte, um den Namen später in Franco A. zu ändern. Überreste der ursprünglichen Berichterstattung sind erhalten geblieben, hier im Dateinamen: http://bilder.bild.de/fotos/bundeswehr-s...3.bild.jpg, dort auf Facebook.

[Bild: bild-794e49712931127c.JPG]

Somit gibt es also entweder einen ziemlich blöden Fehler von Bild, der unter der Hand verbessert wurde, ohne die Korrektur transparent zu machen. Oder der Soldat besitzt eine dritte Identität. Sollte der zweite Fall zutreffen, sollte Franco A. also unter dem Namen Peter B. in der Truppe bekannt sein, dann bekäme die Angelegenheit allmählich wirklich eine verschwörungstheoretische Dimension, vorsichtig ausgedrückt.

von hier:https://www.heise.de/tp/features/Wer-ist...00439.html

Ente
In der Print-Ausgabe der "Bild" vom 28. April hieß es:
"Oberleutnant Peter B. (28, Name geändert) wird von den BKA-Leuten aus einem Erdloch geholt."
Bei dem Pseudonym "Peter B." handelt es sich also nur um eine redaktionelle Namensgebung zwecks Schutz der Persönlichkeitsrechte des Verdächtigen.

Mehr Popcorn Mehr Popcorn Mehr Popcorn Mehr Popcorn Mehr Popcorn Mehr Popcorn Mehr Popcorn Mehr Popcorn Mehr Popcorn Mehr Popcorn
 
Antworten
#30
Nun bringt es auch der Deutschlandfunk: die Todesliste, nach der zumindest laut Twittermeldung eine linke Abgeordnete bedroht war.
Die Welt ist bös und ungerecht: jetzt kommen schon die syrischen Obsthändler nach Deutschland, um linke Abgeordnete zu ermorden mit Weltkriegspistolen, so muss dann ja wohl der Mordsplan des rechtsextremen Oberleutnants ausgesehen haben.
Welche Debilität muss ein Rechter aufbringen, um unter der Maske des Obsthändlers Linke zu ermorden?
Gesetzt den Fall, sowohl die Twittermeldung als auch die zugrundeliegende Story vom Besuch der Kripo bei der Abgeordneten entspräche der Wahrheit - ich nehme das an - dann bedeutet das m.E., dass das BKA neue Spuren legt, ablenkt, und natürlich sowohl die Geschichte des Restsextremisten in freier Tatbegeisterung ohne Hintermänner verfestigt als auch -wie praktisch - zugleich diesen oder jenen Linken einen heillosen Schrecken verpasst. win-win.
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste