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Bundeswehroffizier unter Terrorverdacht
#1
Festnahme von Bundeswehrsoldaten
Fremdenfeindliches Motiv - Oberleutnant wegen Terrorverdacht verhaftet
http://www.focus.de/politik/deutschland/...39051.html



https://www.welt.de/politik/deutschland/...ommen.html

Man beachte das Alter  und den Rang des Manns, das ist kein Rekrut im Suff. Man schaue auf die kriminelle Energie, langfristige Planung  usw. : dieser Typ stand nicht alleine, m.e. handelte er im Auftrag und wurde gedeckt. Nur die Österreicher haben durch den Waffenfund dazwischen gefunkt. Sonst hätten wir einen französich sprechenden Obsthändler aus Damaskus als weiteren Amri bei irgendeinem Anschlag tot herumliegen gehabt....
"Der Weg der Tugend ist recht schmal. Und dennoch herrscht überhaupt kein Gedränge."
(Hermine Hauß, Großtante)
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#2
https://deutsch.rt.com/inland/49804-bund...undeswehr/

"Aber sie lauschten bei Gesprächen mit, die der Soldat mit einem Bekannten geführt hatte, einem 24-jährigen Studenten aus Offenbach. Bei diesen Gesprächen sollen beide eine eindeutig rechtsextreme und fremdenfeindliche Gesinnung offenbart haben, so die Staatsanwaltschaft. "
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...45085.html

Um zu lauschen, muss ein Richter sein ok gegeben haben, und auch die x-fachen Durchsuchungen in Frankreich, Deutschland und Österreich zeigen, dass die Angelegenheit hoch angesiedelt ist. Da dürfte so manche Behörde anderen Behörden auf die Füße getrampelt sein. Ml sehen, wer jetzt alles so "Autsch" ruft.
Anders gesagt: da kommt noch was. Da bin ich sicher.
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#3
"Er wurde während eines Lehrgangs im unterfränkischen Hammelburg festgenommen, dort macht er gerade eine Einzelkämpferausbildung. Stationiert war er im französischen Illkirch im Jägerbatallion 291 einer deutsch-französischen Einheit."

(Das Bataillon ist seit 2010 als einziger deutscher Heeresverband im Ausland stationiert.)

"Über die Absichten der beiden können die Ermittler bisher nur spekulieren. Nicht ausgeschlossen sei, dass der Soldat und sein Komplize einen Anschlag verüben und diesen dann Flüchtlingen in die Schuhe schieben wollte, heißt es in Ermittlerkreisen."

hört sich IRGENDWIE nach "Gladio" an, eine Aktion, gestartet kurz von den BTW in Richtung Asylbewerbern und Flüchtlingen, lenkt von vielen wichtigen Inneren Themen ab und stärkt die Hardliner (siehe Melenchon und Le Pen, Vorfall in Paris kurz vor der Wahl) wäre ziemlich schlecht für Grüne und Linke).
Einfach den Ausweis eines sich eh schon  auf dem Schirm befindlichen "Gefährder" deponieren( siehe Amri) und gut ist. Die "Vernebelung" übernehmen dann die üblichen Kader.So beeinflusst man Wahlen. Fliegt das ganze auf, kann man es rechts (je nachdem) in die Schuhe schieben.

27. April 2017
"Der Kollege hat erstaunlich kriminelles Potential entwickelt während seiner Karriere, das muss man schon sagen. Erwerb einer Pistole, die dann in einem Wiener-Flughafen-Toilettenschacht versenkt, beim Abholen erwischt und anschließend lässt man ihn laufen. Selbstverständlich darf er zur Belohnung noch weiter als Offizier tätig sein. Ja, sicher doch…
Dann besorgt er sich kackendreist ne Scheinidentität und bleibt während der Eingliederungsverfahren ganz einfach mehrere Wochen der Truppe fern, pendelt dann noch von Frankreich nach Gießen, damit sein zweiter Nick nicht auffliegt.
Erzählt mir mehr von zuhause.
Der Typ wird von einem Dienst geleitet. Und deutsche Behörden und Bundeswehr sind Mitwisser. Jemand hat ihn hochgehen lassen, bevor der nächste Plot in Deutschland starten konnte. Punkt."
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#4
Bundeswehr-Oberleutnant gab sich als Flüchtling aus, beschaffte Waffe (m. Nachtrag)

Die Geschichte ist vordergründig merkwürdig, bei genauerer Betrachtung vermutlich aber auch brisant für die Bundeswehr: Ein Oberleutnant der deutschen Streitkräfte, stationiert beim Jägerbataillon 291 der Deutsch-Französischen Brigade in Illkirch bei Straßburg, hat sich erfolgreich als syrischer Flüchtling ausgegeben. Der Mann geriet zusammen mit einem Studenten aus Offenbach in das Visier der Behörden, als er auf dem Wiener Flughafen eine illegal beschaffte Waffe aus einem Versteck holte. Beide wurden festgenommen, der Verdacht der Ermittler ist die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.
Die Festnahme nahm die Polizei am (gestrigen) Mittwoch in Hammelburg vor, als der 28-jährige dort einen Lehrgang absolvierte. Besorgniserregend ist dabei, dass der Oberleutnant gleich bei mehreren Behörden seine Aktivität ohne Alarmsignale durchziehen konnte: Weder bei der Bundeswehr noch bei der Registrierung als Asylbewerber fiel er auf. Dabei gibt es laut Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund – und die Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge erkannten offensichtlich nicht, dass sie einen deutschen Staatsbürger vor sich hatten, der nach Medienberichten noch nicht mal Arabisch sprach.
Update: Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstagnachmittag mitteilte, wurde für  beide Festgenommenen Untersuchungshaft angeordnet.
Nachtrag: Einige neue Details bei Spiegel Online: Flüchtling und Soldat – das Doppelleben von Oberleutnant Franco A.
Die Mitteilung der Frankfurter Staatsanwaltschaft vom (heutigen) Donnerstag im Wortlaut:
Festnahme eines Bundeswehrsoldaten und Durchsuchungen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat
In einem seit Februar 2017 geführten Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Bundeskriminalamtes wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und des Betruges haben rund 90 Polizeibeamte des Bundeskriminalamtes, der Landespolizeibehörden Hessen und Bayern, der Bundespolizei sowie österreichischer und französischer Sicherheitsbehörden am 26. April 2017 insgesamt 16 Objekte in Deutschland, Österreich und Frankreich durchsucht und im unterfränkischen Hammelburg einen tatverdächtigen deutschen Staatsangehörigen aus Offenbach am Main festgenommen.
Bei dem festgenommenen Beschuldigten handelt es sich um einen 28 jährigen in Illkirch/Frankreich stationierten Oberleutnant der Bundeswehr. Ihm wird vorgeworfen, Ende Januar 2017 am Flughafen in Wien Schwechat/Österreich auf einer Toilette eine geladene Schusswaffe, Kaliber 7,65 mm, in einem Putzschacht versteckt zu haben. Bei dem Versuch, die Pistole, für die er keine waffenrechtliche Erlaubnis besaß, am 3. Februar 2017 wieder an sich zu nehmen, wurde der Beschuldigte durch die österreichischen Behörden vorübergehend festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt.
Die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen ergaben konkrete tatsächliche Anhaltspunkte dafür, dass sich der Beschuldigte am 30. Dezember 2015 gegenüber der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen unter Aliaspersonalien als syrischer Flüchtling ausgegeben und Anfang Januar 2016 in der Erstaufnahmeeinrichtung im bayerischen Zirndorf einen entsprechenden Asylantrag gestellt hat. In der Folge soll er eine Unterkunft in einem Flüchtlingsheim erhalten und seit Mitte Januar 2016 monatliche finanzielle Leistungen unter dieser falschen Identität bezogen haben. 
Diese Erkenntnisse sowie Anhaltspunkte, die für einen fremdenfeindlichen Hintergrund des Bundeswehrsoldaten sprechen, legen den Verdacht nahe, dass der Beschuldigte mit der zuvor am Wiener Flughafen hinterlegten Waffe eine schwere staatsgefährdende Straftat im Sinne eines Anschlags geplant hat.
Ein ebenfalls beschuldigter 24 jähriger Student aus Offenbach am Main soll in mögliche Anschlagsplanungen des Soldaten einbezogen gewesen sein.
Durchsucht wurden die Wohnungen der beiden Beschuldigten und anderer Personen aus ihrem Umfeld sowie Diensträume der Bundeswehr. Im Zuge der Maßnahmen fanden die Ermittler umfangreiches Beweismaterial, insbesondere zahlreiche Mobiltelefone, Laptops sowie schriftliche Unterlagen. Außerdem konnten bei dem Studenten Gegenstände sichergestellt werden, die unter das Waffengesetz, das Kriegswaffenkontrollgesetz bzw. das Sprengstoffgesetz fallen. Er wurde daher ebenfalls festgenommen.

http://augengeradeaus.net/2017/04/bundes...more-27120

27. April 2017
Mehr als mysteriös, dieser Vorgang.
Weder das Rumhantieren mit einer Kurzwaffe im Ausland, noch das Erschleichen von Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz stellen eine staatsgefährdende Straftat dar, auch wenn es durchaus strafbar sein kann. Wenn beides nicht im dienstlichen Zusammenhang stattgefunden habe sollte, ist es (für sich) erstmal einfach nur unfassbar dumm für einen Offizier.
Interessanter ist der Satz: Dabei gibt es laut Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund …
Gibt es dazu nähere Informationen? Ein Oberleutnant ist aufgrund seiner Ausbildung eine gefährliche Waffe, bei der darauf zu achten ist, dass sie im Hirn nicht falsch gepolt ist. Was ist also der eigentlich brisante Hintergrund und warum wird dazu so wenig geschrieben?

27. April 2017
Hessenschau.de berichtet, daß der verdächtige Soldat nur subsidiären Schutz bekommen habe. Dies würde bedeuten, daß er kein Asyl bekommen hat und nicht als Flüchtling anerkannt worden ist, aber daß er einen Aufenthalt für ein Jahr bekommen hätte und nicht abgeschoben werden darf nach Syrien, weil im Falle einer Abschiebung er an Leib oder Leben gefährdet wäre.

27. April 2017
Ich hoffe da wurde überprüft, ob der nicht vielleicht für den BND arbeitet.

27. April 2017
Interessant wäre, was bei dem Studenten gefunden würde – und deren Herkunft. Die Anklagebeschreibung – KWKG „bzw.“ SprengG – läßt m.E. auf Granaten verschiedener Form oder andere militärische Explosivkörper schließen.

(ne Menge weiterer Kommentare dort!)
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#5
German Soldier Caught Setting Up False Flag Gladio Attack… In Germany… So They Stage An Attack to Distract the German Public
Posted on April 27, 2017 by willyloman
by Scott Creighton
A German soldier stationed in France has been living a double life supposedly without the knowledge of his commanding officers.
They wont release his name but the soldier was somehow able to stay away from his base for long periods of time without causing suspicion and remarkably was able to register as a Syrian refugee without speaking Arabic and in spite of his German heritage.
“An officer in the German army who spent more than a year posing as a Syrian refugee has been arrested on suspicion of planning a terror attack.
The 28-year-old lieutenant, who has not been named under German privacy laws, was living a double life, prosecutors said on Thursday.
Police are believed to be working on the theory that the officer, who has a history of expressing anti-foreigner views, planned to carry out a “false flag” terror attack and blame it on refugees…
The arrested man successfully posed as Syrian asylum-seeker despite the fact he is of German background and speaks no Arabic.” Telegraph
This only came to light because this German false flag terrorist (Operation Gladio ring any bells?) was caught by Austrian authorities trying to hide a gun in an airport that he could use later for a terror attack.
Authorities in Germany said “gee? I don’t what on earth his motivation could have been… ”

“It’s more than strange. We will have to wait for the investigation to uncover his motives.”


For those of you who don’t know the translation what that means is “we have to wait until we can come up with some bullshit you idiots will believe”

Continue reading →
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#6
Terrorverdacht Flüchtling und Soldat - das Doppelleben von Oberleutnant Franco A.
Ein mutmaßlich rechtsextremer Bundeswehroffizier soll einen Anschlag geplant haben. Zuvor ließ er sich als syrischer Flüchtling registrieren. Jetzt wurde er festgenommen - wie konnte Franco A. so lange unerkannt bleiben?

Auf Fotos sieht Franco A. unauffällig aus. Etwas verschmitzt grinst der dunkelhaarige Oberleutnant auf einer Aufnahme. Die graue Uniform sitzt korrekt, neben ihm steht eine Schulklasse. Das Bild entstand im französischen Illkirch. Dort ist der Bundeswehrsoldat beim Jägerbataillon 291 der deutsch-französischen Brigade stationiert.
Für die Ermittlungsbehörden ist der junge Mann mit Seitenscheitel und Brille ein rätselhafter und hochgefährlicher Fall. Am Mittwochmorgen nahm ihn das Bundeskriminalamt (BKA) im bayerischen Hammelburg fest. Gleichzeitig wurden seine Stube in Frankreich, sein Auto und die Wohnung seines mutmaßlichen Komplizen in Offenbach durchsucht: Auch Mathias F. sitzt in Haft.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main ermittelt seit dem 17. Februar wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gegen Franco A., der in der Infanterieschule seit einigen Wochen einen Lehrgang zum Einzelkämpfer absolvierte. Womöglich plante A. einen Anschlag in Deutschland.....

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...45166.html

und dann noch das:

Fremdenfeindlicher Bundeswehroffizier führte Doppelleben als syrischer Flüchtling
Festgenommen wurde auch ein Student aus Offenbach als Komplize, es sei ein Anschlag geplant gewesen
(....)
Zusammen mit dem Oberleutnant wurde ein Offenbacher Student festgenommen. Die Zahl der durchsuchten Objekte deutet darauf hin, dass es sich möglicherweise nicht nur um ein Duo, sondern um eine Gruppe handelt. Die Sicherheitsbehörden finden den Fall "kurios" und "außergewöhnlich". Der Soldat habe ein Doppelleben geführt, mal bei der Bundeswehr, mal in einer Flüchtlingsunterkunft. "Plante Oberleutnant Anschlag auf Flüchtlinge?" fragt die Bildzeitung. Eine andere Möglichkeit spricht die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Irene Mihalic, an: "Es muss dringend geklärt werden, ob in der rechten Szene gezielt Anschläge geplant werden, um sie Geflüchteten in die Schuhe zu schieben".
Das wäre dann ein von Rechtsextremen verübter Anschlag, der aber so aussehen soll, als ob Nahostflüchtlinge die Täter seien. Im französischen/britischen/deutschen Wahlkampf wäre das die optimale Unterstützung für FN/UKIP/AfD. Auf solche Ideen kommt man in faschistischen Kreisen, insbesondere in Frankreich, wo der islamistische Terror immer wieder klammheimliche Freude beim Front National provoziert.
Freilich wird dürfte ein Bundeswehrsoldat mit biodeutscher Erbmasse und hessischem Sprachgut Mühe haben, sich als Obsthändler aus Damaskus auszugeben. Erinnert sei aber an den "Amoklauf" vom 22.7.16 in München, dessen Täter David S. einen iranischen Vater hatte. Seine rechtsextreme Gesinnung steht inzwischen außer Frage, wie der gerade dem bayrischen Landtag vorgelegte Untersuchungsbericht des bayerischen Innenministeriums zeigt. So jemand wäre wohl imstande, glaubhaft einen Syrer zu markieren......

hier:https://www.heise.de/tp/features/Fremden...98743.html

(da kommt ja einiges zusammen! und wieso bringt der Autor hier München mit ins Spiel?)

Kommentar:
" Re: Also eine false flag weniger. Gladio 2.0 lässt grüßen.
(...)
Wie es scheint, hatten die Österreicher aufgepaßt. Interessant auch die schnelle Abschiebung des überführten Oberleutnants nach Deutschland. Vermutlich nach dem Motto: "Wia brauchen koane deitschn Bumser (Terroristen), de kenna an Abgaung mochn."
Gladio 2.0 lässt grüßen. Das Attentat auf dem Bahnhof von Bologna ist nicht vergessen.
Inwischen gibt es sehr viele Berichte über diese Sache in Wien. Ohne Hilfe/Initiative von (in-/ausländischen) Diensten wären solch ein Geflecht und die Billigung der beteiligten Einrichtungen nicht realsierbar gewesen. Zumindest unwahrscheinlich.
Welches Land war im Visier des Anschlags? War Österreich nur das Transitland für die Waffe und der Anschlag sollte in Deutschland stattfinden? Die obligatorischen Ausweispapiere wären dann ja vorhanden gewesen. Einen hierzu passenden leibhaftigen Syrer (Nein, nicht den Herrn Oberleutnant) hätte man sicher parat gehabt. Sollten Wahlen beeinflusst werden? (Nein, es sind nicht die Russen!)
Sollten da ein paar Terroristen auf Abruf aufgebaut werden, um sie dann zu einem bestimmten Anlass medienwirksam hervorholen zu können?
Wenn bestimmte Dienste beteiligt waren, wird die Öffentlichkeit nicht viel erfahren.
Es sieht ausserdem so aus, als würde gerade jede Menge an Blendwerk gezündet, um Verwirrung in der oberflächlich informierten Bevölkerung zu schaffen."
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#7
Fremdenhasser und falscher Flüchtling
http://www.rp-online.de/panorama/deutsch...-1.6782420
(...)

Er ließ sich zum Einzelkämpfer ausbilden
Einen Tag später informieren die Österreicher die deutschen Kollegen. Die Sicherheitsbehörden finden aber nichts Einschlägiges zu dem Mann. Die Ermittler lassen ihn aber nicht mehr aus den Augen. Am Mittwoch durchsuchen 90 Polizisten aus Deutschland, Österreich und Frankreich 16 Wohnungen und Diensträume der Bundeswehr in drei Ländern. Sie stellen zahlreiche Mobiltelefone, Laptops und Unterlagen sicher. Im unterfränkischen Hammelburgwird der Oberleutnant festgenommen, dort lässt er sich gerade zum Einzelkämpfer ausbilden.
Hinweise auf einen konkreten Anschlag gibt es bislang nicht. Einen fremdenfeindlichen Hintergrund soll der Soldat aber haben. Das wissen die Ermittler aus Sprachnachrichten mit einem 24-jährigen Studenten. Auch der wird festgenommen. Beide stammen aus Offenbach und standen in Mail-Kontakt. In der Wohnung des Studenten entdecken die Ermittler Gegenstände, die unter das Waffengesetz, das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Sprengstoffgesetz fallen.
Der Offenbacher sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen äußerte er sich nicht. Gibt es weitere Komlizen? Steckt ein rechtsextremes Netzwerk dahinter? Der Fall soll heute Thema im Parlamentarischen Kontrollgremium sein. Die Bundeswehr und die Behörden halten sich bislang zu dem Fall bedeckt. Neben der Staatsanwaltschaft sitzen das Bundeskriminalamt und der Militärische Abschirmdienst an dem Fall.

Was hat der Fall mit dem Parlamentarischen Kontrollgremium zu tun?

"Rechtliche Grundlage für die Arbeit des Organs ist seitdem das „Gesetz über die parlamentarische Kontrolle nachrichtendienstlicher Tätigkeit des Bundes“, das am 29. Juli 2009 neugefasst wurde."
Antworten
#8
(27.04.2017, 14:19)A.Hauß schrieb: Man beachte das Alter  und den Rang des Manns, das ist kein Rekrut im Suff. Man schaue auf die kriminelle Energie, langfristige Planung  usw. : dieser Typ stand nicht alleine, m.e. handelte er im Auftrag und wurde gedeckt. Nur die Österreicher haben durch den Waffenfund dazwischen gefunkt. Sonst hätten wir einen französich sprechenden Obsthändler aus Damaskus als weiteren Amri bei irgendeinem Anschlag tot herumliegen gehabt....

Ich habe die Nachricht gestern nur oberflächlich in den Medien mitbekommen und habe natürlich sofort Verdacht geschöpft. Wunderte mich nur, warum der überhaupt aufgeflogen ist. Dass das in Österreich passierte, höre ich jetzt zum ersten Mal, erklärt aber einiges.
Antworten
#9
Freitag, 28. April 2017
Als Flüchtling getarnt: Bundeswehrsoldat lernte Arabisch
Die Ermittler stehen vor einem Rätsel: Plante ein Offizier der Bundeswehr, der sich als Flüchtling ausgab, eine Terrortat? Berichten zufolge lernte er sogar Arabisch. Bayerns Innenminister Herrmann fordert, alte Asylfälle zu überprüfen.....
Der Terrorverdächtige soll sogar einen Arabisch-Kurs belegt haben, berichtet die Funke Mediengruppe unter Berufung auf Sicherheitskreise. Zudem soll er demnach in einer rechtsextremen Whatsapp-Gruppe aktiv gewesen sein....
http://www.n-tv.de/politik/Bundeswehrsol...13610.html
Antworten
#10
Das wäre so, als ob ein Transgender-Hasser sich umbauen lässt, um im Milieu unentdeckt operieren zu können. Bravo!

INP
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