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Anti-Fake-News/Faktenfinder - Portale
#31
Wer die Bekämpfung von "Fake-News" finanziert
Vor Falschmeldungen warnen zurzeit fast täglich Faktenprüfer. Doch sie sind mit den Machteliten verflochten und wenig glaubwürdig
Tag für Tag entdecken sogenannte Faktenprüfer neue Falschmeldungen. In Zeiten von Corona haben sie geradezu Hochkonjunktur. Viele Medien, darunter die NZZ und die Republik, berufen sich gerne auf die Hüter der Wahrheit bei der Brandmarkung falscher Nachrichten aus dem Kreise sogenannt alternativer Medien. Auffällig dabei ist: Die Machtposition der Faktenprüfer wird nie in Frage gestellt. Diese werden gerne als neutrale und seriöse Quellen behandelt, obwohl viele es in Wirklichkeit nicht sind.
Ein internationales Netzwerk
Falschinformationen und Propaganda sind nichts Neues. Im Rahmen des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2015/2016 rückte das Thema Fake-News ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Hintergrund waren wahre Enthüllungen über Hillary Clinton, die Wikileaks ausgerechnet während des Wahlkampfs veröffentlicht hatte. Es wurden aber auch Falschinformationen über die Präsidentschaftskandidaten in die Welt gesetzt. All dies geschah in einer Zeit, in der große Medien ohnehin mit Glaubwürdigkeitsverlusten zu kämpfen hatten.
In einem möglichen Wahlsieg von Trump sahen traditionell mächtige Lobbys ihre eigene Position in Gefahr. Der sogenannte Kampf gegen Fake-News war hauptsächlich gegen Trump gerichtet. Entsprechend nahmen die Faktenprüfer Trumps Aussagen unter die Lupe. Ein "Fact-Checker der "Washington Post" wies Trump über vier falsche Behauptungen pro Tag nach. Schnell zeigte sich jedoch, dass Faktenprüfer in erster Linie abweichende Meinungen im Visier hatten, welche die US-Vorherrschaft in Frage stellten.
(.....)
Google und Co. sind nicht über jeden Verdacht erhaben
Eine wichtige Rolle im Kampf um die Deutungshoheit spielen auch die Tech-Giganten Google und Facebook. Beide fallen ebenso durch ihre Nähe zur US-Regierung auf. Der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt wurde 2016 vom US-Verteidigungsminister zum Vorsitzenden eines Pentagon-Beraterkreises ernannt. Die Position hat er bis heute inne. Sein langjähriger enger Vertrauter Jared Cohen, Chef von Googles Ideenschmiede "Jigsaw", arbeitete von 2006 bis 2010 im Planungsstab des US-Außenministeriums. Erst unter Condoleezza Rice, dann unter Hillary Clinton.
2015 gründete Google in Zusammenarbeit mit Facebook, Twitter, Soros’ Open Society Foundation, der Knight Foundation und weiteren die Faktenprüfer Plattform First Draft sowie auch Google News Lab. Dabei spielte der Tech-Gigant selbst im Rahmen des Wahlkampfes zwischen Donald Trump und Hillary Clinton eine Rolle. Analysen über Suchresultate auf Google zeigen, dass die generierten Ergebnisse zwischen Mai und November 2016 deutlich Hillary Clinton favorisierten.
Facebook wiederum arbeitet seit 2017 mit den Faktenprüfern zusammen. Dies, nachdem Mark Zuckerbergs Firma im Zuge des US-Wahlkampfes 2016 zunehmend unter Druck geraten war. Der Vorwurf lautete: Über das soziale Netzwerk würden Lügen und Desinformationen verbreitet. Im Kampf gegen Fake-News kooperiert Facebook eng mit westlichen Regierungen sowie auch mit der Denkfabrik Atlantic Council. Diese ist Teil des US-Machtapparats. Die Denkfabrik hat eigens zur Bekämpfung von Falschinformationen und russischer Propaganda ein "Digital Forensic Research Lab" (DFRL) entwickelt.
Besonderen Fokus richtet das Labor auf Dissidenten im Internet, die Kritik an den USA äußern. Im Schussfeld stehen besonders solche aus Staaten, deren Regierungen auf der Abschussliste der US-Regierung stehen - beispielsweise aus Iran oder Venezuela. In Zusammenarbeit mit dem Lab hat Facebook - genauso wie Twitter - regelmäßig Konten von Kritikern gelöscht. Facebook gehört auch zu den Sponsoren der "Integrity Initiative". Eine Kampagne, an der westliche Geheimdienste involviert sind und die mittels psychologischer Kriegsführung Stimmung gegen Russland machen. Offiziell wird russische Desinformation bekämpft.
Vom Poynter Institute bis zu den Tech-Giganten Google und Facebook - haben die Wächter über die "richtigen" Informationen etwas Gemeinsames: Sie zeichnen sich allesamt durch eine selektive Wahrnehmung sowie eine Nähe zur US-Regierung aus. Bei der Bekämpfung von Falschinformationen, die zweifellos omnipräsent sind, ist das nicht hilfreich. Schließlich sind diese nicht allein ein "russisches" Phänomen. Propaganda kennt keine nationalen Grenzen. Alle mächtigen Staaten nutzen Techniken der Manipulation. Auch die USA verbreiteten in der Vergangenheit viele gezielte Halbwahrheiten und auch Fake News und sie tun es noch heute - häufig professioneller und raffinierter als Russland oder China. (Rafael Lutz)


weiterhttps://www.heise.de/tp/features/Wer-die...68361.html
 
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#32
Die Anti-Journalisten von CORRECTIV und ihre sonderbaren Methoden des Faktenchecks
30. 05. 2020 | Journalisten mit Berufsethos verstehen sich als vierte Gewalt, die den Mächtigen auf die Finger schaut. Anti-Journalisten verstehen sich als Alliierte der Mächtigen, die dafür sorgen, dass diese ihre Botschaften möglichst unhinterfragt und konkurrenzlos ans Volk bringen können. Bei CORRECTIV arbeiten Anti-Journalisten.
https://norberthaering.de/medienversagen...rnalisten/
 
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#33
Fake-News von Faktencheckern
Sieben Ohrfeigen für Correctiv
Twitter macht es, Correctiv ebenso, dpa und TE, Facebook überprüft sich selbst: Faktencheck ist die große Mode derzeit. Das Urteil gegen Correctiv zeigt, was in Deutschland erlaubt ist und was nicht geht.
 
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#34
Faktencheck bei den Faktencheckern, Folge 2: Die Finanzen
https://www.steinhoefel.com/2020/06/fakt...anzen.html
 
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#35
9. Juni 2020 um 10:34
 
Geschäftstüchtige Sozen machen Profit mit Meinungsverdrehung:
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...r-konzern/
 
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#36
Der CORRECTIV Skandal



 
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#37
Who Will Fact Check the Fact Checkers?



 
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#38
Stefan Frank / 29.01.2021
Die Zensur-Industrie (2) – ein Milliardengeschäft
https://www.achgut.com/artikel/die_zensu...ngeschaeft

erster Teil des Artikels:
Stefan Frank / 28.01.2021
Die Zensur-Industrie und ihre Handlanger
https://www.achgut.com/artikel/die_zensu...handlanger
 
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#39
Elend der Faktenchecker – Fehlschlüsse ersetzen keine Kompetenz
Wir machen es in diesem Post kurz. Denn das Unwesen, das Faktenchecker darstellen, das haben wir an anderer Stelle ausführlich besprochen. In aller Kürze: Faktenchecker haben in der Regel keine Ahnung davon, wie man prüft, ob eine Aussage über die Empirie, die ein Faktum behauptet, korrekt ist. Die fehlende Kompetenz und Ausbildung versuchen Faktenchecker meist
 
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