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Love-Parade-Katastrophe wird vor Gericht verhandelt
#1
Duisburg Love-Parade-Katastrophe wird doch vor Gericht verhandelt
Die Love-Parade-Katastrophe in Duisburg wird nun doch in einem Strafprozess aufgearbeitet. Das hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht entschieden.
 
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#2
[Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Loveparade-Katastrophe wird doch in Strafprozess verhandelt
Im Fall Love Parade wird es nun doch zu einem Strafprozess kommen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf auf eine Beschwerde der Staatsanwaltschaft Duisburg und mehrerer Nebenkläger entschieden. Das OLG hat damit die Entscheidung des Landgerichts Duisburg vom März 2016 aufgehoben. Das Landgericht lehnte die Eröffnung einer Anklage damals ab, weil es nach einer gut zwei Jahre dauernden Prüfung der umfangreichen Anklageschrift zur Überzeugung gelangt war, dass die Vorwürfe gegen die zehn Angeklagten mit den von der Staatsanwaltschaft Duisburg vorgelegten Beweismittel nicht zu belegen seien.
 
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#3
Man sehe sich die FAZ-Grafik an.
Von den Polizeisperren im Stadtgebiet, die genau zur Hochzeit des Besucheransturms aufgehoben worden waren, keine Spur.
Wer so die Fragestellung verengt, will keine Klärung.
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#4
Wegen Corona-Krise
Gericht will Loveparade-Prozess einstellen

https://www.tagesschau.de/regional/nordr...g-103.html
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#5
Duisburg: Loveparade-Prozess ohne Urteil eingestellt
Vor knapp zehn Jahren kamen bei der Loveparade in Duisburg 21 überwiegend junge Menschen bei einer Massenpanik ums Leben. Nun endete der Prozess um das Unglück – ohne Urteil. Wer für die Katastrophe die Verantwortung trägt, bleibt damit juristisch ungeklärt.
 
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#6
[Legal Tribune Online]

Loveparade: Die Legende von der Unauf­klär­bar­keit einer Katastrophe

Heute verjähren die Vorwürfe der fahrlässigen Tötung bei der Loveparade-Katastrophe. Schuldig gesprochen wurde dafür niemand. Zwei Narrative werden in der Öffentlichkeit über das Loveparade-Verfahren verbreitet und von Juristen wie Laien weitgehend geglaubt. Erstens sei ein Strafgericht mit der Aufgabe überfordert, einen derart komplexen Sachverhalt innerhalb der verfügbaren Zeit von zehn Jahren aufzuklären und die Hauptschuldigen zu ermitteln. Zweitens könne, wenn derart viele Personen am Zustandekommen einer Katastrophe beteiligt sind, jede von ihnen allenfalls eine geringe Schuld treffen, weshalb am Ende die Einstellung des gesamten Verfahrens ohne Auflagen die richtige Entscheidung gewesen sei.
 
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