Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Rubikon.News
#51
"
Also: Mord unter Aufsicht des Staates?

Und, aktuell: Der Fall Anis Amri, der mutmaßlich den Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt begangen haben soll. Viele Auffälligkeiten führen zu der Frage, ob der Tunesier ein V-Mann war bzw. auch wie nahe V-Männer Amri waren. "

https://www.rubikon.news/artikel/die-pre...tiefschlaf

die-presse-im-Tiefschlaf - aber nicht Klöckner vom Rubikon.
Antworten
#52
Das kollektive Stockholm-Syndrom
Über die ungesunde Identifikation mit unseren Peinigern.
 
Antworten
#53
Kolonialismus 2.0
Kolonialisierung heißt jetzt „Schutzverantwortung“ und der Westen erobert und kolonialisiert wieder einmal die Welt.
 
Antworten
#54
Friedhof der Worte
Wir trauern um die von Macht und Dummheit ermordeten Worte und Utopien.
 
Antworten
#55
Verletzung der Menschenwürde? Halb so wild!
Deutschland ist auf dem Weg zum autoritären Staat und alle sehen weg.
 
Antworten
#56
Kernkultur statt Leitkultur!
Die zweite Knacknuss –Teil 1.
von Verena Tobler Linder
 
Schwierig ist’s, sich im Chaos zurechtzufinden: Die erweiterte und beschleunigte Kapitalzirkulation bringt allerorts Wirtschaft, Politik, Kultur durcheinander. Erhellend hingegen ist die laufende Einwegmigration aus dem Süden: Sie verlagert Probleme, die bislang für die armen Länder typisch waren, mitten in unsere Wohlfahrtsstaaten. Um wenigstens im eigenen Haus Ordnung zu halten, wurde in Deutschland die „Leitkultur“ lanciert - eine Idee allerdings, welche die anstehenden Schwierigkeiten in unzulässiger Weise verkürzt.
Besser beraten wäre man mit „Kernkultur“: einem strukturorientierten Konzept, das beides ermöglicht - sowohl die Fremden in Europa besser zu integrieren als auch die Spannungen im Innern armer Staaten adäquater zu verstehen. „Kernkultur“ ist allerdings eine Knacknuss der besonderen Art: Transkulturell konstruiert, erlaubt das Konzept die symmetrische Verständigung und damit auch Veränderungen - trotz Verschiedenheit, ja Ungleichheit. Als multidisziplinäre Bastelei enthält „Kernkultur“ jedoch ein Paradox: einen auflösbaren Widerspruch. Dieser zwingt mich, die Knacknuss in zwei Teile zu zerlegen, die ich erst am Schluss zusammenfügen kann. Teil 1 fokussiert die Gesellschaftsstrukturen im reichen und im armen Teil der Welt: Sie sind derart ungleich, dass sie zahlreiche Konflikte bringen. Teil 2 beleuchtet die Welt aus der Optik einzelner Individuen und achtet auf psychologische Strukturen und Prozesse.
Um jedoch die Gemüter im Voraus zu beruhigen: Selbstverständlich ist es wichtig, dass die Neulinge aus der Fremde die hiesige Kultur respektieren. Sie haben primär zu lernen, welche Rechtsnormen bei uns verbindlich sind: z. B. die Gleichstellung von Mann und Frau, keine Zwangsverheiratung, keine Diskriminierung von Schwulen oder Lesben etc. Die entscheidende Frage ist jedoch die: Wie können wir uns mit den Neulingen so verständigen, dass sie lernen, die hiesigen und für sie oft fremden Grundregeln zu verstehen und zu akzeptieren? Diese Frage ist der Rote Faden, der sich durch alle Kapitel und beide Teile der Knacknuss zieht...
https://www.rubikon.news/artikel/kernkul...leitkultur
 
Antworten
#57
Das Ende der Demokratie

Vorabdruck eines Beitrages aus dem Buch "Fassadendemokratie und Tiefer Staat: Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter".

Der Beitrag befasst sich mit einigen wichtigen Elementen zur Definition einer global herrschenden Klasse. Er beschreibt ferner, wie die Neokonservativen in den USA an die Macht gekommen sind und wie sie Regierungswechsel in anderen Weltregionen erzwingen, um dort Chaos zu stiften. Die eigentliche Revolution besteht jedoch darin, dass bereits heute weite Politikbereiche einer demokratischen Kontrolle entzogen sind. Die Strategie der Spannung dient dazu, die eigene Bevölkerung unter Konformitätsdruck zu setzen. Der Tiefe Staat - ein Konglomerat aus Ministerien, Behörden, Politikern, Rüstungsindustrie, den Geheimdiensten, privatisierter Sicherheitsindustrie, Kontraktfirmen und Lobbyisten – hat in den USA weitgehend die Kontrolle übernommen. Die Demokratie steht am Rande des Überlebens....

weiter hier:https://www.rubikon.news/artikel/das-end...demokratie
 
Antworten
#58
Eine Zensur findet statt
Der Versuch, das Buch Finis Germania totzuschweigen, schlug grundlegend fehl.
von Jochen Mitschka
Wenn es Zensur war, das Buch Finis Germania von Rolf Peter Sieferle, erschienen im Verlag Antaios, aus der Bestsellerliste zu nehmen, als der Spiegel das Buch totschweigen wollte, ist das gründlich schiefgegangen. Der Streisand-Effekt führte zu einer Nachfrage, die inzwischen die 3. Auflage verursachte. Ich hatte bewusst darauf verzichtet, irgendeine Kritik über das Buch zu lesen, denn ich wollte mir ein vollkommen unvoreingenommenes Bild machen. Infolgedessen kenne ich noch nicht einmal den genauen Vorwurf, der zu der Verbannung führte. Ich verbot mir auch, Informationen über den Autor zu suchen. Ich bestellte also das Werk, um es selbst zu lesen. Was dabei herauskam, war eine überraschende Erkenntnis.....

weiter hier:https://www.rubikon.news/artikel/eine-ze...ndet-statt
 
Antworten
#59
Ich habe das Buch mal bestellt und werde es lesen.

Sehr interessant fand ich auch das: https://www.rubikon.news/artikel/das-end...demokratie

Da ich das Buch noch nicht gelesen habe, mein Barsortiment gibt Oktober als Erstverkaufstag aus,
http://shop.buchkatalog.de/webapp/wcs/st...0822241336

und diese Zusammenfassung weitestgehend mit meinen Erkenntnissen übereinstimmt, stellt sich die berechtigte Frage, ob wir uns nicht in einem klassischen Dilemma befinden. Meiner Meinung gibt's daraus nämlich kein unblutiges Entrinnen.

Die Überschrift des Artikels ist leider grenzwertig. Wer das Ende der Demokratie beschwört, der solte den Anfang benennen. In Griechenland war der übrigens nicht, auch wenn das ein weiteres Desinformationsteilchen der Verblödungsmedien ist.
Antworten
#60
Diversity statt University
Der Genderismus ersetzt die antihierarchische, klassenbewusste und egalitäre Auffassung von Emanzipation durch eine individualistische 'Winner-takes-it-all'-Hierarchie.

Alle Menschen sind „verschieden und doch gleich“: differente Körper in unterschiedlichen Kulturräumen, mit sozial konstruierten Geschlechtern, die es immer wieder neu zu dekonstruieren gilt, mit verschiedenen Sprachen, die politisch korrekt so zu normieren sind, daß keine Klassengegensätze je noch formulierbar blieben. In den neoliberal gleichgeschalteten Universitäten werden Feuerwerke strategischer Nebelkerzen der Vielheit gezündet, um einheitliches Humankapital zu feiern, das dem Mainstream nichts mehr entgegensetzt. Auf diesem Weg muss es ein Zurück geben.
(....)
Die Neuen Radikalen, die schon lange in den USA und nun auch in Europa ihr Unwesen an den Hochschulen treiben, predigen Intoleranz und bedingungslose Unterwerfung unter ihre Glaubensregeln und Sprachrituale. Obschon in höchstem Maße verletzbar durch unbedachte oder althergebrachte Sprechweisen sind sie nicht zimperlich in ihren Aktionen. Durch Inszenieren von Shitstorms erfüllt diese Bewegung im Prinzip eine ähnlich anti-intellektuelle Funktion wie unter früheren Machtverhältnissen die physische Gewalt des völkischen studentischen Mobs oder der Roten Garden.
(....)


weiter hier:https://www.rubikon.news/artikel/diversi...university

ein "must read"!
 
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste