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Timeline Breitscheidplatz
#91
"Um 20.41 Uhr meldet die Polizei Berlin bei Twitter: "Soeben ist ein Lkw über den Gehweg am Breitscheidplatz gefahren. Unsere Kollegen melden Verletzte"."
Die haben den toten Fahrer nicht entdeckt und auch nicht die Leiche am Eingang. Ich erinnere auch an die erste PK vor Ort mit dem Mann der Feuerwehr-Pressestelle und kurz darauf mit dem der Polizei-Pressestelle. Jeweils vor 9 Uhr, und auch ortsnah zum Eingang des Weihnachtsmarks- da hätte man eigentlich direkt auf die Eingangsleiche deuten können.


@Herrn Davidsson: so sonderlich ironisch war meine Zählerei nicht. Mir ist bewusst, dass die Feuerwehr jeden umgeknacksten Knöchel und jedes Trauma, Asthmaanfall und dgl. mit zählt. Aber auch ein in Ohnmacht gefallenes Mädchen müsste auf den ersten Bildern dort liegen und zu sehen sein. Auch jemand, der sich den Fuß verstaucht. Es geht nicht nur um die angeblich schwer Verletzten.

Es muss der GBA erklären, ob die 67 Verletzten also alle einen Balken ins Genick bekommen haben, damit leicht benommen zu ihren Freunden gingen und dann erst ins Krankenhaus kamen oder was da los war. Ich stelle - und das ist durchaus die Aufgabe der kritischen Öffentlichkeit - fest, dass die Zahl angeblicher leicht und schwer Verletzter mit keinem der Fotos und Videos zusammen passt. Wohlweislich hält sich der GBA in personam Thomas Beck mit genauen Zahlen am 3.7. zurück.
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#92
@polizeiberlin - 19.12.2016 - 21:10h - Wir können 9 Tote & viele Verletzte bestätigen. Viele Kolleg. sind am #Breitscheidplatz im Einsatz um die Hintergründe zu ermitteln.

@PolizeiBerlin_E - 20.12.2016 - 00:12h - Die @Berliner_Fw hat ihren Rettungseinsatz am #Breitscheidplatz beendet. 45 z.T. schwer Verletzte wurden in Berliner Krankenhäuser gebracht.
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#93
(21.09.2017, 23:44)MachtdurchWissen schrieb: Sorry! Einspruch!
Wie ist die Person/Puppe mit dem zermatschten Bein vor das letzte Rad des Trailers gekommen, wenn nicht drapiert, wie sind die Bretter danach da hingekommen, die die Puppe/Person bis ca 22:35 an den LKW gelehnt abdecken, wenn nicht drapiert, wo kommt das Zaunelement in Fahrtrichtung rechts her, wenn nicht drapiert, warum liegt der „umgefahrene“ Poller nicht vor dem LKW, sondern hinten am Trailer, wenn nicht drapiert?

Hier geht einiges durcheinander. Nur bei der Puppe würde ich den Ausdruck "drapiert" akzeptieren - aber drapiert nicht, um eine nicht stattgefundene Fahrt über den Markt zu vorzutäuschen, sondern um Opfer vorzutäuschen. Das ist etwas anderes.

Die Bretter danach wurden ebenfalls bestimmt nicht dahingelegt, um eine nicht stattgefundene Fahrt über den Markt vorzutäuschen, sondern um das Opfer abzudecken. Das ist auch was anderes.

Das Zaunelement wurde auch nicht "drapiert", sondern dahin gelegt. Ich schätze mal, es lag im Weg.

Das Argument mit dem Poller verstehe ich überhaupt nicht. Warum sollte jemand den Poller hinten drapieren, um eine nicht stattgefundene Fahrt über den Markt vorzutäuschen? Warum wurde der dann nicht vorne drapiert? Ein Fall von zirkulärer Logik.

So, und jetzt präzisiere ich mal, was ich mit "drapiert" meine: der Trümmerhaufen an der Front des LKW; oder die ganzen Schäden an den Buden in der Gasse. Wenn das alles manuell kaputtgemacht worden sein soll, war das richtig Arbeit. Insbesondere bei der Bude hier müssen sie sich kräftig ins Zeug gelegt haben:

[Bild: unknown-4_1482176952-768x432.jpg]

Da müssen mindestens vier, fünf kräftige Männer gegen die Bude gedrückt haben, um sie zu verschieben. Und direkt daneben macht ein anderes fünfköpfiges Team die Glühweinbude zu Kleinholz. Fällt ja auch niemandem auf. Besteht ja auch überhaupt keine Gefahr, dass da jemand nachfragt, oder sogar filmt. /sarkasmus.


Zitat:Wenn es also keine Videoaufnahme des drapieren gibt, dann wurde nichts drapiert? Es gibt auch keine Videoaufnahme einer Fahrt über den Markt, also gilt die Logik dann auch da?

Easy. Die Fahrt über den Markt hat nur zehn Sekunden gedauert. Es überrascht nicht, dass da niemand so schnell reagierte. Eine Präparation der Trümmer auf der Budengasse und am LKW hätte, wie ich ausgeführt habe, Minuten gedauert, wenn die tatsächlich Buden verrückt und zertrümmert haben. Vorausgesetzt, dreissig Leute beteiligen sich, bei drei Leuten würde ich mal ne halbe Stunde ansetzen.

Es fällt einfach auf, dass die Aufnahmen, die ich aufgelistet habe, alle innerhalb von zwei Minuten spielen. Wie gesagt, die Zeitspanne 20:02:00 bis 20:04:00 kann man als recht gut dokumentiert bezeichnen. Davor gibt es überhaupt nichts. Müsste es aber bei einer minutenlangen Präparationsphase.
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#94
"Wenn das alles manuell kaputtgemacht worden sein soll, war das richtig Arbeit. Insbesondere bei der Bude hier müssen sie sich kräftig ins Zeug gelegt haben:"

Falsche Voraussetzung. WENN das ALLES: das sagt ja niemand. Die Kombination von Durchfahrt und Deko machts.
4-5 kräftige Männer? Ja die gab es doch in Hülle und Fülle - wie sehen sie um den LKW stehen, Hollitzer berichtet davon, wie sie eine Bude "aufrichten", Senator Geisl spricht im Bundestag von den vielen Polizisten außer Dienst, die zufällig vor Ort waren - und der Ort war so "öffentlich" nun wirklich nicht: links und rechts abgesperrt, Bahnhofspenner und Schlägerei zum Vergraulen, und dann die Absperrung durch die Polizisten außer Dienst. Deshalb gibt es keine Schausteller und keine Besucher außer den dressierten, die über die LKW-Fahrt konkret sprechen, die das plastisch und glaubhaft schiuldern können.
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#95
(22.09.2017, 11:59)Rantanplan schrieb: @polizeiberlin - 19.12.2016 - 21:10h - Wir können 9 Tote & viele Verletzte bestätigen. Viele Kolleg. sind am #Breitscheidplatz im Einsatz um die Hintergründe zu ermitteln.

@PolizeiBerlin_E - 20.12.2016 - 00:12h - Die @Berliner_Fw hat ihren Rettungseinsatz am #Breitscheidplatz beendet. 45 z.T. schwer Verletzte wurden in Berliner Krankenhäuser gebracht.

Wenn man bedenkt, daß die Polizei einen Toten erst tot nennen kann, wenn der Tod ärztlich bestätigt ist, wenn man ferner bedenkt, daß die Polizei in dieser Situation wichtigeres zu tun hatte, als pausenlos in Echtzeit über ihre Twitter-Abteilung die Öffentlichkeit über die exakte Anzahl von Toten und Verletzten zu informieren finde ich  21.10 Uhr für diese Meldung eigentlich erstaunlich früh.
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#96
(22.09.2017, 17:58)woodybox schrieb: Hier geht einiges durcheinander. Nur bei der Puppe würde ich den Ausdruck "drapiert" akzeptieren - aber drapiert nicht, um eine nicht stattgefundene Fahrt über den Markt zu vorzutäuschen, sondern um Opfer vorzutäuschen. Das ist etwas anderes.

Die Bretter danach wurden ebenfalls bestimmt nicht dahingelegt, um eine nicht stattgefundene Fahrt über den Markt vorzutäuschen, sondern um das Opfer abzudecken. Das ist auch was anderes.

Das Zaunelement wurde auch nicht "drapiert", sondern dahin gelegt. Ich schätze mal, es lag im Weg.

Drapiert soll heissen, nachträglich verändert, was sich nicht durch den Event an sich verändert hat.

Der Poller MUSS vor dem LKW liegen, wenn er da vorwärts dadurch ist und ihn umgesemmelt hat. LKW Beschädigungen an Front und auch am Heck korrelieren nicht mit einer Kollision mit diesem Poller, also wurde er vorher vor der Durchfahrt (in welche Richtung auch immer) entfernt, um dem LKW den Weg freizumachen. Warum er dann nicht VOR den LKW gelegt wurde? Keine Ahnung - Regiefehler?

Selbiges gilt für die erst sichtbare, dann stundenlang abgedeckte Puppe/Person unter dem Trailer, dann wieder (für die offiziellen Fotografen?) sichtbar. Keine Ahnung, was dass sollte - auch Regiefehler?

Rechts von dem Weihnachtsbaum war eine Woche vorher kein Zaunelement. Der Weihnachtbaum liegt nach Durchfahrt des LKWs links des LKWs, das Zaunelement aber rechts. Das passt (mir) nicht.

Der LKW kam doch sicher unbeschädigt auf den Platz, Steht aber dann schwer beschädigt in der Endposition. Die Erklärung, wie (und wo) das in den 10 sec Fahrt über den Markt passiert sein soll, ist bei mir noch nicht angekommen. Den "Pitstop", den Herr Hauss in den Ring geworfen hat, akzeptiere ich nur, wenn der Platz abgesperrt war.

Wenn ich mir aber anschaue, in diversen Videos dokumentiert, wie voll mit Menschen der Markt üblicherweise ist, bleibe ich skeptisch, was die angebliche und undokumentierte Durchfahrt betrifft.

Noch was zu den LKW Beschädigungen:

Das Loch in der Windschutzscheibe im Bereich des Fahrersitzes ist von vorne kaum sichtbar, insbesonderer nicht, wenn man rechts vorne von dem LKW steht (aus der Sicht des LKW Fahrers) . Von links vorne aber sehr deutlich. D.h. das Loch wurde durch einen impact von vorne links erzeugt. Welches Hindernis auf dem Markt soll diese Zerstörung bewirkt haben? Die erste Bude links hatte das Dach beschädigt (sonst nichts), aber das Dach dieser Bude ist eine extrem leicht gebaute Konstruktion, das hätte m.E. nicht die Scheibe zertrümmert, insbesonder nicht, wenn der LKW LANGSAM fuhr.
Danach kam links nichts mehr bis zur Chipsbude und der Plattgefahrenen auf dem Podest.  An DER Stelle war der LKW bereits kurz vor seiner stehenden Endposition, also MUSS er dort extrem langsam gewesen sein. Niemals hätte ein langsamer Kontakt mit einer Bude die Scheibe so stark zertrümmert (und  gleichzeitig die untere Front gänzlich heil gelassen). Das passt vorne und hinten nicht.

Ich glaube, die Scheibe wurde von linksstehend mit einer Langstielaxt eingeschlagen. Und zwar nach der LKW-Fahrt.
Die Anwesenheit einer Langstielaxt in der Hand eines "Feuerwehrmannes" ist dokumentiert.
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#97
Fotos aus einem Artikel einer griechischen Zeitung 

[Bild: a-breitscheidplatz3-1.jpg]

[Bild: a-breitscheid-1.jpg]

Könnte der Spiegelung nach 20.15 Uhr sein.
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#98
Wieso ist die Ausfahrtstelle auf das obere Bild so sauber? Das Foto muss vor 22:00 Uhr gemacht worden sein, da die Lichterkette noch leuchtet.
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#99
(22.09.2017, 19:35)A.Hauß schrieb: "Wenn das alles manuell kaputtgemacht worden sein soll, war das richtig Arbeit. Insbesondere bei der Bude hier müssen sie sich kräftig ins Zeug gelegt haben:"

Falsche Voraussetzung. WENN das ALLES: das sagt ja niemand. Die Kombination von Durchfahrt und Deko machts.
4-5 kräftige Männer? Ja die gab es doch in Hülle und Fülle - wie sehen sie um den LKW stehen, Hollitzer berichtet davon, wie sie  eine Bude "aufrichten", Senator Geisl spricht im Bundestag von den vielen Polizisten außer Dienst, die zufällig vor Ort waren - und der Ort war so "öffentlich" nun wirklich nicht: links und rechts abgesperrt, Bahnhofspenner und Schlägerei zum Vergraulen, und dann die Absperrung durch die Polizisten außer Dienst. Deshalb gibt es keine Schausteller und keine Besucher außer den dressierten, die über die LKW-Fahrt konkret sprechen, die das plastisch und glaubhaft schiuldern können.

Es reicht nicht, dass da ein paar Männer waren, die, was ich nicht abstreiten will, über den plot informiert und eine bestimme Aufgabe hatten. Buden zu verrücken oder zu zerstören gehörte aber bestimmt nicht dazu, denn nichts dergleichen ist in dem arabischen Video (in den drei Teilen) dokumentiert. Es ist blosse Spekulation, dass die Leute im Hollitzer-Video eine Bude (es war eigentlich der Eingangsbereich des "Glühwalds") "präparieren". Es ist absolut plausibel, dass sie da aufräumten, nachdem der LKW die Vorderfront abrasiert hatte.

Wenn die Zerstörung/Verrückung der Buden manuell stattgefunden haben sollte, müsste das also ein paar Minuten VOR dem arabischen Video passiert sein, bzw. ein paar Minuten VOR dem "Einparken" des LKW. Das hätte aber zur Konsequenz, dass sämtliche Budenbesitzer und Passanten eingeweiht waren, und dass die Täter sich auch sicher waren, dass niemand Uneingeweihter nachfragt, filmt, oder die Polizei ruft. Das ist für mich, mit Verlaub, absolut unwahrscheinlich. Zudem kennen wir ja die Reaktion der Marktmitarbeiter vom arabischen Video: die waren aufgeregt ("Frau Wollenschläger! Wo ist Frau Wollenschläger?"), aber nicht in Panik, wie man es bei einer Amokfahrt erwarten würde. Hätten sich da schon fünf Minuten vorher ein paar Rabauken angeschickt, die Buden kaputtzumachen, hätte es eine solche Reaktion nicht gegeben.

Und zum x-ten Male das Argument: warum nicht einfach den LKW langsam und kontrolliert über den Markt lassen anstatt dreissig Leute in höchst seltsamer Weise manuell die Buden kaputtmachen lassen, während der LKW in einem seltsamen, zeitraubenden Manöver rückwärts auf den Markt "einparkt"?

Lieber Herr Hauss, ich verstehe Sie ehrlich gesagt nicht so ganz - also Sie sind der Meinung, zuerst wären die Buden manuell zerstört worden, und dann sei der LKW anschliessend langsam über den bereits präparierten Markt gefahren?
Macht in meinen Augen keinen Sinn, ich verweise auf den fettgedruckten Satz im vorigen Absatz.

@MdW: die meisten Zerstörungen, definitiv die Windschutzscheibe, sind bei Kollision mit der plattgefahrenen Bude entstanden, wo sonst? Da steckt doch noch die Dachplane im Führerhaus! Und 15 km/h reichen locker aus, um die Scheibe kaputt zu machen. Wo ist das Problem?
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"..zuerst wären die Buden manuell zerstört worden, und dann sei der LKW anschliessend langsam über den bereits präparierten Markt gefahren?" Hä? Umgekehrt.

Und das fett von Ihnen gesetzte: was soll das? Habe ich im letzten halben Jahr von Rückwärtsfahrt geschrieben?

"Es ist absolut plausibel, dass sie da aufräumten" - in welcher Welt leben Sie? 12 Tote und 67 Verletzte gab es laut Feuerwehrmagazin: 79 Menschen, um die man sich zu kümmern hätte 2-3 Minuten nach der LKW-Durchfahrt - gäbe es diese Toten und Verletzten real. 79 mal unterlassene Hilfeleistung, während laut Hollitzer die Männner eine Bude "wieder aufrichten". Man hört das berstende Holz im 17-Sekunden-Video und sieht, wie die Trümmer von Bild zu Bild zunehmen. Aber keiner der "Verletzten" wird mit Druckverband oder irgendeinem Verbandzeug gezeigt, obwohl all die vielen jungen Männer Erste-HilfeKästen von den Autos oder aus den Buden heranschaffen können.
Statt dessen "richten sie eine Bude" auf.... Ob man innerhalb oder außerhalb des Narrativs argumentiert: es sind Verbrecher, die allesamt vor den Kadi gehören.
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