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Heidelberg: Mann fährt mit Auto Fußgänger an - Polizei schießt ihn nieder
#1
Zitat:Die Polizei in Heidelberg hat einen Verdächtigen niedergeschossen: Der Mann hatte mit einem Auto mehrere Passanten angefahren und war anschließend zu Fuß geflüchtet.

[Bild: image-1111623-860_poster_16x9-wcwv-1111623.jpg]

Samstag, 25.02.2017   18:14 Uhr

Ein Autofahrer hat am Samstagnachmittag in Heidelberg mehrere Fußgänger angefahren und ist dann mit einem Messer bewaffnet geflüchtet. Eine von Passanten gerufene Fahrzeugstreife stoppte den Mann, sagte ein Polizeisprecher SPIEGEL ONLINE. Dabei hätten die Polizisten geschossen. Der Mann kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.


Der Vorfall habe sich gegen 16 Uhr in der Heidelberger Innenstadt am Bismarckplatz ereignet, sagte der Sprecher. Der Verdächtige sei mit einem Mietfahrzeug in eine Gruppe Fußgänger vor einer Bäckerei gefahren. Drei Passanten wurden verletzt, einer von ihnen schwer.
Anschließend sei der Mann mit einem Messer bewaffnet geflüchtet. In der Nähe des Alten Hallenbades wurde der Mann demnach niedergeschossen. Er legte damit eine Strecke von wenigen Hundert Metern zurück.
Informationen zu den Hintergründe gab es zunächst nicht. Die Polizei gehe nicht von einem islamistischen Motiv aus, könne dies aber zunächst weder dementieren noch bestätigen, sagte der Polizeisprecher. Auch gehe die Polizei nicht davon aus, dass weiterhin Gefahr bestehe. Der Mann habe mutmaßlich allein gehandelt.
sun/dpa


Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/he...36308.html
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#2
#Heidelberg
https://twitter.com/hashtag/Heidelberg?src=hash
 
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#3
Auto fährt auf dem Heidelberger Bismarckplatz in Menschengruppe - Ein Toter, zwei Verletzte
Danach flüchtete er mit einem Messer in der Hand. In der Bergheimer Straße wurde er niedergeschossen. Der Bismarckplatz wurde weiträumig abgesperrt.
Heidelberg. (rl/hö) Einen Toten forderte am Samstagnachmittag eine Amokfahrt auf dem Bismarckplatz. Gegen 16 Uhr war ein Wagen in eine Menschenmenge direkt vor der Filiale der Bäckerei Grimminger gefahren. Ein 73-jähriger Deutscher wurde dabei schwer verletzt, gegen 18 Uhr starb er in einer Klinik. Die beiden anderen, ein 32-jähriger Österreicher und eine 29-Jährige aus Bosnien-Herzegowina, wurden leicht verletzt, vor Ort behandelt und konnten dann nach Hause gehen.
Der 35-jährige Fahrer des Mietwagens, eines schwarzen Opel Astra mit Hamburger Kennzeichen, soll kurz vor 16 Uhr absichtlich in eine Menschenmenge vor der Bäckerei gefahren sein. Zeugen zufolge war das Auto auf der Bergheimer Straße unterwegs. Es hielt noch an der roten Ampel vor der Einmündung zur Rohrbacher Straße. Als diese grün wurde, gab der Mann Gas, fuhr direkt mit hohem Tempo in die Menschenmenge vor der Bäckerei Grimminger und prallte gegen einen Pfeiler des Kaufhofvordaches. Nach dem Aufprall stieg der 35-Jährige direkt aus und lief mit einem Messer in der Hand in die Bergheimer Straße. Da der Airbag nicht auslöste, war der Wagen beim Aufprall wohl nicht mehr besonders schnell.
Auf seiner Flucht durch die Bergheimer Straße traf der 35-Jährige auf eine Streife der Polizei, die wegen des "Unfalls" am Bismarckplatz auf dem Weg dorthin war. Augenzeugenberichte, wonach es sich um einen südländischen Mann handeln soll, dementierte die Polizei.....
http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg...57696.html
 
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#4
Polizei MannheimVerified account@PolizeiMannheim 11h11 hours ago
#Heidelberg #Bismarckplatz: Und nun noch mal für alle: #Tatverdächtiger: Deutscher OHNE Migrationshintergrund!

hier:https://twitter.com/PolizeiMannheim
 
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#5
Der Mörder von Heidelberg steht mit dem Rücken zur Wand.

[Bild: dzfbyglz.png]

[Bild: lkpmbh3p.jpg]
 
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#6
(26.02.2017, 19:40)Haifisch schrieb: Der Mörder von Heidelberg steht mit dem Rücken zur Wand.

[Bild: dzfbyglz.png]

[Bild: lkpmbh3p.jpg]

immer wieder erstaunlich, wer solche Bilder und Perspektiven liefern kann
 
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#7
Von Wolfgang Eggert am 26. Februar 2017

„Stories“ sind Drehbücher, denen es oft an Glaubwürdigkeit mangelt. Man kennt das aus Hollywood, wo sich Regisseure so ziemlich alles aus den Fingern saugen können, was ihnen grad in den Sinn kommt. Wer eine gute „Story“ schätzt, hier ist eine. Frisch aus Heidelberg.

Jemand mietet sich ein Auto, rast damit in eine Menschengruppe und hat beim Aussteigen ein Messer griffbereit in der Hand. Das nennt sich bei der Polizei anschließend „kein terroristischer Hintergrund“, es müsse sich um einen „Unfall“ gehandelt haben, vielleicht war der Täter auch schlicht „verwirrt“. Was wiederum – der deutsche Film ist bekanntlich qualitativ schlechter als der amerikanische – der Grund dafür ist, warum sofort ein Polizeigroßaufgebot zur Stelle ist, um den Sonntagsfahrer gleichmal krankenhausreif zu schießen. Natürlich hat der verwirrte Schwarzhaarige mit Vollbart, von Zeugen nachweislich als „südländisch“ (von der Polizei aber nur als „35jährig“) beschrieben, laut Behörden „keinen Migrationshintergrund“. Der Name des Messerfahrers wird indes nicht genannt, wohl aber der eines Verletzten und zwar mit Vor- und Nachnamen – warum? Weil diese eher nicht deutsch klingen? Weil Autochronrassismus hierzulande nichts Neues bei Polizei und Presse ist?

Nochmal, zum Durchatmen: Der Grund der Todesfahrt war völlig unklar, als die sogenannten Ermittlungsbehörden schon lauthals in die Presse und grenzgenervt auch ins Twitter posaunten, sie schlössen einen Terrorakt aus. Wie das, wenn der Verunfaller sein Auto ebenso rasant wie scheinbar vorsätzlich in Menschen hineinsteuert um dann bewaffnet auszusteigen? Dazu addiert sich folgendes Kryptikum des Merkelschen Gesetzesauges: „Die Polizei gehe nicht von einem islamistischen Motiv aus, könne dies aber zurzeit weder dementieren noch bestätigen“. Spiegel Online. Unter Berufung auf einen Polizeisprecher. Ein Nichtmuslim kann´s daher nicht gewesen sein, denn bei dem wäre das islamistische Tatmotiv ganz definitiv auszuschliessen. Richtig?

hier:https://www.compact-online.de/der-namenl...eidelberg/
 
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#8
Hass-Posts, Hetze, Pöbeleien - deutliche "Ansagen" durch das Polizeipräsidium Mannheim

What the fuck – die Polizei hat alles richtig gemacht

Rhein-Neckar, 26. Februar 2017. (red/pro) Nach der tödlichen Fahrt in eine Menschenmenge in Heidelberg und einem Bauchschuss auf den Tatverdächtigen, tobte in sozialen Netzwerken wieder mal der Mob. Haltlose Verdächtigungen und Schuldzuschreibungen, Hass und Hetze, Pöbeleien auf ordinärstem Niveau. Das Social-Media-Team des Polizeipräsidiums Mannheim hat darauf mit deutlichen Worten reagiert - sogar tagesschau.de hat darüber berichtet. Es gibt viel Lob für die Polizei, aber auch Kritik. Doch viele Medien sind Teil des Problems. Darüber berichten die meisten Medien aber nicht.
Von Hardy Prothmann
Was zum Teufel interessiert die Herkunft eines Tatverdächtigen, unmittelbar, nachdem dieser mit einem Bauchschuss gestoppt und überwältigt werden konnte? Unsere Gedanken sind zunächst bei den Opfern. Einem 73-Jährigen, der durch das Auto so schwer verletzt worden ist, dass er wenige Stunden später verstarb. Zwei Personen, die leicht verletzt wurden und einer Person, die sich mit einem Hechtsprung retten konnte.
Und unsere Gedanken sind bei den Polizeibeamten, die den Tatverdächtigen festnehmen konnten und vor allem bei dem Beamten, der geschossen hat. Der Einsatz der Schusswaffe muss ultima ratio sein und war es nach den bislang bekannten Informationen auch.
Wer zunächst Menschen umfährt und dann trotz Aufforderung ein Messer in der Hand hält und auf Polizisten zuläuft, ist hochgefährlich. Zum Glück für den Polizisten hat der Mann nach einer Notoperation überlebt. Das wird viel Druck von diesem Beamten und seinen Kollegen nehmen. Der Beamte hat kein Menschenleben auf dem Gewissen.
Selbstverständlich schießen Polizeibeamte meist dahin, wo sie am ehesten treffen und das ist der Oberkörper. Insbesondere bei bewaffneten Personen. Wäre der Mann nicht zu Boden gegangen, hätten die Beamten solange weitergeschossen, bis der Angreifer definitiv nicht mehr angreift.
Der Einsatz der Schusswaffe kann immer tödlich sein, auch bei Schüssen in die Gliedmaßen. Werden große Gefäße zerrissen, verbluten die Angeschossenen - meist können Ärzte da auch nichts mehr ausrichten. Der Einsatz einer Schusswaffe ist immer höchst lebensbedrohlich.
Auf nüchterne Informationen folgt Hass und Skandalisierung
Das Social Media-Team der Polizei hat zunächst sehr nüchtern und neutral informiert - bis die Tweets von manchen Nutzern die Grenze des Erträglichen überschritten haben. Als ein Nutzer schreibt:

He's a fucking Muslim. Fuck the lot of them out of the West,

antwortet die Polizei mit diesem Tweet:

[Bild: wtf-polizei-mannheim.jpg]

Und was machen verschiedene Medien? Sie versuchen diese Antwort zu skandalisieren. Ist die Polizei zu weit gegangen? Darf die Polizei sich so äußern? Muss die Polizei nicht neutral sein?

Was zum Teufel soll falsch daran sein, auf einen dummen, aggressiven und falschen Tweet mit "Über was zum Teufel reden Sie?" zu antworten? Das heißt nämlich "What the fuck" im englischen, umgangssprachlichen Gebrauch. Die Abkürzung WTF ist absolut gängig in sozialen Medien und keinen Aufreger wert - ganz im Gegenteil zeigt WTF, dass die Polizei "Standards" beherrscht, englisch kommuniziert und wenn es nötig ist, auch mal klare Kante zeigt.

Man kann die politische Korrektheit auch übertreiben. Und vor allem sollte man vor der eigenen Haustüre kehren. Sehr viele Medien lassen Tweets und Facebook-Kommentare zu, die voller Hass und Hetze sind. Auch Falschbehauptungen und übelste Verdächtigen werden nicht geahndet. Ganz im Gegenteil geht vielen "einer ab", wenn die Kommentarwutküche so richtig brodelt.
Polizei zeigt Haltung
Ein anonymer Twitterer kommentierte:
Wie sieht der Täter aus was für Herkunft hat der Täter? Erzählen Sie die ganze Wahrheit oder halten Sie Ihr Maul.

[Bild: kinderstube-heidelberg-polizei.jpg]

Solche Tweets "halten Sie Ihr Maul" grenzen an Beamtenbeleidigung. Und zu Recht prüft die Polizei nun und in Zukunft, ob es Möglichkeiten gibt, mit Strafanzeigen gegen diesen pöbelnden Mob vorzugehen. Da viele Fake-Profile nutzen, ist das nicht ganz einfach, aber es gibt technische Möglichkeiten. Tatsächlich wäre ein konsequentes Durchgreifen unter Umständen ein Mittel, diesem Mob klar zu machen, dass Beleidigungen sehr schnell ins Geld gehen können.

(...)

Politik gefordert - der eigene Verstand auch
Der Innenminister Thomas Strobl (CDU) darf diese Arbeit durchaus auch mal loben und zusammen mit dem Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) und dem Justizminister Guido Wolf (CDU) darüber nachdenken, welche Möglichkeiten es gibt, dem Mob im Internet das Handwerk zu legen.
Gleiches gilt für die "Handy-Filmer" - es gibt klare Gesetze, nach denen es eben nicht erlaubt ist, Aufnahmen zu machen und diese zu veröffentlichen, wenn Rechtsgüter von anderen Personen verletzt werden. Es geht nicht an, dass professionelle Journalisten ein Unmenge an Gesetzen zu beachten haben und jeder dahergelaufene Handy-Filmer machen kann, was er will. Auch hier müssen die Behörden handeln.
Grundsätzlich gilt: Einsätze dürfen nicht behindert werden, schon gar nicht durch Gaffer. Die Schadensabwehr und die Sicherung von Leib und Leben muss immer Priorität haben. Wer Grips hat, geht auf Distanz, denn ruckzuck ist man selbst in Gefahr. Wer Beobachtungen gemacht hat oder auch tatsächlich Aufnahmen, sollte diese den Behörden zur Verfügung stellen und nicht einer Öffentlichkeit, die unkontrolliert davon Gebrauch macht, um Gerüchte in die Welt zu setzen und gegen Menschen zu hetzen. Es geht hier um Verantwortung. Dazu eine einfache Frage: Sie werden Opfer eines Unfalls oder einer Straftat - wollten Sie weltweit in Film und Foto auftauchen? Mit allem dem Müll und Dreck, den gewissen Leute dazu kommentieren? Denken Sie darüber bitte nach.
Aktuell sind zwei weitere Videos im Umlauf - eines zeigt den Tatverdächtigen erkennbar, ein anderes zeigt die Zugriffssituation aus der "Vogelperspektive". Beide Videos sind wertvolle Beweismittel, haben aber nichts in der Öffentlichkeit zu suchen. Deswegen verlinken wir nicht darauf.
Den "Kollegen" bei anderen Medien empfehlen wir, das journalistische Handwerk zu pflegen und weniger das Potenzial möglicher Reichweiten im Blick zu haben, sondern zuvörderst die journalistische Qualität der Beiträge. Nämlich solide und präzise Informationen. Wer zum Teufel hindert Euch "Kollegen" daran?

Anm. d. Red.: Bei den verschiedenen Videos, die im Umlauf sind, gibt es eine Stelle, an der man möglicherweise den Ausruf "Allahu Akbar" hört. Die Tonqualität ist allerdings zu schlecht, um dies aus unserer Sicht eindeutig bestimmen zu können. Wir gehen davon aus, dass die Ermittlungsbehörden alle beteiligten Beamten dazu intensiv befragen und alle vorhandenen Informationen auswerten und danach gesicherte Informationen an die Öffentlichkeit übermitteln. Unsere Leserschaft sollte allen Portalen, die "mit Sicherheit" einen solchen Ausruf berichten, misstrauen. Es kann sein, dass der Ausruf fiel - aber eben nur "kann sein". Unsere anderen Texte zum Thema und weitere Artikel zu "Journalismus" finden Sie unterhalb des Artikels.

ganzer Text:https://rheinneckarblog.de/26/what-the-f...23188.html
 
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#9
(Headline im Focus)
Todesfahrt in Heidelberg
Nach Schuss auf mutmaßlichen Täter: Polizist steht im Visier der Ermittler
http://www.focus.de/panorama/welt/todesf...09840.html
(so kann man auch vom Täter ablenken)
 
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#10
(27.02.2017, 14:39)Haifisch schrieb: (Headline im Focus)
Todesfahrt in Heidelberg
Nach Schuss auf mutmaßlichen Täter: Polizist steht im Visier der Ermittler
http://www.focus.de/panorama/welt/todesf...09840.html
(so kann man auch vom Täter ablenken)

Das kann ich allerdings nachvollziehen. Wer auch immer der Täter war: Ein Polizist, der in grosser Nähe zu dem Täter nur einen Bauchschuss zustande bringt, sollte noch besser schiessen üben
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