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Präsidentschaftswahlen: Frankreich gerät aus den Fugen
#11
"Eindeutige Mehrheit" - EU-Parlament hebt Immunität von Le Pen auf

Am Donnerstag hat das europäische Parlament bei einer Sitzung in Brüssel für die Aufhebung der parlamentarischen Immunität der Vorsitzenden der französischen Partei Front National und Leiterin der parlamentarischen Fraktion „Europa der Nationen und Freiheiten“, Marine Le Pen, gestimmt. Das teilt RIA Nowosti mit. Die Stimmabgabe erfolgte per Handzeichen. „Die eindeutige Mehrheit sprach sich für den Entzug der Immunität aus“, schlussfolgerte der Vorsitzende der Sitzung.

Bereits am Dienstag hatte der Rechtsausschuss des europäischen Parlaments für den Entzug der parlamentarischen Immunität bei Le Pen abgestimmt. Gegen sie wird ermittelt, weil sie im Jahr 2015 brutale Fotos der verbrecherischen Tätigkeit von der Terrormiliz “Islamischer Staat” auf Twitter veröffentlicht hat, darunter auch ein Bild des enthaupteten US-Journalisten James Foley. Der US-amerikanische Journalist war 2014 durch die Terrormiliz getötet worden.
https://deutsch.rt.com/newsticker/47145-...immunitat/
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#12
Borris sagte:
2. März 2017 um 14:25
Macron ist heute schon Thema in Kombi mit LePen, aber der hat mMn einen eigenen Artikel verdient, da er wahrscheinlich neuer Präsident Frankreichs wird.
FRANKREICH, VON STEFAN BRÄNDLE am 7. Februar 2017, Artikel: Macron im Glück
Ausgewählte Zitate des Cicero-Artikels:… sorry, da bin ich gescheitert, weil der GESAMTE Artikel von vorn bis hinten Propaganda ist !
http://cicero.de/weltbuehne/frankreich-macron-im-glueck
Meine Frage bleibt: Wer finanziert Macron ? Das ist NULL transparent. Und die Zeit Story über kleine Einzelspender ist mit Sicherheit eine Lüge. Da muss massiv Cash fliessen.

Wer ist Macron, Zitat von den NDS:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=36769
Emmanuel Macron – der französische Guttenberg
Emmanuel Macron ist der Liebling der französischen Klatschpresse. Der Sohn aus besserem Hause, der die Eliteschulen und Eliteuniversitäten des Landes durchlaufen hat, fing seine Karriere als Investmentbanker an und wurde bereits in jungen Jahren zum Partner bei der berühmten Bank Rothschild & Cie. Nach Hollandes Wahlsieg verließ er das Bankhaus, um als „Chefberater“ in Hollandes Stab in den Élysée-Palast zu ziehen. Als Valls die „linken Störenfriede“ aus der Regierung warf, stand Macron bereits Gewehr bei Fuß und löste Arnaud Montebourg als Wirtschaftsminister ab. Und nun startete der neoliberale Shooting-Star, den Montebourg einmal nur halb im Scherz den „stets frisch gekämmten Labrador Hollandes, der hinter den Gardinen des Élysée-Palasts sitzt“ nannte, so richtig durch.
Kurz nach seiner Amtseinführung übergab er ein von ihm entworfenes Gesetzespaket („Loi Macron“) an die Nationalversammlung – der Vergleich mit den Hartz-Gesetzen liegt auf der Hand. Doch das Parlament nahm das Loi Macron nicht einfach an, sondern brachte rund 3.000 Änderungsanträge ein. Was am Ende dabei herauskam, war zwar für die politische und gesellschaftliche Linke und die Gewerkschaften eine Kampfansage, aber für den neoliberalen Dandy Macron viel zu wenig.
Nach diesem Misserfolg zeigte sich Macron mehr und mehr dünnhäutig. Im Mai 2016 kam es dann im Umfeld der Demonstrationen des französischen Gewerkschaftsbundes CGT zu einem Eklat, als der wie stets im teuren Maßanzug flanierende Macron einem mit einem T-Shirt gekleideten Gewerkschafter riet, doch lieber zu arbeiten anstatt zu demonstrieren, sonst könne er sich nie so einen schicken Anzug wie er selbst leisten. Nun platzte auch Hollande der Kragen und sogar die Öffentlichkeit sah den 39jährigen Hoffnungsträger auf einmal etwas skeptischer.
Macron wäre jedoch nicht Macron, wenn er sich so einfach von einer Partei kritisieren lassen würde. Also gründete Macron mit „En marche!“ seine eigene Ein-Personen-Partei und kündigte kurze Zeit später an, bei den Präsidentschaftswahlen zu kandidieren. Diese Kandidatur ist vor allem für Manuel Valls und damit das Parteiestablishment der PS der größte anzunehmende Unfall, da Macron und Valls sich nicht so großartig unterscheiden und beide die gleiche Klientel ansprechen. Valls hat die PS im Rücken, Macron konnte binnen kürzester Zeit mehrere Millionen Euro Spenden sammeln, deren Herkunft er verschweigt. Der T-Shirt-Eklat ist auch schon wieder vergessen. Macron ist (nicht nur) in der Klatschpresse omnipräsent.
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#13
Borris sagte:
2. März 2017 um 15:18
Nur mal kurz die Welt retten: Macron will die Gesellschaft „frei von Zwängen“ machen und das sei nicht mehr „vage“ !!!
Die FAZ auch ganz auf Propaganda und tief mit der Zunge in Macrons Arxxx:
„[…] jetzt sorgt sein Programm in Frankreich für Furore. […] Die Gesellschaft, die er wolle, werde frei von Zwängen sein und die Schwächsten schützen, heißt es in dem Programm. Macron war vorgeworfen worden, er sei bislang zu vage in seinen Vorstellungen geblieben. […] der unabhängige Kandidat“
FAZ, 02.03.2017, Artikel: Macron will Le Pen mit Reformprogramm schlagen
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausla...05761.html
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#14
Frankreich: Die finstere Kreml-Verschwörung gegen Macrons starkes und liberales Europa

Frankreichs Medien ahnen, dass der Ex-Banker Emmanuel Macron mit seinem Programm für ein starkes liberales Europa bereits im ersten Wahlgang Präsident werden könnte. Einzig Putin und RT stören die traute Eintracht zwischen den Massen und ihren Eliten. 
von Jean-Pierre Lévy, Paris
Emmanuel Macron ist der Überraschungskandidat bei den französischen Präsidentschaftswahlen. Die Strategie, seinem Ultraliberalismus mittels vermeintlich linker Einsprengsel einen neuen Anstrich zu geben versucht, findet vor allem bei den Medien großen Anklang.
Alles könnte so schön sein, wäre da nicht Böses im Busch, was Sand ins Getriebe des Strahlemanns und vermeintlichen europäischen Justin Trudeau zu streuen versucht. Glaubt man der unabhängigen, kritischen Qualitätspresse, und dies nicht zu tun, gibt es bekanntlich keinen Grund, ist Macron Zielscheibe eines Destabilisierungsversuches. Dieser soll ihm den Weg in den Élysée-Palast versperren.

Der große Puppenspieler, der dabei die Fäden zieht, wohnt – Sie haben richtig geraten - im Kreml. Richard Ferrand, der rechte Arm des Kandidaten, stellte diese These erst am 14. Februar einer Kolumne für die französische Zeitung Le Monde auf. Und rief dazu auf, dieser von einer ausländischen Macht eingefädelten Verschwörung gegen den Hoffnungsträger Einhalt zu gebieten.....

weiter hier:https://deutsch.rt.com/meinung/47191-fra...en-macron/

(was den Kanadiern ihrn Trudeau, den Österreichern ihrn Kern, den deutschen ihr Schulz, ist bei den Franzosen ihr Makrönchen.
Alles Neoliberale mit Verbindungen zu Soros, wobei das bei Macron (noch) nicht belegt ist.)
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#15
Google orientiert den französischen Wahlkampf
Google News Lab und das Europäische Journalismus Zentrum (EJC) koordinieren seit dem 28. Februar 2017 französische und ausländische Unternehmen für die Dauer des französischen Präsidentschaftswahlkampfes. Die beiden Organisationen basieren auf der Erfahrung von ProPublica, die die Medien im amerikanischen Wahlkampf gegen Donald Trump gesteuert haben. Sie versammeln nicht nur die Medien, sondern auch Schulen, die ihnen "Experten" bereitstellen.
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#16
Aufhebung von Immunität Le Pens: Frankreich wird in Bürgerkrieg gestürzt - Politiker

Hinter der jüngsten Aufhebung der Immunität der Chefin der Front National (FN), Marine Le Pen, durch das Europaparlament sehen manche französische Politiker einen Versuch, die unbequemen Kandidaten aus dem Weg zu räumen. Laut dem Mitglied des Europarlaments Marine Jean-Luc Schaffhauser könnte man so Frankreich gar in einen Bürgerkrieg stürzen.

„Was die Aufhebung der Immunität von Marine Le Pen angeht, so wird hier eine politische Anwendung des Gerichtssystems deutlich“, so Schaffhauser.

„Ich weiß nicht, womit das enden wird, doch diejenigen, die eine solche Politik gegen Marine Le Pen und gegen Fillon zugunsten der globalistischen Kandidaten wie Emmanuel Macron betreiben, führen Frankreich in einen Bürgerkrieg“, so der Parlamentarier weiter.

Die Begründung für die Immunitätsaufhebung ergibt laut Schaffhauser keinen Sinn: „Wie kann man der Vorsitzenden der Front National eine Propaganda des Daesh vorwerfen? Das ist absurd. Die Welt ist verrückt geworden.“

„Und all das wird dafür getan, um die Kandidatur von Le Pen in Frage zu stellen, um ihre Positionen noch weiter zu schwächen und einen Staatsstreich durchzuführen, indem man das Recht gegen die Demokratie, gegen das Volk, gegen die Souverenität anwendet – und darunter steht die Unterschrift des Herrn Hollande. Das ist Hochverrat.“
Der Parlamentarier ist jedoch überzeugt, dass diese Taktik nichts bringen wird: „Le Pen wird trotzdem siegen — früher oder später. Wenn nicht diesmal, so doch in weniger als zwei Jahren.“
Der Schöpfer der Webseite http://www.lagauchematuer (zu Deutsch: die Linke bringt mich um) und der zentristische Kandidat bei den französischen Parlamentswahlen 2012, Mike Borowski, führt die Entscheidung des Europaparlaments unter anderem auf das Thema Russland zurück.
„Ich habe eine Besonderheit bemerkt – zumindest passiert das in Europa und konkret in Frankreich: Zwei Menschen, die gute Beziehungen zu Russland anstreben, und zwar Le Pen und Fillon, werden Angriffen des Establishments ausgesetzt“, so Borowski....

weiter hier:https://de.sputniknews.com/politik/20170...mmunitaet/
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#17
aus dem gelben Forum:http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=429926

Verdeckter Staatsstreich in Frankreich?
verfasst von Brendan, 03.03.2017

Könnte das, was wir derzeit im Vorfeld der französischen Präsidentschaftswahlen erleben ein von den Eliten inszenierter verdeckter Staatsstreich sein, um den eigenen Wunschkandidaten geschickt in Position zu manövrieren?

Bis vor einer Woche gab es insgesamt drei Kandidaten, denen gute Chancen auf den Sieg eingeräumt wurden.
Zwei davon jedoch haben mittlerweile dermaßen Schlagseite, dass man sie wohl unter "Kollateralschaden" verbuchen muss.

Da wäre zuerst die Führerin der rechten Partei "Front national" Marine le Pen.
Gestern hat das EU-Parlament Marine le Pens Immunität aufgehoben, um strafrechtliche Ermittlungen gegen sie einzuleiten, die im schlimmsten Fall mit einer saftigen Geldstrafe oder einer fünfjährigen Haftstrafe für sie enden könnten.
Unabhängig davon, ob sie schuldig ist oder nicht und wie das Urteil auch ausfallen mag, der Schaden ist bereits angerichtet und le Pen quasi ausgeschaltet.

Ebenso hart trifft es den konservativen Gegenkandidaten Francois Fillon, der bisher von allen, die zur Wahl angetreten sind, die besten Chancen hatte.
Doch der seit ein paar Wochen schwelende Vorwurf, er habe seine Frau seit ein paar Jahren scheinbeschäftigt, hat dazu geführt, dass seine Umfragewerte erheblich zurückgegangen sind, er ebenso wie le Pen die Staatsanwaltschaft am Hals hat und ihn in der eigenen Partei keiner mehr kennen will.
Anstoss der Korruptionsaffäre war ein Artikel der satirischen Wochenzeitung "Le canard enchainé", die sich laut Wikipedia durch "seriösen investigativen Journalismus in einem in Europa einmaligen Stil" auszeichnet.
Ich glaube zu dem Prädikat "seriöser investigativer Journalismus" braucht man nichts mehr sagen.

Ganz anders hingegen sieht die derzeitige Lage bei dem "unabhängigen" Kandidaten und lachendem Dritten Emmanuel Macron aus, der nicht nur von diversen französischen Medien, sondern auch den deutschen MSM gefeiert wird.
"Unabhängig" deswegen in Anführungszeichen, weil Macron - wie Klaus Kleber versonnen in aller Öffentlichkeit am 25.Januar 2017 im heute-Journal in die Kamera zu Protokol gab - "ein Mann der Elite" ist (Hier die Sendung zum Nachsehen).
Von eben jener Elite wird er vermutlich großzügig finanziert.
Ganz einwandfrei steht dies zwar nicht fest, da er sich - entgegen den bestehenden Gesetzen zur Parteienfinanzierung - weigert die Namen seiner Spender zu veröffentlichen.
Laut Wikipedia konnte er "in kurzer Zeit außergewöhnlich hohe Spenden für seine Kandidatur in Höhe von rund 2.700.000 Euro sammeln" und hatte es - ohne irgendetwas besonderes zu tun - auf die Titelseiten von 75 Magazinen geschafft.
Mal ganz ehrlich: 2,7 Millionen Euro fallen nicht einfach so vom Himmel.
Zudem kam bereits 2016 heraus, dass er zu wenig Steuern gezahlt hatte.
Dies alles tut merkwürdigerweise seiner Kandidatur keinen Abbruch und der Staatsanwalt steht auch nicht vor der Tür.
Was er inzwischen selbst über seine Pläne verlautbaren liess, läuft zum größten Teil auf einen radikalen neoliberalen Kahlschlag des französischen Sozialstaats à la Margaret Thatcher hinaus.
Vorgesehen sind allem Anschein nach ein Umbau der gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung, Zurückdrängung der Gewerkschaften und bessere Bedingungen für Unternehmensgründungen.
In den aktuellen Umfragen führt er deutlich vor Marine le Pen, die wie bereits oben erwähnt sowieso bald keine Rolle mehr spielen dürfte.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Eliten aus ihren Fehlern bei der US-Wahl vom letzten November gelernt haben und die Sache dieses Mal ganz anders angehen.
Nun werden keine halben Sachen mehr gemacht, sondern man tut alle unliebsamen Kandidaten ein für allemal aus dem Weg räumen.
Les jeux sont faits, rien ne va plus ...

Quellen:
http://de.reuters.com/article/frankreich...EKBN1691J1
http://www.spiegel.de/politik/ausland/fr...37122.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Le_Canard_...%AEn%C3%A9
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/de...68109.html
http://de.reuters.com/article/frankreich...EKBN1691LQ
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-jou...n-100.html
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-jou...t-100.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Emmanuel_M...kandidatur
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#18
Die größte Gefahr für Frankreich in Frankreich: Emmanuel Macron

4. März 2017 von Daniel Neun
Nicht die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017, sondern die Stichwahl zwischen den beiden vorne liegenden Kandidaten am 7. Mai wird den nächsten Präsidenten des seit den Attentaten in Paris unter Ausnahmezustand liegenden Frankreich bestimmen. Da sich voraussichtlich gegen die Front National und deren Kandidatin Marine Le Pen alle anderen politischen Parteien verbünden und den (vermutlich zweitplatzierten) anderen Kandidaten unterstützen werden, ist ergo die entscheidende Frage, wer bei der ersten Runde neben Le Pen in die Stichwahl einzieht.
Derzeit versuchen Frankreichs „Eliten“, wie sie sich auch dort nennen, zusammen mit ihren entsprechenden Brüdern und Schwestern in den transatlantischen / paneuropäischen Gilden, ihren Kandidaten Emmanuel Macron in den Elysee-Palast zu bugsieren. Dazu muss dieser in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen mindestens Zweiter werden, um also in die Stichwahl zu gelangen. Entsprechend wird seit einiger Zeit versucht, Macrons schärfsten Rivalen aus dem Weg zu bekommen: den in einer Urwahl im November 2011 überraschend zum Präsidentschaftskandidaten der „Republikaner“ gewählten Francois Fillon.

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#19
Frankreichs Justiz ermittelt wegen US-Reise Macrons
Ein weiterer Präsidentschaftskandidat im Visier von Ermittlungen: Als Emmanuel Macron Wirtschaftsminister war, sollen Agenturen von Günstlingswirtschaft profitiert haben.
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#20
Fillon Formally Charged With Misuse Of Public Funds, French Stocks Tumble
Having explored the various '-gates' that are hovering over French presidential candidate Francois Fillon this morning, it appears his vow to keep fighting may just be about to end. France's Canard Enchaine reports that Fillon has been formally charged today with misuse of public funds (over parliamentary jobs for his family).
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