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Medien und Blogs zum Thema
https://www.focus.de/politik/deutschland...12511.html

Schlüsselfigur im Amri-Untersuchnungsausschuss
"VP01" war sein Codename: Wichtigster Polizeispitzel des Landes ist offenbar enttarnt

Mittwoch, 12.08.2020, 17:51

Der V-Mann „VP01“ der nordrhein-westfälischen Polizei, der den Attentäter Anis Amri vor dem Attentat am Berliner Breitscheidplatz observiert hat, ist offenbar enttarnt. Ein Anwalt im Abu-Walaa-Prozess stellte am Mittwoch in Celle den Antrag, Muhamet D. als Zeugen zu hören. Die Enttarnung ist politisch brisant.
Beim Prozess gegen den islamistischen Hassprediger Abu Walaa aus Hildesheim am Oberlandesgericht in Celle ist am Dienstag ein brisantes Detail bekannt geworden, das noch politische Folgen haben könnte. Ein Anwalt beantragte in öffentlicher Sitzung, den 43 Jahre alten Muhamet D. als Zeugen zu hören. Nach Angaben des Kölner Anwalts Michael Murat Sertzös gegenüber FOCUS Online soll es sich bei dem Mann aus Wülfrath um „Murat Cem“ handeln, auch bekannt unter dem Codenamen „VP01“ (Abkürzung für „Vertrauensperson 01“)
Das war der Deckname des wichtigsten Verbindungsmannes der Polizei in Nordrhein-Westfalen, der die Behörde jahrelang mit Informationen aus der Islamistenszene versorgt hatte. Der Spitzel war auch auf den tunesischen Islamisten Anis Amri angesetzt worden, als dieser von Ende 2015 bis zum Frühjahr 2016 auch in Nordrhein-Westfalen lebte. Seinerzeit hatte "Murat Cem" bereits vor möglichen Anschlagsplänen des tunesischen IS-Kämpfers gewarnt. Doch gerade die Bundesbehörden schenkten seinen Angaben keinen Glauben.
Und so gelang es Amri nur Monate später den Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz zu verüben. Der Tunesier war am 19. Dezember mit einem kurz zuvor gestohlenen Sattelschlepper in die Menschenmenge gefahren und hatte dabei zwölf Menschen getötet und 55 [war man nicht mittlerweile bei 150 Verletzten oder mehr?] verletzt.

Anwalt enttarnt "VP01" über einen Urteil wegen Diesel-Diebstahls

Die „VP01“ schöpfte in ihrer Einsatzzeit 2015/2015 neben Amri auch weitere Schlüsselfiguren eines islamistischen Terrornetzwerk ab. Informationen des "Murat Cem" führten zur Verhaftung des mutmaßlichen IS-Statthalters in Deutschland, Abu Walaa, und weiterer Getreuer. Sie müssen sich derzeit wegen diversere Terrordelikte vor dem Staatsschutzsenat in Celle verantworten.

Der Anwalt, der nun Muhamet D. als „Murat Cem“ identifiziert haben und als Zeuge vernehmen lassen will, war der Identität durch das „Spiegel“-Enthüllungsbuch „Undercover: Ein V-Mann packt aus“ auf die Spur gekommen. In dem Buch wird unter anderem sehr detailliert geschildert, wie „Murat Cem“ Anfang des Jahres an einem Gericht für den Diebstahl von Tausenden Litern Diesel sowie eines E-Bikes zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt wird.

Der Name des Gerichts wird in dem Buch nicht genannt. Doch gibt es eine Beschreibung des auffälligen Gebäudes, die laut Anwalt sogar „exakt“ der Beschreibung des Gebäudes auf der Internetseite des Amtsgerichts Borken entspricht. Auf Nachfrage habe der Anwalt dann erfahren, dass dort im Januar tatsächlich ein Mann wegen Kraftstoff- und E-Bike-Diebstahls zur genannten Strafe verurteilt wurde. Der Name des Verurteilten lautet Muhamet D.. Alter und andere biographische Angaben des Buches stimmten mit jenen vom Amtsgericht Borken überein.

V-Mann gab unvorsichtiges Interview mit echtem Namen

Und auch in einem weiteren Kapitel entdeckte der Anwalt Hinweise auf die wahre Identität des einstigen Polizei-V-Manns, bei dem es um einen Feuerwehreinsatz bei einem Hausbrand im Mai 2010 in Kaarst geht, bei dem „Murat Cem“ als Anwohner betroffen war. Während im Buch unter Berufung auf einen Bericht der „Rheinischen Post“ von „Murat Cem“ die Rede ist, fand der Anwalt heraus, dass die gleiche Person auch der Westdeutschen Zeitung Details zu dem Brand erzählt hatte – allerdings unter seinem echten Namen Muhamet D.

Brisant für Politik: Warnhinweise zu Amri ignoriert

Die Enttarnung von „Murat Cem“ könnte sich brisant auf die zwei Amri-Unterschungsausschüsse im Bundestag und in Nordrhein-Westfalen auswirken. Erst vor wenigen Tagen hatte das nordrhein-westfälische Innenministerium dem Bundestag eine Absage erteilt, „Murat Cem“ alias Muhamet D. im Amri-Untersuchungsausschuss zu hören. Begründung: Das Leben des Zeugen sei in Gefahr, jeder noch so kleine Hinweis könne seinen Tod bedeuten.

„Murat Cem“ hatte nach Informationen des „Spiegel“ die Behörden vor dem Anschlag am Breitscheidpplatz mehrfach vor der Gefährlichkeit von Anis Amri gewarnt – sowohl in NRW als auch in Berlin. Die Warnungen seien von den Behörden jedoch nicht beachtet worden, zitierte das Blatt den V-Mann.
Kurios scheint, dass der Spitzel offenbar sehr unvorsichtig agierte, als er 2010 zumindest einer Zeitung bei der Berichterstattung über den Hausbrand seinen richtigen Namen verriet, obgleich er schon einen Decknamen als Spitzel hatte. Zudem könnten die Aussagen des einstigen V-Mannes auch für die Sicherheitsbehörden noch für Ungemach sorgen. Denn in dem Enthüllungsbuch hatte D. alias „Murat Cem“ unter anderem „fantasiert“, was wäre, wenn er plötzlich im Abu-Walaa-Prozess auftauche und behaupte, „dass alles, was er der Polizei jemals zu Protokoll gegeben habe, gelogen gewesen sei?“.
Antworten
Ein V-Mann des Verfassungsschutzes in Mecklenburg-Vorpommern behauptet, Anis Amri habe nach seinem Anschlag in Berlin Hilfe aus einer arabische Großfamilie bekommen. Das BKA ermittelt.

Von Florian Flade, WDR

https://www.tagesschau.de/investigativ/w...n-101.html
Antworten
Amri-Ausschuss stösst auf systembedingte Hindernisse und gibt auf

Was sind systembedingte Hindernisse?
Ja nun… ganz allgemein gesagt.. Ausschüsse klären nichts auf. Weil es nicht ihre Aufgabe ist aufzuklären.
NSU: Warum Abgeordnete nichts aufklären
Kann man nachlesen, ist ein ewiges da capo seit Anbeginn: Ausschüsse klären nichts auf.
Warum klären Ausschüsse nichts auf?
Allerdings sei der Ausschuss an Grenzen gestoßen, an „systembedingte Hindernisse“, wie dem Quellen- und Methodenschutz der Dienste.
Auch das ist ein Dauerthema. Wo staatliche Verstrickung wahrscheinlich ist, wie soll denn da der Staat gegen sich selbst ermitteln? Und warum sollte er seine Mitwisser- bzw. Mittäterschaft aufdecken wollen?
Amri-Ausschüsse als Fortsetzung der NSU-Lüge
Man kann in der Geschichte Parlamentarischer Untersuchungsausschüsse rumwühlen, wie gerne man es möchte. Was man dort nie finden wird ist eine umfassende Aufklärung zum Thema oder des Themas. Die Parlamentarier und Mitarbeiter in den Untersuchungsauschüssen zum NSU haben sich vor allem damit beschäftigt, das Narrativ des Staates zum NSU, also die vom Genralbundesanwalt und BKA-Chef ausgedachte und in die Welt gesetzte Verschwörungstheorie auf Schwachpunkte abzuklopfen, sprich zu verbreiten und damit zu zementieren. Desgleichen die Ausschüsse zum Amri.
Kein Wunder also, daß sie zum gleichen Ergebnis kommen.
Es ist also kein Wunder, dass auch der Amri-Ausschuß scheitert:

Geschwärzte und/oder fehlende Akten, Aussageverbote von Beamten, in Neusprech „Aussagegenehmigungen“ genannt, und dann wäre da noch der Herden- und Systemzwang der PArlamente, das offizielle Narrativ nicht wirklich angreifen zu dürfen, sonst droht EDEKA, Ender der Karriere.
Das Ergebnis ist immer dasselbe: Abgeordnete klären nichts auf.
Der Ausschuss hat kapituliert. Ein Teil der Mitglieder glaubt nicht mehr daran, die Hintergründe des Anschlags aufklären zu können, ein anderer Teil will es nicht mehr, möglicherweise aus Angst vor der Wahrheit. Dazu zählen die in den letzten Monaten aufgekommenen Zweifel, dass es Anis Amri war, der den LKW in den Weihnachtsmarkt gesteuert hat.
Durchaus treffend formuliert hat er da, der Herr Moser, und das gleich zu Anfang seines ellenlangen Artikels, der noch ewig weiter geht, wo er doch so kurz und knackig hätte enden können.
Wird auf Terror lediglich reagiert oder wird er etwa gebraucht? Wenn Terror Konsequenzen hat, wovon ist er dann vielleicht selber eine Konsequenz?
Ohne Corona-Dauerbeschallung keine Hygienediktatur, würde Broder sagen.
Der Rest ist geschundenes Zeilenhonorar.
Da lohnt es mehr, die Kommentare der Heise-Nutzer zu lesen, zum Beispiel:
rosenhelfen 03.09.2020 Staatsterror
Der Anschlag kam vom Tiefen Staat/mit Wissen und Duldung des Merkel-Regimes.
In gegenwärtiger politischer Konstellation konnte es zu keiner Aufklärung kommen.
Eine These, die zwar nicht bewiesen ist, jedoch gleichberechtigt nebem dem ebenfalls nicht bewiesenen Staatsnarrativ stehen kann.
0I0  02.09.2020 Zu diesem Fazit sollte man grundsätzlich bei allen Terroranschlägen kommen
0bjektive Aufklärung: Vergiss es!
100% Zustimmung!
CharlosMolinero 02.09.2020 Re: Die offene Gesellschaft und Ihre Feinde
Gesellschaftlich bedeutet „Wahrheit“ eben die Deutungshoheit zu besitzen, das wird an der Parteienmafia mit ihren Metastasen in alle gesellschaftlichen Bereiche samt Medienkontrolle überaus deutlich.
Wie richtig diese Politkriminellen damit liegen, zeigen die Reaktioenen der Wähler auf „NSU“ und diese Weinachtsmarktscharade
Ein schönes Schlußwort.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2020/09/09...-gibt-auf/

einige Kommentare aus dem Moser-Artikel:

Das offizielle Ende des Rechtsstaates
Wer noch Zweifel hatte, daß der Rechtstaat, wenn es drauf ankommt, nur noch als papierenes Feigenblatt existiert, der hat hier leider den finalen Beweis.
Was können wir schlussfolgern? Ein Terroranschlag wird ums Verrecken nicht aufgeklärt, nicht einmal im Geheimen hinter verschlossenen Türen der allerletzten Kontrollinstanz, dem Untersuchungsausschuss. Parlamentarische Kontrolle ist nicht mehr möglich, die Gewaltenteilung versagt. Offizielle des Staates und der Regierung, nein, des Regimes blockieren die Aufklärung, was das Zeug hält.
Welche Motivation kann dahinterstecken? Warum sollte der Staat an der Verhinderung der Aufklärung eines Terroranschlags interessiert sein? Es scheint keine Logik dahinterzustecken, wenn man der staatlichen Seite Rechtschaffenheit unterstellt. Nun, einfache handwerkliche oder peinliche Fehler mit eventuellen personellem Konsequenzen werden wohl kaum der Grund dafür sein. Der Hund ist sicher viel dicker, so dick, daß man es auf keinen Fall zulassen will, daß jemand davon erfährt.
Nun mag jeder selber spekulieren, was so skandalös sein kann, daß das passiert. Die Antwort ist vermutlich so einfach wie unfassbar, sie würde wohl an den Grundfesten des deutschen Staatsverständnisses rütteln und selbst unsere weitestgehend korrumpierte Presse aufrütteln. So kann man auch die Blockadebegründung lesen: "Staatswohl gefährdet", was auch immer das in dem Zusammenhang sein mag.

Man mag DeMaiziere zitieren: "Manche Antworten könnten die Menschen beunruhigen".

Das passt
so was von ins Bild!
Man kann schon absehen, was bei einem Untersuchungsausschuss in Zusammenhang mit dem "Stürmchen" des Reichstsags herauskommt.
Dabei braucht es den eigentlich gar nicht. Man braucht nur das vorhandene Bild- und Informationsmaterial, das jeder Interessierte aus dem Netz fischen kann, insgesamt zu sichten und zu bewerten...
Hier wird dem Souverän was vorgegaukelt, und zwar zunehmend immer schlechter, da durchschaubarer.
Vielleicht sollte einem gerade deshalb Angst und Bange werden, da die Offensichtlichkeit der dreisten Lügen die da oben nicht mehr kratzt.
Entweder sind die so doof oder sich so sicher, dass denen keiner mehr was kann!

Die offene Gesellschaft und Ihre Feinde
Karl Poppers Hauptwerk von 1945 ist ja vor allem eine Streitschrift wider den totalitären Regimes der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts, also Bolschewismus, Faschismus und Nationalsozialismus. Popper ist aber auch Begründer das kritischen Rationalismus (Falsifikationismus), wonach „Wahrheit“ niemals positiv bewiesen werden, sondern nur widerlegt werden kann.
Popper bezog sich auf die Naturwissenschaften, aber auch gesellschaftlich besteht ein Bedürfnis nach „Wahrheit“. Als Institute, die sich einer gesellschaftlichen „Wahrheit“ verpflichtet sehen, wären einmal das Rechtswesen und der Journalismus zu nennen, aber auch ein parlmentarischer Untersuchungsausschuss muss hinzugezählt werden.
Mit der im Artikel erwähnten Kapitulation im Fall Amri, muss man zwangsläufig folgern, dass die Organe des Staatsschutzes als Feinde einer offenen Gesellschaft zu klassifizieren sind. Diese haben per Definition die Möglichkeit, gesellschaftliche „Wahrheiten“ zu konstruieren, die nicht mehr hinterfragt werden können.

Gewonne! Diesmal sind nicht einmal genug Unterlagen
geleakt worden, das Leck im Wasserkopf ist gestopft.
BRD adeehee

systembedingte Hindernisse
Hallo,
Allerdings sei der Ausschuss an Grenzen gestoßen, an "systembedingte Hindernisse", wie dem Quellen- und Methodenschutz der Dienste.
Und dann sieht man, warum das nie klappen kann, mit Untersuchungsausschüssen:
Sobald ein "Geheimdienst" involviert ist, bleiben wichtige Vorkommnisse im Geheimen, bedingt durch einen wirklich nicht nachvollziehbaren Grund: Dem Quellen und Methodenschutz.
Also brauchen Geheimdienste nie sagen, woher und wie sie bestimmte Informationen bekommen.
Und das einem Dienstherrn entgegen, der sich Innensenator oder Innenminister nennt ?
Warum brauchen sie es nicht ? Weil sie Methoden nutzen, die sie garnicht, dem Recht nach, nutzen dürfen ?
Weil sie Informationen nutzen, die sie auch nicht haben dürfen ?
So konstruiert man einen Staat im Staat und nennt das dann Systembedingt ?
Dann muss eben das System geändert werden.

Einen bemerkenswerten Innensenator haben sie da in Berlin.
Demos, die ihm nicht passen, versucht er zu verbieten. Wenn Nazis dagegen eine Sondererlaubnis für eine Demo innerhalb der Bannmeile möchten, so ist das für ihn kein Problem. Den Terroranschlag vom Breitscheidplatz hilft der Innensenator zu vertuschen.
Und dieser Innensenator bleibt im Amt?

Die drei Kategorien der Verschwörungstheorien
Kategorie 1: Absurdes
Kurzbeschreibung: Evidenzwidriger Quatsch. Seine Verbreitung dient vor allem dem Lächerlich-Machen von “Verschwörungstheoretikern”.
Beispiele:
1) Echsenmenschen aus dem Weltall beherrschen die Welt
2) die Erde ist eine flache Scheibe
Kategorie 2: Cover-up Stories
Kurzbeschreibung: Über eine Geschichte soll nicht gesprochen werden. Sie ist jedoch zu gross, um sie geheim zu halten. Also erfindet die Propaganda eine ähnliche Geschichte, die die Diskussion an sich zieht, die man aber leicht lächerlich machen kann: die Cover-up Story. Jeder, der über die Cover-up Story spricht, wird diskreditiert. Von jedem, der über die damit zugedeckte Geschichte sprechen möchte, wird behauptet, er spreche über die Cover-up Story. Damit macht man ihn auch lächerlich.
Beispiele:
1) Kinderschänder Epstein erpresst zusammen mit Zuhälterin Maxwell die US-Elite, indem sie junge Mädchen zur Prostitution abrichten und zuführen. Dann kommen die Forderungen unter Androhung, das öffentlich zu machen und den jeweiligen Kunden gesellschaftlich zu vernichten.
Cover-up Story: Pizza Connection.
2) Skunk works-Testgelände in der Area 51. Im Rahmen von Lockheed Martin's Advanced Development Programs (ADP) werden Geheimentwicklungen wie die Spionageflugzeuge U-2 und SR-71 entwickelt, oder auch der erste Tarnkappenbomber F-117. Aber auch geheime Flugzeuge müssen getestet werden, was unweigerlich zu Sichtungen durch Anwohner führt.
Cover-up Story: UFO-Landung durch Ausserirdische im benachbarten Roswell.
2) Mit Geoengineering werden Wetter und sogar Klima manipuliert. Die Staaten schliessen einen Vertrag zur Regulierung. Patente werden angemeldet. Immer wieder werden Experimente im Feldversuch durchgeführt.
Cover-up Story: Chemtrails.
Kategorie 3: Evidente Verschwörungen, oft um grosse Verbrechen zu verdecken
Kurzbeschreibung: Die Wahrheit ist grotesk, aber eben wahr. Mit dem Framing “Verschwörungstheoretiker” wird währenddessen jeder diskreditiert, der auf sie hinweist. Sobald Fakten geschaffen sind, wird die Wahrheit akzeptiert, wenn nichts mehr dagegen unternommen werden kann. Sollen basierend auf der Geschichte weiter Fakten geschaffen werden, wird weiter jeder diskreditiert und lächerlich gemacht, der auf sie hinweist, bis kein Bedarf mehr besteht.
Beispiele:
1) Das Mädchen Nayirah as-Sabah erzählt vorm US Congress und vor der UNO, wie irakische Soldaten Babys ermodeten im Krankenhaus in Kuwait, in dem sie gearbeitet habe. Darauf hin erklären die USA Irak den Krieg. Die Geschichte ist von einem US-Propagandaunternehmen im Auftrag erfunden worden. Das Mädchen ist die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA und war nie Krankenschwester. Der Krieg ist dagegen echt, und hunderttausende Menschen sterben.
2) Das “Twittermädchen” Bana Alabed beginnt im Alter von 7 Jahren angeblich damit, live aus dem Kriegsgebiet in Syrien zu berichten. Der Account wird von Twitter entgegen der Mindestaltersgrenze bestätigt. Das Mädchen berichtet angeblich aus dem Gebiet, in dem die Islamisten herrschen, die einem Mädchen keine Schulbildung zugestehen. Das Mädchen tweetet in fehlerfreiem Englisch in britischer Schreibweise. Auch während der Kämpfe gibt es nie Netzprobleme. Später behauptet die Mutter, sie habe für ihre Tochter getweetet. Im Fernsehinterview spricht die Tochter nur Arabisch, die Mutter sehr gebrochen Englisch. Die kleine Bana wird auf der Homepage einer britischen PR-Agentur als Kundin geführt.
3) Der Internationale Währungsfonds veröffentlicht eine Studie darüber, was mit der Bargeldabschaffung ökonomisch und politisch errreicht werden kann. In der Studie wird empfohlen, die Bargeldabschaffung Schrittweise einzuführen in Salamitaktik, um Widerstände aus der Bevölkerung möglichst zu vermeiden. Die meisten Staaten, auch Deutschland, setzen die ersten Schritte dazu um. Der Widerstand bleibt wie vorhergesagt klein. Weitere Schritte werden umgesetzt und Weiteres geplant. Im Interview im Magazin “Skeptiker” behaupten der Interviewer und die Propagandistinnen Katharina Nocun und Pia Lamberty, die geplante und teilweise bereits umgesetzte Bargeldabschaffung sei eine Verschwörungstheorie. Sie behaupten das evidenzwidrig, denn die Fakten der Bargeldabschaffung sind noch nicht vollständig geschaffen. Das Verächtlichmachen aller, die darauf hinweisen, wird noch gebraucht.

In welche Kategorie gehört nun, dass Anis Amri nicht der Täter vom Breitscheidplatz sein kann?
 
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Wurde wohl zu heiss die Sache.. ?
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Anschlag Breitscheidplatz: Immer neue Ermittlungskomplexe

14. September 2020 Thomas Moser

Während die Sicherheitsbehörden im Untersuchungsausschuss des Bundestags behaupten, das Attentat sei aufgeklärt, müssen sie tatsächlich vielen neuen Hinweisen nachgehen
Der Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin am 19. Dezember 2016 gilt offiziell als aufgeklärt - und doch gibt es immer neue Ermittlungen. Der Tunesier Anis Amri gilt offiziell als der Attentäter, der den LKW in den Weihnachtsmarkt fuhr - warum wird dann seine Akte bei der Generalstaatsanwaltschaft Berlin als geheim behandelt? Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt können vieles nicht erklären - halten aber an ihrer engen Tat- und Täterversion fest.
Die Widersprüche bei der Aufklärung des Anschlages mit zwölf Toten, vielen Verletzten und Traumatisierten werden nicht etwa aufgelöst, sondern im Gegenteil von Seiten der Sicherheitsbehörden geradezu betoniert. Kein Austausch mehr von Argumenten und Fakten, sondern purer Machtkampf um die Deutungshoheit des Ereignisses vom Breitscheidplatz. Das war in der jüngsten Sitzung des Untersuchungsausschusses im Bundestag geradezu mit Händen zu greifen.
Als Zeugen vernommen wurde der bei der Bundesanwaltschaft für die Anschlagsermittlungen verantwortliche Bundesanwalt Horst Rüdiger Salzmann; ein Vertreter des BKA, der zur Führung der Ermittlungs-BAO (Besondere Aufbauorganisation) City gehörte, von dem man aber nur die Initialen erfährt: Erster Kriminalhauptkommissar M.G.; sowie ein Vertreter des Bundesamtes für Verfassungsschutz, der wiederum unter dem Pseudonym "Christoph Hammerstein" auftrat. Drei maßgebliche Bundesbehörden.
Die Befragungen im Bundestag waren zumindest öffentlich. Im Gegensatz zu denen des Untersuchungsausschusses im Abgeordnetenhaus von Berlin, die komplett hinter verschlossenen Türen, obendrein in Räumen des Innensenators stattfinden sollten und die sogar als "geheim" eingestuft wurden. Neben drei Mitarbeitern des Berliner Verfassungsschutzes sollte auch der stellvertretende Generalstaatsanwalt von Berlin, der Leitende Oberstaatsanwalt Dirk Feuerberg, ohne Beisein von Presse oder Opfern vernommen werden. Ebenfalls im Gegensatz zum Bundestag ist im Abgeordnetenhaus normales Publikum seit Corona sowieso nicht mehr zugelassen. Feuerberg persönlich führte die Akte Anis Amri sowie die Akten der V-Personen im Bereich Islamismus. Er war in der Vergangenheit bereits als Zeuge sowohl im Abgeordnetenhaus als auch im Bundestag aufgetreten.
Das Festhalten am angeblichen Alleintäter Anis Amri und die hartnäckige Weigerung, nach weiteren Tätern zu suchen, nährt den Verdacht, dass bestimmte Personen gedeckt werden sollen. Anis A. kann als erster gesicherter Mittäter gelten, wer aber seine Komplizen waren und wer derjenige, der den LKW gesteuert hat, ist weiterhin offen.
Bundesanwaltchaft: Praktisch hat Anis Amri alleine gehandelt, theoretisch ist er aber kein Einzeltäter
Bereits wenige Stunden nach dem Anschlag übernahm die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen. Dort ist Bundesanwalt Salzmann, der auch das für radikal-islamistischen Terrorismus zuständige Referat TE 3 leitet, für das Verfahren verantwortlich. Er war vor vier Wochen bereits im Abgeordnetenhaus als Zeuge befragt worden.
Salzmann vertrat die bekannte doppelte Linie seines Hauses, die in etwa so lautet: Praktisch hat Anis Amri alleine gehandelt, theoretisch ist er aber kein Einzeltäter. Man habe keine Mittäter oder Helfer am Tatort feststellen können, so Salzmann. Zugleich müsse man aber offen lassen, ob es Mittäter oder Helfer gegeben habe, ausschließen könne man sie nicht.
Mit dieser Sowohl-als-auch-Formel reagiert die oberste Strafverfolgungsbehörde einerseits auf die fundierten Einwände seitens der Parlamentarier, die ein mehrfaches Personennetz ausfindig gemacht haben, in dem sich Amri bewegte. Zugleich wertet die Bundesanwaltschaft (BAW) aber auch Indizien und Verdachtsmomente ab, die zu möglichen weiteren Tätern führen. Bestes Beispiel: Bilel Ben Ammar. Obwohl es einen Anfangsverdacht gegen ihn gab und er neben Amri als Beschuldigter ins Mordverfahren aufgenommen wurde, wirkte die BAW dann daran mit, Ben Ammar aus den Ermittlungen und der Untersuchungshaft heraus nach Tunesien abzuschieben.
In die Entscheidung war laut Salzmann "mit Sicherheit" Behörden-Vize Thomas Beck eingebunden, wahrscheinlich aber auch Generalbundesanwalt Peter Frank persönlich. Allerdings bekam das Haus eine entsprechende Weisung vom über ihm stehenden Bundesministerium für Justiz, das damals von Heiko Maas (SPD) geführt wurde. Die Causa Ben Ammar war überall Chefsache.
Bundesanwalt Salzmann bestritt, dass die Abschiebung voreilig gewesen sei. Es habe keine Ermittlungsansätze gegen Ben Ammar gegeben, durch seine Abschiebung sei deshalb auch "kein Schaden" entstanden.
Das sieht nicht nur der Bundestagsausschuss anders, sondern selbst der Berliner Innensenator.
Organisierte Kriminalität
Ein Ermittlungsfeld, zu dem die Ermittler bisher schweigen, betrifft die Organisierte Kriminalität (OK), beispielsweise Drogenhandel. Auch in diesem Bereich bewegte sich Amri zusammen mit anderen nominellen Islamisten. Bekannt ist, dass es Berührungspunkte zum A.-Ch.-Clan in Berlin gab.
Im Frühjahr 2020 wurde öffentlich, dass die Bundesanwaltschaft seit Herbst 2019 ein bislang unbekanntes Verfahren führt, das unter dem Namen "Opalgrün" laufen soll. Danach soll ein ehemaliger Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) in Mecklenburg-Vorpommern ausgesagt haben, Anfang 2017 habe ein V-Mann berichtet, dass Amri in Berlin nach dem Anschlag möglicherweise Helfer hatte. Sie sollen Mitglieder einer arabischen Großfamilie sein.
Die Frage ist, ob sie ihm bei der Flucht geholfen haben. Der V-Mann soll in diesem Kontext außerdem von einer Verbindung mit einem Waffenhändler in Norddeutschland gesprochen haben. Dabei handelt es sich möglicherweise um einen Mann, der auch mit der bewaffneten Prepperszene und Leuten der Uniter-Loge in Kontakt steht. Die Aussagen des V-Mannes sollen damals die Breitscheidplatz-Ermittler BKA und BAW nicht erreicht haben.
Als der Abgeordnete Benjamin Strasser (FDP) den Zeugen Salzmann nach dem Stichwort "Opalgrün" fragte, reagierte der nervös. Dazu habe er keine Aussagegenehmigung. Worum es sich dabei handle, wollte Strasser wissen. Er mache dazu keine Aussage, so Salzmann. Strasser: "Wegen?" - Salzmann: "Laufender Ermittlungen." - Strasser: "Waren die damals bekannt?" - Salzmann: "Wenn ich das beantworten würde, würde ich auch beantworten, ob sie heute bekannt sind. Deshalb sage ich dazu nichts."
Auch als die Abgeordnete Martina Renner (Linkspartei) nachfragte, ob es sich bei "Opalgrün" um einen Zusammenhang von OK ("Opal") mit Islamismus ("grün") handle, blieb Salzmann zugeknöpft: Das seien Mutmaßungen.
Auch den BKA-Vertreter und Ersten Kriminalhauptkommissar (EKHK) M.G. wollte der Ausschuss später nach dem "Opalgrün"-Verfahren fragen. Nun intervenierte sofort die Vertreterin der Bundesanwaltschaft und erklärte, dazu dürfe der Zeuge keine Angaben machen. Klar war damit immerhin, dass er Angaben machen kann. Ausschussmitglied Strasser hakte nach: "Keine Angaben: Weil Sie in den Ermittlungen eingesetzt sind?" - BKA-Mann M.G.: "Das darf hier nicht zur Sprache kommen. Ich bin involviert, ja." - Strasser: "Sie ermitteln."
Man staunt: Einem Organ, das einen hoheitlichen Auftrag zur Untersuchung eines Terroranschlages hat, wird ein bestimmter Bereich des Gesamtermittlungskomplexes mit der Begründung vorenthalten: "Laufende Ermittlungen." Hätte das Gültigkeit, dürfte es noch gar keinen Untersuchungsausschuss geben. Schließlich wird an vielen Punkten nach wie vor ermittelt.
Der Bundestagsausschuss hat zu dem Sachverhalt "Mecklenburg-Vorpommern/Opalgrün" bisher nur ein paar Seiten vorliegen, die obendrein an mehreren Stellen geschwärzt sind. Die Abgeordnete Renner formulierte den Eindruck, dass Erkenntnisse vor dem Ausschuss "versteckt" werden, auch durch die Bundesanwaltschaft.
Im Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses wurde Ende August Innensenator Andreas Geisel ebenfalls nach "Opalgrün" gefragt. Der antwortete, davon wisse er nichts. War die jüngste Sitzung am 11. September vielleicht auch deshalb "geheim" eingestuft, weil es unter anderem um den Vorgang "Opalgrün" gehen sollte? Oberstaatsanwalt Feuerberg wusste jedenfalls bereits im Sommer 2016 um die Beziehung Amris zum A.-Ch.-Clan, also auch um die Vermischung von gewaltbereiten Dschihadisten mit der Organisierten Kriminalität.

weiter hier https://www.heise.de/tp/features/Anschla...92602.html

einige Kommentare:

Immer wieder weise ich auf die offizielle Darstellung hin
die von der Bundesanwaltschaft stammt und den Untersuchungsausschüssen als Grundlage dient.
Und genau diese zeigt durch nur enorme Ungenauigkeiten ("gegen 20 Uhr", "nach 60 bis 80 Metern") und sogar Falsches ("von der Kantstraße kommend" - wäre eine 180°-Kurve - ja, es ist die Straße, von der das anonyme Dash-Cam-Fahrzeug den am Weihnachtsmarkt vorbeifahrenden LKW gefilmt und der BILD zur Verfügung gestellt worden sein soll), eine bewusste Täuschung der Politiker oder im Verbund mit ihnen der Öffentlichkeit.
Es verdichtet sich immer mehr die Erkenntnis, auch auf Grund des Fehlens jederzeit zu befragender Augenzeugen, von Überwachungsvideos und polizeilichen Protokollen, die es zuhauf geben müsste, dass hier entweder eine Crisis-Übung mit genau dem von der Bundesanwaltschaft vorgetragenen, also offiziell beauftragten Szenario durchgeführt, aber dann zweckentfremdet wurde oder sogar ein Anschlag durch eine Crisis-Firma (Kommandozentrale vor Ort - der gelbe Bus) dargestellt wurde.
Und mir persönlich scheint es so, dass deutsche Politiker gar nicht eingeweiht waren, wie die zögerlichen Reaktionen der Politiker nahelegen. Die Umwidmung einer Crisis-Übung scheint eine Aktion vor allem oder mit Hilfe von internationalen Medien zu sein (überraschend viele Journalisten vor Ort, der international sofort als "Berlin" zu erkennnen ist) und befreundeten Geheimdiensten.
Die deutschen Politiker müssen das nun wieder gerade biegen, aber dabei nicht die Medien und Geheimdienste bloßstellen. Dabei erzeugen sie eine "Beweiskette", bei der schon die einzelnen Glieder brüchig sind:
- Amri mit 14 Geheimdiensten bekannten Identitäten! Welche ist echt, wer ist Amri? Ist er eventuell nur ein Geheimdienst-Phantom; z. B. zu Verwirr- oder Ablenkungszwecken?
- keine Augenzeugen der Tat durch Amri
- keine oder merkwürdig gefundene DNA-Spuren
- keine Identifikation des angeblich getöteten Amri durch deutsche Behörden in Italien
- keine Identikation der Waffe Amris, sollte er wirklich eine bei seinem Tod besessen haben
- wenn der polnische LKW-Fahrer tatsächlich durch eine Waffe getötet worden ist und Amri tatsächlich eine bei sich gehabt hatte und diese sogar zu forensischen Untersuchungen nach Deutschland geschickt worden war, war es immer noch ein Leichtes, sie auf dem Dienstweg auszutauschen. Wo ist sie jetzt?
Aber immer noch ist die offensichtlich falsche offizielle Darstellung der Bundesanwaltschaft ein schlagender Beweis, dass der Anschlag nicht, wie von den Medien verbreitet, stattgefunden hat!

Der Anschlag war gut und richtig
zumindest für die "Sicherheits"-politiker und die Apologeten des global operierenden und bestens organisierten islamradikallen Terrorismus. Wie lange musste D warten, bis endlich bewiesen war, das wir alle in größter Gefahr schweben? Monatelang wurde von Terroranschlägen berichtet, die dann doch keine waren. Fußballstadien wurden geschlossen, mit einem Beil bewaffnete Psychiatripatienten wurden zu Topterroristen des IS und Münchner Amokläufer reichten, um in Bayern den Notstand auszurufen und die BW in den Alarmzustand zu versetzen (ok, ich übertreibe). Dann, endlich, Gott seis gedankt, der erlösende Tag, endlich auch in D ein Anschlag. Endlich konnten alle wieder beruhigt schlafen, denn nun war klar: wir alle leben in größter Gefahr, wir alle sind potentielles Ziel, der wohl gefährlichsten und weitreichensten Terrororganisation in der Menschheitsgeschichte.... Und danach? Nix mehr...eben Ruhe....
 
Antworten
Der Moser geht einen auf den Sack. Ist nicht in der Lage, einen Sachverhalt in zwei Sätzen darzulegen.
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www.heise.de/tp/features/Versteckspiel-um-Polizeispitzel-VP01-4903576.html

Versteckspiel um Polizeispitzel VP01

Kurz vor Sitzungsbeginn hatte das Innenministerium in Düsseldorf per Fax an das Gericht noch einmal die Sperrerklärung bezüglich einer Vernehmung des Zeugen erneuert. Die Justiz muss sich der Exekutive beugen.
-----
Der Staat möchte nicht, daß in der Sache Amri weiter rumgestochert oder die  Islamistenszene bei Tageslicht betrachtet wird. Des Staates Wille geschehe.

(NSU-Forum)
 
Antworten
Amris Handys und SIM-Karten

21. September 2020 Thomas Moser

Im Untersuchungsausschuss des Bundestags finden die Ungereimtheiten zum Anschlag vom Breitscheidplatz kein Ende
Etwa 20 Stunden nach dem Anschlag, am Nachmittag des 20. Dezember 2016, soll festgestanden haben, dass es der Tunesier Anis Amri war, der mit dem LKW in den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz gerast war. Doch fast vier Jahre später, am 17. September 2020, finden Mitglieder des Untersuchungsausschusses im Bundestag die nächsten Ungereimtheiten, die damit nicht zusammenpassen wollen.
Es geht um zwei Mobiltelefone, die Amri gehört haben sollen. Das eine, ein rotes Klapphandy der Marke Samsung älteren Datums, lag in der Fahrerkabine des LKW. Das andere, ein internetfähiges Smartphone der Marke HTC, steckte außerhalb in einem Loch der vorderen Fahrzeugkarosserie.
Der Fundort ist schon Rätsel genug. Dass das Gerät infolge des Unfalls dorthin gelangt sein könnte, schließen alle Ermittler aus. Es muss irgendjemand dorthin gelegt haben. Nur wer und mit welcher Absicht? Die Ermittler mutmaßen, das Telefon habe ursprünglich ebenfalls in der Fahrerkabine gelegen, sei, als der tote polnische Speditionsfahrer geborgen wurde, herausgefallen und dann von jemandem in besagtes Loch gesteckt worden. Eine Version mit nicht allzu großem Beweiswert.
Die Frage ist umso wichtiger, als besagtes HTC-Handy das zentrale Beweisstück für die Täterschaft Amris sein soll. Durch die Geodaten kann belegt werden, dass das Handy in den 20 Minuten vor der Tat mit dem LKW mitgefahren ist. Während der Fahrt soll der Fahrer noch mit einem Vertreter des Islamischen Staates (IS) gesprochen haben und von ihm psychisch unterstützt worden sein.
Fehlende oder zur Tatzeit nicht verwendete SIM-Karten
Jetzt haben die Ausschussmitglieder der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen entdeckt, dass in dem alten, roten Samsung-Klapphandy keine SIM-Karte steckte, es also telekommunikativ nutzlos war. Und dass, zweitens, in dem HTC-Handy zwar eine SIM-Karte steckte, die aber am Tattag gar nicht benutzt wurde. Die gefundene SIM-Karte wurde in dem HTC-Handy ausschließlich an einem Tag benutzt, am 15. Dezember 2016, vier Tage vor der Tat.
Was passierte mit den eigentlichen zwei SIM-Karten? Wie fand die angebliche Kommunikation mit dem sogenannten IS-Mentor auf der Anfahrt zum Breitscheidplatz statt?
Das rote Klapphandy benutzte Amri nach Meinung der Ermittler für seine privaten und familiären Kontakte sowie für seine Drogengeschäfte. Das internetfähige HTC-Smartphone sei sein "Terror-Handy" gewesen, so Kriminalhauptkommissar A. Sch. vom Bundeskriminalamt (BKA) bei seiner Befragung im Untersuchungsausschuss. Mit diesem Gerät sei er auch mit dem IS in Kontakt gewesen. Er habe dafür immer wieder offene Internet-Netze genutzt. Kommunikationen über WLAN würden sich der Live-Telefonüberwachung entziehen.
Das HTC-Handy hatte ein Schweizer Tourist in Berlin Ende September 2016 als gestohlen gemeldet. Drei Tage zuvor war die Telefonüberwachung Amris durch das LKA Berlin ausgelaufen. Seltsam ist, dass der Bestohlene eine Adresse angab, wo er gar nicht wohnt. Anfang Oktober 2016 soll Amri das HTC-Handy dann von einem Bekannten erworben haben.
Über das HTC-Handy und seinen Google-Account sollen nach dem Anschlag rückwirkend Amris Bewegungsdaten sowie seine Kommunikation mit jenem IS-Mentor kurz vor der Tat sichergestellt worden sein.
Die Version der Staatsanwaltschaft führt zu vielen Fragen
Aus dem Mund des stellvertretenden Generalbundesanwalts Thomas Beck hörte sich das im Juli 2017 vor dem Innenausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin so an, nachzulesen im Wortprotokoll der Sitzung:............

weiter https://www.heise.de/tp/features/Amris-H...06339.html
 
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Zitat:Das HTC-Handy hatte ein Schweizer Tourist in Berlin Ende September 2016 als gestohlen gemeldet. Drei Tage zuvor war die Telefonüberwachung Amris durch das LKA Berlin ausgelaufen. Seltsam ist, dass der Bestohlene eine Adresse angab, wo er gar nicht wohnt. Anfang Oktober 2016 soll Amri das HTC-Handy dann von einem Bekannten erworben haben.

Waffe aus der Schweiz, Handy aus der Schweiz, am gleichen Tag Anschlag in der Schweiz... es wird Zeit, diese Schweizer Spuren systematisch in den Blick zu nehmen.

Zur Frage Kommunikation ohne Simcard: Kann der Scania eine Internetverbindung gehabt haben?
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Amri: Gepflanzte Beweise wieder mal wahrscheinlich

Welch Überraschung, wer hätte denn vermuten können, dass auch im Fall Breitscheidplatz/Amri Beweise auftauchten und andere Beweise verschwanden?
Tja nun… eigentlich jeder, der die Märchen vom nachgefundenen Ausweis in der Fahrerkabine und von plötzlich aufgetauchten Handys kennt.
Neu sind allerdings die Details zu den Amri-Handys, die -so sie denn die Aktenlage korrekt wiedergeben- deutliche Manipulationsindizien darstellen, welche ursächlich beim Sicherheitsapparat zu verorten sind, so wie man das bereits aus zahlreichen anderen „Terrorermittlungen“ kennt.
Beweismanipulationen seitens der Ermittlungsbehörden damals wie heute?
Immer wieder fällt dabei die Dreistigkeit bzw. die Plumpheit auf, mit der dabei vorgegangen wird, getreu dem Motto „fällt eh kaum auf, und falls doch, egal, niemand wird dafür belangt“.

Offiziell nennt man das dann „brutalst mögliche Aufklärung“, die -wieder mal- an „systembedingten Hindernissen“ gescheitert ist.
Amri-Ausschuss stösst auf systembedingte Hindernisse und gibt auf
Und da es auch keine funktionierende Gewaltenteilung gibt samt unabhängiger Staatsanwaltschaften, wird das Versagen institutionalisiert und das Recht gebeugt...........

weiter http://arbeitskreis-n.su/blog/2020/09/23...cheinlich/
 
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Deutschland einig Amri-Land: V-Leute ohne Ende

[Bild: 201005_moser_v-leute_amri.png]

Der Speichel schrieb jüngst in das Internet hinein:
Der Dresdner AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Maier wird vom Verfassungsschutz als Rechtsextremist geführt.
Soso. Der Verfassungsschutz führt also einen Bundestagsabgeordneten. Als Rechtsextremisten. Stelle ich mir sofort zwei Fragen. Wie heißt der Führungsoffizier? Wen führt der Verfassungsschutz im Bundestag als Linksextremisten? Ein paar Vorschläge hätte ich. Die tun hier nichts zur Sache.
Apropos V-Leute. Moser v-leutet, also irrlichtert wieder mal im Amri-Dschungel. Wer die V-Leute waren geht ihn nichts an. Das gehört zum grundgesetzlich geschützten Privatbereich des Informantenlebens. Oder wie die Bundesregeirung regelmäßig in die multiple choice Felder in den Quizbögen der Abgeordneten ankreuzt: Zu V-Leuten weiß die Bundesregierung nix, da könnwa uns nicht äußern.
Eine Auskunft über die Anzahl beziehungsweise über den Umfang der in der Frage angesprochenen Fälle kann daher nicht erteilt werden.
Nun zu Moser.
Wer waren die V-Leute im Umfeld von Amri?
Das ist völlig Banane.
@anmerkung würde titeln: Das Amri-Attentat ist schlussgestrichen.
Das ist völlig korrekt.
Schauen wir uns wenige Zeilen von Moser an, dann wird das sehr deutlich. Anfang und Ende seines Textes sind da völlig ausreichend. Dazwischen geht es völlig chaotisch zu, unlogisch, als wenn der Text in der Drucksitua­tion des Vollführens einer perfekten Übung auf dem Trampolin gedichtet wurde.
Selbst wenn Moser eine völlig falsche Ausgangsthese eines Textes her­nimmt, so läßt sich diese immer noch in sich logisch und in zeitlicher Abfolge korrekt abhandeln, nur daß der Text dann in Beliebigkeit ausartet.
Wenn jene Organe, die Sicherheit garantieren sollen und dafür mit weitgehenden Vollmachten ausgestattet sind, einen Anschlag gerade nicht verhindern, ist ihre Geschäftsgrundlage entfallen.
Blödsinn. Die Geschäftsgrundlage von BND steht in einem Bundesgesetz, die von BfV bzw. LfV in Bundes- und Landesgesetzen. Zur Geschäfts­grund­lage gehört auch das Dokument mit den
Richtlinien für die Zusammenarbeit der Verfassungsschutzbehörden, des Bundesnachrichtendienstes (BND), des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), der Polizei und der Strafverfolgungsbehörden in Staatsschutz­angelegenheiten (= Zusammenarbeitsrichtlinien) vom 18. September 1970 in der Fassung vom 23. Juli 1973, in Kraft getreten: 26. Juli 1973.
§11 (2) Halten Verfassungsschutzbehörde, Bundesnachrichtendienst oder Militärischer Abschirmdienst aus operativen oder sonst gewichtigen Gründen einen Aufschub der polizeilichen Ermittlungstätigkeit für gebo­ten, so setzen sie sich unmittelbar mit der zuständigen Staatsan­walt­schaft in Verbindung und verständigen hiervon unverzüglich die Polizei. Diese hält auf Weisung der Staatsanwaltschaft mit den weiteren Ermittlungen inne.
Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Den Abgeordneten in den Untersuchungsausschüssen wurde die praktische Umsetzung dieser Richtlinien defacto in jeder Sitzung vorgeführt. War ja beim „NSU“ nicht anders. Auch da zerrte man die Volkszertreter immer schön die Leimspur lang.
Nun noch der letzte Absatz, da dazwischen nur chaotisches Wortgeklingel aneinandergereiht wurde.
Wer sind die V-Leute im Umfeld oder gar in den Reihen der Attentäter? Die Antwort könnte erklären, warum allen Widersprüchen zum Trotz offiziell nur der Tunesier Amri der Täter vom Breitscheidplatz gewesen sein soll. Dass Ex-BfV-Chef Maaßen am 8. Oktober zum „Nestbeschmutzer“ wird und für Aufklärung sorgt, darf bezweifelt werden.
Was für ein Tagträumer.
Die Antwort könnte aber auch rein gar nichts erklären. War ja beim NSU auch so. So viele V-Leute, aber erklärt hat das exakt Null, Nichts, nado. Außer über 200 Tage Urlaub weiß die Öffentlichkeit nichts über die rest­lichen 4.000 Tage, die die Uwes und Beate in Freiheit verbrachten. Auch das schriftlich vorliegende Urteil geht da nicht einen einzigen Tag drüber hinaus. Das Gericht hat man also auch ordentlich betuppt. Das ist ein bißchen wenig für lebenslänglich. Das macht aber nichts in einer Bananenrepublik.
Die Bundestagsabgeordneten Irene Mihalic (Grüne) und Benjamin Strasser (FDP) haben angekündigt, den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen im Untersuchungsausschuss zum Attentat am Berliner Breitscheidplatz mit „drängenden Fragen“ unter Druck setzen zu wollen.
Schade, daß sowas nicht live auf den Falchbildfernseher übertragen wird. Mehr Staatsschutzstehaufkomödianz geht nicht. Die Mihalic will Maaßen unter Druck setzen. Unter Zuhilfenahme vom Strasser aus der FDP. Quiek, quiek.
Maaßen brachte ein Aussageverbot vom Innenminister mit. Da stand alles drin, was man nicht wissen darf. Und daß es die Polizei verkackt hat, das ist eh eine Binse. Soviel zum umtriebigsten Könntologen von Telepolis.
Sogar die Renner sieht es ein.
Kurzzusammenfassung der Vernehmung HG Maaßen vor dem UA1BT. Fehler haben gemacht: das BKA, das LKA Berlin, das BAMF, das Auswärtige Amt, die Politik. Keinen Fehler hat natürlich das BfV gemacht. Zu allen weiteren Fragen: „sagt mir nichts“

Renner: Man kann Pudding nicht grillen.
Doch.
Mann kann, meint Strasser. Ist halt eine Frage des Könnens.
Doch.
Für diese Ansage werden sie Maaßen steinigen.
Die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus als meine Top-Priorität
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Einen schönen Sonntag auch allen chaotischen Tagträumern.
Josef W. 05.10.2020 09:37
„…aber auch dem Bundeskriminalamt (BKA)“. Und dann: Schweigen.
Wie beim NSU. Moser kann am Offensichtlicien nicht vorbei, verbeißt sich dann aber wieder mit Hingabe an der Behörde, die vom Wesen her schweigsam ist, sein muss und bleiben wird.
Nur nicht danach fragen, wo Antworten sind, gegeben werden müssen und Fakten definitiv schon allein aus offensichtlicher Zuständigkeit in Hülle und Fülle abgreifbar wären.
Es war doch ein BKA-Mann, der Amri nach Berlin chauffierte (Amri hatte bekanntlich keinen Führerschein), und das BKA führte dann die sog. „Ermittlungen“, machte die Spurensicherung usw. Nicht das BfV und nicht das LfV.
Und die ominöse unbekannte Behörde? Natürlich der BND. Der BND hatte Amri doch schon in Sizilien, als er noch eingeknastet war und ein wenig an Matratzen zündelte, unter die Fittiche genommen – und war deshalb auch noch im Inland an Amri dran.
Moser ignoriert das alles und veralbert die TP-Leser wie seit NSU-Zeiten gekonnt mit toten Fährten.
esathegreat 05.10.2020 12:19
Witz
„Der Vertreter des Bundesinnenministeriums (BMI) intervenierte und untersagte die Beantwortung der Frage. Das sei „eingestuft“.
Warum lässt sich das Parlament von der Exekutive Vorschriften machen
andre.hellas 05.10.2020 21:08
Beugehaft für Maas (en)
der UA bringt da nichts! Sind doch die selber Parteien vertreten, die die Bundesregierungen ausmachen. Der Kreis schließt sich so.
Schon die Opfer vom Münchener Oktoberfest und vom NSU wissen, das Sie vom Staat belogen wurden.

11. Oktober 2020 um 15:10 Uhr
„Schon die Opfer vom Münchener Oktoberfest und vom NSU wissen, das Sie vom Staat belogen wurden.“
Auch die Abgeordneten in den PUA wissen/ahnen das. Sogar die meisten Journalisten dürften relativ genau wissen was los ist. Das macht aber nichts, denn es geht um Staatsräson und politische Propaganda.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2020/10/11...ohne-ende/
 
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