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Medien und Blogs zum Thema
(08.03.2019, 12:06)BSB schrieb: Also widerspricht Dr. Vogel ja dem Faktenfinder. Man sieht nach seiner Aussage zumindest den Teil der unmittelbaren Nachtatphase, in der ein Figürchen aus der Kabine springt. Wo springt es hin? Außerdem ist unser Schwenk ja kein langsames Hin-und-her-Bewegen, sondern ein hektisches.
Siehst Du, was ich meine?

Der größere Ausschnitt ist ja übrigens zu Beginn des Kontraste-Videos zu sehen.

Woher stammt die Annahme, daß jemand das Video (von einem Bildschirm?) abgefilmt hat? Ich sehe dafür kein Indiz.

Ja, die Erklärung vom BMI passt noch nicht ganz. Vielleicht hat er  die Herstellung der gezeigten rbb-Videos noch nicht durchleuchtet.

Die Annahme kommt aus unserer Diskussion. Jetzt weiß ich nicht mehr, ob es hier irgendwo geschrieben stand, aber es scheint aus meiner Sicht klar:
Das Video wird von einer großen Leinwand nochmals abgefilmt und dadurch wird u.a. der 'Schwenk' erzeugt.
Aber: es kommt optisch zu einer Verbiegung und Verzerrung im Bereich des Bikini-Hauses (es kippt). Muss es auch, da es jetzt kein 3-dimensionaler Raum ist, der gefilmt wird, sondern die 2-D-Videofläche.
Antworten
(08.03.2019, 09:48)kalter hornung schrieb:
(08.03.2019, 00:15)woodybox schrieb: Ich hätte hier eine spontane Hypothese zu den Behauptungen vom Focus: Merkel wird abgestraft.
[...]

Klingt nicht abwegig, aber: Warum sollten ausgerechnet die Amerikaner die dilettantischen Deutschen mit Wissen über einen staatsterroristischen Akt unter Druck setzen (sei das Ereignis nun real geschehen oder komplett inszeniert), wenn das westliche Terrormanagement maßgeblich von den USA inspiriert ist und der Counter Terrorism als Ganzes schweren Schaden nehmen würde? Immerhin haben die Unsrigen zu den Kapriolen der "Verbündeten" bisher brav geschwiegen und jeden Blödsinn unterstützt. Das leuchtet mir nicht ganz ein.

Dem stimme ich grundsätzlich zu, habe das ja auch woanders gesagt: ein solcher Erpressungsversuch bärge die Gefahr, dass der ganze false-flag-Laden der letzten Jahre in die Luft fliegt. Aber als erstes Probleme bekommen würde Merkel, die anderen Terrorattacken würden erst später in den Fokus kommen. Bis dahin hätte man in Washington und Langley Zeit, sich etwas überlegen.

Mir ist schon klar, dass ich hier im Nebel stochere, wie jeder andere auch, inklusive RT. Aber ich halte die Hypothese mal im Auge.
Antworten
Ich habe mir grad mal ein schon eingestelltes Video aus dem Forum angeschaut,
der Ton des gesamten Kanals tifany topp scheint beschädigt.
Kann man das reparieren? Ansonsten mal nach einem noch intakten Exemplar suchen....





Gut, daß es auch Untertitel dazu gibt :-)

Interessante Personen, auch im Hintergrund.
Waleed Adnan...war er nur Passant?
Das Mädchen, das betont, daß es kein Vertrauen mehr in die Sicherheitskräfte hat!!!

Und zu guter Letzt erzählt Waleed ? oder auch Standbetreiber Jorge Luis Capristantelo? , daß er niedergeschlagen wurde "durch eine in sich zusammenfallende Verkaufsbude" und dann bemerkte, daß plötzlich viele Personen am Boden lagen und sich nicht mehr bewegten.

Bei 0:48 taucht da Shufan Huo im Bild auf?

Und wer sind die Männer  ab 0:50 im Hintergrund ?
Antworten
https://www.bild.de/news/inland/news-inl...7787957856

Was wusste der Geheimdienst über den Attentäter?
Amri-Auschuss will BND-Beamte aus Marokko vorladen

von: PETER HELL veröffentlicht am 08.03.2019 - 17:38 Uhr

Berlin – Wie ernst nahmen bundesdeutsche Sicherheitsbehörden Hinweise des marokkanischen Geheimdienstes über den Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri? Um das zu klären, will der Untersuchungsausschuss des Bundestages zeitnah Beamte des Bundesnachrichtendienstes (BND) und des Bundeskriminalamtes (BKA) befragen.

Nach BILD-Informationen soll es sich dabei um Mitarbeiter der beiden Behörden handeln, die als Verbindungsbeamte in Marokko stationiert sind. Die Aussagen der Beamten könnten möglicherweise etwas mehr Klarheit in den Informationsaustausch zwischen den bundesdeutschen und marokkanischen Behörden liefern. Und vielleicht die Frage beantworten, ob durch eine bessere Zusammenarbeit der Attentäter Anis Amri (24) womöglich hätte gestoppt werden können.

Laut der Deutschen Presse-Agentur informierte der marokkanische Geheimdienst im September und Oktober 2016 das Bundeskriminalamt über Amris Verbindung in die radikal-islamistische Szene in Deutschland. Die Marokkaner baten damals die deutschen Behörden um weiterführende Informationen über den Tunesier. Das blieb offenbar aus.

Im Untersuchungsausschuss wurde bekannt, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz sich nicht weiter mit den marokkanischen Behörden austauschte. Stattdessen informierte der Verfassungsschutz lediglich den amerikanischen Geheimdienst CIA.

Benjamin Strasser (32), FDP-Obmann im Untersuchungsausschuss, sieht darin ein schweres Versäumnis. Der Politiker zu BILD: „Weshalb erfolgte keine Rückfrage zu den Hinweisen aus Marokko, sondern bei einem anderen ausländischen Geheimdienst? Mich beschleicht zunehmend der Eindruck, dass man den Hinweisen aus Marokko fatalerweise nicht die Aufmerksamkeit geschenkt hat, die damals dringend geboten gewesen wäre.“

Warum haben die deutschen Behörden nicht weiter mit den marokkanischen Behörden kooperiert? Eine Befragung der deutschen Verbindungsbeamten aus Marokko könnte für Aufklärung sorgen.
Auch die bislang ungeklärte Rolle des Tunesiers Bilel Ben Ammar (28) bleibt weiterhin rätselhaft. Der Tunesier hatte kurz vor dem Attentat noch Kontakt zu Anis Amri, war offenbar mit ihm befreundet. Laut „Focus“ soll Ammar Mitarbeiter des marokkanischen Geheimdienstes gewesen sein. Sein angeblicher Auftrag: Amri und dessen Umfeld auszuspionieren. Doch so richtig ist seine mögliche Mittäter-oder Mitwisserschaft nie geklärt worden.

Bilel Ben Ammar wurde von den Behörden am 1. Februar 2017 in sein Heimatland Tunesien abgeschoben. Gerade einmal sechs Wochen nach dem Attentat auf dem Weihnachtsmarkt.

Benjamin Strasser zu Bild: „Wir wollen ihn so schnell wie möglich befragen. Wenn er nicht nach Deutschland kommen kann, würden wir zur Befragung auch nach Tunesien fahren.“ Es gibt nur ein Problem: Niemand weiß, wo genau sich Bilel Ben Ammar in Tunesien aufhält.
Antworten
(09.03.2019, 00:58)fhh schrieb: https://www.bild.de/news/inland/news-inl...7787957856

Was wusste der Geheimdienst über den Attentäter?
Amri-Auschuss will BND-Beamte aus Marokko vorladen

von: PETER HELL veröffentlicht am 08.03.2019 - 17:38 Uhr

Berlin – Wie ernst nahmen bundesdeutsche Sicherheitsbehörden Hinweise des marokkanischen Geheimdienstes über den Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri? Um das zu klären, will der Untersuchungsausschuss des Bundestages zeitnah Beamte des Bundesnachrichtendienstes (BND) und des Bundeskriminalamtes (BKA) befragen.

Nach BILD-Informationen soll es sich dabei um Mitarbeiter der beiden Behörden handeln, die als Verbindungsbeamte in Marokko stationiert sind. Die Aussagen der Beamten könnten möglicherweise etwas mehr Klarheit in den Informationsaustausch zwischen den bundesdeutschen und marokkanischen Behörden liefern. Und vielleicht die Frage beantworten, ob durch eine bessere Zusammenarbeit der Attentäter Anis Amri (24) womöglich hätte gestoppt werden können.

Laut der Deutschen Presse-Agentur informierte der marokkanische Geheimdienst im September und Oktober 2016 das Bundeskriminalamt über Amris Verbindung in die radikal-islamistische Szene in Deutschland. Die Marokkaner baten damals die deutschen Behörden um weiterführende Informationen über den Tunesier. Das blieb offenbar aus.

Im Untersuchungsausschuss wurde bekannt, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz sich nicht weiter mit den marokkanischen Behörden austauschte. Stattdessen informierte der Verfassungsschutz lediglich den amerikanischen Geheimdienst CIA.

Die "ePost" aus Marokko war auch Thema im GTAZ...hier sind doch Teilnehmer und Entscheidungsträger bekannt, nicht nur die nichtswissende Koordinatorin, die schon "befragt" wurde.
Ausschließlich den CIA informiert...eigentlich kommt doch hier ein passendes Puzzlestückchen nach dem anderen zutage.  


Benjamin Strasser (32), FDP-Obmann im Untersuchungsausschuss, sieht darin ein schweres Versäumnis. Der Politiker zu BILD: „Weshalb erfolgte keine Rückfrage zu den Hinweisen aus Marokko, sondern bei einem anderen ausländischen Geheimdienst? Mich beschleicht zunehmend der Eindruck, dass man den Hinweisen aus Marokko fatalerweise nicht die Aufmerksamkeit geschenkt hat, die damals dringend geboten gewesen wäre.“

Man hat den Hinweisen sehr wohl Aufmerksamkeit geschenkt... aber Marokko hatte vor allem auch Fragen zu AMRI !
Und die wurden einfach nicht beantwortet, jemand hat stattdessen alles an den Großen Bruder weitergeleitet...pflichtschuldigst.

Warum haben die deutschen Behörden nicht weiter mit den marokkanischen Behörden kooperiert? Eine Befragung der deutschen Verbindungsbeamten aus Marokko könnte für Aufklärung sorgen.
Auch die bislang ungeklärte Rolle des Tunesiers Bilel Ben Ammar (28) bleibt weiterhin rätselhaft. Der Tunesier hatte kurz vor dem Attentat noch Kontakt zu Anis Amri, war offenbar mit ihm befreundet. Laut „Focus“ soll Ammar Mitarbeiter des marokkanischen Geheimdienstes gewesen sein. Sein angeblicher Auftrag: Amri und dessen Umfeld auszuspionieren. Doch so richtig ist seine mögliche Mittäter-oder Mitwisserschaft nie geklärt worden.

Aha...wenn aber Ben Ammar schon mit Amri einreiste und sie bis zum Schluß in Verbindung waren, dann hätte der marokkanische Geheimdienst doch seine Infos ständig erhalten. Warum sollte Marokko dann Infos erbitten von uns hier?

Bilel Ben Ammar wurde von den Behörden am 1. Februar 2017 in sein Heimatland Tunesien abgeschoben. Gerade einmal sechs Wochen nach dem Attentat auf dem Weihnachtsmarkt.

Benjamin Strasser zu Bild: „Wir wollen ihn so schnell wie möglich befragen. Wenn er nicht nach Deutschland kommen kann, würden wir zur Befragung auch nach Tunesien fahren.“ Es gibt nur ein Problem: Niemand weiß, wo genau sich Bilel Ben Ammar in Tunesien aufhält.
Ich würde sagen, wir wissen nicht mal ob er überhaupt in Tunesien ist. 
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FOCUS bekräftigt nochmals:

9.3.

Das Totalversagen

FOCUS-Reporter Alexander-Georg Rackow
 
Als FOCUS über ein behördliches Versagen im Umfeld des Attentäters Anis Amri und dessen Hintermanns und Terror-Touristen Bilel Ben Ammar berichtete, empörte das die Republik. Offen bleiben die Fragen: Was wurde vertuscht? Und: Wer ließ es geschehen?

Bundesinnenminister Horst Seehofer, 69, hatte kaum Zeit für Kaffee und Kuchen. An einem Sonntag, kurz nach 16 Uhr, verlangte der Politiker von engsten Mitarbeitern Aufklärung über den FOCUS-Bericht, der am Wochenende die deutschen Sicherheitsbehörden und Seehofer in Aufregung versetzt hatte. Der CSU-Mann wollte es genau wissen: Wurde der Islamist Bilel Ben Ammar, ein Vertrauter des Breitscheidplatz-Attentäters Anis Amri, tatsächlich wenige Wochen nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016 abgeschoben, um ihn vor einer Strafverfolgung in Deutschland zu schützen?
War der Tunesier, der in Berliner Flüchtlingsheimen mit Kindern nachgestellte Hinrichtungen filmte, ein Spitzel des marokkanischen Geheimdienstes, der das Bundeskriminalamt gleich viermal eindringlich vor Attentatsplänen gewarnt hatte? Und hatte Ben Ammar, um Amri bei der Flucht zu helfen, am Breitscheidplatz den im Weg stehenden Sascha Hüsges mit einem Gegenstand in eine spätere Bewusstlosigkeit geprügelt, wie es ein bis heute nicht veröffentlichter Film zeigt?
Causa Ben Ammar war „ein Erdbeben“
Seehofers Sprecherin Eleonore Petermann hatte in der Bundespressekonferenz alle Fragen von Journalisten abgeblockt und dabei einen unglücklichen Eindruck hinterlassen: „Dazu kann ich im Augenblick keine Auskunft erteilen.“ Und: „Das ist mir nicht bekannt.“ Regierungssprecher Steffen Seibert war ebenso wortkarg: Sensible Auskünfte zum FOCUS-Bericht könnten nur im geheimen Gremium zur Kontrolle der Nachrichtendienste erteilt werden.
Im Bundesinnenministerium, sagt ein hoher Regierungsbeamter, habe es gleich nach der ersten FOCUS-Vorabmeldung zur Causa Ben Ammar am vorvergangenen Freitagmorgen „ein Erdbeben gegeben“. Insbesondere Ministerialdirektor Stefan Kaller, Seehofers verantwortlicher Mann für die öffentliche Sicherheit, habe sich „wie Rumpelstilzchen“ verhalten.
Seehofer gelassen, de Maizière lehnt Anfragen ab
Seehofer selbst sei relativ gelassen geblieben, wird berichtet. In Gesprächen mit seinen Staatssekretären und den Chefs der Sicherheitsbehörden habe er auf seinen Vorgänger im Amt, Thomas de Maizière (CDU), verwiesen. Der sei zur Zeit des Terroranschlags Bundesinnenminister gewesen. Die Journalisten sollten deshalb ihn fragen. Doch de Maizière will sich nicht äußern und lehnt Anfragen zum Weihnachtsmarkt-Attentat kategorisch ab.
Neue Ungereimtheiten
Dabei tauchten vergangene Woche neue Ungereimtheiten auf. Ben Ammar hielt sich am 14. Juli 2016, dem französischen Nationalfeiertag, in Nizza auf, als ein islamistischer Terrorist – wie fünf Monate später in Berlin – mit einem Lastwagen in die Menge raste und dabei 86 Menschen ermordete.
Erst Ende März 2017, knapp zwei Monate nach Ben Ammars dubioser Abschiebung, entdeckte das Bundeskriminalamt im Handy-Speicher des Top-Gefährders das Bild eines abfotografierten Tickets. Demnach war Ben Ammar unter einem seiner Decknamen am 7. Juli 2016 um 14 Uhr von Berlin-Schönefeld nach Nizza geflogen. Seltsam: In der penibel geführten BKA-Liste, die neun Reisen von Ben Ammar nach Frankreich dokumentiert, fehlte ausgerechnet der Trip nach Nizza. Ein Versehen? Ein bewusstes Weglassen? Sollten Spuren verwischt werden?
Bilel Ben Ammar, dies wurde vergangene Woche nochmals in Sicherheitskreisen bestätigt, war für den marokkanischen Geheimdienst tätig. Ein hochrangiger Beamter, seit Jahren zuständig für befreundete Nachrichtendienste, sagt: „Der marokkanische Dienst ist hochprofessionell – und zugleich sehr brutal. Die werben jeden Tag Informanten aus dem Maghreb an, gern auch in Exil- und Flüchtlingskreisen in Deutschland.“
Abschiebung im Februar 2017
Ben Ammar wurde am 1. Februar 2017 aus seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Moabit geholt und am gleichen Tag um 9.30 Uhr von Frankfurt/Main aus nach Tunis ausgeflogen. Bereits am 13. Januar hatte die Bundesanwaltschaft der Abschiebung zugestimmt. Wie in einer Trotzreaktion, hielt ein BKA-Beamter am selben Tag in der Akte fest: Amri habe in Bilel Ben Ammar einen Glaubensbruder gesehen. „Es bleibt zu vermuten, dass Bilel Ben Ammar von dem Vorhaben des Amri gewusst hat.“
Auch ein weiteres Dokument belegt, dass Fachleute diese Turbo-Aktion höchst befremdlich fanden. In einem drei Tage vor der Abschiebung verfassten Vermerk von BKA-Beamten heißt es: „Unter Berücksichtigung des engen freundschaftlichen Verhältnisses der beiden Personen (Anis Amri und Bilel Ben Ammar, die Red.), das sich aus den regelmäßigen telefonischen Kontakten ableiten lässt, ist denkbar, dass Ben Ammar Kenntnis über den geplanten Anschlag besaß oder in die Planung und spätere Flucht von Amri eingebunden war.“
Warum wurde Ben Ammar vor dem Anschlag in der Fahndungsdatei gelöscht?
Deutlicher können Ermittler ihre Skepsis gegenüber der Abschiebung eines Gefährders, der ruck, zuck! aus dem Land soll, nicht äußern. Geht man so mit etwaigen Zeugen um, die zum bislang größten islamistischen Terroranschlag auf deutschem Boden etwas liefern könnten? Sagt nicht in jedem Krimi der Kommissar zum Verdächtigen oder Zeugen: „Seien Sie bitte für uns erreichbar, falls wir noch Nachfragen haben.“? Im Fall Ben Ammar galt offensichtlich eine andere Logik.
Die Forderungen aus dem Untersuchungsausschuss, der abgeschobene Tunesier solle in Deutschland oder im Ausland zu den Umständen des Terroranschlags vernommen werden, lösen bei Fachleuten ein mitleidiges Lächeln aus: „Warum sollte ein knallharter Islamist wie Ben Ammar zur Zeugenaussage nach Deutschland kommen, wo er doch eine Strafverfolgung befürchten müsste?“, gibt ein BKA-Experte zu bedenken.
Ben Ammar mit Samthandschuhen angefasst
Der mutmaßliche V-Mann Ben Ammar, der womöglich mit dem Wissen deutscher Behörden agierte, wurde mit Samthandschuhen angefasst. Offensichtlich sollte er nirgendwo anecken oder auffallen. Dies zeigt auch ein anderer Vorgang: Der sportliche Tunesier stand bei der Bundespolizei in der Grenzfahndung. Gespeicherte Datensätze geben Auskunft über etwaige Haftbefehle, Vorstrafen sowie kriminelle oder terroristische Aktivitäten. Am 11. November 2016 fragte die Bundespolizei im Berliner Polizeipräsidium an, ob Ben Ammar in der Grenzfahndung bleiben solle.
Ausgerechnet das für Amri zuständige Anti-Terror-Kommissariat 541 des Berliner Landeskriminalamts antwortete daraufhin, die Zielperson solle aus der Fahndungsdatenbank genommen werden. Am 26. November 2016, 23 Tage vor dem Anschlag, wurde Ben Ammar gelöscht.
Reaktionen von Politikern
Für Konstantin von Notz, Fraktionsvize der Grünen im Bundestag, werden „die Fragen um den Anschlag vom Breitscheidplatz größer und mehr. Die Bundesregierung muss die Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten bezüglich Amri, aber auch Ben Ammar jetzt ausräumen. Sie muss endlich aufhören, auf Zeit zu spielen.“
Die Bundestagsabgeordnete Martina Renner, für die Linkspartei im Untersuchungsausschuss, sagt: „Die Fahndung nach dem Gefährder Ben Ammar einzustellen ist nicht nachvollziehbar. Neben der Entscheidung, Amri in der zweiten Jahreshälfte 2016 nicht mehr zu observieren, war das wohl die zweite fatale Fehlentscheidung des Berliner Landeskriminalamts.
Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte vergangenen Donnerstag auf einer Pressekonferenz, dass ihm der Aufenthaltsort von Bilel Ben Ammar nicht bekannt sei. Die Bundesregierung werde sich darum kümmern.
Angriff auf Sascha Hüsges
Ben Ammar, der Verdacht gilt nach wie vor, soll Sascha Hüsges mit einem Kantholz geschlagen haben, um Amri die Flucht zu ermöglichen. In der Bewertung des Angriffs und der Verletzung gibt es Unstimmigkeiten – eindeutig zugunsten von Ben Ammar.
Der verletzte Hüsges fuhr nach der Attacke zunächst nach Hause. Als sich sein Zustand immer mehr verschlechterte, wählte sein Ehemann Hartmut Hüsges, Referatsleiter im Bundesfinanzministerium, den Notruf. Im Einsatzprotokoll hielten die Rettungssanitäter unmissverständlich fest: „Patient war auf dem Weihnachtsmarkt und hat einen starken Schlag von Passanten abbekommen.“
Auch der behandelnde Arzt stellte fest, dass die Platzwunde am Kopf von einem stumpfen Gegenstand stammt. Am 24. Januar wurden Rechtsmediziner der Charité in den Fall eingeschaltet. Sie prüften, ob die Verletzung von einem Sturz stammen konnte. In Vermerken vom 24. und vom 27. Januar hielten die Mediziner fest, dass es keine Verletzungen an Armen und Beinen gegeben habe, die auf einen Sturz hindeuten. Auch an der Kleidung fanden sich keine Sturzspuren.
BKA-Mann stellt Diagnose zu Hüsges
Im Mai 2017 – Ben Ammar war längst abgeschoben – die große Kehrtwende. In einem Vermerk rang sich ein BKA-Ermittler eine überraschende Formulierung ab: Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Stellungnahmen lasse „den Schluss zu“, dass es „eher unwahrscheinlich“ sei, dass die Verletzung „durch Fremdeinwirkung“ entstanden sei. Trotz der fehlenden Sturzverletzungen meint der Hauptkommissar, dass davon ausgegangen werden könne, „dass der Geschädigte sich die Verletzung infolge eines Sturzes zugezogen hat.“
Erfahrene Mediziner der Charité oder ein Kripo-Mann: Wer stellt wohl die genauere Diagnose?
Die Bundesanwaltschaft entwickelte eine weitere Version: Am 7. Dezember 2017 schrieb ein Bundesanwalt an den Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof, dass die „genaue Herkunft der Verletzung“ unklar sei. Womöglich sei Hüsges von „auf unbekannte Weise beschleunigten Marktteilen“ getroffen worden.
Dies wiederum scheidet aus. Denn der heute gelähmte Sascha Hüsges, der Opfern des Anschlags helfen wollte, lief nach Zeugenaussagen erst los, nachdem der Todes-Lkw sicher zum Stehen gekommen war.
Eine Untersuchung, ob an Hüsges’ Kleidung DNA-Spuren von Ben Ammar festzustellen sind, unterblieb. Die Bundesanwaltschaft sah dafür keine Veranlassung.
> https://m.focus.de/politik/deutschland/p...92022.html
 
Antworten
8.3.

Was wusste der Geheimdienst über den Attentäter?

Amri-Auschuss will BND-Beamte aus Marokko vorladen

Berlin – Wie ernst nahmen bundesdeutsche Sicherheitsbehörden Hinweise des marokkanischen Geheimdienstes über den Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri? Um das zu klären, will der Untersuchungsausschuss des Bundestages zeitnah Beamte des Bundesnachrichtendienstes (BND) und des Bundeskriminalamtes (BKA) befragen.
Nach BILD-Informationen soll es sich dabei um Mitarbeiter der beiden Behörden handeln, die als Verbindungsbeamte in Marokko stationiert sind. Die Aussagen der Beamten könnten möglicherweise etwas mehr Klarheit in den Informationsaustausch zwischen den bundesdeutschen und marokkanischen Behörden liefern. Und vielleicht die Frage beantworten, ob durch eine bessere Zusammenarbeit der Attentäter Anis Amri (24) womöglich hätte gestoppt werden können.
Laut der Deutschen Presse-Agentur informierte der marokkanische Geheimdienst im September und Oktober 2016 das Bundeskriminalamt über Amris Verbindung in die radikal-islamistische Szene in Deutschland. Die Marokkaner baten damals die deutschen Behörden um weiterführende Informationen über den Tunesier. Das blieb offenbar aus.

Im Untersuchungsausschuss wurde bekannt, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz sich nicht weiter mit den marokkanischen Behörden austauschte. Stattdessen informierte der Verfassungsschutz lediglich den amerikanischen Geheimdienst CIA.
Benjamin Strasser (32), FDP-Obmann im Untersuchungsausschuss, sieht darin ein schweres Versäumnis. Der Politiker zu BILD: „Weshalb erfolgte keine Rückfrage zu den Hinweisen aus Marokko, sondern bei einem anderen ausländischen Geheimdienst? Mich beschleicht zunehmend der Eindruck, dass man den Hinweisen aus Marokko fatalerweise nicht die Aufmerksamkeit geschenkt hat, die damals dringend geboten gewesen wäre.“

Warum haben die deutschen Behörden nicht weiter mit den marokkanischen Behörden kooperiert? Eine Befragung der deutschen Verbindungsbeamten aus Marokko könnte für Aufklärung sorgen.
Auch die bislang ungeklärte Rolle des Tunesiers Bilel Ben Ammar (28) bleibt weiterhin rätselhaft. Der Tunesier hatte kurz vor dem Attentat noch Kontakt zu Anis Amri, war offenbar mit ihm befreundet. Laut „Focus“ soll Ammar Mitarbeiter des marokkanischen Geheimdienstes gewesen sein. Sein angeblicher Auftrag: Amri und dessen Umfeld auszuspionieren.
Doch so richtig ist seine mögliche Mittäter-oder Mitwisserschaft nie geklärt worden.....

weiter > https://www.bild.de/news/inland/news-inl....bild.html
 
Antworten
https://www.welt.de/politik/deutschland/...blich.html

„Ausgerechnet beim Gefährder Amri blieb Hausleitung untätig“

10.03.2019 / Stand: 00:04 Uhr
Von Ibrahim Naber

Die Abschiebung von Gefährdern ist nach Angaben des Innenministeriums üblicherweise auch Sache der Hausleitung. Im Fall von Anis Amri war dies offenbar anders. Die Grünen fordern deshalb Aufklärung im Untersuchungsausschuss. 

Die Bundesregierung hat sich im Fall des späteren Attentäters Anis Amri offenbar weniger für dessen Abschiebung eingesetzt als bei Gefährdern üblich. Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine schriftliche Frage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die WELT AM SONNTAG vorliegt.
Darin teilt das Haus von Innenminister Horst Seehofer (CSU) mit, dass sich bei besonders gefährlichen Personen im Regelfall auch die Hausleitung um eine Abschiebung bemühe.
„In Fällen von besonderem öffentlichen Interesse (zum Beispiel bei Gefährdern oder Intensivstraftätern)“ sei zum Beispiel „ein Werben um zeitnahe Ausstellung von Passersatzpapieren gegenüber Auslandsvertretungen auch durch die Hausleitung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat üblich“, heißt es in dem Schreiben.

Ein besonderes öffentliches Interesse liege vor allem „im Fall der Abschiebung von Personen ausländischer Staatsangehörigkeit vor, die eine Gefahr für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland und insbesondere eine terroristische Gefahr“ darstellten.
Der Tunesier Amri war von den Behörden im Februar 2016 als Gefährder eingestuft worden. Ein Abschiebeversuch der Ausländerbehörde Kleve scheiterte, da Tunesien keine Passersatzpapiere ausstellte. Im damaligen Oktober soll zwar ein tunesischer Beamter einem deutschen Verbindungsbeamten des Bundeskriminalamts (BKA) die Identität Amris bestätigt haben. Offizielle Papiere aber wurden nicht übermittelt. Am 19. Dezember tötete Amri beim Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin schließlich zwölf Menschen.
Irene Mihalic, innenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, wirft der Regierung vor, mögliche Chancen für eine Abschiebung Amris ausgelassen zu haben: „Es stellt sich die Frage, warum man ausgerechnet beim Gefährder Anis Amri untätig blieb.“

Kaum ein anderer Gefährder sei im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) von Bund und Ländern öfters thematisiert worden. Die konkrete Frage nach einem möglichen Engagement für eine Abschiebung des späteren Terroristen Anis Amri ließ das Innenministerium gegenüber der Grünen-Fraktion unbeantwortet.
Auf Anfrage von WELT AM SONNTAG, ob sich das Bundesinnenministerium (BMI) um Amris Abschiebung in dem für Gefährder üblichen Rahmen eingesetzt habe, teilte ein Sprecher des Hauses mit: „Geschäftsbereichsbehörden des BMI waren in die Bemühungen eingebunden, so etwa das Bundeskriminalamt bei der Frage der Anerkennung Amris als tunesischen Staatsangehörigen.“ Demnach war die Hausleitung nicht eingebunden.

Amris Vertrauter: Abschiebung im Hauruck-Verfahren

Im Kontext des umstrittenen Falls des Amri-Vertrauten Bilel Ben Ammar wirft die Antwort des Innenministeriums Fragen auf. Der Tunesier wurde nach dem Terroranschlag in Berlin im Hauruckverfahren abgeschoben. Ammars Abschiebung forcierte auch die Bundesregierung.

Grünen-Politikerin Mihalic sagte dazu: „Wir werden im Untersuchungsausschuss zu klären haben, was die Gründe für das höchst unterschiedliche Agieren der Bundesregierung im Kontext der Abschiebung von Bilel Ben Ammar und der eben nicht erfolgten Abschiebung von Anis Amri waren.“
Antworten
Zitat:Ein besonderes öffentliches Interesse liege vor allem „im Fall der Abschiebung von Personen ausländischer Staatsangehörigkeit vor, die eine Gefahr für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland und insbesondere eine terroristische Gefahr“ darstellten.
Der Tunesier Amri war von den Behörden im Februar 2016 als Gefährder eingestuft worden. Ein Abschiebeversuch der Ausländerbehörde Kleve scheiterte, da Tunesien keine Passersatzpapiere ausstellte. Im damaligen Oktober soll zwar ein tunesischer Beamter einem deutschen Verbindungsbeamten des Bundeskriminalamts (BKA) die Identität Amris bestätigt haben. Offizielle Papiere aber wurden nicht übermittelt. Am 19. Dezember tötete Amri beim Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin schließlich zwölf Menschen.
Irene Mihalic, innenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, wirft der Regierung vor, mögliche Chancen für eine Abschiebung Amris ausgelassen zu haben: „Es stellt sich die Frage, warum man ausgerechnet beim Gefährder Anis Amri untätig blieb.“

Mantraartig wird trotz der hinreichend bekannten Regel- und Gesetzesbrüche im Kern das offizielle Lügen-Narrativ wiederholt und gestärkt...

-die Ausländerbehörde Kleve wollte Gefährder AMRI abschieben, aber Tunesien hat versagt

Das stimmt so NICHT.
Es gab vielmehr eine Ausreiseanweisung für AMRI, er verhielt sich also sogar gesetzeskonform, als er in den Flixbus stieg und Richtung Schweiz fuhr. Das passte aber jemand in Berlin so gar nicht, er meldete die sich abzeichnende Ausreise an die Bundespolizei am Bodensee und die holten AMRI gezielt aus dem Bus. Er war wahrscheinlich auf dem Weg zu seiner eigenen Hochzeit!
Die gefälschten italienischen Papiere werden uns zwar immer unter die Nase gehalten, die Urkundenfälschung kam aber weder zur Sprache noch zu einer Anzeige. Wir wissen nicht einmal, ob diese Papiere wirklich gefälscht waren. Als Geburtsort war da wohl sogar Rom eingetragen, also nativer Italiener. Der Richter in Ravensburg wusste also gar nicht, wen er da vor sich hatte.

Daten-Wirrwarr: Wochen verstrichen im Juni 2016 trotz geplanter Abschiebung, weil im Ausländerzentralregister zwei Datensätze herumschwirrten. Mehrfach forderte das Ministerium den Landkreis Kleve zur Bereinigung auf.
Falsche Behörde: Bis Mitte Juni 2016 dachte das NRW-Innenministerium, dass die Stadt Oberhausen für Amri zuständig wäre. Erst dann erfuhr es, dass in Wahrheit die Ausländerbehörde Kleve verantwortlich ist. „Die Aktionen der letzten Tage waren da gerade nicht zielführend, eher im Gegenteil“, beschwerte sich das Ministerium daraufhin.


Das eigentlich mit AMRI befasste LKA NRW wurde erst gar nicht informiert oder erst, als es zu spät war.
Dies geht aus eMails der Sachbearbeiter klar hervor, die diese Desinformation rund um AMRI schon kennen, sich ärgern....
aber nicht mehr wundern. Ob dies wirklich so ist, oder auch das LKA NRW das Spielchen mitspielte wäre auch zu ermitteln.

https://www.berliner-kurier.de/berlin/ki...650-seite2
Kein Eil-Antrag: Die Stadt Köln, die mit ihrer Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) für die Beschaffung der tunesischen Papiere zuständig war, erkundigte sich am 24. August beim Innenministerium: „Gibt es Informationen zu der Person, die wir in unserem PEP-Antrag verwenden können/dürfen, um die Dringlichkeit gegenüber dem tunesischen Generalkonsulat hervorzuheben?“ Etwa, dass Amri „unter besonderer Beobachtung der Sicherheitsbehörden“ stehe, da er ein „Gefährder“ sei.
Die Antwort folgte nach Rücksprache mit dem LKA am nächsten Morgen: „Auf gar keinen Fall.“ Wörtlich ergänzt die „SiKo“-Beamtin nach Köln: „Die PEP sollen „ganz normal“ (wobei weder LKA noch ich wissen, wie da der übliche Verfahrenslauf ist) beantragt werden. Wenn’s die Möglichkeit gibt, das ohne Angabe von Gründen eilig zu machen, dann ja, ansonsten wird’s eben nicht eilig.“


AMRI wurde also vielmehr in Deutschland gehalten....zur weiteren Verwendung, wie wir heute wissen.

Wenn man sich die NICHT-Kooperation der angeblich gemeinsam gegen den Terror kämpfenden EU-Staaten anschaut,
den ungebremsten Austausch der Protagonisten zwischen Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland,
alles immer erst im Nachhinein bekannt, dann sollte uns klar sein, daß zwar das IS-Agenten-Spielchen länderübergreifend klappt,
nur nicht die Aufklärung.

Der Richter in Ravensburg tat, was er konnte (ohne die nötige Unterstützung der zuständigen Behörden) und setzte AMRI erstmal fest....aber das NRW-Innenministerium grätschte dazwischen und veranlasste die Entlassung AMRIs.
Die Ausländerbehörde Kleve unternahm überhaupt keinen Abschiebeversuch, sondern half beim Festhalten AMRIs in Deutschland!
Es gab längst Fingerabdrücke, auch die der Handinnenflächen und Tunesien hatte bestätigt, daß AMRI Tunesier sei...ob erstmal nur mündlich tut nichts zur Sache.

Diese Ausländerbehörde Kleve bedarf auch einer ganz genauen Untersuchung, sie ist u.a. auch in den sog. "Haftraumbrand" verwickelt, bei dem der 26jährige Syrer /Algerier Amad Ahmad starb.
Uns werden immer Szenarien vorgespielt, die haarsträubend an der behördlichen Realität vorbeigehen, aber hier nun einmal so geschahen. Punkt, aus. Keine weiteren Fragen bitte.

Und unser Untersuchungsausschuss scheint sich nun auch angesichts der staatsgefährdenden Dimension
(oder kämen nur die 2016 verantwortlichen Regierungsmitglieder vor Gericht? Merkel oder De Maiziere beantworten  ja gar keine Fragen mehr zum Fall, besser : sie werden gar nicht mehr gefragt )
regierungskonform zu verhalten, heißt dem Willen der USA gemäß.

Wenn Frau Mihailic und Andere immer nur die Frage stellen, warum AMRI denn nicht früher  abgeschoben werden konnte, werden sie auch immer nur die gleichen Antworten erhalten. Auf diese Frage ist man ja vorbereitet bei den Behörden. Es waren Pannen, Kommunikationsfehler und nicht mehr aufzuklärende unsichtbare Hände.
Schaut man sich die Untersuchungsberichte des Innenausschusses NRW zum Fall an, sieht man das gleiche Vertuschungs-Muster
wie bei AMRI:
eine Lawine an Namen, Daten und Schreibweisen, fatale scheinbare "Fehl"Entscheidungen, die nicht zurückverfolgt werden wollen oder können, gepaart mit einer haarsträubenden Unlogik und Widersprüchlichkeit, daß einem schlecht wird.

Erklärt man sich das ganze Geschehen mal anders,
nämlich daß all diese Brüche einer festgeschriebenen Verpflichtung gegenüber den kriegsgeilen USA und den ihnen angeschlossenen Geheimdiensten entstammen, die traditionsgemäß keinen Halt vor den Gesetzen eines Landes machen in ihrem Weltmachts-Wahn, dann wird das Bild plötzlich stimmig.

Besonders Deutschland hat sich seit 9/11 dem angeblichen Kampf gegen den Terror vollkommen ausgeliefert.
An allen nötigen Schaltstellen sitzen die nötigen Schergen, um das ganze Uhrwerk in die Richtung zu drehen, die sie haben wollen.

Ob sich die Mitglieder des UA ihrer historisch bedeutenden Rolle in diesen Zeiten überhaupt bewusst sind?
Schaffen wir es nicht, dieses von Staatshand vorbereitete "IS-Attentat" als dieses aufzuklären und diesem unseligen Treiben der USA in UNSEREM LAND Einhalt zu gebieten, können wir uns gleich sterben legen.

Gerade fiel mir noch ein Foto vor die Füße, es ist aus den Beständen des BKA:
https://www.berliner-kurier.de/berlin/ki...t-26161156
[Bild: amri-suchte-nach-frau.jpg]

Diese Frau sollte sich kurz vor dem Anschlag mit Amri im Hotel treffen.
Foto:
BKA

Stammt dieses Foto  aus einer Vernehmung des BKA oder ist der Herr links im Bild ein Journalist? Wenn das BKA diese Zeugin befragte, warum tauchen diese Aussagen nirgendwo mehr auf? Besitzt der UA diese Unterlagen?

Amri reiste bis zuletzt frei durch Deutschland, möglicherweise sogar durch die Schweiz. Eine weitere Facebook-Freundin vom Bodensee wollte er kurz vor dem Anschlag besuchen. Sie sagte dem ZDF: „Er hatte sich irgendwo ein Hotel genommen und fragte, ob wir uns für eine Stunde treffen könnten. Ich habe gesagt, dass ich keine Zeit habe.“ Daraufhin habe er geweint. Jetzt macht sich die Frau Vorwürfe, dass sie mit einem diesem Treffen vielleicht diese entsetzliche Tat hätte verhindern können.

Also war Amri kurz vor dem Anschlag am Bodensee und nicht in Berlin, wie wir immer lesen? Diese Frauen sind wertvollste Zeuginnen....warum werden sie nicht gehört? Da FB auch AMRIs Konto in Windeseile löschte, können Ermittler usw auf nichts mehr zugreifen....so hätten sie die Gelegenheit sich die Kommunikation und Hintergründe usw über die Frauen ( 140!) zu erschliessen.

Auffällig: Er hatte vor allem Frauen angeschrieben, die im Grenzgebiet am Bodensee wohnen. Aber auch eine Brandenburgerin bestätigte, dass sie von Amri kontaktiert wurde. Eine zum Islam konvertierte Schweizerin sagte dem ZDF: „Man hat schon gemerkt, dass er ein Problem mit dem Aufenthalt hatte. Mein Vorschlag war, noch ein Jahr zu warten. Aber nicht so schnell, schnell.“ Beide chatteten und telefonierten monatelang miteinander. 

Wie kann es sein, daß alle möglichen Zeugen durch unsere Medien geistern, jedem Magazin ein Interview geben, auch die widersprüchlichsten Meldungen wieder und wieder auftauchen ....diese ZEUGEN aber niemals von unseren Behörden vernommen werden???
Wollen wir wirklich so einen Schmu hinnehmen zur Begründung, daß AMRI ja tot sei und somit nun gegen ihn nicht mehr ermittelt wird?
Antworten
Berlin: Rund um den Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt sollen den Behörden Pannen unterlaufen sein. Nun wird ein Amri-Komplize angeklagt. 
  • Der Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri könnte einen Komplizen gehabt haben: Bilel Ben Ammar.
  • Ein Video soll zeigen, wie ein Unbekannter - eventuell Ben Ammar - Amri geholfen habe, zu flüchten.
  • Bilel Ben Ammar wurde mittlerweile von der deutschen Regierung abgeschoben - nun gibt es einen düsteren Verdacht.
  • Der Untersuchungsausschuss will Ben Ammar nun als Zeugen vernehmen.
>>>Aktualisieren<<<

Update vom 11. März 2019:
Die Grünen beharren auf der Befragung des Islamisten Bilal Ben Ammar, weil er vom Bundeskriminalamt (BKA) ihrer Ansicht nach vor seiner Abschiebung nach Tunesien nur „lieblos“ vernommen worden war. „Das war mehr Pflicht als Kür“, sagte die Grünen-Obfrau im Bundestags-Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz, am Montag. Ben Ammar war ein Freund des tunesischen Terroristen Anis Amri, der am 19. Dezember 2016 in Berlin zwölf Menschen tötete, als er mit einem gekaperten Lastwagen auf einen Weihnachtsmarkt raste. Ben Ammar, der Amri noch am Vorabend getroffen hatte, wurde am 1. Februar 2017 abgeschoben.
Die zwei Vernehmungen von Ben Ammar durch das BKA nach dem Anschlag seien nach dem Motto „Wir beißen nicht zu“ verlaufen, sagte der Grünen-Innenpolitiker Konstantin von Notz. Viele Fragen - zum Beispiel, wo sich Ben Ammar in den Tagen nach dem Anschlag aufhielt - seien damals gar nicht gestellt worden.
Das Bundesinnenministerium will nach eigenen Angaben herausfinden, wo sich Ben Ammar im Moment aufhält. Der Untersuchungsausschuss könnte ihn theoretisch in Tunesien, im Bundestag oder per Video vernehmen. Am kommenden Donnerstag befragt der Ausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung einen Mann, der mit Amri 2016 Drogengeschäfte gemacht hatte.

> https://www.merkur.de/politik/gruene-mon...91646.html
 
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