Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Terrorismus: Wagenknecht fordert Änderung der Sicherheitspolitik
#1
Terrorismus: Wagenknecht fordert Änderung der Sicherheitspolitik
Die Linken-Fraktionsvorsitzende gibt der Bundesregierung eine Mitschuld am Erstarken islamistischer Terrorgruppen. Die westliche Außenpolitik gehöre geändert.
Antworten
#2
Kooperation mit Russland nötig
Wagenknecht: Deutschland und die USA haben den IS gestärkt
Antworten
#3
Massenhaft Nationalsozialismus bei Telepolis
Was ist los beim Polit-Magazin von Heise Online? 2 x braun, 1 x faschistoid, 3 x Nazi, 6 x nationalsozialistisch, 1 x Hitler: so charakterisiert einer von Deutschlands übelsten Schmierfinken die Haltung und Programmatik von Sahra Wagenknecht. Er tut das nicht in der antideutschen Nato-Postille Jungle World, sondern auf Telepolis, dem linken Online-Politmagazin des ansonsten auf IT-Themen fokussierten, reichweitenstarken Webportals Heise Online. Ist das ein Ausrutscher? Eine Spurensuche fördert Bedenkliches zu Tage. Ich bekomme oft Links auf Telepolis-Artikel zugeschickt. Oft sind sie erfrischend, weil sie Dinge thematisieren, die ansonsten in den Medien kaum vorkommen. Ich bin dennoch nicht zu einem regelmäßigen Leser dieses Portals geworden, weil die Qualität stark schwankt.
Antworten
#4
Wagenknecht gibt Merkel Mitverantwortung an Berliner Anschlag

Die Chefin der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Mitverantwortung für den Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz zugesprochen. In einem Gespräch mit dem Magazin „Stern“ sagte Wagenknecht: „Es gibt eine Mitverantwortung, aber sie ist vielschichtiger. Neben der unkontrollierten Grenzöffnung ist da die kaputtgesparte Polizei, die weder personell noch technisch so ausgestattet ist, wie es der Gefahrenlage angemessen ist.“
Ebenso fatal sei die Außenpolitik – „die von Merkel unterstützten Ölkriege der USA und ihrer Verbündeten, denen der 'Islamische Staat' erst seine Existenz und Stärke verdankt“.
Wagenknecht gibt Merkel auch die Schuld für das Erstarken der rechtspopulistischen AfD. Merkel habe bei ihrer Flüchtlingspolitik keinen Plan und kein Konzept gehabt – „das war letztlich schlimmer als nur leichtfertig, ihre Politik hat viel Unsicherheit und Ängste erzeugt und die AfD groß gemacht.“
https://www.welt.de/politik/deutschland/...chlag.html
Antworten
#5
Frau Wagenknecht wurde heute vormittag im SWR4-Radioprogramm ganz schön niedergemacht durch einen Beitrag. Es ging um ihre Äußerungen bezüglich Verantwortung von Frau Merkel in bezug zu ihrer unkontrollierten Grenzöffnung für Flüchtlinge.

Aufgrund dieses Beitrags - ich habe den Stern-Artikel bzw. das Stern-Interview nicht gelesen, konnte man eigentlich nur denken: Wie konnte die Frau Wagenknecht politisch so blöd sein und das Thema derart ungeschickt anzugehen, dass es eine Steilvorlage für die (gesponserten?) Kritiker in ihrer Partei wird (u.a. Riexinger, von dem man sonst glaube ich kaum politische Aussagen vernimmt). Besser als Merkel anzugreifen wäre gewesen zum Beispiel darauf hinzuweisen, dass Kriege nie ein anderes Mittel in der Politik sein dürfen. Und dass man möglichst Abstand halten sollte von der Unterstützung jeglicher Kriege, weil Kriege immer nur Leid und nur ganz wenige Gewinner bringen (Libyen, Ukraine etc.).

Ich bin ja der Meinung, dass diese Grenzöffnung einerseits der deutschen Industrie sehr gelegen kam, weil die ja verzweifelt auf der Suche nach billigen, gesunden und willigen Arbeitskräften ist, aber andererseits die Deutschen gegenüber Muslimen/Südeuropäern (wird wohl als nahezu gleichwertig angesehen) eine noch viel stärker ablehnende Haltung eingenommen haben, nicht zuletzt Dank des Polizeiskandals Kölner Silvester 2015.
Antworten
#6
Sahra Wagenknecht sieht Kampagne der Medien und teilt neu aus

Stellungnahme in wöchentlichem Newsletter, Kritiker wollen, so Wagenknecht, Forderungen für mehr soziale Gerechtigkeit und Frieden schwächen
Die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat sich in einer Rundmail über eine mediale Kampagne gegen sie beklagt. In der wöchentlich versandten Mail an ihr "Team Sahra", wie die Politikerin ihren Newsletter nennt, schreibt sie, dass der Vorwurf der politischen Nähe zur rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) "jetzt nicht das erste Mal" auftauche.
Das habe einen einfachen Grund: "Wer Parallelen und Gemeinsamkeiten zwischen Linken und der AfD herbeischreibt oder mich als AfD-Kopie beschimpft, will damit erreichen, dass unsere linken Forderungen für mehr soziale Gerechtigkeit und Frieden in ein schräges Licht gesetzt und auf diese Weise geschwächt werden", so Wagenknecht, die auf einen Artikel beim Online-Portal des Nachrichtensenders n-tv aus dem vergangenen Dezember verweist.
Im Kern laufe die Argumentation mit der AfD-Nähe auf ein immer gleiches Schema hinaus, so Wagenknecht: "Die Linke kritisiert Merkels Politik. Die AfD kritisiert Merkels Politik. Also ist die Linke AfD-nah." Wer nicht wolle, dass dieses Argument gegen ihn verwendet werde, der müsse sich bemühen, seine Merkel-Kritik so zahm, zurückhaltend und unscheinbar zu formulieren, dass sie kaum noch als solche erkennbar sei, schreibt Wagenknecht, die in diesem Vorgehen ein Ziel sieht: Die Linke solle in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden.

weiter:https://www.heise.de/tp/news/Sahra-Wagen...92345.html
Antworten
#7
(11.01.2017, 10:42)Haifisch schrieb: Sahra Wagenknecht sieht Kampagne der Medien und teilt neu aus

Stellungnahme in wöchentlichem Newsletter, Kritiker wollen, so Wagenknecht, Forderungen für mehr soziale Gerechtigkeit und Frieden schwächen
Die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat sich in einer Rundmail über eine mediale Kampagne gegen sie beklagt. In der wöchentlich versandten Mail an ihr "Team Sahra", wie die Politikerin ihren Newsletter nennt, schreibt sie, dass der Vorwurf der politischen Nähe zur rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) "jetzt nicht das erste Mal" auftauche.
Das habe einen einfachen Grund: "Wer Parallelen und Gemeinsamkeiten zwischen Linken und der AfD herbeischreibt oder mich als AfD-Kopie beschimpft, will damit erreichen, dass unsere linken Forderungen für mehr soziale Gerechtigkeit und Frieden in ein schräges Licht gesetzt und auf diese Weise geschwächt werden", so Wagenknecht, die auf einen Artikel beim Online-Portal des Nachrichtensenders n-tv aus dem vergangenen Dezember verweist.
Im Kern laufe die Argumentation mit der AfD-Nähe auf ein immer gleiches Schema hinaus, so Wagenknecht: "Die Linke kritisiert Merkels Politik. Die AfD kritisiert Merkels Politik. Also ist die Linke AfD-nah." Wer nicht wolle, dass dieses Argument gegen ihn verwendet werde, der müsse sich bemühen, seine Merkel-Kritik so zahm, zurückhaltend und unscheinbar zu formulieren, dass sie kaum noch als solche erkennbar sei, schreibt Wagenknecht, die in diesem Vorgehen ein Ziel sieht: Die Linke solle in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden.

weiter:https://www.heise.de/tp/news/Sahra-Wagen...92345.html

Besonders Punkt 4 ist hier wieder einmal bezeichnend, was selbst der CSF nicht verborgen blieb:

Die Linke sich selbst zerfleischen lassen. Die Zweifel an bestimmten ebenfalls Linken streuen und damit einen Keil hineintreiben.

Nachzulesen unter:

http://geomatiko.eu/forum/showthread.php...ight=speck
Artikel von Haifisch, Stichwort SPECK

Diese Aussage passt doch Bestens zum Plan von Speck


 
Antworten
#8
Wagenknecht fordert  Auflösung der Nato und Allianz mit Russland

Die Chefin der Bundestagsfraktion der Linken, Sahra Wagenknecht, hat die Kritik von Donald Trump an der Nato erwidert und zur Auflösung des Bündnisses aufgerufen. Dies berichtete die Deutsche Welle am Dienstag.
Die Nato müsse aufgelöst und durch ein kollektives Sicherheitssystem unter Einbindung Russlands ersetzt werden, sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Die Äußerung von Wagenknecht kam vor dem Hintergrund des jüngsten Interviews des künftigen US-Präsident Donald Trump mit der Bild-Zeitung und der britischen „The Times". Darin bezeichnete Trump das nordatlantische Bündnis als überholt.

hier:https://de.sputniknews.com/politik/20170...tRussland/
Antworten
#9
Plötzlich „Rechtspopulistin“: Sahra Wagenknecht
Die gesinnungsrichtlichen Leitplanken werden immer enger gelegt. „Linke“ machen bei diesem Treiben bedenkenlos mit. Wer es wie Sahra Wagenknecht wagt, auszuscheren, bekommt von der politisch korrekten Wohlfühlgemeinschaft Hausverbot. Unsere liberale Wertegemeinschaft trägt in Zeiten zunehmender Polarisierung und Spaltung seltsame Blüten. Die Meinungsvielfalt – gemeinhin als deren Grundvoraussetzung ausgemacht – steht und fällt mit der Debattenkultur und ihren Spielregeln der Auseinandersetzung. Oder sollte man besser sagen: der Auseinandersetzungsverhinderung? Das Beispiel Sahra Wagenknecht zeigt einmal mehr, welch totalitäres Potenzial der Schutz der liberalen Wertegemeinschaft vor sich selbst haben kann.
Antworten
#10
(29.01.2017, 20:12)Haifisch schrieb: Plötzlich „Rechtspopulistin“: Sahra Wagenknecht
Die gesinnungsrichtlichen Leitplanken werden immer enger gelegt. „Linke“ machen bei diesem Treiben bedenkenlos mit. Wer es wie Sahra Wagenknecht wagt, auszuscheren, bekommt von der politisch korrekten Wohlfühlgemeinschaft Hausverbot. Unsere liberale Wertegemeinschaft trägt in Zeiten zunehmender Polarisierung und Spaltung seltsame Blüten. Die Meinungsvielfalt – gemeinhin als deren Grundvoraussetzung ausgemacht – steht und fällt mit der Debattenkultur und ihren Spielregeln der Auseinandersetzung. Oder sollte man besser sagen: der Auseinandersetzungsverhinderung? Das Beispiel Sahra Wagenknecht zeigt einmal mehr, welch totalitäres Potenzial der Schutz der liberalen Wertegemeinschaft vor sich selbst haben kann.


Hierzu kann ich eine eigene (eigentlich) lustige Erfahrung beisteuern. Bei einer Veranstaltung des Grünen Bundestagsabgeordneten Sven Christian Kindler wagte ich es, das Demokratiedefizit der EU zu benennen. Dieses Defizit negierte Herr Kindler bei der Veranstaltung sofort, war sich aber nicht ganz sicher, ob ich jetzt Rechts- oder Linkspopulist sei.
Da ich fortan bei der Veranstaltung nicht mehr zu Wort kam, schrieb ich Herrn Kindler, der mir sogar antwortete: Natürlich hätte ich Recht mit meinen Argumenten, aber die EU-Kommission sei doch auf bestem Wege und wolle doch nur unser Bestes. Und daher sei Kritik unangebracht und nur Wasser auf die Mühlen der Populisten...
Ihr wisst schon genug.
Ich auch.
Nicht an Wissen mangelt es uns.
Was fehlt, ist der Mut, begreifen zu wollen, was wir wissen und daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Sven Lindqvist
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste