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Seitenblicke auf den LKW Anschlag in Berlin
#31
@A.Hauss

Ursprünglich kam der Beitrag von hier:
Hamed Abdel-Samad hat ein paar Fragen an die Bundeskanzlerin und den Innenminister
http://www.journalistenwatch.com/2016/12...nminister/

Zitat:
"1. setzt die Frage voraus, das Amri der Täter war - bewiesen zunächst doch nur durch nicht weiter als  die Brieftasche und angeblich Fingerabdrücke - die man aber zuvor nicht gefunden hatte!

2. Es wird ein Unverständnis benannt : „ohne dass die Behörden einen blassen Schimmer von seinen Plänen hatten". Das wiederum unterstellt -siehe 1., dass Amri die Pläne gehabt habe und zudem wird den Behörden Schimmerlosigkeit unterstellt, obwohl doch sowohl die Möglichkeit besteht, diese hätten einen Schimmer gehabt, es aber  geschehen lassen (falls Amri der Täter war) oder auch, dass die Behörden  wusssten, dass Amri nicht der Täter war, so dass jemand anderes von diesen Behörden gedeckt wird."

ja, eben, noch ist nicht klar, ob er wirklich der Täter war

daneben ein Beitrag von Seite:

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz, befürchtet, dass der Fall des Berliner Terrorverdächtigen Anis Amri zum „Desaster“ für die Sicherheitsbehörden wird. Grundsätzlich habe der Anschlag in Berlin und der Umgang der Behörden mit der Person des Tunesiers das Potenzial, „sich zu einem Desaster für die Sicherheitsbehörden von der Qualität des Nichterkennens der NSU-Terrorzelle zu entwickeln“, sagte Schulz der „Welt“ (Donnerstag). „Mit einiger Sicherheit wird es mindestens einen Untersuchungsausschuss geben, der sich genau mit dieser Fragestellung beschäftigen wird“, sagte Schulz weiter.
Spätestens seit dem Wegfall der Binnengrenzen im Schengenraum der EU hätten die Sicherheitsbehörden „in Teilen einen Kontrollverlust erlitten“. Schulz betonte, die Behörden wüssten seit Jahren nicht mehr, wer genau nach Deutschland und Europa komme und was die Personen machen würden. „Gerade durch die hohe Zuwanderung in den letzten Jahren haben wir gesehen, dass viele sicherheitspolitische Maßnahmen nur auf dem Papier existieren und in der Praxis versagen“, so Schulz weiter.
Auch der Schutz der europäischen Außengrenzen funktioniere derzeit nur in der Theorie. „Durch die Flucht von Anis Amri haben wir gesehen, dass sogar ein bewaffneter Terrorverdächtiger, nach dem gezielt gefahndet wird, relativ frei durch halb Europa reisen kann, ohne dass er irgendwo aufgehalten wird. Die Kontrolle in Italien war reiner Zufall“, sagte Schulz.
Der „Knackpunkt“ bei Ermittlungen gegen Tatverdächtige und Gefährder sei ihre Kommunikation. „Es gibt in technischer und rechtlicher Hinsicht blinde Flecken in Deutschland. Deshalb kann man diesen Personenkreis nicht überwachen. Ohne die Speicherung von Telekommunikationsdaten auf Vorrat sind Ermittler vielfach blind. Dann haben sie schlicht keinen Zugriff“, erklärte Schulz. Neben der Vorratsdatenspeicherung forderte der BDK-Chef auch den Einsatz von mehr elektronischen Fußfesseln, um Gefährder besser kontrollieren zu können: „Damit lässt sich ein Bewegungsradius relativ konkret begrenzen.“ Ein hundertprozentiger Schutz könne so aber auch nicht gewährleistet werden. Angesichts des Berliner Terroranschlags kritisierte Schulz den rot-rot-grünen Berliner Senat wegen mangelnder Videoüberwachung. „Die Ausweitung der Videoüberwachung des öffentlichen Raums zur Gefahrenabwehr ist grundsätzlich heute schon möglich, wenn es der Berliner Senat denn wollen würde“, sagte Schulz der Zeitung. Die Regierung in Berlin wäre „klug beraten“, die positiven Erfahrungen aus der Praxis in anderen Ländern zu betrachten. „Die Kameras sind oftmals die einzigen Zeugen. Damit hat die Überwachung auch einen präventiven Charakter, auch bei terroristischen Anschlägen“, betonte Schulz.
http://www.journalistenwatch.com/2016/12...fall-amri/

das übliche Gewinsel. Aus einem vermeintlichen Desaster das beste rausholen

irgendwie passt das alles nicht zusammen, das übliche Verwirrspiel.



Interessanter Hinweis von @bekir. Der LKW hat dort http://www.ommlavapavimenti.com Fußbodenreiniger zugeladen. So steht es jedenfall hier http://www.ilgiorno.it/milano/cronaca/be...-1.2767347 Zwischen dem Bahnhof Sesto San Giovanni und der Firma OMM ist es nur ein kurzer Fußmarsch.

Der „Il Giorno“-Artikel hat das Datum Dienstag 20. Dez.
An dem Tag nach der Tat, als die deutschen Ermittler es gerade mal geschafft haben wollen, unter den Fahrersitz zu schauen und die Amri-Papiere zu finden, wusste die italienische Zeitungs-Öffentlichkeit bereits Bescheid über die genaue inneritalienische Route samt den Ladezuständen des polnischen LKWs vor seiner anschließenden Fahrt nach Berlin.
Zumindest die Auswertung des „Fahrtenschreibers“ des demolierten LKWs samt Amtshilfe-Ersuchen nach Italien müssen die Berliner Ermittler also ganz zügig auf die Reihe bekommen haben.
So allumfassend kann das unvermeidliche Chaos also nicht gewesen sein, das Kriminologie-Professor Feltes („im Zweifel die Sorgfalt vor Schnelligkeit“) zur Entschuldigung der Ermittler bemühte.
link

nur für den Fall, dass es Amri gewesen ist (laut dem Mainstream wohlgemerkt). ist die Lage noch viel hoffnungsloser.
Den die Anzahl möglicher Gefährder, auch aus rein kriminellen Interessen, ist nicht überschaubar, da viele auch untergetaucht sind.

Oder es hat jemand aus dem Apparat selbst den Herrschaften ein Ei gelegt, an dem sie jetzt zu knabbern haben (Wie auch in München, wie ich vermute)
die Debatte um noch schärfere Gesetze ist jedenfalls Wischi-Waschi, es funktioniert nicht.
Es wird noch mehr kommen vor den Wahlen

was ist hier das "Big picture"?
 
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#32
Paris, Brüssel, Nizza, Berlin... Die Rolle von "Ereignissen mit sehr hohen Opferzahlen" bei der Errichtung eines Polizeistaats

Von Prof. Michel Chossudovsky
Übersetzt von wunderhaft

[Anm. d.Übers.: Ich halte diesen Beitrag für äußerst wichtig, da sein Inhalt uns alle direkt betrifft. Nehmt Euch, Leser und Kollegen, bitte genügend Zeit zum Lesen und überfliegt ihn nicht nur. Bitte vverbreitet, verlinkt oder veröffentlicht ihn, mit deutlichem Verweis auf die Quelle und diese Übersetzung, auf Euren eigenen Seiten.]

 26. Dezember 2016, Global Research
Anmerkung des Autors:

Dieser, zuerst im Februar 2004 bei Global Research erschienene, Artikel untersucht die Beziehung zwischen Terroranschlägen (mit dem tragischen Verlust von Menschenleben) und die Transformation westlicher Nationen in Polizeistaaten. Er ist, da er die Rolle von "Ereignissen mit sehr hohen Opferzahlen" beleuchtet, von besonderer Bedeutung für das Verständnis der Terroranschläge in Paris (November 2015), Brüssel (März 2016), und Berlin (Dezember 2916).

Der ehemalige Kommandeur von CENTCOM* General Tommy Franks sagte im Jahr 2004 in einem Interview mit zynischer Genauigkeit ein Szenario voraus, das zum Entzug von Bürgerrechten und der Errichtung eines de facto totalitären Staates führen würde.
"Irgendwo in der westlichen Welt wird ein Ereignis mit sehr hohen Opferzahlen stattfinden ... das wird unsere Bevölkerung veranlassen unsere eigene Verfassung in Frage zu stellen und damit zu beginnen unser Land zu militarisieren, um der Wiederholung eines solchen opferreichen Ereignisses vorzubeugen."1
Ein "Ereignis mit sehr hohen Opferzahlen", wie es General Franks beschrieben hat, wird zwangsläufig zu einer Zeit einsetzender Furcht und Bedrohung führen und "eine nützliche Welle der Empörung" (Operation Northwoods*) erzeugen. In deren Folge werden hochrangige Politiker den tragischen Verlust von Menschenleben als Rechtfertigung für den Einsatz weitreichender polizeistaatlicher Maßnahmen, einschließlich der Inkraftsetzung des Kriegsrechts, nutzen.

Ein Sprung nach Paris zum 13. November 2015 und nach Brüssel zum 22. März 2016.

Das oben genannte Szenario beschreibt exakt dieses "tragische Ereignis mit hohen Opferzahlen" in Paris, das von von französischen Medien als “Le 11 septembre à la française” (9/11 französischer Art) beschrieben worden ist.

In einer Rede um Mitternacht (Ortszeit) kündigte der französische Präsident umgehend die Inkraftsetzung des Ausnahmezustands, die Schließung der französischen Grenzen und die Aufhebung der Bürgerrechte an – laut Präsident Hollande – zum Schutz der Werte der Demokratie.


In diesem Kontext wurde der tragische Verlust von Menschenleben von Hollande (mit der Unterstützung der Medien) dafür benutzt, die französische Öffentlichkeit zur Akzeptanz der Einführung polizeistaatlicher Maßnahmen im Interesse der französischen Republik zu benutzen, namentlich zum Schutz der nationalen Sicherheit Frankreichs von einem trügerischen, selbst erklärten "Islamischen Staat" im Norden Syriens.

Ist das das Ende der französischen Republik?

Ähnlich wurde in Brüssel der tragische Verlust von Menschenleben zur Rechtfertigung drastischer polizeistaatlicher Maßnahmen genutzt. Die kritische Analyse wurde außer Kraft gesetzt. Innerhalb von Stunden überschlugen sich die europäischen Medien

Berlin, Dezember 2016

Laut spärlicher politischer Ermittlungen wurde der weihnachtliche Terroranschlag in Berlin im Namen des Isalmischen Staates (ISIS) verübt, der eine Erfindung der Geheimdiesnte der Vereinigten Staaten ist und insgeheim von verschiedenen westlichen Staaten und ihren Verbündeten im Mittleren Osten unterstützt wird.

Es ist wert anzumerken, daß die Veröffentlichung von Hillary Clintons E-Mail-Archivs sowie der veröffentlichten Dokumente bestätigen, daß die VS und ihre Verbündeten den ISIS, der der vermeintliche Architekt sowohl der Anschläge in Brüssel als auch des Berliner Terroranschlags war, unterstützen.

Darüber hinaus ein Dokument der Defense Intelligence Agency (DIA) vom August 2012 auf die Komplizenschaft der Vereinigten Staaten bei der Schaffung eines Islamischen Staates hin. (unten ein Auszug)[i].

Die Regierungen der Staaten, deren Bürger Opfer der Terroranschläge sind, unterstützen den ISIS-Daesh.
[/i]


"Entweder sind Sie für uns oder für die Terroristen" sagte George W. Bush in einer Ansprache vor dem Kongreß in der Folge des 11. Septembers 2001. Die politischen Führer des Westens sind so zu sagen "sowohl für sich selbst als auch für die Terroristen".



Die meisten Menschen in den westlichen Ländern sind sich nicht darüber im Klaren, daß ihre eigenen Regierungen die Terroristen unterstützen und finanzieren.



Bedeutet es nicht, wenn Frankreich sowohl der Islamistischen Gruppe libyscher Kämpfer (LIFG) als auch dem ISIS-Daesh in Syrien Militärhilfe gewährt, daß die französische Regierung künftig irgendwann für die Anschläge in Paris und Nizza, die unschuldige Zivilisten das Leben gekostet hat, zur Rechenschaft gezogen werden kann?



Deutschland verkauft große Mengen an Waffen an die Türkei und Saudi-Arabien, welche dann Al-Quaida und den Islamischen Staat mit militärischer Hilfe versorgen. Bedeutet das nicht, milde ausgedrückt, daß Merkels Regierung "eine gewisse Verantwortung" für den Terroranschlag in Berlin übernehmen sollte, der angeblich von ISIS-Daesh verübt worden ist?



Die Bekämpfung des ISIS auf der einen Seite und die Unterstützung von ISIS auf der anderen? Ein kriminelles Unterfangen.



Westlichen Regierungen sind staatliche Sponsoren des Terrorismus



Trotz der Beweise, ist es für die Menschen sehr schwierig zu akzeptieren, daß ihre eigenen Regierungen den Terrorismus unterstützen.



Die meisten Menschen werden das als unmöglich zurückweisen. Aber es ist die verbotene Wahrheit.



Es bestehende Konsens ist, daß die Rolle einer Regierung darin besteht ihr Volk zu schützen. Dieser Mythos muß erhalten bleiben.



Die Rolle der Medien besteht darin, sicherzustellen, daß die Wahrheit nicht auf die breite Öffentlichkeit herab rieselt. Würde das geschehen, würde die Legitimierung von Obama, Hollande, Merkel et al. zusammenbrechen, wie ein Kartenhaus.



Michel Chossudovsky, aktualisiert am 26. Dezember 2016



*     *     *

Die Kriminalisierung des Staates

von Michel Chossudovsky



Global Research, 3. Februar 2004



Amerikas Führer in Washington glauben fest an die Rechtschaffenheit des Krieges und autoritärer Regierungsformen als Mittel zum "Erhalt demokratischer Werte".



Laut der Homeland Security (Heimatschutzministerium / Anm. d. Übers,) werden "Anschläge in naher Zukunft das Ausmaß das der Anschläge von 9/11 erreichen oder übertreffen".



Ein unmittelbarer "Terroranschlag" auf amerikanischen Boden würde die Suspendieren der zivilen Regierung  und die Verhängung des Kriegsrechts nach sich ziehen. In den Worten des Sekretärs der Homeland Security Tom Ridge: "Wenn wir auf Rot gehen [Alarmstufe Rot]... wird das hauptsächlich zum Zusammenbruch des Landes führen."



"Sie fragen, ´ist das  ernst gemeint´? Ja, darauf können Sie Ihr Leben verwetten. Die Menschen tun das nicht, bis die Situation ernst wird," (Donald Rumsfeld)



Die "Kriminalisierung des Staates bedeutet, wenn Kriegsverbrecher berechtigterweise Machtpositionen besetzen, die es ihnen ermöglichen zu entscheiden "wer die Kriminellen sind", obgleich tatsächlich sie selbst die Kriminellen sind.



Ein Terroranschlag auf amerikanischem Boden im Ausmaß des 11. Septembers würde – laut dem ehemaligen Kommandeur, General Tommy Franks – zum Zusammenbruch der Demokratie in Amerika führen. In deinem Interview vom letzten Dezember, das in den Medien der VS kaum erwähnt wurde, hob General Franks mit zynischer Genauigkeit ein Szenario voraus, das zur Aufhebung der Verfassung und der Errichtung der Militärherrschaft in Amerika führen würde:

irgend wo in der westlichen Welt (wird) ein Ereignis mit hohen Opferzahlen stattfinden – möglicherweise in den Vereinigten Staaten von Amerika – , das die Bevölkerung veranlassen wird unsere eigene Verfassung in Frage zu stellen und damit zu beginnen  unser Land zu militarisieren, um der Wiederholung eines solch opferreichen Ereignisses vorbeugen.1

Franks spielte auf ein so genanntes "Pearl Harbor-ähnliches Ereignis" an, das in den Vereinigten Staaten dazu benutzt werden könnte, die öffentliche Meinung für die Unterstützung einer Militärregierung und eines Polizeistaats zu wecken. Das "terroristische Ereignis mit seht hohen Opferzahlen" wird von General Franks als entscheidender politischer Wendepunkt dargestellt. Die daraus entstehende Krise und sozialen Unruhen sind vorgesehen, um einen großen Wandel der sozialen und institutionellen Strukturen der VS herbeizuführen.



Es ist wichtig zu verstehen, daß General Franks nicht sein persönliche Meinung zu diesem Umstand geäußert hat. Seine Erklärung gibt sowohl die Ansicht des Pentagon als auch die des Department of Homeland Secutity (Heimatschutzministerium / Anm. d. Übers.) darüber wieder, wie sich Ereignisse im Fall eines nationalen Notstands sich entwickeln könnten.

 .
[i]Die Erklärung stammt von einem Mann, der auf höchsten Ebenen aktiv in die militärische und die geheimdienstliche Planung involviert gewesen ist. Mit anderen Worten ist die "Militarisierung unseres Landes" eine andauernde, funktionsfähige Annahme. Sie ist Teil des "breiteren Konsens in Washington" und kennzeichnet den "Fahrplan" der Bush-Administration für den Krieg und die Landesverteidigung.

weiter:https://wunderhaft.blogspot.de/2016/12/paris-brussel-nizza-berlin-die-rolle.htm
[/i]
 
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#33
Geheimdienste als politische Gehilfen

Wiederum wird uns das Bild eines moslemisch, extremistischen Attentäters mit all seinen medialen und politisch propagierten Facetten bekundet, der seit längerem vom Verfassungsschutz unter ständiger Beobachtung gestanden haben soll. Richtigerweise von einer Behörde namens GTAZ, einem terroristischen Abwehrzentrum in Deutschland, das seinem Entstehungsdatum zu Folge, ein Ergebnis des 11. September 2001 zu sein scheint. Dennoch konnte sich der Tunesier als „Kleinkrimineller“ mehr oder weniger frei in Europa bewegen. Die Fakten, die der Öffentlichkeit präsentiert werden sind geradezu tiefgreifend, ebenso fragwürdig. Würde man die Angaben ernst nehmen, würde sich die Frage stellen, warum derart Organisationen und Behörden überhaupt auf Kosten von Steuergeldern arbeiten, um schlussendlich dem Terror dabei zuzuschauen, Bomben zu basteln, Waffen zu horten oder über das Internet terroristische Gruppen aktiv zu unterstützen, ja sogar Terroranschläge ankündigen. Man muss dem Verfassungsschutz schon Beihilfe unterstellen, denn was hätte man denn bei derart Ermittlungen, indem man mutmaßliche Attentäter monatelang durch V-Männer beschatten lasst, ohne einzugreifen, zu Tage fördern wollen. Tatsächliche Sicherheit hätte zumindest mit derart Vorgehensweisen wenig Erfolg. Würde es diese terroristischen Zellen in Europa tatsächlich in der Form geben, ohne das man sie nicht eigens mit aufgebaut hätte, eben durch derart geheimdienstliche Projekte unterstützt durch ausländische wie die CIA oder andere, wäre es durch diese Einwanderungspolitik nahezu unmöglich sie durch die Staatsgewalt trocken zu legen. Da hilft eben auch keine Totalüberwachung oder verschärfte Sicherheitskontrollen, die dem Volk damit nur glaubhaft untergejubelt werden sollen.
Doch die zu Tage getretenen und durchaus mit Wohlwollen veröffentlichten Fakten über einen Einwanderer, vermeintlich tunesischer Herkunft, vermitteln uns dennoch die enorme Gefahr, die von derart „islamistischen Gewalttätern“ ausgeht, die zu tausenden in europäischen Unterkünften sitzen sollen, um ihre Attentate vorzubereiten. Dabei darf durch die mediale Vermittlung von Feindbildern durch die Medien unter die „aufmerksame“ Bevölkerung keinesfalls verkannt und vergessen werden, dass es sich um ein vom Islam geprägten Terror handelt, sodass die Verknüpfung zu einer der größten Weltreligionen, die im Grunde mit nicht weniger oder mehr Gewalt in Verbindung gebracht werden kann als das Christentum, keinesfalls verloren gehen darf, auch wenn man damit Millionen von Menschen eine falsche Etikette anhängt und einen tiefen Graben zwischen den Religionen und damit der Gesellschaft zieht. So gewollt.
Der islamistische Terror soll dabei allgegenwärtig erscheinen, eine gewisse Machtlosigkeit der Behörden und Geheimdienste (derzeit noch) mit eingeschlossen. Ein Versagen dieser? Keineswegs. Woher sollte man sonst das genaue Bewegungsprofil und auch sonst sämtliche Daten detailreich hernehmen, so dass man der Gesellschaft einen Täter liefern konnte, der als Flüchtling nach Deutschland eingereist ist und durch sein erfolgreiches Ableben durch staatliche Sicherheitsbeamte keine Gefahr mehr für die restliche Gesellschaft darstellt. Die zahlreichen Toten und Verletzen dienen derweil ausschließlich, um den Menschen ein mangelndes Sicherheitsgefühl zu vermitteln und das Feindbild der muslimischen Welt aufrecht zu erhalten, gleichwohl eine Politik der gesellschaftlichen Spaltung zu etablieren. Sicherlich gibt es kulturelle Unterschiede, die ein Vermischen dieser beiden Religionen und eine stimmiges Zusammenleben sehr schwer machen, nahezu unmöglich, speziell im Hinblick auf Gläubige, die ihren Glauben allzu fundamentalistisch und fanatisch leben, doch teilen nicht gleich alle den Glauben Andersdenkende zu töten und vor allem Ungläubige permanent als Feindbilder anzusehen. Diese Sichtweisen werden den Ablegern der islamischen Religion speziell in autoritären Staaten, wie Saudi Arabien oder Katar zu teil, die man aber durch westliche Länder, Deutschland eingeschlossen, großflächig fördert, um mit Hilfe von Hass und Gewalt anderen Ethnien gegenüber, Interessen und Ziele durchzusetzen. Ein Urteil lässt sich sowieso nur schwer fällen als Außenstehender, deshalb sollte man die Probleme eher differenziert betrachten und konflikthemmend vorgehen als diesen weiter anzuheizen, zumal man damit den wirklichen Provokateuren ausschließlich in die Karten spielt. Vordergründig gilt es eben die Ursachen und Brandstifter, vor allem in der Politik, in der Finanzwirtschaft und in den Medienkonzernen, zu erkennen und der gesellschaftlichen Entscheidungen fernzuhalten, bevor man die Symptome erfolglos bekämpfen muss, was wir als die Gesellschaft seit Jahren und Jahrzehnten versäumt haben.
Nun stehen wir eben vor augenscheinlich unüberwindbaren Problemen. Dadurch das der Staatsgewalt permanent zu viel Freiraum gelassen wurde. Dauerhaft gegen gesellschaftliche Interesse und für die eigenen, der Komplizen und Seilschaften zu entscheiden.
Vor dem Errichten einer Art Polizeistaat, der die Eliten und Politiker in ihren Positionen schützt mit geheimdienstlicher Hilfe. Wir gehen völlig unruhigen Zeiten entgegen, in dem die Politik vor einer zunehmenden Enteignung der Bürger nicht mehr Halt macht. Und der Hauptfeind ist eben keineswegs der geheimdienstlich gezüchtete und finanzierte islamistische Terror, den, den man seit Jahren materiell und finanziell unterstützt, direkt und indirekt über arabische Verbündete oder den Vereinigten Staaten. Ähnlich sehen wir es in jetzt schon totalitäreren Staaten, in dem die Rebellen und Kritiker der Staatsräson weichen müssen.
Schlussendlich ist keineswegs klar, ob der Attentäter tatsächlich diese Tat verübt hat, oder ob er mehr oder weniger als Bauernopfer für das erreichen staatlicher oder weit übergeordneter Ziele herhalten musste. Denn diese Geschichte hinter dem tunesischen Attentäter scheint doch sehr und gut vorbereitet, um der Öffentlichkeit einen passenden Zusammenhang präsentieren zu können. Auf diese Art kann man sogar Fakten belegen. Für mich riecht das doch sehr nach lupenreiner geheimdienstlichen Arbeit, die der Bundesregierung schnellstmöglich zum Umsetzen eigener Interessen und Zwecke dient. In Frankreich beispielsweise herrscht heute noch der Ausnahmezustand, eben auch um den Protesten der Bürger entschieden entgegenwirken zu können.
Stellt sich immer die Frage nach dem Sinn dieses Gesamten und des staatlichen Terrors. Es ist eben ein Kartenhaus, in dem unzählige Institutionen und Machthaber, auf sämtlichen Ebene und Posten, verwoben sind und im hohen Maße persönlich profitieren. Von Finanzoligarchien, über die Politik bis hin zu den Medienvertretern oder anderen politisch eng verbundenen Organisationen. Auch nur auf diese Weise, in dem man Teilen der treu Untergebenen gewisse Vorzüge und Privilegien einräumt, auch genügend Gehirnwäsche verpasst, die schlussendlich der Umsetzung von Strategien dienlich sind, kann man seine eigene Herrschaft, Macht und Stärke, auch den Wohlstand zusammenhalten. Es dürfte viele Personen geben, die Interesse daran haben dieses System in der Form fortzuführen, da es für viele auch ein relativ leistungsloses Einkommen und Wohlstand bereitstellt. Die eine Ebene profitiert von der anderen, das geht von Oben in die Tiefe, somit hat man ein weit verzweigtes System in dem jeder den anderen deckt, weil man schlussendlich im selben Boot sitzt und den selben Kartellen angehört. Auf nichts anderem basiert die Korruption unter der die komplette Gesellschaft heute zu leiden hat. Warum decken wohl sonst noch so viele Menschen aus Medien und teilweise der Wirtschaft dieses perfide System, das den Großteil der Menschen durch permanente Manipulation gegen ihre eigenen grundlegenden Interessen handeln lässt.
Im Fall des vergangenen Terroranschlags ist es weder Unvermögen des Verfassungsschutz und der beteiligten politischen Gruppen, noch sind hier Fehler unterlaufen. Die Masse wird absichtlich in die Irre geführt. Wir laufen auf völlig unsichere Zeiten hinaus. 

ganzer Text hier:http://wissensfieber.de/2537-2/
 
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#34
das hier würde ich unterschreiben wollen:

Zitat:.. Beitrag von oben

...

Wir brauchen also nicht mehr Sicherheit, wir brauchen endlich eine ehrliche, nachhaltige und vor allem friedliche und demokratische Politik für die Gesellschaft,
in der Machtmissbrauch und Korruption keine Chance hat, mehr Moral vor allem in unseren Medien, die diese Verbrechen bislang permanent decken,
weil sie eben ein Teil derer sind, die man daran profitieren lässt.
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#35
Die Stunde der schwarzen Sheriffs
Nach dem Terroranschlag liefert die CSU einen ganzen Katalog für Gesetzesverschärfungen. Das Problem ist, sie könnte sich durchsetzen. Jeden Tag eine neue Forderung – seit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz scheint vor allem der Aktionismus von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ungebremst. Mittlerweile hat die CSU einen ganzen Katalog sicherheitspolitischer Maßnahmen vorgelegt. Ob sie wirklich dazu beitragen können, Terroranschläge zu verhindern, scheint dabei zweitrangig zu sein......
 
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#36
[Bild: 23.03.16-1811-Bildschirmkopie.jpeg?w=636]

Same procedure as every year, James!

Mit dem Terror ist es wie beim “Dinner For One”,  zu  dem Miss Sophie an ihrem Geburtstag imaginäre Gäste empfängt, deren sämtliche Gläser dann der Butler leeren muss. Um auf seine Nachfrage vor jeder neuen Runde, ob alles wie im letzten Jahr laufen soll, die ikonisch gewordene Antwort  “Same procedure as every year, James!” zu erhalten. Für das Drehbuch von Terroranschlägen ist die Zeile mittlerweile aber ebenso angebracht: sie laufen immer nach demselben Muster, mit imaginären weil verstorbenen Gästen, die aber namentlich bekannt sind. Seit der unkaputtbare  magische Pass des Satam Al Suqami, eines der vermeintlichen “Hijacker” des 11.Spetember 2001, den Crash in das World Trade Center überlebte, hinterlassen Terroristen regelmäßig ihre Ausweise am Tatort: wie in Nizza und Paris jetzt auch in Berlin. Dort hatte der Amokfahrer Anis Amri nicht nur seine Ausweispapiere, sondern auch eine Geldbörse und sein Handy zurück  gelassen. Über die merkwürdige Verspätung, mit der diese Fundstücke auftauchten, hatte ich im letzten Beitrag schon vermutet, dass es sich dabei um “Nachbesserungen” der Beweislage handeln könnte, weil bis dahin die vorliegenden Informationen über den Verdächtigen nicht gerichtsfest waren und aus Geheimdienstquellen stammten.

Dass der Pegida-Gründer Bachmann schon zwei Stunden nach der Tat am Montagabend von einem tunesischen Verdächtigen twitterte und sich auf Ermittlungen der Berliner Polizei berief   – die zu diesem Zeitpunkt noch einen vom Tatort geflüchteten Pakistani verhörte ( und sehr schnell wieder laufen lies)  –  passt zu dieser Vermutung.  Ebenso wie die mittlerweile bekannt gewordene Fakten aus der jüngsten Vergangenheit des Asin Amri, der nicht nur der Polizei, sondern auch den Geheimdiensten bestens bekannt war und von März  bis September 2016 observiert wurde. Denn der junge Mann war kein Flüchtling des “arabischen Frühlings”, sondern ein gewalttätiger Krimineller, der in Italien schon mehrere Jahre im Gefängnis verbracht hatte. Weil Tunesien nach der Entlassung Amris aus dem italienischen Knast die Annahme des abzuschiebenden Klienten verweigerte und seine Identität anzweifelte – eine auch von Marokko und anderen nordafrikanischen Staaten gern angewandte Methode, um ihre kriminellen Landsleute fern zu halten – konnte er 2015 ungehindert nach Deutschland reisen, obwohl seine Akte in die Schengen-Datenbank eingespeist war.   Auch nachdem er hier gegenüber V-Leuten Interesse an Waffen und gewalttätigen Aktionen geäußert hatte, sahen die Behörden noch keinen Grund zum Eingreifen. In Berlin sei er nicht durch Kontakte zur radikal-islamischen Szene, sondern nur als Kleindealer im Görlitzer Park aufgefallen, heißt es. Im Sommer wurde Amri mit falschen Ausweispapieren in Ravensburg in Abschiebehaft genommen  – und wird tags darauf, obwohl sowohl sein krimineller wie auch sein islamistischer Hintergrund aktenkundig sind, wieder freigelassen. Wirklich verfolgt scheint sich der junge Mann auch nach seiner schrecklichen Tat nicht gefühlt haben, er besuchte laut rbb eine als Islamistenzentrale bekannte Moschee in der Perleberger Straße in Mobait, direkt gegenüber der Polizeidirektion 3.

weiter hier
 
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#37
Kurz eingeworfen: Reisewarnung des US-Außenministeriums vor Terroranschlägen in Europa wenige Wochen vor „Berlin“

Zitat:Interessanterweise hat das US-Außenministerium im letzten Monat (21. November) eine Reisewarnung ausgegeben, die US-Amerikaner davor warnte, Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte in Europa zu besuchen:

Das US-Außenministerium warnt die US-Bürger vor dem erhöhten Risiko terroristischer Anschläge in ganz Europa, besonders während der Ferienzeit. US-Bürger sollten bei Urlaubsfesten, Events und Outdoor-Märkten [wie Weihnachtsmärkte, Anm. http://www.konjunktion.info] Vorsicht walten lassen. Dieser Reisewarnung läuft am 20. Februar 2017 aus.

Glaubwürdige Informationen zeigen, dass der Islamische Staat des Iraks und der Levante (ISIL oder Da’esh), al-Qaida und ihre Mitgliedsorganisationen weiterhin Terroranschläge in Europa planen, mit einem Fokus auf die bevorstehende Weihnachtszeit und die damit verbundenen Veranstaltungen. Die US-Bürger sollten sich auch darüber im Klaren sein, dass extremistische Sympathisanten oder selbstradikalisierte Extremisten während dieser Zeit Anschläge mit wenig oder ohne Vorwarnung durchführen könnten. Terroristen könnten eine Vielzahl von Taktiken einsetzen, wobei sowohl herkömmliche als auch nicht-konventionelle Waffen verwendet werden und sowohl offizielle als auch private Stellen/Personen das Ziel sind.
..

[Bild: Reisewarnung.jpg]
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#38
Terrorgefahr in Deutschland: De Maizière will Abschiebezentren einrichten

Terror, Cyberangriffe, Zuwanderung: Der Bundesinnenminister sieht Deutschland noch nicht umfassend gerüstet gegen neue Gefahren – und will daher den Bund massiv stärken.

"Gefahr für die demokratische Grundordnung"
Die Linken-Innenexpertin Ulla Jelpke kritisierte die Vorschläge de Maizières als "Frontalangriff auf das föderale Prinzip der Bundesrepublik". Dieses Prinzip sollte "als Lehre aus dem verbrecherischen Naziregime eine zentralstaatliche Machtkonzentration verhindern", sagte die innenpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion. "Der Bundesinnenminister will nun das Rad der Geschichte zurückdrehen und ist damit zu einer Gefahr für die demokratische Grundordnung geworden."
Die Vorschläge des Ministers stellten nichts weniger dar "als den Einstieg in einen autoritären Polizeistaat mit deutschem FBI und zentralisiertem Inlandsgeheimdienst außerhalb jeglicher demokratischer Kontrolle", sagte Jelpke. De Maizière nutze das Attentat von Berlin, "um seinen Law-and-Order-Fantasien freien Lauf zu lassen".
Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) sprach sich gegen einen zentralen Verfassungsschutz beim Bund aus. Die Landesbehörden für Verfassungsschutz würden lokale extremistische Bestrebungen früher erkennen und könnten "darauf schneller reagieren als eine tendenziell unbeweglichere Zentralbehörde", sagte der SPD-Politiker. 
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-...riminalamt
 
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#39
Terror-Thomas vorgelesen: Massenmord in Berlin für den „Starken Staat“ benutzen

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere, dessen Spitznamen „Terrorthomas“ sich kreuzbrave Bürgerrechtler ausgedacht haben (nicht ich), möchte in einer von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ abgedruckten Regierungserklärung namens „Leitlinien für einen starken Staat in schwierigen Zeiten“ konkret erstmal Folgendes:
  • Militäreinsatz im Innern / Einsatz der Bundeswehr als Kontrollmacht im Inland („etwa beim bewaffneten Objektschutz“), auch in den zivilen Telekommunikationsnetzen / im Internet und dessen World Wide Web. Das „Nationale Cyber-Abwehrzentrum“, über das wir schon vor dem Libyen-Krieg sagten dass es „auch eine Abwehr vor dem Cyberspace bedeuten könnte“, da schon damals völlig unklar war „wer geschützt werden soll und gegen was“, dieses soll die digitalen Bundeswehr-Einheiten „koordinieren“. Was das Militär in unserem zivilen Internet zu suchen hat, haben wir bereits vor geraumer Zeit gefragt.
  • von „Mobil- und Festnetztelefonie, Skype, E-Mails oder Instant Messenger wie WhatsApp“ sagt Thomas, dass Terrororganisationen für ihre Kommunikation nutzen, wohl auch diejenigen, die die Bundesregierung und dessen Leitimperium im Krieg gegen Syrien unterstützt hat, um die dortige Regierung zu stürzen (siehe Projekt „Day After“). Nun werden (mutmaßliche) Attentäter, wenn sie mal nicht chauffiert werden, sicher auch mal die Straße langgehen, mit Auto, Zug, Bus oder U-Bahn fahren, telefonieren, Häuser bewohnen, in Cafes, Fussballvereinen, Parteien oder sanitären Einrichtungen herum sitzen. Das könnte man natürlich als Argument nehmen alle dortigen Ereignisse flächdeckend zu beobachten und zu Regierungsbehörden „abzuleiten“. Aber gleich in die „FAZ“?
  • Ich grüße an dieser Stelle die Angestellten in der „Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich“ (Z.I.T.i.S.). Meine Frage kennen Sie. Die Antwort immer noch nicht. Und das ist auch gut so.
  • Das mit dem „europäisches Asylsystem“, Thomas, damit bist Du schon mal gescheitert.
  • die Landesämter für Verfassungsschutz abschaffen? Gute Idee! Sag ihnen, sie sollen alle anderen Spitzel und deren Ämter gleich mitnehmen, auf die Bahamas, oder ins Tessin. Du weisst schon, wenn auch nicht am Besten wohin..
  • das mit dem Föderalismus (gut, verstößt eh alles gegen die Verfassung was Du heute durch die „FAZ“ vorlesen hast lassen, klar), aber das mit dem Föderalismus, der Mitwirkung der Bundesländer – Thomas, Du weisst, dass das Teil der unveränderbaren Identität des Grundgesetzes ist? Artikel 79? Ewigkeitsklausel? Demokratiegebot? Schon mal gehört? Wahrscheinlich schon, schließlich bist Du ja auch Verfassungsminister. Deswegen schreibst Du wohl auch solche Sachen wie:
„Es gibt in Deutschland keine Institution, die von Rechts wegen in der Lage wäre, bei großflächigen und zeitkritischen Ereignissen, die mehrere Bundesländer gleichzeitig betreffen oder das gesamte Bundesgebiet umfassen, die Länder zu koordinieren. Das Fehlen einer übergeordneten Entscheidungs- und Koordinierungsinstanz stellt ein Problem dar, für dessen fehlende Lösung die Bevölkerung in extremen Gefahrenlagen keinerlei Verständnis hätte. „
Thomaaas… sollte das etwa eine versteckte Drohung sein? Nach dem Motto „und bist Du nicht willig, so muss ich wieder V-Mann-Fahren“?

weiter:https://www.radio-utopie.de/2017/01/03/t...-benutzen/
 
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#40
Innere Sicherheit: Gabriel sucht die Meinungsführerschaft

Der SPD-Chef will Sicherheitspolitik als "ursozialdemokratisches Thema" prägen. Er fordert einen stärkeren Staat, Gesetzesänderungen und eine umfassendere Bekämpfung der islamistischen Propaganda
Winterpause, die Amtsgeschäfte ruhen. Über die Hintergründe des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt herrscht Schweigen, konstatierte der Spiegel am Montagmorgen - zu Recht: Es gibt keine Auseinandersetzung der Regierung zu ganz konkreten Fragen, die sich im Fall Amri stellen. Zum Beispiel darüber, wie es dem vorbestraften, als gefährlich eingestuften Gefährder mit Kontakt zu Islamisten gelang, durch so viele Netze zu schlüpfen.
Die Linke zumindest klopft am Iglu der Regierung. Sie beantragt nun eine erneute Sondersitzung des Innenausschusses zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, nachdem bei der ersten Sondersitzung "nur kalter Kaffee serviert wurde".
Die Bundesregierung solle endlich ihr Wissen über die Hintergründe dieses schrecklichen Anschlages und die Versäumnisse der Sicherheitsbehörden im Umgang mit dem Attentäter auf den Tisch legen, fordert die Innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke....

hier:https://www.heise.de/tp/features/Innere-...85709.html
 
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