Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Reden über Fake-News
Professionelle Heuchelei (1/4)
Zitat:Der Blick hinter die Fassade offenbart: Das Journalistenbüro Correctiv ist alles andere als unabhängig, aufklärerisch und investigativ.
von Elke Schenk

TEIL 1: Zwischen Mainstream und Machteliten: Finanzierung, Selbstverständnis, Personal


[Bild: logo-dd0fcd373a0c872bb432f7596d9e700155c...8c61fe.svg]
Antworten
Anonymous sagte:
9. Mai 2017 
„Früher sei den etablierten Medien eine Filterfunktion zugekommen. Durch die Prüfung und Gewichtung hätten sie die Verbreitung falscher Nachrichten oder radikaler Botschaften verhindert. Heute finde sich das alles ungefiltert im Internet wieder. „Das ist eine Chance für die traditionellen Medien und eine Chance für die Demokratie, wenn die Medien eine Torwächter-Funktion wieder stärker wahrnehmen“, erläuterte Maaßen. Den Qualitätsmedien komme so eine bedeutende Filterrolle zu.“
https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2...er-medien/
Na klar, die ungefilterte Wahrheit könnte ja das betreute Denken stören. Und das ist nicht gut für eine marktkonforme Demokratie.

Antworten
Aha, früher war also alles besser und die etablierten Medien wäre eine Filterfunktion zugekommen.

Beispiele für die Verantwortung, die die Medien wahrnahmen:

29.12.2001 Nazi Qoala, Afghanistan
US Streitkräfte bombardieren eine Hochzeit, fliehende werden mit Hubschrauber niedergemacht. Das US Militär in Bagram behauptete, die sei ein legitimes Ziel, da zwei Taliban anwesend waren ..
Ergebnis: 17 Männer, 10 Frauen und 25 Kinder unter 15 Jahren sind tot, 48 Personen werden "vermisst", d.h. sie wurden durch die Angriffe so verstümmelt, dass sie nicht mehr identifiziert werden konnten.
Reaktionen der freien Presse: keine (vielleich wird aber behauptet, die Filterfunktion sei, den "Taliban" keine Plattform zu bieten ...)

Im August 2010 behaupten die Meeresbiologen Dr Hazen und 32 Co Autoren, dass sie im Golf von Mexiko kein Öl mehr von der Ölkatastrophe nach der Explosion der Deepwater Horizon entdecken könnten. Offensichtlich gäbe es Bakterien, die alles Öl beseitigt hätten. Die Medien nahmen ihre Filterfunktion wahr und waren voll des Lobes. Leider war alles gelogen. Es gab keinen nennenswerten Abbau des ausgelaufenen Öls. Was es aber tatsächlich gegeben hat: 500 Mio. $ "forschungsgeld von BP für Dr. Hazen und andere Meeresbiologen. Dr. Hazen und 31 der 32 Mitautoren standen auf der Gehaltsliste von BP ... Gab es in unseren Medien eine Korrektur der Fake News? Natürlich nicht.


Am 3.7.1988 schoss der Kreuzer USS Vincennes einen zivilen iranischen Airbus ab, der sich auf einem regulären Linienflug von Bandar Abbas nach Dubai befand. Alle 275 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.
Die erste Reaktion der Qualitätsmedien war, dass die USS Vincennes in Notwehr gehandelt habe, da sich der Airbus als „Selbstmordanschlag“ auf den US Kreuzer stürzen wollte. Dies war (selbstverständlich) gelogen, da sich der Airbus noch im Steigflug befunden hatte.
Ok: nächste Erklärung: Der Airbus wurde durch den US Kreuzer mit iranischen F-14 Kampfflugzeugen verwechselt, weil der Airbus seine zivile Kennung ausgeschaltet habe. Das Flugzeug wäre daher auf der militärischen Notfallfrequenz angerufen worden, den Kurs zu ändern. Erst als dies nicht geschehen war, hätte die Besatzung des Kreuzers keine andere Wahl gehabt, als zu schießen. Leider ebenfalls gelogen: Denn ein benachbartes US Kriegsschiff – die USS Sides - wusste sofort, dass die US-Marine einen zivilen Airbus abgeschossen hatte – eben weil der iranische Airbus korrekterweise die Kennung eingeschaltet hatte und weil es sich um einen regulären Linienflug handelte. Wo käme man aber daher, wenn sich US-Kriegsschiffe routinemäßig in internationalen Gewässern um internationale Flugrouten kümmern würden.
Die beste Erklärung für den Abschuss, die Robert Fisk durch Befragung von US-Militärangehörigen, Angehörigen der britischen Marine sowie der Fluglotsen in Dubai recherchieren konnte, wurde selbstverständlich nur von kleinen Teilen der Presse veröffentlicht. Fisk hatte recherchiert, dass sich die USS Vincennes unter dem Kommando von William Rogers durch sehr aggressives Verhalten ausgezeichnet hatte. Mehr als einmal drang das Schiff in iranisches Hoheitsgewässer ein, um Reaktionen durch die iranischen Streitkräfte zu provozieren. Dass unter solchen Randbedingungen die Besatzung jederzeit damit rechnen musste, dass ihre Provokationen Erfolg haben, dürfte klar sein. Hinzu kam – so die Recherche von Robert Fisk - dass sich die zivilen Fluglotsen in Dubai sehr häufig über aggressive US-Kriegsschiffe beschwert hatten, die regelmäßig reguläre zivile Flüge illegalerweise zu abrupten Kurswechseln gezwungen hätten. Unter diesen Randbedingungen war es m.E. nur eine Frage der Zeit, wann die US Marine ein ziviles Flugzeug abschießt, und nicht ob.
Wie reagierte unsere freie Presse? Der Abschuss des Airbus sei eine Tragödie (und nicht etwa ein Verbrechen), so der allgemeine Tenor. Und eigentlich hätten die Iraner selber Schuld. Die Rechercheergebnisse von Herrn Fisk wurden selbstverständlich noch nicht einmal ignoriert. Schnell gingen die Qualitätsmedien zu wilden Spekulationen über mögliche Racheakte der iranischen Regierung über. Tage- ja wochenlang wurde über „Selbstmordattentate“ durch iranische Schiffe gegen US-Kriegsschiffe schwadroniert. Es wurde ausführlich darüber berichtet, dass der Kapitän der USS Vincennes, Herr Rogers jetzt gefährdet sei, Ziel eines terroristischen Anschlages zu werden.


1991: Nach der "Befreiung" Kuwaits gab es massive Übergriffe gegen die palästinensisch-stämmige Bevölkerung in Kuwait. Dabei handelte es sich um etwa 360.000 Menschen, die teilweise schon seit Generationen in Kuwait lebten. Ein kuwaitischer Prinz befehligte sogar ein Todesschwadron, das unter den Palästinensern durch willkürliche Morde und Folterungen Terror verbreiten sollte. Ziel war es, die Palästinenser zur Flucht "zu bewegen". Dies alles, wohl-bemerkt, unter den Augen der westlichen "Befreier". Der Terror war erfolgreich, binnen Wochen flohen 200.000 Palästinenser aus Kuwait, wobei sie meist ihrer Habseligkeiten beraubt wurden. Die verbleibenden 160.000 Palästinenser wurden im Laufe der nächsten Monate ebenfalls vertrieben.
US-Regierung und die eingebettete Presse verbreiteten als Begründung für die ethnischen Säuberungen, dass sich 12 palästinensische Terroristen in Kuwait befänden. Als ob dies als Begründung für die Vertreibung von 100.000den ausreichend ist. Hinzu kommt: auch die der 12 „Terroristen“ gab es nur in der Fantasie der US-Regierung und der freien, gut gebetteten Presse...
Ihr wisst schon genug.
Ich auch.
Nicht an Wissen mangelt es uns.
Was fehlt, ist der Mut, begreifen zu wollen, was wir wissen und daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Sven Lindqvist
Antworten
Fake News? Keiner schlägt die westlichen Medien!
http://thesaker.is/fake-news-nobody-beat-the-new-york-times-or-the-financial-times/
Vom Saker, 13.06.2017
Ich lieb die westlichen Ziomedien. Nicht für das was sie schreiben, aber weil sie ihr wahres Gesicht zeigen. Endlich. Nachdem sie jahrzehntelang so getan haben, als hätten sie hohe professionelle oder ethische Standards, nach jahrelangen pseudo-objektiven Berichten, haben diese Leute endlich ihre Masken fallen lassen und zeigen ihr wahres Gesicht. Wir haben bereits die hysterische, wahrhaft manische Hasskampagne gegen Trump erlebt (und die ist bei weitem noch nicht vorbei) und wir haben die atemberaubend unehrliche Dämonisierung von Putin und allem russischem erlebt. Nun, ich habe ein wunderbares Beispiel dafür.

mehr hier:https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzu...3-06-2017/

Antworten
Soziale Netzwerke
Das Geschrei über die Fake News

Es gibt den schönen, aus Erfahrung geschöpften Satz: Was nichts kostet, ist nichts wert. Es gibt auch die aus Erfahrung geschöpfte Erkenntnis, dass beim Konsum nichts so zieht wie das Wort «gratis» oder «Sonderangebot». Ein T-Shirt für drei Franken, drei T-Shirts in der Aktion für nur zehn Franken, der Konsument greift zu und merkt nicht einmal, dass er über den Tisch gezogen wird. Laut einer Umfrage sind in Deutschland über 80 Prozent dafür, dass gesetzlich gegen Fake-News im Internet vorgegangen wird. Also staatliche Behörden sollen kontrollieren, welche News der Wahrheit entsprechen und welche Falschmeldungen sind. Entsprechende Plattformen, vor allem Google, Facebook und andere soziale Netzwerke, wären dann verpflichtet, den Konsumenten davor zu schützen. Widrigenfalls drohen turmhohe Bussen. Das erinnert an den schönen Satz von Kurt Tucholsky: «O hochverehrtes Publikum, sag mal, bist du wirklich so dumm?»..
https://www.nzz.ch/meinung/soziale-netzw...ld.1303160

Antworten



Zitat:American Pravda: CNN Producer Says Russia Narrative “bullsh*t"

with the official CNN narrative that Trump has colluded with Russia, and that Russia has interfered with the 2016 election. Bonifield expresses clear doubts that there is a fire behind the Russia smoke, stating, “I haven’t seen any good enough evidence to show that the President committed a crime.” He also confirms suspicions that CNN staff is ideologically biased against Trump, stating, “I know a lot of people don’t like him and they’d like to see him get kicked out of office…”

Bonifield even further confirms CNN’s bias against the President, stating, “I think the President is probably right to say, like, look you are witch hunting me...you have no real proof.”

Bonifield exposes that Russia has been great for CNN’s ratings, and that orders from CEO Jeff Zucker himself have directed CNN to pursue Russia leads at the expense of other stories. Bonifield states “And the CEO of CNN said in our internal meeting, he said ‘good job everybody covering the Climate Accords, but we’re done with it let’s get back to Russia.’”

He further comments on Russia, “it’s mostly bullshit right now. Like, we don’t have any giant proof...if it was something really good, it’d leak.”




Zitat:Van Jones: Russia is “Nothing burger”– American Pravda: CNN Part 2

Project Veritas’ American Pravda: CNN continues today with a video of left-leaning political commentator Van Jones caught on camera plainly stating that “the Russia thing is just a big nothing burger.”




Zitat:CNN Producer: Voters "Stupid as Sh*t"– American Pravda: CNN Part 3

Project Veritas' newest video from the American Pravda: CNN series exposes Jimmy Carr, the Associate Producer for CNN's New Day attacking President Donald Trump and admitting that CNN has a left-leaning bias.

When asked by an undercover journalist if CNN is impartial, Carr plainly responded, "In theory."

LEAKED ONE AND A HALF OUR LONG AUDIO from CNN segment proves CNN selectively edits to make Trump supporter look like a conspiracy theorist.
Antworten
RT-Chefredakteurin: "Wir stehen alleine der Armee des westlichen Mainstream-Journalismus gegenüber"




Zitat:Am 4. Juni hat in Moskau das 3. russisch-chinesische Medienforum stattgefunden. In Moskau hat das 3. russisch-chinesische Medienforum stattgefunden. RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan plädierte für eine engere Zusammenarbeit der russischen und chinesischen Medien im internationalen Kontext.
Antworten
Bewertung von Risiken

Man kann zwischen verschiedenen Klassen von Risiken unterscheiden (eigene Definitionen):
  1. Von den Menschen nicht beeinflussbare Risiken, deren Eintreten katastrophale Folgen haben.
    Hierzu rechne ich Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche, Tsunamis etc. Wie bereits in der Definition erwähnt: diese Art von Risiken kann der Mensch nicht beeinflussen, sie müssen also akzeptiert werden. Was der Mensch dagegen tun kann, ist zu versuchen die negativen Folgen zu minimieren (Katastrophenschutz).
  2. Von den Menschen nicht beeinflussbare Risiken, deren Eintreten keine katastrophalen Folgen haben müssen.
    Hierzu rechnen regionale Missernten aufgrund z.B. ausbleibender oder zu starker Niederschläge. Hier kann z.B. ein überregionaler Austausch die negativen Folgen minimieren oder gar ausgleichen.

  3. Von Menschen beeinflussbare Risiken, deren Eintreten weltweit katastrophale Folgen haben.
    Hierzu rechnet z.B. ein weltweiter Atomkrieg.

  4. Von Menschen beeinflussbare Risiken, deren Eintreten regional katastrophale Folgen haben.
    Hierzu rechnen regionale Kriege, schwere technische Unfälle (Bhopal, Tschernobyl etc.)

  5. Von Menschen beeinflussbare Risiken, deren Eintreten für viele Menschen gravierende Folgen haben.
    Hierzu rechnen Verseuchung von Trinkwasser, Zerstörung von Böden, Luftverschmutzung.

  6. Von Menschen beeinflussbare Risiken, deren Eintreten „nur“ individuelle Folgen haben.
    Hierzu rechnen Verkehrsunfälle, Haushaltsunfälle, Ärztepfusch, Mangelernährung, aber auch „Terroranschläge“, „Amokläufe“ etc.

So viel zu meinen Definitionen. Diese möchte ich nun mit von den Qualitätsmedien genannten und im öffentlichen Bewusstsein fest und weniger fest verankerten Risiken vergleichen.
Schaut man sich an, was die Medien und Einheitspartei CDUCSUSPDGRÜNEAFDFDP verbreiten, ist das Leben an sich äußerst gefährlich und endet – und hier hat die Einheitspartei recht – immer mit dem Tod. Daher ist alles gefährlich, aber zum Glück hat die Einheitspartei Patentrezepte zur Risikiminimierung (nachfolgend sind nur vom Menschen beeinflussbare Risiken genannt):
    • Unwetter => Unwetterwarnungen an fast jeden zweiten Tag,
    • Infektionskrankheiten in Deutschland => diskutierte Impfpflicht für Kinder
    • Klimawandel => „Energiewende“
    • Krankheiten, und hier besonders Krebs [12] => „Gesundheits“industrie
    • Arbeitslosigkeit (fehlende „Wettbewerbsfähigkeit“) und damit verbunden sozialer „Abstieg“ => Flexibilität der „Arbeitnehmer“
    • Schweinepest“, „Vogelpest“, „Rinderwahnsinn“ (wurden schon lange nicht mehr bei den Qualitätsmedien thematisiert)
    • islamistischer“ Terror => mehr Überwachung, weniger Bürgerrechte
    • der Russe“ => mehr Geld für Rüstung
    • Verführung durch „Drogen“ => Verbote
    • Keime => umfangreiche „Hygiene“
Alle oben genannten Risiken haben gemein, dass sie Angst und Unsicherheit verbreiten. Und dass sie „ewig“ währen.

Interessant ist, welche Risiken aus der öffentlichen Diskussion weitgehend ausgeklammert werden, bzw,. deren Ursachen nicht diskutiert werden. Dies sind z.B.
    • Atomkrieg
    • Verseuchung des Grundwassers
    • Luftverschmutzung
    • Bienensterben“
    • Verseuchung der Lebensmittel mit Antibiotika und krebserregenden Stoffen
    • Zerstörung der Lebensgrundlagen der Menschen im Süden
    • Hunger und Mangelernährung
    • regionale Kriege
Wie sind die in der öffentlichen Diskussion genannten und verschwiegenen Risiken zu bewerten?

    1. Von Menschen beeinflussbare Risiken, deren Eintreten weltweit katastrophale Folgen haben.
      Interessanterweise werden die vom Menschen beeinflussbaren Risiken, die weltweite katastrophale Folgen haben können, nicht öffentlich thematisiert.
      Ein immer noch möglicher Atomkrieg zählt mit Sicherheit zu diesen Risiken, die 100% menschengemacht sind. Und da es m.E. nicht die Frage ist, OB es bei Vorhandensein von Atomwaffen zu einem Atomkrieg kommt, sondern nur WANN, verwundert es doch sehr dass diesem Thema kein öffentlicher Raum geschenkt wird. Zumal ich immer mehr den Eindruck habe, dass der Anteil der Psychopathen bei unseren Eliten deutlich höher ist, als in der Durchschnittsbevölkerung. Um es noch einmal klar zu sagen: ein Atomkrieg kann nur dann ausgeschlossen werden, wenn es keine (oder nur noch wenig) Atomwaffen gibt, ansonsten wird er sich in den nächsten Jahrzehnten ereignen.Daneben sollte man mit Sicherheit das „Bienensterben“ nicht unterschätzen. Ohne Bienen (bzw. andere bestäubende Insekten) wird es deutlich weniger Lebensmittel geben. Wie man angesichts des damit verbundenen Risikos aus Habgier immer noch weltweit einen exzessiven Einsatz von Chemie in der Landwirtschaft akzeptieren kann, ist mir unklar. Noch verwunderlicher ist, dass dieses Thema wenn überhaupt, dann nur am Rande öffentlichi thematisiert wird.Fast vergaß ich es: Der von Menschen gemachte Klimawandel wird ja öffentlich diskutiert (wenn es ihn tatsächlich gibt, aber dies nur am Rande). Aber welches sind die Folgen der intensiven öffentlichen „Diskussion“ mit diesem Thema? Welche Maßnahmen werden ergriffen / diskutiert? Das EEG. Leider ist dies nur unzureichend geeignet, einen möglichen menschengemachten Klimawandel rückgängig zu machen oder aber auch nur zu begrenzen. M.E. verdienen sich am EEG wenige eine goldene Nase, Ehrlicherweise ist es in (West)Deutschland in 25 Jahren nicht gelungen, den Energieverbrauch auch nur ein wenig zu senken. Es ist eher das Gegenteil der Fall. Flugbenzin wird jedes Jahr mehr verbraucht usw.. Der in öffentlichen Statistiken genannte Rückgang des Energieverbrauchs ist eher darauf zurückzuführen, dass die ineffiziente Energieversorgung der DDR eingestellt wurde und dass – wichtiger – energieintensive Branchen ins Ausland gezogen sind. Hierauf wird aber im öffentlichen Raum keinesfalls hingewiesen. Also auch hier trotz des auf den ersten Blick großen Raums, der dem „Klimawandel“ gegeben wird: keine Debatte über Risikominimierung.
    2. Von Menschen beeinflussbare Risiken, die regional katastrophale Folgen haben.
      Auch bei dieser Klasse der menschengemachten Risiken gilt, dass sie nicht diskutiert werden.
      Man darf nicht vergessen: Trinkwasser ist eines der wichtigsten Lebensmittel. Die Qualität des Grundwassers sinkt in Deutschland von Jahr zu Jahr. Dies, obwohl die zumeist öffentlichen Wasserwerke alles menschenmögliche tun, um eine sehr gute Trinkwasserqualität zu liefern. Aber auch sie kommen angesichts der ausufernden Massentierhaltung (Gülle => Nitrit, Antibiotika, Insektizide), des immer größeren Chemikalieneinsatzes in der Landwirtschaft und angesichts der Maismonokulturen für Biogasanlagen nicht gegen den erheblichen Schadstoffeintrag an. Eine öffentliche Debatte hierüber gibt es aber nicht. Obwohl die gesundheitlichen Folgen für Millionen erheblich sind...Ähnliches gilt für die Zerstörung der Lebensgrundlagen der Menschen im Süden, was der Mehrheit der deutschen Bevölkerung gar nicht bewusst ist. Angesichts des Rohstoffhungers der ersten Welt müssen vor allem die Menschen im Süden leiden. Erdölförderung ist nie sauber, in vielen Staaten des Südens hinterlassen die westlichen Mineralölkonzerne 1000de Quadratkilometer verseuchte Landschaften, vergiftetes Trinkwasser etc. Auch bei der Förderung anderer Rohstoffe geht es nicht sauber zu. Plantagen für „Kolonialwaren“ (von Zucker über Bananen über Futtermittel für „unsere“ Massentierhaltung bis hin zum „Biodiesel“) zeichnen sich durch Vertreibung und Enteignung von Kleinbauern, sowie durch exzessiven Gifteinsatz aus. Und nicht zu vergessen das Überfischen des Meeres im Süden, das zu Lasten der kleinen Fischer geht. All dies sind bei uns keine öffentlichen Themen. Außer, ja außer die Menschen, die durch unseren Lebenswandel ihrer zerstörten Heimat entfliehen mussten, tauchen bei uns als Flüchtlinge auf ...Hunger und Mangelernährung besonders in den Ländern des Südens rechnen in unserer öffentlichen Wahrnehmung eher als landestypische Folklore. Dass aber Hunger und Mangelernährung besonders mit einer ungerechten Weltordnung zu tun haben – wen interessiert es. Und wen interessiert es, dass in den USA mittlerweile jeder 7te gelegentlich von Hunger bedroht ist, Mangelernährung ist in den USA noch weiter verbreitet. Wenn man sich überlegt, dass die „Errungenschaften“ der USA nach wenigen Jahren / Jahrzehnten nach Europa kommen, sollte man vielleicht den einen oder anderen Gedanken an dieses Thema verschwenden – was aber nicht geschieht …Über regionale Kriege wird zwar berichtet, sie gelten aber – ebenso wie Hunger und Mangelernährung – als landestypische Folklore der Staaten des Südens. Auf keinen Fall werden die tieferen Ursachen von regionalen Kriegen benannt oder gar bewertet, vor allem nicht, falls – wie es der Regelfall ist – hinter den Konflikten westliche „Interessen“ stehen.
    3. Von Menschen beeinflussbare Risiken, deren Eintreten für viele Menschen gravierende Folgen haben.
      Auch wenn man es nicht glauben mag: Luftverschmutzung ist auch in Deutschland immer noch ein großes Gesundheitsrisiko. Da das Risiko aber vor allem durch den Autoverkehr verursacht wird, ist es in der öffentlichen Debatte nahezu unsichtbar.
      Dass Teile unserer Lebensmittel (vor allem tierische Produkte, wie Fleisch, Eier) mit Antibiotika und krebserregenden Stoffen verseucht sind, wird teilweise problematisiert, allerdings nur im Zusammenhang mit kriminellen Machenschaften einzelner. Niemals dagegen wird auch nur angedeutet, dass unser krankes Wirtschaftsystem (Haupt)ursache sein kann.Die „Gefahr“ von Arbeitslosigkeit wird dagegen ausführlich in den Medien und von der Einheitspartei behandelt. Allerdings nur um Angst um den damit verbunden sozialen „Abstieg“ zu machen. Um Ursachenforschung geht es nicht. Einziges offizielles Rezept ist die Herstellung von „Wettbewerbsfähigkeit“ durch „Flexibilität der Arbeitnehmer“. Dies bedeutet: intensivere Arbeit, weniger Geld, entschädigungslose Enteignung der Arbeitskraft und letztlich Verlagerung von Einkommen und Vermögen weg von den Arbeitenden hin zum (Groß)kapital. Dies zu verschleiern, Angst und damit Gehorsam zu erzeugen und letztlich eine Debatte über Einkommens- und Vermögensverteilung zu verhindern ist m.E. ein wesentliches Motiv der Qualitätsmedien und der Staatspartei bei Ihrer Beschäftigung mit dem Thema „Arbeitslosigkeit“.
    4. Von Menschen beeinflussbare Risiken, deren Eintreten „nur“ individuelle Folgen haben.
      Obwohl (oder weil?) die nachfolgend genannten Risiken „nur“ individuelle Folgen haben, nehmen sie in der öffentlichen Debatte einen wesentlich breiteren Raum ein, als die o.g. Risiken, deren Eintreten wesentlich gravierendere Folgen für viele haben werden.
      Infektionskrankheiten wie Masern. Mumps, Röteln, Keuchhusten sollen in Deutschland so gefährlich sein, dass eine Impfpflicht für Kinder ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Überhaupt, Krankheiten, und hier besonders Krebs gelten als beängstigend. Man tut öffentlich alles, um „den Krebs zu besiegen“, wobei sich nur auf die Behandlung der Krankheit konzentriert wird und nicht auf dessen Ursachen (s.o.). Weil die Krebsbehandlung ein äußerst einträgliches Geschäft ist. Die Pharmaindustrie verdient sich bei den Krebspräparaten eine goldene Nase. Krebspräparate sind für die Industrie so lukrativ, dass öffentlich nicht über den Sinn oder Unsinn einer Therapie diskutiert wird [2].Zum „islamistischer“ Terror (wenn es ihn denn ohne freundlicher Unterstützung der westlichen Geheimdienste gibt), möchte ich nur auf die Dimensionen hinweisen. Das Gesundheitsrisiko, das von „Terror“ in Westeuropa ausgeht, dürfte deutlich geringer sein, als das von Luftverschmutzung durch den Individualverkehr oder durch die Grundwasserverseuchung durch die Massentierhaltung. Dennoch nimmt „Terror“ einen deutlich wichtigeren Platz in der öffentlichen Wahrnehmung ein, als die beiden anderen genannten Risiken.Ähnliches gilt für die Gefahr der Verführung durch „Drogen“. Es sei einmal dahingestellt, dass die Droge „Fernsehen“ oder „Smartphones“  nicht als solche benannt werden. Beschränkt man sich auf die illegalen Drogen, kann man schon nach dem Sinn von Verboten fragen. Schließlich wirken die negativen Folgen von Drogenkonsum nur individuell auf den Konsumenten, der sich freiwillig zum Konsum entschieden hat (sieht man von den Fällen ab, bei denen z.B. mit besoffenen Kopf Auto gefahren wird; aber diese Probleme sollten – siehe Alkohol – durchaus beherrschbar sein). Verbote bewirken dagegen, dass mit dem Drogenhandel äußerst hohe „Renditen“ erwirtschaftet werden, Renditen, die bei Legalisierung niemals in der Größenordnung anfallen. Dies sind Renditen, die der organisierten Kriminalität zu Gute kommen, so dass die Drogenverbote wie eine Subventionierung der organisierten Kriminalität wirken.Ein weiteres Thema sind Keime, die einen wahren Hygienewahn ausgelöst haben. Man versuche einmal loses Brot beim Bäcker zu kaufen, dass dieser in einen mitgebrachten Stoffbeutel legt. Dies ist offenbar so gefährlich dass es verboten ist. Oder der Hygienewahn in unseren Krankenhäusern, der nur zu multiresistenten Krankenhauskeimen geführt hat. Faktisch wird mit dem Hygienewahn das Gegenteil davon erreicht, was er offiziell bewirken soll ...
    5. und zu guter Letzt noch Risiken, die bei nüchterner Betrachtung gar keine sind.
      Mittlerweile gibt es – schaut man sich den Wetterbericht an – gefühlt alle zwei Tage Unwetterwarnungen.  Oder Unwettervorwarnungen. Wir leben offenbar in gefährlichen Zeiten. Aber was gilt als „Unwetter“? Temperaturen über 35°C. Wind mit mehr als Stärke 8. Alles Phänomene, die so alt wie die Menschen sind. Aber heute heißen sie „Unwetter“ vor denen man Angst haben sollte.
      Und wer kann sich noch an die glorreichen Krankheiten erinnern, mit denen uns Qualitätsmedien und Einheitspartie vor etwa 10 Jahren terrorisiert hatten: „Schweinepest“, „Vogelgrippe“, „Rinderwahnsinn“. Alles ganz, ganz schlimme Krankheiten. So schlimm, dass sie heute kein Thema mehr sind. Genau wie „Ebola“.Und wirklich zu guter Letzt: Die Bedrohung durch „den Russen“ der mal wieder vor der Tür steht, durch Wladimir Putin, das Böse schlechthin. Schaut man aber ein wenig hin, entpuppt sich diese Bedrohung als Popanz, wobei der Aggressor (wir) als Opfer daegestellt wird..

Zusammenfassend kann gesagt werden: je katastrophaler die Folgen von menschengemachten Risiken sind, desto geringeren Raum nehmen sie in der öffentlichen Debatte ein. Dagegen werden von der Qualitätsmedien und ihrer Einheitspartei Risiken als solche beschworen, die gar keine sind.

=============

[1] Interessanterweise fragen aber weder Einheitspartei noch Qualitätsmedien nach den Ursachen für Krebs …

[2] Es gibt Krebsarten, die schlicht nicht therapierbar sind. Bei Patienten mit einer nicht therapierbaren Krebserkrankung eine Chemotherapie durchzuführen bedeutet zwar einerseits, das Leben der Patienten um wenige Wochen (ggf. auch nur Tage) zu verlängern. Auf der anderen Seite ist die verbleibende Lebenszeit für die Patienten die Hölle. Hierüber zu diskutieren, ist nicht möglich, schließlich „verdienen“ Pharmaindustrie und die weitere Gesundheitsindustrie an diesen Patienten Milliarden...
Die ganze Geschichte wird noch unappetitlicher, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die Pharmaindustrie die letzten Jahrzehnte praktisch nichts mehr in Forschung investiert. Diese ist schlicht zu teuer und hohen Kapitalrenditen abträglich.
Ihr wisst schon genug.
Ich auch.
Nicht an Wissen mangelt es uns.
Was fehlt, ist der Mut, begreifen zu wollen, was wir wissen und daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Sven Lindqvist
Antworten
Anti-Fake-News-Kampagnen sind Teil des Kampfes um die Deutungshoheit

Es ist immer wieder die gleiche Geschichte, die man dem Publikum auftischt: Der Einfluss von Fake News kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Fake News beeinflussen unser Denken und können sogar Wahlen entscheiden. Zum Glück gibt es Vertreter großer Medien, die Fake News den Kampf angesagt und es sich zur Aufgabe gemacht haben, Mediennutzer davor zu bewahren, auf gezielt lancierte Falschmeldungen zur Manipulation der Öffentlichkeit hereinzufallen. Das klingt alles gut. Doch die Realität ist komplexer. Die „Anti-Fake-News-Kampagnen“, die seit geraumer Zeit zu beobachten sind, sind Bestandteil eines Kampfes um die Deutungshoheit. Bei der Auseinandersetzung mit Fake News geht es Medien auch darum, die eigenen Glaubensüberzeugungen zum Maßstab einer selbstdefinierten politischen Wirklichkeit zu machen. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

weiterlesen

Antworten
Fake News: Es ist kompliziert
„Hillary Clinton betreibt einen Kinderpornoring unter einer Washingtoner Pizzeria“, „Margot Käßmann hält alle Deutschen für Nazis“ und „Lukas Podolski schmuggelt Flüchtlinge via Jet-Ski übers Mittelmeer“ – das alles sind sogenannte Fake News. Doch beeinflussen sie auch die Bundestagswahl?

weiter hier:https://netzpolitik.org/2017/fake-news-e...mpliziert/

Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste