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Reden über Fake-News
(04.04.2017, 18:53)Haifisch schrieb: Correctiv bekommt 100.000 Euro für das Überprüfen von Fake News
Das gemeinnützige Recherchebüro Correctiv erhält gut 100.000 Euro Stiftungsgeld für das Enttarnen von Fake News. Die finanzielle Unterstützung kommt von den Society Foundation des US-Investors und Milliardärs George Soros. Correctiv werde sich bei der Suche nach gezielten Falschnachrichten auf Facebook konzentrieren, sich aber nicht darauf beschränken, sagte Correctiv-Geschäftsführer David Schraven am Dienstag. Zuvor hatte der Branchendienst turi2 darüber berichtet. Fake News sollen dann mit einem Hinweis wie "Diese Nachricht wird von Factcheckern angezweifelt" gekennzeichnet werden.

Da wird der Bock zum Gärtner gemacht  Rolleyes
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[Rubikon]
„Google will uns alle wie Sklaven behandeln!“
Mit der Fact Checking-Initiative will der Internet-Konzern Google gegen Fake News vorgehen. Tatsächlich jedoch baut Google damit eine Gedankenpolizei auf. Das „Faktencheck-Label“ des Suchmaschinen-Konzerns wäre nur dann zu akzeptieren, wenn die Fake News der Mainstream-Medien auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft würden. Das schrieb Wetzel jüngst in einem Artikel für das Online-Magazin „Rubikon“. „Googles Faktencheck ist politischer, juristischer und staatsrechtlicher Informationskrieg“, erklärte der Journalist daraufhin im Gespräch mit Sputnik-Korrespondent Alexander Boos.
 
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"Bundeswehr in Litauen
Fake News über Fake News?
Stand: 19.04.2017 14:04 Uhr"
http://faktenfinder.tagesschau.de/fake-n...n-101.html

Die Tagesschau springt SPON zur Seite und haut auf die Nachdenkseiten.

Schön ist der Abgesang:

"*Hinweis in eigener Sache: In einer ersten Version des Artikels hieß es, die "Nachdenkseiten" hätten die Adressaten nicht genau benannt. Dies ist nicht korrekt, wir haben den Text daher hier ergänzt."
Da hat der Faktenfinder also in einer ersten Version fake news verbreitet.
So wie auch SPON in einer ersten Version fake news verbreitet hatte.
Nur die Nachdenkseiten haben einfach die erste Version offenbar nicht korrigiert und das "Quadrat" nicht rausgenommen. pösepöse Nachdenkseiten.
"Der Weg der Tugend ist recht schmal. Und dennoch herrscht überhaupt kein Gedränge."
(Hermine Hauß, Großtante)
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Filter News
Der Kampf um die Deutungshoheit hat mit der Jagd nach angeblichen "Fake News" die letzte Stufe erreicht: Die Manager des Narrativs versuchen, ihre schlicht absurde Weltsicht den Massen aufzuzwingen, während sie sich gleichzeitig als Instanz inszenieren, die neutral, objektiv und kritisch sei. Was sie dabei produzieren, ist so lächerlich, dass es die Erzählung "des Kaisers neue Kleider" locker in den Schatten stellt.....
 
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Fake News: Was bringen Faktenchecks?
Vermutlich gibt´s bald in jeder Redaktion Deutschlands irgendwas mit Faktenchecks. Trotzdem sollte man auf das vermeintliche baldige Ende der Fake News nicht allzu viele Hoffnungen setzen… Erstmal so eine halb-philosophische Bemerkung: In der Natur des Menschen (und zwar tendenziell: jedes Menschen) liegt der ebenso absurde wie nachvollziehbare Reflex, dass man am liebsten das glaubt, was man ohnehin schon zu wissen meint. Kaum etwas ist so schwer wie der Versuch, etwas scheinbar der natürlichen Weltordnung (also: der eigenen) Widersprechendes als möglicherweise doch richtig anzuerkennen.....
 
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"CrossCheck": Die Anti-Fake-News-Koalition
Man stelle sich vor, die "Bild", der "Spiegel", die "Süddeutsche", die "taz", ARD und ZDF sowie viele weitere große Medien würden sich vernetzen, um mit Google gemeinsam gegen "Fake News" vorzugehen. Unvorstellbar? In Frankreich nicht, dort ist es Realität. Unter dem Projektnamen "CrossCheck" haben sich mehr als 30 französische Medien zusammengeschlossen, um Fake News als Kollektiv etwas entgegenzusetzen. Seit dem 27. Februar ist "CrossCheck" online. Und User sind aufgefordert, verdächtige Inhalte zur Überprüfung einzuschicken....
 
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(22.04.2017, 09:00)Haifisch schrieb: "CrossCheck": Die Anti-Fake-News-Koalition
Man stelle sich vor, die "Bild", der "Spiegel", die "Süddeutsche", die "taz", ARD und ZDF sowie viele weitere große Medien würden sich vernetzen, um mit Google gemeinsam gegen "Fake News" vorzugehen. Unvorstellbar? In Frankreich nicht, dort ist es Realität. Unter dem Projektnamen "CrossCheck" haben sich mehr als 30 französische Medien zusammengeschlossen, um Fake News als Kollektiv etwas entgegenzusetzen. Seit dem 27. Februar ist "CrossCheck" online. Und User sind aufgefordert, verdächtige Inhalte zur Überprüfung einzuschicken....

Wie heißt "Blockwart" auf französisch?

EDIT: am besten passt wohl "mouchard"
                                                        
„Es gibt eine Form der Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant.“ (Gabor Steingart)
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Zitat:Auf Nachfrage: Bundesregierung gibt zu, keine einzige strafbare Fake News zu kennen
20.04.2017 • 19:30 Uhr
uelle: Reuters © Fabrizio Bensch
Wenn es keine strafrechtlich relevanten Fake News gibt, wozu dann ein Gesetz? Die Antwort kennt vermutlich nur Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD).

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Das Web-Portal Golem wollte es ganz genau wissen und fragte die Bundesregierung, ob diese einen strafbaren Fall von Fake News benennen könne. Antwort der Regierung: Nein. Trotzdem gibt es nun ein Gesetz gegen Fake News. Ist es Wahn, Wahlkampf – oder beides?
Allgemein versteht man unter einer Wahnvorstellung eine Überzeugung, an der ein Patient trotz objektiv gegenteiliger und nachprüfbarer Sachlage festhält. Es ist auch allgemein bekannt, dass Politiker, wenn es auf die Wiederwahl zugeht, gerne mal überdrehen und ungeahnte populistische Fähigkeiten entwickeln. Die Rede ist vom sogenannten "Netzwerkdurchsetzungsgesetz", dessen bloßer Name schon nach einem martialischen Kampfbegriff klingt.
Den Narrativ vor der Realität schützen
Doch auch in überhitzten Zeiten wie diesen gibt es offenbar noch Menschen mit gesundem Menschenverstand. Die Macher des Webportals Golem zählen ganz offensichtlich dazu. Golem, eine Tochtergesellschaft der Computec Media Group, ist vor allem der IT-Gemeinde ein Begriff. Das 1997 online gegangene Magazin konzentriert sich vornehmlich auf Nachrichten aus dem IT-Bereich. Als subversives Machwerk ist das Magazin bis jetzt noch nicht in Erscheinung getreten.

Dennoch hatte Golem eine ebenso einfache wie radikale Idee: Sie fragte die Bundesregierung, ob ihr ein Fall von strafbaren Fake News bekannt sei. Der Hintergrund ist das schon erwähnte "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" von Bundesjustizminister Heike Maas (SPD). Die Antwort der Bundesregierung wird kaum jemanden überraschen – sie lautete "Nein". Man hätte also auch genauso gut ein Gesetz gegen den Weihnachtsmann verabschieden können. Auch den gibt es bekanntlich nicht, aber man muss den Glauben aufrechterhalten. Den Kindern zuliebe.
Laut Golem antwortete eine Sprecherin von Justizminister Maas (SPD) zunächst: 
Dass über die Erfahrungen amerikanischer Politiker im US-Wahlkampf hinaus auch in Deutschland die Bekämpfung strafbarer Falschnachrichten an Bedeutung gewonnen hat, lässt sich schon anhand der allgemeinen Presseberichterstattung der vergangenen Monate nachvollziehen.
Doch die Krux an der Sache ist: Eine falsche Nachricht ist zwar bedauerlich und sicher auch verurteilenswert, aber deswegen noch längst nicht strafbar. So wurde zum Beispiel im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf eine angebliche Wahlempfehlung von Papst Franziskus für Donald Trump vor allem in sozialen Netzen stark verbreitet. Doch strafrechtlich lässt sich da nichts machen.
Virtuelle Ambulanzenjäger gesucht
Folgerichtig stellt Golem fest, dass es aber ohne Anklagen oder Urteile auch keinen Maßstab dafür gibt, was "offensichtlich rechtswidrige Inhalte" sind, wie es im Gesetzentwurf formuliert ist. Ein weiterer Sprecher von Maas, Philip Scholz, teilte auf Nachfrage von Golem zudem auch mit, dass im Justizministerium einzelne Äußerungen in sozialen Netzwerken juristisch nicht bewertet werden. Und man deswegen auch kein Beispiel eines strafrechtlichen relevanten Beitrags nennen könne.
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Mehr lesen:[b]Gegenwind für Maas: Breite Allianz für Meinungsfreiheit kritisiert Gesetz gegen Hassrede[/b]
[url=https://deutsch.rt.com/inland/49049-gegenwind-fur-maas-allianz-fuer-meinungsfreiheit-kritisiert-gesetz-gegen-hassrede/][/url]

Doch wie soll dann zum Beispiel Facebook eine strafrechtlich relevante Bewertung vornehmen? Dazu noch innerhalb von 24 Stunden – und unter Androhung von bis zu 50 Millionen Euro Strafe. Im Zweifel, so schreibt nicht nur Golem, werden Beiträge, bezüglich derer man kein Risiko eingehen will, einfach gelöscht. Das Konstrukt öffnet zudem auch Anwälten Tür und Tor, die zuvor mit ihren Klagen vor Gericht keinen Erfolg gehabt hatten. Sollte sich demnächst ein Anwalt direkt an Facebook wenden, gibt es keine Garantie, dass der Social-Media-Riese dem daraus entstehenden Druck nicht nachgibt. Die Folge ist Zensur.
Das Gesetz nimmt sich demnach nicht nur eines Sachverhalts an, den es eigentlich nicht gibt. Es schränkt vor allem auch ein unverzichtbares Gut ein, das es zu schützen vorgibt: die Meinungsfreiheit. Damit erinnert es an eine seltsame Mischung aus Don Quijotes Kampf gegen Windmühlen und der Umkehrung des faustischen Rätselworts über die Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

https://deutsch.rt.com/inland/49471-uebe...ews-kennt/
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http://www.mimikama.at/allgemein/bericht...nschuldig/

Mimikama zweifelt die Aussagen von Field McConnell an
http://geomatiko.eu/forum/showthread.php...8#pid14408
und nimmt dazu als Beispiel den Flug von German wings.

Schaut man allerdings nach Infos zu Mimikama, kommt man u.A. auf diese Seite:

https://medium.com/@fpoeticker/das-abc-d...fe1322fb2f

Zitat:[color=rgba(0, 0, 0, 0.8)]Quellen selbst recherchieren[/color]
[color=rgba(0, 0, 0, 0.8)]In dieser Sektion sammeln wir Webseiten, die Ihnen dabei helfen können, selbst Quellen zu prüfen:[/color]
  • Mimikama: Der gemeinnützige Verein beschäftigt sich mit Hoaxes, Abofallen, Spam, Fake-Gewinnspielen und schädlichen Internet-Links, welche nach Analyse auf dem eigenen Blog dargestellt werden.

  • Snopes.com: Ein ähnliches Portal wie Mimikama für den englischsprachigen Raum.

  • Netz gegen Nazis: Das Portal wird von der Amadeu Antonio Stiftung betrieben. Unterstützt wird es von der Zeit, dem Deutschen Fußball-Bund, dem Deutschen Olympischen Sportbund, dem Deutschen Feuerwehrverband und der Deutschen Fußball Liga.

  • Psiram (früher EsoWatch): Das Wiki dient als kritisches Nachschlagewerk zu Pseudowissenschaften, irrationalen Überzeugungssystemen, Alternativmedizin, Esoterik und Verschwörungstheorien.

  • Stoppt die Rechten: Die Webseite ist eine Informations- und Dokumentationsquelle zu aktuellen Entwicklungen im österreichischen Rechtsextremismus.
Die Tatsache, dass die o.g. Seiten zum Überprüfen von Quellen genannt werden, macht diese Seite selbst in höchstem Grade verdächtig.
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So werden Nachrichten gemacht - Wie Fake News durch Verlagshäuser als wahr verkauft werden
2017-05-03
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