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Reden über Fake-News
Für die beschworene Gefahr durch Fake News fehlt es selbst an Fakten
https://www.heise.de/tp/features/Fuer-di...18585.html

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(07.02.2017, 20:39)Haifisch schrieb: Für die beschworene Gefahr durch Fake News fehlt es selbst an Fakten
https://www.heise.de/tp/features/Fuer-di...18585.html
Das ganze Gequake um die fake news (bei FB und Twitter) dient doch nur dazu, die Leute zu verwirren und zu beschäftigen. Die ganz schlichten Gemüter denken dann vielleicht noch, man könne den öfftl.-rechtl. Medien vertrauen, wo doch überall sonst nur "fake news" sind.
Was für eine kranke Gesellschaft!
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Jetzt auch Frankreich: Facebook beginnt im Vorfeld der Wahlen mit Kampf gegen Fake News
Auch in französischer Sprache können auf Facebook nun Meldungen als Fake News gemeldet werden. Der Internetriese reagiert mit der Initiative auf die Kritik, nicht genug getan zu haben, um Falschinformationen während des US-Wahlkampfes zu bekämpfen. In Frankreich arbeitet Facebook ebenso wie in Deutschland mit Mainstreammedien zusammen.

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Anti-Fake-News
Die öffentlich inszenierte Bigotterie nimmt immer groteskere Formen an. Wüsste man es nicht besser, müsste man glauben, man wäre in einem schlechten Film, voll mit inszenierter (Real-)Satire. Denn auf einmal behaupten die Berufslügner, sie würden stets nur die Wahrheit sagen. Berufsschauspieler betonen voller Inbrunst, sie würden ganz authentisch sein. Und Berufsautokraten sowie Neo-Feudalisten in den großen Unternehmen und Redaktionsstuben, wollen auf einmal für die Meinungsfreiheit kämpfen. Vorwurf: Blogger und Social-Media-Aktivisten würden in einer Filterblase und Echokammer leben. Sie seien weder sachlich, noch objektiv. Sie verbreiten Falschmeldungen, Propaganda, Hetze und Lügen......

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SPD fordert schnelleres Einschreiten gegen Fake-News
Gegen Falschmeldungen in sozialen Netzen hat die SPD-Bundestagsfraktion ein Positionspapier erstellt, das sie in der kommenden Woche verabschieden will. Es könnte laut SPIEGEL als Grundlage für den entsprechenden Gesetzentwurf der Großen Koalition dienen.

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Ein Fall, der zeigt, wie „Fake News“ entstehen und zwar von BILD! Wie sich Medien hinter Stiftungen verstecken!

Zitat:[Bild: fake-760x378.jpg]
„Sex-Mob tobte in der Freßgass'“, titelte die „Bild“ Frankfurt fünf Wochen nach Silvester. Die Geschichte war allerdings eine Ente, für die sich die Zeitung später entschuldigte. Es stellte sich als Fakenews heraus – mit schlimmen Folgen.

Fakenews beeinflussen das gesellschaftliche Klima und können sich auf Wahlen auswirken, doch was, wenn die Fakenews aus den Medien wie BILD kommen?

weiter bei den Netzfrauen ...
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Intendant fordert härtere Gesetze gegen Fake-News und drakonische Strafen

Da sich in den sozialen Netzwerken nach wie vor nicht nur Nachrichten verbreiten, sondern auch Falschmeldungen, Beleidigungen und üble Nachrede, müsse der Gesetzgeber eingreifen.
Die Politik solle mit härteren Gesetzen gegen die Verbreitung von Fake-News vorgehen und gegebenenfalls drakonische Strafen gegen soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter verhängen, fordert Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks, in der aktuellen Ausgabe des Magazins Der Spiegel. Da die Selbstkontrolle der Plattformbetreiber bisher nicht greife, sei der Gesetzgeber am Zug. "Man wird die Strafen bei Beleidigung und übler Nachrede im Netz deutlich verschärfen müssen", sagte Wilhelm im Interview. "Ich bin überzeugt, dass in der nächsten Koalitionsvereinbarung dazu etwas stehen wird, und zwar unabhängig davon, wer die Regierung stellt."
Meinungsfreiheit sei ein überragendes Gut und Facebook und Co müssten auch nicht jeden Beitrag auf seinen Wahrheitsgehalt prüfen. "Aber wenn der Hinweis auf einen potenziellen Rechtsbruch gegeben wird, muss ein Plattformbetreiber in angemessener Zeit und Form reagieren." Betroffene brauchten unter anderem einen Auskunftsanspruch. Damit Betroffene mit einem Strafantrag beispielsweise gegen die Veröffentlichung frei erfundener Zitate vorgehen können, müssten Netzwerke verpflichtet werden, die Namen der Urheber von Straftaten herauszugeben.....

hier:https://www.heise.de/newsticker/meldung/...itrag.atom

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D. Rumsfeld sagte 2006 in der Rush Limbaugh Show:

"[die Top Terroristen al Zarqari, bin Laden und al Zawahini] beeinflussen aktiv und mit Erfolg die Presse in den Vereinigten Staaten. Sie sind sehr gut darin. Sie sind sogar besser in diesen Dingen als wir."

Wer hätte das gedacht: Trolle gab es schon 2006...
Ihr wisst schon genug.
Ich auch.
Nicht an Wissen mangelt es uns.
Was fehlt, ist der Mut, begreifen zu wollen, was wir wissen und daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Sven Lindqvist
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Und noch ein Zitat, diesesmal von George Orwell, der 1938 angesichts des spanischen Bürgerkriegs (an dem er selber 1936/37 teilnahm):

"Man weis nichts mit Sicherheit, außer dem, was man mit eigenen Augen gesehen hat. Bewusst oder unbewusst schreibt jeder voreingenommen und nimmt Partei. ... Der Leser hüte sich vor meiner lebhaften Parteinahme ... [und er hüte sich vor der Parteinahme anderer.]
Ihr wisst schon genug.
Ich auch.
Nicht an Wissen mangelt es uns.
Was fehlt, ist der Mut, begreifen zu wollen, was wir wissen und daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Sven Lindqvist
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Das Fake-News-Positionspapier der SPD

Hadmut
12.3.2017 0:08

Eine kritische Betrachtung und die Frage nach der Regierungsbefähigung. [Nachtrag]
Die SPD bezieht in einem Positionspapier Stellung zu Fake News und deren Bekämpfung.
Eigentlich wollte ich das ja schon in meinem Riesen-Artikel über die ARD und den MDR schon mitbehandeln, weil einige Medien in der Woche davor schon von einem Positionspapier der SPD zu Fake News sprachen und dessen Veröffentlichung avisierten. Als es dann nicht erschien, hatte ich bei der SPD Pressestelle nachgefragt, und die meinten, es sei doch noch nicht fertig, es würde noch etwas dauern. Deshalb hatte ich das zunächst zurückgestellt. Vorgestern wurde es dann aber doch noch veröffentlicht.
Und eigentlich bin ich über die Verzögerung auch ganz froh, denn es lohnt sich schon, das separat zu betrachten, und die Erfahrungen mit dem MDR zeigen ja schon sehr gut, wie man es mit dem repressiven Staat zu tun bekommt.
Wer hat es geschrieben?
Man sieht nicht, wer der Autor ist, es ist nur das Datum (7.3.2017) und als Herkunft „SPD Bundestagsfraktion“ angegeben. Auf der Webseite zum Papier werden aber Lars Klingbeil, Dr. Johannes Fechner, Bernd Westphal im Kontext genannt – Politikwissenschaftler, Rechtsanwalt und Chemielaborant.
Was sind Fake News?
Es fällt auf, dass es keine greifbare Definition von Fake News gibt. Es wird einfach vorausgesetzt, dass darüber Konsens herrscht oder zumindest die Frage nicht aufkommt, was man da eigentlich bekämpfen will. Denn solange das nicht klar, kann das nicht funktionieren. Bei einem Rechtsanwalt hätte ich das schon erwartet, dass der zunächst mal in der in Gesetzen üblichen Weise den Begriff definiert. Immerhin wollen sie im vierten Absatz zwischen rechtsverletzenden und rechtmäßigen Inhalten differenzieren. Wessen Recht anzuwenden sei, sind Fragen, mit denen man sich nicht abgibt. Aufschlussreich ist dabei, was deren erster Absatz, also die Eröffnung ist:
(....)

weiter hier:http://www.danisch.de/blog/2017/03/12/da...r-der-spd/

(must read!)

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