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US-Präsident Trump und die Folgen
#1
A Media Selection
A Collection of Interesting, Important, and Controversial Perspectives Largely Excluded from the American Mainstream Media
(Saker)

(und natürlich auch die europäischen, deutschen und sonstwo)
 
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#2
Wird Donald Trump zu einem zweiten Putin? Welche Entscheidungen müsste er treffen?

Der russland-freundliche Blog „Saker“ führt aus, wie Donald Trump dem Beispiel des russischen Präsidenten Wladimir Putin folgen könnte, um die Krise seines Landes zu lösen. Trumps Problem wäre, dass er alleine steht, wenn er seinen Worten wirklich Taten folgen lassen würde. Er hätte dann alle gegen sich:
Die neoliberalen „Neokonservativen“ infiltrierten die Eliten in Politik, Medien- und Bankenwelt. Sie haben nichts zu verlieren und würden bis zum letzten Mann gegen ihn kämpfen.
Trump könnte sich bereits auf einem Beschwichtigungskurs befinden, mit der Wahl seines Vize-Präsidenten Mike Pence. Pence fiel ihm während des Wahlkampfes bereits in den Rücken, etwa beim Thema Russland und Syrien. „Saker“ befürchtet, dass Trump weitere Neokonservative in Spitzenpositionen berufen könnte und diesen Weg weitergeht.
Dabei hätte sich der russische Präsident Wladimir Putin in einer ähnlichen Lage wie Trump befunden. Putin bekämpfte jedoch die Neokonservativen und besiegte sie.
Das Putin-Modell
Als Putin der neokonservativen Puppe Boris Jelzin im Präsidentenamt nachfolgte, wäre der Kreml genauso korrupt und verräter-verseucht wie das Weiße Haus gewesen. Russlands Bodenschätze wären von einer kleinen Finanzelite ausgebeutet worden, das breite Volk darbte.
Folgende Grafik erklärt, warum Putin von über 80% der Russen gewählt wird.

[Bild: PutinWirtschaft.jpg]

Der Vorteil Putins wäre gewesen, dass die Neokonservativen ihn unterschätzten. Putin war bislang die rechte Hand von Jelzin. Das wären seine Maßnahmen laut „Saker“ gewesen:

weiter hier:http://friedensblick.de/22566/wird-donal...mment-7054

hintermbusch
November 10, 2016 
„Als die Medien zu einer gesunden Berichterstattung zurückkehrten“
Ähm. Woher weißt Du, dass deren Berichterstattung „gesund“ ist? Wie kannst Du das vermuten? Die russische Gesellschaft ist (ausgehend von den Familienstrukturen) zentralistisch-autoritär strukturiert. Das wirkt sich in der Geschichte von den Zaren über den Kommunismus bis zu Putins Herrschaft aus. Deshalb ist in der Zeit der Anarchie unter Jelzin das Vermögen des Landes auch in relativ wenige Oligarchenhände (wie in der Ukraine übrigens auch) gewandert, denen es Putin wieder abnehmen konnte, um alles in die Hände einer neuen Hierarchie zu bringen, an deren Spitze er steht.
Die amerikanische Gesellschaft ist dagegen grundsätzlich liberal. Das ist nicht nur Propaganda, sondern eine tiefe Tatsache, selbst dann, wenn temporär eine relativ kleine Oligarchie das Land in den Griff nehmen kann. Es wird immer eine sehr große Zahl von Bürgern übrigbleiben, denen erhebliche Anteile am Volksvermögen gehören. Es ist also einem Präsidenten unmöglich, die Meinungsvielfalt zu reduzieren, indem er die Vermögen konfisziert, um Journalisten die Geldquellen zu entziehen. Es ist ja auch gar nicht wünschenswert, auch nicht für einen Trump, der vermutlich zutiefst ein Kind dieser Gesellschaft ist und auch ihre Werte teilt.
Das einzige, was im Rahmen dieser Gesellschaft passieren kann, ist dass der Finanz- und der Rüstungsindustrie des Landes die ungeheuren, allein vom Zentralstaat (und seiner inzwischen völlig aus dem Ruder gelaufenen Rolle in der Welt) garantierten Privilegien und damit die Einnahmen beschnitten werden. Dann haben sie weniger Geld, um Journalisten zu bezahlen und verlieren einen Teil ihres ebenso extrem überzogenen Einflusses.
Wenn Trump ein wenig davon umsetzen und einem Teil seiner Wähler ihren Anteil zurückgeben würde, würde er ein großer US-Präsident werden. Ob er es ernsthaft anstrebt und die Fähigkeit dazu hat, kann allein die Geschichte zeigen. Wir können heute nur wissen, dass der Wunsch der Wähler danach legitim und durchaus im Einklang mit amerikanischen Werten ist. Ebenso legitim übrigens wie der Wunsch der Minderheiten nach echter Teilhabe war, die vor 8 Jahren in großer Zahl für Obama gestimmt haben. Obama hat wenig davon geliefert, und mit Trump könnte es ähnlich gehen, aus welchen Gründen auch immer. Es gibt also keinen Grund, ihm extreme Vollmachten zur Rettung der Welt zu geben. Trump ist Amerikaner, er wird wohl mit Putin einen Deal machen wollen, nicht ihn imitieren.
Deshalb bin ich, ehrlich gesagt, ein wenig erstaunt über diesen Beitrag.

johannes
November 10, 2016 
Ob Trump zu einem zweiten Putin werden könnte, kommt darauf an, wie man die Dinge betrachtet.
Es ist natürlich n i c h t möglich, daß Trump das BIP der USA in 10 Jahren nahezu verzehnfachen kann und dabei die Staatschulden von 78 % des BIP auf 8 % des BIP reduzierte, wie Putin (bei allerdings hoher Inflation) bzw. Russland das geschafft hat. Dazu sind die Basisdaten und die allgemeinen Voraussetzungen bzw. Startpunkte in den USA völlig andere.
Was die Neocons und ihren fürchterlichen Einfluß in der US Administration betrifft, so sind diese nicht so leicht (juristisch) zu packen, wie die Oligarchen unter Jelzin, weil die Geld-und Raffgier der Neocons nach US Gesetzen nicht strafbar ist (vgl. z.B. auch die HC Stiftung!) .
Vielleicht (und das wäre eine Lösung für Trump um mit den Neocons aufzuräumen) wird deren Mitwirken am inside job 9/11 aufgedeckt und damit die Hintermänner/-frauen dieses 3000 fachen Massenmords bestraft
Wenn Trump das Blatt des abbröckelnden (Petro) Dollars wenden kann (und seine Ankündigung an die übrige Welt:
„I want to tell the world community that while we will always put America’s interests first, we will deal fairly with everyone, with everyone. All people and all other nations. We will seek common ground, not hostility; partnership, not conflict.“
tatsächlich Ernst gemeint war (wobei ich sehr,sehr skeptisch bin), dann könnte Trump durch Schuldenschnitt, Arbeits- und Investitionsprogramme für die Infrastruktur (auch im Hinblick auf erneuerbare Energien und hoffentlich starker Zuhilfenahme der US Army durch Rückholung) , durch Bankentrennung/kontrolle u n d der Mikrosteuer ( ein wichtiger Punkt, aber leider auf Friedensblick nicht weiter diskutiert ) auf elektronische Finanztransaktionen nach Prof.Chesney , t a t s ä c h l i c h was in den USA verändern.

Das mit dem Freund und Trump Unterstützer (Mafia) Rudy war mir klar, aber anlaog zu Beresowski (siehe das sehr gute yt video über Putin weiter oben) der Putin ja zum Präsidenten Amt verholfen hat (und dann von Putin abserviert wurde, weil er sich nicht den neuen Regeln unterwerfen wollte), kann Trump (falls er tatsächlich an 9/11 dranginge) auf Giuliani und dessen Vorwissen, keine Rücksicht nehmen.
Wenn die Neocons Trump mit dem Rücken zur Wand bringen, dann ist die Aufklärung/Neuuntersuchung von 9/11 womöglich eine Chance für ihn (er kann die Verkommenheit des establishments handfest bewesen!) und eine Genesung und Katharsis für die USA. Wir werden sehen.
J.Pilger spricht in diesem video
https://www.youtube.com/watch?v=X2Kb1En2fVs
exakt das aus, worüber wir hier spekulieren.

weiterer Artikel bei Friedensblick:

So könnte Donald Trump Amerika stark machen
Der kommende US-Präsident Donald Trump versprach im Wahlkampf, die US-Wirtschaft zu beleben, Arbeitsplätze zu schaffen sowie die korrupten Eliten zu bekämpfen. Seine Regierung würde die Steuern senken und in die Infrastruktur investieren.

Offen ist bisher, wie er dies gegenfinanzieren will. Die Vergangenheit zeigt, dass durch Steuersenkungen der Staat nicht mehr einnehmen kann und verschuldet zurückbleibt. Es steht zu befürchten, dass Trump sich massiv Geld bei der Zentralbank ausleiht und die Geldmenge weiter aufbläht. Da das Geld bei den einfachen Menschen ankäme, nicht wie bisher beim Geldadel, dürfte eine Inflation dann unausweichlich sein. Was wäre die Alternative?
http://friedensblick.de/22579/so-koennte-donald-trump-amerika-wieder-stark-machen
 
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#3
Implikationen für die Wirtschaft:

Donald Trump schreckt alle auf: Radikale Zäsur für die Weltwirtschaft

Donald Trump wird die Weltwirtschaft grundlegend verändern. Europa sollte sich warm anziehen.
Donald Trumps Sieg ist ein ‚game-changer’, für die Vereinigten Staaten, die Weltwirtschaft, die Weltpolitik und die Finanzmärkte: Märkte, Regionen, Sektoren werden durcheinandergewirbelt. Die Schwellenländer und indirekt die Europäische Union dürften als Verlierer dastehen.
Zwar hat Trump im Wahlkampf einen Bruch mit allen Konventionen, mit politischer Korrektheit vollzogen. Er hat sich aggressiv mit dem republikanischen Establishment, mit der globalisierten Wirtschaftselite und mit den Medien angelegt. Er hat alle Ebenen der amerikanischen Institutionen angegriffen und lächerlich gemacht. Er ging offensichtlich unvorbereitet in die erste von drei national übertragenen Auseinandersetzungen mit Hillary Clinton, wo er seiner Kontrahentin weit unterlegen war. Er setzte sich durch, obwohl er Frauen, Minderheiten, Behinderte, Kriegsinvalide wie selbst den Vietnamkriegsveteranen John McCain mehrfach aufs übelste beleidigte und offen rassistische Parolen anschlug.
Die Gründe sind eine Grundwelle, die er als einziger früh wahrgenommen und in eine Wahlkampfkampagne umgesetzt hat. In den Vereinigten Staaten stagnieren die Reallöhne seit 40 Jahren. Für breite Kreise der ehemaligen Mittelklasse sind sie rückläufig. Die Beschäftigung vor allem in der Industrie und in zahlreichen vorgelagerten Branchen und Wirtschaftszweigen hat drastisch abgenommen. Viele haben sich vom Arbeitsmarkt zurückgezogen. Für sie gab es keine Hoffnung mehr auf Verbesserung, sie sind die Globalisierungsverlierer. Weder das republikanische noch das demokratische Establishment haben ihnen irgendeine glaubwürdige Perspektive bieten können. Trump hat nicht wegen seiner Brillanz, Konsistenz oder Expertise gewonnen, sondern weil er Codewörter im richtigen Zeitpunkt gesetzt hat. Er hat damit diejenigen eingefangen, welche alle Hoffnung verloren haben. Seine Gegenspielerin war diesbezüglich schwach: Verräterisch war ihre abschätzige Bemerkung über die ‚deplorables’, welche Trump mit zur Wahl verholfen haben. Dies war eine unvorstellbar dumme Bemerkung, die aber die ganze Arroganz der amerikanischen Elite, Republikaner wie Demokraten, gegenüber der eigenen Bevölkerung unverhüllt zum Ausdruck bringt.....
weiter:http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....irtschaft/
 
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#4
Donald Trump erwartet Gegenwind vom transatlantischen Establishment
Auch als Präsident der USA, stehen mächtige Kräfte gegen Donald Trump. Unter ihnen sind Konzerne, politische Falken in Washington und große Medien. Viele Beobachter fragen sich, wie viele seiner Wahlversprechen Trump erfüllen kann. Handelsverträge aufzulösen, gehört zu den Hauptversprechen des neuen Präsidenten.
 
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#5
Trump: I’m Reopening 9/11 Investigation

Donald Trump’s plans for his first 100 days in office are raising eyebrows around the world, but of all the items on his agenda it is the reopening of the 9/11 investigation that will provide the greatest earthquake for the establishment.

Trump believes that 9/11 has not been properly investigated and he plans to get to the bottom of it. “First of all, the original 9/11 investigation is a total mess and has to be reopened,” Trump said.

Weiterlesen

Schätze da ist ein gewaltiges Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami für das Establishment in Sicht. Big Grin

INP
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#6
By Voting for Trump, Voters Chose to Put a Stop to US 'Financing of Terrorism'

By electing a candidate who's distanced himself from Washington's hawkish rhetoric, Americans are rejecting terrorism and extremism, and voicing a desire to improve relations with other countries, according to Fajer Zeidan, secretary-general of the Syrian Forces Union.

Fajer Zeidan, secretary-general of the Syrian Forces Union, believes that by saying "yes" to Donald Trump, American voters voiced a desire to save their country from terrorists and extremists, while bolstering ties with other countries....
https://sputniknews.com/world/2016111110...terrorism/
 
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#7
„Trump Explains The Syria Conflict – Terrorists Have to Go – Will Work With Russia“
http://www.liveleak.com/view?i=e8e_1478834527

Trump Explains The Syria Conflict



 
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#8
Donald Trump erwartet Gegenwind vom transatlantischen Establishment
Published on Nov 10, 2016
Auch als Präsident der USA, stehen mächtige Kräfte gegen Donald Trump. Unter ihnen sind Konzerne, politische Falken in Washington und große Medien. Viele Beobachter fragen sich, wie viele seiner Wahlversprechen Trump erfüllen kann. Handelsverträge aufzulösen, gehört zu den Hauptversprechen des neuen Präsidenten.



 
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#9
EU: Schnell die Sanktionen verlängern – bevor Trump sie lockert

Die Europäische Union wird die Anti-Russland-Sanktionen im Dezember möglicherweise verlängern, auch wenn Trump sie nach seinem Amtsantritt lockern könnte, schreibt „The Financial Times“ unter Berufung auf europäische Diplomatenkreise.
Die EU-Außenminister treffen sich am Sonntag zu einem Arbeitsdinner, um laut der Zeitung über mögliche Reaktionen zu beraten für den Fall, dass Donald Trump seine Wahlkampfrhetorik in die Tat umsetzen sollte. Das Erreichen einer gemeinsamen politischen Position bis Trumps Amtsantritt sicherzustellen, sei das Ziel des Ministertreffens, schreibt das Wirtschaftsblatt unter Berufung auf einen Insider.
„Er muss klar wissen, was genau wir von ihm erwarten“, so der Diplomat laut „Financial Times“.....
https://de.sputniknews.com/politik/20161...rlaengern/

(was für ein Haufen)
 
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#10
(11.11.2016, 10:58)INP schrieb: Trump: I’m Reopening 9/11 Investigation
[...]
Schätze da ist ein gewaltiges Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami für das Establishment in Sicht. Big Grin

INP

Du hättest fast das Popcorn vergessen: [Bild: smilie_essen_199.gif]
                                                        
„Es gibt eine Form der Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant.“ (Gabor Steingart)
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