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Die neue Art des US Krieges
#1
Die neue Art des US Krieges

Zitat:Ein lesenswerter New York Times Artikel gibt einen Einblick in die überwiegend verborgenen Arten, wie die USA heute Krieg führen. Das Beispiel ist Somalia, wo die USA nun seit 25 Jahren im Krieg stehen. Wie der Autor anmerkt kann der selbe Modus Operandi auch anderswo beobachtet werden.

Die Obamaregierung hat den heimlichen Krieg in Somalia im vergangenen Jahr intensiviert, indem sie Spezialeinheiten, Luftangriffe, private Söldnertruppen und afrikanische Verbündete für eine sich ausweitenden Kampagne gegen die islamistischen Militanten in dem anarchischen Land am Horn von Afrika einsetzet.


Die Frage ist, wäre dieses "anarchische" Land Somalia immer noch "anarchisch", wenn die USA ihre endlosen Kämpfe dort beenden würden? Das ist sehr unwahrscheinlich. Ohne äußere Einmischung wäre das Land vor vielen Jahren bereits wieder friedlich geworden. Da Krieg aber geht immer weiter und er wird nicht mit regulären US Truppen geführt, sondern mit Söldnern, Stellvertretern, Drohnen und ein paar US Spezialeinheiten.

Somalia ist ein Paradebeispiel für die "gescheiterten Staaten", welche die USA erschaffen, wo immer sie hingehen. Der nachfolgend "gescheiterte Staat" ist dann die Begründung für ein weiteres Eingreifen. Das "Modell" wird weltweit eingesetzt:

Der Einsatz in Somalia ist eine Blaupause für die Kriegsführung, die von Präsident Obama überall beworben wird, und die er an seinen Nachfolger weitergeben wird. Das Modell der Vereinigten Staaten soll überall im Mittleren Osten und in Nordafrika zur Anwendung kommen - von Syrien bis Libyen - und das trotz der vom Präsidenten geäußerten Aversion gegen "amerikanische Stiefel auf dem Boden" der Kriegsgebiete dieser Welt. Alleine in diesem Jahr haben die Vereinigten Staaten in sieben Ländern Luftangriffe durchgeführt und in vielen weiteren Spezialeinheiten eingesetzt.

.. weiter ..

engl. Quelle
Selber denken, selber sehen, selber hören, selber lesen -> selber leben.
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#2
„Vergeltung für Cyberangriffe“: Obama plant neue Sanktionen gegen Russland – Beweise Fehlanzeige


Wegen angeblicher russischer Hackerangriffe während des Wahlkampfs in den USA, plant das Weiße Haus neue Sanktionen gegen Russland. Von Journalisten auf entsprechende Beweise angesprochen, geriet der US-Präsident mächtig ins Schwimmen. Ehemalige US-Diplomaten glauben, dass Obama bewusst die Beziehungen mit Russland ruinieren will, bevor Donald Trump 2017 sein Amt antritt.






https://www.youtube.com/watch?v=rl6W8ChS32Q
Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.
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#3
Der Beitrag ist eigentlich eine Antwort auf einen Beitrag von Ralf hier (Geopolitik dynamisch):

Cyber Cyber
...
‘Russian hackers’ penetrate US power grid with ‘outdated Ukrainian malware’
http://geomatiko.eu/forum/showthread.php...96#pid9296

aber mir fehlen da mal wieder die Rechte.

Zitat:When VT was running down our own hack attack, tracing the packets back, the trail was running through major university and some defense contractor servers where endless fingers could be in the pie. But with more digging the trail ended at a US military base where “training” was done for doing this very thing.
Übersetzung:
Als Veterans Today den Hackerangriff auf die eigene Seite untersuchte, indem es die Pakete zurückverfolgte, führte die Spur zu großen Universitäten und einigen vom Verteidigungsministerium angeheuerten(angemieteten?) Servern, wo unzählige Menschen ihre Finger im Spiel haben könnten. Nach weiterem Schürfen landeten wir bei einer US-Militärbasis wo es "Übungen" zu genau diesem Zweck gab.

Das finde ich schon bemerkenswert dass diese Zeitschrift den Angriff bis zu ihrem Ursprungsort zurückverfolgen konnte. Bisher dachte ich, dass man Hackerangriffe praktisch nicht orten kann, weil eben die Pakete von jeder Menge Servern auf der Welt jeweils weitergereicht werden, bis sie bei ihrem Ziel landen. Und man für die Rückverfolgung Zugriff auf die Logdateien der Server braucht.
Ich könnte mir als Grund für die Endeckung der Quelle eigentlich nur vorstellen, dass VT überall(in den USA) ihre Leute sitzen hat, die die Logfiles der Server einsehen und kopieren können. Die NSA hat natürlich noch wesentlich weitreichendere Möglichkeiten. Für diese Organisation gibt es vermutlich so gut wie keine Geheimnisse mehr, außer man verschlüsselt alles mit sehr langen Passwörtern auf Offline-Rechnern, kopiert die verschlüsselten Dateien auf Rechner mit Internet-Zugang und verschickt die dann (die öffentlichen Schüsssel wurden vorher per hangeschriebenem Brief in einer dunklen Kammer oder mit der Schreibmaschine in einem schallgedämmten Raum getippt und verschickt). Als Normalsterblicher ist einem so etwas überhaupt nicht möglich. Da kommt man vielleicht bis zum Server des eigenen Providers und dann ist Schluss mit der Rückverfolgung von Internet-Paketen außer bei der Verfolgung der Route von Paketen normaler Webseiten. Aber wenn z.B. eine Webseite das TOR-Netzwerk bentutzt ist für normale Computernutzer und auch die meisten Hacker dann Schluss (außer vielleicht mit irgendeiner Art von Trojanern). Was ich bis jetzt so mit dem Stand meines derzeitigen Netzwerk-Wissens zusammenreimen kann.

Guten Rutsch dann allerseits Wink
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