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Corona-Immunität
#1
Coronakrise Große Antikörper-Studie soll Immunität der Deutschen gegen Covid-19 feststellen

Wer immun gegen das Coronavirus ist, kann vermutlich wieder zur Arbeit gehen und ein normales Leben führen. Forscher wollen nach SPIEGEL-Informationen nun testen, wie viele Menschen bereits an Covid-19 erkrankt waren.

In Deutschland ist nach SPIEGEL-Informationen eine große Studie in Vorbereitung, in der untersucht werden soll, wie viele Menschen nach einer durchgemachten Infektion bereits gegen Covid-19 immun geworden sind.

Koordiniert werden soll die Studie von dem Epidemiologen Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, beteiligt sind außerdem das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung, die Blutspendedienste, die NAKO Gesundheitsstudie, das Robert Koch-Institut und das Institut für Virologie der Berliner Charité.
Noch ist das Projekt zwar nicht endgültig bewilligt, doch die Forscher hoffen, ab April das Blut von mehr als 100.000 Probanden auf Antikörper gegen den Covid-19-Erreger untersuchen zu können. Der Test soll in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um das Fortschreiten der Pandemie zu überwachen..............

mehr https://www.spiegel.de/wissenschaft/medi...c17c1bad23
 
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#2
The Netherlands Is Letting People Get Sick to Beat Coronavirus

As most of the world practices social distancing, the Dutch are trying a different strategy to protect the vulnerable from the coronavirus: They’re aiming for so-called “herd immunity,” or what happens when enough people have survived the illness to effectively slow its spread.



 
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#3
„Herdenimmunität wäre erst in 25 Jahren erreicht“ Helmholtz-Forscher erklärt an einer Zahl, warum strenge Corona-Regeln bleiben müssen
Der Infektionsforscher Michael Meyer-Hermann erklärt, warum es für Lockerungen eigentlich noch zu früh ist. Und warum es so wichtig ist, das Virus „auszutrocknen“.
Am Ostermontag hat eine Gruppe von Forschern der Helmholtz-Gemeinschaft Empfehlungen für den weiteren Umgang mit der Corona-Krise veröffentlicht. Die Forscher weichen dabei in zentralen Punkten von den Empfehlungen der Leopoldina ab. Die zentrale Aussage der Helmholtz-Wissenschaftler: Die Kontaktbeschränkungen werden zunächst weitergeführt und durch flankierende Maßnahmen begleitet, so dass die sogenannte Reproduktionszahl dauerhaft und deutlich unter 1 sinkt. Ein Infizierter würde demnach statistisch weniger als einen weiteren Menschen anstecken.
Diese Maßnahmen müssten einige weitere Wochen dauern und durch eine deutlich ausgeweitete Test-Strategie ergänzt werden. Im Interview erklärt der Immunologe Michael Meyer-Hermann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, welche Berechnungen der Empfehlung zu Grunde liegt.
Herr Meyer-Hermann, die aktuellen Corona-Maßnahmen jetzt aufzuweichen, werten die Helmholtz-Experten als hohes Risiko. Eine der Kernaussagen in Ihrem Papier ist, dass die zeitabhängige Reproduktionszahl auf keinen Fall erneut deutlich über den jetzt erreichten Wert 1 steigen darf. Warum?
Wenn die Reproduktionszahl über 1 steigt, dann wird jeder Infizierte mehr als eine andere Person anstecken. Das Virus würde sich wieder exponentiell ausbreiten. Die Berechnungen zeigen, dass dies zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen würde und die Patienten nicht optimal oder überhaupt nicht versorgt werden könnten. Das gilt es auf jeden Fall zu verhindern.
In Ihrem Papier argumentieren Sie auch, dass eine Zahl um 1 problematisch wäre. Warum?
Wenn wir das Virus nicht austrocknen, kann es nur durch Herdenimmunität oder einen Impfstoff beseitigt werden. Den Impfstoff haben wir hoffentlich nächstes Jahr. Die Herdenimmunität wird man unter Einhaltung der Kapazitäten des Gesundheitssystems erst in vielen Jahren erreichen. Eine einfache Rechnung dazu: Gestern gab es 2.500 neue Fälle, das sind eine Million im Jahr, mit Dunkelziffer vielleicht zwei Millionen. Herdenimmunität ist bei 50 Millionen Infizierten erreicht. Also grob in 25 Jahren..............

mehrhttps://m.tagesspiegel.de/wissen/herdeni...ogle.de%2F

(Allerdings förderte die Bill und Melinda Gates Foundation auch das Helmholtz-Institut https://www.laborpraxis.vogel.de/nanopar...-a-264453/
 
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#4
Macht eine Erkältung immun gegen Corona?
Mona Eichler
17.04.2020
Sind manche Menschen bereits immun gegen Corona ohne davon zu wissen? Die Theorie zur so genannten Hintergrundimmunität erweckt Hoffnung.
Es könnte eine weitere positive Nachricht im Kampf gegen das Coronavirus sein: Experten glauben, dass bestimmte Menschen unbewusst immun gegen SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Lungenkrankheit COVID-19 sein könnten. 
Im NDR-Podcast erklärte der Virologe Christian Drosten die Hintergründe dieser Theorie.
Gibt es eine Hintergrundimmunität?
Viren sind keineswegs individuell, sondern können einander ähneln beziehungsweise miteinander verwandt sein. Das aktuell grassierende SARS-CoV-2-Virus ist das beste Beispiel: Es trägt seinen Namen, weil es direkt mit dem SARS-Virus von 2002 verwandt ist. Bevor Forscher dies herausgefunden hatten, wurde es noch mit 2019-nCoV bezeichnet – also, neuartiges Coronavirus von 2019. 
Die mögliche Verwandtschaft von Viren könnten den Menschen nun im Kampf gegen SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Lungenkrankheit COVID-19 helfen.
"Es ist durchaus so, dass wir damit rechnen, dass es möglicherweise eine unbemerkte Hintergrundimmunität gibt – durch die Erkältungscoronaviren. Denn die sind auf eine gewisse Art und Weise verwandt mit dem SARS-CoV-2-Virus", klärte der Corona-Experte und Virologe Christian Drosten auf. "Es könnte sein, dass gewisse Personen, die einen Erkältungsvirus vor ein bis zwei Jahren hatten, auf eine bisher unbemerkte Art und Weise geschützt sind."
Im Klartext heißt das: Wer eine so genannte Corona-Erkältung durchgemacht hat, könnte immun gegen SARS-CoV-2 sein.........................https://www.praxisvita.de/macht-eine-erk...18567.html
 
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#5
(17.04.2020, 20:36)Rundumblick schrieb: Macht eine Erkältung immun gegen Corona?
Mona Eichler
17.04.2020
Sind manche Menschen bereits immun gegen Corona ohne davon zu wissen? Die Theorie zur so genannten Hintergrundimmunität erweckt Hoffnung.
Es könnte eine weitere positive Nachricht im Kampf gegen das Coronavirus sein: Experten glauben, dass bestimmte Menschen unbewusst immun gegen SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Lungenkrankheit COVID-19 sein könnten. 
Im NDR-Podcast erklärte der Virologe Christian Drosten die Hintergründe dieser Theorie.
Gibt es eine Hintergrundimmunität?
Viren sind keineswegs individuell, sondern können einander ähneln beziehungsweise miteinander verwandt sein. Das aktuell grassierende SARS-CoV-2-Virus ist das beste Beispiel: Es trägt seinen Namen, weil es direkt mit dem SARS-Virus von 2002 verwandt ist. Bevor Forscher dies herausgefunden hatten, wurde es noch mit 2019-nCoV bezeichnet – also, neuartiges Coronavirus von 2019. 
Die mögliche Verwandtschaft von Viren könnten den Menschen nun im Kampf gegen SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Lungenkrankheit COVID-19 helfen.
"Es ist durchaus so, dass wir damit rechnen, dass es möglicherweise eine unbemerkte Hintergrundimmunität gibt – durch die Erkältungscoronaviren. Denn die sind auf eine gewisse Art und Weise verwandt mit dem SARS-CoV-2-Virus", klärte der Corona-Experte und Virologe Christian Drosten auf. "Es könnte sein, dass gewisse Personen, die einen Erkältungsvirus vor ein bis zwei Jahren hatten, auf eine bisher unbemerkte Art und Weise geschützt sind."
Im Klartext heißt das: Wer eine so genannte Corona-Erkältung durchgemacht hat, könnte immun gegen SARS-CoV-2 sein.........................

https://www.praxisvita.de/macht-eine-erk...18567.html[url=https://www.praxisvita.de/macht-eine-erkaeltung-immun-gegen-corona-18567.html][/url]

Das ist doch alles zu dumm. Wurde nicht kürzlich Dr. W. medial gevierteilt, weil er SARS-Viren mit den endemischen Coronaviren "in einen Topf geworfen" und damit den Haifisch mit dem Stichling gleichgesetzt haben soll?

Ob Drostens Telefonat mit Streeck den Sinneswandel ausgelöst hat?
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#6
(17.04.2020, 21:13)BSB schrieb: Ob Drostens Telefonat mit Streeck den Sinneswandel ausgelöst hat?

Nein, Drosten muss versuchen, gegen Streeck und ja auch Püschel nicht aus der Kurve zu fliegen - schließlich hat er einen Auftrag, nämlich alle bis zur Impfung hinzuhalten. Der vielbeschworene Expertenstreit muss vermieden werden, weil die RKI-/Drosten-Quatschgeschichten haltlos sind.
Also: ankuscheln, um bei Gelegenheit wieder dagegenschießen zu können.
                                                        
„Es gibt eine Form der Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant.“ (Gabor Steingart)
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#7
Wer sich den ganzen Hass und die vielfältigen Maßnahmen zum Verstummen von Streeck antun möchte:
#heinsbergprotokoll

Man bekommt das kalte Grausen und merkt schnell, dass Streeck eine verbotene Tür  geöffnet hat, die jetzt ganz schnell wieder verschlossen gehalten werden muss: die Dunkelziffer
                                                        
„Es gibt eine Form der Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant.“ (Gabor Steingart)
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#8
(17.04.2020, 20:36)Rundumblick schrieb: Macht eine Erkältung immun gegen Corona?

Lest dazu bitte mal:
https://geomatiko.eu/forum/showthread.ph...3#pid56563

Welche Rolle spielt Prevotella bei Covid-19?

Ich verstehe den Text so: Offensichtlich gibt es einen Co-Faktor, der bisher unbeachtet bleibt, aber entscheidend ist. Oder anders herum gesagt: Das Virus als solches wirkt nur dann verheerend, wenn der Co-Faktor zutrifft.

Laut der Vermutung des Autoren sei das Bakterium Prevotella sei für alle epidemiologischen und symptomologischen Parameter dieser Pandemie verantwortlich UND nicht Covid-19 allein.
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#9
14 Prozent haben Antikörper – Womöglich bereits Millionen New Yorker immun
Im US-Bundesstaat New York bleibt die Zahl der neuen Krankenhausfälle mit Covid-19 bei 1300 täglich etwa konstant. Dies sei „nicht gut“, sagt Gouverneur Andrew Cuomo. Insgesamt würden allerdings weniger Patienten stationär behandelt. Eine Untersuchung von 3000 Menschen habe zudem bei 13,9 Prozent Antikörper gegen das Virus festgestellt, sagt er. Dabei seien Bürger beim Einkaufen erfasst worden, nicht solche, die sich in ihren Wohnungen isolierten.
Aus der Studie könnte hervorgehen, dass bereits rund 2,7 Millionen New Yorker mit Covid-19 infiziert waren, so Cuomo.
In New York City sind möglicherweise bis zu eine Million Menschen dem neuen Coronavirus ausgesetzt worden. Eine so hohe Zahl würde sie nicht überraschen, sagte die Gesundheitskommissarin der Metropole am Donnerstag, die Ärztin Oxiris Barbot. Mit Blick auf die mehr als 142.000 positiv auf das Virus getesteten Menschen erklärte sie, dies sei lediglich „die Spitze des Eisbergs“.
https://www.welt.de/vermischtes/article2...fiken.html
 
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#10
22.31 Uhr: Milde oder symptomlose Corona-Verläufe könnten nach Ansicht des Berliner Virologen Christian Drosten mit früheren Infektionen mit Erkältungs-Coronaviren zusammenhängen. Unter Berufung auf eine Studie eines Charité-Kollegen bekräftigte der Wissenschaftler am Freitag im NDR-Podcast, dass eine gewisse Hintergrundimmunität in der Bevölkerung zu bestehen scheine.
Drostens Team habe an der Studie zu sogenannten T-Helferzellen mitgewirkt, die zentral für die Immunantwort seien.
Die Forscher hätten bei Untersuchungen von Abwehrzellen in Proben aus der Zeit vor der Pandemie gesehen, dass bei 34 Prozent der Patienten reaktive T-Zellen vorlagen, die bestimmte Teile des neuen Coronavirus sozusagen erkannten. Sogenannte Reaktivität sei erwartbar, wenn man die Erkrankung hinter sich habe – allerdings hätten diese Patienten keinen Kontakt mit Sars-CoV-2 gehabt, so Drosten. Dass dennoch reaktive T-Zellen vorlagen, könne an durchgemachten Infektionen mit menschlichen Erkältungs-Coronaviren liegen.
Drosten sprach von der ersten derartigen Beobachtung weltweit, er warnte aber auch vor einer Über-Interpretation der Ergebnisse. Man dürfe nun keinesfalls schließen, dass ein Drittel der Bevölkerung immun sei.
Weitere Erklärungen für milde oder symptomlose Verläufe seien auch, dass die Betroffenen anfangs weniger Viren abbekommen haben oder insgesamt in besserer Verfassung sind.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...chule.html
 
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