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Die Welt nach Corona
#1
Cory Morningstar@elleprovocateur4 Std.
Coming up: The #NewDealForNature The financialization of nature, global in scale. #COVID19 is the omni-solution for the implementation of all ruling class "solutions" & desires. The further consolidation of power. The theft of nature. #GND #GGND #ecofascism #biofascism

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OffGuardian@OffGuardian0
This is it. The signs of it are clear. They are being bull horned at us. #covid19 is being played as a bigger paradigm-changer than 9/11. They are telling you your lives will never be the same. They’re just lying about why.
 
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#2
„Wie wird die Welt nach dem Coronavirus sein?“ – Eine Analyse eines russischen Experten
Wie sieht die Welt nach dem Coronavirus aus? Die Frage bewegt viele Menschen. Ich habe einen sehr interessanten Meinungsartikel gefunden, der sich nicht nur mit den politischen und wirtschaftlichen Fragen beschäftigt, sondern auch mit den gesellschaftlichen und menschlichen Fragen.
In der TASS erscheinen immer wieder interessante Meinungsartikel, die ich den deutschen Lesern nicht vorenthalten will. So ist es auch mit diesem Artikel der heute unter der Überschrift „Wie wird die Welt nach dem Coronavirus sein?“ erschienen ist. Der Autor ist ein altgedienter Journalist der TASS, der schon Korrespondent in den USA war. Inzwischen schreibt er hauptsächlich politische Analysen und Meinungsartikel. Seinen aktuellen Artikel habe ich übersetzt.
Beginn der Übersetzung:
Henry Kissinger glaubt, dass die aktuelle COVID-19-Pandemie „die Weltordnung für immer verändern wird“: „Nach dem Coronavirus wird die Welt nie wieder dieselbe sein“, schreibt er im Wall Street Journal und schlägt vor, schon jetzt, während die dringenden Aufgaben angegangen werden, den Prozess der Anpassung an die neue Weltordnung zu beginnen.
„Wir durchleben eine epochale Zeit“, schreibt der ehemalige US-Außenminister und Berater der Präsidenten Nixon und Ford. „Die historische Herausforderung für die Staats- und Regierungschefs besteht darin, die aktuelle Krise zu bewältigen und gleichzeitig die Zukunft aufzubauen. Andernfalls könnte die Welt in Flammen aufgehen.“
Erfüllen die Regierung das Vertrauen der Völker?
Die Amerikaner neigen generell dazu, die Bedeutung und Autorität ihres Landes als Herr des Schicksals der Welt zu übertreiben. Selbst die entscheidende Phase ihrer heimischen Baseballsaison nennen sie „Weltserie“. Ihr derzeitiger Präsident Donald Trump kann getrost als der Weltmeister der Hyperbolisierung bezeichnet werden, was auch für Kissinger gilt, der noch immer im Weißen Haus ein und aus geht.
Der Patriarch der amerikanischen Geopolitik, der im Mai 97 Jahre alt wird, weiß um das Gewicht, das seine Worte immer noch haben und sagt nichts leichtfertig. Und auf der ganzen Welt wird genau hingehört.
So unterstreicht er zum Beispiel, dass die aktuelle Wirtschaftskrise, die durch die Pandemie verursacht wird, in der Geschichte beispiellos sein wird. Dementsprechend erscheint ihm die „Heilung der Wunden der Weltwirtschaft“ nicht weniger wichtig, als die „Stärkung der globalen Widerstandskraft gegen Infektionskrankheiten“.
Es ist klar, dass Kissinger besonders besorgt über das Schicksal der „liberalen Weltordnung“ ist, in der die Vereinigten Staaten sich daran gewöhnt haben, die führende Rolle zu spielen: „Die Demokratien der Welt müssen ihre Werte aus der Epoche der Aufklärung schützen und hochhalten“, schreibt er. „Ein globaler Rückzug von der Balance zwischen Macht und Legitimität wird zum Zerfall der Gesellschaftsverträge führen, sowohl im Inland, als auch im Ausland.“
Aber dann kommt sofort eine merkwürdige Einschränkung: „Diese tausendjährige Frage von Legitimität und Macht kann jedoch nicht gleichzeitig mit dem Versuch gelöst werden, die Plage von COVID-19 zu überwinden. Es braucht Zurückhaltung auf allen Seiten, sowohl im innenpolitischen Leben, als auch in der internationalen Diplomatie. Man muss Prioritäten setzen.“
Eine Schlüsselaufgabe ist für Kissinger die „Aufrechterhaltung des öffentlichen Vertrauens“ um „soziale Solidarität, die Beziehungen zwischen den Gesellschaften und den internationalen Frieden und Stabilität“ zu erhalten. Bisher handelt die US-Administration seiner Meinung nach „solide“ und bewältigt die Aufgabe, „eine unmittelbare Katastrophe zu verhindern“.
Aber „der wichtigste Test wird sein, ob die Ausbreitung des Virus gestoppt und dann in einer Weise rückgängig gemacht werden kann, die das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Fähigkeit der Amerikaner, sich selbst zu führen, bewahrt“, warnt der berühmte Autor. Das steht seiner Meinung nach auf dem Spiel: Die Glaubwürdigkeit der Regierung, sowohl in den Vereinigten Staaten, als auch in „vielen Ländern“, un denen „es nach der Pandemie scheint, dass die Institutionen die Krise nicht bewältigen konnten“. Übrigens werden die Menschen nicht nur über ihre eigene Regierungen urteilen, sondern auch über Regierungen anderer Länder.
„Wem ich was schulde, dem vergebe ich…“
Kissinger nennt in seinem Text ausdrücklich keine konkreten Länder. Und er erinnert beispielsweise nicht daran, dass nach offiziellen Angaben die Ausbreitung der Krankheit in China bereits weitgehend gestoppt wurde, und auch in Russland sieht die Situation generell besser aus, als in den Vereinigten Staaten und Westeuropa. Und das, obwohl er selbst seinerzeit predigte, den Zustand der strategischen Stabilität und Sicherheit in der Welt in Bezug auf die Beziehungen im „Dreieck“ Washington – Moskau – Peking zu bewerten.
Aber niemand braucht jetzt wirklich Tipps. Jeder weiß auch so, wie die Situation ist. Auch, wer hilft wirklich, die Pandemie zu bekämpfen, und wer Solidarität nur in Worten ausdrückt.
Vor diesem Hintergrund kommt die Diskussion über die „Führungsrolle in der Welt“ in den Vereinigten Staaten in letzter Zeit nicht ohne Angriffe gegen China aus. Der Ton wird von Trump und seinem Außenminister Michael Pompeo vorgegeben, die öffentlich darauf bestehen, dass man das neue Coronavirus „chinesisches“ oder „Wuhan“-Virus nennen sollte. Die Gesetzgeber im Kongress zeigen Einfallsreichtum und fordern China auf, eine „internationale Untersuchung“ gegen China über die Ursprünge der Pandemie zuzulassen, was dann die Einreichung von Klagen gegen China vor US-Gerichten ermöglichen und dann sogar Peking dazu zwingen soll, „den größten Teil der amerikanischen Schulden“ abzuschreiben. Die letzte Idee des Kongressabgeordneten Jim Banks erinnert natürlich stark an den russischen Witz, den wir in Russland alle kennen: „Wem ich etwas schulde – ich vergebe ich…“
Natürlich wird all dies von einem Chor von Spekulationen begleitet, dass China unter Ausnutzung der Pandemie beabsichtigt, die gesamte „Weltordnung“ zum eigenen Vorteil umzubauen: „Man darf die chinesische Regierung nicht belohnen, indem man ihr erlaubt, die Rolle des Helden in einer Krise zu spielen, die sie selbst geschaffen hat“, schrieb ein Kommentator der Zeitung „Hill“.
Eine andere Sache ist, dass im Chor der Stimmen, die fordern, gegen Peking zurückzuschlagen, immer noch vorsichtig respektvolle Töne mitschwingen. So hat das politische Portal „Real Clear Politics“ einen Kommentar der englischsprachigen Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ mit dem Titel „Ob es Ihnen gefällt oder nicht, aber die Krise lässt das chinesische Regierungsmodell glänzen“ veröffentlicht. „China gewinnt den Propagandakrieg um das Coronavirus“, meldete „Politico“. „Peking setzt Soft Power ein, während Europa und die Vereinigten Staaten einen Mangel an Solidarität zeigen.“
Wer ist flexibler?..........................

mehrhttps://www.anti-spiegel.ru/2020/wie-wir...-experten/
 
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#3
Der folgende Text ist eine Übersetzung aus dem französischen rechts-katholischen Blatt »Rivarol« (Nr 3418 1.4.2020).

Vom Coronavirus zum Kollaps:
Wie Macht Panik und Chaos sät...

Angst ist der Motor der Geschichte. Um Völker zu domestizieren, zu tyrannisieren und zu versklaven, bedarf es keiner extremen physischen Gewalt. Es genügt, sie zu erschrecken, sie zu terrorisieren, in ihnen künstlich, aber ach so wirksam, eine panische Angst zu erzeugen. Ein Individuum, das von Angst bewohnt ist, ist das Traumziel aller Manipulationen, aller Perversionen, das fügsame Spielzeug aller Tyrannen, ist die von allen Raubtieren im Voraus besiegte Beute. Und man kann, wenn man sich die aktuellen Ereignisse ansieht, sagen, dass die Macht und die audiovisuellen Medien das Spiel bereits gewonnen haben.
In der Tat muss man nur den Gesprächen der Menschen in Geschäften oder auf der Straße zuhören, um zu verstehen, dass die Propaganda der Regierung und der audiovisuellen Medien es geschafft hat, eine mächtige Atmosphäre der Angst zu schaffen, die die breite Öffentlichkeit terrorisiert, deren kritischer Geist auf nichts reduziert ist. Die Ergebnisse von Meinungsumfragen sind a priori eindeutig, auch wenn sie immer manipulierbar sind: 93% der Befragten (gegenüber nur 7%) sprechen sich laut Elabe Institut für Eindämmungsmaßnahmen aus, d.h. für Maßnahmen, die die Grundfreiheiten beispiellos einschränken, wie das Recht, sich zu bewegen, Familie oder Freunde zu treffen, einen Spaziergang von mehr als einem Kilometer und mehr als einer Stunde zu unternehmen. Schlimmer noch: 84% der Befragten (gegenüber knapp 16%) befürworten die Einführung einer Kontrolle der Eindämmungsmaßnahmen, eine Kontrolle, die, daran sei erinnert, zu einer Geldstrafe von bis zu 3 750 Euro und im Wiederholungsfall zu sechs Monaten Haft führen kann! Einerseits werden Gefängnisse geöffnet, um Gefangene zu entlasten, die zu sehr eingesperrt sind und die, wie man uns sagt, Gefahr laufen, mit dem Virus infiziert zu werden, und andererseits wird ernsthaft erwogen, ehrliche Menschen hinter Gitter zu bringen, die nicht genügend Respekt vor der allgemeinen Eindämmung zeigen.
Mit anderen Worten, die Flut von Medienblödsinn hat ihre hypnotisierende Wirkung, wir sind Zeugen eines allgemeinen Erstaunens, einer Lähmung nicht nur des Landes, sondern auch des Geistes, einer Bevormundung der Wirtschaft, aber auch, und noch schwerwiegender, einer Versklavung der Seelen, einer Lobotomisierung der Gehirne, einer Vergewaltigung des Gewissens. Die meisten Menschen sind eingesperrt, liegen niedergeschlagen in ihren Häusern und sind Spielball einer Flut von Informationen, einer alarmierender als die andere. Die Manipulation von Statistiken erreicht neue Höhen. 
Jeden Abend, gegen 19 Uhr, listet Professor Jerome Salomon (Medizin, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik sind im Wesentlichen in den Händen ein und derselben ethnischen Gruppe, die Vermischung und Vermengung fördert, aber selbst kaum praktiziert) mit finsterer Miene die Zahl der Toten und Verseuchten auf und beharrt auf der apokalyptischen Dimension der gegenwärtigen Situation. So wies er am Abend des 30. März darauf hin, dass in Frankreich die Schwelle von 3000 Todesfällen überschritten worden sei und sich mehr als 5000 Menschen auf der Intensivstation befänden. Diese Zahlen erscheinen auf den ersten Blick beachtlich, sind es aber viel weniger, wenn man bedenkt, dass es mehr als 65 Millionen Franzosen und Assimilierte gibt, dass in unserem Land jedes Jahr etwa 600.000 Menschen sterben (612.000 im Jahr 2019), dass die Grippe in unserem Land durchschnittlich 10.000 Todesfälle pro Jahr verursacht, häusliche Unfälle 20.000, Selbstmorde 11.000, Atembeschwerden 40.000, Kfz-Unfälle 5.000.
Was den Premierminister und den Präsidenten der Republik betrifft, so wiederholen sie, dass der Kampf gerade erst begonnen hat, dass wir noch nichts gesehen haben, dass wir erst am Anfang stehen, dass wir erst am Anfang dieser seit mehr als einem Jahrhundert beispiellosen Gesundheitskrise stehen, dass wir uns im Krieg befinden. Die Medien und insbesondere die Nachrichtenkanäle heben ständig diese erschütternde Dimension hervor, indem sie Epidemiologen, Notärzte und Angehörige der Gesundheitsberufe ansprechen, die sich in katastrophaler Weise äußern. Als ob das Ziel darin bestünde, die Öffentlichkeit zu erschrecken, sie zu ersticken, damit sie reaktionslos bleibt und alles befolgt, was ihr gesagt wird, damit sie sich gewissenhaft an Anordnungen und Verbote hält: zu Hause bleiben, nicht ausgehen. Wenn Sie Ihre Wohnung ohne Erlaubnis und ohne ordnungsgemäß ausgefüllte Bescheinigung verlassen, sehen Sie wie ein Krimineller aus.
Wir messen den absolut unerhörten Charakter der Maßnahmen, die von den meisten Regierungen der westlichen Welt ergriffen wurden, zweifellos nicht genug: Sogar unter der Besatzung, sowohl in Paris als auch in den Provinzen, konnte man ausgehen, Cafés, Restaurants, Kinos, Theater, Parks und öffentliche Gärten besuchen, im Wald spazieren gehen, sich versammeln, an öffentlichen Versammlungen teilnehmen, Messen besuchen, Freunde treffen, die Familie besuchen; all dies ist uns heute streng verboten, und zwar auf unbestimmte Zeit. Und dies im Namen eines Virus, dessen Ursprung wir nicht kennen, von dem wir nur wenig wissen, von dem wir aber mit geschlossenen Augen glauben müssen, dass er so gefährlich und tödlich ist, dass wir ganze Länder und Kontinente monatelang lahm legen müssen, indem wir im Voraus den Bankrott unzähliger Handwerks-, Handels-, Landwirtschafts- und Industriebetriebe in Kauf nehmen.
Man sagt uns, dass die Zahl der Opfer um jeden Preis begrenzt werden müsse, aber die Zahl der Todesopfer ist derzeit nicht höher, ganz im Gegenteil; öffnen wir in den Ländern, die die Eindämmung verweigert haben, von Schweden bis zu den Niederlanden, von Japan bis Singapur, nicht die Tür zu noch größeren Katastrophen, indem wir uns so brutal, autoritär und liberalistisch verhalten?
Und schließlich diese Zerstörung der Realwirtschaft und insbesondere der TPE (Kleinstunternehmen / très petites entreprises) und der PME (kleine und mittlere Unternehmen /petites et moyennes entreprises) zugunsten der multinationalen Konzerne, diese Ermordung der mittleren und unternehmerischen Klasse zugunsten der Haie der internationalen Finanzwelt, diese noch größere Unterwerfung der Völker und Einzelpersonen unter die Wucherer anonymer und vagabundierender Finanzierungen, deren Macht mit der Krise und dem Zusammenbruch der Volkswirtschaften noch größer werden wird, bis hin zum Diebstahl unserer Ersparnisse, der Unterdrückung der Banknoten und Münzen (die den Virus übertragen könnten!) zu Gunsten von Kryptomoney und Bankkarten, die Untaten einer beispiellosen Rezession künstlich provoziert, obwohl sie bereits vor der Gesundheitskrise mit dem Zusammenbruch der Ölpreise, der Abwärtsschraube der Aktienmärkte und dem Bankrott des libanesischen Staates in Keimen lag. All dies kann leider nur zu einer Epidemie von Selbstmorden und Depressionen führen, während die Gefangenschaft zu einer schwindelerregenden Zunahme von Scheidungen und Trennungen führen wird, wie man in China beobachtet hat, aber auch zu Gewalt, insbesondere häuslicher Gewalt. Insbesondere für diejenigen, die in kleinen Wohnungen mit Kindern und in Gruppen in kleinen Wohnungen ohne Gärten oder Terrassen leben müssen.
Wir sollten uns nicht vor Worten fürchten; was wir zu durchleben gezwungen sind, ist nicht mehr und nicht weniger als Hausarrest, eine Form der kollektiven Inhaftierung, Sklaverei, Knechtschaft in großem Maßstab. Das globale Dorf ist zu einem planetarischen Konzentrationslager geworden. Es ist ein Gefängnis für alle, eine Zelle für jeden Bürger, ein Konzentrationslager-Universum. Das Gefängnis wird vielleicht irgendwann vergoldet, aber es ist immer noch ein Gefängnis. Und die gesamte Polizei verwandelt sich in einen Polizisten, der mit Strenge, aber ohne Maske und in der Tat weniger als einen Meter von der zu kontrollierenden Person entfernt kontrollieren muss (wie absurd und irrsinnig ist dieses System !), die Gültigkeit der vorgelegten Bescheinigungen, die ordnungsgemäß ausgefüllt sein müssen, um das Haus für höchstens eine Stunde verlassen zu dürfen (wie bei den Häftlingen, die das Recht haben, täglich sechzig Minuten lang im Hof des Untersuchungsgefängnisses spazieren zu gehen!), jedoch unter der Bedingung, dass sie 1.000 Meter nicht überschreiten und eines der vorgesehenen Kästchen ankreuzen, was einer der Gründe ist, die von den Behörden toleriert werden, um sich kurzzeitig von ihrer Wohnung fernhalten zu können.
Was die schlimmsten Tyrannen der Geschichte versäumt hatten, was sie sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen, in ihren fortgeschrittensten Wahnvorstellungen vorgestellt hatten, das schafften die demokratischen und liberal-liberalen Führer der westlichen Welt. Und mehr noch, was noch nie da gewesen ist, mit der massiven, fast einstimmigen Zustimmung der Völker. Zweifellos werden Misanthropen in dieser Episode kollektiver Panik und freiwilliger Knechtschaft genug sehen, um ihre Neigung zu nähren.
UND IM HERZEN der Unterwerfung unter diese staatlichen Ukase wird der Klerus (oder das, was an seine Stelle tritt) besonders an vorderster Front gestanden haben. Seit dem 17. März ist das Heiligtum von Lourdes für Pilger völlig geschlossen. Es ist unmöglich, in die Grotte zu gehen, um zur Heiligen Jungfrau zu beten. Dies war die Entscheidung des "Rektors" des Heiligtums, "Mgr" Olivier Ribadeau Dumas. Bereits Anfang März hatte das Heiligtum von Lourdes eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, um sich gegen das Coronavirus zu schützen, darunter die Schließung der Teiche, in die die Pilger in der Hoffnung auf eine wundersame Heilung eintauchen. Mit anderen Worten: Man fürchtet einen Virus mehr, als man auf die Macht und Barmherzigkeit der Mutter Gottes vertraut! Männer mit wenig Glauben!
Seit einigen Wochen sind wir Zeugen eines Ozeans von Feigheit und von heftigstem Kotzregen. Man begleitet mit Eifer und Fügsamkeit, wenn man ihnen nicht vorausgeht, die Befehle der öffentlichen Behörden. Das Wasser wird vollständig aus den Weihwasserbehältnissen entleert, die Kirchen sind geschlossen, und um sicherzustellen, dass die Gläubigen nicht zu privat gefeierten Gottesdiensten kommen, werden sie mit einer doppelten Drehung verschlossen. Sogar die verschiedenen traditionalistischen Organisationen, von denen man mehr Mut und Entschlossenheit erwarten könnte, schreiben und verbreiten öffentliche Erklärungen und machen damit coram populo bekannt, dass sie sich an die von den verschiedenen europäischen Regierungen erlassenen Dekrete halten. Wir haben viele Zeugnisse von Gläubigen, denen die Priester gesagt haben, dass sie nicht zur Messe gehen sollten, die sie privat feiern. Aus Angst vor dem Gendarmen oder dem Virus. Durch eine rein menschliche Klugheit, die nicht übernatürlich ist und die nur die Maske der verächtlichsten Schleier ist. Denn schließlich muss ein Katholik, der seine Pflicht tut, der beabsichtigt, das Sonntagsgebot zu respektieren, sein Ostern zu feiern, weder die Polizei, noch das Marschallamt, noch Krankheit oder Tod fürchten. Sagt Christus nicht dreiundsechzig Mal in den vier Evangelien zu seinen Jüngern: "Fürchtet euch nicht"? Und wenn sie der Furcht, dem Zweifel und der Entmutigung nachgeben, tadelt der Göttliche Meister sie scharf: »Männer mit wenig Glauben«.
Wie oft haben wir in Exerzitien, Konferenzen, Predigten in traditionalistischen Kreisen aus allen Richtungen und mit einem gewissen Mangel an Demut gehört, dass wir die Erben der Menschen der Vendee sind, die ihre Gesundheit und ihr Leben riskierten, um ihren Gott und ihren König, ihr Land und ihren Glauben zu verteidigen, dass wir uns ins Kielwasser der widerspenstigen Priester begeben, die vor keiner Gefahr, vor keiner Drohung, vor keiner Gefahr zurückschreckten, um die heilige Messe zu feiern, die Sakramente zu spenden, die Integrität der Lehre in der Zeit und außerhalb der Zeit zu verteidigen, wie oft sind wir schon erpresst worden. Les Bleus ist der Ort, an dem wir wunderbar schreien: "Wir haben nur eine Furcht in der Welt, und das ist, unseren Herrn zu beleidigen", wie oft haben wir das heroische Beispiel der Heiligen gelobt, der Märtyrer, die sich lieber den Tieren hingeben, als sie zu verraten, als ihren Glauben zu verleugnen, und jetzt, auf einfachen Regierungsbeschluss hin, aus Angst vor dem Gendarmen, aus Angst vor einem Virus, der bisher nur 30.000 Tote verursacht hat, im Wesentlichen ältere und gebrechliche Menschen von 7 Milliarden Menschen. Oder aus Furcht vor der Denunziation eines Nachbarn verzichtet man, ohne auch nur zu versuchen, sich zu widersetzen, auf jeden öffentlichen Gottesdienst, auch in der heiligsten Zeit des liturgischen Jahres, den zwei Passionswochen, der Karwoche mit dem Ostertriduum, dem Ostersonntag, der das Fest der Feierlichkeiten ist. Wir haben uns für die gestreamte virtuelle Messe entschieden. Die Glocken werden zum Schweigen gebracht, die Türen der Heiligtümer werden geschlossen. Ist dies nicht eine schreckliche Verleugnung, eine Form des stillen Glaubensabfalls, die Frucht eines schmutzigen Regens? Denn Glaube, Eifer im Dienste Gottes, Tapferkeit in der Not, die Weigerung, ungerechten und exorbitanten Befehlen zu gehorchen, sind nicht optional, sie sind nicht virtuell. Sie müssen aus jedem Augenblick bestehen. Was nützt es sonst, wenn man sich aus Liebe zur Menschheit, zu den schlimmsten Leiden und grausamsten Qualen, die man sich hier auf Erden vorstellen kann, als Jünger des Einen bezeichnet, der mit unendlichem und unerhörtem Mut die schlimmsten Leiden und grausamsten Qualen auf sich genommen hat? 

Link für die, die die Ausgabe im Original (PDF) lesen wollen, ohne die Paywall zu benutzen.
http://www.histoireebook.com/index.php?p...varol-3418
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#4
Der folgende Text ist eine Übersetzung aus dem französischen rechts-katholischen Blatt »Rivarol« (Nr. 3418 v. 1.4.2020)

Zittert, liebe Leute!

Nach zwei Wochen Gefangenschaft und Wochen des Medienterrors (und wir wissen, zu wem sie gehören und wem sie gehorchen) offenbart diese Krise endlich ihre wahren Ziele: das Erstaunen von Hunderten Millionen Menschen. Die große Mehrheit davon befindet sich im Westen. Ziel ist es, ein umfassendes Kontrollsystem auf wirtschaftlicher, politischer und institutioneller Ebene einzurichten. Ganz zu schweigen von drastischen Einschränkungen der Freizügigkeit und Versammlungsfreiheit in Erwartung weiterer Maßnahmen.
Zunächst einmal, und um jede Unklarheit auszuräumen, betrifft dieses Virus hauptsächlich sehr alte Menschen, die möglicherweise bereits andere Krankheiten haben.
Ob in Italien (http://www.leparisien.fr/societe/coronav...283216.php) oder in Frankreich (https://www.santepubliquefrance.fr/malad...March-2020), die Zahlen sind erbaulich. 80 bis 90 % der Todesfälle sind in einem sehr fortgeschrittenen Alter. Darüber hinaus übersteigt die Gesamtzahl der Todesfälle derzeit bei einer Bevölkerung von mehr als 100 Millionen Einwohnern nicht einige tausend Personen, wenn man die beiden hier erwähnten Länder zusammenzählt.

EINE UNVERANTWORTLICHE UND WEITREICHENDE ENTSCHEIDUNG
Lassen Sie uns klarstellen, dass es hier nicht darum geht, die Tragödie des Verlustes eines geliebten Menschen, eines Elternteils oder eines Großelternteils herunterzuspielen, sondern darum, rational über eine Situation nachzudenken, die uns als apokalyptisch präsentiert wird. Aus rein sachlicher Sicht ist dies eine Lüge. In Frankreich sterben jedes Jahr zwischen 500.000 und 600.000 Menschen, das sind durchschnittlich etwa 14.000 Todesfälle pro Tag. Etwas, das jahrzehntelang keine besondere Aufmerksamkeit erhalten hat, nicht mehr als die 10.000 Todesfälle durch die saisonale Grippe, die Gott jedes Jahr in Frankreich verursacht. Es erscheint daher mehr als legitim, die Maßnahmen zur Bekämpfung dieser sogenannten Pandemie in Frage zu stellen.
Tatsächlich muss jede politische Entscheidung notwendigerweise auf einem Kosten-Nutzen-Verhältnis beruhen. Vor zwei Wochen haben die französischen Behörden die Eindämmung angeordnet, mit dem Ergebnis, dass das Land fast vollständig gelähmt ist. Die wirtschaftlichen und damit menschlichen Folgen dieser unverantwortlichen Entscheidung werden absolut katastrophal sein. Wie viele Handwerker, Ladenbesitzer, Unternehmer und Landwirte werden in Konkurs gehen oder zumindest die schlimmsten finanziellen Schwierigkeiten als Folge der gegenwärtigen Situation haben? Und wie viele Kaskaden von Arbeitslosen werden durch die gegenwärtige Krise verursacht werden? In den Vereinigten Staaten werden in einer Woche nicht weniger als 3,3 Millionen Menschen zusätzlich arbeitslos sein. US-Wirtschaftswissenschaftler prognostizieren für das zweite Quartal eine Schrumpfung des BIP um 25%. Beachten Sie, dass es während der Weltwirtschaftskrise drei Jahre dauerte, um diese Zahl zu erreichen. Dies ist eindeutig selbstmörderisch.
In Frankreich spricht Bruno Le Maire über Depressionen. Nach der Epidemie und der Gefangenschaft die Angst vor einer Depression, vergleichbar mit der Krise von 1929.
Das sind also die Kosten. Nun zum Nutzen, indem man hypothetisch ein paar tausend alte Menschen rettet. Auf welcher Grundlage, auf welchem epidemiologischen Modell? Es ist alles prädiktiv, es ist alles hypothetisch. Auf der anderen Seite werden zweifellos Millionen von Menschen unter den derzeit geltenden Maßnahmen leiden. All dies vor dem Hintergrund einer kollektiven Panik.

MITARBEITER GROßER PHARMAUNTERNEHMEN, DIE IHRE VERBINDUNGEN GEHEIM HALTEN
Was das Argument betrifft, die Krankenhäuser nicht zu verstopfen, so ist es auch hier unzulässig, denn seit Jahrzehnten werden die Gesundheitsbudgets von den gleichen Managern, Dienstschließungen, Bettenkürzungen usw. komprimiert (https://www.lequotidiendumedecin.fr/actu...al-by-2022) Es gab unzählige Streiks von Krankenschwestern, Notärzten und fast allen Angehörigen der Gesundheitsberufe.
Außerdem, wie können wir den Verkauf unserer strategischen Maskenbestände rechtfertigen? Wie können wir das Fehlen massiver Screening-Tests rechtfertigen, im Gegensatz z.B. zu Deutschland, das 500.000 Tests pro Woche fordert? Ist es zur Eindämmung einer Epidemie nicht einfacher und vernünftiger, Risikopersonen zu testen und das Tragen von Masken unter bestimmten Umständen zur Pflicht zu machen?
Es gäbe auch viel zu sagen über den Fall von Professor Raoult und seine Behandlung der Krankheit, über die unzähligen Interessenkonflikte aller aufeinander folgenden Gesundheitsminister, Gesundheitsdirektoren und anderen Gruppen von Experten, hohen Räten, Fernsehleuten, allen Mitarbeitern von Big Pharma. Übrigens sind diese Leute alle illegal, indem sie ihre Verbindungen zu den Laboratorien nicht angeben, wenn sie öffentlich sprechen. Aber allein dieses Thema verdient eine sehr lange Entwicklung. Lassen Sie uns auf das Thema zurückkommen, das uns hier interessiert, nämlich was hinter dieser von Grund auf neu geschaffenen Krisensituation steckt.
Denn in der Tat haben viele der führenden und wahren Experten durch ihre Praxis und nicht wegen Kooptierung und Korruption die Schwere dieses Virus von Anfang an minimiert. Insbesondere Professor Raoult, ein weltweit anerkannter Experte auf dem Gebiet der Virologie. Ich möchte hinzufügen, dass die offiziellen Sterblichkeitszahlen absolut falsch und irreführend sind. Zunächst einmal geben sie weder das Alter der Verstorbenen noch ihre Geschichte oder Pathologien an. Darüber hinaus wird die Zahl der Infizierten bewusst minimiert (in Frankreich und anderswo), um die prozentuale Sterbewahrscheinlichkeit künstlich zu erhöhen. In der Tat, im Verhältnis Anzahl der Todesfälle / Anzahl der Infizierten, wenn der Nenner um 100 erhöht wird (https:// france3-regions.francetvinfo.fr/pays-dela-loire/loire-atlantique/nantes/coronavirus-on-devent-weekly-medecine-nantaise-1799980.html), dann sind die Sterblichkeitsraten dieses Virus lächerlich, in der Größenordnung von 1 oder 2 pro 10.000!

DIE AUFRECHTERHALTUNG VON ANGST UND KOLLEKTIVER PANIK
All dies natürlich, um außergewöhnliche Maßnahmen zu rechtfertigen und Angst und Psychosen aufrechtzuerhalten. Dies ist eine Manipulation von in der gesamten westlichen Welt noch nie dagewesenem Ausmaß und Größenordnung. Die Medien, die großen internationalen Banken und die supranationalen Organisationen (WHO, UNO usw.) sind alle beteiligt. Und die nationalen Politiker als unterwürfige Lakaien wiederholen alle unisono die von den wirklichen Entscheidungsträgern geschriebene Partitur.
Wie Macron sagte, befinden wir uns im Krieg, nicht mit einem Virus, sondern mit den Menschen. Der gesundheitliche Ausnahmezustand bleibt ein Ausnahmezustand, und er richtet sich mit allem, was dies bedeutet, auf die Einschränkung bestimmter verfassungsmäßiger Freiheiten, nämlich der Freizügigkeit, der Versammlungsfreiheit und der Unverletzlichkeit der Wohnung. In Deutschland und anderen Ländern sind diese Maßnahmen theoretisch bereits für ein Jahr in Kraft, möglicherweise verlängerbar, und alles deutet darauf hin, dass, falls erforderlich, weitere erweiterte Befugnisse umgesetzt werden (https://www. dw.com/de/what-is-a-state-of-ergencyin-germany/a-52846653).

EIN BRUTALER WEG, EINE SICH VERSCHLECHTERNDE FINANZIELLE SITUATION ZU BEREINIGEN...
Um die wirklichen Probleme, um die es geht, vollständig zu verstehen, muss diese Pseudoepidemie in einen breiteren Kontext gestellt werden. In letzter Zeit sind die europäischen und amerikanischen Aktienmärkte sehr stark gefallen, ebenso wie der Ölpreis.
Darüber hinaus sind die Auswirkungen der Krise von 2008 immer noch präsent, die Schulden der Staaten sind abgrundtief, das Wachstum ist gleich Null, die Geldspritzen der Zentralbanken sind unaufhörlich und zunehmend wirkungslos. Diese Situation musste schließlich auf die eine oder andere Weise bereinigt werden.
Dies scheint eine perfekte Gelegenheit zu sein, "außerordentliche" wirtschaftliche Maßnahmen wie Rettungsaktionen (d.h. die Beschlagnahme Ihrer Bankkonten) zu rechtfertigen, um am Ende des Tages ein System zu retten. Aber auch die Entfernung des Geldes, das diesen Virus verbreitet, was doch so praktisch ist. Oder die Schaffung von staatlichem Kryptomoney, das es ermöglicht, alle Transaktionen zu kontrollieren.
In diesem Zusammenhang hat die Europäische Kommission acht europäische Betreiber, darunter Orange, aufgefordert, von Mobiltelefonen gesammelte Standortdaten zur Verfügung zu stellen, um zu überprüfen, ob die Einschränkungsregeln eingehalten werden (https://www.lci.fr/high-tech/coronavirus...49157.html)).
Die westliche Welt hat eine unglaubliche Welle von Verstaatlichungen erlebt. Die Zentralbanken werden Hunderte von Milliarden Aktien und Unternehmensanleihen aufkaufen. Die UdSSR war im Vergleich dazu ein Modell des Liberalismus.
Nachdem der Betrug mit der globalen Erwärmung im Rahmen der gemeinsamen Aktion Chinas, der Vereinigten Staaten und insbesondere Brasiliens gescheitert ist, haben die mondialistischen Behörden beschlossen, den Prozess zu beschleunigen, indem sie mit einer der primitivsten Ängste der Bevölkerung spielen, nämlich der Angst vor dem Sterben.
Nicht erst in hundert Jahren unter der Wirkung von CO2, sondern schon morgen unter der Wirkung des Virus, was zweifellos viel mobilisierender ist. Dies umso mehr, als einige betrübte Gemüter darauf hinwiesen, dass wir nicht in der Lage seien, zuverlässige Modelle zu erstellen, um zu wissen, wie das Wetter in drei Tagen aussehen würde, dass aber andererseits einige vorgeben, in der Lage zu sein, die Temperatur im nächsten Jahrhundert zu kennen. Aber, oh Wunder, es gab eine Lösung: die Steuern zu erhöhen und eine Form von Global Governance einzuführen. Es scheint, dass sich das Alibi geändert hat, aber nicht der Zweck.

PLANETARISCHE PROJEKTE AUF KURS
Der Epilog dieses schlechten Propagandafilms ist wohlbekannt. Wenn die Bevölkerungen entdecken werden, dass Tod und Verwüstung doch nicht am Treffpunkt eingetroffen sind, werden allen voran die Medien von einem ernsten, aber nicht apokalyptischen Alarm sprechen und gleichzeitig an die Gefahr einer Mutation des Virus und insbesondere seiner Rückkehr in der nächsten Saison erinnern.
Zitternde gute Menschen. Doch inzwischen hat im Stillen stattgefunden, was stattfinden sollte; die Notstandsgesetze sind in Kraft, sie können verlängert werden. Die planetarischen Projekte der kleinen allmächtigen Elite sind angesichts einer solchen Naivität auf dem richtigen Weg, und diese Episode psychologischer Kriegsführung hat sie sicherlich noch selbstbewusster und herrschsüchtiger gemacht, wie ein gewisser General gesagt hätte. Verstehe es, wer es kann.
Nun haben Sie die Wahl, diese Manipulation zu akzeptieren oder nicht.
Jean-Julien STEMPFFER.
 
Link für die, die die Ausgabe im Original (PDF) lesen wollen, ohne die Paywall zu benutzen.
http://www.histoireebook.com/index.php?p...varol-3418
Antworten
#5
https://www.youtube.com/watch?v=5zKE8seTcRk

Corona, NWO, Wirtschaft und Macht...
Antworten
#6
Virus und Willkür

Corona als Regierungsform
Die Staatsorgane probieren gerade aus, mit wie wenig Freiheit die Menschen eigentlich so auskommen – und welche Begründungen gut ankommen, um die Bürgerrechte immer weiter einzuschränken. 
Am vergangenen Samstag passiert das Undenkbare. In Berlin versammeln sich etwa 40 Menschen, um für bürgerliche Freiheiten zu demonstrieren. „Grundrechte verteidigen – nein zur Diktatur“ heißt der Mini-Aufmarsch. Protestiert wird symbolträchtig auf dem Rosa-Luxemburg-Platz.
„Man muss nicht nur entschlossen gegen das Virus kämpfen – sondern auch gegen eine Stimmung, die die Grund- und Bürgerrechte in Krisenzeiten als Ballast, als Bürde oder als Luxus betrachtet, den man sich in diesen Zeiten nicht leisten könne.“
(Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung)

Die Veranstaltung ist korrekt angemeldet und behördlich genehmigt. Das hält die Polizei nicht davon ab, mit – von Teilnehmern gezählt – zehn Mannschaftswagen anzurücken. Deren Passagiere wollen, so viel ziviles Engagement vor Augen, offenbar nicht einfach untätig im Abseits stehen bzw. sitzen. Jedenfalls wird die absolut friedliche Versammlung aufgelöst – angeblich wegen Verstößen gegen die Corona-Abstandsregeln.
Wie rüde die beflissenen Ordnungshüter dabei gegen absolut gewaltlose, auch erkennbar ältere Menschen vorgehen, kann sich jeder auf Augenzeugenvideos zwecks eigener Urteilsfindung selbst ansehen: hier.
Die Polizei gibt später offiziell bekannt, dass von insgesamt 31 Personen die Personalien festgestellt und Strafanzeigen bzw. Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten (Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz) angefertigt wurden.
*****
„Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.“ (Art 8., Abs. 1 GG)
Die Versammlungsfreiheit ist ein zentrales Recht des freien Bürgers in der Demokratie – ein sogenanntes Grundrecht, das nicht geändert werden darf (auch dann nicht, wenn es im deutschen Parlament dafür eine ausreichende Mehrheit gäbe). Trotzdem können auch Grundrechte gewissen Einschränkungen unterliegen. Für die Versammlungsfreiheit zum Beispiel bestimmt die deutsche Verfassung:
„Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.“ (Art. 8, Abs 2 GG)
Um das für die Demokratie elementare Grundrecht der Versammlungsfreiheit maximal beschränken zu können, hat sich der Deutsche Bundestag nun einen für diesen Zweck doch eher exotischen Weg ausgesucht: das Infektionsschutzgesetz (IfSG). Das wurde im Zuge der Corona-Notstandsgesetzgebung massiv verändert. Dort heißt es jetzt:
„… kann die zuständige Behörde Veranstaltungen oder sonstige Ansammlungen von Menschen beschränken oder verbieten. (…) Die Grundrechte der Freiheit der Person, der Versammlungsfreiheit, der Freizügigkeit und der Unverletzlichkeit der Wohnung werden insoweit eingeschränkt.“ (§ 28 Abs. 1 IfSG)
Das ist nichts anderes als eine Generalvollmacht zur beliebigen Aussetzung der wichtigsten Errungenschaften unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft – durch die Änderung einer „Vorschrift, die bis vor kurzem niemand kannte“, wie der Jura-Professor und Rechtsanwalt Niko Härting angemessen entgeistert schreibt.

weiterhttps://www.tichyseinblick.de/meinungen/...rungsform/

einige Kommentare:

IJ
Eigentlich ist so ein Virus der ideale Anlaß für die Feinde von Demokratie und Bürgerrechten nach der totalitären Macht zu greifen. Ideal wäre es aus deren Perspektive ebenfalls, die nächsten Wahlen „aus gesundheitlichen Gründen“ nur noch auf elektronischem Wege durchzuführen, so daß der Manipulierbarkeit der Endergebnisse keinerlei Grenzen mehr gesetzt wären. So schnell kann es gehen bei der kalten Transformation einer bürgerlichen Demokratie in einen totalitären Obrigkeitsstaat. Das einzige, was Merkel & Co. jetzt noch aufhalten kann, ist der wirtschaftliche Niedergang in Deutschland. Wenn es dann mit den Plünderungen und Überfällen auf Polizeistationen und Kasernen losgeht, werden die Karten neu gemischt.

nhamanda
Kaum regt sich Widerstand in der Bevölkerung (der niedergknüppelt wird juristisch wie polizeilich) gehen die Infektionszahlen wieder hoch – die Angst muss wieder angefacht werden. Das wird die Methode in Zukunft sein. Corana war ein- vielleicht unbeabsichtigter – Testlauf aber auch ein erkenntnisreicher. Die Parlamente kuschen, die Bürger haben Angst und Wut aber die Wut wird wegen Bedrohung gezügelt. Das ist das Muster für kommende Einschränkungen der Freiheitsrechte. Beschwöre eine Gefahr und beherrsche die Bürger – nicht die Gefahr. Nicht der Staat ist für den Bürger da, sondern der Bürger wird zum willfährigen Sklaven des politischen Beamtenapparates. Und diese Privilegierten sind fein raus. Die Untersuchungen in Heinsberg zeigen, dass die undezidierten Massnahmen vollkommne überzogen und eines Rechststaates nicht würdig sind. Methode Holzhammer und nicht Florett. Und der größte Scharfmacher Söder wittert seine Chance. Wo bleibt eigentlich der Aufschrei und Widerstand der F.D.P.?

Jochen K.
Wer sagt denn, dass es ein UNBEABSICHTIGTER TEST-Lauf WAR?
Da es noch nicht vorbei ist, verbietet die grammatische Vergangenheit (Präteritum).
Wenn es ein TEST sein sollte, kann es nicht UNBEABSICHTIGT sein.
Wenn es ein medizinischer TEST sein sollte, um z. B. die Wirkasmkeit von Gegenmaßnahmen zu prüfen, wäre es ein Verbrechen, zumindes gegenüber denjenigen Menschen, die in diesen TEST – in diesem Fall sollte es Versuch mit lebenden Menschen heißen – nicht ausdrücklich eigewilligt haben.
Ich fürchte, dass es weder ein Test, noch unbeabsichtigt und auch nicht so bald zu Ende sein wird. Haben sich die Regierenden doch damit ein Werkzeug geschaffen um Angst zu verbreiten und hemmungslos „DURCHZUREGIERN“, wie eine mir bekannte Person es vor ein paar Jahren in aller Öffentlichkeit nannte.

Hans Brasselfingen
Die mutige Frau Bahner, die mit ihrer offenen Klage der letzte Mohikaner unserer alten freiheitlichen Ordnung ist, wird jetzt vom Staatsschutz (Gestapo) verfolgt, medial fertiggemacht. Sogar ihre private Webpräsenz würde gesperrt!
Haltet Euch das mal vor Augen!!
Die Mächtigen haben uns zu bloßem Objekt staatlichen Handelns, d.h. zum Vieh erklärt. Wir sind für die keine Bürger mehr, noch nicht einmal mehr Menschen. Man kann uns einpferchen, Zwangsbehandeln, Zwangs- dies und Zwangs-das, nach Lust und Laune.
Was da passiert, ist Willkür und Terror gegen gesetzestreue Bürger, unbefristet, also nach persönlichem Ermessen irgendwelcher Funktionäre.
Die bedrohten und verfolgten Demonstaranten in Berlin haben übrigens Grundgesetze verteilt, das war alles.
Die Antwort der Polizei war Drohung und Festnahmen. Dieselbe Polizei, die in Parks alte Omas und Spaziergänger jagt und sich bei 300 Muslimen die Hosen vollscheisst.
Ich verachte diese uniformierten Büttel der Diktatur abgrundtief.
Wir haben fertig, es ist vorbei. In Deutschland gehen wieder die Lichter aus, für sehr lange Zeit.

Maja Schneider
Ein sehr aufschlussreicher Beitrag. So langsam scheint den einen oder anderen Bürger doch das Gefühl zu beschleichen, dass irgendetwas nicht stimmt(immerhin). Es bleiben viele Frage im Blick auf Corona unbeantwortet, die Einschränkung des Lebens und der Freiheit macht sich eben doch selbst inzwischen auch bei einigen der ganz unkritischen und bisher obrigkeits – und MSM-treuen Menschen bemerkbar. Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Maßnehmen und das Erstaunen darüber, dass dieser Staat, den seine überbordende Bürokratie sonst mehr als schwerfällig und langsam macht, auf einmal blitzschnell Entscheidungen trifft – manchmal auch im Eilverfahren (siehe Landwirte und Düngung) – und zwar gerade dann, wenn es um die Einschränkung von elementaren Grundrechten geht, beschäftigt immer mehr Menschen, auch wenn sie sich kaum trauen, es deutlich auszusprechen.

Unterfranken-Pommer aus Bayern
„Wie rüde die beflissenen Ordnungshüter dabei gegen absolut gewaltlose, auch erkennbar ältere Menschen vorgehen, (…)
Ich würde gerne von Steffen Meltzer, der hier viele richtige und wichtige Beiträge verfaßt hat, was dazu hören. Woher kommt dieses Auftreten gegenüber den eigenen Bürgern, ein Auftreten, das man sich andernorts und andernleuts nicht traut? Ich persönlich verbuche es als eine weitere Form von „Nach Oben bucklen, nach Unten treten“.
Ansonsten ein Gedanke: das Nicht-Eingreifen, aus welchen Gründen auch immer, der Staatsmacht 1989 war die Ausnahme in der deutschen Geschichte. Ich gehe davon aus, daß im absoluten Ernstfall (für den das zur Zeit Geschehende wohl als eine Art Trockenübung angesehen werden kann) die Bürger nicht wirklich Schutz von der Polizei und den Ordnungskräften erwarten dürften…so traurig und enttäuschend ist, das zu konstatieren. Und wie soll man sich dagegen, oder auch Goldstück-Gruppen, wehren? Mit Fackel und Mistgabel oder einen Schlenker auf den Gehsteig?
„Wer sich bei der Rettung der zentralen Bürgerrechte auf die Gerichte verlassen sollte, ist verlassen.“
Na dann, warum sollte ich einem Ordnungshüter, gleich welcher Couleur, nicht einfach mal wohlwollend den Marsch blasen (eine farbigere Ausdrucksweise verbietet mir meine gute Erziehung)? Irgendwie bitzelt es mich, es mal drauf ankommen zu lassen…dann wieder erinnert mich die Stimme im Hinterkopf, daß ich doch ein ängstlicher und Konsequenzen scheuender Deutscher bin, der sich sowas nie zu trauen hätte.
Na ja, hätte-hätte-Fahrradkette. Ich finde, man sollte ganz generell eher einen Georg Elser als Vorbild haben, und keinen Diederich Heßling. Ob sich das in die Tat und Realität umsetzen läßt? Man wird sehen.

Dominik R
„Die Corona-Krise ist zu einer quasi-totalitären Regierungsform geworden.“
In Deutschland wie anderswo in Europa. Auch in UNGARN ist es nicht wesentlich anders,da mögen die Ideologen verbreiten was sie wollen. In Budapest wurde der Staatschef NICHT auf unabsehbare Zeit ermächtigt, alleine zu regieren !! Viele Bericht sind abschreckendes Beispiel dafür, wie sich FAKES wie ein Virus durch die Medien fressen, um Propaganda zu betreiben. Das UNGARISCHE PARLAMENT WURDE SOGAR GESTÄRKT, ganz im Gegensatz zur BRD.
Es kann jederzeit die Maßnahmen und den Notstand beenden. Das Parlament tagt wie immer. Das Gesetz ist in seiner Dauer nicht mit einem konkreten Zeitpunkt begrenzt, sondern auf die Dauer der Krise bzw. Bedrohung. Und dafür gibt es auch nationale und internationale Kriterien, Empfehlungen von Wissenschaftlern.
Bitte lesen Sie vor allem §3. Als Wahlungar bin ich mir sicher, dass Ungarn zu den ersten Ländern gehören wird, welches mit Freuden die Lockerung oder Zurücknahme der Maßnahmen und des Notstandsgesetztes verkünden wird. Was die Bestrafung von Fakes betrifft, so bezieht sich das Gesetz eindeutig nicht auf Meinungen, sondern auf bewusst gestreute Behauptungen, die die Bevölkerung gefährden und im konkreten Zusammenhang mit der Pandemie stehen. Woanders ist es nicht viel anders geregelt.
§ 3
(1) Aufgrund Artikel 53 Absatz (3) des Grundgesetzes ermächtigt das Parlament die Regie-rung, die Geltung der Regierungsverordnungen gemäß Artikel 53 Absätze (1) und (2) des Grundgesetzes in der Gefahrensituation bis zum Ende der Gefahrensituation zu verlängern.
(2) Das Parlament kann ihre Ermächtigung gemäß Absatz (1) vor dem Ende der Gefahrensi-tuation widerrufen.

Heinrich Niklaus
Zitat: „Man nennt es Willkür“. Auch ich stehe der Bundesregierung oft sehr skeptisch gegenüber. Besonders, wenn ich diese Antwort (Frechheit) auf eine Kleine Anfrage lese.
https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/183/1918308.pdf
Aber im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen jetzt von regierungsseitiger „Willkür“ zu sprechen, diskreditiert den Autor, zukünftig noch als glaubwürdiger Kritiker auftreten zu können. Kritik, die überzieht ist nicht nur wirkungslos, sondern sie schwächt bei zukünftiger Kritik

Heinrich Niklaus
Wer ernsthaft insinuiert, in Deutschland habe sich „eine quasi-totalitäre Regierungsform“ durchgesetzt, wie der Autor schreibt, läuft das Risiko, nicht mehr ernst genommen zu werden.
Gerade hier bei TE, einer der wenigen Horte Mainstream-freier Medienprodukte, sollte Kritik nie überzogen werden, weil das abnutzt.

Knipser
Für Berlin kann ich sagen, dass soviel Polizei auf den Strassen war wie noch nie, und viele davon haben sich äusserst herrisch und übertrieben streng gezeigt, und sehr in ihrer angeblich erteilten Macht gesuhlt.
Da die Polizei andererseits auch politisch gesteuert wird, kann man davon ausgehen dass es entsprechende Dienstanweisungen gibt, die Bürger streng zu behandeln. Auch aus Bayern kursieren krasse Geschichten dazu im Netz.
Die Staatsmacht hat ihre wahre Fratze gezeigt. Nun weiss jeder, woran er ist und was er zu erwarten hat.
 
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#7
NWO, Globalism and US "Leadership" – RIP

The Saker • April 7, 2020

It has been pretty obvious for many years already that the AngloZionist Empire was not viable, that it had to tank sooner or later. There were two main scenarios which were typically considered for this collapse: an external crisis (typically a major military defeat) or an internal one (economic collapse). Personally, I always favored the first scenario (specifically, as described here). I even had a “favorite” location for such a catastrophic military defeat (for the US): Iran and the Middle-East. Irrespective of the scenario one preferred, this was obvious:
  1. The Empire was not viable
  2. The Empire was not reformable
The same is true of the US political system, by the way.
There was one huge problem, however. The quality and sheer size of the AngloZionist propaganda machine was very successful in keeping most of the people in the West in total ignorance of these realities. The faster the Empire was collapsing, the more Obama or Trump peppered their patriotic flag-waving ceremonies (aka “press conferences”) with references to an “indispensable nation” providing “vital leadership” thanks to its “the best economy in history”, the “best military in history” and even “unbelievable CEOs”, “incredible politicians” and even “incredible conversations”. The message was simple: we are the best, better than all the rest and we are invincible.
Then COVID19 happened.
The initial reaction in the US to the pandemic was to either dismiss this completely, or blame it on the Chinese. Another exceptionally dumb theory was that the virus only affected Asians. This one tanked pretty quickly. Other myths, and even outright lies, proved much more resilient, at least for a while.
Then “Italy” happened. Soon followed by Spain and France.
Some folks started to change their tune. Other still thought that the EU was not as “incredible” as the US.
Then “New York” happened and all hell broke loose for the “indispensable nation” and the “imperial parasite” this nation was hosting. Even the Idiot-in-Chief switched from “it will be over by Easter” to talk about saving “millions” of (US) “Americans” (the US does not care about non-Americans).
I predict that this process will now only accelerate.
Here are a few reasons for this conclusion:

mehrhttps://www.unz.com/tsaker/nwo-globalism...rship-rip/
 
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#8
Corona World Order





-Sad thing is that many are just going to go along with it. Not only will they go with it, they'll beg for it and fight against those that say anything against it.

-Not "This is the crisis that the globalists need." It is one they created.

-Most depressing corbettreport ever

(aber eines der besten Videos!)
 
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#9
Die neue Corona Weltordnung
Gestern sah ich im englisch-sprachigen „Corbett Report“ den Kommentar „Corona World Order“, der mich nachdenklich stimmte. Im Beitrag wird gewarnt, dass sich unsere westlichen Staaten immer mehr Kontroll- und Machtbefugnisse über ihre Bürger aneignen. Das Deckmäntelchen ist die Eindämmung des Coronavirus. Am Ende des Beitrags kommen unfassbare Aufnahmen aus China, die die Warnungen als Realität belegen. Diese Maßnahmen sind teilweise auch bei uns im Gespräch, wie eine Corona-App im Handy, die in Echtzeit die Bewegungen und Kontakte erfasst, oder eine Art „Gesundheits-Bescheinigung“, ohne die man nicht das Haus verlassen darf.
Ich dachte mir zuerst, dass eigentlich jeder Mensch gegen diesen Allmachtsstaat sein müsste. Wollen wir chinesische Zustände? Aber es gibt einen großen Unterschied zu meinen Zeitgenossen: Ein großer Teil der westlichen Bevölkerung hat Vertrauen in den Staat, dass er die hinzugewonnene Macht nicht missbraucht. Ich habe das Vertrauen nicht, da ich viele Beispiele kenne und auch analysierte, als unser Staat Verbrechen beging und sie vertuschte.
Es tun sich gerade Abgründe auf, in einer Geschwindigkeit, die ich nicht für möglich gehalten habe.

http://friedensblick.de/30058/die-neue-c...ltordnung/
 
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#10
11 April 2020 Erstellt von EFFENBERGER

…erst die Erzeugung von Chaos, dann die Etablierung der gewünschten Strukturen…
Von Wolfgang Effenberger
Rechtzeitig vor dem Osterfest warnte UN-Generalsekretär António Guterres vor einer Bedrohung des internationalen Friedens und der Sicherheit durch etwaige künftige Angriffe von Bioterroristen, die zum Ziel haben könnten, neue Pandemien wie die gegenwärtige auszulösen. „Die Schwächen und die mangelhafte Vorbereitung, die durch diese Pandemie offengelegt wurden, geben Einblicke, … wie ein bioterroristischer Angriff aussehen könnte,  und erhöhen möglicherweise das Risiko dafür“, sagte Guterres bei einer Videokonferenz des UN-Sicherheitsrats und warnte: „Nichtstaatliche Gruppen könnten Zugang zu virulenten Stämmen erhalten, die für Gesellschaften auf der ganzen Welt eine ähnliche Verwüstung bedeuten könnten“(1). Dass die archaischen Terroristen von ihren maschinenkanonenbewehrten "Pick Ups" absteigen und im Labor Viren zu züchten beginnen, scheint recht abwegig. Biowaffenlabore samt Entwicklung der Biowaffen werden im Regelfall von Staaten betrieben! Staaten sind es auch, die Terror über die Welt bringen: völkerrechtswidrige Kriege, Folter, Zerstörung, Chaos, Flucht - und dadurch natürlich wieder Terror generieren. Seit 1972 sind durch die Biowaffenkonvention Entwicklung, Herstellung und Einsatz biologischer Waffen verboten. 182 Staaten haben diese Konvention unterschrieben, darunter alle Großmächte. Trotzdem findet sich auf Seite 60 der US-Studie "Rebuilding America's Defenses - Strategy, Forces and Resources For a New Century" aus dem Jahr 2000 die Aufforderung:
(.....)Angesichts der sich an mehreren Fronten zusammenbrauenden schweren Krisen kommen auf die Menschen große Herausforderungen zu, größer vermutlich als die im letzten Jahrhundert. Es gibt eine Aktienmarktblase, eine Immobilienblase sowie eine Super-Blase bei Anleihen. Es dürfte die größte Blase in der Geschichte der Menschheit sein. Dazu kommen eine globale Pandemie historischen Ausmaßes, finanzielle Instabilität und ein aus den Fugen geratener Aktienmarkt. Die verzweifelten Versuche, Billionen neuer Geldscheine zu drucken, die Zinssätze auf unter Null zu senken und gescheiterten Institutionen aus der Patsche zu helfen, sind zum Scheitern verurteilt: All diese Tricks sind jetzt ausgereizt. Nun muss aus dieser Blase vorsichtig die Luft herausgelassen und das ganze System neu aufgebaut werden. In das Zeitfenster passt das US-Strategiepapier "TRADOC 525-3-1  Win in a Complex World 2020-2040". Darin wird für die US-Streitkräfte als Hauptziel genannt, die Bedrohung durch Russland und China zu beseitigen. Dabei wird nicht auf eine direkte Eroberung einzelner Staaten gesetzt, sondern auf eine gezielte Doppelstrategie von Destabilisierung und Einflussnahme über Nichtregierungsorganisationen und Geheimdienste. Also erst die Erzeugung von Chaos, dann die Etablierung der gewünschten Strukturen. Hoffnung macht in diesen Tagen die sichtbare Hilfsbereitschaft dieser im Focus der US-Streitkräfte liegenden Länder. Trotz der über Russland und China verhängten Sanktionen landen russische und chinesische Transportflugzeuge mit Hilfsgütern und Hilfskräften in den besonders von der Pandemie heimgesuchten Ländern, sogar in den USA. Das lässt auf eine friedlichere Welt hoffen.

https://www.world-economy.eu/nachrichten...trukturen/
 
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