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Satire
#31
5. April 2020 um 13:59
 
Devote angepasste Schriftsteller idealisieren Home-Office:
https://www.spiegel.de/kultur/coronaviru...0748afedab
Das sind die, die irgendwelche Literatur-Preise gewinnen.
Wo bleibt die kritische Intelligenz in diesem Land?

5. April 2020 um 14:12
Dieses Land ist am Ende! Das betrifft die Politik ebenso wie dir Kultur und die allgemeinen Normen einer Gesellschaft. Täglich wird uns vorgezeigt, wie glücklich die Leute zu Hause rumhocken, fröhliche Lieder anstimmen und endlich ausspannen können. Dann kann man gemeinsam von Balkon zu Balkon unter Anleitung Sport treiben. Warum beteiligen sich unsere öberschten Politikdarsteller nicht an solchen Aktionen? Wo bleiben Steinmeier, Merkel, Altmeier & Co.? Lustig kann eine Pandemie sein. Das ist alles reine Verblödung.
 
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#32
Coronakrise
Der Mensch ist schuld an Covid-19
Der Ausbruch der Pandemie war kein Zufall. Artensterben, Naturzerstörung und Klimawandel erhöhen das Risiko, dass Krankheiten von Tieren auf den Menschen überspringen........
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natu...0170323296

Dodgy
 
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#33
6. April 2020 um 10:12
Die Top-Infizierten der letzten Woche!
Grausam! Erst Uthoff und von Wagner, direkt aus der Intensivstation. Dann der Reschtle, auch nur noch vom Bildschirm äh Monitor, aber wohl bald aus dem Käschtle. Und jetzt hat es doch tatächlich noch den Postillon erwischt.
„Zuletzt verabschiedet sich Wodarg und reicht uns die Hand: „So, ich hab noch einen Termin. Ich wollte heute noch in die Intensivstation einer Hamburger Klinik und da nochmal allen sterbenden Patienten erklären, warum sie gar nicht sterben müssen. Vielleicht kann ich ja einen überzeugen.“ Als wir seine Hand nicht schütteln, sagt er: „Sie können ruhig zugreifen. Ich kann nicht infiziert sein, weil ich ja weiß, dass es harmlos ist. Aber gut, Ihre Entscheidung.“
https://www.der-postillon.com/2020/04/wodarg.html
Wenn jetzt noch der Müller beim Nachdenken den Test besteht und KayJay dann wird es arg einsam für Wodarg-Jünger!

6. April 2020 um 10:19
Gut zu erkennen ist hier, an diesem Beispiel, warum solche KomikSeiten im System zugelassen sind. Das gleiche gilt für die TV – Sendung #dieAnstalt.

6. April 2020 um 10:21
…oder andere (preudo)kritische Sendungen, Texte, Veranstaltungen in dieser Republik.
Nichts, aber auch garnichts würde es hier geben und gibt es hier, was echte Systemkritik hervorbringt oder hervorbringen könnte.

6. April 2020 um 12:27
Man kanns auch anders sehen ,der Restle hat wenigsten in seiner Sendung Propaganda für die genannten Seiten gemacht…wenn auch negativ.
Vielleicht klickt der eine oder andere Zuschauer diese Seiten an und kann sich selbst ein Urteil bilden.

6. April 2020 um 12:38
Sofern der interessierte Leser überhaupt dazu kommt, wenn die Putztruppen dabei sind alles zu löschen.
 
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#34
Florian Warweg@FWarweg53 Min.
@focusonline
hat den Jubel-Tweet à la Hoch lebe #AngelaMerkel! doch tatsächlich gelöscht. Hier ein Screenshot:

[Bild: EU7zSN0WkAcF8eP?format=jpg&name=900x900]
 
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#35
   
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#36
Martin Sonneborn@MartinSonneborn· 12 Std.
Antwort an @AvoidLight
Ich glaube, Boris Johnson hat der Welt mehr Gewalt angetan als ich ihm mit einem kleinen Tweet. Ein bisschen Schadefreude, dass es bei der Schaffung von „Herdenimmunität“ den dämlichen Leithammel als erstes erwischt, sollte auch gestattet sein... Smiley

Alexander Kissler@DrKissler1 Std.
Epic fail. Nennt man das sonst nicht menschenverachtend?
 
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#37
mehr als 1000 Beiträge seit 01.10.2018



07.04.2020 09:17 Permalink
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Kapiert es: Kein "danach"!



Jammerartikel, die längst Vergangenem nachtrauern, sind derzeit unnötig.

Es ist wichtig, dass die Menschen endlich begreifen: Es gibt kein "danach". Es gibt kein "weiter wie bisher". Es gibt kein "zurück in die Normalität".

Die Menschen müssen endlich kapieren, dass das Corona-Virus in der Welt ist und da bleibt und dass die Welt, wie wir sie kannten, geendet hat!

Sie müssen endlich einsehen, dass es keinen wundersamen Impfstoff geben wird (nach einem Impfstoff gegen SARS-CoV-1 hat man acht Jahre erfolglos gesucht)! Sie müssen endlich akzeptieren, dass Masken und Handschuhe nichts nützen.

Was aber etwas nützt, ist die Aufgabe liebgewonnener, aber überholter Besitzstände wie die Grundrechte.

Eine kleine Liste von Dingen, die wir uns in der Neuen Welt einfach nicht mehr leisten können, weil Menschenleben davon abhängen:

- Würde des Menschen - Sie verhindert eine effektive Triage, denn die Triage erfordert einen Verstoß gegen die Menschenwürde in Form des Aufrechnens von Leben.

- Freie Entfaltung - Wir können bestimmte Tätigkeiten wie Gastronomie, Einzelhandel, etc. einfach nicht länger erlauben, weil das Ansteckungsrisiko zu groß ist.

- Freiheit - Wir können nicht erlauben, dass sich Menschen frei bewegen. Die Menschen müssen akzeptieren, dass sie für immer in ihren Wohnungen festsitzen müssen! Nur so kann Ansteckung verhindert werden.

- Körperliche Unversehrtheit - Wir könenn nicht dulden, dass sich die Menschen flächendeckenden Bluttests entziehen. Eine Blutentnahme muss jederzeit geduldet werden.

- Datenschutz - Wir müssen endlich die Privatsphäre durchleuchten und von jedem Bürger genaue Bewegungsprofile haben, damit wir die Einhaltung der Infektionsschutzregeln auch zu Hause erzwingen können.

- Religionsfreiheit - Jeder darf beten wie er will, aber er darf es nur noch alleine tun! Fasten ist verboten, weil es die individuelle wirtschaftliche Verwertbarkeit behindert.

- Ehe und Familie - künftig muss die Kernfamilie, Vater arbeitet, Mutter am Herd durchgesetzt werden, damit die Kinderbetreuung gewährleistet ist.

- Schulwesen - Schulen darf es künftig nicht mehr geben. Das muss durch Homeschooling abgelöst werden.

- Versammlungsfreiheit - Versammlungen darf es nie mehr geben, weder unter freiem Himmel noch sonstwo. Das Ansteckungsrisiko ist viel zu groß.

- Meinungsfreiheit - Wir können nicht erlauben, dass die amtliche Wahrheitsverkündung durch Fakenews gestört wird. Das schürt nur Unruhe und Panik.

- Freie Arbeitsplatzwahl - zur Sicherstellung der Basisversorgung müssen es die Bürger hinnehmen, dass ihnen bestimmte Arbeiten (z.B. Spargelstechen) zugewiesen werden. Brotlose Künste führen zum Tod von Menschen!

- Freizügigkeit - Außerhalb des Stadtviertels oder Dorfes hat sich künftig keiner mehr zu bewegen um die Verbreitung von Krankheiten einzudämmen.

Diese Liste kann noch eine ganze Weile fortgesetzt werden. Wir sehen deutlich, dass der Infektionsschutz mit den Grundrechten in ernstem Konflikt steht. Infektionsschutz und Grundversorgung sind das Wichtigste. Wir können den Schutz von Menschenleben nicht veralteten Rechtsprinzipien opfern!

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kom...1541/show/
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#38
Davon geht die »Welt« nicht unter

Die Welt ist voll von Leuten, die ganz genau wissen, was gut für dich ist. (Robert Anton Wilson)

Man kann sagen, jede menschliche Gesellschaften basiert auf einer Idee, die die Gemeinschaft zu einem Schiff mit einem bestimmten Kurs macht. 

In einer verwirrenden Situation (z.B. Sirenen [Odysseus], Sturm, Krise, Katastrophe) kannst du das Wesen der anderen Besatzungsmitglieder erkennen. Spielen sie - wie üblich - weiter nach dem Prinzip »Teile und Herrsche« oder schalten sie endlich mal in den Modus »Laß uns gemeinsam das Ärgernis angehen«? Ein wichtiger Indikator dabei ist, ob allen (die es wollen) sämtliche verfügbaren Informationen / Erkenntnisse auf den Tisch gelegt werden … oder nicht. 
Alternativ können wir natürlich auch blind … dem »Kapitän« vertrauen. In diesem Fall werden die (öffentlich rechtlichen) Politoffiziere den Auftrag bekommen, die Besatzung weiter mit faszinierender Ideologie, mit Viren des Geistes zu infizieren, um sie zu verwirren, ihr Angst zu machen, Panik zu säen … und alles zu tun, um eine Meuterei zu vermeiden! 
Der Grund dafür ist übrigens ein anderer als der, den man den Lemmingen (und sogar den Hunden des Hirten) mit schönen Geschichten erzählt. Auch in der sog. Krise steht das Wohlergehen der Wirtschaft über allem im der Welt. Das Wohlergehen der Untertanen spielt eher eine Nebenrolle! Würden sie nicht als Produzenten und Konsumenten gebraucht werden, könnten die Hirten der Weltwirtschaft glatt auf sie verzichten. Nicht nur Dagobert Duck ist nämlich das Hemd näher als die Hose.
In solchen Situationen ist gut zu erkennen, wie gut die, denen wir Schutzgeld, äh Steuern gezahlt haben, auf die Krise (bisweilen auch Schieflage genannt) vorbereitet waren. Um Ausreden waren Personen wie die Queen of Diamonds (Der Leser möge jetzt ein Symbolbild seiner Wahl einsetzen) und all die Kleinfürsten noch nie verlegen. Vor allem letztere geben gerade den Steuermann auf »ihrem« schönen kleinen Segelboot, eine wichtige Rolle. Im »Notfall« heißt es in erster Instanz »Alles tanzt nach meiner Pfeife« und später kommen die Ausreden mit Sachzwängen & Co. … All das vergrößert das Chaos des Nicht-Normalen zwar. Doch das ist gut so. Warum? Geduld. 

Die Kunst des Segelns besteht nicht darin, bei Windstille am Steuer zu stehen. Das kann jede ungeschulte Hand (und von denen haben wir genug an Bord). Erst bei Sturm wird es spannend. Obwohl: Ein Steuermann ist nur ein gewöhnlicher Matrose. Er folgt den Befehlen des Kapitäns. Der kommandiert und bestimmt den Kurs. Wo die Fahrt hingeht, das Ziel, legen häufig völlig andere fest … und die bleiben oft unerkannt hinter dem Vorhang. Das hat für diese Regisseure einen Vorteil. Falls der Dampfer absäuft, dann richtet sich der Zorn der sich verarscht fühlenden Menschenmassen auf die sichtbaren »Puppen« … und deren Köpfe rollen - maritim gesagt: sie verwandeln sich in Haifischfutter. Ich greife diesen Gedanken später wieder auf.

Die aktuelle Politik spielt derzeit das Spiel »Diktator«, fühlt sich ermächtigt zu kommandieren … und beruft sich auf die (oft) fragwürdigen Aussagen eines ihr geeignet vorkommenden Souffleurs; das ist jemand, der den Politikern Ratschläge einflüstert, ihnen vorsagt (man kann ihn Prädiktor / Predictor nennen, von lat. præ-, »vor« und dicere »sagen«). Der Prediktor kennt angeblich die Wahrheit, denn er spielt (mehr oder minder) überzeugend den Weisen, gibt das berühmte Orakel! Er und nur er allein weiß wie der Hase läuft, behauptet er. Die, die ihn engagiert haben, glauben diesem Dope.  
Alle anderen Meinungen bekommen - unter Berufung auf den Notstand - von den Inquisitoren des Politkommissariats auf der Stelle einen Maulkorb verpaßt. Mit Hilfe der Illusion einer einheitlichen Meinung, die für die Öffentlichkeit erzeugt wird, sollen die Untertanen in den Gleichschritt »geschubst« werden und vor allem bleiben. Die anders Denkenden werden von den alles besser wissenden, stets fröhlichen Faktencheckern und -findern auf seit ewigen Zeiten bewährte Weise (aber mit den Mitteln und Methoden der Zeit und des Zeitgeistes) in den sechsten Kreis der Hölle verbannt, dorthin, wo die Ketzer hinkommen. Mit anderen Worten: Sie werden exkommuniziert. »Hütet euch vor den Populisten und Verschwörungstheoretikern!« (Ist das noch aktuell? Oder muß ich jetzt schon eine Wendung erfinden, in der »postfaktisch« vorkommt? Elende Hetzerei; da kommt mein Geist ganz schön außer Puste und außerdem riecht es hier so scheußlich nach Schwefel!)
(Am Rande: Wir haben doch so unendlich viel All- und Besserwissende unter uns, die Neues aus der Anstalt und der Welt verkünden, jener Welt, die sie meist nur aus der Schlüssellochperspektive kennen. Wozu brauchen wir eigentlich all die - von den Kuriositätenhändlern des Informationsgewerbes oft lieblos »Experten« genannten - Wissenschaftler? Deren Arbeit könnten doch die Sturmgeschütze der Wahrheitsgarde selbst mit der linken Hand und ganz nebenbei erledigen. Oder?)

»Alles fließt« (panta rhei, Heraklit) … und nicht nur in diesem Text. Der rollende Kopf, nein, der springende Punkt ist, daß auch in der Krise mit weiteren unerwarteten Überraschungen zu rechnen ist. Sie werden modern schwarze Schwäne genannt (humorvolle und originelle Ideen haben die Kreativen der Verwirrspiel-Branche ja. Das muß ich ich ihnen lassen). Fakt ist, es kann  angesichts des Krisentheaters im Wandel der Zeit passieren, daß der Souffleur selbst in die Schußlinie der Kritik gerät. Das passiert, wenn der Politschauspieler plötzlich Seemannsgarn aufsagt und das Publikum das erkennt, weil ein Text von Sturm, Regen und Wolken nicht zum aktuellen Bühnenbild paßt, auf dem Flaute, blauer Himmel und eine gnadenlos durch’s Ozonloch ballernde kernfusionierende Feuerkugel zu sehen ist. Das erzeugt selbst bei Otto Deppikus Sr. Gelächter oder kalte Konfusion zweiten oder dritten Grades.

Schließlich werden sich die wirklichkeitskongruenten Informationen ohnehin durchsetzen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche und es geschieht früher oder später immer - egal ob sie heute verteufelt werden oder nicht (Wobei sich währenddessen aber noch prima Profit mit der Fälschung machen läßt). Denken wir an »Und sie dreht sich doch!« (Galileo Galilei). Da nun Souffleure irren können und Steuerleute ersetzbar sind wird an dieser Stelle ein potentiell offener und gefährlicher Krisenherd erkennbar… In »besonderen Umständen« dieser Art sind besondere Maßnahmen - zum Schutz von Prediktor und Politiker - erforderlich. Wer möchte schon zu dem einen Prozent gehören, das … einem anderen Verwendungszweck zugeführt werden soll (egal von wem auch immer)?
Ein bewährter Trick, um mit dem Arsch an die Wand zu kommen, ist, mitten im Rennen die Bewertungskriterien geschickt so anzupassen, wie es tagesaktuell gerade nützlich ist (Wer sich dabei erwischen läßt bekommt den schwarzen Peter). Die jeweils nötigen Erklärungen sind schnell zur Hand und größte Teil der von der Informationsflut nass gemachten Menschen bekommt den Hokuspokus tatsächlich nicht mal mit. Was das Erzeugen von »bunten Lollis im Kopf« betrifft haben die Spin-Doktoren hinreichend Erfahrung und jede Menge rhetorisch geübtes Personal im Gehirnwaschsalon, der uns von der Wiege bis zur Bahre betreut. Darunter auch viele Anwälte, die hinsichtlich ihrer Kompetenz in der Krisenkommunikation hervorstechen (ob mit oder ohne Maulkorb, äh Gesichtsmaske, ist dabei egal). In unserem Rechtsanwaltsstaat dürfen sie gerade regelmäßig in den Neusprech-Anstalten die »neuen« Regeln erklären (»Was ist heute erlaubt, was ist heute verboten?«; ein Spezialfall von »Was wir wissen und was nicht«). … Frag zwei Anwälte und du hast drei Meinungen. Das Gleichheitszeichen setzt letztlich der Richter und nicht der Anwalt. Und so gelangen wir wieder ins nasse Gefilde und zu der Weisheit »vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand«. Der entscheidende Punkt ist: Das Angst machende Gespenst (also der Druck auf die Massen) muß - auf Teufel komm raus - aufrecht erhalten werden … und Verwirrung stiftende Worte sind bei so etwas überaus nutzbringend. Punkt? Nein. Der Trick gelingt immer wieder, weil zu viele von uns das überhaupt nicht verstehen wollen… 
Um auf das Beispiel mit dem Richter zurück zu kommen. Man mag meinen, er entscheide, ob der Anwalt es richtig sieht, ob er rechtskonform geredet hat. Soweit ist das korrekt. Doch mit seinem Spruch haben wir streng genommen nur eine vierte Meinung. (Bevor jetzt aufgeregte Robenträger eine Klageschrift aufsetzen: Bitte nochmals den Absatz, in dem Galileo Galilei vorkommt, lesen. Alternative: An Alfred Korzybskis Sätze: »the map is not the territory« oder »the word is not the thing« denken).

Es gibt keinen Grund, sich vor Informationen zu fürchten. Wenn jemand sagt, ›Stell den Feindsender, äh die Fake News ab, denn das macht dich dumm…‹, dann ist das eine dumme Idee, da die verabscheuten Informationen nun mal objektiv existieren. Sie blockieren zu wollen ändert nichts, im Gegenteil. Verbotene Früchte sind bekanntlich extra lecker. (Der einzige Ausweg wäre, den Menschen gezielt Informationen zu geben, ihn aufzuklären, um eine Immunisierung oder Ekel vor diesen »abscheulichen« [sprich den Hirten störenden] Informationen zu erzeugen. Doch dafür müßte man sich von diesem teuflisch profitablen »Teile und Herrsche« trennen.) 

In Bezug auf »Krise« gilt nämlich aus der Perspektive eines jeden Schlitzohrs: Entsteht das Ärgernis nicht von allein, dann muß es jemand erfinden! Chaos verspricht allzeit reiche Beute!
Aus diesem Grund versucht jeder Hampelmann, Scharlatan, Anbieter von Schlangenöl wie’s Robert Kotzinstitut  (Bitte nicht mit dem seriösen Robert Koch Institut verwechseln!) in einer verwirrenden Situation sein eigenes Süppchen zu kochen und dabei so viel Beute wie möglich zu machen. Deswegen finden wir in jeder sog. Krise in den Massenmedien besonders viel »Kaleidoskop« (schöne, bunte und verwirrende Lollis im Kopf, die das Wesen des Phänomens verschleiern). 
Gewiß, das geschieht im Prinzip auch in »normalen« Zeiten. Diejenigen, die die Herde weiden, bringen ihr mit Absicht nicht bei, Spreu von Weizen unterscheiden zu können. So weit kommt es noch, daß sich die Sklaven selbst befreien können! Satan sei Dank sind sie alle von der Idee, dem Versprechen »Es gibt etwas umsonst« verzaubert. Auf dieser Wellenlänge läßt sich die Herde der Bio-Roboter fernsteuern.

Wie geht es weiter? 
Alles wird gut!
Der innere Prediktor (ich zähle jetzt alle Berater der Politiker dazu) hinterläßt den Eindruck, daß er schlecht vorbereitet war und keinen Plan hatte. Das bedeutet nicht, daß die Aufgaben, bei denen diese Managementebene versagt hat, nicht von einer anderen erfüllt wurden. Dieser »Andere« kann - hinter den Kulissen - seine Ziele für das System festlegen. 
Dann, wenn wir wieder Ausgang aus der »Kaserne« haben, werden wir sehen, wem alles Millionen von Euro fehlen. Städten, Landkreisen, Firmen usw. Sie sind dann (üblicherweise) … pleite. Kein Problem! An Geld herrscht kein Mangel! Bald nun gibt es jede Menge Kredit - nicht für alle, doch für all die, die eine lukrative Beute sind. Und wer besitzt die »Firma« danach - so lange bis der Kredit abgezahlt ist (und das kann lange dauern)? Richtig. Die, die das Geld erzeugen. Wer sonst?
Es heißt, daß der, der die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird. Er hat die Macht, die Prozesse in der menschlichen Gesellschaft zu kontrollieren, kann festlegen, was in der Praxis umgesetzt wird. 
Welche Musik werden wir beim Freigang wohl hören? Die Antwort werden wir bald bekommen. 
Was für eine Scheiß-Spannung!

Boris B 
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#39
Michael Thormann@mithor_de8 Min.


Öl auf Leinwand. Vermutlich um die Jahrtausendwende in der Epoche der Globalisierung. Künstler unbekannt.

[Bild: EVBS5EVWkAI7HJ6?format=jpg&name=900x900]
 
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#40
Der folgende Text ist eine Übersetzung aus dem französischen rechts-katholischen Blatt »Rivarol« (Nr. 3417 S. 12/13). 

Die wirklich gefälschten Rivarol-Interviews

Emmanuel MACRON: "Wir betreten eine bessere Welt"!

von Hannibal

Als ich ihn das letzte Mal gesehen hatte, war er kaum von seiner Pyramide im Louvre heruntergekommen, seine Stirn war noch von den Strahlen des Ideals durchflutet. Es war Anfang Mai, vor drei Jahren. Er beabsichtigte, Frankreich "mit Liebe" zu dienen. Bezaubernd, jung, alle Herzen nach sich ziehend, tanzte er zur Hymne der Freude, stieg er zu einer Apotheose auf, in Anlehnung an François Mitterrand im Pantheon, und säte unter seinen Füßen die Symbole, den alten kapetischen Palast des Louvre, die Pyramide von Peï, einen hohen Ort des Mauerwerks, der in der ganzen Welt bekannt ist. Ein kühner internationaler Führer, ein Europäist und Globalist, bescheiden von Militanten umgeben, schien er so weit von seinen armseligen Vorgängern, so weit von Tulle und Fouquet entfernt. "Heute Abend ist es Frankreich, es ist die Welt, die uns zuschaut", sagte er, bevor er schwor, "das französische Licht zu verteidigen". Seitdem hat der Atlas de l'Elysée viele Schläge erhalten, Benalla, gelbe Jacken, Brexit, Coronavirus... Das Wasser der Tränen floss auf Phèdre Brijou's Wangen, und ich erwartete, ihn ein wenig gezupft zu sehen, aber er erscheint mir im Gegenteil wie ein Tonikum, von Widrigkeiten gegerbt, an dem geheimen Ort der Gefangenschaft, wo er mich empfängt, hinter einem eleganten Hygiaphon.

RIVAROL: Warum wählen sie das RIVAROL als Gesprächspartner in dieser Zeit der nationalen Krise?
Emmanuel MACRON: Franziskus im Vatikan gibt seine wichtigsten Interviews einer linksradikalen Zeitung und einem alten militanten Atheisten, Eugenio Scalfari. In gleicher Weise scheint mir RIVAROL der richtige Kanal zu sein, um meine Gedanken zu vermitteln, zumal es seit einigen Monaten ein Konzept entwickelt, das dies perfekt illustriert, nämlich das der Regenbogenrevolution. Was ich seit 2017 versuche und wozu ich beauftragt wurde, ist nicht die Gewinnmaximierung der multinationalen Unternehmen, sondern die Franzosen in eine neue Welt zu führen, indem ich sie von innen heraus erneuere. Und das ist mir dank der wirtschaftlichen, politischen, sozialen und gesellschaftlichen Reformen, die ich durchgeführt habe, recht erfolgreich gelungen.

R.: Glauben Sie das? Das Coronavirus, ein Sturz der Aktienmärkte um mehr als ein Drittel, eine Rentenreform, von der wir nicht wissen, wohin sie führt, eine explodierende Verschuldung, die Maastricht-Kriterien in der Kapriolenfahrt, die Rezession, das Pariser Klimaabkommen im Stagnationszustand, das totale Scheitern der Europäischen Union in Syrien, die Spannungen zwischen der Türkei und Griechenland, die Brexit, die Wiederherstellung der Grenzen, ein Volk, das knurrt, ein Gesundheitssystem am Ende seiner Kräfte. Man hat nicht nur den Eindruck, dass Sie verteufelt werden, sondern auch, dass die Interessen und Institutionen, denen Sie dienen, versagt haben. Dass die Realität über den Regenbogen lacht, dass der Globalismus zusammenbricht und dass die Nationen zurückkommen.
E. M. Ich kenne Sie und ich weiß, dass Journalismus die Kunst ist, gute Antworten zu bekommen, indem man dumme Fragen stellt, aber übertreiben Sie es nicht. Lassen Sie mich Ihr erstes Wort noch einmal aufgreifen, Coronavirus. Da ist die Realität der Krankheit, und dann der Lärm um sie herum - und die Bedeutung von allem, worum es geht. Lassen Sie mich versuchen, es zu entwirren. Auf der einen Seite die Realität, sagen wir medizinisch, und dann der Mythos, die Art und Weise, wie er verwendet wird. Es ist eine lehrreiche Übung, nicht die Dinge selbst zu betrachten, sondern zu fragen, wofür sie verwendet werden. Ihre Zeitung macht das sehr oft. Was ist zum Beispiel der Zweck der Geschichte? Das Heute nach dem Gestern zu beurteilen, unsere politische Moral von einer bestimmten Sicht der Vergangenheit leiten zu lassen. Zum Beispiel diese oder jene Periode oder jenes Regime als einen schwarzen Pol zu errichten, an den man seinen politischen Feind assimilieren wird: [… vom Übersetzer um einen Satz gekürzt, um medizinische Notfälle {Schnappatmung} einem Teil der Leserschaft zu verhindern]. Was ist der Nutzen der Kirche, die Sie konziliarisch nennen? Warum haben ihre traditionellen Feinde sie nicht fertig gemacht, da ihre Gläubigen und ihr Klerus immer knapper wurden? Antwort: Sie zogen es vor, sie mit ein paar Skandalen zu erschrecken, um sie an der Leine zu halten und sie als Ersatz zu benutzen, zum Beispiel im Prozess der Invasion Europas. Letztes Beispiel: Welchen Nutzen hat die globale Erwärmung? Die Lebensweise des Nordens zu ändern, ihn auszuplündern, ihm eine neue Moral einzuprägen.

R.: Sie sprechen gut, aber die Realität des Coronavirus holt Sie ein. Ich werde Ihre Positionen in zwölf Tagen zusammenfassen. 7. März: Nur zu, feiern Sie, gehen Sie zur Show. Am 12. könnte es Zeit sein, nach Hause zu gehen. Am 14. gehen Sie zur Abstimmung. Am 16. befinden wir uns im Krieg, wir sollten uns einschränken. Und am 19. gehen Sie an die Arbeit, es geht um die "bürgerliche Verantwortung der Unternehmen".
E. M.: Damit meine Regierung und ich als die Wahl von Amateuren, unberechenbaren Tüftlern und Kriminellen behandelt werden. Nur eines: Ich möchte darauf hinweisen, dass wir hier nicht in der medizinischen Realität, sondern in der politischen Kommunikation darum herum stehen. Es ist die Rede von einer "Krise, die den Niedergang Frankreichs offenbart", aber ich stelle fest, dass die Kommunikationskrise global ist. Im Dezember weiß die Regierung der Volksrepublik China von dem Coronavirus und sagt nichts, was den Export erleichtert. Im Januar beginnt Donald Trump mit den Vorbereitungen für größere NATO-Manöver in Europa, die erst Mitte März eingestellt werden. Damals hatten die amerikanischen Progressiven nur eines im Sinn, nämlich die Amtsenthebung des Präsidenten. 
Was die sozialen Netzwerke betrifft, in denen sich so viele großartige, gegensinnige Menschen äußern, dort schwingen sie in diesen tausend gewöhnlichen Kriegspossen mit, Covid 19 wurde vom Institut Pasteur patentiert, die Eisbahn von Mulhouse wurde in eine Leichenhalle verwandelt usw. Erst danach erschien der diskrete Kassandres, der alles geplant hatte - der es aber leider so geflüstert hatte, dass man ihn nicht hören konnte. Agnes Buzyn ist die Königin des Jammerns, es liegt in der Familie.

R.: In dieser Angelegenheit ist Kommunikation ein Akt: Sie verlangen strikte Eindämmung von der Bevölkerung, die Sie aus der Phantasie in die Ungewissheit geführt haben.
E. M.: Um zu kommunizieren, muss man eine klare Vorstellung von der zu beschreibenden Realität haben. Wenn im Falle von Pandemien die Kommunikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) klar ist, ist die Realität nicht klar. Die Informationen aus China kamen zuerst tröpfchenweise an, die Daten aus den verschiedenen Ländern waren nicht konsistent, und es gab keine zuverlässigen Studien zur Erklärung der beobachteten Unterschiede (insbesondere bei den Sterblichkeitsraten). Auf der anderen Seite warnt die WHO die Menschheit seit etwa zwanzig Jahren vor der Möglichkeit einer verheerenden Pandemie wie der Spanischen Grippe oder Schlimmerem. Ich verstehe den Sinn des Ganzen, und ich stimme ihm zu. Angesichts eines gemeinsamen, schrecklichen Feindes muss die Menschheit ihre Kräfte bündeln, Solidarität oder, wie mein Meister Edgar Morin sagt, globalen Patriotismus lernen. Aber die WHO konnte ihn bisher nicht davon überzeugen, weil es ihr an Subtilität in der Kommunikation mangelte. Sie hat es mit sehr gefährlichen Krankheiten (Ebola, Sars) versucht, die nicht aus ihrem Geburtspool herauskamen und nur wenige Todesfälle verursachten, und dann mit ansteckenden, aber völlig harmlosen Krankheiten wie H1N1. Dies hat seiner Sache gut gedient, denn die Öffentlichkeit lässt sich nicht täuschen.
Heute haben wir das Spiel viel besser gespielt, mit schrecklichen Vorhersagen auf der einen Seite, apokalyptischen "Modellierungen" auf der anderen, und dann ist es umso besser für die Ärzte. Insbesondere in Frankreich. Am Anfang hielten fast alle Leiter der Abteilungen für Infektionskrankheiten in unseren großen Krankenhäusern Covid 19 für wenig geldbringend, fast wie eine einfache Grippe. Sie senden Videos darüber. Dann änderten sie ihre Meinung. Michel Cymes tat sein mea culpa.

R.: Wer hat Recht?
E. M. : Jetzt kehren Sie von der Kom' zurück in die Realität. Das ist nicht mein Gebiet. Covid 19, der insgesamt gutartig ist und bei einer großen Zahl schwerer Fälle eine schwere Behandlung im Krankenhaus erfordert, scheint ideal geeignet, unser Gesundheitssystem zu verstopfen. Als Neuheit habe ich einen wissenschaftlichen Rat geschaffen, der die Regierung berät. Er setzt sich aus elf herausragenden Mitgliedern zusammen, Ärzte, Statistiker, Soziologen, unter der Leitung von Professor Jean-François Delfraissy, Professor für Immunologie, Koordinator im Kampf gegen Ebola, Vorsitzender des nationalen Ethikbeirats, Freimaurer, Befürworter des MAP für "Paare" von Frauen. Er befürwortet eine Strategie nach südkoreanischem Vorbild, sehr zahlreiche Screenings und die Isolierung der Positiven, ohne die Bevölkerung einzuengen. Das stimmt mit der Meinung von Professor Raoult, einem der weltweit bekanntesten Spezialisten für Infektionskrankheiten, überein. Er ist eine atypische, antirassistische, progressive, klimaskeptische Persönlichkeit, die am Universitätskrankenhaus von Marseille mit ihrem Team die Wirkung eines klassischen Malariamedikaments, Chloroquin, in Verbindung mit einem Antibiotikum zur raschen Senkung der Viruslast der Patienten erprobt hat. Er hat Donald Trump überzeugt, und wir führen jetzt weitere klinische Studien in Lille und Paris durch.

R: Er sagt auch, dass wir über die technischen und medizinischen Kapazitäten verfügen, um massive Tests durchzuführen, und dass wir uns entschieden haben, dies nicht zu tun. Er ist der Meinung, dass das Einsperren von Menschen, die das Virus nicht mit nach Hause nehmen, die Wirtschaft und das soziale Leben ohne Gewinn zerstört, so ist, als würde man eine Stadt bombardieren, um malariaübertragende Moskitos fernzuhalten. Dennoch ist alles getan worden, um ihn zu diskreditieren. Am 1. März sagte Martin Hirsch, der Generaldirektor der Pariser Sozialhilfekrankenhäuser: "Chloroquin wirkt sehr gut im Reagenzglas, aber es hat noch nie bei einem lebenden Menschen funktioniert".
E. M.: Ich war diejenige, die Raoult abgeholt und ihm das Wort erteilt hat. Und Professor Alexandre Bleibtreu von den Pitié Salpêtrière tat unser mea culpa.

R.: Ist dies eine Referenz? Am 22. Februar war Bleibtrau der Ansicht, dass die italienische Eindämmung eine "Überreaktion" sei und dass die Epidemie "von mittlerer Schwere sei, da wir eine relativ niedrige Sterblichkeitsrate von 2% haben, und zwar hauptsächlich unter älteren Menschen oder Menschen mit chronischen oder anderen Pathologien.
E. M.: Aber er hatte Recht! Verursacht Covid 19 schwere Krankheiten? Ja, weil Tausende von Europäern daran sterben (unser Kontinent ist am stärksten betroffen), aber nicht nach den weltweiten Statistiken. Atemwegserkrankungen verursachen jedes Jahr weltweit 2.600.000 Todesfälle: Covid verursacht derzeit etwas mehr als 15.000. Zwei von einer Million Menschen. Und dann wieder. Es hängt davon ab, wie Sie zählen. In Italien scheint die Sterblichkeitsrate außergewöhnlich hoch zu sein, da eine postmortale Autopsie durchgeführt wird und das Coronavirus für den Tod der Betroffenen verantwortlich gemacht wird. Es ist jedoch bekannt, dass das Durchschnittsalter (80 Jahre) und andere Krankheiten eine entscheidende Rolle beim Tod spielen, wie auch die chinesischen Statistiken zeigen. Die endgültige Sterblichkeitsrate der Epidemie wird wie immer mit der Zahl der Betroffenen sinken und sich dem in Deutschland beobachteten Niveau annähern. Anfangs dachte man in China, insbesondere in Wuhan, dass die Sterblichkeitsrate sehr hoch sei, weil die Zahl der Infizierten falsch berechnet wurde. Heute wird sie auf über 800.000 geschätzt: Verglichen mit der Zahl der Todesfälle, etwas mehr als 3.100, ergibt dies eine Sterblichkeitsrate zwischen 0,3 und 0,4 Prozent.

R: Sie sagen mir, dass Covid 19 nichts ist, und gleichzeitig erklären Sie ihm den Krieg, Sie sperren die gesamte Bevölkerung ein, und Sie setzen seine Wirtschaft auf den Boden der Tatsachen.
E. M.: Nein, es ist nicht wegen dieses geringen Anteils an schweren Fällen, die alle betreffen und die Krankenhäuser verstopfen. Wir könnten die Gruppenimmunität sich selbst ausspielen lassen, aber das bedeutete Tausende von Toten, vielleicht Zehntausende aufgrund des Mangels an Masken und Betten. Das war aus menschlichen und wahltaktischen Gründen keine Option.

R: Der Mangel an Ausrüstung und Betreuern ist zum Teil Ihre Schuld. Bis vor einigen Monaten haben Sie Krankenschwestern vehement als inkompetent bezeichnet.
E. M.: Zweifellos mag ich einige unbeholfene Worte gehabt haben, aber François Hollande ist derjenige, der zu einem großen Teil für den Ruin der Krankenhäuser verantwortlich ist, insbesondere durch sein Dekret von 2013, mit dem unser Maskenbestand aufgelöst wurde, ohne ihn zu erneuern, und mit dem 90.000 Betten, 95 Notdienste und die Hälfte der Entbindungsstationen gestrichen wurden. Wenn man diese schrecklichen Zahlen mit den Kosten der Energiewende vergleicht, ist es erschreckend: 120 Milliarden Euro gingen in Rauch auf … für nur ein paar tausend Windturbinen, die, wenn sie in Betrieb sind, weniger als fünf Prozent unserer Elektrizität produzieren. Die Frau, die mir im Moment am meisten leid tut, ist Julie Gayet. Wahrscheinlich nicht Greta Garbo, aber trotzdem, da sie mit François Hollande eingesperrt ist... Ich habe gehört, er hat ihr ein Rezept für Schokoladenmousse gegeben! Gott schütze Frankreich vor normalen Präsidenten!

R. Warum haben Sie damals Fessenheim geschlossen, und warum haben Sie heute nicht schon Chloroquin in grossem Umfang eingesetzt? Warum haben Sie nicht 20 Milliarden für die Gesundheit gefunden und jetzt fünfhundert Milliarden freigegeben, um zu versuchen, ein vom Coronavirus versunkenes Frankreich zu flicken?
E. M.: Ganz einfach, weil wir im wirklichen Leben die Dinge nehmen, wie sie kommen, und sie behandeln, wie wir können. Alain Madelin pflegte zu sagen: "Wir gehen mit Politikern oft zu weit, meistens bringen sie nur alles durcheinander..." Dies ist nicht nur bei Politikern der Fall.

R.: Kurz gesagt, Sie haben den zweiten Schritt in der Eile organisiert?
E. M.: Medizinisch vielleicht, aber nicht politisch. Ich komme auf meinen ursprünglichen Punkt zurück, wozu wird das Coronavirus eingesetzt? In den letzten drei Monaten waren wir Zeugen des bemerkenswertesten Experiments zur Kontrolle der Weltbevölkerung in einem noch nie dagewesenen Ausmaß. Schauen Sie sich die Feeds der Nachrichtenagenturen, die Medieninhalte, die Debatten in den sozialen Netzwerken an, es ist offensichtlich: Es ist alles, worüber wir reden, es ist alles, woran wir denken. Abgesehen davon scheint das Geschlecht der Spottdrosseln vernachlässigbar, handwerklich. Die Einsperrung der Bevölkerung ist der Prunk der Sache. Es wurde gesagt, dass 70 Millionen Chinesen in ihren Häusern eingesperrt sind, mit Masken, einer von zwanzig, ja, aber sie sind gelb und Kommunisten. Heute gibt es eine Milliarde Menschen, jeder siebte, Europäer, Nordamerikaner, vor allem Demokraten, und Franzosen! Unmöglich? Glauben Sie das? Abgesehen von Paris und den Vorstädten ist es ein großartiger Ort zum Leben. Eine große Loft-Geschichte unter Videoüberwachung. Drama-Drohnen. Sogar die extreme Rechte und die extreme Linke halten es für normal, alte Menschen davon abzuhalten, am Strand spazieren zu gehen. Und wir sind gesättigt mit Aufrufen, diejenigen zu denunzieren, die sich nicht an die Anweisungen halten. Marine Le Pen fordert eine Ausgangssperre, die die Bürgermeister des Südens anwenden, zweifellos um bestimmte Bevölkerungsgruppen zu diskriminieren, allen voran Ménard und Estrosi, der ehemalige Biker Estrosi, der Jean-Marie Le Pen umworben hat, während er ihn als zu links beurteilte. Es ist wunderbar! Die Populisten kandidieren für das Amt des Volkskurators! Die Populisten beteiligen sich an der Regenbogen-Revolution. Das letzte ist zweifellos die Bescheinigung über die Befreiung von der Ausreise. Ein ganzes infantilisiertes Volk bittet um Erlaubnis, einkaufen gehen zu gehen, so wie man früher dem Lehrer seine Entschuldigung vortrug. Nur müssen wir diesmal nicht die Unterschrift der Mutter fälschen. Ich erlaube mir, hinauszugehen und den Hund zum Pinkeln zu bringen. Dies ist die Spitze der partizipatorischen Überwachung (die Sie partizipatorischen Totalitarismus nennen). Schon jetzt sind Life Watchers im Internet stark, wenn sie illegale Inhalte melden, aber das ist eine große Sache: Die überwachte, möglicherweise ungehorsame Person selbst beteiligt sich an ihrer eigenen Überwachung. Entscheidende Fortschritte! Viel stärker als Orwell, La Boétie.

R.: Sie meinen, dass das Coronavirus die Gelegenheit für große Manöver der freiwilligen Knechtschaft ist, dass es die Beherrschung und Manipulation von Menschen auf der ganzen Welt erlaubt?
E. M.: Sie sehen alles in Schwarz, wie alle Männer der Vergangenheit. Ich, ich bin der Zukunft zugewandt. Ich sehe die Dinge in einem Regenbogen. Wir treten in eine bessere Welt ein. Unser Projekt ist einfach. Wir machen die Pädagogik der Regenbogenrevolution, das Coronavirus hilft uns, die Menschen dem Guten zu unterwerfen. Und es gibt keine zehn Möglichkeiten, dies zu tun. Sie wissen das, Sie, die Sie behaupten, Realist zu sein. Was funktioniert, sind Schläge und Angst. Die globale Erwärmung war eine Möglichkeit, Angst zu schüren. Aber Greta musste abgelöst werden. Sie redet zu viel Unsinn, und mit dem Wachstum der Eisschollen verwässert sich der Mythos ein wenig, und 2050 … es ist lang hin bis zum Jahr 2050. Wenn das Krankenhaus überfüllt ist und die alten Menschen sterben, spricht es alle an. Der Geniestreich ist die Priorisierung. Der Arzt, der Ihnen sagt, ich musste mich entscheiden, den jungen Kerl intubieren, den alten Kerl auf der Trage liegen lassen. Tragisch. Es ist wie bei Sophies Wahl, die ich mit Meryl Streep gesehen habe, als die Mama entscheidet, welches Kind in den Nazi-Zimmern sterben soll. Aber es hat immer eine Triage im Krankenhaus gegeben. Nur bei Autounfällen: zuerst die Kinder, dann die Eltern, dann die Großeltern, falls noch welche übrig sind. Wenn ein Herr 80 Jahre alt ist und Krebs hat, intubieren wir nicht mehr. Um "unvernünftige Hartnäckigkeit" zu vermeiden. Es ist eine Frage der Würde.

R.: Dennoch bricht die Regenbogen-Revolution unter der Last ihrer Widersprüche zusammen. Seit dem Coronavirus ist die Erwärmung zurückgestellt worden, und die Europäische Union hat Erdogan und seine Migranten an den Pelota-Hof geschickt: Wir entdecken die Grenzen wieder!
E. M.: Es ist seltsam unter Faschisten, diese Faszination vom Zusammenbruch... Einschließlich der Grünen. Wenn ich an Yves Cochet denke, der in seinem Bauernhaus zusammenbricht! Sie alle enden im Wahnsinn. Kein Bedarf an Coronavirus! Was die Widersprüche betrifft, so lebt die Revolution von ihnen, sie bringen sie voran. Das ist es, was "und zur gleichen Zeit" bedeutet. Das erklärt die Vorstädte, ihre unvermeidlichen sozialen Unruhen, das, was ich in Westindien als den "Unsinn der Kinder der Republik" bezeichnet habe. Trotz ihrer Angst haben die Ordnungskräfte ein Zehntel ihrer Eintrittskarten in Seine-Saint-Denis ausgestellt. Es ist gut, dass die Vorstädte die Anweisungen nicht anwenden und dass die Schwarzen (les souchiens) sie kennen. Dies verstärkt die Spannungen zwischen den Gemeinschaften, was das eigentliche Ziel des Zusammenlebens ist. Das schürt die Wut der alten Franzosen, die zum Gehorsam gezwungen werden, und auch die Verachtung der neuen Franzosen für diese gehorsamen Hunde und ihren Hass auf Polizisten. Die "verlorenen Gebiete" der Republik, die dem Eindringling zugestandenen Bezirke, sind ein Laboratorium der Zukunft. Es lebt eine Zeugenpopulation, deren Reaktionen beobachtet werden sollen. Im Allgemeinen ist das Gewicht von zwei Maßnahmen unser Fahrplan. Wir lassen die Migranten herein und gleichzeitig füllen die Franzosen eine Bescheinigung aus, um zum Lidl zu gehen. Wir buhten Barbarin aus und gleichzeitig bewunderten wir Polanski. Es gibt einen Regenbogen in meinem Herzen: Das Coronavirus ist schrecklich, und gleichzeitig öffnet es uns die Türen des Regenbogens.

R.: Sie machen Witze. Im Gegenteil, die Wiederentdeckung der Grenzen ist das Ende des Regenbogens, das Ende der neuen Weltordnung. Kein Liberalismus mehr! Kein Freihandel mehr! Der Zusammenbruch der Aktienmärkte ist ein sicheres Zeichen!
E. M.: Weil Sie den Regenbogen für liberal halten? Glauben, dass der Globalismus liberal ist? Und die Kohlenstoffsteuer ist liberal? Und die Angleichung des Reichtums des Nordens zugunsten des Südens, ist sie liberal? Wie sieht es mit dem Technologietransfer durch multinationale Unternehmen in Schwellenländer aus? Die Spezialisierung der Arbeit nach Kontinenten? Was ist mit unserer Steuerpolitik, ist sie liberal? Was ist mit den Zwangsabgaben, den unzähligen Umverteilungen? Und die chinesische KP, die Geschäfte macht, ist liberal? Nein. Deshalb ist unsere Politik zur Wiederbelebung der Wirtschaft nach dem Coronavirus offen keynesianisch. Wir kombinieren das Drucken von Geld, die Kreditaufnahme am großen Markt und staatliche Interventionen. Die multinationalen Konzerne sind notwendigerweise schwulenfreundlich, die angelsächsischen Staaten notwendigerweise islamfreundlich: Wenn das liberal ist, nenne ich mich François. Ja, wir behalten den Profit und begünstigen die Finanzströme, um die Revolution zu ermöglichen: Marx war aus dem gleichen Grund für den Freihandel. Genau genommen irritiert uns der Brexit ein wenig, aber mehr nicht. Und selbst das Ende der EU wäre keine Katastrophe. Der Masterplan besteht darin, die Weltrepublik über die kontinentalen Gruppierungen zu erreichen, und diese Instrumente haben uns gute Dienste geleistet, aber wenn sie zerbrechen, werden wir andere finden. Das Coronavirus lehrt uns zum Beispiel, Nationen so wiederzuverwenden wie der Einsiedlerkrebs die Wellhornkrebse. Sie regulieren und individualisieren den Marsch der Menschen zur Weltregierung, sie passen das Regenbogenreich an die lokale Geschichte und Geographie an. Mit den Worten "Frankreich" und "Nation machen" habe ich neulich das Vokabular und das Nationalgefühl benutzt, um das Volk besser zu unterwerfen.

R. Welchen Nutzen zieht der Regenbogen konkret aus dem Coronavirus?
E. M.: Hier sind einige von ihnen. Zunächst eine gute Nachricht für die Tiere: Am 24. Februar hat die chinesische Regierung den Verkauf und Konsum von Wildtieren verboten. Laut Erin Sorell, einer Forschungsstipendiatin am Lehrstuhl für Mikrobiologie und Immunologie der Georgetown University, ist dies ein Problem der öffentlichen Gesundheit: Es wird angenommen, dass 70 Prozent der zoonotischen Krankheiten von Wildtieren ausgehen. Die maskierte Schleichkatze (La civette palmiste masquée), von der man annimmt, dass sie das SARS-Virus auf den Menschen übertragen hat, findet sich wie der Fleckenmusang (Le Luwak) in der Suppe auf dem Tisch raffinierter Chinesen, während er die Kobra lieber brät und die festere Bärentatze lieber schmort. Nach Ansicht des Forschers wird das Coronavirus "eine revolutionäre Veränderung" in der chinesischen Mentalität bewirken. Das Coronavirus trägt zum Recht der Lebenden bei.
Ein weiteres Beispiel ist, dass es keinen Handschlag mehr gibt, was den Muslim zufriedenstellt, der nicht mehr gezwungen ist, untreue Frauen zu berühren, und dass es ein Misstrauen gegenüber Bargeld gibt, was es ermöglicht, der Anonymität der Zahlungen ein Ende zu setzen.
Ein weiteres Beispiel: Die Verschmutzung oberhalb von Wuhan hat abgenommen, und die Lagune von Venedig füllt sich mit Delphinen. Laut einer Studie der italienischen Gesellschaft für Umweltmedizin (SIMA) hat die Epidemie in der Poebene jedoch "eine anormale Beschleunigung" erfahren, wenn sie auf die Umweltverschmutzung zurückzuführen ist: "Der Staub wirkte als Autobahn für das Virus". François Gemenne vom IPCC kommt zu dem Schluss, dass das Coronavirus "eine einzigartige Gelegenheit bietet, einen ökologischen Übergang zu vollziehen". Dieses Bewusstsein stimuliert die Aufopferungsbereitschaft der Bevölkerung. Anneliese Du Peloux, eine Spezialistin für öffentliche Gesundheit, sagte gegenüber Le Monde, sie glaube, dass "die von der Bevölkerung akzeptierten radikalen Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie Licht darauf werfen kann, wie sich die globale Erwärmung bekämpft läßt". Mit anderen Worten, das für das Coronavirus verwendete Social Engineering wird wieder genutzt werden, um den notwendigen Mythos der vom Menschen verursachten Erwärmung voranzutreiben.
Es ist eine Konstante in der Regenbogenmethode. Bereits 1987 erklärte Mostafa Tolba, Direktor des UNDCP, dass das Modell des Montrealer Protokolls über das Ozonloch wieder für den Treibhauseffekt verwendet werden sollte. Wir wissen jetzt, dass es kein Ozonloch gibt, aber das Ereignis hat ihm Recht gegeben. Das Coronavirus wird es uns ermöglichen, den letzten Schritt zum Regenbogen zu tun. Meister Edgar Nahoum-Morin erklärt: "Die Bewegung der Globalisierung hat sicherlich die techno-ökonomische Vereinigung des Planeten bewirkt, aber sie hat die Verständigung zwischen den Völkern nicht gefördert. […] Die globalen Gefahren - Ökologie, Atomwaffen, die zerrüttete Wirtschaft - haben eine Schicksalsgemeinschaft für die Menschen geschaffen, aber die Menschen waren sich dessen nicht bewusst. Das Virus bietet heute unmittelbare und tragische Einblicke in diese Schicksalsgemeinschaft. "Er begrüßte meine "wahre Präsidentschaftsrede", als ich die Menschen vor einem "nationalistischen Rückzug" warnte.

R.: Sie sprechen von einer "besseren Welt". Übertreiben Sie da nicht ein wenig?
E. M.: Überhaupt nicht. Das Coronavirus ist für Frankreich optimal. Eine ernste Anzahl von Toten, aber nicht zu viele, was ein Gemetzel, Vater der Revolte, statt einer fruchtbaren Angst verursacht hätte. Die Enge hat ihre Nachteile, wir konnten die Abkommen von Evian mit der FNACA nicht feiern, wir wissen nicht, ob wir den Sieg von Diên Biên Phu mit der vietnamesischen Volksarmee feiern können, aber abgeschnitten von der Natur lernen die Bürgerinnen und Bürger die virtuelle Welt kennen, die morgen ihr Alltag sein wird, die erweiterte Realität eines Privatlebens der sogenannten Menschenrechte, die von monochromen Informationen und dem Verbot der Zirkulation geprägt ist. Wir erleben gerade den plötzlichsten und wichtigsten Fortschritt. Ein beispielloser Bruch. Die Autorität des Systems, die auf selbstdefinierten Wahrheiten der Wissenden beruht, setzt die Wünsche des Bürgers und die alten Überzeugungen außer Kraft. Was geschieht, ist die Zerstörung der alten Welt, der überholten, weißen, christlich geprägten, "patriarchalischen" Gesellschaft. Innerhalb weniger Tage wurde die Kommunion auf der Zunge verboten, und dann, dank der sozialen Distanzierung, das heilige Opfer der Messe. Und dies in Zusammenarbeit mit den Opfern. Gestern hat Franziskus Donald, der sich des Mauerbaus schuldig gemacht hat, mit Anathemen belegt, er konnte nur Brücken ertragen, heute werden nur Barrieregesten gerettet. Er "betet, dass Gott die Geißel von seiner Hand nimmt", und niemand kümmert sich darum. Der Verkauf von Sexspielzeug während der Gefangenschaft nimmt zu. Dies zeigt die ersten Notwendigkeiten des Regenbogens. Trotz der Fastenzeit und des nahenden Osterfestes folgen die meisten Täuflinge in Frankreich den Geboten der Republik und der Wissenschaft. Die Orakel der "Wissenschaft" haben die Autorität Gottes ersetzt. Sogar auf dem Friedhof. Die Regierung reduziert die Zahl der Bestattungen, und die CEF (Conférence des évêques de France) stimmt dem zu und fordert "die Verwandten auf, so wenige wie möglich zu sein". Der Tod, der manchmal Familien zusammenbringt, muss sie auseinander halten, "unsere Bischöfe" gebieten es. Der Gendarm ist gnadenlos, der Bestatter ist ein guter Bürger. Leben Sie nicht mehr normal und sterben Sie gleichzeitig nicht mehr. Um diesen Preis wird der Bruch stattfinden, wird das Licht des Regenbogens den alten Obskurantismus überwinden.

Der Präsident sagte die letzten Sätze mit tiefer Stimme, sehr leise. Ich traue mich nicht, die folgende Meditation zu stören, zumal mein Ausgangszertifikat in wenigen Minuten abläuft. Ich begrüße ihn dankbar und gehe rückwärts hinaus, nicht ohne mich dreimal zu verbeugen.

Link für die, die die Ausgabe im Original (PDF) lesen wollen, ohne die Paywall zu benutzen.
http://www.histoireebook.com/index.php?p...varol-3417
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