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Corona-Virus Allgemein
Italien stellt den Norden unter Quarantäne - Also alles wie bei einer ganz normalen Grippe #COVID19 #GutVorbereitet

Experten so: China hat zu spät auf das Coronavirus reagiert, man hätte einen größeren Ausbruch verhindern können. Experten auch: Quarantänezonen, Zwangsferien, Absage von Großveranstaltungen in Deutschland sind übertrieben... #CoronaVirusDE
 
Antworten
https://www.kardiologie.org/leitlinien/p...n/17714186

9 Empfehlungen zum Management
In Anbetracht der sich ausbreitenden Coronavirus-Epidemie rät die ACC folgendes:
1 Erste Priorität hat die Eindämmung der Verbreitung der über Tröpfeninfektion übertragenen Virusinfektion und deren Prävention durch öffentliche und individuelle Maßnahmen. 
2 In Gebieten, wo das Virus verbreitet ist – also hauptsächlich in China – ist es sinnvoll, kardiovaskulär erkrankte Patienten über das potenzielle Risiko aufzuklären und sie zu bestärken, zusätzliche angemessene Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. 
3 Da Fieber bei älteren mit COVID-19 infizierten Patienten weniger wahrscheinlich ist, ist es wichtig, auch bei anderen Symptomen wie Husten oder Kurzatmigkeit Verdacht zu schöpfen. 
4 Nach Ansicht einiger Experten könnte der konsequente Einsatz einer leitliniengerechten Therapie mit plaquestabilisierenden Substanzen (Statine, Betablocker, ACE-Hemmer, ASS) einen zusätzlichen Schutz für Herzpatienten bieten, wobei eine solche Behandlung individuell auf die Patienten zugeschnitten werden sollte. 
5 Wesentlich für den Schutz von Herzpatienten sind Impfungen, wie die Pneumokokken- und Influenzaimpfung, um das Risiko für bakterielle Superinfektionen zu minimieren.  
6 Es könnte zudem sinnvoll sein, COVID-19 infizierte Patienten in Abhängigkeit der Grunderkrankung (kardiovaskulär, respiratorisch, renal usw.)  im Sinne einer Triage priorisiert zu behandeln. 
7 Doch Vorsicht: Der aktuelle Fokus auf die Symptome des Coronavirus-Infektion birgt die Gefahr, dass die klassischen Symptome eines Herzinfarktes übersehen werden.
8 In Regionen, in denen sich das COVID-19 bisher nicht verbreitet hat, sollte das Augenmerk weiterhin auf die potenzielle Bedrohung durch Influenza-Viren gelegt und die Bedeutung der Impfung, des häufigen Händewaschens und der Therapieadhärenz bei chronischer Erkrankungen hervorgehoben werden. 
9 Zu guter Letzt weisen die Experten darauf hin, dass über das klinische Profil des Coronavirus aktuell wenig bekannt ist und Ärzte auf neue Empfehlungen vorbereitet sein sollten, sobald mehr Informationen verfügbar sind.
10 Literatur
11 American College of Cardiology. ACC clinical bulletin: cardiac implications of novel Wuhan coronavirus (2019-nCoV). Veröffentlicht am 13. Februar 2020.
siehe auch
https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffgruppen/ace-hemmer ein Teufelszeug.
Antworten
Coronavirus: Panikmacher isolieren

Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte durch leichtfertige und unberechtigte Quarantänemaßnahmen und Verbotsregelungen.
Vorbemerkung der Redaktion: Der Arzt und langjährige Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg, derzeit Vorstandsmitglied bei Transparency International Deutschland, bot diesen Artikel mehreren großen Zeitungen an, darunter der Süddeutschen Zeitung und dem Tagesspiegel. Überall wurde der Text abgelehnt oder der Autor auf später vertröstet. Wodarg konnte den Beitrag letztlich nur in der Lokalpresse unterbringen. Der Autor weist darauf hin, dass auf seiner Webseite auch eine englischsprachige Version vorliegt, die zahlreiche Quellenangaben enthält. Laut Auskunft Wodargs sollen seine Erkenntnisse außerdem am 10. März Thema bei der ZDF-Sendung Frontal 21 sein.
Die Bilder in den Medien sind beängstigend und den Verkehr in den Städten Chinas regelt das Fieberthermometer. Der Karneval in Venedig wurde abgesagt, nachdem bei einem älteren sterbenden Klinikpatient der Test positiv ausfiel. Als eine Handvoll Menschen in Oberitalien auch positiv getestet waren, machte Österreich gleich vorübergehend den Brenner-Pass dicht. Wegen eines Coronavirus-Verdachtsfalls dürfen über 1.000 Menschen ihr Hotel auf Teneriffa nicht verlassen. Auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess konnten 3.700 Passagiere nicht von Bord. Anfang Februar wurden 126 Menschen aus Wuhan per Flugzeug nach Deutschland gebracht und blieben dort kerngesund über zwei Wochen in Quarantäne. Bei zwei der Gesunden wurden Coronaviren nachgewiesen.
Ähnliche Horrorszenarien gab es in den letzten zwei Jahrzehnten immer wieder. Doch die „Schweinegrippe-Pandemie“ der WHO war in Wirklichkeit eine der mildesten Grippewellen in der Geschichte und auf die „Vogelgrippe“ warten nicht nur die Zugvögel bis heute.
Wir messen derzeit nicht die Inzidenz von Coronavirus-Erkrankungen, sondern die Aktivität der nach ihnen suchenden Spezialisten. Alle Institutionen, die uns jetzt wieder zur Vorsicht alarmieren, haben uns schon mehrfach im Stich gelassen und versagt. Viel zu oft sind sie institutionell durch Sekundärinteressen aus Wirtschaft und/oder Politik korrumpiert.
Wer nicht leichtfertigen Panik-Meldungen hinterherlaufen, sondern lieber das Risiko einer sich ausbreitenden Infektion verantwortungsbewusst abschätzen möchte, muss sich solider epidemiologischer Methodik bedienen. Dazu gehört, dass man das „Normale“, die Baseline anschaut, bevor man von etwas Besonderem sprechen kann.
Bisher hat nämlich kaum jemand auf Coronaviren geachtet. So kommen sie zum Beispiel in den Berichten des Robert-Koch-Institutes (RKI) nur am Rande vor, weil es 2002 SARS in China gab und weil seit 2012 in Arabien einige Übertragungen von Dromedaren auf Menschen beobachtet wurden (MERS). Von einer regelmäßig wiederkehrenden Anwesenheit der Coronaviren in Hunden, Katzen und Schweinen oder gar in Menschen auch in Deutschland steht da nichts. Kinderkliniken wissen meistens aber sehr wohl, dass ein nicht unerheblicher Teil der oft schwer verlaufenden Viruspneumonien auch bei uns regelmäßig durch Coronaviren verursacht wird.
Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder "Grippe-Welle" auch immer 7-15% der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich.
Es sterben bei den allwinterlichen Infektionswellen auch immer etwa einer von je tausend Erkrankten. Durch selektive Anwendung von Nachweisverfahren – zum Beispiel nur in
Kliniken und medizinischen Ambulanzen – lässt sich diese Rate natürlich leicht in beängstigende Höhe treiben, denn jenen, die dort Hilfe brauchen, geht es meistens schlechter als jenen, die sich zu Hause auskurieren.
Seit dem Jahreswechsel hat sich der Focus von Öffentlichkeit, Wissenschaft und Gesundheitsbehörden plötzlich total verändert. Einigen Ärzten in Wuhan (12 Millionen Einwohner) gelang es, mit anfangs weniger als 50 Fällen und einzelnen in ihrer Klinik Verstorbenen, bei denen sie Coronaviren als Erreger nachgewiesen hatten, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen. Die farbigen Landkarten, die uns jetzt auf Papier oder Bildschirmen gezeigt werden, sind eindrucksvoll, haben aber mit Krankheit zumeist weniger zu tun als mit der Aktivität von tüchtigen Virologen und Scharen von sensationslüsternen Berichterstattern.
Dort, wo solche Tests durchgeführt wurden – es standen in ganz Europa am 13. Februar 2020 knapp 9.000 Tests pro Woche in 38 Laboren zur Verfügung –, wurde man bisher fast immer bald fündig und jeder Fall wird zu einem sich selbst aufschaukelnden Medienereignis.
Allein dadurch, dass bei der Entdeckung einer Coronavirus-Infektion in deren Umgebung besonders intensiv gesucht wird, lassen sich viele regionale Häufungen bereits erklären.
Die Horrormeldungen aus Wuhan waren etwas, worauf Virologen in aller Welt auf der Lauer liegen. Sogleich wurden die in den Kühlschränken vorhandenen Virusstämme gescannt und mit den gemeldeten Neulingen aus Wuhan fieberhaft verglichen. Ein Labor an der Charité gewann das Wettrennen bei der WHO und durfte seine Inhouse-Tests weltweit zu einem Mehrfachen des üblichen Preises vermarkten.
Man sollte sich jedoch lieber nicht für 200 Euro auf Coronaviren untersuchen lassen. Selbst bei einem nur leichten „grippalen“ Infekt besteht nach mehrjährigen prospektiven Untersuchungen in Schottland (von 2005 bis 2013) ein 7% - 15% Risiko, dass Coronaviren nachgewiesen werden. Ein Nachweis von Coronaviren hätte für den Alltag der Untersuchten und ihre weitere Umgebung derzeit ernste Folgen, wie man allen Medien ohne langes Suchen entnehmen kann.
Der Befund selbst ist allerdings ohne klinische Bedeutung. Es ist lediglich einer von mehreren Namen für die akuten Atemwegserkrankungen (ARE), die in jedem Winter bei uns 20% bis 40% aller Menschen vorübergehend mehr oder weniger außer Gefecht setzen.
Die häufigsten Erreger akuter Atemwegserkrankungen waren nach einer guten Studie aus Schottland: 1. Rhinoviren, 2. Influenza A Viren, 3. Influenza B Viren, 4. RS Viren und 5. Coronaviren. Diese Reihenfolge wechselte dabei von Jahr zu Jahr etwas. Auch bei Viren in Konkurrenz um unsere Schleimhautzellen gibt es offenbar ein wechselndes Quorum, wie wir es aus unserem Darm bei den Mikroorganismen und aus dem Bundestag bei den Parteien kennen.
Wenn es also jetzt eine zunehmende Zahl von "nachgewiesenen“ Coronavirus-Infektionen in China oder in Italien geben soll: Kann denn jemand sagen, wie oft in den vorangegangenen Wintern solche Untersuchungen überhaupt gemacht wurden, bei wem, aus welchem Anlass und mit welchen Ergebnissen? Wenn man behauptet, etwas werde mehr, muss man sich ja wohl auf etwas beziehen, was man vorher beobachtet hat.
Es kann schon fassungslos machen, wenn man als routinierter Seuchenwächter sich das derzeitige Getümmel, die Panik und das dadurch erzeugte Leid anschaut. So wird es sicher vielen Verantwortlichen gehen, die heute wie damals bei der „Schweinegrippe“ vermutlich ihren Job riskieren würden, wenn sie sich dem Mainstream entgegenstellen.......

mehr https://multipolar-magazin.de/artikel/co...-isolieren
 
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(07.03.2020, 23:37)Rundumblick schrieb: Coronavirus: Panikmacher isolieren

Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte durch leichtfertige und unberechtigte Quarantänemaßnahmen und Verbotsregelungen.
Vorbemerkung der Redaktion: Der Arzt und langjährige Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg, derzeit Vorstandsmitglied bei Transparency International Deutschland, bot diesen Artikel mehreren großen Zeitungen an, darunter der Süddeutschen Zeitung und dem Tagesspiegel. Überall wurde der Text abgelehnt oder der Autor auf später vertröstet. Wodarg konnte den Beitrag letztlich nur in der Lokalpresse unterbringen. Der Autor weist darauf hin, dass auf seiner Webseite auch eine englischsprachige Version vorliegt, die zahlreiche Quellenangaben enthält. Laut Auskunft Wodargs sollen seine Erkenntnisse außerdem am 10. März Thema bei der ZDF-Sendung Frontal 21 sein.
Die Bilder in den Medien sind beängstigend und den Verkehr in den Städten Chinas regelt das Fieberthermometer. Der Karneval in Venedig wurde abgesagt, nachdem bei einem älteren sterbenden Klinikpatient der Test positiv ausfiel. Als eine Handvoll Menschen in Oberitalien auch positiv getestet waren, machte Österreich gleich vorübergehend den Brenner-Pass dicht. Wegen eines Coronavirus-Verdachtsfalls dürfen über 1.000 Menschen ihr Hotel auf Teneriffa nicht verlassen. Auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess konnten 3.700 Passagiere nicht von Bord. Anfang Februar wurden 126 Menschen aus Wuhan per Flugzeug nach Deutschland gebracht und blieben dort kerngesund über zwei Wochen in Quarantäne. Bei zwei der Gesunden wurden Coronaviren nachgewiesen.
Ähnliche Horrorszenarien gab es in den letzten zwei Jahrzehnten immer wieder. Doch die „Schweinegrippe-Pandemie“ der WHO war in Wirklichkeit eine der mildesten Grippewellen in der Geschichte und auf die „Vogelgrippe“ warten nicht nur die Zugvögel bis heute.
Wir messen derzeit nicht die Inzidenz von Coronavirus-Erkrankungen, sondern die Aktivität der nach ihnen suchenden Spezialisten. Alle Institutionen, die uns jetzt wieder zur Vorsicht alarmieren, haben uns schon mehrfach im Stich gelassen und versagt. Viel zu oft sind sie institutionell durch Sekundärinteressen aus Wirtschaft und/oder Politik korrumpiert.
Wer nicht leichtfertigen Panik-Meldungen hinterherlaufen, sondern lieber das Risiko einer sich ausbreitenden Infektion verantwortungsbewusst abschätzen möchte, muss sich solider epidemiologischer Methodik bedienen. Dazu gehört, dass man das „Normale“, die Baseline anschaut, bevor man von etwas Besonderem sprechen kann.
Bisher hat nämlich kaum jemand auf Coronaviren geachtet. So kommen sie zum Beispiel in den Berichten des Robert-Koch-Institutes (RKI) nur am Rande vor, weil es 2002 SARS in China gab und weil seit 2012 in Arabien einige Übertragungen von Dromedaren auf Menschen beobachtet wurden (MERS). Von einer regelmäßig wiederkehrenden Anwesenheit der Coronaviren in Hunden, Katzen und Schweinen oder gar in Menschen auch in Deutschland steht da nichts. Kinderkliniken wissen meistens aber sehr wohl, dass ein nicht unerheblicher Teil der oft schwer verlaufenden Viruspneumonien auch bei uns regelmäßig durch Coronaviren verursacht wird.
Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder "Grippe-Welle" auch immer 7-15% der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich.
Es sterben bei den allwinterlichen Infektionswellen auch immer etwa einer von je tausend Erkrankten. Durch selektive Anwendung von Nachweisverfahren – zum Beispiel nur in
Kliniken und medizinischen Ambulanzen – lässt sich diese Rate natürlich leicht in beängstigende Höhe treiben, denn jenen, die dort Hilfe brauchen, geht es meistens schlechter als jenen, die sich zu Hause auskurieren.
Seit dem Jahreswechsel hat sich der Focus von Öffentlichkeit, Wissenschaft und Gesundheitsbehörden plötzlich total verändert. Einigen Ärzten in Wuhan (12 Millionen Einwohner) gelang es, mit anfangs weniger als 50 Fällen und einzelnen in ihrer Klinik Verstorbenen, bei denen sie Coronaviren als Erreger nachgewiesen hatten, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen. Die farbigen Landkarten, die uns jetzt auf Papier oder Bildschirmen gezeigt werden, sind eindrucksvoll, haben aber mit Krankheit zumeist weniger zu tun als mit der Aktivität von tüchtigen Virologen und Scharen von sensationslüsternen Berichterstattern.
Dort, wo solche Tests durchgeführt wurden – es standen in ganz Europa am 13. Februar 2020 knapp 9.000 Tests pro Woche in 38 Laboren zur Verfügung –, wurde man bisher fast immer bald fündig und jeder Fall wird zu einem sich selbst aufschaukelnden Medienereignis.
Allein dadurch, dass bei der Entdeckung einer Coronavirus-Infektion in deren Umgebung besonders intensiv gesucht wird, lassen sich viele regionale Häufungen bereits erklären.
Die Horrormeldungen aus Wuhan waren etwas, worauf Virologen in aller Welt auf der Lauer liegen. Sogleich wurden die in den Kühlschränken vorhandenen Virusstämme gescannt und mit den gemeldeten Neulingen aus Wuhan fieberhaft verglichen. Ein Labor an der Charité gewann das Wettrennen bei der WHO und durfte seine Inhouse-Tests weltweit zu einem Mehrfachen des üblichen Preises vermarkten.
Man sollte sich jedoch lieber nicht für 200 Euro auf Coronaviren untersuchen lassen. Selbst bei einem nur leichten „grippalen“ Infekt besteht nach mehrjährigen prospektiven Untersuchungen in Schottland (von 2005 bis 2013) ein 7% - 15% Risiko, dass Coronaviren nachgewiesen werden. Ein Nachweis von Coronaviren hätte für den Alltag der Untersuchten und ihre weitere Umgebung derzeit ernste Folgen, wie man allen Medien ohne langes Suchen entnehmen kann.
Der Befund selbst ist allerdings ohne klinische Bedeutung. Es ist lediglich einer von mehreren Namen für die akuten Atemwegserkrankungen (ARE), die in jedem Winter bei uns 20% bis 40% aller Menschen vorübergehend mehr oder weniger außer Gefecht setzen.
Die häufigsten Erreger akuter Atemwegserkrankungen waren nach einer guten Studie aus Schottland: 1. Rhinoviren, 2. Influenza A Viren, 3. Influenza B Viren, 4. RS Viren und 5. Coronaviren. Diese Reihenfolge wechselte dabei von Jahr zu Jahr etwas. Auch bei Viren in Konkurrenz um unsere Schleimhautzellen gibt es offenbar ein wechselndes Quorum, wie wir es aus unserem Darm bei den Mikroorganismen und aus dem Bundestag bei den Parteien kennen.
Wenn es also jetzt eine zunehmende Zahl von "nachgewiesenen“ Coronavirus-Infektionen in China oder in Italien geben soll: Kann denn jemand sagen, wie oft in den vorangegangenen Wintern solche Untersuchungen überhaupt gemacht wurden, bei wem, aus welchem Anlass und mit welchen Ergebnissen? Wenn man behauptet, etwas werde mehr, muss man sich ja wohl auf etwas beziehen, was man vorher beobachtet hat.
Es kann schon fassungslos machen, wenn man als routinierter Seuchenwächter sich das derzeitige Getümmel, die Panik und das dadurch erzeugte Leid anschaut. So wird es sicher vielen Verantwortlichen gehen, die heute wie damals bei der „Schweinegrippe“ vermutlich ihren Job riskieren würden, wenn sie sich dem Mainstream entgegenstellen.......

mehr https://multipolar-magazin.de/artikel/co...-isolieren

Obwohl er versäumt zu erwähnen, daß es sich ja nicht um ein bekanntes Coronavirus, sondern um einen neuentdeckten Typ handelt, der nicht nur allgemein mit akuten, sondern mit schweren akuten Atemwegserkrankungen (SARS) in Verbindung gebracht wird, halte ich das für einen äußerst wichtigen Beitrag.

Aus der Tatsache, daß ein Virus zum ersten Mal entdeckt wird, folgt ja eben nicht, daß es tatsächlich neu ist. Warum wurden keine Tests in anderen Ländern gemacht, ob dieses Virus nicht schon längst zirkuliert? Wenn man immer nur Kohorten testet, die mit bekannten Infizierten Kontakt hatten, muß es natürlich so  erscheinen, als würde sich das Virus, das vermeintlich erstmals im Dezember 2019 in Wuhan aufgetreten ist, jetzt über die ganze Welt ausbreiten,  wofür es tatsächlich gar keinen Beweis gibt.
Antworten
Update (1420ET): Following in the footsteps of China and South Korea, both of which eventually locked down the local epicenter(s) of the coronavirus breakout by imposing draconian quasi-quaratines, moments ago Italy announced that on the day the number of new cases in the country exploded by 1,247 hitting a total of 5,883, the federal government has placed the entire region of Lombardy, the province with the most Italian coronavirus infections, on lockdown.   
The first #COVIDー19 cases have been confirmed in my parents' town in Italy and it feels a bit too close to home. My mum is immunocompromised. Lots of precautions in place, but above all, sociality and small scale economy of small northern towns is deeply challenged currently
— Sara Fregonese ?????? (@SaraFregonese) March 6, 2020
The government has drafted a decree (which will likely be announced this evening in Rome) during an emergency working session that will, according to reports, close all ski resorts, museums and other cultural attractions, and - most importantly - orders that nobody enter or leave the region of Lombardy, as well as 11 other provinces in northern and central Italy.
The Italian government has faced pressure to step up controls as travelers visiting Italy have carried the virus across Europe, Asia and the Middle East, even to North and South America.
Amazingly, the lockdown will last until April 3, meaning for nearly a month, the most productive region of the Italian economy will be effectively shuttered.
South Korea has imposed similar measures in Daegu, the epicenter of what has become the worst outbreak outside China. And at one point 760 million Chinese were subjected to some level of restrictions on movement (with many required to remain inside their homes at all times with only special exceptions).
And although South Korea is widely considered home to the biggest outbreak outside China, Italy has reported 233 deaths, the largest number of deaths outside China and Iran.
The decree details from Reuters:
  • ITALY DRAFT DECREE TELLS PEOPLE NOT TO ENTER OR LEAVE REGION OF LOMBARDY AND 11 PROVINCES IN OTHER REGIONS
  • ITALY'S DRAFT DECREE SAYS SCHOOLS IN LOMBARDY AND 11 PROVINCES WILL REMAIN CLOSED UNTIL AT LEAST APRIL 3
  • ITALY DRAFT DECREE ON CORONAVIRUS SHOWS NEW RESTRICTIVE MEASURES FOR NEW AREAS IN REGIONS OF LOMBARDY, VENETO, EMILIA AND PIEDMONT
  • ITALY DRAFT DECREE URGES PEOPLE NOT TO MOVE AROUND INSIDE AREAS COVERED BY DECREE EXCEPT FOR ESSENTIAL WORKING NEEDS AND EMERGENCIES
  • ITALY DRAFT DECREE SAYS ALL LEAVE FOR HEALTHCARE WORKERS CANCELLED IN LOMBARDY AND 11 PROVINCES
  • ITALY DRAFT DECREE SAYS ALL GYMS, SWIMMING POOLS, HEALTH CENTRES AND SPAS TO CLOSE IN THE SAME AREAS
  • ITALY'S DRAFT DECREE CLOSES ALL SKI RESORTS, MUSEUMS, CULTURAL CENTRES IN SAME AREAS
  • ITALY'S DRAFT DECREE SAYS ALL SHOPPING CENTRES TO CLOSE AT WEEKENDS IN SAME AREAS
  • ITALY'S DRAFT DECREE CLOSES ALL SKI RESORTS, MUSEUMS, CULTURAL CENTRES IN SAME AREAS
https://www.zerohedge.com/geopolitical/l...ve-updates
 
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Coronavirus: Expert's worst-case scenario is 96 million infected in US with up to 500,000 dead

Dr Lawler reported his estimates to encourage hospitals to prepare for high numbers so each facility can limit the effects
A doctor has advised hospitals to prepare for up 96 million coronavirus infections and 500,000 potential deaths as a worst-case scenario for the potential extent of the outbreak, leaked documents reveal. 
The documents, obtained by Business Insider, come from a presentation made during a webinar hosted by the American Hospital Association (AHA). 
Dr James Lawler, a professor at the University of Nebraska Medical Centre, shared a series of slides with attendees about what his "best guess" was when estimating how the outbreak could impact hospitals and health officials. His webinar, titled "What healthcare leaders need to know: Preparing for the COVID-19", was presented on 26 February.  
He estimated 96 million could become infected, and of those people 480,000 could die from the coronavirus based on how the virus might spread. 
Leaked documents from his presentation also showed the expert anticipated the virus would hit the elderly population the hardest........

https://www.independent.co.uk/news/world...1583623507
 
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All Hospital Beds In The US Will Be Filled With Patients 'By About May 8th' Due To Coronavirus: Analysis
"This is reality."
 
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Italy ‘QUARANTINES’ 16 MILLION people in Lombardy & 14 other provinces in attempt to stop coronavirus outbreak

Italian PM Giuseppe Conte has signed an emergency decree, virtually locking down the Lombardy region and 14 other provinces until April 3, to curb the spread of coronavirus that killed at least 233 across the country so far.
While the central government stopped short of enforcing a mandatory quarantine and introducing a complete travel ban, calling it a “reduced mobility” regime, the bill virtually banned citizens from entering or leaving the “red zones” unless for an emergency or “essential work reason.”
The quarantine measures – the most drastic outside of mainland China so far – affect an estimated 16 million people across Lombardy, including its capital, Milan, as well as 14 other provinces in the Piedmont, Emilia-Romagna, and Veneto regions.
#Coronavirus, appena firmato il nuovo decreto: https://t.co/jYbSx7FEpG
— Giuseppe Conte (@GiuseppeConteIT) March 8, 2020
In addition to schools and universities, all museums, gyms, cultural centers, ski resorts, and swimming pools will be closed in the affected areas until at least April 3. Anyone with a temperature of 37.5C or higher, or who is showing signs of respiratory infection, regardless whether they are confirmed coronavirus positive or not, are “strongly recommended” to self-isolate at home.

https://www.rt.com/news/482590-italy-qua...ronavirus/
 
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Italien stellt Mailand und Venedig unter Quarantäne – die 8 drängendsten Fragen

Im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie stellt Italiens Regierung Gebiete im Norden des Landes mit mehreren Millionen Einwohnern unter Quarantäne. Ab Sonntag gilt für grosse Teile Norditaliens ein grundsätzliches Ein- und Ausreiseverbot.


Was ist passiert?

Italien sperrt die wirtschaftsstarke Lombardei und 14 andere Gebiete weitgehend ab, darunter die Wirtschaftsmetropole Mailand und der Touristenmagnet Venedig. Das sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Sonntagmorgen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Er habe das entsprechende Dekret unterschrieben.

Welche Regionen sind betroffen?

Einige: Insgesamt 14 Provinzen unter anderem auch in den Regionen Emilia-Romagna und Venetien. Doch auch die Marken in der Mitte Italiens sind dabei:
  • Mailand
  • Venedig
  • Parma
  • Modena
  • Piacenza
  • Reggio Emilia
  • Rimini
  • Pesaro
  • Urbino
  • Alessandria
  • Asti
  • Novara
  • Verbano Cusio Ossola
  • Vercelli
  • Padua
  • Treviso
Wie viele Menschen sind davon betroffen?

Insgesamt sind mehr als zehn Millionen Menschen von den Ein- und Ausreiseverboten betroffen.
Die neuen Ankündigungen der Regierung dürften den Alltag der insgesamt rund 60 Millionen Bürger weiter verändern, nachdem die bisher schon getroffenen Massnahmen wie landesweite Schulschliessungen bereits viele tagtäglich treffen.

Was genau wird beschränkt?

Zuerst einmal die Ein- bzw. Ausreise. Ausserdem bestätigte beziehungsweise verhängte die Regierung den Angaben nach Einschränkungen für ganz Italien wie den Stopp für Kinos, Theater, Museen, Demonstrationen und viele andere Veranstaltungen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa sagte Conte, die Mobilität werde nicht komplett gestoppt. So gebe es keinen Stopp für Flüge und Züge. Aber eine Fahrt müsse einen Grund haben und die Polizei könne Menschen anhalten und danach fragen.

Und innerhalb der Sperrzonen?

Auch innerhalb der neuen Sperrzonen dürfen sich Bewohner nicht mehr völlig frei bewegen, wie der Premier ankündigte. «Es herrscht eine eingeschränkte Mobilität», sagte er den Angaben zufolge. Man solle sein Haus nur aus gutem Grund verlassen. Bars und Restaurants dürften nur von 6 bis 18 Uhr öffnen, allerdings nur, wenn sie dafür sorgten, dass zwischen den Gästen ein Abstand von mindestens einem Meter gewährleistet sei. Auch für Läden wurden die Zeiten eingeschränkt.

Wie lange dauert die Sperre?

Die neuen Sperrgebiete sollten von sofort bis zunächst zum 3. April gelten, schrieben Zeitungen. Man dürfe diese Zonen nur aus «ernsten und unvermeidlichen» Anlässen betreten oder verlassen, etwa zum Zwecke der Arbeit oder aus familiären Gründen, hiess es.

Wie rechtfertigt Conte die Entscheidung?

«Wir stehen vor einer nationalen Notlage», sagte Conte. «Wir haben sie von Anfang an mit maximalen Vorsichtsmassnahmen bekämpft», ergänzte der Ministerpräsident. «Wir haben zwei Ziele: Die Ausweitung der Ansteckung einzudämmen und eine Überlastung der Krankenhauseinrichtungen zu vermeiden.»

Wie ist die Lage in Italien?

Italien ist der Staat in Europa mit den meisten bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen. Die Zahl der Infizierten und Toten steigt trotz umfangreicher Gegenmassnahmen stetig an. Bis Samstag zählten die Behörden 5883 Menschen mit einer Infektion. 233 Menschen davon sind gestorben.

Um die Krise in den Griff zu bekommen, hat die Regierung in Rom unter anderem schon vorher alle Schulen im Land, die Kindergärten und Universitäten bis Mitte März geschlossen.

Die Lombardei gilt als Herz der italienischen Wirtschaft. Vor einiger Zeit waren bereits kleinere Gebiete mit zusammen rund 50'000 Menschen in der Provinz Lodi in der Lombardei und in Venetien zu Sperrzonen erklärt worden. Diese Vorsichtsmassnahme werde jetzt ausgeweitet und ergänzt, sagte Conte.

Die Beratungen der Regierung über die verschärften Massnahmen hatten seit dem Samstag gedauert. Ende der Woche war bereits in den Medien in Italien darüber spekuliert worden, ob und wie die Regierung die Verbotszonen wegen der Coronavirus-Welle ausweiten könnte. Schon bisher hat die Wirtschaft unter den Corona-Krise im Land stark gelitten. So brach zum Beispiel der Tourismus ein.

https://www.luzernerzeitung.ch/internati...ld.1201760


[Bild: kqi7hvon.jpg]

Quelle Grafik: https://www.eturbonews.com/566507/travel...rimini_no/
Antworten
Unter Voraussetzung, dass folgende Karte zu den unter Quarantäne gestellten Gegenden in Italien korrekt ist (und ich keine Fehler mache) ...

[Bild: wd7ybcje.jpg]

https://www.aljazeera.com/news/2020/03/i...32617.html

... ergeben sich hinsichtlich der betroffenen Einwohner folgende Zahlen (Wiki, Stand überwiegend von Dez. '18) :


Region Lombardei :

Alle Provinzen inkl. Metropolitanstadt Mailand: 10.060.574


In der Region Piemont:

Provinz Verbano-Cusio-Ossola: 158.349

Provinz Vercelli: 170.911

Provinz Novara: 369.018

Provinz Alessandria: 421.284


In der Region Emilia-Romagna:

Provinz Piacenza: 287.152

Provinz Parma: 451.631

Provinz Reggio Emilia: 531.891

Provinz Modena: 705.393

Provinz Rimini: 339.017



In der Region Marche:

Provinz Pesaro und Urbino: 358.886


In der Region Veneto:

Metropolitanstadt Venedig: 853.338

Provinz Treviso: 887.806

Provinz Padua: 937.908

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Insgesamt 15.645.352 Menschen


(Ohne Gewähr, kann nicht sonderlich gut mit Zahlen.)
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