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Was passierte in der Wohnung?
#11
@ ossi

Ja der umgewidmente Clankrieg hat als Erklärung schon einen gewissen Charme. Ganz ausschließen würde ich auch das nicht.

Allerdings sprechen nicht nur einige denklogische und juristische Argumente dagegen, sondern auch eine Reihe von Indizien, die sich damit eben nicht auflösen lassen.

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Also noch mal einige Punkte zusammengefaßt:

- Augenzeuge Piter Minnemann (den die Mehrheit hier im Forum für authentisch hält) sprach explizit von einem Täter und hätte den zentralen Umstand, daß der Täter nicht Tobias Rathjen gewesen sei, "verschwiegen".

- es gibt ein Überwachungsvideo, daß schemenhaft den angeblichen Täter mit Waffe und grün-gelber Jacke zeigt. Dieselbe Kleidung, die bei Rathjens Videobotschaften im Hintergrund drapiert wurde und die er im Kiosk-Überwachungsvideo trug

- Wie soll die angebliche Tötung von Tobias Rathjen und seiner Mutter zum Clankrieg passen? Nachträglicher Mord durch Behörden zur Abdeckung? Wie passen Pathologisierung und "Verstecken" des Vaters? Freiheitsberaubung durch den GBA?

- Der GBA müßte in der selben Nacht entschieden haben, eine gigantische Strafvereitelung von Kapitalverbrechen im Amt zu verantworten, ohne die unmittelbaren Entwicklungen abschätzen zu können. Die OK-Täter wären weiter auf freiem Fuß, es gäbe für die ganze Branche einen Freibrief für weitere Kapitalverbrechen. Ich bezweifle sehr stark, daß der Staat ein Interesse hat, Clankriminalität auf dieser staatsgefährdenden Ebene zu schützen.

- Das BKA müßte diese Strafvereitelung mittragen inklusive Verantwortung durch die Bundesregierung, das hieße imo Seehofer, Altmeier, Merkel und die Ministerialbürokratie falsch einzuschätzen

- Ebenso die Medien, die noch in derselben Nacht total gleichgeschaltet werden mußten, auch international (abgesehen von türkischen Medien). Frage: Wo ist die Loyalität sämtlicher deutscher Medien größer: Bei der Vertuschung eines Massenmordes durch ausländische Kriminelle (vll. sogar mit russischem Hintergrund) oder bei der Vertuschung einer Terrorsimulation?

- Der merkwürdige Zufall, daß der Sänger einer promoteten Band aus dem Medienbetrieb (Feuerherz) direkt betroffen war (imo wieder "too much"), da gehört auch der "Wiederauferstandene" Antirassismusaktivist dazu sowie das geplanate Treffen zu dem er nicht kam

- Das "Manifest"-PDF Rathjens mit seinen Vernichtungsphantasien wurde einen Monat vor der Tat erstellt. Klingt für mich nach Plan.

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Man sollte vll. in Erwägung ziehen, daß der Clankrieg und die beiden Täter Teil einer Ablenkungsstrategie sind. Das schließt im Falle einer Komplettinszenierung die Möglichkeit ein, dort mehrere "Täter" auflaufen zu lassen oder Zeugen dahingehend zu beeinflußen. (Audiobotschaften und FB-Einträge kann man fälschen).

Übrigens: Die Tat wurde wieder zu einer "runden Zeit" begangen (gegen 22 Uhr), Abholung der (?) Rathjens: 3 Uhr; siehe vergleichbare Ereignisse (Breitscheidplatz 20 Uhr), Volkmarsen (Parken 12 Uhr, Tat 14.30 Uhr), Halle 12 Uhr, Eisenach-Stregda NSU-"Selbstenttarnung" 12 Uhr ...

Man sollte weiter in Erwägung ziehen, daß Volkmarsen ebenfalls eine Inszenierung war, um zu verwirren, die Schwächen des Hanau-Plots zu verschleiern und Aufmerksamkeit abzuziehen. Zuletzt: Die 30.000 EUR, die wir aus Halle schon kennen - ist das das neue "Schweigegeld"?

Ansonsten an alle die Bitte, diese Diskussion im geeigneten Strang fortzusetzen, damit wir nicht alles wild durcheinanderschmeißen und nachher nicht mehr finden, abgesehen von sinnlosen Redundanzen.
Antworten
#12
Zusammenfassung einiger Tat- und mutmaßlicher Täterdetails

Auch wenn das im Einzeln schon anderer Stelle kommuniziert wurde, möchte ich diese Infos hier nochmals einstellen.

Die Tatnacht wurde in der Sondersitzung wie folgt geschildert: Den Angaben zufolge erschoss der Attentäter von Hanau am Mittwoch vergangener Woche (19.02.2020) binnen zwölf Minuten neun Menschen. Er suchte offensichtlich gezielt Menschen mit ausländischen Wurzeln als Opfer aus.
..
Um 22.10 Uhr sei der Todesschütze dann mit dem Auto zur Wohnung seiner Eltern gefahren. Dort soll sein Auto - nach Auswertung einer Video-Aufnahme und Kennzeichen-Abfrage - um 23.10 Uhr festgestellt worden sein. Wie ein Abgeordneter berichtete, klingelte die Polizei erst - vergeblich - an der Tür. Dann sei eine Drohne losgeschickt worden, um durch das Fenster schauen zu können. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) sei um 3.03 Uhr in die Wohnung eingedrungen, berichteten mehrere Teilnehmer der Sitzung übereinstimmend.
Ihren Angaben zufolge lag die Mutter, die zuletzt pflegebedürftig gewesen war, tot im Wohnzimmer. Die Leiche von Tobias R., der für den Anschlag in Hanau verantwortlich gemacht wird, sei am Kellerabgang gefunden worden.
Hinweise über mögliche Mitwisser oder Unterstützer bei dem Terroranschlag in Hanau gebe es bislang nicht, berichteten die Abgeordneten. Allerdings warteten die Ermittler noch auf Auskünfte des FBI zu möglichen Kontakten von Tobias R. während einer Reise in die USA im November 2018.
.
Der Todesschütze von Hanau war etwa eine Stunde vor Abgabe des ersten Schusses wegen Falschparkens kontrolliert worden.
..
Wie Teilnehmer der nicht-öffentlichen Sondersitzung am Donnerstag (27.02.2020) berichteten, stand das Auto des Täters in der Nähe des ersten Tatorts, der Shisha-Bar „Midnight“ am Hanauer Heumarkt. Er habe bei der Kontrolle nicht aggressiv reagiert, erfuhren die Teilnehmer vom Generalbundesanwalt.  


Quelle: https://www.op-online.de/region/hanau/an...53420.html

Der Vaters des mutmaßlich Schützen Tobias R. sei zwar in der Wohnung gewesen, als die Polizei dort am Donnerstag eindrang. Er sei aber sei aber kein Beschuldigter, sondern habe Zeugenstatus.

Terroranschlag in Hanau: 40 Zeugen sagen zu tödlichen Schüssen aus
Die Ermittler analysieren nach dem Terroranschlag in zwei Shisha-Bars derzeit Handy und Computer des mutmaßlichen Attentäters.  Sie wollen abklären, mit wem der Mann aus Hanau im Inland sowie im Ausland Kontakt hatte und wo er sich aufgehalten hat. Auch die GPS-Daten seines Autos, Unterlagen und technische Geräte werden ausgewertet. Außerdem wurden Finanzermittlungen angestoßen.
"Das wird dauern", sagte Generalbundesanwalt Frank. Es gelte die Devise „Gründlichkeit vor Schnelligkeit.“ Mittlerweile seien 40 Zeugen angehört worden, um den Tatablauf zu rekonstruieren.  


Quelle: https://www.hna.de/welt/hanau-hessen-ans...49351.html

Ein paar Bemerkungen dazu.

In Hessen gibt es zwei  SEK-Standorte, in Frankfurt am Main und in Kassel.
Mainhattan liegt quasi direkt um die Ecke.
Das hier 4 Stunden notwendig wurden, erscheint absurd. Die hätten in 30/45 min. da sein müssen, d.h. die Bude wäre vor 0 Uhr gestürmt worden.
Ich sage es einmal ganz unverblümt: Die Tatorte in der Rathjen-Wohnung mußten erst noch hergerichtet werden.

Sehr spannend ist dabei die Rolle des Vaters, denn der hat ja überlebt bzw. blieb unbehelligt und hat dazu noch nicht einmal die mindestens 3 abgegebenen Schüsse gehört. Das ist alles sehr erklärungsbedürftig.
Wenn die Mutter im Wohnzimmer lag und der Vater in einem Nachbarzimmer, dann darf mit hoher Trefferquote unterstellt werden, daß er sich im Schlafzimmer befand.
Dafür spricht auch die Zeit 23 Uhr. Ob die Mutter noch Fernsehen schaute oder die Eltern getrennt schliefen, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Allerdings wissen wir nicht, ob das alles überhaupt so stimmt, denn für diese Abläufe gibt es nur noch einen Zeugen und der ist in der Psychiatrie.
Es könnte also sein, daß die Umstände ganz andere waren, man aber nun irgendwie mit dem Vater klar kommen muß.
Das dieser überhaupt noch lebt bzw. eine Rolle spielt, wirft neue Fragen auf.

Wenn tatsächlich ein nachrichtendienstlicher Hintergrund vermutet wird und die Auftragskiller den roten Hering und dessen Mutter töteten, warum haben sie dann den Vater verschont?
Konnte der sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und der Auftrag konnte „nur“ zu zwei Dritteln „erfolgreich“ ausgeführt werden?

Wenn Tobias R. tatsächlich der Täter war, warum hat er die Mutter ermordet und den Vater nicht? Warum hat er überhaupt die Mutter umgebracht?
Ist der Vater in die Tat bzw. dessen Anbahnung in irgendeiner Form verstrickt, wenn auch unwissentlich bzw., ohne zu ahnen, auf was er sich da einließ?

Neben den Zeugen, die mehrere Personen gesehen haben wollen, den nachträglichen Waffen-Korrekturen ist der überlebende Vater die dritte Auffälligkeit in diesem Fall.

mfG
nereus
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