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8 Tote nach Schiesserei in Hanau
Zwischendrin:

In Thüringen hat man per Geheimpapier den Weg zur Blockpartei geebnet (ohne natürlich die AfD zu fragen), In Syrien treten Merkel, Macron und Erdogan nach Besprechung de facto in den Krieg gegen Syrien ein und innenpolitisch werden Gesetze auf den Weg gebracht, die zutiefst bürgerrechtsfeindlich die Verfassung sprengen.

Also wenn da Ablenkung nicht Not tut, wann dann..................
 
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Bizarres Detail am Rande:

Zitat:Mutmaßlicher Attentäter sprühte Internet-Adresse an Tatort

20.2.2020 12:12 Uhr

Der Rechtsterrorist Tobias R. hat vor oder nach den Angriffen auf zwei Shisha-Bars in Hanau seine Webadresse an eine Häuserwand am Tatort gesprüht. Quasi als eine Art "Vermächtnis" oder einen Hinweis auf sein "Bekennerschreiben". Auf dieser Seite fand sich das "Manifest" des Täters - er nannte es "Skript" - in welchem er wirre Verschwörungstheorien und die These vertritt, dass bestimmte Völker "komplett vernichtet" werden müssten.

(...)

Webadresse an Hauswand gesprüht

An einem der Tatorte am Kurt-Schumacher-Platz, wo sich viele ausländische Geschäfte und Gaststätten befinden, wurde ein Graffiti gefunden, welches die Webadresse des Rechtsterroristen Tobias R. zeigt. Die Internetseite ist mittlerweile nicht mehr zu erreichen.

(be/dpa/dha)

https://www.hurriyet.de/news_mutmasslich...33252.html

(Mit Video des Fundorts, Polizei bei Spurensicherung.)
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(22.02.2020, 09:10)John Thomas schrieb: Bizarres Detail am Rande:

Mal kein Ausweis

   
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(22.02.2020, 07:45)Rundumblick schrieb: Zwischendrin:

In Thüringen hat man per Geheimpapier den Weg zur Blockpartei geebnet (ohne natürlich die AfD zu fragen), In Syrien treten Merkel, Macron und Erdogan nach Besprechung de facto in den Krieg gegen Syrien ein und innenpolitisch werden Gesetze auf den Weg gebracht, die zutiefst bürgerrechtsfeindlich die Verfassung sprengen.

Also wenn da Ablenkung nicht Not tut, wann dann..................

Ablenkung hieße, es war eine "Spontantat". Geht es nicht um Tagespolitik, sondern um den totalitären Staat mithilfe einer Rechtsterror-Serie (Chemnitz, Lübcke, Halle, Hanau, "der harte Kern" usw.), dann sollte so ein Ereignis geplant sein. Gegen reine Improvisation spricht die Dimension mit mehreren Tatorten und vielen Opfern (etwa wie Breitscheidplatz). Schnelle Übernahme der BAW-Staatstrolle, umgehende "Klärung" des Verbrechens, ein perfektes Gedenkritual, mediale Gleichschaltung, sofort einsetzender Deutungskampf ... So etwas will organisiert und gesteuert sein.
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Hier ein von Bild befragter Augenzeuge; muß jeder selbst entscheiden, wie echt der "emotionale Moment" wirkt (vll. mehrmals ohne Ton anschauen); jedenfalls will er das Gesicht des (einzigen) Täters gesehen haben.





Die Darstellung selbst wirkt auf mich nicht sehr glaubhaft; z.B. die Spielzeugpistole
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(22.02.2020, 07:45)Rundumblick schrieb: Zwischendrin:

In Thüringen hat man per Geheimpapier den Weg zur Blockpartei geebnet (ohne natürlich die AfD zu fragen), In Syrien treten Merkel, Macron und Erdogan nach Besprechung de facto in den Krieg gegen Syrien ein und innenpolitisch werden Gesetze auf den Weg gebracht, die zutiefst bürgerrechtsfeindlich die Verfassung sprengen.

Also wenn da Ablenkung nicht Not tut, wann dann..................

Ich empfehle in diesem Forum parteipolitischen Schlußfolgerungen zu vermeiden, sondern zunächst rein forensisch zu arbeiten. Schreiben Sie bitte nicht über mutmaßlichen Motive bis die Tatbestände geklärt werden.
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(22.02.2020, 11:28)kalter hornung schrieb: Die Darstellung selbst wirkt auf mich nicht sehr glaubhaft; z.B. die Spielzeugpistole

Sorry, sehe ich nicht so. Sieht sehr nach echtem Trauma aus, gerade der emotionale Ausbruch am Ende wirkt auf mich echt.

Spielzeugpistole: Vermutlich ist eher eine (recht laute: "Böller") Schreckschusswaffe gemeint. Im Alltag reagiert man nicht auf jeden Knall mit Fluchttrieb/Verteidigung sondern "rationalisiert" das erst mal. Kann das aus eigner Erfahrung (nächtliche Schießerei vor einem Kölner Übergangswohnheim vor 20 Jahren) nachvollziehen.
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(22.02.2020, 11:28)kalter hornung schrieb: Hier ein von Bild befragter Augenzeuge; muß jeder selbst entscheiden, wie echt der "emotionale Moment" wirkt (vll. mehrmals ohne Ton anschauen); jedenfalls will er das Gesicht des (einzigen) Täters gesehen haben.





Die Darstellung selbst wirkt auf mich nicht sehr glaubhaft; z.B. die Spielzeugpistole

Es gibt kein Grund für mich diese Zeugenaussage als unecht zu bezeichnen. Die Darstellung des Ereignisses ist lebendig und nachvollziehbar.  Er unterscheidet zwischen was er glaubte (Spielpistole) und was er erlebte, was ihn als glaubwürdig macht.
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Die Aussagen, die Pieter (gem. Freund Momo) zum Täter macht, werden meiner Meinung nach vom BILD-Reporter auf das Narrativ (Rathjen auf dem Foto aus der Überwachungskamera am 15.02.2020) umgedeutet. 
Ich verstehe Pieter/Momo so, dass der Täter eher kurz vor dem Anschlag vor der Arena Bar gesehen wurde, wie er dort gestanden und die Lage in der Bar beobachtet hat, dann weggegangen sei. Der BILD Reporter bezieht sich auf die Woche davor (Foto vom 15.02.2020). 

ab 3.03 Pieter: "Momo hat mir gesagt, der Täter, der war vorher schon mal da. Vor der Arena Bar, er hat geguckt, was da abgeht, dann sei er gegangen, als ob nichts wär." 

ab 3.29 BILD Reporter: "Was man jetzt so langsam feststellen kann, auch durch Zeugenaussagen, dass der Täter offenbar wirklich in der Woche davor die Bar ausgespäht hat und die Tat offensichtlich minutiös geplant hat."
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(22.02.2020, 12:38)Elias Davidsson schrieb: Es gibt kein Grund für mich diese Zeugenaussage als unecht zu bezeichnen. Die Darstellung des Ereignisses ist lebendig und nachvollziehbar.  Er unterscheidet zwischen was er glaubte (Spielpistole) und was er erlebte, was ihn als glaubwürdig macht.

Sachliche Gründe, die Echtheit zu verneinen, gibt es freilich nicht.

Ich weiß nicht, ob ein tatsächlich Traumatisierter in dieser Weise klar strukturiert, detailliert, anekdotisch - also "lebendig" - und gleichzeitig telegen berichtet, um dann an der richtigen Stelle "zusammenzubrechen", ob sich ein tatsächlich Traumatisierter in dieser Weise durch Bild "vermarkten" lassen würde - und zwar bereits am Folgetag? Keine psychologische Betreuung? Keine Kommunikationsvorgaben durch Ermittler und Polizei? Als Zeuge sofort an den Tatort zurückkehren, um Interviews zu geben? Die fehlende Empathie bzw. "Nichtreaktion" des Reporters auf den emotionalen Ausbruch wirkt auf mich ebenfalls dissonant, selbst wenn man die Rücksichtslosigkeit der Branche einbezieht. Das sind für mich die "emotionalen" Unstimmigkeiten.

Daß er als direkter Augenzeuge eine direkt erlebte Schießerei als nicht bedrohlich realisiert, widerspricht zumindest zahlreichen Berichten von panikartigem Verhalten bei Shootings. Hier stellt er es so dar, daß er sich bei den Schüssen vor dem Kiosk zunächst nichts gedacht habe (was ich noch gut nachvollziehen kann), aber auch als der Täter hereingekommen sei und auf weitere Opfer geschossen habe, sei der Zeuge noch immer von einer Spielzeugpistole ausgegangen, sprang aber dann trotzdem mit anderen hinter den Thresen. Mag sein, daß da in der Erinnerung einiges auch durcheinanderkommt, aber wirklich konsistent ist das für mich nicht.
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