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Medien und Blogs zum Thema
Zitat: "Bevor man sich als mit dem Anschlag von Amri befaßt, wäre zu klären, ob Amri der Täter war. Es ist wie beim NSU."

Nein, es ist nicht ganz wie beim NSU. Beim NSU wurden falsche Täter realen Taten zugeordnet. Beim Breitscheidplatz müßte man zuerst klären, ob es einen Anschlag gab. Diesen Teil überspringt der AK NSU. Sonst zu Recht überaus mißtrauisch, reichen auf einmal das verwackelte LiveLeak-Opfer-Video und nachgereichte Opferlisten als Beweis für den Anschlag. So weit weg ist man da nicht von Moser, wie es den Anschein hat.

https://parlograph.wordpress.com/2019/09...gsleugner/
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(08.09.2019, 11:34)kalter hornung schrieb: Zitat: "Bevor man sich als mit dem Anschlag von Amri befaßt, wäre zu klären, ob Amri der Täter war. Es ist wie beim NSU."

Nein, es ist nicht ganz wie beim NSU. Beim NSU wurden falsche Täter realen Taten zugeordnet. Beim Breitscheidplatz müßte man zuerst klären, ob es einen Anschlag gab. Diesen Teil überspringt der AK NSU. Sonst zu Recht überaus mißtrauisch, reichen auf einmal das verwackelte LiveLeak-Opfer-Video und nachgereichte Opferlisten als Beweis für den Anschlag. So weit weg ist man da nicht von Moser, wie es den Anschein hat.

Betrachtet man das Video in Dauerschleife, muss man die Aussage im dazugehörenden Blogartikel eindeutig zweideutig als Ironie werten.

"Upps, vielleicht haben die „Anschlagsleugner“ ja doch recht, und ich lag falsch. Aber was ist das hier, da sind doch Opfer zu sehen, oder etwa nicht?"

hmmm? Was ist da genau zu sehen? (Gesichter haben sie nicht. Haben sie auch keine Namen?)
 
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Tja, so unterschiedlich ist kognitive Wahrnehmung, das muß man so hinnehmen. Für meine waren die "Echtheit" der Opfer betreffend neben dem Hollitzer-Video ("gespenstige Stille") und den Feuerwehrfotos vor allem die Fotos, die rt veröffentlichte maßgeblich:

[Bild: vgdznv9.jpg]
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(08.09.2019, 11:40)Stafford schrieb:
(08.09.2019, 11:34)kalter hornung schrieb: Zitat: "Bevor man sich als mit dem Anschlag von Amri befaßt, wäre zu klären, ob Amri der Täter war. Es ist wie beim NSU."

Nein, es ist nicht ganz wie beim NSU. Beim NSU wurden falsche Täter realen Taten zugeordnet. Beim Breitscheidplatz müßte man zuerst klären, ob es einen Anschlag gab. Diesen Teil überspringt der AK NSU. Sonst zu Recht überaus mißtrauisch, reichen auf einmal das verwackelte LiveLeak-Opfer-Video und nachgereichte Opferlisten als Beweis für den Anschlag. So weit weg ist man da nicht von Moser, wie es den Anschein hat.

Betrachtet man das Video in Dauerschleife, muss man die Aussage im dazugehörenden Blogartikel eindeutig zweideutig als Ironie werten.

"Upps, vielleicht haben die „Anschlagsleugner“ ja doch recht, und ich lag falsch. Aber was ist das hier, da sind doch Opfer zu sehen, oder etwa nicht?"

hmmm? Was ist da genau zu sehen? (Gesichter haben sie nicht. Haben sie auch keine Namen?)

Gemeint war natürlich der Blogartikel:
http://arbeitskreis-n.su/blog/2019/09/04...ment-16816
 
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Das ist halt das Problem, wenn man am äussersten rechten Rand [Euphemismus!] operiert, es muss ein Feindbild-Täter sein, deshalb ist die AfD in den Untersuchungsausschüssen ja auch eine demokratische Fehlbesetzung.
Jeder -auch fatalist- hat die Möglichkeit sich in unserem Fundus zu bedienen, Fragen zu stellen und das größere Bild zu erkennen.
Es ist alles nur noch eine Nabelschau, seien es die CGIdioten, Instant-Experten, Kifferkinder oder Gatekeeper - Aufklärung unerwünscht!

INP
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(08.09.2019, 11:34)kalter hornung schrieb: Zitat: "Bevor man sich als mit dem Anschlag von Amri befaßt, wäre zu klären, ob Amri der Täter war. Es ist wie beim NSU."

Nein, es ist nicht ganz wie beim NSU. Beim NSU wurden falsche Täter realen Taten zugeordnet. Beim Breitscheidplatz müßte man zuerst klären, ob es einen Anschlag gab. Diesen Teil überspringt der AK NSU. Sonst zu Recht überaus mißtrauisch, reichen auf einmal das verwackelte LiveLeak-Opfer-Video und nachgereichte Opferlisten als Beweis für den Anschlag. So weit weg ist man da nicht von Moser, wie es den Anschein hat.

https://parlograph.wordpress.com/2019/09...gsleugner/

Insgesamt kurzer Beitrag, aber gut!

Zitat:
"Die Anschlagsleugner haben Elias Davidssons „Gelben Bus“, den niemand lesen will und das Geomatiko-Forum, wo nach Mosers Vorstellung „alles zusammenläuft“, tatsächlich aber spärliche Informationsschnipsel archiviert und ausgewertet werden, die die Sage vom islamistischen Anschlag – sagen wir: erschüttern. Dazu kommen ein paar längst gelöschte Youtube-Filmchen verschiedener Qualität. Das ist alles und mühselig genug, um so erstaunlicher die Wirkung der Geomatiker auf Moser und seine Leserschaft.
Dieses Ungleichgewicht in der alternativen Aufklärung ist allerdings kein Wunder: Der NSU war „unser 11. September“, der Breitscheidplatz eben nur noch „unser Nizza“. Moser hat immerhin verstanden, daß beides zusammengehört."

so ist das im Leben. Die einen den Jackpot(NSU-Akten), den anderen die Krümel (Breitscheidplatz-Mysterium). Man muss nehmen, was man kriegt.  Sad
 
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(08.09.2019, 13:43)INP schrieb: Das ist halt das Problem, wenn man am äussersten rechten Rand [Euphemismus!] operiert, es muss ein Feindbild-Täter sein, deshalb ist die AfD in den Untersuchungsausschüssen ja auch eine demokratische Fehlbesetzung.
Jeder -auch fatalist- hat die Möglichkeit sich in unserem Fundus zu bedienen, Fragen zu stellen und das größere Bild zu erkennen.
Es ist alles nur noch eine Nabelschau, seien es die CGIdioten, Instant-Experten, Kifferkinder oder Gatekeeper - Aufklärung unerwünscht!

INP

Am Ende geht es nur darum, wer den grössten hat (oder irgendwie kompensieren muss!)
Ironie Sad  

(so kriegt man keine Front zusammen gegen die tatsächlichen "Verschwörer, Desinformanten und staatlichen Trolle. "Kräfte bündeln", davon wird schon so lange gesprochen. Dann kommt ein Moser und die große Distanzeritis beginnt. Einfach mal links (!) liegen lassen. Soll erstmal selbst liefern)
 
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Es gärt im Amri-Komplex

16. September 2019  Thomas Moser

Videomaterial zum Anschlagsgeschehen wirft Fragen auf - Abgeordnetenhaus verklagt Bundesinnenministerium - Bundeskanzlerin in Abschiebungen von Amri-Komplizen involviert?

Nichts geht im Falle des Terroranschlages auf dem Breitscheidplatz in Berlin seinen geregelten Ermittlungsgang: -Neues Videomaterial zum Tatgeschehen zieht die offizielle Version ein weiteres Mal in Zweifel.
- Die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse werden mit Beweismaterial beliefert, aber allem Anschein nach unvollständig.
- Wussten die Sicherheitsbehörden schon frühzeitiger, dass der Tunesier Anis Amri bei der Tat dabei gewesen sein soll, als es eingeräumt wird?
- Das Abgeordnetenhaus von Berlin verklagt die Bundesregierung auf vollständige Herausgabe von Akten zum Tatgeschehen. Und der Berliner Untersuchungsausschuss beantragt die Verhängung eines Ordnungsgeldes gegen zwei Beamte des Landeskriminalamtes wegen Auskunftsverweigerung.
- Im Untersuchungsausschuss des Bundestages erfährt man gar, dass die Bundeskanzlerin in Abschiebevorgänge von Kontaktpersonen Amris involviert war.
- Schließlich: Wiederholt treffen sich der Bundesinnenminister und der Berliner Innensenator mit Anschlagsopfern und versprechen wiederholt "lückenlose Aufklärung".
Video lässt neue Fragen aufkommen
Im August wurde weiteres Videomaterial zum Tatgeschehen öffentlich, das die Frage aufwirft, wohin sich der Lenker des Tat-LKW bewegte, nachdem er in die Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt gefahren war. Von der Todesfahrt selber kennt die Öffentlichkeit bisher nur eine 12 Sekunden lange Videosequenz, die das ARD-Magazin Kontraste ausgestrahlt hat. Der Film bricht ab, als der LKW zum Stehen kommt.
Das 12-Sekunden-Video ist ein Ausschnitt aus einem mehrere Minuten langen Video, aufgenommen aus dem Europacenter-Hochhaus am Breitscheidplatz. Auf ihm sieht man in der Folge, wie beim LKW die Fahrertür aufgeht und eine Person aussteigt. Das geschieht erst mehrere Sekunden, nachdem der LKW zum Stillstand gekommen war. In den zwei bis drei Sekunden nach dem Aussteigen rennt diese Person aber nicht etwa über die Straße auf die andere Straßenseite in Richtung U-Bahn-Eingang, sondern verbleibt in der Nähe des LKW.
Was dann geschieht, ist nicht mehr zu erkennen, da das Video an der Stelle geschnitten wurde, anzunehmender Weise vom Bundeskriminalamt (BKA). Das Video setzt sich erst fort, als hinter dem Tatfahrzeug bereits der gelbe Linienbus der Berliner Verkehrsgesellschaft steht. Es fehlen im Handlungsablauf 30 bis 40 Sekunden.
Diese Lücke füllt - teilweise - nun das vom Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) neu veröffentlichte 34 Sekunden lange Video, aufgenommen von der gegenüberliegenden Straßenseite, dem sogenannten Bikini-Haus. Auf ihm sieht man den Omnibus herannahen und zum Halten kommen. Das dauert etwa 30 Sekunden.
Die Lücke im Geschehensablauf wird allerdings nicht komplett geschlossen, denn nicht zu sehen ist, wie vorher der LKW durch die Buden zur Straße hin ausbricht, zum Stehen kommt, wie der Fahrer aussteigt und wohin er sich bewegt. Wurde das weggeschnitten oder setzte die Aufnahme erst danach ein?
Das Videomaterial passt jedenfalls nicht mit der bisherigen offiziellen Hergangsversion zusammen, nachdem der Fahrer sofort über die Straße gerannt und zur U-Bahn geflüchtet sei. Mit dieser unmittelbaren Flucht begründet die Bundesanwaltschaft (BAW) auch, warum der Täter keine Zeit gehabt habe, den regulären polnischen Speditionsfahrer erst am Anschlagsort zu erschießen. Das habe Amri getan, als er eine halbe Stunde zuvor den LKW in seine Gewalt gebracht habe, so die BAW.
Stattdessen kann das Videomaterial eher die Aussagen von mindestens drei Augenzeugen stützen, die im Cockpit des LKW zwei Personen wahrgenommen haben wollen. Ein Zeuge gibt gar an, der Beifahrer habe dem Fahrer ins Lenkrad gegriffen, so dass der LKW nach links auf die Straße gelenkt wurde. Wenn der Fahrer erst nach einigen Sekunden ausstieg, hätte er in dieser Zeit den Speditionsfahrer Lukasz Urban erschießen können. Tatsächlich haben mindestens zwei Zeugen nach der Todesfahrt auf dem Breitscheidplatz einen Schuss wahrgenommen.
Die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse haben zwar umfangreiche Film- und Bilddateien vom Tattag, dem 19. Dezember 2016, in der Größenordnung von etwa "10 Terabyte" (Ausschussmitglied Martina Renner, Linke) zur Verfügung gestellt bekommen, allem Anschein nach befindet sich der mehrere Minuten lange Schlüsselfilm aus dem Europacenter aber nicht darunter. Mehrere Mitglieder des Bundestagsausschusses, die eine erste Sichtung des Materials vorgenommen hatten, konnten sich an dieses Stück nicht erinnern, zumal es als bisher einziges bekannt ist, das den Anschlag selber zeigt. Das Filmmaterial hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe vorliegen.
Mehrere Abgeordnete äußern den Verdacht, dass sie mit zu viel unwichtigem Material zugeschüttet werden sollen, um sie zu beschäftigen und ihre Untersuchungskapazitäten zu ersticken..........

weiter > https://www.heise.de/tp/features/Es-gaer...23313.html

Kommentare:

Die Logik des War of Terror
Saudis entführen Flugzeuge und steuern sie in Hochhäuser? Dann werden Irak und Afghanistan überfallen!
Ein drittes Stahlträgerhochhaus wird vor aller Augen gesprengt? Das ist aufgrund eines Bürobrandes von selbst in sich zusammengefallen!
Der Vater des Manchester-Attentäters ist für den MI6 in Libyen und beide Söhne haben ebenfalls für den MI6 gearbeitet? Der eine Sohn wollte sich unbedingt selber in die Luft sprengen!
Die Attentäter bei Charlie Hebdo tragen Strumpfmasken? Wie gut, dass sie den Ausweis im Fluchtfahrzeug vergessen haben!
Der Attentäter von Brüssel gibt ein Interview in der Hauszeitung des IS, in dem er das Attentat unter Klarnamen ankündigt? Nachrichtendienste lesen keine Zeitung!
Mittäter und Zeugen des Breitscheidplatzattentates werden vor dem Verhör schnell ausser Landes gebracht? Da sind kleine Fehler passiert!
Wer irgend etwas vom Obigen nicht unreflektiert glaubt, ist ein Verschwörungstheoretiker!
Oder ein Häretiker:
https://www.infosperber.ch/Artikel/Medie...ker-WTC-7/

Demnächst: Akten für 130 Jahre gesperrt.
Man ist sich wohl sicher, dass die Urenkel der Opfer keine Rachegelüste gegenüber den Urenkeln der Täter mehr haben werden.
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Zitat Moser:
Zitat:Das 12-Sekunden-Video ist ein Ausschnitt aus einem mehrere Minuten langen Video, aufgenommen aus dem Europacenter-Hochhaus am Breitscheidplatz. Auf ihm sieht man in der Folge, wie beim LKW die Fahrertür aufgeht und eine Person aussteigt. Das geschieht erst mehrere Sekunden, nachdem der LKW zum Stillstand gekommen war. In den zwei bis drei Sekunden nach dem Aussteigen rennt diese Person aber nicht etwa über die Straße auf die andere Straßenseite in Richtung U-Bahn-Eingang, sondern verbleibt in der Nähe des LKW.

Ganz langsam nähert sich Moser der unangenehmen Realität an. Der Fahrer ist nicht mehr apodiktisch Amri, sondern "eine Person", die nicht umgehend verschwindet, sondern sie "verbleibt in der Nähe des LKW". 

Leider verrät Moser immer noch nicht, ob er die Extended Version des "Kontraste-Videos" selbst gesehen hat oder sich auf Aussagen von Ausschussmitgliedern bezieht oder auf die Putzfrau beim BKA. Dafür bringt er als Erklärung des untypischen Täterverhaltens die Räuberpistole seines Lieblingszeugen Schwarz. Und das, obwohl der tödliche Schuß auf Urban bereits von 17.30 Uhr auf 19.30 Uhr verschoben wurde.

Man muß sich Mosers Phantasien einfach mal vorstellen: Der Fahrer hält an, erschießt (warum auch immer) den Polen, und, statt sich auch den Fluchtweg freizuschießen, steckt er die Waffe weg, schaut sich den Schaden am LKW an und macht sich dann in aller Seelenruhe davon.

Gut - das Davonschlendern kennen wir noch nicht, aber ich bin gespannt, wie sich Moser das dann erklärt, um bloß kein Anschlagsleugner zu sein.
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Was spräche eigentlich dagegen, die "10 Terabyte" mal zu veröffentlichen, im Rahmen einer Transparenz-Offensive. Also das Video mit dem Fahrer, der nicht wegläuft, ach, das würde ich zu gerne mal selber sehen!
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