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Österreich 2019/2020 - Entwicklungen, Affären, Regierungskoalition
Coup Teil 22: Die Kanzlerin und die Message Control

Der Honeymoon zwischen Experten-Übergangsregierung und dem Mainstream ist vorbei. Denn gestern wurde bekannt, dass Kanzlerin Brigitte Bierlein den Medienzugang eingrenzen möchte. Dabei wurde die unglückliche Formulierung„Fachjournalisten“ verwendet, was schon dem Umstand nicht Rechnung trägt, dass in so gut wie jedes politische Anliegen mehrer Bereiche hineinspielen. Natürlich gibt es inhaltliche Schwerpunkte, ebenso aber Selbstinszenierungen, die einer Überprüfung nicht standhalten. Von daher ist es dann wieder nicht so falsch, „wir wollen keine Inszenierung“ zu sagen, wie Bierlein jetzt präzisierte. Wenn sich aber z.B. der Jounalisten Club oder der Presseclub Concordia empörten, so sahen sie wie alle anderen geflissentlich weg, wenn ich wegen Recherchen über das früher SPÖ-geführte Verteidigungsressort schikaniert wurde. Nun sagt etwa der neuen Innenminister Wolfgang Peschorn, dass ihn die Ministerverantwortung treffe und er sich die Verwaltung ansehe, was zur Rücknahme von Regelungen führt (und Vorgänger Herbert Kickl auf die Palme bringt). Im Hype um die erste Kanzlerin, der auch darüber hinweghelfen sollte, dass die bisherige Regierung in einem medial gezündeten Coup gestürzt wurde, betonte man den Gegensatz zu Sebastian Kurz. 

Darauf zielt auch Pamela Rendi-Wagner ab, als erste Frau an der Spitze der SPÖebenfalls eine Quereinsteigerin. Aufgrund der bisherigen Laufbahn von Bierlein und der ihrer neuen Kollegen muss man aber festhalten, dass es hier keinen männlichen Vorspung gibt, anders als in der SPÖ. Wie Bierlein setzt Rendi-Wagner bei Personalentscheidungen auf Männer; die jeweilige Auswahl lässt tief blicken. Die Kanzlerin hat z.B. mit Felix Ehrnhöfer einen grünen Vizekabinettschef; Rendi-Wagner wiederum bestellt Christian Deutsch aus dem „Faymann-Lager“ zum Wahlkampfleiter. „Er war maßgeblich am Sturz von zwei SPÖ-Parteichefs beteiligt“ lesen wir in der Einleitung zu einem Artikel in der „Presse“ dazu; impliziert dies, dass nun der bzw. die Dritte folgt? Gerne wird behauptet, wir hätten nun die erste Regierung, in der es gleich viele Frauen wie Männer gibt; dies war jedoch zeitweise beim Kabinett Schüssel II schon der Fall, und zwar auch mit der ersten Außen-, Innen- und Justizministerin; zuvor gab es die erste Infrastrukturministerin und danach die erste Finanzministerin. Jetzt geht es etwas traditioneller zu, da Frauen für Soziales, Frauen und Familie, Bildung, Landwirtschaft und Wirtschaft zuständig sind (die erste Wirtschaftsministerin gab es in der gestürzten Regierung)............weiter > https://alexandrabader.wordpress.com/2019/06/08/coup-teil-22-die-kanzlerin-und-die-message-control

8. Juni 2019 um 16:52 
Es ist erschreckend von welchem „Intrigantenstadel“ wir, die Bürger, bevormundet werden. Diesen Menschen(?) geht es nur um Macht und Geld und das verstecken sie gekonnt hinter der Political Correctness, Politischen Schönheit und der Philanthropie. Bestien im Schafspelz!
 
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Kommentar zu Coup Teil 22:

9. Juni 2019 um 10:25
Sehr geschätzte Frau Bader,
vielen Dank für Ihr Engagement und die mittlerweile 22 teilige Serie, wobei kein Teil „weglassbar“ ist; Sie machen das sehr gut und lassen sich nicht vorschnell zu einer „Lösung/Erklärung“ verleiten – genau das versucht/schafft (?) der Mainstream, bevor er das Thema einschlafen lässt.
22, also 2 mal 11, war in der Mysterienschule des alten Ägypten der Weg des Osiris plus der Weg der Isis (als Ankathete und Gegenkathete; jetzt fehlt noch der 11stufige Weg des Horus (Hypothenuse) zur Finalisierung des Dreiecks (und zur Lösung des Rätsels?)… 
Nach diesem kleinen Exkurs nun mein Senf, zu dem Ihre Reihe substanziell beiträgt.
Ich denke wir erleben hier eine schon vor längerem initiierte Entwicklung, zum Einen weg von den „Systemparteien“ hin zu (selbst generierten) Zeitgeist-Hysterie-Gehirnwäsche-Bewegungen (Grün/Jetzt/NEOS aber auch En Marche zB), und zum Zweiten, eine Verschiebung der politischen Macht hin zu Medien, NGOs und „unabhängigen Experten“, die aber verdeckterweise zu einem (oder mehreren) Netzwerk(en) gehören.
Es geht hier auch um die Entmachtung alter Strukturen im Staat, zur Lenkung über neue/andere Strukturen (Parteienfinanzierungsgesetz trifft in erster Linie die „Altparteien“).
Es erfolgt eine Schwächung der (gewachsenen Strukturen der) Bundesebene zugunsten von Landeshauptleuten, Klein/Neuparteien, Systemmedien (alle „großen“ Medien) und gesteuerten NGOs, die im Verbund die „alte“ Politik vor sich hertreiben – der Entscheidungsspielraum dieser Altstrukturen wird v.a. mittels Politischer Korrektheit immer mehr eingeengt, nach oben (EU) wie auch unten (Bundesländer) sowie „seitlich“ (Medien/NGOs).
Ich sehe dies als eine Vorleistung für die Vereinigten Staaten von Europa, denen diese Bundesebene logischerweise im Wege steht.
Die neue Koalition wird „türkis“ – pink- grün, der Handlungsspielraum von Kanzler Kurz ist dann extrem eingeschränkt, und „man“ wird ihn vor sich hertreiben – das ist der Preis, den er zu zahlen hat, dafür darf er an der Macht bleiben (offiziell).
Es wird eine kampagnengelenkte Regierung sein, wobei die Themen von außen vorgegeben werden, die Ziele ebenso; der Rahmen, innerhalb dessen sich die Politik bewegt, ist nun ein sehr sehr schmaler Korridor, bei dessen Verlassen es sofort zu Schaisestürmen kommt, lanciert von alten (Print-) und neuen (Sozial-)Medien und eben NGOs – also die angebliche „Zivilgesellschaft“; diese Allianz hat die Gestaltungsmacht an sich gerissen, ihrem Druck ist niemand gewachsen (zumindest kein öst. Politiker).
Dahinter steht die unsichtbare Ebene des Netzwerkes, in dem sich Personen scheinbar unterschiedlichster politischer Ausrichtung tummeln, die allesamt ein „höheres“ Ziel eint (und allesamt sind sie „transantlantisch“ eingestellt):
Die VSE, welche ein NATO-Spielzeug sind.
Und diese will wohl das große „Schifferlversenken“ mit Russland „spielen“…

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Laut mehreren Medienberichten habe Ex‐FPÖ‐Chef Strache wegen des Ibiza‐Videos Strafanzeigen gegen die Süddeutsche Zeitung und das Nachrichtenmagazin Der Spiegelgestellt. Dem widerspricht Strache nun in einer Presseaussendung.
Wien. – „Die Strafanzeigen und Strafanträge in Deutschland erfolgten gegen Unbekannt, nicht gegen die Süddeutsche Zeitung und Der SPIEGEL oder andere Medien“, betont der ehemalige Vizekanzler und Ex‐FPÖ‐Vorsitzende Heinz‐Christian Strache in einer Aussendung am Sonntag.

Strache spricht von „Falschmeldungen”
Anderslautende Berichte bezeichnet Strache als „Falschmeldungen”. „Richtig ist allein, dass ich im Zuge der nach wie vor auch von mir vorangetriebenen Aufklärung etwaiger sich hinter der Herstellung und Verbreitung des Videos befindlicher krimineller Strukturen, Auftraggeber und sonstiger Hintermänner auch die Tätigkeit staatlicher Ermittlungsbehörden in Österreich und Deutschland durch Strafanzeigen und Strafanträge veranlasst habe, soweit diese nicht bereits von sich aus die Ermittlungen aufgenommen hatten”, so Strache über sein Vorgehen nach der Ibiza‐Affäre. Die Süddeutsche Zeitung und der Spiegel hatten als erste Medien über das Ibiza‐Video berichtet.
Strafanzeigen in München und Hamburg
Der ehemalige FPÖ‐Parteichef stellte im Zuge der Ibiza‐Affäre Strafanzeige in Deutschland gegen alle Personen, „die für die Herstellung, Verbreitung und Veröffentlichung des sogenannten Ibiza‐Videos mitwirkend verantwortlich sind“. Dies wurde auch von den Staatsanwaltschaften in München und Hamburg – jene Städte, in denen auch die Süddeutsche Zeitung und der Spiegel ihren Hauptsitz haben – bestätigt. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung betonten die Behörden jedoch ebenfalls, dass die Strafanzeigen nicht namentlich gegen diese Medien oder bestimmte Personen gerichtet seien. Nichtsdestotrotz titelten einige Medien, Strache habe Strafanzeigen gegen die Süddeutsche Zeitung und den Spiegel eingebracht.
https://www.tagesstimme.com/2019/06/09/k...berichten/

 
 
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Coup Teil 23: Grüne an der Macht?

Der Bundespräsident ist ein Grüner, der stellvertretende Kabinettschef der Kanzlerin ebfnalls un dem Übergangs-Verteidigungsminister werden ebenfalls entsprechende Sympathien nachgesagt. In Deutschland gibt es schon Umfragen, in denen die Grünen die stärkste Partei sind, was viele in Panik versetzt, unter anderem die SPD. Man sollte sich daran erinnern, dass bei einer Partei der Unterschied zwischen Anspruch und Realitöt so groß ist. Höchst interessant ist, dass George Soros die Grünen im März lobte und dann wie von Zauberhand Erfolge z.B. in Deutschland und Österreich bei der EU-Wahl eingefahren haben.  Was Jens Berger unten für den NachDenkSeiten analysiert, ist fast zur Gänze auf Österreich zu übertragen, nur dass hier die transatlantische Komponente weniger deutlich herauskommt. Dennoch gibt es Pendants zu Ex-„Kriegsminister“ Joschka Fischer oder Russlandhasser/innenwie Marieluise Beck, und auch der von außen mit herbeigeführte Absturz von SPD und SPÖ hängt miteinander zusammen. Es ist nämlich immer leichter, eine kleine Partei mit weniger langer Tradition zu unterwandern und schrittweise umzugestalten als eiuen „alte Tante“ wie die Sozialdemokratie. Doch auch bei ihr ist es nur eine Frage der Zeit und es scheint dem Experiment mit den Grünen zu folgen.

DIe Grünen sind mehr denn je eine Mogelpackung mit transatlantischen Stiftungenund Geheimdiensten im Hintergrund; man kommt auch zu diesem Schluss, wenn man sich aktuell ansieht, wie Klimahype und Stimmungsmache zur EU-Wahlabliefen. Es ist auch  sehr weit weg vom Zugang ursprünglicher Grüner, die weniger Konsum und nachhaltigen Lebensstil propagierten, was die regionale und natioalen Ebene stärkt, statt sie zugunsten eines Weltstaates abzuschaffen. Ibizagate, das zum Sturz der österreichischen Regierung führte und u.a. den Grünen nützt, hat geopolitische Bedeutung, worauf adie wahrscheinlich involvierten Seilschaften hindeuten. Grün steht für eine völlige Austauschbarkeit von Personen, was auch erklärt, warum Peter Pilz 2017 gegen „seine“ Partei kandidierte, die dann aus dem Parlament flog, und sich jetzt mit dieser fusionieren will. Im Ansatz greift dieses Prinzip auch schon in der SPÖ; wo man sich als recht durchlässig gegenüber den NEOS erweist, wie u.a. der Wahlkampf 2017 zeigte. Und wenn Parteichefin Pamela Rendi-Wagner erst SPÖ-Mitglied wurde, als sie im März 2017 ins Gesundheitsministerium nachrückte, so erinnert dies an die späten Beitritte von Roten wie Alexander Van der Bellen oder Terezija Stoisits zu den Grünen. Dabei bleiben immer diejenigen auf der Strecke, die nicht bei einer beliebige Partei aktiv geworden sind.

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Der ORF feiert seinen Sieg - selbst die Krone wurde umgedreht

Link: https://oe1.orf.at/artikel/659052/Mit-Kr...4wVXDgANNA
Seit der Sprengung der bei Linken so verhassten türkis-blauen Koalition durch Bundeskanzler Kurz als (völlig übertriebene) Reaktion auf die Causa Ibiza eilt der neuerdings grün umlackierte Rotfunk von Erfolg zu Erfolg. Nicht nur, dass jegliche ORF-Reform vom Tisch ist, weil die Blauen wieder wie vor 2017 zurück im Pfui-Gaga-Winkerl sind und politisch nichts mehr zu melden haben (das Duo Kurz-Blümel wirkte allerdings auch schon vor Ibiza nicht allzu motiviert, auch nur irgendetwas in diese Richtung zu unternehmen). Nein, es gibt auch darüber hinaus große Triumphe zu feiern.

Denn nicht nur die bürgerliche Regierung ist zerbröselt, mit der Kronen Zeitung ist auch eine der letzten Bastionen des nicht-linken Journalismus offenbar gefallen. Und das wurde auch noch ausgerechnet bei Stefan Kappacher auf Ö1 verkündet. Das muss wirklich das totale Freudenfest für die Grünfunker gewesen sein. Speziell für den besonders linken Herrn Kappacher war es wohl wie der Geburtstag von Lenin und Mao zusammen - oder wie ein brandneues Che-Guevara-T-Shirt, das es am Ende des Ramadan als Bonusgeschenk neben feinstem Baklava zum Zuckerfest (dem neuen Weihnachten im zukünftigen Kalifat Mitteleuropa) gibt.

So schnell kann's gehen. Sahen Bürgerliche kürzlich noch zumindest eine kleine Chance auf eine Einschränkung der linken ORF-Propagada, so ist jetzt alles anders. Die rot-grünen Kanalarbeiter feiern, ja die gesamte Linke ist im Partymodus, die FPÖ hängt groggy in den Seilen, Basti Fantasti ist zwar nicht mehr Kanzler, blendet aber besser als je zuvor (jedoch ohne große Chance auf Umsetzung all des Angekündigten) und die Hoffnungen konservativ denkender Menschen sind in sich zusammengefallen wie ein Kartenhaus.

Auch online berichtet der Grünfunk (man muss in der Wortwahl mit der Zeit gehen) begeistert über die neuen Realitäten im Land: "Mit Krone-Macht für den Klimaschutz. Die 'Kronen Zeitung' kündigt Konsequenzen aus der Ibiza-Affäre an. Man will anständiger werden, behutsamer in der Berichterstattung. Alles soll hinterfragt werden, auch die bisher teilweise fragwürdige Berichterstattung über Ausländer und Migration. Chefredakteur Klaus Herrmann kündigt im #doublecheck-Interview mit Stefan Kappacher auch eine 'Krone'-Kampagne für den Klimaschutz an."

Mit anderen Worten: Im Zuge der Causa Ibiza wurde nicht nur Vizekanzler Strache abmontiert (bzw. hat sich selbst demontiert), die FPÖ schwer angeschossen und zurück in die Kaste der politisch Unberührbaren verbannt, es wurde auch die aufmüpfige Krone auf den politisch korrekten Weg gebracht. Die ist jetzt offen gegen die bösen Blauen, kuscheliger gegenüber Migranten und der Masseneinwanderung, will die hysterische Panikmache der Klimasekte nach Kräften unterstützen und lobt den grünen Bundespräsidenten VdB in den Himmel.

All das ist dem kritischen Leser in den letzten Wochen vermutlich schon aufgefallen - jetzt ist es aber hochoffiziell. Krone-Chefredakteur Klaus Herrmann hat es im ORF bekanntgegeben. Und das ausgerechnet beim Herrn Kappacher. Wäre es nicht schon so passiert, Tal Silberstein hätte diesen Ablauf für viel Geld erfinden müssen.

Dazu wurden zwei besonders offen nicht-linke Autoren der Krone offenbar intern entmachtet bzw. kalt gestellt: "Klaus Herrmann geht im #doublecheck-Interview auf Distanz zu Richard Schmitt und Michael Jeannée. [...]  Herrmann geht zu seinem Star-Schreiber auf Distanz und betont, dass er ihm klare rote Linien gezogen habe. Diese seien Jeannée auch bewusst. Und Herrmann rückt auch von seinem Online-Kollegen Richard Schmitt ab, der krone.at zur Nummer zwei hinter dem Marktführer orf.at gemacht hat - aber nie zimperlich in der Wahl der Mittel war. Seine Nähe zur FPÖ und speziell zum gescheiterten Vizekanzler Heinz-Christian Strache ist kein Geheiminis, seine Zukunft im 'Krone'-Imperium ist offen."

Und last but not least leistete Krone-Chefredakteur Herrmann den Treueschwur auf den ORF, indem er sagt: "das [nämlich Straches verbaler Amoklauf in Ibiza, Anm.] habe seinem Haus endgültig die Augen geöffnet - auch in Richtung ORF, der ja realen Attacken der FPÖ ausgesetzt war. 'Wir denken jetzt viel solidarischer als vor Ibiza', so Herrmann."

Die Krone als größtes privates Medienhaus des Landes wurde also dank Ibiza jetzt ebenfalls erfolgreich auf Linkskurs (zurück) gebracht - halleluja! Damit gibt es bald abseits des Internets überhaupt keine abweichlerischen Stimmen mehr, der ORF und seine linksideologischen Gesinnungsgenossen haben, wie es aussieht, auf allen Linien gesiegt.

Es zeigt sich damit aber auch, dass die zwei Jahre lang vorbereitete Causa Ibiza nicht nur ein Schlag gegen das linksmedial nur mäßig beliebte Duo Strache/Gudenus war, oder gegen die FPÖ als Ganzes. Man bekommt immer mehr den Eindruck, dass es sich um einen von langer Hand geplanten Linksruck im ganzen Land handelt, der jetzt äußerst erfolgreich umgesetzt wird. Auch Sebastian Kurz hat die FPÖ jetzt für pfui erklärt und von Schwarzen nah und fern ist zu hören, dass die Blauen für viele Jahre nichts mehr in der Regierung zu suchen haben. Die Zeit wurde also erfolgreich auf vor Oktober 2017 zurückgestellt.

Darüber hinaus ist der schläfrige grüne Bundespräsident der neue Rockstar der Linksmedien und auch der neue beste Freund von Vorerst-Ex-Kanzler Kurz. Eine "Experten"-Regierung, die eigentlich bloß eine Reinkarnation alten großkoalitionären Stillstands darstellt, wird abgefeiert wie die Neu-Erfindung des Rades. Dazu kommt eine künstliche Klima-Weltuntergangshysterie, die sektenähnliche Züge annimmt und nach dem kühlsten Mai seit Jahrzehnten zwar völlig faktenfrei, aber dafür umso fanatischer vorangetrieben wird. Da teilweise schon gefordert wird, dass nur noch eine Meinung zum Thema Klima legitim sei, muss man sich schon fast vor einer drohenden Öko-Diktatur fürchten.
Ja selbst der neue FPÖ-Chef Norbert Hofer hat sich schon anstecken lassen und verkündete plötzlich, er wolle die Blauen in Zukunft grüner machen. Man kommt aus dem Staunen und Kopfschütteln gar nicht mehr heraus. Mitte Mai hatte Österreich noch eine rechtskonservative Regierung, um die das Land viele Deutsche beneideten - Anfang Juni ist alles anders und Österreich fährt wieder voll auf Mutti-Kurs Richtung Grünes Reich. Der ORF sitzt fest im Sattel und es droht ab Herbst eine Koalition Schwarz-Grün-Pink. Oder wenn es sich ausgeht eventuell auch eine Zweierkombination Schwarz-Grün oder Schwarz-Pink. Schon jetzt werden die Spuren der FPÖ verwischt - vor allem im Innenministerium, wo migrationsbremsende Maßnahmen mehr oder weniger still und heimlich entsorgt werden..........

weiter > https://www.orf-watch.at/Kritik/2019/06/2428

(und jetzt alle: Klimawandelkrise, Klimawandelkrise, Klimawandelkrise)
 
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Ibiza-Gate: Ramin Mirfakhrai – das geheimnisvolle Mastermind

Viel wurde über die wichtigsten Personen des Ibiza Videos geschrieben, wenig bis nichts liest man in den Medien vom geheimnisvollen Mastermind Dr. Ramin Mirfakhrai.

Nirgendwo ist ein Portrait oder nennenswerter Bericht über Dr. Mirfakhrai zu finden. Dabei spielte er eine der Hauptrollen: Einerseits ist er dafür verantwortlich, dass die beiden „Helden“ des Videos, HC Strache und Johann Gudenus, überhaupt in dieses Thema hineingerutscht sind. Er alleine legte den Schalter im Gehirn der beiden auf nackte Gier: Durch seine Bestätigung, als Rechtsanwalt, hat er dem Lockvogel die Glaubwürdigkeit verschafft, dass tatsächlich die riesige Summe von 350 Millionen Euro zur angeblichen Investition in Österreich bereitstünde. Ohne die bestehende gesetzliche Verpflichtung jedes Rechtsanwaltes zur Sorgfalt und Verpflichtung, bei Verdacht von Geldwäsche sofort Anzeige zu erstatten, hätte zuerst Gudenus, und dann Strache, niemals an diese Story geglaubt.
Den zweiten Teil seiner wichtigen Hautrollen spielte der Rechtsanwalt, welcher sich in die noblen Kreise der Wiener Kultusgemeinde eingebracht hat, mit seinen Verkaufsbemühungen des Videos. Bereits 2017, auch wieder 2019, hat er das Video mehreren Medien zum Kauf angeboten..........

weiter > http://www.eu-infothek.com/ramin-mirfakh...astermind/
 
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Coup Teil 24: Die Waffen der Frauen

Eine Frau wurde als Waffe (als Lockspitzel) gegen Ex-FPÖ-Chef Heinz Christian Strache eingesetzt; nun rückt seine Frau Philippa aus, um ihn zu verteidigen.  Das erscheint sinnvoll, wenn es eine Art Leumundszeugnis sein soll und es erinnert an Eveline Steinberger-Kern im Wahlkampf 2017. Es trägt nicht in erster Linie zur Aufklärung bei, soll uns aber signalisieren, dass wir dem jeweiligen Mann vertrauen können, dass er Opfer und nicht Täter ist. Weil Skandale und deren Hintergründe in erster Linie mit Männernamen zu tun haben, nehmen Frauen automatisch eine Außenseiterposition ein, wenn sie recherchieren. Es kann eine Richtschnur sein, jemanden so gut zu kennen, dass eine Frau weiß, was ihm zuzutrauen ist und was nicht, doch es müssen massenweise Fakten gesammelt und Zusammenhänge rekonstruriert werden, was einer Außenseiterin oft leichter fällt, weil für sie nichts selbstverständlich ist. Da Frau Strache dies vorhat, kann sie sich ein Beispiel an Ruth Elsner nehmen, die ihren Mann as Sündenbock für andere in der BAWAG-Affäre sieht (und dafür spricht auch vieles). Der tiefe Fall der Gewerkschaftsbank BAWAG erwischte den damaligen SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer eiskalt im Wahljahr 2006; damit haben wir schon einen Namen, der Bezug zu Ibizagate haben könnte.

Christian Kern verdankte ihm und Michael Häupl „Berater“ Tal Silberstein, an den u.a. Ex-Kanzler Sebastian Kurz jetzt als Erstes dachte. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda (der mit Silberstein zusammenarbeitete) verlangte übrigens von ihm einen ultimativen Widerruf, doch Kurz reagierte darauf nicht. Während Frau Kern sich immer als unabhängige Unternehmerin darstellt, war Frau Strache zunächst vor allem die Ehefrau ihres Mannes, auch wenn sie betont, dass sie für die FPÖ als Tierschutzsprecherin tätig ist. Im Video unten bringt Steinberger-Kern auch den „Familienurlaub“ 2017 vor dem Intensivwahlkampf ins Spiel – es handelte sich um einen Trip nach Ibiza, in etwa zugleich mit Strache. Kann ein Zusammenhangbestehen zwischen der Empörung von Frau Kern über Interesse an ihren Firmen und jener von Frau Strache über die Falle für ihren Mann? Wir sprechen von der Blue Minds Holding mit Geschäftsführer Christian Kern, der Blue Minds Solutions mit Geschäftsführerin Eveline Steinberger-Kern gehört; die Solutions sind wiederum beteiligt u.a. am Innovation Club oder an WeXelerate und Digital Hero. Hier bringt sich die ZMH GmbH als Mehrheitseigentümerin ein mit der Haselsteiner Privatstiftung und Beteiligungen u.a. an den mittlerweile berüchtigten Festspielen Erl (Betriebs- und Errichtungs GmbH). Der Vorstand von Haselsteiners Stiftung Alfred Gusenbauer ist wie Haselsteiner an der peak pride Management GmbH beteiligt, die Anteile an der Blue Minds Holding hält, was auch für die ZMH GmbH gilt........

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Strache-Video: Damit wurde eine Wahl massiv beeinflusst

Ex-BND-Präsident August Hanning: Spiegel und Süddeutsche sind Werkzeuge einer Wahlmanipulation in Österreich.
Mit der Produktion und Veröffentlichung des Strache-Videos haben die Drahtzieher bewusst das Ergebnis einer Wahl beeinflusst und damit massiv in die österreichische Demokratie eingegriffen. Der frühere BND-Präsident August Hanning wirft dem Spiegel und der Süddeutschen Zeitung im Monatsmagazin Tichys Einblick vor, sich zum Werkzeug bislang unbekannter Drahtzieher gemacht zu haben. Dabei sei das Video nicht nur illegal zustande gekommen, der FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache sei auch deutlich alkoholisiert gewesen. „Wenn ich daran denke, wie in den USA mit dem Verdacht der Wahlkampfbeeinflussung umgegangen wird, mit umfänglichen Untersuchungen und der Einsetzung eines Sonderermittlers, wenn ich dann sehe, was wir alles in Deutschland unternommen haben, um mögliche russische Wahlmanipulationen vor der letzten Bundestagswahl zu verhindern, und wenn ich dann beobachte, wie hier mit diesem Problem umgegangen wird, dann sehe ich da eine erhebliche Diskrepanz.“

Es sei kein Kavaliersdelikt demokratische Wahlen zu beeinflussen, wie das hier geschehen sei. „Wahlen in einem demokratischen Land sind kein trivialer Vorgang, sie sind ein Schlüsselvorgang, begründen die Legitimität einer Volksvertretung. Deshalb sind Versuche der Wahlbeeinflussung mit geheimdienstlichen Methoden sehr kritisch zu bewerten“, so Hanning. Es sei die Frage zu beantworten, warum die Überprüfungen des Materials durch den Spiegel „haargenau so lange dauerten, dass die Ergebnisse erst passend zur Europawahl vorlagen. Das macht mich misstrauisch“, betont der frühere Geheimdienstchef. „Ich habe den Verdacht, dass die Veröffentlichung des zwei Jahre zurückliegenden Videos gezielt dazu benutzt wurde, um Wahlen zu manipulieren. Das ist alarmierend.“..........

weiter > https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...einflusst/
 
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14. Juni 2019 um 0:29

Noch schnell vor schönen Träumen, dieser Artikel.

Also doch, WIR schon wieder als Speerspitze des Bösen!

Der Geheimdienst-Putsch
Verhindern wir, dass moralisches Hyperventilieren das Offensichtliche verdeckt!
Ein Skandal macht die Runde. Doch ist der Skandal nicht in dem zwei Jahre zurückliegenden angeblichen Vergehen eines österreichischen Vizekanzlers zu suchen, sondern im Komplettversagen der hiesigen Politik- und Medienlandschaft, diesbezüglich adäquat zu recherchieren und informieren. Sowie darin, ehrliche, sachbezogene Politik im Auftrag der Wähler zu betreiben.
Stattdessen führt man einen von Moral getränkten Kampf gegen seine Gegner — unter der Gürtellinie, an rechtsstaatlichen Prinzipien vorbei. Der Skandal wird zudem an der Rolle deutlich, die die Medien als willige Umsetzer von Machtinteressen wahrnehmen. Damit zeigen diese Medien auch, dass sie Eines nicht sind: unabhängig.
Um das deutlicher zu machen, beginnen wir mit ein wenig Gehirnwäsche:……….
Ein Skandal macht die Runde. Doch ist der Skandal nicht in dem zwei Jahre zurückliegenden angeblichen Vergehen eines österreichischen Vizekanzlers zu suchen, sondern im Komplettversagen der hiesigen Politik- und Medienlandschaft, diesbezüglich adäquat zu recherchieren und informieren. Sowie darin, ehrliche, sachbezogene Politik im Auftrag der Wähler zu betreiben.
Stattdessen führt man einen von Moral getränkten Kampf gegen seine Gegner — unter der Gürtellinie, an rechtsstaatlichen Prinzipien vorbei. Der Skandal wird zudem an der Rolle deutlich, die die Medien als willige Umsetzer von Machtinteressen wahrnehmen. Damit zeigen diese Medien auch, dass sie Eines nicht sind: unabhängig.
Um das deutlicher zu machen, beginnen wir mit ein wenig Gehirnwäsche:
Strache ist ein Rechtspopulist, Rechtspopulist, Rechtspopulist, Rechtspopulist …. (1).
Haben Sie es endlich geschluckt?
Wenn alternative Medien ab sofort jede Erwähnung des Spiegels erweitern würden auf „transatlantische Propagandaschleuder Spiegel“? Dann wäre das sachlich zumindest teilweise richtig — wie hier bereits oft thematisiert — und hätte damit einen rationalen Kern. Diese einseitige „Diffamierung“ würde der Spiegel natürlich zurückweisen — ganz nach dem Motto: „Gegen den Hass“.
Für die Bezeichnung „Rechtspopulist“ lässt sich ein rationaler Kern nicht nachweisen. Wenn, dann ist er so rechtspopulistisch wie sämtliche Lautsprecher der regierenden Parteien in Deutschland. „Rechtspopulist“ ist vielmehr eine hässliche Marke, die man nach Belieben auf Unbeliebte klatscht, auf Leute, die im Politikzirkus nicht wie gewünscht mitspielen……
Oder wie wäre es damit: Die geheimdienstlich gesteuerte Süddeutsche Zeitung (SZ) (a1) hat eine weitere von ihren Strippenziehern in Auftrag gegebene Veröffentlichung an den Mann und die Frau gebracht. Mir fällt das ein, weil vor nicht allzu langer Zeit die so gesteuerte SZ ein weiteres in Auftrag gegebenes Projekt brav umgesetzt hatte. Erinnern Sie sich? Es waren die Panama Papers (2). Ja, klar, die Story — erzählt von einem „seriösen Whistleblower“, genannt John Doe, dessen wahre Identität natürlich unter allen Umständen zu schützen ist. Und da kämpfen die „guten“ Medien — zu denen sich die SZ zählt — wie die Löwen (3). Kommt Ihnen, liebe Leser, bereits jetzt etwas spanisch vor?
Es geht noch weiter:
https://www.rubikon.news/artikel/der-geh...nst-putsch
 
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Coup Teil 25: Ein Silberstein-Coup?

Es ist bald vier Wochen her, dass das Ibiza-Video wie eine Bombe platzte und die türkisblaue Regierung zu Fall brachte. Auch wenn es nicht mehr so im Focus steht, ist klar, dass etwaige Hintermänner der Partei schaden werden, der sie nahestehen. Es ist neben Ermittlungen der Staatsanwaltschaft (u.a. gegen Stracheauch die Rede von wechselseitigen Klagen und davon,  dass es manchmal doch nur bei der Ankündigung blieb. Nun wird betont, dass die Fallensteller ausgesprochen dilettantisch vorgegangen sind und sicher auch in Ibiza Spuren hinterlassen haben. Was kolportierte Kosten betrifft, geht man von zuerst genannten 600.000 Euro nun herunter auf rund 30.000. Das wirft jedoch alles durcheinander, wo von um 7000 Euro pro Tag angeheuertem Escortgirl gesprochen wurde, das nach vielen Tagen der Recherche immer noch schemenhaft bleibt (und auch eine Studentin usw. sein könnte). Einiges ist weder als Video noch als Artikel noch abrufbar; das passiert, wenn man nach etwas sucht, das bei Wolfgang Fellners oe24 als (vermeintliche) Wahrheit hinausposaunt wurde. Fellner schloss sich der Plattform EU-Infothek an, deren Betreiber Gert Schmidt im Frühjahr 2019 die Detektei Omnia gründete, deren Geschäftsführer Thomas Benold von der SPÖ Korneuburg (wo es ein Signa-Projektgibt) über eine Detektivlizenz verfügt. Man kann neue Aspekte auch dann finden, wenn man sich internationale Wahlkampagnen ansieht, deren Dimensionen jedes Mittel zu heiligen scheinen.

„Heute“ gehört zur „Kronen Zeitung“, nach der Heinz-Christian Strache im Video per „russischer Oligarchin“ gegriffen habe, so lautet das Narrativ. Inzwischen hat sich Rene Benko aber Anteile an der „Krone“ und dem „Kurier“ gesichert; das müssen wir wissen, wenn wir lesen, was Omnia-Mitarbeiter Martin Ulm „Heute“ erzählt hat: „An einem heißen Abend im August 2017 fuhren Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus ihre Polit-Karrieren an die Wand“, heißt es zu Beginn. Im Clip des „Spiegel“ ist von „kurz vor der Nationalratswahl“ die Rede, was ebenfalls falsch ist. Der Wikipedia-Eintrag zur Ibiza-Affäre hält hingegen fest: „Die Aufnahmen entstanden in einer von Unbekannten eigens vom 22. bis 25. Juli 2017 angemieteten Villa auf der spanischen Insel Ibiza.“ Ich verwendete aufgrund von Berichten das Datum 24. Juli, User meinten aber, sie haben vom 20. Juli gelesen. In „Heute“ wird betont, dass Johann Gudenus mit ein bisschen googeln herausgefunden hätte, dass der weibliche Lockvogel keine „Oligarchennichte“ ist. „Bereits die mutmaßliche Kontaktherstellung zwischen der ‚Oligarchin‘ und Gudenus durch den Wiener Anwalt M. in dessen Kanzlei sei ‚extrem schlecht gemacht‘ gewesen: ‚Als Anwalt muss man sich eine Geschichte zurechtlegen, wie man zu der Frau gekommen ist. Für mich war klar: Wer sich für die Oligarchin eingesetzt hat, steckt in der Sache drin.'“, wird Ulm zitiert. M. dementierte am 23. Mai 2019 noch jede Verwicklung, um sie am nächsten Tag mit einem seltsamen Geständnis über seinen Anwalt Richard Soyer zuzugeben, der wie er selbst einmal in der Kanzlei Lansky tätig war............

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