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Die Spedition
#31
(27.06.2017, 17:08)fhh schrieb: Die Stahlteile kamen demnach von einer Firma Alessio Tubi aus La Loggia (südlich Turin)

http://www.tio.ch/News/Estero/Attualita/...mila-euro/

auch hier auf einem Foto im Display des Smartphones zu lesen

http://www.bild.de/regional/berlin/weihn....bild.html

Du warst die Straßenname noch 'vergessen' :  Strada Nizza ....
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#32
(19.09.2019, 22:27)Elias Davidsson schrieb: [...] Vielleicht war der sterbende Urban der Fahrer.

Eine grundsätzliche Frage stellt sich überhaupt:  Hatte der Fahrer einen Anschlag geplant?

Hier werfe ich zum wiederholten mal die Frage ein: Was wäre gewesen, wenn der Stahl-Abladetermin nicht verschoben worden wäre... scheint ja hier niemanden im zu interessieren, halte ich aber im Gesamtkontext für wichtig.



Wenn kein Terroranschlag begangen wurde, dann frage ich warum wird weiter um die Deko und die geschädigten Buden weiter gerungen? Warum ist es so wichtig ob der Lkw diese oder jene Bude geschädigt hat?
[/quote]

Egal ob er begangen wurde oder nicht, ich verstehe auch nicht ganz, was diese Diskussion um die Buden beweisen oder nicht beweisen soll....
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#33
(20.09.2019, 00:14)diedienichtimmerlacht schrieb: Hier werfe ich zum wiederholten mal die Frage ein: Was wäre gewesen, wenn der Stahl-Abladetermin nicht verschoben worden wäre... scheint ja hier niemanden im zu interessieren, halte ich aber im Gesamtkontext für wichtig.

Die Frage hatte ich bemerkt, kann sie aber nicht beantworten. 
Ich kann mir dieses Szenario nicht ausmalen, da ich noch nicht mal glaube, dass der Mann, der uns mittels altertümlicher Fotos von anno dazumal als L. Urban vorgestellt wurde, der Fahrer war. 
Ich glaube (zur Zeit) weder an einen verschobenen Entladetermin, noch an die Figur des L. Urban. 

Aber zurück zu deinem Gedanken: 

In den Berichten hieß es damals, der LKW wollte.....
1.) entweder weiter nach Dänemark fahren, da es dort einen weiteren Abhol-Auftrag geben sollte
2.) oder direkt in die Heimat nach Polen fahren, da man wegen der Weihnachtsvorbereitungen früher bei der Familie sein wollte. 

Also, der Mainstream-Story nach sollte der LKW dann nicht mehr in Berlin gewesen sein. 

Aber jetzt wüsste ich gerne, was ist deine Vorstellung in diesem Fall ist. 
Oder ich hab den Gedanken hinter der Frage nicht verstanden. Also, ich bin gespannt Wink
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#34
(20.09.2019, 09:04)fhh schrieb:
(20.09.2019, 00:14)diedienichtimmerlacht schrieb: Hier werfe ich zum wiederholten mal die Frage ein: Was wäre gewesen, wenn der Stahl-Abladetermin nicht verschoben worden wäre... scheint ja hier niemanden im zu interessieren, halte ich aber im Gesamtkontext für wichtig.

Die Frage hatte ich bemerkt, kann sie aber nicht beantworten. 
Ich kann mir dieses Szenario nicht ausmalen, da ich noch nicht mal glaube, dass der Mann, der uns mittels altertümlicher Fotos von anno dazumal als L. Urban vorgestellt wurde, der Fahrer war. 
Ich glaube (zur Zeit) weder an einen verschobenen Entladetermin, noch an die Figur des L. Urban. 

Aber zurück zu deinem Gedanken: 

In den Berichten hieß es damals, der LKW wollte.....
1.) entweder weiter nach Dänemark fahren, da es dort einen weiteren Abhol-Auftrag geben sollte
2.) oder direkt in die Heimat nach Polen fahren, da man wegen der Weihnachtsvorbereitungen früher bei der Familie sein wollte. 

Also, der Mainstream-Story nach sollte der LKW dann nicht mehr in Berlin gewesen sein. 

Aber jetzt wüsste ich gerne, was ist deine Vorstellung in diesem Fall ist. 
Oder ich hab den Gedanken hinter der Frage nicht verstanden. Also, ich bin gespannt Wink

Danke dass Du es mal aufgreifst. Ich kann es auch nicht beantworten, habe mir den Kopf zerbrochen aber es wird nicht rund.. ich krieg nicht mal ne gute Theorie hin.. genau das ist es ja was mich so dran festhält...

Da ich meine Gedanken dazu selbst nicht richtig sortierte bekomme, fällt es mir auch schwer, das Wirrwar in meinem Kopf in Worte zu fassen, daher schreibe ich mal so ungefiltert...

Da war doch der Kaperversuch "bevor der LKW in Berlin eintraf". In der Timeline stand, dass der LKW in der Nacht vom 18. zum 19. Dezember auf einem Parkplatz in Potsdam stand. Am nächsten Morgen fuhr er dann früh los nach Berlin, war gegen 7 (exakte Zeit muss ich nochmal prüfen, habs grad nicht im Kopf) dann am Friedrich Krause Ufer und sollte um 11 abladen. Wollte danach nach Hause fahren... Der nächste (erfolgreiche) Kaperversuch war dann aber am Nachmittag am 19. Dezember, also als die Start und Fahrversuche da losgingen.

Also wozu der Kaperversuch auf dem Parkplatz Potsdam? Zufall? Wohl unwahrscheinlich, oder ist das üblich dass es Kaperversuche auf LKWs gibt? Was oder wer war so wichtiges drin in dem Fahrzeug?
Bei einem geplanten Attentat ist Timing wichtig. Da der LKW gegen 11 abladen sollte, hätte es dann Sinn gemacht, dass die Attentäter also am Vormittag, also bis 11 Uhr am Friedrich Krause Ufer zu positionieren, damit sie diesen speziellen LKW für die Tat auch bekommen. Dass es kein Zufall war dass dieser LKW ausgewählt wurde davon geh ich bei der ganzen Story mal aus.
Also warum kamen die Attentäter erst am Nachmittag? Hatten sie Kontakt zur Spedition ala: "Hey, isser schon eingetroffen? Dann fahren wir los.. " Und die Spedition sagt: "Ja ist da, aber er kann erst morgen abladen, er muss da übernachten."  Attentäter: "Ah ok, na das ist gut, sind eh noch müde, dann schlafen wir noch bisschen und fahren dann gemütlich am Nachmittag rüber... und legen dann los, abends ist auf dem Weihnachtsmarkt ja eh mehr Trubel"


Hier ist in Sachen Timing eine große Schwachstelle und wenn man da mehr Infos hätte, würde das ggf. die Gesamtstory etwas erhellen...
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#35
@ diedienichtimmerlacht

Welcher Kaperversuch in Potsdam ist gemeint?

Die Diskrepanz zwischen konkreter Anschlagsplanung und der Zufälligkeit eines gerade verfügbaren Trucks gibt es eigentlich nur in der offiziellen Version des realen Anschlags, stört dort aber niemanden. Amri hatte eben Glück, sonst hätte er es wieder versucht.

Bei einem inszenierten Anschlag gehören die Thyssengeschichte und das Kapern zur Legendierung; eine Gefälligkeit des Konzerns mit oder ohne Gegenleistung. Thyssen-Krupp hat dem Zurawski auch die (angeblich verrostete) Stahl-Lieferung überlassen, was imo seltsam genug ist.
https://www.welt.de/vermischtes/article1...uerfe.html

Die "gescheiterte Anlieferung" konnte man auch erfinden, wichtig war nur, daß Thyssen die irgendwie bestätigt.
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#36
Sorry, aber ich finde hier im Forum den Thread nicht mehr wo wir darüber geschrieben hatten. Es gab diese Meldung in der Zeitung, dass es einen Kaperversuch auf den LKW gab, bevor dieser in Berlin eintraf. Daraus habe ich geschlossen, dass das in der Nähe von Berlin passiert sein wird und nicht irgendwo in Italien oder Süddeutschland. Aus der Timeline (auch hier im Forum) geht hervor, dass Urban in der Nacht zuvor auf einem Rastplatz in oder bei Potsdam geparkt hatte. Demzufolge liegt es recht nahe, dass der Kaperversuch dort erfolgte. Es wurde auch über einen Handy-Gesprächsmitschnitt berichtet, aus dem hervorging, dass was nicht stimmte. Wir wunderten uns hier noch darüber, warum er so eine Abhörsoftware auf seinem Handy hatte und warum es dann keine Aufzeichnung vom Tattag selbst gab.

Leider finde ich den Thread hier nicht und ich kann mich nicht erinnern unter welcher Rubrik wir das Thema hatten. Aber vielleicht erinnert sich ja jemand..
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#37
Aus dem Lückung-Artikel zur Sitzung des UA:

https://www.freitag.de/autoren/daniel-lu...5p6fsu9FiE

"Konstantin von Notz fragt zum LKW und den Ereignissen, bevor der Fahrer Łukasz U. durch den Attentäter erschossen wurde. Łukasz U. hatte eine Software auf seinem Smartphone installiert, die seine Telefongespräche am Tag vor dem Attentat aufgezeichnet hatte. Daraus geht hervor, dass es am Vorabend, noch vor Erreichen des Ladeortes in Berlin, Eindringversuche in die Fahrerkabine des LKW gab, die Łukasz U. abwehren konnte. Glorius ist dazu nichts bekannt und er sieht auch keine weiteren Ermittlungsansätze."

Ansonsten mehr unter "Spedition Z. und der weg des LKW" #80
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#38
(20.09.2019, 19:21)fhh schrieb: Aus dem Lückung-Artikel zur Sitzung des UA:

https://www.freitag.de/autoren/daniel-lu...5p6fsu9FiE

"Konstantin von Notz fragt zum LKW und den Ereignissen, bevor der Fahrer Łukasz U. durch den Attentäter erschossen wurde. Łukasz U. hatte eine Software auf seinem Smartphone installiert, die seine Telefongespräche am Tag vor dem Attentat aufgezeichnet hatte. Daraus geht hervor, dass es am Vorabend, noch vor Erreichen des Ladeortes in Berlin, Eindringversuche in die Fahrerkabine des LKW gab, die Łukasz U. abwehren konnte. Glorius ist dazu nichts bekannt und er sieht auch keine weiteren Ermittlungsansätze."

Ansonsten mehr unter "Spedition Z. und der weg des LKW" #80

Also möglicherweise sehr unspektakulär, das erleben LKW-Fahrer nachts auf Parkplätzen wohl öfter. Habe mal den Ausdruck "Analritter" gelesen.
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#39
Also ich kenne mehrere LKW Fahrer persönlich und habe davon noch nicht gehört.. Klar könnte es Zufall sein, für sehr wahrscheinlich halte ich Zufall in dem Fall jedoch nicht... aber gut, wir kommen an dem Punkt letztlich wohl auch nicht weiter...

Danke FFH, genau das hatte ich gesucht!

Interessant isses aber dennoch, warum am Tat-Tag nichts aufgezeichnet wurde, wenn er doch so ne tolle Software drauf hatte.. oder es wird uns verschwiegen...
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#40
(20.09.2019, 15:52)diedienichtimmerlacht schrieb:
(20.09.2019, 09:04)fhh schrieb: [quote='diedienichtimmerlacht' pid='44244' dateline='1568931254']
Hier werfe ich zum wiederholten mal die Frage ein: Was wäre gewesen, wenn der Stahl-Abladetermin nicht verschoben worden wäre... scheint ja hier niemanden im zu interessieren, halte ich aber im Gesamtkontext für wichtig.


Also wozu der Kaperversuch auf dem Parkplatz Potsdam? Zufall? Wohl unwahrscheinlich, oder ist das üblich dass es Kaperversuche auf LKWs gibt? Was oder wer war so wichtiges drin in dem Fahrzeug?
Bei einem geplanten Attentat ist Timing wichtig. Da der LKW gegen 11 abladen sollte, hätte es dann Sinn gemacht, dass die Attentäter also am

Gibt es irgendwelche konkrete Beweise, dass ein Kaperversuch stattfand oder sind es bloß Medienenten?
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