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#G20HH2017: ein Erlebnis-Bericht
#1
Wenn man unsere freien Medien verfolgt, muss man den Eindruck gewinnen, Hamburg wäre derzeit voller Irrer, Extremisten und Vandalen.
Ich kann Euch versichern, dem ist nicht so!
Zur Veranschaulichung anbei ein Erlebnis-Bericht von Andreas Grünwald*, der auf der "Welcome to Hell"-Demo war, welche gestern nach 200m(!!!) von der Polizei gestoppt und mit Gummiknüppeln und Wasserwerfern aufgelöst wurde. An diesen Bericht habe ich noch ein Video angehängt, das belegt, wie unnötig brutal die Polizei gegen die Demonstranten vorgegangen ist.
Meine – dringende – Bitte an Euch: Verbreitet diesen Artikel weit möglichst! In Hamburg werden gezielt die Grundrechte ausgehebelt! Dem Fotografen(und mind. 5 weiteren Kollegen), dessen Foto ich bei diesem Artikel verwende, wurde heute, beim Betreten des Pressezentrums seine Akkreditierung für den G20-Gipfel entzogen!!! Begründung: BKA-Anweisung!??! (»https://twitter.com/FotoEffenberger/stat...9958589440)             
Macht diesen Artikel bekannt! (»https://www.0815-info.com/News-G-zwanzig...11976.html) Er ist enorm wichtig!
Beste Grüße aus dem Kriegsgebiet
(Bundesmarine im Hamburger Hafen, Black Hawks[!!!] in der Luft)
Euer Kuddel™
(* der Autor ist mir seit Jahren persönlich bekannt. Andreas veranstaltet alternative Stadtführungen und Hafenrundfahrten und ist, mit Mitte 50, weit von einer radikalen oder extremistischen "Ecke" entfernt)
Ein Gramm Information wiegt mehr als eine Tonne Meinung...
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#2
Passanten sprechen von überdurchschnittlich organisierten Vermummten.

Passanten erwähnen in den Berichten spezielle "Codes" welche einige Demonstranten in die Menge Rufen sollen.
Diese "Codes" lenken mehr oder weniger die Masse durch die Straßenzüge.
Dieses vorgehen klingt mal so garnicht nach Chaos und Verwüstung um jeden Preis.

Die Medien rügen: "Es wird zu wenig durchgegriffen."- vllt. weil man nicht gegen die eigenen Leute durchgreifen möchte?! 
Ich kann dem ganzen Spektakel nicht ganz glauben ....Diese Eskalation wird absolut provoziert und vorangetrieben....

Antifa ist nicht gleich Antifa .... wissen wir ja schon seit geraumer Zeit....
Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.
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#3
(07.07.2017, 22:59)Rift schrieb: Passanten sprechen von überdurchschnittlich organisierten Vermummten.

siehe dazu auch den Kommentar von Andreas: https://www.0815-info.com/News-G-zwanzig...l#comments
Ein Gramm Information wiegt mehr als eine Tonne Meinung...
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#4
(08.07.2017, 02:02)Kuddel™ schrieb:
(07.07.2017, 22:59)Rift schrieb: Passanten sprechen von überdurchschnittlich organisierten Vermummten.

siehe dazu auch den Kommentar von Andreas: https://www.0815-info.com/News-G-zwanzig...l#comments


Ja habe ich gelesen und auch in meinem Umfeld verbreitet. 
Die Schlachten sind doch iniziert.
Es passt einfach und wird geduldet.
Eine bessere Werbung für die "RECHTEN" hätten sie nicht machen können.
Jedoch kommt auch immer mehr zum Vorschein, das es hauptsächlich ausländische Autonome sind die hier Krawall anstiften...
Aber wer hat die Reise bezahlt?
Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.
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#5
(07.07.2017, 20:43)Kuddel™ schrieb: Wenn man unsere freien Medien verfolgt, muss man den Eindruck gewinnen, Hamburg wäre derzeit voller Irrer, Extremisten und Vandalen.
Ich kann Euch versichern, dem ist nicht so!
Zur Veranschaulichung anbei ein Erlebnis-Bericht von Andreas Grünwald*, der auf der "Welcome to Hell"-Demo war, welche gestern nach 200m(!!!) von der Polizei gestoppt und mit Gummiknüppeln und Wasserwerfern aufgelöst wurde. An diesen Bericht habe ich noch ein Video angehängt, das belegt, wie unnötig brutal die Polizei gegen die Demonstranten vorgegangen ist.
Meine – dringende – Bitte an Euch: Verbreitet diesen Artikel weit möglichst! In Hamburg werden gezielt die Grundrechte ausgehebelt! Dem Fotografen(und mind. 5 weiteren Kollegen), dessen Foto ich bei diesem Artikel verwende, wurde heute, beim Betreten des Pressezentrums seine Akkreditierung für den G20-Gipfel entzogen!!! Begründung: BKA-Anweisung!??! (»https://twitter.com/FotoEffenberger/stat...9958589440)             
Macht diesen Artikel bekannt! (»https://www.0815-info.com/News-G-zwanzig...11976.html) Er ist enorm wichtig!
Beste Grüße aus dem Kriegsgebiet
(Bundesmarine im Hamburger Hafen, Black Hawks[!!!] in der Luft)
Euer Kuddel™
(* der Autor ist mir seit Jahren persönlich bekannt. Andreas veranstaltet alternative Stadtführungen und Hafenrundfahrten und ist, mit Mitte 50, weit von einer radikalen oder extremistischen "Ecke" entfernt)
Na, dann kann man sich auch denken, warum die Polizei solche Meldungen heraus gibt:
Zitat:0:06 Uhr
8. Juli 2017
An der Roten Flora geht die Polizei nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mit dem Schlagstock auch gegen einen Fotografen vor. Die Polizei verbietet Journalisten, den Sicherheitskräften bei ihrem Vorrücken gegen die Autonomen zu folgen....

Polizei Hamburg: Wir bitten Medien & Privatpersonen, das taktische Vorgehen der Einsatzkräfte nicht zu filmen /zu senden, um sie nicht zu gefährden
#G20HAM17...
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...ml#ref=rss
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#6
Ich kann dem oben gesagten nur zustimmen.

Gewaltfreie Demos sind unmöglich, wenn die Staatsgewalt dies nicht möchte (damit nehme ich nicht weite Teile der Antifa in Schutz, die m.E. extrem intolerant ist und andere Ansichten neben der eigenen nicht zulässt, aber dies mal nur am Rande).

Ich arbeite in Hamburg und war Mittwoch abends mit Freunden an den Landungsbrücken / Hafencity. Massives Polizeiaufgebot, irrsinnig kläffende Köter, die von ihren Hundeführern kaum zu bändigen waren und über allen kreisten laute Hubschrauber, und dies nicht nur ein paar Minuten, sondern fast die Hälfte der Zeit, die wir dort spazierten. Einschüchterung pur.

Und zu allem Überfluss schwer bewaffnete Bundespolizei im Hauptbahnhof (mehrere Streifen á vier Mann, davon mindestens einer mit einem Schnellfeuergewehr). Auf meine Frage, welchen Sinn denn diese Streifen im Allgemeinen und das Schnellfeuergewehr im Besonderen hätte, antwortete der Polizist mit dem Schnellfeuergewehr : zu Ihrer Sicherheit. Auf meine Rückfrage, wie er sich das denn vorstelle, im Hauptbahhof zur Hauptverkehrszeit ein Schnellfeuergewehr einzusetzen, wollte er antworten, erhielt aber von seinem Streifenführer die Anweisung, nicht mehr zu antworten...

Ich habe eher den (subjektiven) Eindruck, dass unsere "Sicherheits"behörden in Hamburg den Bürgerkrieg erprobten.
Ihr wisst schon genug.
Ich auch.
Nicht an Wissen mangelt es uns.
Was fehlt, ist der Mut, begreifen zu wollen, was wir wissen und daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Sven Lindqvist
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#7
("Diese "Proteste"
richten sich gegen alle G20-Teilnehmer, die mit dem P.C.-Wahn (Genderismus etc.) nicht konform gehen, und wird HEIMLICH von den meisten politischen Parteien Europas unterstützt. Man versucht zumindest, Tote zu vermeiden, aber selbst wenn es dazu käme, wäre das "zu verkraften"

...las ich in einem Kommentar

Die Bilder des Blocks, der Antifa gleichen sich mittlerweile weltweit. Die wollen eine Welt nach ihren Vorstellungen und denken wohl, sie müssten erst die alte in Schutt und Asche legen. Nicht nur heimlich von politischen Parteien unterstützt, sondern auch von anderen Kräften (siehe Soros und seine Verbindungen) Sorry, da kommt man nicht vorbei und wenn man jetzt zehnmal heiraten kann, wenn man will.
Das nennt sich auch (Gewalt)-Spirale.

Was sind eigentlich die Ziele der Proteste?

Und was genau kam konkret bei den G20-Gesprächen heraus?

Das Merkel-Deutschland mittlerweile zum Dreh und Angelpunkt der neuen Ordnung avanciert, ist nicht zu übersehen. An ihr wird auch nichts haften bleiben, dafür werden schon ihre getreuen Medien sorgen. Wird Deutschland dadurch gerechter, wenn sie sich als Anführerin der neuen Welt begreift?
Wie kommt man auf solche Gedanken?

Deutschland wird Model für eine sanfte(?) Diktatur in allen Bereichen
 
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#8
Mir geht es jetzt nicht darum, was die Ziele der Demo waren / sind.

Sondern das, was unsere geliebte Bundesregierung mit ihren Qualitätsmedien daraus macht.

Widerstand gegen die Ziele der G20 Konferenz ist gewalttätig und damit illegitim. Und diese Schlussfolgerung akzeptiere ich nicht und werde immer dagegen anreden (schreiben).

Was konkret beschlossen wurde: Ist glaube ich egal. Wesentlicher ist, dass eine Botschaft transportiert wird, die sich schleichend in den Köpfen der Bevölkerung festsetzen wird. Die G20 mit ihre Führungsmacht Deutschland stehen gegen Protektionismus, Klimawandel und Terrorismus. Und wer dagegen ist, ist gewalttätig. Oder Trump.
Interessant ist, was nicht vorkommt: demokratische Teilhabe. die Gegensätze zwischen Arm und Reich bis hin zu Hunger. Bürgerrechte.

Ich denke zum Thema "Terrorismus" muss ich hier nicht viel sagen.

Zum Thema "freier" Welthandel sei auf folgendes hingewiesen:
Freihandel ohne nennenswerte Zölle hat zur Folge, dass dort Waren (und Dienstleistungen) produziert werden, wo es unter Berücksichtigung von Transportkosten am billigsten ist. Damit sinken die Kosten für die Herstellung von Produkten und Dienstleistungen. Aber ohne Wirtschaftswissenschaften studiert zu haben, sollte jedem klar sein, dass die Herstellungskosten sinken, weil in Regionen mit geringen Umwelt- und Sozialstandards bei geringen Löhnen und Steuern produziert wird. Damit werden die Umwelt- und Sozialstandards, sowie die Löhne (und die Steuereinnahmen) im gesamten Freihandelsgebiet sinken, ansonsten wären Regionen mit hohen Standards nicht mehr "wettbewerbsfähig".
Da die Herstellkosten nicht so stark sinken, wie die Löhne, kann der Normalbürger in keinem Fall von einem absoluten Freihandel profitieren - im Gegenteil. Wer wird aber profitieren? Die Führungskräfte und die Besitzer von multinationalen Konzernen.

Und noch etwas: "freier" Welthandel wie wir ihn kennen ist ohne "freien" Kapitalverkehr undenkbar. Dies führt aber dazu, dass gerade Multis in einem erheblichen Umfang Steuern sparen können. Gewinne in einem Land mit hohen Steuern werden durch "Lizensabgaben" ganz legal in ein Land mit niedrigen Steuern transfereiert. Siehe Starbucks (Eine Folge in Die Ansttalt vor etwa 2 Jahren).
Ihr wisst schon genug.
Ich auch.
Nicht an Wissen mangelt es uns.
Was fehlt, ist der Mut, begreifen zu wollen, was wir wissen und daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Sven Lindqvist
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#9
Die Fehleinschätzung des Jahres kommt von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz. (*slow clap*) #G20HAM17 #welcometohell #schanze #g20

[Bild: DENNI5LW0AEB3nq.jpg]

Quelle: https://twitter.com/extra3/status/883634774790860800
Ein Gramm Information wiegt mehr als eine Tonne Meinung...
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#10
Wer ist eigentlich Hartmut Dudde, der als Einsatzleiter für die Polizeistrategie beim G20-Gipfel in Hamburg zuständig ist?
Den ersten Karriesprung machte er 2001 als der hart-rechte Ronald Schill Innensenator wurde. Schill berief Dudde als Leiter der Bereitschaftspolizei.
Im August 2010 hatten sich mehrere Polizeiführer in einem „Brandbrief“ über den „diktatorischen Führungsstil“ Duddes beschwert und darüber, dass bereits mehrere seiner Einsätze vor Gericht als rechtswidrig eingestuft wurden.
Das dahinter liegende Vorgehen aus Härte, Eskalation und Repression ist seither als "Hamburger-Linie" bekannt geworden. Dennoch beförderte 2012 Innensenator Michael Neumann (SPD) Dudde zum Chef der Direktion Einsatz.
2015 reichte der ihm untergeordnete Polizeioffizier seinen Rücktritt ein, weil Dudde bei einer Demonstration angeordnet hatte, einem NPD-Lautsprecherwagen den Weg durch eine angemeldete Antifa-Kundgebung zu bahnen und es in der Folge zu den„erwartbaren Auseinandersetzungen“ und zur unötigen Gefährdung von Polizeibeamten kam. (http://bit.ly/2tsar5B).
Auch das vorgestrige Vorgehen, in der Dudde die Demo von 12.000 aufgrund einiger Vermummungen nach 150 Metern mit Panzerfahrzeugen kesseln ließ und danach - so die Angaben von Reporter_innen des Spiegels und des NDR - die Polizei mit Gewalt eskalierte, hatte Dudde bereits zuvor erprobt.
Am 21. Dezember 2013 ließ Dudde eine Demonstration von Autonomen im Hamburger Schanzenviertel stoppen, in der folgenden Straßenschlacht wurden 169 Polizisten und bis zu 500 Demonstrant_innen verletzt (http://bit.ly/2uV3bgo).
Schon auf der Presskonferenz vor dem #G20-Gipfel kündigte Dudde an, dass „alles an Polizeiequipment zu sehen sein werde, was es gibt.“ (http://bit.ly/2sLzXnx)
Was damit gemeint ist, haben wir in den letzten Tagen zu sehen bekommen: Die Palette reicht von gepanzertem Militärgerät bis zu Sturmgewehren, die gestern Nacht auf Menschen gerichtet wurden (http://bit.ly/2uBHMtm).
Die G-20-Einsatzleitung lag nicht im eigentlichen Aufgabenbereich von Dudde. Sondern wurde ihm im Vorfeld übertragen, was Beobachter_innen überraschte (http://bit.ly/2uV3bgo).
Daher ergänze ich meine Frage aus meinem letzten Post (http://bit.ly/2sQPJO7) zum G20-Gipfel (Warum Hamburg?).
Warum beriefen die politischen Entscheidungsträger Dudde trotz seiner Vergangenheit zum Einsatzleiter? Wer übernimmt die Verantwortung für die Konsequenzen der Eskalation?

Quelle:: Facebook
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