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Wissenschaftler: die Große Illusion der Demokratie
#1
Quelle: World Economy
"Demokratie ist die schlechteste Regierungsform, ausgenommen alle anderen.'' Winston Churchill
Zitat:Dr. A.V. LAGUTKIN, full member of the Russian Academy of Natural Sciences

(Verkürzte Fassung, volle Version in Englischer Sprache als Link PDF)

Es wird üblicherweise angenommen, dass die Gesellschaft das Fundament eines demokratischen Staates sei.
Je entwickelter die Gesellschaft ist, um so mehr Grundlagen sind für eine demokratische Regierungsweise vorhanden. Und umgekehrt.

Im existierenden Koordinatensystem ist es eine Art Vertrag zwischen der Gesellschaft und dem Staat, jedoch kein virtueller Vertrag, sondern ein durchaus reeller, beidseitig verpflichtender, von Konsens geprägter Vertrag, der beide Seiten zufrieden stellt und beiden Seiten gleiche Rechte garantiert. Dabei verstehen wir als Gesellschaft - die Gesamtheit aller freien Individuen (Bürger) innerhalb eines Staates, die moralische oder materielle Güter im Interesse des selbigen Staates produzieren.

Sprechen wir von Demokratie, als von einem Trend in der Staatsentwicklung,
kommen wir nicht an dem oben angeführten Zitat von Churchill vorbei.

Sir Winston Churchill, unbestritten ein Kenner der demokratischen Prinzipien und ihrer Umsetzung, beschrieb unserer Ansicht nach das Wesen eines demokratisch funktionierenden Staates sehr treffend. Tatsächlich garantiert die Demokratie die Durchführung freier Wahlen, begleitet von dem üblichen Satz Schlagwörter, mit denen die heutigen Demokratie-Fans so gern zu Felde ziehen.

Als geradezu der Gipfel der Demokratie gilt das direkte Wahlrecht, das den direkten Volkswillen symbolisieren soll und das, wie wir vor kurzem erst fest stellen konnten, nicht so funktioniert. Es ist übrigens so, dass die meisten Wähler für den Kandidaten stimmen, der ihnen am besten gefällt: von der Größe her, vom Äußeren, der Stimme, dem selbstsicheren Auftreten, auch von seinen Wahlversprechen her, die zwar nie eingehalten werden, aber trotzdem so verlockend klingen (Erde den Bauern, Fabriken den Arbeitern). Und so folgt das Wahlvolk dem Rattenfänger mit der Flöte, so unangenehm dieses Eingeständnis auch sein mag.

Es erscheint klar und auch logisch, dass gut gebildete, vernunftbegabte Menschen wählen sollten, die wenigstens eine vage Vorstellung davon haben, wie ihr Land sich in der nächsten Zeit weiter entwickeln soll. Aber bei Weitem nicht jeder Bürger ist zu einem willig und zum anderen fähig solche Entscheidungen zu treffen.

Warum erschafft man also nicht eine Art „Filter“ - eine Nichtregierungs-Organisation. Faktisch, politisch und auch juristisch gesehen, wäre es ein Mega-Parlament, bestehend aus hunderten, vielleicht tausenden Teilnehmern, die die Gesellschaft repräsentieren sollen - bestehend aus hochgebildeten und professionell vorbereiteten Menschen. Sie wären dazu in der Lage, dem Parlament, und entsprechend auch der Regierung, die notwendige Richtung aufzuzeigen, um den demokratischen Rechtsstaat, die Gesellschaft, die Wirtschaft und die sozialen und kulturellen Bereiche für den Erhalt und den Wohlstand der Nation entwickeln können.

Die Schaffung einer solchen Struktur erscheint erst im Zeitalter des Word Wide Web realistisch - das Internet kann als Mittel für den freien Zugang von sehr vielen Menschen zu einer Partizipation an Wahlen und Kommunikation in kürzester Zeit fungieren.

Demokratie hat schließlich keine feste Form, sondern ist ein Prozess.
Sie muss sich entwickeln, sonst beginnt sie zu stagnieren und zu verfaulen.

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Wissenschaftler: die Große Illusion der Demokratie - von Test2 - 04.10.2016, 16:49

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