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Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Druckversion

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RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 16.02.2019

Die EU will bis 2033 alle Papier-Führerscheine weg haben.

Ältere Führerscheine sind keine Plastikkarten sondern aus Papier und unbegrenzt gültig. Die sollen jetzt bis 2033 alle zu Plastikkarten umgetauscht werden. BegründungBig Grinas will die EU ändern und in all ihren Mitgliedsstaaten Führerscheine nach gleichem Standard einführen, auch um die Papiere fälschungssicherer zu machen.Aha. Soso. Führerscheinbetrug, ja? Hört man ja immer wieder!Was ich ja nicht verstehe: Wieso man da neue Führerscheine ausrollen muss. Selbst unter der Annahme, dass da Fälschungen ein Problem sind. Auf dem Führerschein steht ja der Name und die Nummer. Und es gibt eine Datenbank irgendwo, welcher Führerschein gültig ist und welcher nicht. Macht halt die Polizei einen Lookup übers Mobilfunknetz. Lässt sich auch den fälschungssicheren Personalausweis zeigen und vergleicht den Namen. Fertig.

Uns wird doch hier schon wieder ins Gesicht gelogen!

> https://blog.fefe.de/?ts=a29932ef


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 16.02.2019

Worldwide Effort To Restrict Everyone’s Right To Travel Is Close To A Reality

By MassPrivateI
According to a recently published white paper there is a worldwide effort to restrict the right to travel of everyone. And you will not believe how the U.N. is involved.
A recent article at PapersPlease.org warns that the Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) wants to check every airline passenger’s background and send airlines an “Authority to Carry” before a passenger is allowed to board a plane.

An iAPI system allows for a two-way communication in near real-time. The airlines transmit the API message on a per-person basis to the requesting authorities at the time of check-in, while law enforcement agencies have the opportunity to decide whether a certain person is allowed or not to board a plane by issuing a board/no-board message.

Think about what this means; the self-proclaimed “largest regional security organization in the world” the OSCE, wants to conduct background checks of every airline passenger in the world.
The work of the OSCE spans the globe, encompassing three continents – North America, Europe and Asia – and more than a billion people.
Giving a private organization the ability to control the right to travel of nearly 8 billion people is horrifying.
The white paper warns that the OSCE and the International Air Transport Association are working together to track every airline passenger.
Thanks to the UN and its member states, the OSCE has been collecting close to 50% of airline passengers’ personal information since 2017.
UN helped create a worldwide airline tracking program
According to the white paper, the United Nations (UN) played an important role in creating a worldwide airline tracking program.
In December 2017, the United Nations Security Council unanimously adopted Resolution 2396. Building upon previous Resolutions 2178(2014) and 2309(2016), it calls upon Member States to collect API and PNR information. Because 2396 was adopted under Chapter VII of the UN Charter, compliance with this obligation is mandatory for all Member States.
Full implementation of Resolution 2396 represents a massive undertaking. To date, only 48% of OSCE participating States have set up an API system, while just 31% collect PNR data.
The UN’s involvement in creating a worldwide tracking system is made even more disturbing after a recent IRIN News article revealed that they hired Palantir to analyze their food program.
The UN’s food program contains personally identifiable data of 90 million people. Why would the UN hire Palantir and why would they help to create a worldwide airline tracking program?
Has the UN become a worldwide spy agency?
The OSCE’s Transnational Threats Department (TNTD) is a repository of secret threat ratings of airline passengers.
The TNTD is comprised of four units — Action against Terrorism, Border Security and Management, Strategic Police Matters, and Co-ordination Cell, but also deals with cross-cutting topics such as cyber/ICT security and POLIS, OSCE’s online law enforcement information system.
What does this mean to Americans?  It means the the TSA, CBP and the OSCE are secretly giving threat assessments to every airline passenger. And anyone of them could put a person on the No-Fly list for any reason.
(.....)
Combine this with a global effort to track everyone’s license plates and you do not have to be a rocket scientist to see how EVERYONE’S right to travel freely is in jeopardy.

> https://www.activistpost.com/2019/02/worldwide-effort-to-restrict-everyones-right-to-travel-is-close-to-a-reality.html

worum gehts:

Weltweite Bemühungen, das Recht aller auf Reisen einzuschränken, sind realitätsnah.
Von MassPrivateI
Laut einem kürzlich veröffentlichten Whitepaper gibt es weltweit Bemühungen, das Recht auf Reisen für alle einzuschränken. Und du wirst nicht glauben, wie die UNO beteiligt ist.
Ein aktueller Artikel auf PapersPlease.org warnt davor, dass die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) den Hintergrund jedes Fluggastes überprüfen und den Fluggesellschaften eine "Authority to Carry" schicken will, bevor ein Fluggast einsteigen darf.


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 16.02.2019

Flächendeckende Überwachung in Deutschland: Wie Merkel uns bewusst belügt
2013 deckte Edward Snowden auf, dass die USA nicht nur alle Deutschen, sondern die ganze Welt flächendeckend überwachen. Es war Wahlkampf und Merkel fand das gar nicht lustig. „Abhören unter Freunden, das geht gar nicht“, waren ihre Worte. Passiert ist freilich nichts und was man sich schon denken konnte, wird heute bestätigt: Merkel hat kein Problem mit dem Abhören, sie findet es nur nicht gut, wenn es bekannt wird.
Der Spiegel schreibt über den damaligen stellvertretenden Sicherheitsberater von Obama, Ben Rhodes, der jetzt seine Erinnerungen veröffentlicht hat. Da kann man lesen, dass Merkel kein Problem mit dem Abhören hatte, wie der Spiegel schreibt: „Ben Rhodes, damals stellvertretender Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, sagt, Merkel sei nur verärgert gewesen, weil für sie „ein PR-Problem in der deutschen Öffentlichkeit entstand. Nicht wegen des Abhörens selbst“.“
Nun muss man die Vorgeschichte im Hinterkopf haben, im Rückblick werden Zusammenhänge immer besser sichtbar. Im Sommer 2013 erschütterte Edward Snowden die bis dahin heile Welt der US-Geheimdienste. Mit seinen Enthüllungen über die weltweiten Ausspähungen der NSA trat er eine Lawine los. Plötzlich war bekannt, dass die USA gnadenlos alles und jeden ausspionieren, egal ob Freund oder Feind. Für Deutschland bedeutete das, dass bekannt wurde, wie die NSA alle Telefonate in Deutschland abhört und alle E-Mails liest. Und das drei Monate vor der Bundestagswahl. Merkel war not amused.
Daher regten sich die Vertreter des Kanzleramtes medienwirksam auf und es wurde davon geredet, dass ein „No-Spy-Abkommen“ mit den USA geschlossen werden sollte. Nur war das eben auch gelogen, wie wir spätestens seit 2015 wissen. In der Süddeutschen konnte man dazu 2015 lesen: „Nach außen tut diesen Schritt als erster der damalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla am 12. August 2013, als er vor der Hauptstadtpresse behauptet, die US-Seite habe „den Abschluss eines No-Spy-Abkommens angeboten“. Bei Pofalla bleibt es nicht. Es folgen, noch vor der Bundestagswahl, Regierungssprecher Steffen Seibert, der damalige Innenminister Hans-Peter Friedrich und die Bundeskanzlerin selbst. Die Formulierungen variieren, die Botschaft bleibt dieselbe: Es wird ein No-Spy-Abkommen geben. Kanzlerin Merkel formuliert es ein wenig vorsichtiger, sie sagt die Amerikaner seien bereit, „mit uns ein sogenanntes No-Spy-Abkommen zu verhandeln“.“
Blöd nur, dass das alles gelogen war. Die Regierung wusste, dass die USA sich auf so ein Abkommen nicht einlassen würden und so hat die Bundesregierung nicht einmal ernsthaft danach gefragt. Es war eine reine Show für die Öffentlichkeit und von vorne bis hinten gelogen, wie man 2015 weiter bei der Süddeutschen lesen konnte: „Neue Dokumente, die Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR einsehen konnten, zeigen: Zu diesem Zeitpunkt wusste die gesamte Spitze der Bundesregierung, dass die US-Regierung eine solche Zusage nicht gegeben hatte. Damit erreicht die Affäre ein neues Niveau. Es scheint klar zu sein, dass die Regierung absichtlich getäuscht hat – mithin also das Gegenteil dessen getan hat, was Regierungssprecher Seibert vorvergangene Woche behauptet hatte: Man habe „nach bestem Wissen und Gewissen“ informiert. Eher schon wider besseres Wissen.„........

weiter > https://www.anti-spiegel.ru/2019/flaechendeckende-ueberwachung-in-deutschland-wie-merkel-uns-bewusst-beluegt/


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 16.02.2019

Mehr als tausend Menschen demonstrieren in Köln gegen Uploadfilter
Bei strahlendem Sonnenschein haben heute zwischen 1000 und 2000 Menschen gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform mit Uploadfiltern in Köln demonstriert. Der Online-Protest, der sich bislang in Videos, Mails, Tweets und Petitionen äußerte, ist damit auf der Straße angekommen. Zur Demonstration hatte der Twitch-Streamer Sebastian Worm erst vor zwei Tagen aufgerufen. Angesichts der kurzen Vorlaufzeit wurde die Demo von Veranstaltern und Unterstützern als voller Erfolg gewertet. Viele der Schilder und Sprechchöre bezogen sich auf den Vorwurf des Unionspolitikers Sven Schulze, der den via Mail Protestierenden vorwarf, sie seien Bots von Google.....

Wieder eine Demo, die von Steve Bannon und den Russen gelenkt ist
Aber Merkel hat die Spielchen durchschaut:
https://www.heise.de/tp/news/Schulstreiks-Merkel-sieht-Russland-am-Werk-4311139.html
Den Besuchern der Münchner Sicherheitskonferenz hat sie mit ihrer klaren Analyse die Schuppen von den Augen gekärchert und die dankten es ihr mit einem mitreisenden Begeisterungssturm am Ende ihrer Rede.


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 17.02.2019

The Authoritarian Fascists in the EU are Planning to Destroy Truth & Accurate Information By Censoring the Internet & Replacing it with the #Filternet using Article 13. Love Freedom? Hate Corporate Control? Well fuck you says the EU
#Marr
#Ridge 
#SundayMorning 
#SaveYourInternet

Clip > https://twitter.com/Ian56789/status/1097091134067826688


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 18.02.2019

17.02.2019
Missing Link: Migration in die Industrie 4.0 – Flüchtlinge als Software-Entwickler gegen Fachkräftemangel
“Es ist, als würde ich einen Diamanten in der Hand halten.” Wie Flüchtlinge in Europa die Wende zur Industrie 4.0 gestalten.
Anne Kjaer Riechert, eine Mittdreißigerin, steht im Gedränge und hat ihr Unternehmensteam verloren. Gerade wollte man Burritos essen gehen, aber eine Sekunde zu lang hat sie auf die E-Mails auf ihrem Smartphone geschaut. Der FC Bayern München hat gerade angekündigt, sie gerne treffen zu wollen, um eine Kooperation mit ihrer IT-Schule auszuloten. Hinter ihr liegt eine anstrengende Podiumsdiskussion, viele Fragen von JournalistInnen, in zwanzig Minuten ist der nächste Termin. Riechert ist in diesen Tagen viel gefragt, denn ihre Person verkörpert die Lösung für die zwei wichtigsten Fragen Deutschlands. Ach was, die zwei wichtigsten Fragen Europas: Wie soll man mit der Migration umgehen? Und wie meistert man die digitale Transformation?
Riechert hat im Jahr 2015 in Berlin die erste Programmierschule nur für Flüchtlinge gegründet. AsylbewerberInnen erhalten schnell und unkompliziert ein dreimonatiges Training in den wichtigsten Programmiersprachen. Die Kompetenzen die für die Entwicklung der Industrie 4.0. relevant sind. Von Java zu Python, von Internet of Things (IoT) zu Netzwerksicherheit, von Seminaren zur Datenschutzgrundordnung bis zu Roboteranwendungen – alle Kurse sind strikt auf die Bedürfnisse des aktuellen Arbeitsmarkts ausgerichtet, um möglichst schnell den wachsenden Bedarf an Software-Entwicklern für deutsche Unternehmen zu stillen.

Über 900 geflüchtete AbsolventInnen haben in den letzten zwei Jahren ihren Abschluss gemacht. Der Erfolg ihrer Schule, der "Digital School of Integration", kurz: ReDi, war so überwältigend, dass Riechert und ihr Team, das fast ausschließlich aus Frauen besteht, soeben eine zweite Schule in München eröffnet haben.....

weiter > https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Migration-in-die-Industrie-4-0-Fluechtlinge-als-Software-Entwickler-gegen-4310106.html


Kommentare:

Unseelige Zusammenrottung
Dieses Thema führt die rassistische Rechte mit der - vermeintlich - vernunftbegabten Mittelschicht zusammen. Dabei lehnen die zwei Fraktionen das Thema aus vollkommen unterschiedlichen Gründen ab.
Journalistischer Verantwortung würde es entsprechen, so ein Thema einfach deswegen zu ignorieren, weil es offensichtlich Scharlatanerie ist. Die sind deswegen erfolgreich, weil sie sich in der absurden Förderlandschaft, die um den Hartz-IV-Komplex - und im Prinzip lösen auch Schweizer und Österreicher ähnliche Probleme mit ähnlichen Lösungen - herum entstanden ist, clever eingeparkt haben.
Es gibt "Programmierschulen" - die heißen duale Ausbildung und Hochschulen. Es braucht ein bisschen Zeit, um neben der Syntax auch Konzepte zu verstehen - zumal die auch noch häufig mit Mathematik verbunden sind. Erst dadurch entstehen Arbeiter, die in ihrem Prozess auch die - möglichst - richtigen Entscheidungen treffen können.
Und die kommen nach 3 bis n Jahren ausgebildet auf den Arbeitsmarkt und müssen dann noch lernen, wie Eitelkeiten, Hierachien, Controller und mangelhafte Resourcen die richtigen Entscheidungen zu einem Glücksspiel machen.
Es gibt keine Junk-Berufsausbildungen - deswegen haben wir auch zu wenig Pfleger, weil sich das auch nicht in 3 Monaten lernen lässt. Gäbe es das, hätten es die einschlägigen Arbeitgeber schon lange gemacht - was möglicherweise das stärkste Argument dafür ist, dass die Idee bereits Bullshit ist.
Aber die Kinder, die in den Newsrooms - auch bei Heise - arbeiten müssen, haben zu augenscheinlich zu wenig Rückgrat, Wissen und Erfahrung, um solche Entscheidungen zu treffen. Oder sie wissen um die Sprengkraft solcher Themen - und benutzen sie sträflicherweise genau deswegen. Dann soll sie der Blitz beim Schei......
Abgesehen davon belohnen wir sie ja mit Aufmerksamkeit - ich in diesem Moment auch.
Diese Kombination ist ein extra Löffelchen Fett auf die gut geschmierte Rampe in den Totalitarismus.

Das einzig Gute an diesem Artikel ist, dass er die ganze Absurdität
.. der Flüchtlinge-werden-mal-unsere-Renten-erarbeiten Rethorik offenbart. Was viele noch ohne großen Widerspruch mit einer wird-schon-irgendwie-gehen Einstellung für möglicherweise machbar gehalten haben, wird hier an dieser Stelle in seiner ganzen Nichtrealisierbarkeit nur allzu deutlich.
Jede Propaganda will ein Ziel erreichen. Diese hier will uns weismachen, dass wir von ein paar Enthusiasten, und dass die vorgestellten Leute Interesse und Motivation haben bezweifle ich keinen Moment, nur davon kenne ich auch ein paar Einheimische, die trotzdem an einer anderen wichtigen Hürde gescheitert sind, nämlich der Fähigkeit, dass wir von einer Handvoll Bemühter, die aber keinerlei Vorraussetzung dafür mitbringen, auf alle schliessen sollen, denn es heißt ja immer pauschal Flüchtlinge werden ...
Das wird auch in Bereichen mit weit weniger Qualifikation nicht klappen, denn der Bildungsmangel und die Inkompatibilltät der Vorstellungen über die Art des sozialen Zusammenlebens werden den Migranten-retten-Deutschland Traum scheitern lassen.
Niemand würde es wagen im Deutschen Ärzteblatt einen sinngemäßen Artikel zu publizieren, in dem Flüchtlinge, sagen wir großzügig mal in einer 2-jährigen Schulungsmaßnahme, zu Allgemeinärzten ausgebildet werden. Man würde es übrigens auch woanders nicht veröffentlichen.
Insofern bin ich der Redaktion dankbar, dass sie diesen kaffkaesken Jubelartikel veröffentlicht hat, denn das wird hoffentlich dazu führen, dass jetzt ein paar Leute mehr mal die pro-Migrations Traumwelten, die von den MSM entworfen werden, anfangen zu hinterfragen, und zwar auf Basis einer Abschätzung wie realistisch das ganz Vorhaben wohl insgesamt ist, wenn wir das Scheitern des Konzeptes z.B. in den Berliner Problembezirken vor Augen haben, unter der besonderen Berücksichtigung des Umstands, dass wir es dort auch noch mit Nachfahren von Leuten zu tun haben, die schon seit den 60er hier sind, und also sogar hier geboren wurden. Wieviel besser kann es also noch werden mit Menschen, die nicht mal diese Voraussetzungen mitbringen?
PS: Der vorliegende Artikel passt von Schreibstil und Inhalt eher zu Stern, Focus oder Spiegel. A Propos Spiegel, wo wir gerade vom ehemaligen Nachrichtenmagazin sprechen: Heise muss aufpassen, dass man nicht bald vom ehemaligen Technikmagazin spricht.

Und ich Idiot habe studiert
dabei hätte ich in 3 Monaten alles erreichen können,... wäre ich nur Migrant gewesen.

"Agiles Programmieren für Fortgelaufene" ...in 12 Wochen
...oder doch eher "Programmiertes Agieren"?!? .. Die offensichtliche Idee ist jedenfalls, innerhalb extrem kurzer Zeit soviel "Staatsknete" wie möglich abzugreifen, und dabei geht man offenbar über auch Leichen.

Staatspropaganda
Ich fasse mal den Tenor dieser explosionsartigen Diskussion hier zusammen: heise reiht sich ein in den Chor der Medien, die Staatspropaganda betreiben.
Denn es besteht wohl kein Zweifel darüber, dass solcherlei „Bildungsangebote“ nur ein Ziel haben: denjenigen ein sicheres Einkommen zu verschaffen, die sie bereitstellen. Und da gibt es bereits eine gesamte Industrie, die mit unseren neuen Hinzugugekommenen prächtig verdienen. Sinnvoll sind sie genauso wie die ABM seinerzeit für die DDR-Bürger, die keinem einzigen über 40 eine neue Arbeitsstelle verschafft haben.
Jeder von uns weiß, was wirklich sinnvolle IT-Speziallehrgänge kosten und für wen sie sinnvoll sind. Zur hochbezahlten Fachkraft wird man nicht an der Volkshochschule.
Warum tut heise das also? Da kann man nur spekulieren. Vielleicht steht die Antwort, etwas verklausuliert, im Koalitionsvertrag:
„Verlage und Journalistinnen und Journalisten brauchen verlässliche Rahmenbedingungen seitens der Politik. Wir wollen diese dadurch verbessern, dass eine bessere Rechtsdurchsetzung für journalistische Inhalte ermöglicht, das Presse-Grosso gesichert, der ermäßigte Mehrwertsteuersatz erhalten und weitergehende Instrumente wie neue Finanzierungsmodelle oder indirekte Fördermaßnahmen geprüft werden.“
Ich übersetze mal ins Deutsche: wenn die Verlage nicht mehr genug Geld erwirtschaften, muss trotzdem die Verbreitung von Staatspropaganda gesichert werden: notfalls durch Subventionen. Da will man sich schon mal frühzeitig eine gute Position sichern, durch vorauseilenden Gehorsam. Jeder, der DDR noch aktiv erlebt hat, kennt das. Der Preis sind dann solche Kotau – Artikel.

Abkassieren
Herzlichen Glückwunsch Heise. Ihr macht hier Propaganda für die wenigen Profiteure der Krise. Ein Startup von geschäftstüchtigen Frauen, die sich die Lage der Vertriebenen und die Großzügigkeit des Staates zu Nutze machen, um ordentlich Kasse zu machen mit Fortbildungskursen.
Es dürfte ja wohl klar sein, dass diese "Schulen" den Betroffenen und potentiellen Arbeitgebern keinen großen Mehrwert bieten. Aber die AfA ist hier traditionell großzügig und bei Migranten gibts es ohnehin extra Töpfe, die unbürokratisch verteilt werden können.
Das sich hinter der schönen Hochglanzfassade versteckende Menschenbild konzentriert sich dann auch auf etwas ganz anderes. Nämlich schön billige und belastbare Arbeitssklaven die alles über sich ergehen lassen. Aber warum nicht, die liefern ja auch pflichtbewusst noch bis 22:00 Pakete aus, da können die auch in die Tasten hauen.
Im Fokus dieser Bullshit-Olympiade steht folgendes
Agilität – Charaktermerkmal einer Flucht
Resilienz von MigrantInnen
agile Kompetenz
Im Klartext, die ertragen selbst die größte Erniedrigung und die schlechtesten Arbeitsbedingungen.
AsylbewerberInnen erhalten schnell und unkompliziert ein dreimonatiges Training in den wichtigsten Programmiersprachen.
... alle Kurse sind strikt auf die Bedürfnisse des aktuellen Arbeitsmarkt ausgerichtet, um möglichst schnell den wachsenden Bedarf an Software-Entwicklern für deutsche Unternehmen zu stillen.
Über 900 geflüchtete AbsolventInnen haben in den letzten zwei Jahren ihren Abschluss gemacht.
Na das Unternehmen möchte ich sehen, dass Entwickler sucht, die gerade mal drei Monate Entwicklung und dann auch noch in verschiedenen Sprachen hinter sich haben, dafür aber die Kultur- und Sprachbarriere nicht überwunden haben. Unternehmen brauchen gewöhnlich Leute, die sie sofort einsetzen können.
Aus eigenen Erfahrungen mit Menschen aus den verschiedensten Ländern kann ich nur sagen, dass es selbst mit Gastarbeitern, die schon seit Jahren hier sind, sehr schwierig ist, überhaupt immer auf einen fachlichen Nenner zu kommen. Und ganz wichtig dabei ist, dass man in jedem Team genug Leute mit hoher Expertise und Verständigungsfähigkeit hat.
Füllt man jetzt aber massenhaft mit Leuten auf, die im Grunde noch nichts können, bindet man das vorhandene Potential in die Betreuung uns Ausbildung dieser Leute. Dabei haben diese eigentlich einen besonderen Betreuungbedarf aufgrund Sprache und Kultur.
Selbst eine nicht akademische Ausbildung zum Entwickler braucht in Deutschland gewöhnlicherweise mindestens 2,5 Jahre und einen Ausbilder, der die nötige Qualifikation vorweisen kann.
Schon die BlueCard und ihre Wirkung durch Herabsetzen des Lohnniveaus und damit der Qualität ist zu hinterfragen, aber was dieser Artikel vermittelt, ist einem Fachverlag, wie Heise unwürdig. Gibt es keine Qualitätssicherung mehr, dass so eine weltfremde Propaganda veröffentlicht wird?

Menschenverachtender Bullshit
Bei Sätzen wie:
"Doch warum muss man überhaupt erstmal eine Flucht durchmachen, um eine Ausbildung zur EntwicklerIn im vom Fachkräftemangel gebeuteltem Europa finden?"
oder, noch schlimmer:
"Auf der Flucht habt ihr sicher viele Traumata erlebt", sagt Hirsig. "Deswegen habe ich für euch mehrere kostenlose Lizenzen für einen App-Meditiaionskurs mit organisiert."
Papa/Schwester/Kind tot? Ey, wir ham da ne App für euch. Und jetzt weiter im Java-Kurs!
Der Hammer ist dieser hier:
" "Programmieren ist für mich wie Musik", erzählt die 17-jährige Leen Raslan nach der Unterrichtstunde. Die junge Syrerin vergleicht ihren Unterricht mit ihrem Klavierspiel. "Jede Note ist wie eine Programmierzeile und wenn du sie kombinierst ergibt sich ein Lied daraus"
Ja - ich kann mit dem Herzen sehen, Sanskrit sprechen und durch Null teilen.
Dieser Artikel ist de wohl menschenverachtendste Haufen Mist, der mir seit ewig untergekommen ist.
Menschliche Tragödien als "Schule des Lebens" zu missbrauchen, die aus hilfesuchenden und oft schwer traumatisierten Menschen "Programmiervieh" für den Arbeitsmarkt macht, schlägt dem Fass echt den Boden aus.
Was kommt als nächstes? Teambuilding in Aleppo für bessere Agilität?
Oder "Lernen Sie als Scrum-Manager bessere Priorisierungs-Methoden auf unserem 'mit dem Schlauchboot nach Italien'-Kurs"?
Schämt euch, solch einen Schund zu veröffentlichen!

Achtung!! Das Forum ist voller russischer Bots!!
Wenn man durch das Forum geht kann man vor der Leistung der Russen nur neidisch werden. Die haben hier systematisch über knapp 20 Jahre Accounts angelegt um JETZT damit zuzuschlagen und hier das Stimmungsbild des weltoffenen und herzenden Deutschen zu entstellen! Das kann man schon als Hochleistung ansehen mit so viel Weitblick zu arbeiten.
Bitte lasst euch nicht täuschen! Das sind alles Bots!! Auch ich!!

> https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Missing-Link-Migration-in-die-Industrie-4-0-Fluechtlinge-als-Software-Entwickler-gegen-Fachkraeftemangel/forum-420206/comment/

(fast 2000! Kommentare)


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 18.02.2019

18.2.19

Uploadfilter waren gestern

Wer dachte, die faktische Verpflichtung zu Uploadfiltern sei schon der Supergau, hat sich wohl getäuscht. Denn im Streit um den geplanten Art. 13 der Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt hat sich die Situation nochmals verschärft. Der zwischen Parlament und Rat abgestimmte endgültige Text, trägt keineswegs den vielfach geäußerten Bedenken Rechnung, sondern geht vielmehr noch einen Schritt weiter.
Art. 13 Nr. 1 lautet nunmehr wie folgt:
Member States shall provide that an online content sharing service provider performs an act of communication to the public or an act of making available to the public for the purposes of this directive when it gives the public access to copyright protected works or other protected subject matter uploaded by its users. An online content sharing service provider shall therefore obtain an authorisation from the right holders referred to in Article 3(1) and (2) of Directive 2001/29/EC, for instance by concluding a licencing agreement, in order to communicate or make available to the public works or other subject matter.
Die Anbieter sollen also jetzt nicht mehr nur eine Veröffentlichung ohne Zustimmung des Rechteinhabers verhindern. Das hätte es erforderlich gemacht, die vieldiskutierten Uploadfilter einzuführen. Nach dem aktuellen Konzept sollen die Plattformbetreiber vielmehr gleich direkt beim Rechteinhaber eine Lizenz erwerben. Selbst Uploadfilter wären dann kein zwingend geeignetes Instrument mehr, um eine eigene Haftung zu vermeiden.
Es ist zwar nach wie vor so, dass Art. 13 Nr. 4 es dem Content Sharing Service Provider immer noch ermöglicht, sich ohne eigene Lizenz darauf zu berufen, er hätte alles getan, um eine Rechtsverletzung zu vermeiden. Die Beweislast liegt dabei aber bei ihm. Welche Anforderungen insoweit zu erfüllen wären, ist auch nicht gänzlich klar. Nach der aktuellen Formulierung, scheint die Messlatte allerdings äußerst hoch zu liegen. Im Zweifel helfen also nicht einmal mehr Uploadfilter.
Anbieter von User-Generated-Content Plattformen wie YouTube, nach meiner Einschätzung aber auch soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter, werden damit also so behandelt, als würden sie die urheberrechtlichen Nutzungshandlungen ihrer User selbst vornehmen, weshalb sie auch originär dafür verantwortlich wären, sich selbst beim Rechteinhaber eine urheberrechtliche Gestattung (Lizenz) zu besorgen.
Das geht deutlich über die bisher geplante Regelung hinaus. Letztlich wird damit das bisherige Geschäftsmodell sämtlicher Plattformen, die den Upload von Inhalten durch Nutzer ermöglichen, in Frage gestellt. Denn der Anbieter kann, wenn sich auf seinem Portal urheberrechtswidriger Content befindet, unmittelbar auf Unterlassung und vor allem auch auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden. Die bisherigen Haftungsprivilegien, die eine Haftung erst dann einsetzen ließen, wenn der Anbieter Kenntnis von einem Verstoß hatte und untätig blieb, sind damit für diesen Bereich hinfällig. Die bisherige Regelungslogik, die auch im US-Recht als Notice And Take Down umgesetzt ist, wird dadurch beseitigt. Das stellt Art. 13 Nr. 3 sogar ausdrücklich klar, indem er die Haftungsprivilegierung des Art. 14 der ECRL für das Hosting explizit für unanwendbar erklärt. Die EU überholt die durchaus urheberrechtsfreundlichen USA damit mal eben locker.
Die damit zusammenhängenden Fragen sind von gesamtgesellschaftlicher Relevanz und sollten daher nicht auf Ebene einer Urheberrechtsreform entschieden werden. Letztlich geht es nämlich auch darum, welches Internet wir als Bürger haben wollen. Man hat erneut das Gefühl, dass vielen Abgeordneten des EU-Parlaments einmal mehr die Bedeutung und Tragweite ihrer Entscheidung nicht bewusst ist.
Die Anbieter von Plattformen für User-Generated-Content, werden sich künftig sehr genau überlegen, ob sie wie bislang den freien Upload und das freie Einstellen von Inhalten durch ihre Nutzer ermöglichen wollen, oder ob dies aufgrund der urheberrechtlichen Vorgaben nicht mehr mit vertretbarem wirtschaftlichem Risiko möglich ist.
Obwohl ich nicht zu Alarmismus neige, ist die Befürchtung, dass eine solche Regelung Plattformen wie YouTube, Facebook oder Instagram in Europa generell in Frage stellt, keinesfalls mehr abwegig oder übertrieben. Die Anbieter werden sich jedenfalls sehr genau überlegen, ob sie die erhöhten wirtschaftlichen Risiken in Kauf nehmen wollen.
Das Urheberrecht beachtet die Interessen der Allgemeinheit in immer geringerem Maße. Das ist für eine Informationsgesellschaft generell keine gute Nachricht. Es gelingt speziell der EU-Gesetzgebung nicht, die notwendige Balance zwischen den Gemeinwohlinteressen und den Interessen der Rechteinhaber herzustellen.

> https://www.internet-law.de/2019/02/uploadfilter-waren-gestern.html


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 19.02.2019

Regeln eingehalten und trotzdem gelöscht: Facebook schaltet Accounts wegen RT-Verbindung ab

[Bild: 5c6ad1c80d0403cc428b4567.jpg]

Facebook hat mehrere von Maffick Media betriebene Konten ohne Vorwarnung gesperrt, die über Millionen Abonnenten verfügten. Der Konzern begründete das mit Verbindungen des Medienunternehmens zu RT, über die zuvor CNN berichtet hatte. Verstöße gegen seine Richtlinien machte Facebook nicht geltend.
In einem scheinbar neuen Schritt im Kampf des Social-Media-Riesen gegen vermeintliche "russische Propaganda" hat Facebook ohne Vorankündigung mehrere Seiten mit Videoinhalten vom Netz genommen. Das Social-Media-Netzwerk erklärte, es bitte die Administratoren von Soapbox, Back Then und Waste-Ed, ihre "russischen Zugehörigkeiten" offenzulegen.....

weiter > https://deutsch.rt.com/international/84465-facebook-loescht-accounts-mit-millionen-abos-verbindungen-zu-rt/


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 20.02.2019

Uploadfilter heißen ab jetzt #Merkelfilter:

Im Koalitionsvertrag steht genau das Gegenteil. Der ist übr. vom 12.03.2018. Aber was kümmert die denn schon, was sie vor nicht einmal 1 Jahr ausgehandelt haben. Verträge sind eh nur Empfehlungen. Super Glaubwürdigkeit, wie gewohnt.... #Uploadfilter #Uploadfiltern #Merkelfilter 
 
[Bild: Dz2Tn32WwAAeu1m.jpg]

Julia Reda‏Verifizierter Account @Senficon 2 Std.Vor 2 Stunden

Julia Reda hat Tiemo Wölken retweetet
Es wäre ein echter Skandal, wenn Deutschland dieser Reform gegen die federführende Ministerin und gegen den Koalitionsvertrag zustimmt. @katarinabarley sollte öffentlich klarstellen, was sie von dieser Entscheidung hält: https://twitter.com/woelken/status/1098178556893560833 … #Uploadfilter #Merkelfilter

Tiemo WölkenVerifizierter Account @woelken
Nach kurzer Hoffnungen gestern, nun große Ernüchterung. #Merkel will ihre #Uplaodfilter unbedingt. Sie hat die fachlichen Bedenken von @katarinabarley ignoriert. Deutschland wird heute auch dem #Artikel13 zustimmen. Auch @peteraltmaier ignoriert damit #Koalitionsvertrag.

Julia Reda‏Verifizierter Account @Senficon 22 Std.Vor 22 Stunden
Julia Reda hat Kai Diekmann retweetet
Merkel begründet Unterstützung für #Uploadfilter damit, dass analoge Regeln auch in der digitalen Welt gelten müssen. Welcher analoge Infrastrukturanbieter muss denn heute automatische Vorzensur betreiben, Frau Merkel? Die Post? #Merkelfilter #NiemehrCDU


Uploadfilter
Sogenannte Uploadfilter dienen dazu, mögliche Rechtsverstöße durch das Veröffentlichen von beliebigen Inhalten auf Plattformen bereits beim Hochladen zu unterbinden.


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 20.02.2019

fefe:

[l] Auf dem europäischen Polizeikongress in Berlin kam die Forderung nach einem Verbot von Anonymisierungs-Diensten wie Tor auf.
Zur Eröffnung des 22. europäischen Polizeikongresses in Berlin forderte Günter Krings, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, ein einschneidendes Verbot von Tor: "Ich verstehe, warum das Darknet einen Nutzen in autokratischen Systemen haben kann. Aber in einer freien, offenen Demokratie gibt es meiner Meinung nach keinen legitimen Nutzen. Wer das Darknet nutzt, führt in der Regel nichts Gutes im Schilde. Diese einfache Erkenntnis sollte sich auch in unserer Rechtsordnung widerspiegeln."
Die Debatte können wir von mir aus führen — nachdem wir Abgeordnetenbestechung ordentlich unter Strafe gestellt haben. Die Prämisse, dass nur Menschen mit bösen Absichten Tor benutzen, ist natürlich eine dreiste Lüge. Aber wie das so ist bei den Populisten. Erst kloppen sie plumpe Populistenforderungen raus, dann werfen sie der AfD Populismus vor. Und am Ende wundern sie sich, dass sie niemand ernst nimmt.