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Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Druckversion

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RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 22.10.2018

22. Oktober 2018 um 10:01
Facebook hat für die kommenden Wahlen jetzt einen „War Room“ eingerichtet (sprich Wahrheitsministerium), wo sie die fiesen Fakenews herausfiltern, mit denen der pöse Putin die Wahlen beeinflussen will.

TicToc by Bloomberg‏Verifizierter Account @tictocFacebook needed to fight misinformation and malicious activity — so it started this election war room

Fake News: Facebook richtet "War Room" gegen Wahlmanipulationen ein
Nach den schlechten Erfahrungen mit "Fake News"-Kampagnen, Trollen, Social Bots und gefälschten Profilen insbesondere im jüngsten US-Präsidentschaftswahlkampf will Facebook Anfang kommender Woche einen "War Room" einrichten, um vergleichbaren Entwicklungen besser entgegenwirken zu können. In dem Besprechungszimmer in der Konzernzentrale in Menlo Park soll ein Team von rund 20 Personen in Echtzeit Daten, Statistiken und darauf aufbauende Grafiken über potenzielle Brandherde rund um Falschmeldungen und zugehörige verdächtige Aktivitäten auswerten und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einleiten, wie die New York Times berichtet.
Insgesamt füttern demnach über 300 Facebook-Mitarbeiter die Entscheider mit Informationen. Eine spezielle Software, die an das 2016 von Facebook aufgekaufte Analyseprogramm CrowdTangle erinnert, soll es den Mitgliedern des "Kriegsrats" erlauben, rasch etwa spezifische erfundene Berichte oder eine deutliche Zunahme automatisch kreierter Nutzerkonten in einer bestimmten Region auszumachen. Der Konferenzraum ist vergleichbaren Operationen nachgebildet, die Militärs bei entscheidenden Schlachten, politische Kampagnenmachern kurz vor Urnengängen oder Firmen etwa vor eine größeren Übernahme einrichten. Der Starttermin fällt in die heiße Zeit vor den Präsidentschaftswahlen in Brasilien und den Zwischenwahlen in den USA.

Samidh Chakrabarti, der bei Facebook das Team für Wahlen und gesellschaftliches Engagement leitet, erwartet gewaltige Auswirkungen durch die Initiative. Er sprach von der "wahrscheinlich größten unternehmensweiten Umorientierung seit unserem Wechsel von Desktops zu Mobiltelefonen". Es handle sich um die "letzte Verteidigungslinie", um zuvor unerkannte Probleme rund um Stimmabgaben in verschiedenen Ländern in den Griff zu bekommen. Der Betreiber des sozialen Netzwerks habe zudem viele andere Maßnahmen ergriffen, um gegen Desinformationen und vergleichbare Missstände schon zu einem früheren Zeitpunkt vorzugehen....

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fake-News-Facebook-richtet-War-Room-gegen-Wahlmanipulationen-ein-4170924.html


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 22.10.2018

Saudis sollen Kritiker mit bezahlten Online-Mobbern und McKinsey-Daten bekämpft haben
Der New York Times zufolge spionierte ein heimlicher Doppelmitarbeiter bei Twitter für das Wahhabitenkönigreich

Den Informationen der New York Times nach hat das Wahhabitenkönigreich Saudi-Arabien den Kronprinzkritiker Jamal Khashoggi nicht nur mit den am Samstag eingeräumten letalen Methoden bekämpft (vgl. Khashoggi: Korrekturen, Lügen und eine Leiche, die verschwunden ist), sondern auch mit bezahlten Online-Mobbern. Diese Online-Mobber wurden dem Bericht nach nicht nur gegen, sondern auch gegen andere Abweichler sowie zur Festigung der öffentlichen Meinung eingesetzt.
Der Zeitung zufolge hatte der jetzt im Zuge der Khashoggi-Affäre entlassene Kronprinzenberater Saud al-Kahtani seit 2010 auf Twitter Beschäftigungsangebote platzieren lassen, die damit warben, das Hobby zum Beruf zu machen und mit dem Versenden von Tweets 10.000 saudische Rial zu verdienen - umgerechnet etwa 2.350 Euro. Dass es sich dabei um Arbeit handelt, die den in der Richtlinie Nr. 1/76 zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge (OV) beschriebenen "Zersetzungsmaßnahmen" der DDR-Staatssicherheit ähnelt, habe man Bewerbern erst verraten, nachdem diese ihre bürgerliche Identität preisgegeben hatten.
Saudi-Prinz hält "strategischen Anteil" an Twitter
Aktuell soll die saudische Zentrale für staatliches Online-Mobbing mehrere Hundert Personen beschäftigen, deren Aufgabe es auch ist, in Sozialen Medien nach Kritikern des Kronprinzen und des Landes zu suchen. Dazu hat man angeblich sogar einen heimlichen Doppelmitarbeiter bei Twitter selbst untergebracht, der Informationen zur identifikation und andere persönliche Daten liefert. Ausgeschlossen ist das nicht: Immerhin zählt der saudische Prinz Walid bin Talal zu den wichtigsten Investoren des Unternehmens, an dem er seit 2011 einen "strategischen Anteil" hält. Twitter antwortet bislang auf Bitten nach einer Stellungnahme dazu ebenso wenig wie saudische Stellen....
https://www.heise.de/tp/features/Saudis-sollen-Kritiker-mit-bezahlten-Online-Mobbern-und-McKinsey-Daten-bekaempft-haben-4198162.html

hier muss man mal einen Punkt machen, Schließlich gibt es die Mobber-Horden überall Angry 

Zum Glück gibt es so etwas nicht in Deutschland
Zum Glück gibt es in Deutschland keine staatlich finanzierte Trollarmee mit dem Ziel die Inhaber nicht systemkonformer Meinungen systematisch zu stalken, bedrohen, doxxen und zu beleidigen. Zum gibt es in Deutschland keine staatlich finanzierten Trollarmeen die unerwünschte Inhalte massenhaft downvoten und beleidigende Kommentare verfassen. Zum Glück werden in Deutschland nicht unerwünschte Kanäle durch massenhaftes Melden gelöscht. Zum Glück denunziert der Führer dieser Bewegung nicht im öffentlichen Fernsehen Leute als Nazis.

#reconquistainternet



RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 02.11.2018

police-it: Palantir in Hessen – vereint Daten von Facebook & Co mit polizeilichen Datenbanken??

Das hessische Innenministerium hat die deutsche Tochter der amerikanischen Palantir Technologies mit dem BETRIEB (sic!) einer Analyseplattform für den polizeilichen Staatsschutz beauftragt. Der IT-Dienstleister der Landesbehörden, bei dem die Server installiert wurden, weiß nicht, wie dieses System arbeitet und welche Daten dort verarbeitet werden....


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 03.11.2018

Hessen: Grundrecht auf Datenschutz und digitale Infrastruktur 
Bei einer Volksabstimmung im Rahmen der hessischen Landtagswahl am vergangenen Sonntag haben die Wähler nicht nur die Todesstrafe abgelehnt, sondern mit 90,9 Prozent auch ein Grundrecht auf Datenschutz in der Verfassung des Landes verankert. Artikel 12a besagt damit nun: "Jeder Mensch ist berechtigt, über die Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten selbst zu bestimmen." Die neue Regel kodifiziert das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, das das Bundesverfassungsgericht mit dem Volkszählungsurteil von 1983 aufgestellt hat. Weiter schreibt der Artikel fest: "Die Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme werden gewährleistet."......


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 11.11.2018

Passagierdaten in Zügen
Die belgische Regierung hat die Ausweitung ihres Passagierdatensystems auf Bus- und Bahnreisen beschlossen. Nach einer Vereinbarung mit der britischen Regierung erhalten belgische Behörden in einer Testphase vor jeder Ankunft des Fernzugs Eurostar, der zwischen Brüssel und London im Tunnel unter dem Ärmelkanal verkehrt, die Daten der Reisenden. Mit Flixbus nimmt auch erstmals ein Busunternehmen am Austausch von Passagierdaten teil. Belgien ist damit der erste Mit­glied­staat, der die EU-Richtlinie über die Verwendung von Fluggastdaten (PNR) auf landbasierte Verkehrsmittel anwendet.....


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 11.11.2018

Deutsches Militär ist "völliger Murks" und McKinsey-Skandal weitet sich aus
Das Wehrressort wurde erhöht, um die "zugrunde gesparte" Bundeswehr auf Vordermann und gegen vermeintliche Feinde in Stellung zu bringen. Derweil wird der McKinsey-Skandal von Verantwortlichen verharmlost, obwohl mehrstellige Milliardenbeträge unrechtmäßig ausgegeben wurden. Im Bundeshaushalt für 2019 ist der Rüstungsetat erneut und noch stärker als geplant angewachsen. Waren es im laufenden Jahr noch 38,5 Milliarden Euro fürs Verteidigungsressort, werden es im kommenden Jahr 43,2 Milliarden Euro, gleich um über 12 Prozent mehr.....


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 13.11.2018

Länderminister fordern Verschärfung des NetzDG.
Größere Radiergummis erwünscht: Die Justizminister der Länder wollen eine Verschärfung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) verlangen, berichtet das "Handelsblatt". Die Zeitung zitiert aus einer Beschlussvorlage für die Justizministerkonferenz am Donnerstag. Darin fordern die Länder Bundesjustizministerin Katarina Barley auf, Wege zu prüfen, durch die Nutzer einfacher ihre Beschwerden einreichen können. Ferner sollen "inhaltsleere Antworten auf Anfragen der Strafverfolgungsbehörden" künftig mit Geldbußen von bis zu einer halben Million Euro geahndet werden können.

Der Hamburger Justizsenators Till Steffen sagt der Zeitung, dass Gesetz habe sich in der Praxis in einigen Bereichen als "zahnloser Tiger" entpuppt. So würden einige Plattformen ihre Beschwerdeformulare zu sehr verstecken. Der Bundestag hat das umstrittene Gesetz Mitte 2017 beschlossen. Ihm zufolge müssen Webseiten "offenkundig strafbare Inhalte" binnen 24 Stunden nach einem Hinweis darauf löschen.
handelsblatt.com (Paid), turi2.de (Background)


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 15.11.2018

heise: Bundesregierung plant offenbar Massenüberwachung bei Diesel-Fahrverboten

Die Bundesregierung plant die von Gerichten angeordneten Fahrverbote mit einer automatisierten Erfassung aller Verkehrsteilnehmer durchzusetzen. Ein Gesetzentwurf, der heise online vorliegt, sieht dafür einen automatisierten Datenbankabgleich mit dem Kraftfahrt-Bundesamt vor.....

Der Schwermetaller
zum Heise-Artikel über die Überwachung der Fahrverbotszonen. Und schon erscheint der ganze Zirkus um die Dieselfahrverbote in einem ganz anderen Licht. Der bis jetzt nur marginale Widerstand der Autoindustrie gegen die von Regierung und deutscher Umwelhilfe verbreiteten Lügen über Stickoxide usw. war schon sehr auffällig. Vermutlich haben die Autohersteller davon profitiert. Über Fahrverbote macht man gewisse Autos unbrauchbar und gleichzeitig bietet die Autoindustrie Umtauschprämien beim Kauf eines neuen, sauberen Autos an. Die Prämien können die Hersteller vermutlich von der Steuer absetzen. Also ein Konjunkturprogramm für die Hersteller. Zusätzlich stellt man eine Nachrüstung als fast unmöglich dar, da zu teuer. Wobei das vermutlich stimmt, eine Nachrüstung wäre aufwendig. Über die Fahrverbote verschafft sich die Regierung gleichzeitig die Möglichkeit ein weiteres Überwachungssystem der Bürger zu installieren. Also profitieren beide von diesem Zirkus: Regierung und Autohersteller.


RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 15.11.2018

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RE: Überwachung,Bevölkerungskontrolle und Zensur - Stafford - 18.11.2018

heise: Neuer Verfassungsschutzchef fordert Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation
Thomas Haldenwang drängt als neuer oberster Inlandsspion auf einen Ausweg aus dem Problem des "Going Dark" und eine automatisierte Internetüberwachung......