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Propaganda des Tages (Skuriles, Satire, Kommentare, Wahnsinn, Gerüchte, Ansagen) - Druckversion

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Propaganda des Tages (Skuriles, Satire, Kommentare, Wahnsinn, Gerüchte, Ansagen) - Stafford - 09.09.2016

Herfried Münkler „Der 11. September 2001 war keine Zäsur“

Nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Herfried Münkler sind die längerfristigen Folgen der Anschläge vom 11. September 2001 „begrenzt“. In der F.A.Z. schreibt er, die Attacken seien nicht zu einer weltpolitischen Zäsur geworden.
08.09.2016
Nach Ansicht des Berliner Politikwissenschaftlers Herfried Münkler sind die längerfristigen Auswirkungen der Anschläge vom 11. September 2001, die sich am Sonntag zum 15. Mal jähren, „begrenzt“. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Freitagsausgabe) schreibt Münkler, die Attacken, bei denen mehr als 2000 Menschen starben, „haben die Angst der Menschen im reichen Norden vor terroristischen Attacken deutlich erhöht, sie haben leichtfertige Reaktionen der westlichen Politik provoziert und die Probleme der arabischen Welt in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt, aber zu einer weltpolitischen Zäsur sind sie deswegen nicht geworden.“

Doch weder in Afghanistan noch im Irak, so Münkler, wären die Verhältnisse ohne die Anschläge gut; „auch unter dem Regime der Taliban und Saddam Husseins wären viele aus diesen Ländern geflohen, und wahrscheinlich wäre es auch dann zu dem als „arabischer Frühling“ bezeichneten Aufstand gegen die autoritären Regime des Nahen Ostens und der nordafrikanischen Küste gekommen.“ Und fügt hinzu: „Das Hauptproblem dieses Raumes, die Selbstblockade der arabisch-islamischen Welt, hätte es auch dann gegeben, und ebenso hätte es die verzweifelte Suche nach Auswegen aus dieser Selbstblockade gegeben, deren Produkt im weiteren Sinn auch Al Qaida war und immer noch ist.“
mehr:http://www.faz.net/aktuell/politik/folgen-der-anschlaege-vom-11-september-2001-sind-begrenzt-14426422.html

[Bild: Thumbs_down_smiley2.png]


RE: Propaganda (und Skuriles) des Tages - Stafford - 10.09.2016

9/11 Monika Donner und Willy Wimmer entlarven Propagandisten - Puls4 Pro&Contra Sept. 2016






RE: Propaganda des Tages - A.Hauß - 10.09.2016

Prognosen werden immer etwas wacklig, wenn sie die Zukunft betreffen.
Prognosen Münklers, die die Vergangenheit betreffen, kommen etwas gediegener daher.
"Doch weder in Afghanistan noch im Irak, so Münkler, wären die Verhältnisse ohne die Anschläge gut; „auch unter dem Regime der Taliban und Saddam Husseins wären viele aus diesen Ländern geflohen, und wahrscheinlich wäre es auch dann zu dem als „arabischer Frühling“ bezeichneten Aufstand gegen die autoritären Regime des Nahen Ostens und der nordafrikanischen Küste gekommen.“
Eigentlich, das besagt Münklers Zauberei, sind die Kriege der USA reine Nebensache. Unwichtig. Regt Euch nicht so auf. Der Muslim an sich ist das Problem, der massakriert zu Not sich selbst. Hat er in den Genen.

Nicht die Bushs und Obamas, sondern der Kampf der Kulturen sei das Problem.
Gekauftes Subjekt, dreckates.


RE: Propaganda des Tages (und andere Skurilitäten) - Stafford - 10.09.2016

[Bild: anetta-queen.jpg?w=468]


RE: Propaganda des Tages (und andere Skurilitäten) - Stafford - 10.09.2016

[Bild: bundeswehrbung.jpg]


RE: Propaganda des Tages (und andere Skurilitäten) - Stafford - 10.09.2016

[Bild: 6536654why-school.jpg]


RE: Propaganda des Tages (und andere Skurilitäten) - Stafford - 10.09.2016

[Bild: idzjrgct.jpg]


RE: Propaganda des Tages (und andere Skurilitäten) - Stafford - 10.09.2016

Christsozialwidriges Verhalten
Warum Bayerns Finanzminister es mit der Steuernachzahlung von Apple nicht so genau nimmt, wohl aber mit Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher. Der bayerische Finanzminister scheint tatsächlich nicht so richtig Bock auf eine Steuernachzahlung von Apple zu haben. In der »Süddeutschen Zeitung« winkte er ab, Deutschland habe mit der Nachzahlung ja nichts am Hut. Stimmt zwar nicht, die EU-Kommission glaubt, auch in Deutschland habe das Unternehmen zu wenig entrichtet, aber was kümmern einen Mann von Welt schon so profane Einschätzungen. Außerdem hält er die Forderungen für überzogen, was die Beziehungen belaste. Vor allem im Hinblick auf die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA. Sein Ratschlag lautet daher: Nichts tun, Ausreden suchen, keine Mitwirkung beim Einholen von Steuern zeigen.


RE: Propaganda des Tages (und andere Skurilitäten) - Stafford - 10.09.2016

[Bild: s0r0s.jpg]


RE: Propaganda des Tages (und andere Skurilitäten) - Stafford - 11.09.2016

Ich habe hunderttausend Züge,
von denen jeder euch gefällt,
ich bin die Propagandalüge,
die wahre Herrin dieser Welt.
Ich bin schon hunderttausend Jahre,
viel älter als der Pentateuch,
und von der Wiege bis zur Bahre,
bin ich auf Schritt und Tritt um euch.
Mir dient das Hirn von tausend Köpfen,
mir dient der Forscher im Labor,
und Dummheit kommt Millionen Tröpfen,
wenn ich es will, wie Weisheit vor!
Doch dauernd ändert sich sein Name,
ob es nun Frieden oder Krieg,
ich heiße als Plakat Reklame –
als Flugblatt heiß ich Politik.
Ich streue Gift in tausend Brunnen,
an einem Tage tausendmal,
den Deutschen mach ich heut zum Hunnen,
und morgen schon zum Parsival.
Den Feigling mache ich zum Heros,
den Helden aber feig und schlecht.
Mir dient der Mensch, doch auch Gott Eros
ist täglich tausendmal mein Knecht.
Ich hetze jedes Volk zum Morden
aufs Schlachtfeld, doch ich kann noch mehr:
Ich mache aus vertierten Horden
ein sittenstrenges Kreuzzugsheer.
Ich bin die Propagandalüge,
die jeder kaufen kann – für Geld.
Ich fälsche, lüge und betrüge
seit Anbeginn die ganze Welt!