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Kurzfassung „NSU“ - Druckversion

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RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 02.01.2019

NSU: Der So-tun-als-ob-Untersuchungsausschuss

Thomas Moser

Landtag von Baden-Württemberg legt zweiten Abschlussbericht zum Polizistenmord in Heilbronn vor: Ein Dokument der Unterordnung unter die Exekutive - Aufgeklärt ist nichts
Auch der schlechteste Untersuchungsausschuss ist besser als gar kein Untersuchungsausschuss. Er gibt zumindest Auskunft darüber, wer alles kein Interesse an Aufklärung hat.
Damit kommen wir nahtlos zum NSU-Untersuchungsausschuss von Baden-Württemberg, der seinen zweiten Durchgang beendet und kurz vor Weihnachten seinen zweiten Abschlussbericht vorgelegt hat. Erneut ist er dort gelandet, wo er gestartet war: Bei der hinlänglich bekannten offiziellen Zwei-Täter-Version der Bundesanwaltschaft. Das war das Ziel. Auch die zweite Arbeitsbilanz ist ein Dokument über sich selbst: die Unterordnung eines Parlamentes unter den Sicherheitsapparat.
Der Autor dieses Textes war im ersten Durchgang als Sachverständiger in dem Gremium geladen und beobachtete beide Ausschüsse als Chronist. Er hat seine eigene Bilanz.
Schlüsselfall Polizistenmord von Heilbronn
Der Polizistenmord von Heilbronn gilt als einer der Schlüsselfälle des NSU-Komplexes, unter anderem zusammen mit der Nagelbombe in Köln und dem Mord in Kassel, bei dem ein Verfassungsschutzbeamter zur Tatzeit am Tatort war. Ein Schlüsselfall ist der Mord von Heilbronn vor allem, weil er so gar nicht zu den Morden an den neun Migranten passen will. Gerade deshalb könnte er den gemeinsamen unbekannten Hintergrund der insgesamt zehn Morde und drei Sprengstoffanschläge enträtseln helfen.
Veranlassung mehr als genug, um die Tat von Heilbronn genauestens und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu untersuchen - könnte man meinen. Doch zunächst verweigerte sich der Landtag von Baden-Württemberg dem drei Jahre lang. Vielleicht, weil eben sehr schnell deutlich wurde, dass sich der NSU-Komplex auch auf den Sicherheitsapparat der Bundesrepublik erstreckt.
Vor dem Auffliegen des NSU am 4. November 2011, als Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos tot in einem Wohnmobil in Eisenach gefunden wurden, ergab die kriminalpolizeiliche Arbeit, dass es bei der Tat in Heilbronn mindestens vier bis sechs Tatbeteiligte gegeben haben muss. Mindestens, wenn nicht sogar neun oder zehn.
Doch diese Einschätzung zählte nach dem 4. November 2011 auf einmal nicht mehr. Die Bundesanwaltschaft (BAW) als oberste Ermittlerin im Falle NSU legte fest: Alle NSU-Taten seien ausschließlich und allein von den beiden Toten Böhnhardt und Mundlos begangen worden. Auch das Innenministerium von Baden-Württemberg übernahm diese Vorgabe.
Den Anwalt des Polizeibeamten, der den Anschlag schwer verletzt überlebte, hat das nie überzeugt. Die Darstellung der Anklagebehörde bezeichnete er in seinem Plädoyer vor dem Oberlandesgericht München als nicht weniger "spekulativ" wie andere Theorien zum Polizistenmord von Heilbronn.
Vier oder sechs oder zehn Täter - oder nur zwei? In diesem fundamentalen Widerspruch drückt sich ein Konflikt aus, in dessen Zentrum Exekutivorgane stehen. Möglicherweise also Veranlassung genug für Landtagsabgeordnete, vom Heilbronn-Mord die Finger zu lassen. Das versuchten sie in ihrer übergroßen Mehrheit tatsächlich drei Jahre lang, ehe es nicht mehr anders ging.
Misstrauen gegen Untersuchungsausschuss
Als im November 2014 in Stuttgart dann doch ein Untersuchungsausschuss eingesetzt werden musste, nahmen darin Abgeordnete Platz, die sich noch kurz davor ausdrücklich gegen ein solches Instrument ausgesprochen hatten. Ein U-Ausschuss bringe keinen Gewinn, hatte ein CDU-Abgeordneter gesagt, der nun sogar stellvertretender Vorsitzender des Gremiums wurde. Aber auch der Vorsitzende Wolfgang Drexler (SPD) war nicht gerade als Verfechter parlamentarischer Aufklärung aufgefallen.
Mit Beginn der Beweisaufnahme wurden mehrere Journalisten als sachverständige Zeugen gehört, darunter der Autor dieses Textes, der dabei unter anderem ausführte: "Dass urplötzlich wie Phönix aus der Asche dieselben Abgeordneten einen NSU-Untersuchungsausschuss installierten, die ihn bis dahin energisch bekämpften, macht mich misstrauisch." Das sollte sich in den kommenden vier Jahren wiederholt bewahrheiten.
Ausschuss Nummer 1 musste nach gerade mal einem Jahr beendet werden, weil die Legislaturperiode auslief. Das Fazit der Abgeordneten, die eigentlich gar nicht aufklären wollten, war eine Art BAW-Version plus: Böhnhardt und Mundlos seien die Täter von Heilbronn, aber sie könnten Helfer gehabt haben. Eine Version, die nebenbei mit der These, die angegriffenen Polizisten seien Zufallsopfer gewesen, nur schwer kompatibel ist. Was nun: Geplanter Anschlag oder spontaner?
Die FBI-Spur
Weil zu viele Fragen blieben, folgte Ausschuss Nummer 2. Der eigentliche Grund war aber, dass die sogenannte FBI-Spur im Zusammenhang mit dem Polizistenmord offen geblieben war. Ihr widmete sich Ausschuss Nummer 2 mit besonderer Aufmerksamkeit, obwohl er offiziell das mögliche rechtsextreme Umfeld des NSU in Baden-Württemberg beleuchten wollte.
Bei der FBI-Spur geht es darum, dass am Tattag, dem 25. April 2007, am Tatort Theresienwiese in Heilbronn möglicherweise ein Waffendeal stattfinden sollte, an dem Mitglieder der militant-islamistischen sogenannten "Sauerlandzelle" beteiligt gewesen sein könnten und der von FBI-Agenten beobachtet worden sein könnte. Das sei nicht so gewesen, befindet jetzt Ausschuss No. 2 in seinem Abschlussbericht: "Keine Observation, keine Anwesenheit, kein, kein, kein". Damit ist nun sein selbst auferlegter Auftrag erfüllt, diese Spuren ins Reich der "Verschwörungstheorien" zu verweisen. Dazu später mehr.
Zunächst der Reihe nach. Im November 2011 übernahmen also Bundesanwaltschaft (BAW) und Bundeskriminalamt (BKA) im Rahmen der NSU-Ermittlungen auch die zum Polizistenmord in Heilbronn. Das Landeskriminalamt (LKA) von Baden-Württemberg wurde zum sogenannten Regionalen Ermittlungsabschnitt (RegEA) des BKA gemacht.
Mit der Umpolung der Ermittlungsrichtung auf die zwei Täter Böhnhardt und Mundlos wurden gleichzeitig LKA-intern alle Beamten ausgesondert, die an ihrer Vier- bis sechs-Täter-Hypothese festhielten. Nur diejenigen Kommissare und Kommissarinnen durften dabei bleiben, die sich der neuen Maßgabe anpassten. Sie umschrieben das fortan als "täterorientiertes Ermitteln".
Kaltgestellte Ermittler
Daran hielt sich auch der Untersuchungsausschuss (PUA) des Landtages. Er lud nur die angepassten LKA-Beamten als Zeugen und nicht mehr die Dissidenten. Gleichzeitig erfuhr man aber, dass die zunächst verbliebenen BaWü-Ermittler bereits Ende April 2012, also nach wenigen Monaten, auf Geheiß der BAW arbeitslos wurden. Der Regionale Ermittlungsabschnitt wurde zum 1. Mai 2012 von heute auf morgen aufgelöst. Und die Kriminalbeamten, die sich am besten im Heilbronn-Mord auskannten, wurden kaltgestellt.
Wenn sie weiterhin Informationen oder Akteneinsicht haben wollten, wurden ihnen Steine in den Weg gelegt. Sie mussten die betreffende Seitenzahl angeben, außerdem eine rechtliche Begründung liefern und obendrein zum BKA nach Meckenheim fahren, wo sie dann Akteneinsicht nehmen konnten. Praktisch eine "Ermittlungssperre", wie auch der PUA-Vorsitzende Drexler in einer spontanen Reaktion meinte.
Ab Mai 2012 ermittelte das BKA alleine weiter. Es konnte aber den Polizistenmord tatsächlich nicht lösen und kam in seinem Ermittlungsbericht vom Oktober 2012 zu dem Ergebnis, dass "nach wie vor keine Klarheit über Ablauf der Tat und Anzahl der beteiligten Personen" bestehe. Sowie: "Ein eindeutiger Nachweis, dass zumindest Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos am Tattag in unmittelbarer Tatortnähe waren, konnte bislang nicht erbracht werden." Das Festhalten an ihnen als die alleinigen Täter erweist sich als mutwillig.
Dass die Angeklagte Beate Zschäpe die Darstellung stützte, ihre beiden toten Freunde seien die Täter von Heilbronn gewesen, hat nur eingeschränkte Beweiskraft. Einmal, weil die Aussage der Selbstentlastung dienen sollte, vor allem aber, weil sie nicht mit einer Reihe von Indizien und Zeugenaussagen übereinstimmt.
Das fragwürdige Aussageverhalten Zschäpes vor Gericht wäre eine eigene Erörterung wert. Sie wurde damit zur Zeugin der Anklage, hat die Anklage gestützt und hat es letztendlich dem Staatsschutzsenat erleichtert, der Anklagebehörde nahezu eins zu eins zu folgen......

weitere Teile hier > https://www.heise.de/tp/features/NSU-Der-So-tun-als-ob-Untersuchungsausschuss-4259690.html

Kommentare:

Beate Zschäpe = V-Person
Würde mich nicht wundern, wenn die Dame tatsächlich für den Inlandsgeheimdienst gearbeitet hätte. Das würde zumindest erklären, warum sie überlebt hat und brav die Klappe hält.
Morde, in die inländische und ausländische Geheimdienste verwickelt sind, werden ganz sicher nicht aufgeklärt werden. Da hat der Rechtsstaat seine Grenzen. Ob diese Grenzen von außen oder innen erzwungen werden, ist wieder eine andere Frage.
Auf jeden Fall ein endloses Trauerspiel... mit fadem Beigeschmack... Falls ausländische Geheimdienste in die Sache verwickelt waren und die deutschen Behörden nun alles tun um das zu vertuschen, macht sich Deutschland damit nicht angfeifbar oder erpressbar?

Ermittlungen damals waren Arbeitsverweigerung
Die Ermittlungen waren damals so schlecht, das ist praktisch Arbeitsverweigerung.
Wichtige Angriffspunkte wie Handydaten oder DNA (die DNA von den Tätern MUSS im Fahrzeug oder an den Pistolenholstern/Opfern zu finden sein) wurden nicht verfolgt.
Dazu wurde nachweislich sabottiert (KBA-Anfrage, Sichtung der vermutlichen Täter an der Puff-Treppe)
Dann der DNA-Bullshit und jetzt kommts: Die genau gleiche Wattestäbchen-DNA wurde ja auch bei dem Mord durch V-Männer an den 3 Georgiern festgestellt. Scheint wohl eine Art Joker der Geheimdienste zu sein, wenn man sabottieren muss.
Bei so viel Manipulation muss damals irgendeine Geheimdienst-Aktion gelaufen sein.
Was anderes macht gar keinen Sinn.
Angeblich hat ja Böhnhardt zur Tatzeit sowieso in Nürnberg telefoniert:
https://hajofunke.wordpress.com/nsu-ratsel/heilbronn/offene-fragen/
Gesehen hat ihn in HN auch niemand. Beweise haben unsere erbärmlichen Behörden bis heute keine auf den Tisch gelegt, was bei diesen Anschuldigungen ggü. dem NSU geboten wäre. Schmierige Beamten.
Entweder waren die Uwes selbst Spitzel, worauf einiges hindeutet, oder sie wurden mindestens wissentlich im Untergrund gelassen und beschattet, besser kommt man ja garnicht an die Unterstützer in der rechten Szene ran. Eine Art Honey-Pot.
Die Ermittlungen müssten natürlich komplett neu durchgeführt werden.
Dadurch dass alles DNA-frei war, von den Tatorten bis zu den Waffen, Patronen, Jogginghose usw., muss es von vorne bis hinten getürkt gewesen sein.

So langsam wird klar was da ablief - brisante Neuigkeiten
So langsam wird klar was da ablief!
Stehen die kolportierten 2,3 Millionen Bankeinzahlung für die Zünder in Zusammenhang mit dem geplanten Banküberfall in HN?
Eine prima Gelegenheit - deshalb waren die Rechten vmtl. auch vor Ort (siehe Bhf Überwachungsvideos, Phantombilder)
Den Tipp bekamen sie dann wohl von ihren KKK-Freunden bzw. VS-Connections, die ja auch vor Ort waren. Hess direkt vorm Bahnhof, siehe Ü-Kamera. Beste Position dafür.
In den Geheimdokumten steht ganz klar drin, dass zwar nicht der Geheimdienst DIA involviert war, ABER die Bundesbehörde FBI war mit 2 Leuten vor Ort.
Näheres in einem weiteren Treffen. Die deutschen Behörden haben dieses Angebot dann abgelehnt. D.h. vermutlich, sie wissen (natürlich) schon ewig Bescheid was da abging.
Die FBI-Observation ist somit doch endgültig bewiesen. Andernfalls hätte das FBI nur 6 Wochen später wohl auch keine Einschätzung rausgeschickt, dass die Täter aus Ausländerhass handelten - und somit schon weiteres herausgefunden haben.
Wenn der UA was anderes behauptet, ist somit doch bewiesen, dass er eigl. nur vertuschen soll - nämlich die geheime Terroroperation an diesem Tag, die die ganzen Polizisten + der Special Forces Man dort sicherten. Es wurden ja kurzfristig Leute gesucht für die Aktion.
Offiziell darf dies natürlich nicht genannt werden, weshalb sich die Beamten auch nicht an den Inhalt des Briefings kurz vorher erinnern - lol. Auch Martin Arnold + Anwalt haben sich bis jetzt daran gehalten - aber ja schon angedeutet dass da was ganz anderes lief als offizielll verkündet.
Langsam kommen wir der Sache also näher!
@Thomas Moser: Danke für deine Arbeit. Bitte weiter dran bleiben! Die Namen der Beteilgten Beamten die das wissen steht ja in den verlinkten Dokumenten. Diese muss der UA nun vorladen und befragen - alles andere wäre ansonsten endgültig offizielle Vertuschung und Arbeitsverweigerung.
Zum Banküberfall durch die Rechten und den schönen 2,3 Millionen € Beute kam es dann also vmtl. nur nicht, weil irgendeiner von den Rechten (Uwes?) von Kiesewetter gesehen wurde, spontante Mordgelüste an ihr hatte o.ä.
Bei der Gelegenheit hat man dann wenigstens die Waffen mitgenommen - besser als mit leeren Händen heimzufahren.
Da waren die die sich die Beute eigl. aufteilen wollten sicher sehr angepisst danach.

Warum macht ein Abgeordneter bei Selbstkastration mit?
Der Status als Abgeordneter im Land- oder Bundestag gehört zur höchsten Anerkennung die eine representative Demokratie zu vergeben hat. Das Einkommen liegt beim vierfachen des Duchschnitts. Das ist der einzige Personenkreis deren Gewissensfreiheit durch das Grundgesetz geschützt ist. Und doch treten Sie ihre privilegien mit Füßen.
Und doch verhalten sich diese Leute wie Vasallen gegenüber für uns unsichtbar Mächtigen. Warum?
1. Sie Unterwerfen sich einem verbotenem Fraktionszwang
2. Sie haben sich selbst einen disfunktionalen wissenschaftlichen Dienst erschaffen. Denn mit 46 Mitarbeitern für den Bundestag kann man die 500 Gesetzesvorhaben sicher nicht wirksam untersuchen oder sogar formulieren. Der US-Congress braucht über 4.500 Wissenschaftliche Mitarbeiter. (Quelle Gerhardt Schick, MdB).
3. Sie statten ihre Untersuchungsausschüsse nicht mit richterlicher Gewahlt aus.
Offen sichtlich sind die falschen Menschen in die Parlamente geraten. Zirka 70% von uns haben sich an der Wahl dieser Leute beteiligt. Und um 90% der Wähler haben ihre Stimme diesen Subjekten gegeben.
Was läuft falsch in uns das wir diese parlamentarischen Zustände zuerst fahrlässig herbei führen und dann dulden? Bei der nächsten Wahl machen wir den selben Fehler?
Oder finden die 90% das etwa gut?

Besser: Der So-tun-als-ob-NSU
Habe es jetzt nicht zuende gelesen weil der Autor schon wieder ab Anfang an impliziert dass es keine Zweifel an der Täteschaft der Uwes an den Dönermorden oder den Nagelbomben gäbe und nur die Frage wäre, ob es noch weitere Täter gäbe.
Nochmal: es gibt keinen Beweis gegen die zwei Uwes. Es gibt keine DNS, keine Fingerabdrücke und keine belastbaren Tatortzeugen. Nichts.
Was aber gerne unterschlagen wird: fast alle Opfer der Dönermorde waren Kurden.
https://kurdische-gemeinde.de/offener-brief-herkunft-der-opfer-richtig-benennen/
Warum sollten die angeblichen Neonazis sich auf Kurden spezialisieren? Ich behaupte nicht zu wissen wer es war, mir fehlen Informationen, aber anhand dessen was wir wissen halte ich es für wahrscheinlicher dass die grauen Wölfe oder der türkische MIT ein paar PKK-Unterstützer aus dem Weg geräumt haben.
Aber die linke Presse braucht halt den rechten Terror um ihr Narrativ vom deutschen Tätervolk zu stützen. Da verbreitet man dankbar die Vorlage des VS. Relotiusstyle. Und mit jedem Artikel der nicht sagt "moment mal" verliert die Presse einen weiteren Krümel Glaubwürdikeit.


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 06.01.2019

NSU: Moser im Relotiusrausch


Zitat:… wieso gerade Moser?! Mir scheint er auch zum Umfeld der Geheimdienste zu gehören, der durch seine “Recherchen” die gängigen Darstellungen (Inszenierungen) nicht nur unterstützen, sondern sogar ausweiten und am Köcheln halten soll.
Ego Zentrik
Ja, die These vom V-Schreiber „Knallerbse“ ist nicht vom Tisch zu kriegen. Möglichst weiträumig um das Thema Mord an Kiesewetter und Mordversuch an Arnold herumschreiben, um dadurch die Verhinderung der Aufklärung des Verbrechens ideologisch zu flankieren. Das ist Mosers Rolle in dem Spiel. Ob er es wahrhaben will oder nicht, ist dabei völlig unerheblich.

[Bild: 190102_moser_relotius_nsu_schwaben.png]


Nixda mit hellwach, wenn man Mosers Esoschriften liest. Da ist Sedierung bis hin zu komatösem Tiefschlaf garantiert.
NSU: Der So-tun-als-ob-Untersuchungsausschuss
Landtag von Baden-Württemberg legt zweiten Abschlussbericht zum Polizistenmord in Heilbronn vor: Ein Dokument der Unterordnung unter die Exekutive – Aufgeklärt ist nichts
Auch der schlechteste Untersuchungsausschuss ist besser als gar kein Untersuchungsausschuss. Er gibt zumindest Auskunft darüber, wer alles kein Interesse an Aufklärung hat.
Bis hierhin gint es nichts zu merken. Ein klar strukturierter Aufsatz, der erschöpfende Auskunft zum Sachverhalt gibt. Wenn er nicht von einem der vielen Relotiusse der Sekte der Zeugen des NSU erfunden worden wäre.
Vor dem Auffliegen des NSU am 4. November 2011, als Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos tot in einem Wohnmobil in Eisenach gefunden wurden, ergab die kriminalpolizeiliche Arbeit, dass es bei der Tat in Heilbronn mindestens vier bis sechs Tatbeteiligte gegeben haben muss. Mindestens, wenn nicht sogar neun oder zehn.
Wer die Akten studiert hat, der weiß daß es eher so 17 bis 39 Tatbeteiligte gewesen sein müssen. Die Dunkelziffer ist unbekannt, aber in jedem Fall höher.
Der Mord an Kiesewetter und Mordversuch an Arnold sind nicht aufgeklärt. Mehr muß man nicht wissen. Steht ganz oben in der Überschrift und stammt von Moser. Daraus lassen sich allerdings treffliche Verschwörungstheorien zimmern, die man für sein ideologisches Süppchen braucht. Die stammen auch von Moser.
Die Bundesanwaltschaft (BAW) als oberste Ermittlerin im Falle NSU legte fest: Alle NSU-Taten seien ausschließlich und allein von den beiden Toten Böhnhardt und Mundlos begangen worden.
der Satz ist goldrichtig., doch an der Stelle muß man eigentlich abbrechen, denn mit esoterischem Gottesgeschwurbel hat der AK NSU nichts am Hut.
Der Moser sieht es als nicht aufgeklärt an, weil sich der PUA nicht seiner Islam-CIA-DIA-FBI-Verfassungsschutz-Vieltäter-Sicherheitsapparat-Theorie angeschlossen hat. Moser hitlertabuchlt sich lieber durch die schwäbische Kriminalgeschichte, denn sich der schwierigen Aufgabe des Aktenstudiums zu widmen und diese kriminalistisch zu analysieren.
Man kann es auch einfach sagen. Weil der Ausschuß nach gründlicher Prüfung Mosers Esospinnereien verworfen hat und keine Verschwörung des FBI und artverwandter Dienste zum Nachteil von Michelle Kiesewetter und Martin Arnold erkennen konnte, ist Moser stocksauer, da er schon wieder keinen der gefühlt 500 Journalistenpreise (Marvin Schade) abgreifen wird und auch keine preisgekrönte Dauerwurst (Bundesrichter a.D. Fischer) hinterhergeworfen bekommt.
Bei der FBI-Spur geht es darum, dass am Tattag, dem 25. April 2007, am Tatort Theresienwiese in Heilbronn möglicherweise ein Waffendeal stattfinden sollte…
Das ist solltologisches Gewäsch.
… ermittelte das BKA … und kam in seinem Ermittlungsbericht vom Oktober 2012 zu dem Ergebnis: … „Ein eindeutiger Nachweis, dass zumindest Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos am Tattag in unmittelbarer Tatortnähe waren, konnte bislang nicht erbracht werden.“ Das Festhalten an ihnen als die alleinigen Täter erweist sich als mutwillig.
wie man aus der tatsache, daß Böhnhardt und Mundlos nciht als täter ermittelt wwerden konnten, zu dem unmittelbar folgenden Ergebnis kommt, dann können sie es nicht alleine gewesen sein, das erschließt sich wohl nur Knickhirnen. Wenn man als strunzgesunder Bürger mit erfolgreichem Schulabschluß, dazu zählt auch, wenn man alle Fächer mit der Note 4 absolvierte, wenn man also als so ein Bürger wenigstens schonmal einen Tatort oder Polizeiruf gesehen hat, dann weiß man, daß es Böhnhardt und Mundlos nicht waren. Nicht mal eine Aktie dran hatten. Nirgends.
27 perfekte Verbrechen in Serie, das gibt es eben nur in der BRD, in dem Land, wo man rechtsextreme Taten erfindet (Maaßen), um diese Erfindungen anschließend beelzebuben zu können.
Demnächst mehr zum Paten der schwäbischen Vertuschungsmafia und Chef der Drexler-Ultras, wenn im Blog das Sondervotum der AfD diskutiert wird.
Einen moserfreien Sonntag allen Freunden des guten Geschmacks......


> http://arbeitskreis-n.su/blog/2019/01/06/nsu-moser-im-relotiusrausch/


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 09.01.2019

Der NSU im Abklingbecken
ein Reblog vom waidler
Veröffentlicht am 1. Januar 2019
Worin liegt der Unterschied zwischen einem Formel 1 und den Mainstream-Nachrichten? Bei der Formel 1 kommt die Aufwärmrunde am Anfang. So ist es keine Überraschung, dass es am Silvestertag eine Rückschau auf BR5 gab über den im Sommer zu Ende gegangenen NSU-Prozess. Einen Tag zuvor fasste taggesschau.de das Ganze schon mal zusammen.
Wie das Auge Saurons richteten sich in den letzten Tagen alle Blicke auf die Lügengeschichten des Claas Relotius, dabei sind die Auswirkungen hier im Nachhinein etwa so, wie wenn jemand feststellt, dass Karl May seine Geschichten über Winnetou nur frei erfunden hat. Na, ja. Vielleicht war Karl May manchmal sogar näher an der Wahrheit als er. Man hat bei dem ganzen Gedöns vergessen, dass bei den wirklich relevanten Themen wie bei dem ganzen Klimatralala noch mehr gelogen wird und der NSU hier sogar ein Highlight bildet.
Bei der Dauerbeschallung über eine NSU-Terrorzelle, die neun Morde begangen haben soll, haben die meisten übersehen, dass man auch in den Leitmedien ausführlich darüber berichtet hat, dass es zumindest bei einzelnen Morden berechtigte Zweifel gibt, dass sie von den Uwes begangen wurden. Das wurde aber schnell wieder unter dem gewünschten Narrativ über Rechtsterrorismus begraben und wird nun zur besseren Verankerung in den Hirnen nochmals wiederholt, indem die Opfer ihre Meinung zum Urteil anbringen können:
Auf der anderen Seite hat sie das Vertrauen, das sie mal in den Rechtsstaat hatte, ein zweites Mal verloren.“ Scharmers Mandantin ist die Tochter des im Jahr 2006 vom NSU in Dortmund ermordeten Kioskbesitzers Mehmet Kubasik.
Eigentlich muss sie froh sein, dass sie als Opferangehörige fürstlich entschädigt wurde, im Gegensatz zu denen vom Breitscheid-Platz, von den Eltern von Mia gar nicht zu reden. Ich werfe ihr ihre Äußerung nicht vor, denn als vermeintliche Spiegelleserin wusste sie ja immer mehr.
Die vermutlich schlimmsten frei erfundenen Geschichten, die in den letzten Jahren vom SPIEGEL erschienen, waren keine Artikel von Relotius. Es waren die rassistischen Märchen über düstere Parallelwelten der unschuldigen Menschen, die in Wahrheit vom NSU ermordet wurden, meint dort ein Leser
Da dürfte der SPIEGEL einen Leser weniger haben, wenn sich das Magazin flächendeckend auf eine objektive Berichterstattung zurückbesinnt und nicht nur vereinzelt an der Wahrheit kratzt. Hier findet man alle Links zu den Ermittlungsakten samt Erklärung zum Fall Mehmet Kubasik. Von drapierten Patronenhülsen bis zu der Aussage, dass Kubasik vor seinem Tod bedroht wurde. Sicher haben die Uwes ihr vermeintliches Zufallsopfer vorher mal besucht und sich angekündigt. Da können die Angehörigen froh sein, dass sich das richtige Bild erst in 120 Jahren zusammenfügen darf, wenn die noch geheim gehaltenen Akten des Verfassungsschutzes eingesehen werden dürfen, damit die jetzige Story Bestand hat.
Die ganzen Untersuchungsausschüsse und die Gerichtsverhandlungen zu den „Mitwissern“ und die Berichterstattung beschäftigen sich ja nur wie der Verfassungsschutz so versagen konnte. Ja, wie war das nur möglich, dass man ausermittelte Fälle aus dem türkisch-kurdischen Milleu nur so plump umetikettieren konnte, dass schon die Putze bei den Ermittlungsbehörden auf den ersten Blick erkennen musste, dass da was faul sein muss. Um 27 Tatorte der Uwes ohne Fingerabdrücke und DNA irgendwie doch noch plausibel zu machen, musste man den NSU immer mit ominösen, unbekannten Hintermännern aufblasen. Da muss die Zschäpe zusätzlich aber einen großen unbekannten Bekanntenkreis gehabt haben, um sie dann noch wegen Mitwisserschaft zu verurteilen.
Fader Beigeschmack
schreibt tagesschau.de. Stimmt. Für die NSU-Unterstützer Wohlleben gab es 10 Jahre. Bei der langen Untersuchungshaft und Erlass der Reststrafe dürfte der bald draußen sein. Andre E. sollte auch 12 Jahre hinter Gitter wie er, doch er bekam nur 2,5 Jahre und durfte nach Hause gehen. Über die verbleibenden zwei heißt es:
Die NSU-Unterstützer Holger G. und Carsten S. wurden zu je drei Jahren Haft verurteilt, bei Carsten S. galt das Jugendstrafrecht. Der Aussteiger aus der rechtsextremen Szene hatte im Prozess zugegeben, gemeinsam mit Wohlleben jene Ceska 83 an Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt geliefert zu haben, mit der neun rassistische Morde verübt wurden.
Ja, jetzt hat man sich so viel Mühe gemacht, dass eine Ceska und die passenden Hülsen den Tatorten immer hinterherreisten, leider ohne die passenden Fingerabdrücke und DNA.  Da ist es schon nett, dass sich noch wer gefunden hat, der bestätigt, dass man sie bei den Uwes vorbeigebracht hat. Gut, dass sie die Uwes nicht noch zu den Tatorten gefahren haben, sonst wäre es ihnen ergangen wie der Frau, die zwei Dödel zu einem Asylantenheim fuhr und im Auto sitzen blieb, während die einen Molotow-Coctail auf das Heim warfen. Der zündete aber wider Erwarten nicht. Sie bekam 7 Jahre für Beihilfe zu versuchtem Mord. Da würde ich mich als Opfer-Angehöriger auch ärgern, wenn man für die Beihilfe zu neunfachen Mord nach dem Urteil durch die Anrechnung der Untersuchungshaft ein freier Mann ist, wo man heute für Volksverhetzung aus diesem Milleu schon länger einsitzt. Der Verteidiger von Zschäpe will deshalb in Revision gehen, schließlich wurde seine Mandantin zu Lebenslang mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt.
Zschäpe und Wohlleben wurden aber von den Medien soweit zu Monstern aufgebaut, dass man da die Strafe nicht heruntersetzen kann. Die Mitwisserschaft beruht ja weitgehend auf Vermutungen wie es gewesen sein könnte. Wer macht sich da die Mühe, für die Hintergründe noch eine weitere Geschichte zu basteln, damit man das auch „stichhaltig“ begründen könnte.
Die Ermittlungsakten wurden ja von jemanden komplett ins Netz gestellt und hier ausgewertet. Der ehemalige Thüringer Verfassungsschutzpräsident Röwer meint, dass da wohl jemand sauer war, weil man beste Ermittlungsarbeit geleistet hatte und immer daran gescheitert war, die Untersuchungen auch im Ausland weiterführen zu können. Und für die ganze hervorragende Arbeit wurde sie plötzlich bezichtigt, in die falsche Richtung ermittelt zu haben.
Vor Jahren versuchte man immer die Vorgänger der Plattform (immer die gleiche mit anderem Namen) mundtot zu machen. Man spart sich das inzwischen, denn das gängige Narrativ ist so fest in den Hirnen verankert, dass kaum einer daran zweifelt. Wie fest, durfte ich vor Jahren auf einer Zugfahrt erfahren. Als ich mit einem Reisenden darüber ins Gespräch kam und meinte, dass man ja 6000 Seiten Akten selber nachlesen könnte, da meinte er, das müssten eben Fälschungen sein.
Mit dem Urteil liegt der NSU ja inzwischen im Abklingbecken und die Story vom Rechtsterrorismus verblasst schön langsam. Die Geschichten von Franco A., Hetzjagden in Chemnitz oder die Luftgewehrtruppe aus Sachsen glauben ja nur mehr die geistig eher einfach Gestrickten, die das aus Gesinnungsgründen schon glauben müssen. Um den Leuten den NSU zu verkaufen, musste man schon einen riesen Aufwand betreiben und dauernd die eingeübte Bestürzung zeigen, wenn jemand die Story in Zweifel zieht. Vielleicht rächt sich jetzt, dass man auch in die Behörden lauter linientreue Parteisoldaten getragen hat und keine ausgewiesenen Fachleute. Wer schon an den obigen einfach strukturierten Fällen scheitert, sie einigermaßen glaubwürdig zu verkaufen, wird sich kaum nochmals an eine so komplexe Story wie den NSU herantrauen, wo noch zufällig Unmengen Zeugen sterben mussten, damit nix auffliegt. Was für ein Glück aber auch.
Nun hat man ja einen linientreuen Verfassungsschutzpräsidenten installiert, der die rechte Szene und die AfD noch intensiver beobachten will. Da haben jetzt die Ableger des Islam, die ihre Taten gerne aus Verachtung für unsere Kultur tun, in Amberg deutlich vorgelegt. Da kann das Chemnitzer Häschen-Video trotz aller medialer und politischer Anstrengung, uns das als eine Hetzjagd zu verkaufen, nicht mithalten. „Rechtspopulisten“, also den Nazis, beschert nicht nur das immer mehr Zulauf, sondern auch die Energiepolitik, Dieselverbot und der ganze Quotenkrimskrams, sodass man bei der EU-Wahl und den Landtagswahlen weiteren Verlusten der Regierungsparteien rechnen muss.
Da stellt sich mir eine Frage. Eine der wenigen, die mir Sorge bereitet. Zu was ist dieser Staat fähig, um dies zu verhindern?
> https://derwaidler.wordpress.com/2019/01/01/der-nsu-im-abklingbecken/


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 13.01.2019

#NSU-Ländle: Die AfD kündigt die Allparteien-Vertuschung auf

Den kleinen NSU-Schwenk neulich in Compact-TV fanden wir recht verwirrend, da fehlte es an Klarheit:
#NSU-Märchenstunden mit der Ländle-AfD

Weit weniger verwirrend ist das aktuelle Compact Magazin, wo die Abgeordnete Christina Baum einige Hauptzweifel zum „Heilbronner NSU-Polizistenmord“ vorstellt.

as lohnt sich durchaus komplett zu lesen. Die AfD zieht offen in Zweifel, dass es der NSU war, trotz des eindeutigen Urteiles im Münchner NSU-Schauprozess

[Bild: baum2.jpg]

Es gibt ein Allparteien-Nichtaufklärerkartell seit mindestens 40 Jahren, Buback, RAF, Oktoberfestbombe, in das sich der NSU einreiht.
Die AfD macht dabei nicht mit.
In Heilbronn geht es vor allem um die Spur Amigo, auch Pink Panther genannt. Auftragskiller aus Serbien

[Bild: baum3.jpg]

Blogleser wissen Bescheid… die Informantin nannte sogar den Namen des Heilbronner Polizistenmörders.
Aus dem Jahr 2014:
Ihr hattet fremde DNA auf Martin Arnolds Uniformhemd, von Anfang an!
Aufklärung verboten:

[Bild: baum4.jpg]

2014 geleakt:
Fragen Sie doch mal die Helden der Aufklärung aus Baden-Württemberg, warum man die DNA auf Arnolds Uniformhemd nie mit der DNA der einsitzenden Auftragskiller vom Sabac-Clan verglichen hat?
Die Leute sassen seit 2009 in Haft, und man hat die DNA nicht abgeglichen!
Bis zum 4.11.2011 nicht, über 2 Jahre lang nicht.
Und so blieb es auch bis 2018, trotz Beweisanträgen der AfD im Ländle-Ausschuss.
Mord-Aufklärung verboten!
So geht das, wenn Regierung und Justiz im Benehmen mit Altparteien und „unabhängigen Medien“ die Aufklärung von Verbrechen verhindern.
Alltag in der BRD seit mehr als 40 Jahren.

> http://arbeitskreis-n.su/blog/2019/01/13/nsu-laendle-die-afd-kuendigt-die-allparteien-vertuschung-auf/


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 23.01.2019

#NSU-Ländle: Die AfD – Gedenkblasphemie

Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.
Das gilt immer.
Also auch beim NSU.

[Bild: bw1.jpg]

Darauf hat man sich geeinigt. Kann stimmen, muss aber nicht. Kann gar nicht stimmen, da ohne jeden Tatortbeweis.
Man ist sich nicht einmal zu blöd, ein Unterstützerumfeld anzuführen, das man gar nicht kennt, das nicht einmal ansatzweise bewiesen ist, und von dem vor allem in linksextremen Kreisen gefaselt wird, zum Beispiel von der „Mossadkaethe“:
Heute tagt in Schwerin das erste Mal öffentlich der NSU-Untersuchungsausschuss Mecklenburg-Vorpommern. Als Sachverständige geladen sind Dorothea Marx (Vorsitzende NSU-UA Thüringen) & ich zu Arbeitsweisen des UA in Thüringen, Entstehung des NSU & zum mutmaßlichen Netzwerk in MV
Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/676/nsu-laberausschuss-meckpomm?page=9#ixzz5d2ixNtVw
Dazu meint @anmerkung:
Sachverstand der beiden genannten Personen ist zumindest durch das Internet nicht überliefert. Aber daß sie weiß, wie der NSU entstand, das glaube ich gerne. Sie hat ihn ja u.a. höchstselbst und fleißig miterfunden. Und nun strickt sie daran, das mutmaßliche Netzwerk Realität werden zu lassen.
Zu den Lügenbekämpfern gehört auch die Ländle AfD:

[Bild: bw2.jpg]

Immerhin hat der Arnold da Initialen, und die Dönermorde haben mit dem Ländle und dem Mordanschlag auf die Polizisten -für die AfD- nichts zu tun.

Sehr löblich.

[Bild: bw3.jpg]

Die AfD hat der offiziösen Geschichtsschreibung zum NSU den Stinkefinger gezeigt. Gotteslästerung ist das!

Unerhört. Was erlauben AfD?

> http://arbeitskreis-n.su/blog/2019/01/23/nsu-laendle-die-afd-gedenkblasphemie/


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 13.02.2019

Brandgutachen – Teil 1

[Bild: 190211_brandgutachten.png]

NSU-Komplex auflösen‏ @NSU_Tribunal
Gutachter kritisieren massiv das offizielle Brandgutachten im Fall von Amad Ahmad. Die Experten kritisieren zahlreiche Lücken, Ungereimtheiten & das über Amads mögliche Motive spekuliert wird.
Ich hätte nie gedacht, daß die Genderfaschisten auch Deutsch können. Naja. Fast. Das das, das im zweiten Satz geschrieben steht, ist immer noch mit ß zu schreiben. Das ist die Ligatur für eine andere Schreibweise, nämlich ſz, also wie in daſz, Groſzmeister im Blödsein usw.
Huch, ich sehe gerade, daß das Binnen-I be gone eingeschaltet war. Die Genderfaschisten haben ihr Resthirn dafür aufgebraucht, Genderstern­chen, Leerzeichen, Unterstriche und Binnen-I auf den Twitter zu kacken. Inhaltlich hatten sie nichts weiter zu bieten als Stänkerei, also Gestank.
Ergo muß man sich doch das Video des WDR reinziehen.

Das trägt leider auch nicht zur Klärung bei, denn außer der Behauptung, sie verfügen über das Brandgutachten und den Aussagen von drei anderen Brandsachverständigen, die anderer Meinung sind, wird da nichts Erhellendes geboten. Die Aussagen sind für den Zuschauer nicht verifizierbar. Und weil das so ist, ist der WDR-Beitrag auch nur Propagandamüll, auf den sie ganz am Schluß auch noch selber hereinfallen.
Hat Ahmed A. das Feuer gelegt, um sich umzubringen, oder war es ein Hilferuf? Wollte er darauf aufmerksam machen, daß er unschuldig in Haft saß, oder war er psychisch so krank? Handelte er im Wahn? Ein Brand­gutachten kann diese Fragen nicht beantworten. Trotzdem legt sich der Sachverständige … erstaunlich eindeutig fest.
Nichts Neues unter Sonne politischer Straftaten. Die Zahl fachlich versierter Brandermittler läßt sich in der BRD an vielleicht zwei Händen abzählen. Und immer dann, wenn es politisch wird, dürfen die Luschen der Branche ran und ihre Gefälligkeitswerke fabrizieren.
So war es beim Brandgutachten des Dr. Tilman Halder bezüglich des Wohnmobils zu Stregda. So war es der Setzensack am OLG-Stadl zu München, der hanebüchenen Unsinn fabulierte. In der Frühlingsstraße zu Zwickau hat der Lenk ganze Arbeit geleistet und den Tatort erst mal plattmachen lassen, um ihn dann zu untersuchen. So war es im Fall Jalloh, wie Fatalist resümiert.
Der war mausetot, Antifa… mal das Hirn einschalten.
Mal abgesehen von technischen Ursachen, die einen Brand auslösen können, muß man bei Bränden immer eine Verdeckungsstraftat mitdenken, solange die Ursache unklar ist. Ein Brand wird in solchen Fällen gelegt, um die Spuren einer anderen Straftat möglichst vollständig zu zerstören.
Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos wurden ermordet. Die Pyramide der Verdeckungsstraftaten geht so.
  1. Brandlegung, um das Überwachungs-WoMo zu zerstören, damit kein Schluß auf die Auftraggeber der Werksarbeiter Uwe & Uwe gezogen werden kann und die Leichen zu zerstören, damit in der rechtsmedizinischen Untersuchung nur rudimentäre Befunde erhoben werden können.
  2. Flintenschüsse in die Schädel, damit die eigentliche Todesursache verdeckt wird, z.B. die Ermordung mittels aufgesetztem Pistolenschuß oder einem kräftigen Schlag mit einem Kantholz. Eine Schmauchuntersuchung der Hirnmasse hätte solche Spuren finden können.
  3. Der Mord an den beiden selber, der nicht mal im Ansatz aufgeklärt wurde, da durch den heldenhaften Einsatz von Polizeidirektor Menzel eine kriminalpolizeiliche Morduntersuchung gar nicht erst stattfand.
Genau diese Überlegung gilt auch für den Tod des Jalloh. Der war vollgetankt wie eine Herde Elefanten im Garten Eden, einem Hain voller Bäume mit überreifen Zwetschgen, die sie sich reinschaufeln, um wenigstens einmal jährlich beschwingt am Rande der Namib entlangzutorkeln.
War der überhaupt noch in der Lage, einen Brand zu entfachen? Oder gab es eine anderes Geschehen, daß durch den Brand verdeckt werden sollte?
Auf einmal lag der Jalloh wie tot da rum und rührte sich nicht mehr. Die Polizisten waren mit der Situation völlig überfordert. Das kommt oft vor, daß Polizisten überfordert sind und nicht angemessen reagieren, weil ihnen ihre Kurzschlußhandlung zuvorkam.
Oder ist der Jalloh im Rahmen einer Fixierungsmaßnahme auf einmal tot zusammengebrochen, weil
… Oury Jalloh nicht ohne Grund in der Zelle eingesperrt war, betrunken war und zuvor angeblich Frauen belästigt und Drogen konsumiert habe?
Resultiert die Brandlegung aus diesem Geschehen? Als vorsätzliche Tat oder Kurzschlußreaktion?
Warum der WDR das Thema Verdeckungsstraftat in dem längst politi­sierten Fall herausläßt, wissen nur die Besitzer des Brandgutachtens. Spätestens seit dem Fall des van der Lubbe sollte man hellhörig sein. Immer dann, wenn sich Politiker und Schmierfinken eines mit Brand verbundenen Tatgeschehens bemächtigen, dann wollen sie selber zündeln. So war es in Stregda und Zwickau, in Dessau und nun auch in Kleve.
Hier geht es längst nicht mehr um die Aufklärung eines Tatgeschehens, sondern um politische Pfründe zu Lasten einer Leiche. Insofern ist es völlig bedeutungslos, mit welch höherer Moral oder aus welch niederem Beweggrund man sich einer Leiche bemächtigt. Aufklärung steht ab diesem Zeitpunkt hinten an. Immer. Ohne Ausnahme.

Ende Teil 1.

> http://arbeitskreis-n.su/blog/2019/02/13/brandgutachen-teil-1/

admin
13. Februar 2019 um 13:25 Uhr
https://die-anmerkung.blogspot.com/2017/11/nsu-mord-statt-selbstenttarnung.html
Ich dachte gerade daran, wie weit der Weg war für Georg Lehle bis zu diesem Tweet. Und wie lange es dauerte, bis er (sich und generell) eingestand dass V-Schreiber Knallerbse ein perfekter Desinformant des Tiefen Staates ist. Die Pseudokritischen sind dessen beste Werkzeuge.

(V-Schreiber = Thomas Moser, Georg Lehle = friedenblick.de)


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 17.02.2019

Brandgutachten – Teil 2

[Bild: 151029_wien_a_scheene_leich.png]

Die pfiffigen Leser von Teil 1 des Brandgutachtens haben bemerkt, daß der Post unvollständig war. Irgendetwas fehlte noch.
Für unsere Betrachtung reicht es, wenn wir Brände in drei Klassen gruppieren. Da wären erstens die Brände, die auf Grund technischen Versagens oder höherer Gewalt entstehen. Der Toaster mit Kurzschluß ist bekannt. Die ausgefallene Zeitschaltuhr am Elektroherd auch. Die achtlos weggeworfene Glasscherbe, die seit 25 Jahren im Wald lag und nun, da der Sonnenstand günstig ist, ihre Eignung als Brennglas unter Beweis stellt. Diese Sorten Brände interessieren uns nicht.
Dann haben wir jene Brände, wo der Brand als solcher das Verbrechen ist. Als da wären Pyromanen oder die Autozündler in Berlin mit und ohne politische Botschaft, der Feuerwehrmann, der durch seinen heldenhaften Einsatz bei den Löscharbeiten seine Karriere beschleunigen wollte und und und. Auch diese Klasse von Bränden ist für unsere Betrachtung entbehrlich.
In den nachfolgenden Teilen geht es um jene Brände, die der Erhellung der mit ihnen verbundenen Begleitkriminalität dienen, der Verdeckungsstraftaten, die unter Zuhilfenahme von Feuer und artgleicher Wirkmacht durchgeführt wurden. Der einfachste Brand ist noch die Vernichtung des auf Papier geschriebenen Plans im Aschenbecher ohne weitere Folgen.
Kompliziert wird es bei jenen Bränden, die Zündung von Explosivstoffen und/oder mit Brandbeschleuniger gelegt wurden, um einen größtmöglichen Schaden anzurichten. Die Frühlingsstraße 26 in Zwickau ist eines der besten Beispiele aus jüngerer Geschichte, an dem man das Aufklärungsversagen sehr gut erklären kann. So gegen Mitternacht wurde die Gunst der dunklen Strunde genutzt und tabula rasa entscheiden. Das Haus wird plattgemacht. So passierte es dann auch. Die Beweismittel wurden anschließend aus einem großenm Haufen Schutt gepolkt, ohne daß noch nachweisbar war, daß das mit rechten Dingen zuging, denn eine kriminalpolizeilich saubere Asservierung der Beweismittel fand gar nicht erst statt.
In einem rechtsstaatlichen Gerichtsverfahren hätte so etwas zu einem Beweisverwertungsverbot geführt. Im NSU-Prozeß unter der heldenhaften Führung des Staatsschutzrichters Götzl mußte man solche Überlegungen nicht anstellen. Der hat alles durchgewunken, was sich auch nur im entferntesten den Angeklagten in die Schuhe schieben ließ. Selbst den größten Blödsinn, wie das Geständnis der Zschäpe. Ein seriöser Richter hätte sich ob der von Grasel vorgetragenen Räuberpistole vor Lachen nicht mehr eingekriegt. Nicht so der Götzl. Mit dem Ernst eines Weißbiers… Er zog die Nummer bierernst durch.
Wir grenzen diese dritte Klasse von Bränden mal auf jene Verdeckungsstraftaten ein, die mit einer Leich enden oder anfingen. Oder auch zwei, oder noch viel mehr. Allgemein bekannt ist, daß der Brand eine andere Tat verdecken soll, also den Mord, Totschlag oder Notwehr mit Todesfolge als Kurzschlußhandlung. Weniger bekannt ist, daß der Brand als Initial für die eigentliche Verdeckungsstraftat benutzt. Und diese Verdeckungsstraftat nennt sich Gerichtsprozeß oder rechtsstaatliches Verfahren. Mithin, es wird ein Verbrechen begangen, man weiß oder hat sehr wohl eine Ahnung, wer die Täter sind, muß dieses aber aus Gründen des Staatswohls verschleiern. Dann wird ganz großes Geschütz aufgefahren. In Deutschland ist das regelmäßig der Generalbundesanwalt in enger Zusammenarbeit mit den auserwählten oder zuständigen Staatsschutzkammern an den Gerichten.
Die Verdeckungsstraftat wird dann unter heftiger medialer Begleitmusik begangen, damit man den Gestank des Beschisses nicht mitbekommt. In den letzten Jahren gibt es dafür genau zwei hervorragende Beispiele, einmal den NSU-Prozeß, dann jenen gegen die Angeklagten vom Aktionsbüro Mittelrhein.
Der zweitere steht in seiner Größe, seinem Finanzbedarf, den Anklagepunkten und der Zahl der Angeklagten, soqie Haupt- und Nebenkläger dem NSU-Schauspiel in Nichts nach, kann bei den Straftaten locker mithalten. Aber es fehlen die medial gut verkäuflichen Geschichten und Märchen. In den Medien wurde das Ding auf kleiner Flamme bis gar nicht gekocht, fand defacto nicht statt.
Da aber nur a scheene Leich zählt, wie der Wiener sagt, widmen wir uns in den nächsten Teilen genau diesen, also jenen Bränden, die Todesopfer zur Folge hatten oder als Feuerbestattung gedacht waren, weil die Leichen längst tot waren.
Aber, wird jemand einwenden, in Zwickau gab es doch gar keine. Doch gab es, die lagen in Stregda. Und zumindest die Feuerwehr also auch Polizei ging in den ersten Stunden davon aus, daß es zu Personenschäden oder Todesfällen im Zusammenhang mit dem Brand gekommen sei. Zumindest wurden die dafür vorgesehenen Maßnahmen durchgeführt.
Und jetzt ist auch geklärt, was im Teil 1 unserer kleinen Zündelei fehlte. Der rechtsmedizinische Befund, denn bei Bränden mit Verletzten und Todesfällen muß dieser immer in die Bewertung einfließen. Ersatzweise der Befund des Krankenhauses. Genauso, wie die wichtigsten Beweismittel in die Bewertung einfließen müssen. Als da wären der Benzinkanister, langsam brennende Zündschnur, ersatzweise Sprengschnur, was nicht empfehlenswert ist, ein Zippo oder eine Packung Sturmstreichhölzer, wo eines fehlt, 2 bis 5 Pfund Schwarzpulver, lose abgepackt und was man noch so aus dem Baumarkt nach Hause geschleppt hat, um es mal so rein aus Spaß richtig krachen zu lassen, wie bei den Thüringer Spaßterroristen der Antifa.
Wir brauchen also einen Brand, Leichen und wichtige Beweismittel. Aber erst im nächsten Teil.
Ende Teil 2 und schönen Sonntag noch.

> http://arbeitskreis-n.su/blog/2019/02/17/brandgutachten-teil-2/


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 19.02.2019

NSU-Komplex auflösen‏ @NSU_Tribunal 18 Min.Vor 18 Minuten
In 3 Tagen: Was bedeutet #keinSchlussstrich & Gerechtigkeit für die Betroffenen? Was können wir gegen den #NSU-Komplex, gegen #NSU20 & gegen die neuen Angriffe unternehmen? Am Freitag diskutieren wir mit tollen Initiativen & Engagierten @WerkstattKultur. https://www.facebook.com/events/540990843088749/ …

hintermbusch‏ @buerger18 16 Min.Vor 16 Minuten
Ihr wollt ja selbst nicht erkennen, wie merkwürdig und verlogen die NSU-Story tatsächlich ist:

Phantom gegen die Wissenschaft

Erinnern Sie sich noch an das „Phantom von Heilbronn“?
Eine unbekannte weibliche Person (uwP) wurde von 2007 bis 2009 fast 2 Jahre lang dringend als Mörderin der Polizistin Kiesewetter in Heilbronn gesucht. Gefunden wurde am Ende nur eine Packerin, die die Entnahmestäbchen für die Tatortarbeit über lange Zeit immer wieder mit winzigen eigenen DNA-Spuren verunreinigt hatte.
Diese Geschichte ist ein Lehrstück darüber, wie weit unterhalb des tatsächlichen Stands der Wissenschaft Behörden und Medien in heiklen Kriminalfällen die Öffentlichkeit informieren. Die in diesem Beitrag nachgewiesenen Details und das Ausmaß legen nahe, dass diese Fehlermittlung in Wahrheit der Verschleppung der Mordaufklärung diente. Das wirft natürlich auch ein sehr schlechtes Licht auf die Geschichte vom NSU, dem der Mord seit 2011 letztlich zugewiesen wurde.
Zunächst der zeitliche Ablauf vom Mord bis zum Eingeständnis einer Fehlspur:
Zeitablauf
25.04.2007         Tag des Mordes an Michèle Kiesewetter
18.06.2007         ‚Mysteriöse Frau‘ zu einer ‚heißen‘ DNA-Spur gesucht
27.08.2008         Bericht über Ergebnisse der Innsbrucker DNA-Forensiker
23.12.2008         Heilbronner Stimme mit Verdacht auf Falsche DNA-Spuren
11.02.2009         LKA übernimmt Phantom-Fall. Man ist weiter optimistisch.
25.03.2009         Das Phantom wird bundesweit als Fehlspur berichtet
Bücher
Folgende drei ganz verschiedenen Bücher zum Thema habe ich gelesen und mit den Inhalten von Zeitungsartikeln über das Phantom von Heilbronn abgeglichen:

[Bild: dnaanalysestrafverfahren.jpg?w=189&h=300]
[1] Ein Standardwerk für Praktiker aus einem renommierten juristischen Verlag, das eine gut verständliche Einführung in die biologischen und rechtlichen Grundlagen der DNA-Analyse bietet. Es war bereits 2003, also Jahre vor dem Heilbronner Mord von 2007 erschienen, und mindestens seine Inhalte sollten deshalb an der einen oder anderen Stelle der polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen bekannt gewesen sein, nachdem diese für so viel öffentliche Aufregung sorgten.

[Bild: fantomedeheilbronn.jpg]
[2] Das Buch des französischen Autors Michel Ferracci-Porri, der bereits andere Bücher über Serienmörder geschrieben hatte, erschien im Juni 2009, als bereits klar war, dass es sich um eine Fehlspur handelte.
Der Titel des Buches lautet auf Deutsch:
„Die Affäre um das Phantom von Heilbronn. Eingetaucht in eine Ermittlung außer der Norm“
Der Autor begleitete die Ermittlungen bereits ab der ersten Jahreshälfte 2008 und liefert in seinem Buch viele Details über die Spurenfunde und Eindrücke über die Stimmung in der Polizei.

[Bild: parson.jpg?w=208&h=300]
[3] Populärwissenschaftliches Buch von 2014 über die Möglichkeiten der DNA-Analyse. Diese erläutert der Experte Walther Parson von der Uni Innsbruck anhand spektakulärer Fälle, u.a. Ermordung der Zarenfamilie, Identifizierung der Leiche von Günther Messner, Ötzi…

Zu diesen Fällen gehört ebenfalls das „Phantom von Heilbronn“, und der Autor verrät dabei so einige Details, nicht nur, dass und warum er bereits in der ersten Jahreshälfte 2008 mit einer Verbesserung der Sicherheit der Geschlechtsbestimmung speziell für das Phantom beauftragt wurde.

Kurzeinführung in die DNA-Analyse

Eine gut verständliche Kurzeinführung in die Biologie der DNA-Analyse bietet Buch [1]:
(....)
Hier wird besonders deutlich, dass die Geschlechtsbestimmung nichts mit dem Phänotyp, also dem tatsächlichen biologischen Geschlecht des Individuums und seinem männlichen oder weiblichen Aussehen zu tun hat. Denn gemessen werden Längenvariationen in nichtkodierenden Bereichen im System eines Zahnschmelz-Proteins. Diese Bereiche haben eine rein statistische Korrelation mit dem Geschlecht der Person, beeinflussen dieses aber nicht.
Diese Information hat eine sehr hohe Bedeutung für alles Weitere, die Verzweiflung der Ermittler, die Arbeit von Walter Parson an den Proben des Phantoms und für den unglaublichen, vernebelnden  Unsinn, den die Medien ihren Lesern über den Fall berichtet haben.
Warum das Geschlecht des Phantoms so wichtig war

Diese Frage kann einfach beantwortet werden: Die Spur war bereits seit 2001 aus Taten seit 1993 bekannt. Die Taten passten aber nur schwer zu einer Frau. Männer waren öfter dabei und, wenn Männer verhaftet wurden, dann wussten sie nichts von einer Frau. So schreibt auch Walter Parson:

[Bild: geschlechtpasstnicht.png]

Parson verschweigt die Tatsache, dass dieses ‚Irgendwann‘ bereits vor dem Mord an Michèle Kiesewetter war. Denn schon im ersten Bericht in der Heilbronner Stimme über die Spur konnte man am 18.6.2007 lesen:

[Bild: zweifelvonanfang.jpg?w=768]

Erinnern Sie sich noch an das „Phantom von Heilbronn“?
Eine unbekannte weibliche Person (uwP) wurde von 2007 bis 2009 fast 2 Jahre lang dringend als Mörderin der Polizistin Kiesewetter in Heilbronn gesucht. Gefunden wurde am Ende nur eine Packerin, die die Entnahmestäbchen für die Tatortarbeit über lange Zeit immer wieder mit winzigen eigenen DNA-Spuren verunreinigt hatte.
Diese Geschichte ist ein Lehrstück darüber, wie weit unterhalb des tatsächlichen Stands der Wissenschaft Behörden und Medien in heiklen Kriminalfällen die Öffentlichkeit informieren. Die in diesem Beitrag nachgewiesenen Details und das Ausmaß legen nahe, dass diese Fehlermittlung in Wahrheit der Verschleppung der Mordaufklärung diente. Das wirft natürlich auch ein sehr schlechtes Licht auf die Geschichte vom NSU, dem der Mord seit 2011 letztlich zugewiesen wurde.
Zunächst der zeitliche Ablauf vom Mord bis zum Eingeständnis einer Fehlspur:
Zeitablauf
25.04.2007         Tag des Mordes an Michèle Kiesewetter
18.06.2007         ‚Mysteriöse Frau‘ zu einer ‚heißen‘ DNA-Spur gesucht
27.08.2008         Bericht über Ergebnisse der Innsbrucker DNA-Forensiker
23.12.2008         Heilbronner Stimme mit Verdacht auf Falsche DNA-Spuren
11.02.2009         LKA übernimmt Phantom-Fall. Man ist weiter optimistisch.
25.03.2009         Das Phantom wird bundesweit als Fehlspur berichtet
Bücher
Folgende drei ganz verschiedenen Bücher zum Thema habe ich gelesen und mit den Inhalten von Zeitungsartikeln über das Phantom von Heilbronn abgeglichen:
undefined
[1] Ein Standardwerk für Praktiker aus einem renommierten juristischen Verlag, das eine gut verständliche Einführung in die biologischen und rechtlichen Grundlagen der DNA-Analyse bietet. Es war bereits 2003, also Jahre vor dem Heilbronner Mord von 2007 erschienen, und mindestens seine Inhalte sollten deshalb an der einen oder anderen Stelle der polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen bekannt gewesen sein, nachdem diese für so viel öffentliche Aufregung sorgten.
 
undefined
[2] Das Buch des französischen Autors Michel Ferracci-Porri, der bereits andere Bücher über Serienmörder geschrieben hatte, erschien im Juni 2009, als bereits klar war, dass es sich um eine Fehlspur handelte.
Der Titel des Buches lautet auf Deutsch:
„Die Affäre um das Phantom von Heilbronn. Eingetaucht in eine Ermittlung außer der Norm“
Der Autor begleitete die Ermittlungen bereits ab der ersten Jahreshälfte 2008 und liefert in seinem Buch viele Details über die Spurenfunde und Eindrücke über die Stimmung in der Polizei.
 
undefined
[3] Populärwissenschaftliches Buch von 2014 über die Möglichkeiten der DNA-Analyse. Diese erläutert der Experte Walther Parson von der Uni Innsbruck anhand spektakulärer Fälle, u.a. Ermordung der Zarenfamilie, Identifizierung der Leiche von Günther Messner, Ötzi…
Zu diesen Fällen gehört ebenfalls das „Phantom von Heilbronn“, und der Autor verrät dabei so einige Details, nicht nur, dass und warum er bereits in der ersten Jahreshälfte 2008 mit einer Verbesserung der Sicherheit der Geschlechtsbestimmung speziell für das Phantom beauftragt wurde.
Kurzeinführung in die DNA-Analyse
Eine gut verständliche Kurzeinführung in die Biologie der DNA-Analyse bietet Buch [1]:undefined
Wichtig ist es, die Schlüsselbegriffe zu verstehen: Es gibt ausgedehnte Bereiche der DNA, die nichtkodierend sind, also nicht den Phänotyp des Individuums, seine äußere Erscheinung, bestimmen. In diesen Bereichen gibt es charakteristische Längenpolymorphismen, also Längenunterschiede, mit denen einerseits hochsensitiv ein bestimmtes Individuum identifiziert werden kann. Andererseits können (und dürfen) damit aber auch Merkmale wie das Geschlecht festgestellt werden. Das ist im Kapitel „IV Geschlechtsbestimmung“ des Buches erläutert:
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Hier wird besonders deutlich, dass die Geschlechtsbestimmung nichts mit dem Phänotyp, also dem tatsächlichen biologischen Geschlecht des Individuums und seinem männlichen oder weiblichen Aussehen zu tun hat. Denn gemessen werden Längenvariationen in nichtkodierenden Bereichen im System eines Zahnschmelz-Proteins. Diese Bereiche haben eine rein statistische Korrelation mit dem Geschlecht der Person, beeinflussen dieses aber nicht.
Diese Information hat eine sehr hohe Bedeutung für alles Weitere, die Verzweiflung der Ermittler, die Arbeit von Walter Parson an den Proben des Phantoms und für den unglaublichen, vernebelnden  Unsinn, den die Medien ihren Lesern über den Fall berichtet haben.
Warum das Geschlecht des Phantoms so wichtig war
Diese Frage kann einfach beantwortet werden: Die Spur war bereits seit 2001 aus Taten seit 1993 bekannt. Die Taten passten aber nur schwer zu einer Frau. Männer waren öfter dabei und, wenn Männer verhaftet wurden, dann wussten sie nichts von einer Frau. So schreibt auch Walter Parson:
undefined
Parson verschweigt die Tatsache, dass dieses ‚Irgendwann‘ bereits vor dem Mord an Michèle Kiesewetter war. Denn schon im ersten Bericht in der Heilbronner Stimme über die Spur konnte man am 18.6.2007 lesen:
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Die Problematik, die zu den Zweifeln an der Frau führte, war also bereits im Juni 2007 vorhanden und hat sich nicht in den folgenden 20 Monaten langsam aufgebaut. Die Zweifel kamen aus den Fällen selbst, nicht aus der Analyse der DNA, vor allem aus dem gelösten Fällen, in denen einfach keine Täterinnen vorkamen. Die Ermittler und folgsame Medien wollten sich damit aber einfach nicht zufrieden geben. Typisch dafür ist der Fall eines Einbruchs in Saarbrücken von 2006, bei dem ein Phantombild des einzigen Täters angefertigt werden konnte. Nach der Ansicht der Zeugen und aller Beteiligten zeigte dieses einen Mann. In einem Artikel der WELT aus dem Juni 2008 wurde dieser Fall mit neueren Spurenfunden vermischt, um eine Botschaft unters Volk zu bringen:
„Die Polizei vermutet, die Täterin werde eher als männlich wahrgenommen“.
Wenn Sie verstehen wollen, warum die WELT diesen merkwürdigen Augen-Ausschnitt des Phantombilds zeigte, habe ich die Antwort für Sie hier:

[Bild: dasechtephantombild1.jpg]

Der Bart tut der Täuschung mit der „Wahrnehmung“ nicht so gut und musste deshalb ab. Wer würde behaupten, dass hier die Täuschung etwas anderes sein kann als gezielter, ausgeklügelter Betrug?
Eine andere Variante, um den Leser über den Unsinn zu täuschen, wählte der SPIEGEL:
„Damals hatten Zeugen einen Mann am Tatort beobachtet. Das könnte den Verdacht erhärten, dass die gesuchte Täterin sich als Mann tarnt“
Dieser krampfhafte Versuch, die DNA-Spur einer Frau mit Taten in Verbindung zu bringen, bei denen die Täter offensichtlich, nach Zeugenaussagen und brutalem Tatgeschehen, eindeutig Männer waren, traf nun auf ein Problem des Amelogenintests, das Walter Parson beschreibt: die Korrelation dieses Längenpolymorphismus mit dem Geschlecht war nicht perfekt: er führte statistisch in einem von 5000 Fällen zu einer Frau, obwohl der Täter ein echter Mann war, mit Y-Chromosom und allem anderen dran. Es fehlte lediglich die längere Bande im Signal des Amelogenin.
Zur Erinnerung: das Y-Chromosom bestimmt das Geschlecht, nicht die Amelogenin-Bande im Messsignal. Diese entsteht nämlich in einem nichtkodierenden Bereich und hat nichts mit dem Phänotyp zu tun, der männlichen oder weiblichen Erscheinung der Person. Diese beiden völlig unabhängigen Erscheinungen haben die Medien (und die Behörden) den Lesern lediglich in einem Paket verkauft, um sie mit Pseudowissenschaft über das Problem zu täuschen, dass beim sogenannten Phantom von Heilbronn gar nichts zusammenpasste, aber passen musste, weil es doch die allerheißeste Spur beim Polizistenmord war und offensichtlich bleiben sollte. Es half aber alles nichts, und die DNA-Forensiker um Parson kamen mit ihrer Genderplex-Verfeinerung des Amelogenintests zu einem eindeutigen Ergebnis:
(....)
Schlussfolgerung zum Phantom von Heilbronn
Die Klärung der Phantom-Spur, die seit 2001 durch die Fälle und Labore geisterte, wie Walter Parson schreibt, war sicherlich überfällig. Dieses wurde u.a. mit seiner Beauftragung und letztlich der Ermittlung der Spurenverursacherin sowie der anschließenden Verbesserung der Kontaminationsvorsorge geleistet, wenn auch recht gemütlich.
Gleichzeitig war es nicht Dummheit, sondern Sabotage, die Ermittlungen zum namensgebenden Heilbronner Polizistenmord gegen jedes Wissen und die Logik an diesen langsamen Prozess anzukoppeln. Diese  Verschleppungs- und Vernebelungstaktik lief objektiv auf einen wirksamen, fast 2-jährigen Schutz der Polizistenmörder vor Ermittlung hinaus.
Bedeutung für den NSU und den Prozess
Für den NSU, dem die Tat 2011 nach dem ebenso dubiosen Ende des Duos in Eisenach prompt zugewiesen wurde, lässt das nur 2 Möglichkeiten:
  1. Der NSU, also Böhnhardt und Mundlos als ausführende Organe, hat Michèle Kiesewetter ermordet und wurde dann von Behörden (und Medien) aufwändig und mühsam gedeckt
  2. Die Zuweisung der Tat an den NSU ist bis heute die Fortsetzung der Deckung der echten Mörder mit anderen Mitteln
Es gibt keine 3. Möglichkeit, höchstens eine Mischung von beiden der Art, dass dieser NSU etwas mit der Tat zu tun hatte, aber das Duo nicht die Täter waren. Suchen Sie sich Ihre Variante aus! Das OLG München wird sich morgen mit dem Urteil nach einem fast 5-jährigen Prozess nolens volens auch eine Variante aussuchen. Hilft ja nichts, dass sie beide nicht vertrauenserweckend sind!
Weitere Evidenz für Ermittlungsbetrug
Es gibt zahllose weitere interessante Hinweise auf Ermittlungsbetrug im Fall des Heilbronner Polizistenmords. Ich beschränke mich hier auf diejenigen mit Bezug zur DNA-Analyse und zu den oben genannten Büchern:
  1. Andere, bessere DNA-Spuren vom Tatort, u.a. von Kollegen, blieben bis 2009 unbearbeitet. Die Ermittlungen nahmen 2011 gerade wieder Fahrt auf, als sie durch die „Entdeckung“ des NSU gestoppt wurden. Quelle
  2. Aus den im Netz veröffentlichten Ermittlungsakten geht hervor, dass der Fall des bei Heilbronn ermordeten jungen Deutschkasachen Arthur Christ nach Zeugenaussagen mit dem Kiesewetter-Mord in Beziehung steht. Quelle
    In Buch [2] habe ich eine hochinteressante Parallele zu dieser Behauptung gefunden: Der Tod von Arthur Christ ist in die Fallhistorie zur uwP gerutscht, obwohl in seinem Fall (anders als beim ebenso mysteriösen Todesfall Diana Pawlenko) keine entsprechenden DNA-Spuren gefunden wurden. Eine mögliche Erklärung dafür wäre, dass Ferracci-Porri, der sich zusammen mit seiner deutschsprechenden Unterstützerin Karola Reich eine Weile in Heilbronn aufhielt, mitbekam, dass in den Ermittlungen der Mord an Arthur Christ inoffiziell sehr eng mit dem Kiesewetter-Mord verknüpft wurde.
  3. Ferracci-Porri berichtet in seinem Buch [2] im Zusammenhang mit einem Einbruch in Niederstetten über die Verzweiflung der Polizisten. Einige von ihnen trainierten dort in der Turnhalle Kampfsport, was aber in der Öffentlichkeit verschwiegen worden sei (s. den Artikel in der Heilbronner Stimme). Er zitiert einen Polizisten:
    Seit dem Auftauchen dieses Phantoms irgendwo inmitten unseres bisher geschützten Universums, erscheint nichts mehr wirklich wie zuvor. Auch wenn wir unter uns nicht von legitimem Verdacht sprachen und wir uns nicht einmal daran zu denken trauten, konnten wir doch nicht anders als im Leugnen einer Frage aneinander zu leben: ‚Gab es ein unzuverlässiges Kettenglied in der Polizei?‘“
    Dieses Zitat zeigt, dass sicherlich nur wenige Polizisten fest wussten, dass mit dem Phantom etwas faul war. Andererseits ist es ganz einfach, den Phantom-Wirrwarr von einer zentralen Stelle aus, z.B. im DNA-Labor des LKA künstlich zu erzeugen und die an der Basis ermittelnden Beamten in eine regelrechte Verzweiflung zu treiben durch völlig willkürliche und unverständliche Kreuztreffer. Wer wäre in der Lage gewesen, in Zweifel zu ziehen, dass die zuvor recht seltene Phantomspur jetzt plötzlich überall auftauchte?
    Eine solche Manipulation aus zentralen Ermittlungsinstitutionen heraus auch zu Lasten der normalen Polizeiarbeit ist z.B. im RAF-Kontext (Schleyer-Fahndung, Deckung für Verena Becker) bekannt und deutet auf eine gezielte Einwirkung von Geheimdiensten. Gerade Michael Buback legt in seinem Buch Wert darauf, die Masse der Polizisten von plumpen Vorwürfen zu entlasten, indem er darauf hinweist, wie die Ermittlungen aus wenigen herausgehobenen Stellen heraus hintertrieben worden sein können.
(....)

ganz hier > https://hintermbusch.wordpress.com/2018/07/10/phantom-gegen-die-wissenschaft/


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 07.03.2019

Frage zu fehlenden DNS-Spuren:

Dandolo:
Bezüglich der an den NSU-Tatorten fehlenden DNS-Spuren der beiden Uwes habe ich mal eine bescheidene Frage: Wie wahrscheinlich ist es denn überhaupt, dass solche Spuren gefunden worden wären? Ich stelle mir vor, wenn ein Täter in ein Ladenlokal eintritt, auf den Inhaber zugeht, seine Pistole zieht, abdrückt, nichts anfasst und wieder geht, dann dürfte dort nicht viel zu finden sein. Dabei setze ich mal voraus, dass der Täter zumindest Handschuhe trägt.

Angler
Da kannst Du Dich völlig entspannen.
Als dem Turgut die Gurgel durchgeschnitten wurde, mußte der festgehalten worden sein. An der abgebrochenen Messerklinge waren mit Sicherheit Spuren zu finden, sonst wäre die ja nicht verschwunden.
Auch, daß man Hülsen "gereinigt" hatte, bevor sie in die KT gingen, läßt auf ein Mitwirken der Politik schließen, die schon genau weiß, wer da nicht gefunden werden durfte.
Beim Banküberfall in Chemnitz wurde ein Täterhaar gefunden und asserviert. Als die Uwes als Ersatztäter relotiusiert wurden, war es plötzlich verschwunden.
Als der Hummel (meine ich, daß der so heißt) das Steuergerät aus dem Phantasia-Uwe-Mobil auslesen sollte, kamen die Bösen und haben es ihm weggenommen, samt seiner bisher erfaßten Daten.
Natürlich nicht unerwähnt darf das Showvideo aus Köln bleiben. Bereits 2004, als der NSU noch sieben Jahre nicht erfunden war, wurde bereits ermittelt, daß die beiden Fahrraddönerbombenschieber unter keinen Umständen die beiden Uwes darstellen können. Wegen zu klein.
Für den Tasköpri-Mord gibt es einen Augen- und Ohrenzeugen inkl. Phantombilder. Um die Uwes darauf zu erkennen, müßtest Du auch Özdemir mit Weidel verwechseln können.

Diese Gedanken sind ausgelutscht und Zeitverschwendung.

Wenn Dir immer noch Zweifel bleiben, kann ich Dir eine super geheime Informationsquelle nennen:

nsu-leaks.freeforums.net

Aber am Anfang anfangen, zu lesen


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 07.03.2019

März 6, 2019

NSU-Komplex: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Polizisten, Richter, Bundesanwalt Diemer und Zschäpe-Anwälte
Aktuell sind im Zusammenhang mit dem NSU folgende Verfahren anhängig:
  1. 227 Js 22943/17 – wegen Mordverdachts gegen Michael Menzel
  2. 227 Js 9836/18 – wegen Verdachts der Beihilfe zum Mord gegen einen Angehörigen der KPS Eisenach
  3. 227 Js 20232/18 – wegen Verdachts der Beihilfe zum Mord gegen zwei weitere Angehörige der KPS Eisenach
  4. 227 Js 2767/19 – wegen Verdachts der Rechtsbeugung gegen Bundesanwalt Herbert Diemer (Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft München I liegt noch nicht vor)
  5. 227 Js 2791/19 – wegen Verdachts der Rechtsbeugung gegen die Richter des 6. Strafsenats im NSU-Prozess; Götzl, Kuchenbauer, Lang, Odersky und Feistkorn (Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft München I liegt noch nicht vor)
  6. 227 Js 2772/19 – wegen Verdachts des Parteiverrats gegen die Zschäpe-Verteidiger; Grasel, Sturm, Stahl, Borchert und Heer (Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft München I liegt noch
    nicht vor)
  7. TH1103-021874-17/2 – Aktenzeichen einer Strafanzeige wegen Verdachts der Falschaussage gegen 12, vom Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss 6/1 vernommene Zeugen (Staatsanwaltschaft Erfurt hat bisher auf schriftliche Anfragen zur Übermittlung des dortigen Aktenzeichens nicht reagiert
Weitere Auskünfte können erst erteilt werden, wenn das jeweilige Verfahren eingestellt ist. (§ 353d Nr. 3 StGB) Die Veröffentlichung der Aktenzeichen und der Verfahrensgegenstände erfolgt wegen des mittlerweile auch höchstrichterlich festgestellten, erheblichen Aufklärungsinteresses der Öffentlichkeit.
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