geomatiko
Kurzfassung „NSU“ - Druckversion

+- geomatiko (https://geomatiko.eu/forum)
+-- Forum: Terror, Krieg und Falsche Flaggen (https://geomatiko.eu/forum/forumdisplay.php?fid=14)
+--- Forum: dynamisch (https://geomatiko.eu/forum/forumdisplay.php?fid=17)
+--- Thema: Kurzfassung „NSU“ (/showthread.php?tid=453)



RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 11.07.2018

Die Türken dazu:

Abdullah Bozkurt‏ @abdbozkurt
#Turkey's Foreign Minister accused #Germany of hushing up neo-Nazi #NSU case, says German gov't institutions and intelligence branch involved in murder of Turks, real killers were not exposed and witnesses were killed.

[Bild: Zwischenablage19-1.jpg]

Wer soll da jetzt die Mörder finden, und wo, lieber Aussenminister?
  • der MIT in der Türkei, bei den Kurden der PKK?
  • der MIT in der Türkei, bei den Grauen Wölfen?
  • der MIT in der BRD, unter Temmes V-Grauen Wölfen?
  • die Grauen Wölfe bei der Linkspartei und deren PKK-Mündeln in der BRD?

Sie sehen, das kann noch heiter und blutig enden.

Fern jeglicher Realität wurden beim Staatsschutz in München heute die Urteile ausgewürfeltSad....)

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/07/11/urteile-im-nsu-schauprozess-die-tuerkei-meint-die-moerder-laufen-noch-frei-herum/


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 11.07.2018

nereus, du gestattest:

Das SYSTEM beendet heute einen Schau-Prozess.
Da werden sie wieder schäumen, die nix mit VT am Hut haben oder selbst fest installiert sind im Netz der Spinne. undefined 


Doch wann gab es schon einen besseren Anschauungsunterricht, um die Verkommenheit der hiesigen Staatsbürokratie und seiner Schaltstellen zu dokumentieren als den NSU-Prozess?

Nicht ein einziger Mord konnte dem Trio forensisch nachgewiesen werden!
Das ist geradezu absurd und entlarvt die Anklage als ein gigantisches Schattenspiel des tiefen Staates.
Da stellt sich natürlich die Frage, warum die Aufklärung von Morden an ausschließlich fremdstämmigen Bürgern so konsequent verhindert wurde?

Oder steckt hinter dem mafiösen Geflecht von Drogen und OK im Allgemeinen, welches vermutlich das Motiv für die meisten Morde lieferte, noch etwas anderes, was bei Aufklärung der Fälle an die Oberfläche gespült worden wäre?

Warum mußten fast so viele Zeugen sterben wie Opfer?
Warum sollen Rechtsradikale eine deutsche Polizistin erschossen haben?
Es paßt schon politisch-ideologisch nicht, ihr elenden Pappnasen!

Doch der allumfassende Lügentrank wird weiter abgefüllt und verkauft.
Hier die neueste Variante aus der bekannten Hamburger Jauchegrube.

Es gibt wahrscheinlich kaum einen Kriminalfall in der deutschen Rechtsgeschichte, der ähnlich intensiv aufgearbeitet worden ist wie der des "Nationalsozialistischen Untergrunds". 

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-komplex-die-pannen-und-merkwuerdigkeiten-a-1216659.html

Doch, allerdings verbieten es Staats- und Verfassungsschutz sich öffentlich darüber zu äußern.
Die Parallelen sind indes frappierend. Die schiere Papierflut – so hohl sie auch immer sein mag – versucht den gesunden Menschenverstand zu erdrücken.

Schon der erste Bundestagsuntersuchungsausschuss stellte 2013 ein eklatantes Versagen der Sicherheitsbehörden fest.
Diese kamen den Neonazi-Terroristen lange nicht auf die Spur: Kompetenzgerangel, Kommunikationsfehler, Überforderung, Unprofessionalität und der Wildwuchs des Föderalismus verhinderten, dass die Ermittler die richtige Fährte fanden.
Stattdessen verloren sie sich in Hypothesen über vermeintliche Auftragsmorde aus dem Milieu der organisierten Kriminalität. 

So viel Schwachsinn in so wenigen Zeilen ist schwer zu ertragen. undefined 
Die Jagd nach einem Phantom – wir erinnern uns an die südosteuropäische Killerbraut und sie war nicht das Einzige – kann nur Müll produzieren.
Was befähigt eigentlich eine Anstellung beim SPIEGEL?
Je dümmer desto sicherer der Job? undefined 

Hier nun einer der Höhepunkte des investigativen Hamburger Teams.

Um die Ermordung der Polizistin Michèle Kiesewetter ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien und Legenden. Mal berichtete der "Stern", hereingefallen auf einen gefälschten Geheimdienstbericht, es seien US-Agenten am Tatort in Heilbronn gewesen. Andere glaubten, Kiesewetters thüringische Herkunft habe mit dem Anschlag zu tun. Beweise dafür gibt es nicht. Zudem wurde die Polizistin für den Dienst an ihrem Todestag kurzfristig eingeteilt. Wie die Mörder diese Information erhalten haben sollen, hat noch niemand erklärt. 

Na sowas aber auch?
Wie kommt man wohl an Dienstpläne heran?
Man liest sie einfach und übermittelt sie bei Bedarf an Dritte oder nutzt diese für sich selbst?
Doch diese Theorie ist viel zu banal, weil dann ganz anders über den Fall Kiesewetter nachgedacht werden müßte, die als ehemalige, verdeckt arbeitende, Drogenermittlerin hochgradig gefährdet war.

Mit Drogenhandel – ihr Volldeppen – haben Böhnhardt und Mundlos übrigens nie etwas zu tun gehabt.
So, und nun lauschen wir der These des Rechercheteams zum Mord an der jungen Polizistin.

Am plausibelsten ist die These, wonach Böhnhardt und Mundlos bei ihren Radtouren durch Heilbronn zufällig auffiel, dass Polizisten am Rande eines Festplatzes öfter in ihren Streifenwagen Pause machten. Die beiden Mörder dachten offenbar, dies sei eine günstige Gelegenheit, die verhasste Polizei anzugreifen - und raubten als Trophäen Waffen sowie Ausrüstung. 

Liebe Schleu.. äh, Lebensretter im Mittelmeer,

fahrt Eure Fracht direkt nach Hamburg, laßt dann (oder auch vorher) ein Baugerüst um das kastenförmige Verlagshaus aufstellen – ich werde ganz sicher wegen der Unkosten spenden – und laßt diese Zentrale des Irrsinns ein für alle Mal zu scheißen. 

Selbst ich kann ungehinderter Migration manchmal etwas Positives abgewinnen.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=464658


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 11.07.2018

JULI 11, 2018 UM 2:56 PM UHR

Ich bin absolut schockiert wie weit unsere Medien verkommen sind (oder auch gebrieft).
In der Kommentarsektion der „Heilbronner Stimme“ auf facebook wurden heute sämtlichen kritischen Kommentare gelöscht und die jeweiligen Nutzer gesperrt. Wer nicht dem Narrativ der BAW folgt fliegt.
Was ein unterirdisches Schmierenblatt!

nicht nur dort, auch bei N-TV, Welt usw.


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 11.07.2018

Generalbundesanwalt Frank
"Die Akte NSU wird nicht geschlossen"
Für Generalbundesanwalt Frank ist das Urteil im NSU-Prozess kein Schlussstrich. Er will die Ermittlungen zu möglichen Unterstützern weiterführen, sagt er im Interview. Eine neue Strategie gegen Rechts trage erste Früchte.
tagesschau.de: Herr Generalbundesanwalt, inwieweit sehen Sie sich durch das Urteil in Ihrem Strafantrag bestätigt?
Peter Frank: Das heutige Urteil des Senats bestätigt unsere Anklage und auch unsere Schlussanträge im Wesentlichen. Insbesondere in den für uns entscheidenden und zentralen Fragen, nämlich dass Frau Zschäpe Mitglied der terroristischen Vereinigung NSU und Mittäterin der NSU-Mordanschlags- und Raubserie war, ist der Senat unserer Einschätzung gefolgt. Das bedeutet für uns aber jetzt keinen Schlussstrich. Die Akte NSU wird mit dem heutigen Urteil für uns nicht geschlossen sein.
tagesschau.de: Die Verteidiger von Beate Zschäpe werden in Revision gehen, das haben sie gleich nach dem Urteil angekündigt. Sehen Sie dem gelassen entgegen?
Frank: Das haben wir erwartet.
"Ermittlungen nur auf faktenbasierenden Tatsachen
"tagesschau.de: Der Prozess in München sollte auch zur Aufklärung der Mordserie und der Umstände beitragen. Von den Anwälten der Opferfamilien wurde der Vorwurf erhoben, dass die Strafverfolgungsbehörden den Fall gar nicht ausermittelt hätten. Die Zahl der Unterstützer, heißt es immer wieder, werde auf mehr als 100 geschätzt. Müssen sich die Ermittlungsbehörden da nicht ernste Versäumnisse vorwerfen lassen?
Frank: Wir haben in langen und umfangreichen Ermittlungen sehr viele Zeugen vernommen, sehr viele Beweisgegenstände erhoben. Aber auch für uns sind nach diesem Prozess, nach dieser Hauptverhandlung noch Fragen offen - Fragen, die auch seitens der Nebenklage der Angehörigen der Opfer gestellt wurden. Deswegen schließen wir die Akte des NSU nicht.
Wir haben auch während des Prozesses unsere Ermittlungen zur Struktur des NSU fortgeführt. Das ist für uns heute deswegen auch kein Schlussstrich. Wir müssen aber immer Vermutungen von Fakten, von eindeutigen Tatsachen und Beweisen trennen. Wir als Ermittler und ich als Generalbundesanwalt habe die Aufgabe, Ermittlungen nur auf faktenbasierenden Tatsachen zu führen.

>https://www.tagesschau.de/inland/interview-generalbundesanwalt-nsu-101.html


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 11.07.2018

Binninger: ein fester NSU-Glaube ist seine Burg

Zum Geleit

Es ist für die Weltenläufte völlig belanglos, wenn die Antifa heute ausflippt.

Wichtig wäre nur, daß heute Abend die Mauern des Kreml erzittern, weil der Engländer ein paar Kilometer entfernt durchdreht und im weiten Stadionrund das Lied der schüt­zenswerten Königin schmettert.

Denn dann besteht die Möglichkeit, daß am Sonntag die Erdachse verschoben wird.

Im übrigen bin ich der Meinung, daß Grindel zurücktreten muß, nachdem er Löw und Bierhoff entlassen hat.

[Bild: 180710_rudelhassen_beim_linken_stra%25C3...rneval.png]

Ja, wenn doch immer Straßenkarneval wäre, dann wäre die Welt eine lustigere. Oder auch nicht. Mit einer Werbekampagne sondergleichen blasen die Knickhirne des Landes zum Rudelhassen auf dem Münchener Straßenkarneval. So haben sie sich das OLG zu München als Fanmeile auserkoren, um ihren Linksrassismus auszuleben.



Auf fremdem Arsch ist gut durchs Feuer reiten
Martin Luther


Es gibt es. Das Buch zum vorschriftsgemäßen Gebrauch der deutschen Sprache. Noch gibt es es. Es verkommt allerdings immer mehr zu einer Spielwiese genderistischer Sprachterroristen, die nichts zu sagen haben, das dann aber mit schlimmer Schrift zum Ausdruck bringen. Es ist der Duden. Nicht mehr lange, dann ist auch der Geschichte, Beliebigkeit, Erinnerung an die wenigen Menschen mit Achtung vor der deutschen Sprache.

[Bild: 180709_binninger_stern_nsu.png]

Binninger meinen sie, wenn sie das Attribut Chef nutzen. Nur hat er nichts aufge-, sonder verklärt. Nichtmal erklärt. Auch er eine traurige Politgestalt, die aus ihrer staatsraisonalen Haut nicht heraus kann und/oder darf und sattdessen lieber auf anstrengungsfreie Ideologie macht. Schauen wir uns einige Beispiele an, wie er in Zusammenarbeit mit dem Hitlertagebuch-Magazin den NSU verklärt, verwässert, im Nebel verschwinden läßt.

Wir erfahren eine Neuigkeit, die wir so hinnehmen müssen, die allerdings auch ohne weiter Bedeutung ist, da mission accomplished.
Warum hat die Bundesanwaltschaft Frau Zschäpe eine Kronzeugenregelung angeboten?
Hat sie das?
Ja, der Bundesanwalt Diemer ist zu Frau Zschäpe in die Haftanstalt gefahren. Die Bundesanwaltschaft hat uns das auch bestätigt.
Das ist mir neu. Im Ausschuss klang das für mich anders.
Zschäpe war Kronzeugin der Anklage, sogar die einzige, denn sie hat bis einschließlich letztes Wort alles dafür getan, die von der Bundesanwaltschaft erdichtete Anklage in ihren wichtigsten Punkten zu bestätigten. Ohne Tatwissen preiszugeben. Das interessierte vor Gericht aber niemanden. Insofern kann es Diemer und Genossen völlig schnurz sein, auf welche Art die Kronzeugenrolle gespielt wurde. Sie hat das prima gemacht. Und fertig.
In jedem anderen Mordprozess wird auch versucht aufzuklären: wer hat die Opfer ausgewählt, wer hat sie ausgespäht, wer war mit vor Ort, wer hat geholfen. Warum traf es den einen und den anderen nicht? Diese Erwartungen wurden nicht erfüllt.
Das stimmt. Das sind die offenen Fragen, die verständlicherweise die Angehörigen enttäuscht und verstört zurücklassen. Diese Fragen standen im Prozess nicht im Mittelpunkt, weil die Bundesanwaltschaft sich in ihrer Anklageschrift festlegt und sagt: alle 27 Verbrechen, zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge, 15 Banküberfälle sind von zwei Personen begangen worden. Ohne weitere Mittäter. Und diese beiden Personen sind tot und nicht angeklagt.
Die offene Frage überhaupt ist: Wer waren die Täter? Wenn diese Frage von den zuständigen Ermittlern gerichtsfest beantwortet ist, erst dann kann man sich um den dargestellten Problemkreis weiterer Fragen kümmern. Ohne Täter keine Mittäterschaft. So einfach ist das.

Und hier beißt sich der Hund in den Schwanz, denn alle, ob Luschen der Aufklärung wie Binninger, Schmierfinken wie Sundermann oder Jansen, gar nicht zu reden vom anwesenden Weibsvolk (Monthy Python), alle haben die Frage nach dem Urknall nicht gestellt. Denn sie stellten sich voll und ganz auf die Seite des Staates. Alle. Ohne Ausnahme. Sie haben dem Ziercke und Rang widerspruchslos deren Lügen abgekauft und nicht nach Beweisen gefragt. Die Behauptung war der Beweis und genügende den ideologischen Straßenkämpfern für ihren Reichstagsbrandprozeß.

Niemand hat den obersten Ankläger nach Beweisen für seine dreiste Behauptung gefragt, Böhnhardt und Mundlos hätte zehn Menschen ermordet, mehrere Bombenanschläge begangen und die Spargroschen der Arbeiter und werktätigen Bauern aus den Bankhäusern weggetragen.

Man hatte sich mit tatkräftiger Unterstützung durch Ulli Jentsch vom apabiz den neuen Gott NSU geschaffen, an dem man den Kampf gegen Rechts™ abarbeiten konnte, völlig unabhängig vom wirklichen Geschehen, denn die Geschichte des NSU, deren Verbrechen, Kontakte, Vorhaben, Ideen, Ziele usw. usf. sind zu 99,999% ein Produkt linker Knickhirne und Schmierfinken, bar jeden Bezugs zur Realität. Der NSU wurde von der Antifa geschrieben, um ihn zu bekämpfen.
Das Problem ist aber: Wir haben keine geständigen Täter, keine geständigen Unterstützer, außer zweien, die ihre Unterstützungshandlungen auf einmalige Leistungen beschränken. Es gibt keine Augenzeugen, die einen Täter so gut beschrieben haben, dass man sagen kann: die waren es. Und vor allen Dingen: Wir haben keine Spuren von Mundlos und Böhnhardt, nicht ihre Fingerabdrücke, nicht ihre DNA. Weder an den Tatorten, noch an den Opfern, noch an den Tatwaffen.
Das Problem ist, in Widerrede zu Binninger: Wer war es?
Glauben Sie das Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt überhaupt Täter waren?
Ja, daran habe ich trotz allem keine Zweifel, denn es gibt eine Fülle anderer Beweise. Die Dienstwaffen der Polizisten, die im Wohnmobil in Eisenach gefunden wurden, die Blutspur von Frau Kiesewetter an der im Haus in Zwickau gefundenen Jogginghose, die Zeitungsartikel, das Video, die korrespondierenden Autoanmietungen und natürlich die im Brandschutt in Zwickau aufgefundenen Tatwaffen, um nur einige zu nennen. Aber ob Mundlos und Böhnhardt wirklich jede Tat alleine begangen haben, dabei elf Jahre lang nie erwischt wurden, nie gesehen wurden und nie Spuren hinterlassen haben, dahinter kann man schon ein großes Fragezeichen machen.
Herr Binninger hätte seine erlerntes polizeiliches Fachwissen um einen kleinen kriminologischen Kurs ergänzen sollen, dann würde er zwar auch noch solchen Blödsinn faseln, da staasraisonal impliziert, aber wissen, das das Fake ist. Genau die von ihm angeführten Beispiele sind alles mögliche, nur eines genau nicht, ein Beweis für irgendwas. Sie sind nicht mal Indizien, auch nicht mit einem genügend großen Maß an kruder Phantasie.
An verschiedenen Tatorten gibt es anonyme DNA-Spuren, die man bis heute niemandem zuordnen kann. Darunter zum Beispiel am Rücken eines der Opfer von Heilbronn. Diese Spur hat man nicht nur mit der DNA von Mundlos und Böhnhardt und den Angeklagten sondern auch mit über 100 sogenannten "Tatortberechtigten", also Kollegen, Rettungssanitäter oder Umfeld abgeglichen - ohne Übereinstimmung.
Zu deutsch heißt das, die DNA-Prüfung ergab keine Kreuztreffer zu Böhnhardt und Mundlos. DNA verbleibt aber immer am Tatort. IMMER! Wenigstens an einem einzigen hätte man Spuren von Böhnhardt und Mundlos finden müssen. Das hätte ja gereicht.

Das heißt nichts anderes, daß man nicht weiß wer die Täter sind, oder es nicht sagen darf, weil es der innige Wunsch von Klaus-Dieter Fritsche ist.
Und trotz vieler V-Leute haben sie angeblich nicht mal den Aufenthaltsort des Trios mitbekommen.
Das ist in der Tat nur schwer nachvollziehbar. Im Ausschuss gab es für uns dafür mehrere Erklärungen: Entweder waren die V-Leute ungeeignet oder sie wurden nicht richtig befragt oder sie haben die Sicherheitsbehörden belogen.

Oder die Sicherheitsbehörden haben zugesehen. Um ihre Quellen zu schützen. Oder einzelne Beamte fanden gut, was die machen.
Einspruch! In all den Akten, die wir gesehen haben, auch in den Berichten der V-Leute, findet sich nichts, das darauf hindeutet, dass Behörden wussten, wo das Trio ist oder gar was es tut.
Oder sie sollten nicht gefunden werden. Binninger ist auch noch Falschspieler, der einen sehr plausiblen Grund wegläßt. Schließlich wußte das sächsische Staatsministerium des Inneren die ganze Zeit, wo die drei "gesuchten" Personen waren. Wenn man dessen Akten außen vor läßt, nur den Verfassungsschutz im Visier hat, der bei Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe , außen vor war, wie Axel Minrath beim Generalbundesanwalt aussagte, dann hat man einfach nur schlampige Arbeit abgeliefert. Auch die deutsche Polizei in Bund und Ländern arbeitet zum Teil mit geheimdienstlichen Methoden. Ein Polizist sollte sowas eigentlich wissen. Aber wenn man die Polizei all die Jahre draußen vor läßt, dann kommt genau das raus, was man rauskommen lassen wollte, Schlapphutbashing ohne Konsequenzen.
Trotzdem bleiben die Zweifel, dass auch keiner der vielen V-Leute etwas gewusst hat.
Zumindest den Aufenthaltsort des Trios müssen einzelne V-Leute gekannt haben. Offen ist die Frage, ob es V-Leute oder ehemalige V-Leute gab, die gewusst haben, was die tun. Dafür haben wir bislang aber keine Anhaltspunkte.

Weiß man heute, was das Trio in den Jahren des Untertauchens gemacht hat? 
Über 13 Jahre waren die drei untergetaucht, wie reden also über rund fünftausend Tage. Betrachtet man die Ermittlungsergebnisse, kann man vielleicht für gerade mal für 250 Tage nachvollziehen, wo sich Mundlos und Böhnhardt aufgehalten und was sie gemacht haben.
Eben. Ihr wißt gar nichts und habt auch nichts rausgefunden. Aber den Rufmörder geben. Da sind sie ganz groß, die Politiker. Und genau deswegen schreibt ihr die Geschichte des NSU ja selber. Weil ihr nichts wißt, aber irgendetwas wissen wollt, das ihr dann bekämpfen könnt.
Was denken Sie denn?
Ich weiß es nicht. Ich weiß, dass wir das meiste eben noch nicht wissen.
Dann wäre die einzige Konsequenz ein Höchstmaß an öffentlich zelebrierter Bescheidenheit und Zurückhaltung.
Hat institutioneller Rassismus zu den Fehlleistungen der Ermittler geführt?
Ich weiß, dass der Nebenklagevertreter Herr Daimagüler und andere hochgeschätzte Kollegen von mir das so sehen. Ich sehe es nicht so. Ich sehe Betriebsblindheit ...
Hierfür gibt es langanhaltenden Beifall. Das Publikum erhebt sich von den Plätzen und tobt vor eitel Freude.

Oder wie es Stolt sagte, schnöde 08/15-Polizeiarbeit wie an jedem anderen verdammten kriminellen Tag des Jahres.
Die Akten konnten in wesentlichen Teilen rekonstruiert werden, wir konnten sie damals einsehen und zweifelsfrei feststellen, dass keine der dort genannten V-Personen jemand vom Trio oder von den übrigen Angeklagten war.
Wiederholung. Es geht um geheimdienstliche Operationen der Polizei. Warum wurde dieses Thema all die Jahre ausgespart?

Ganz zum Schluß noch einmal die Quintessenz aus dem Binningerschem Geschwurbel.
27 Verbrechen und an keinem der Tatorte findet sich die DNA von Mundlos, Böhnhardt oder den Angeklagten, stattdessen von unbekannten Personen.
Dann waren sie es auch nichtGanz einfach. Dann ist der NSU nach dem Reichstagsbrand der größte Hoax der deutschen Kriminalgeschichte und den faschistischen Propagandaverbrechen ebenbürtig. Alle Achtung.
Gibt es den NSU noch?
Da die Antwort auch hier schwäbische Sülze ist, sei sie erteilt: Einen NSU hat es nie gegeben. Bis er am 12.11.2011 in einer abenteuerlichen und bis dahin nicht gekannten Form der engen Zusammenarbeit der Antifa und des Staatsschutzes gegründet wurde.

Was Binninger im Hitlertagebuch-Magazin verkündet, ist evangelistische Esoterik, schwäbisch angehaucht. Oder ist das eher katholisch? Vor allem ist es egal, denn mit seriöser polizeilicher Aufklärung von Kapitalver­brechen hat dieser ideologische Müll nichts zu tun. Es wäre also für die Schriftsetzer der Seite besser gewesen, sie hätten auf den Werbeblock "gelernter Polizeikommissar" verzichtet.


Posted by Die Anmerkung um 06:00


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 11.07.2018

James Chance,247 Beiträge seit 27.02.2016
  •  
Vielen Dank an den Thomas Moser..
...für die hartnäckigen Recherchen zum NSU-Komplex, die leider viel zu wenig Beachtung
in der Medienlandschaft erfahren.

Wie erfuhr Beate Zschäpe vom Tod von Mundlos und Böhnhardt?
Dazu gab es widersprüchliche Infomationen:
https://machtelite.wordpress.com/2016/03/23/wie-erfuhr-beate-zschaepe-vom-tod-von-mundlos-und-boehnhardt/
Gab es Geheimdienstkontakte des Trios?
https://machtelite.wordpress.com/2014/11/02/nsu-komplex-drei-jahre-systematische-vertuschung/
MDR 19.11.2011:
„Das Thüringer Landeskriminalamt hatte offenbar kurz nach dem Untertauchen der Jenaer Terror-Zelle im Jahr 1998 die konkrete Möglichkeit für einen Zugriff auf die Gruppe. Nach Informationen des MDR THÜRINGEN lag für einen Zugriff in Chemnitz ein Einsatzplan des Thüringer Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei vor. Nach MDR-Recherchen hatten Zielfahnder des Landeskriminalamtes die drei zwischen 1998 und 1999 in Chemnitz aufgespürt. Das SEK wurde daraufhin in Alarmbereitschaft versetzt. Kurz bevor die SEK-Beamten in Richtung Sachsen aufbrechen wollten, wurde der Einsatz abgebrochen. Auch die Zielfahnder sollen auf Weisung des LKA wieder zurückgeholt worden sein. Aus LKA-Kreisen wurde dem MDR THÜRINGEN bestätigt, dass es danach massive Beschwerden der damals beteiligten Beamten gegenüber der Amtsleitung gab. Daraufhin soll es ein Gespräch zwischen hohen Vertretern des Thüringer Innenministeriums und den betroffenen Polizisten gegeben haben. Ob die Beamten dabei über den Grund des Abbruchs informiert wurden, ist nicht bekannt.“
Die taz 18.11.2011:
„Beamte des Landeskriminalamts Thüringen (LKA) haben Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos drei Jahre nach deren Untertauchen im sächsischen Chemnitz aufgespürt. Wie die taz aus Sicherheitskreisen erfuhr, wurden die beiden mutmaßlichen rechtsextremen Terroristen des “Nationalsozialistischen Untergrunds” von den Thüringer Zielfahndern sogar fotografiert. Die Bilder sollen noch in den entsprechenden Akten vorhanden sein. In welchem Zusammenhang die Observationsbilder geschossen wurden und weshalb daraufhin keine Festnahme erfolgte, ist unklar. Es heißt, Ermittlungsbehörden in Thüringen hätten auf die Frage der Zielfahnder, ob es sich bei den Abgebildeten um Böhnhardt und Mundlos handele, nicht reagiert. Das Landeskriminalamt Thüringen wollte am Donnerstag keine Stellung zu dem Vorfall nehmen.“
MDR 26.11.2011:
“Die vor Jahren ausgebliebene Festnahme des rechtsextremen Terror-Trios ist nun ein Fall für die Justiz. Wie das Nachrichtenmagazin “Focus” berichtet, ist bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Strafvereitlung im Amt eingegangen. Das Magazin beruft sich dabei auf den Chemnitzer Oberstaatsanwalt Bernd Vogel. Die Behörde habe die Anzeige zuständigkeitshalber an die Staatsanwaltschaft Erfurt weitergeleitet, schreibt das Magazin. Der “Focus” berichtet weiter, dass Zielfahnder des Thüringer Landeskriminalamtes das Trio 2001 in Chemnitz aufgespürt hatten. Dies belege ein Observationsfoto der Polizei. Das Magazin zitiert einen namentlich nicht genannten Thüringer Landtagsabgeordneten. Dieser sagt, dass die drei Täter “glasklar” auf dem Foto zu erkennen gewesen seien.”
Frankfurter Rundschau 28.11.2011:
“Hartnäckig hält sich das Gerücht, Beate Zschäpe habe ein doppeltes Spiel gespielt und für den Verfassungsschutz gearbeitet: „Es heißt, sie soll auf mehreren Hochzeiten getanzt haben“, sagt ein Kenner der Neonazi-Szene. Vielleicht erfährt man mehr, wenn sie vor Gericht steht. Beate Zschäpe alias Silvia Pohl alias Lisa Pohl alias Mandy Stuck alias Susann Deinelt alias Susann Eminger – lauter Namen, die sie zwischen 1998 und 2011 benutzt haben soll – schweigt und hofft darauf, einen Strafnachlass zu bekommen, wenn sie als Kronzeugin auspackt.”
SPON 1.12.2011:
„Das BKA habe bislang aber keine Erkenntnisse, dass Zschäpe als V-Frau des thüringischen Verfassungsschutzes gearbeitet habe, sagt Ziercke, der sich in dieser Frage auffallend bedeckt hält: “Ich kann nicht sagen, ob es eine Verbindung gab.”
Thüringer Allgemeine 4.9.2012:
“Die Nachrichtendienste von Bund und Ländern wurden insgesamt von etwa 40 Spitzeln aus dem “Thüringer Heimatschutz” informiert. Dies ergibt eine interne Aufstellung der Untersuchungsausschüsse von Bundestag und Thüringer Landtag, die sich mit dem “Nationalsozialistischen Untergrund” (NSU) beschäftigen.Der “Heimatschutz” war in den 1990er-Jahren das stärkste Neonazi-Netz in Thüringen. Ihm gehörten in Hochzeiten rund 140 Mitglieder an, darunter auch die späteren mutmaßlichen Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Die hohe Dichte der V-Leute und Quellen des Verfassungsschutzes oder des Militärischen Abschirmdienstes verstärkt die Irritationen in den Parlamenten. Abgeordnete fragen sich: Was wusste der Verfassungsschutz wirklich? Und was teilte er der Polizei mit, die vergeblich nach dem Trio fahndete?”
Thomas Moser:
„Im Fall von Uwe Mundlos bleiben die beiden Häkchen vor seinem Namen auf der V-Mann-Kandidatenliste der Geheimdienstanwerbungsaktion namens „Rennsteig“. Dazu gibt es ein korrespondierendes Dokument des MAD – des Militärischen Abschirmdienstes, des Nachrichtendienstes der Bundeswehr. Demnach sollte Mundlos während seiner Bundeswehrzeit auf eine Mitarbeit angesprochen werden. Auch das brachte der Ausschuss in Berlin ans Licht. Und schließlich gehen auch die Eltern von Mundlos davon aus, dass ihr Sohn ein Geheimdienstinformant war. (…) Vor dem Untersuchungsausschuss in Berlin erklärte ein Quellenführer, dass Beate Zschäpe tatsächlich vom Thüringer Verfassungsschutz angeworben werden sollte. Man habe dann aber darauf verzichtet. Auch dieser Zeuge war der letzte des Sitzungstages, der erst vor den Abgeordneten des Ausschusses Platz nahm, als fast alle Medienvertreter längst gegangen waren. Sicher ist weiterhin, dass Zschäpe an jenem 4. November 2011, als ihre Freunde in Eisenach ums Leben kamen, einen Anruf von einem Handy bekam, das auf das Innenministerium von Sachsen zugelassen war.“
Beate Zschäpe soll sehr wohl für den Geheimdienst in Thüringen gearbeitet haben, schrieb im November 2011 die Leipziger Volkszeitung. Der Hinweis stamme vom Landeskriminalamt Thüringen.

Auf n.tv war ebenfalls 2011 zu lesen:

„Aus Berliner Sicherheitskreisen ist die Vermutung zu hören, dass die später untergetauchte Gruppe vom Verfassungsschutz eine neue Identität erhielt und dann als Informant in der rechten Szene geführt wurde.”
Der ehemalige Verfassungsschützer Michael Faber beschreibt 2012 in einem Fokus Artikel seine Erinerungen an Beate Zschäpe:
„Sie hatte so etwas Markantes mit den nach hinten gekämmten Haaren“.
Faber erlebt die Frauen aus der Szene als deutlich schlauer und als Informanten effektiver als die männlichen Kameraden. Im Nachhinein würde es ihn nicht wundern, wenn es bei Zschäpe einen Anwerbeversuch des Verfassungsschutzes gegeben hätte. „Wenn, dann bei ihr.“ Streit und Eifersüchteleien zwischen den dreien hätte man gut ausnutzen können.
Stern Online berichtet 2012:
„In einer sogenannten Werbeakte sind mehr als 40 Fälle beschrieben, in denen der Verfassungsschutz Kontakt zu Mitgliedern der rechten Szene suchte. Exakt drei Alias-Namen sind geschwärzt. Auch die dazugehörigen Fotos sind – nicht wie bei den restlichen Fällen – mit einem Balken versehen, sondern komplett geschwärzt. Auf Seite 61 notierte das Bundesamt für Verfassungsschutz, man habe eine Frau angesprochen. Sie sei Katzenliebhaberin und besitze mehrere Katzen, sie sei alleinstehend und habe eine enge Beziehung zu ihrer Oma. Außerdem sei sie Aktivistin beim Thüringer Heimatschutz (THS) mit Verbindungen zum Führungskader. Diese Beschreibung passt auf Beate Zschäpe – über sie war bekannt geworden, dass sie sich als „Omakind“ bezeichnete und dass sie zwei Katzen besessen hatte. Doch es handele sich nicht um Zschäpe, wie der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschuss, Sebastian Edathy (SPD), am Donnerstag sagte. Das habe eine Prüfung der ungeschwärzten Akten ergeben. Es gebe eine andere Frau, die dieser Beschreibung entspreche.“
Das Landeskriminalamt Thüringen in einem Vermerk (MAT A TH-2/16) zum Thema „Fahndung nach Mundlos,Böhnhardt und Zschäpe“ vom 14.02.2001 wörtlich:
„Die Befragung von Kontaktpersonen und Familienangehörigen führte zu dem Schluß, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit eine der gesuchten Personen als „Quelle“ durch den Verfassungsschutz geführt wurde.“
Die taz schrieb am 23.11.2011:
“In Thüringen verdichten sich die Hinweise, dass der Verfassungsschutz eine zweifelhafte Rolle in den Ermittlungen gegen den “Nationalsozialistischen Untergrund” um Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe gespielt hat. Der Justizminister des Landes habe in einer Ausschusssitzung am Mittwoch von einem Akten-Vermerk berichtet, der eine Verbindung zum Verfassungsschutz oder gar eine V-Mann-Tätigkeit von einer Person aus dem Terror-Trio nahelege, berichten Teilnehmer der Sitzung des Justizausschusses. Eine Sprecherin des Ministeriums wollte dies auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren.”
Zu Überlegungen Zschäpe als Quelle anzuwerben, schreiben Stefan Aust und Dirk Laabs in ihrem Buch Heimatschutz:
„Die beiden Geheimdienstler überlegen, Beate Zschäpe als Quelle zu werben, beobachten sie und forschen sie aus, entscheiden sich, so sagt Baumbach nachher, jedoch dagegen: „Wir hatten geprüft, ob Beate Zschäpe als unsere Informantin in Betracht komme. Dies schlossen wir aber wegen deren BTM-Konsums (Betäubungsmittel- also Rauschgiftkonsums) aus; dadurch war sie uns zu wacklig. Ich habe jedenfalls keine Werbungsmaßnahmen bezüglich Beate Zschäpe unternommen.“ Und in einer späteren Aussage sagt er: „Die Frau Zschäpe wurde dann wieder fallen gelassen, weil in einem Gespräch mit dem Herrn Wießner … der Vorwurf – was heißt: der Vorwurf? -, die Information geflossen ist, dass sie wohl psychische Probleme hätte und deswegen diese Sache sehr kompliziert wäre. Und in der Regel haben wir bei psychischen Problemen dann von vorneherein gesagt gehabt: Das tun wir uns nicht an, das ist uns zu heikel. Wie jetzt der Begriff auf die Drogen kommt, das kann ich nicht sagen. Ich hatte nur vermutet gehabt, dass es vielleicht in die Richtung einer Depression geht und daraufhin irgendwelche Medikamente vielleicht konsumiert werden.“ Den Widerspruch in seinen Aussagen konnte Baumbach bislang nicht aufklären. Wer waren noch V-Mann-Kandidaten, über wen wurde gesprochen? „Ja, auch über Wohlleben zum Beispiel. Bloß Wohlleben war gleich auszuschließen, weil er zu gefestigt ist.“ Als hätte das jemals einen Geheimdienst abgehalten.“
Thomas Moser beobachtete für Kontext den Auftritt von Mike Baumbach:
„Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) in Thüringen hat im Herbst 1997, kurz vor dem Untertauchen des Trios Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe, erwogen, Beate Zschäpe als Quelle anzuwerben. Man habe dann darauf verzichtet, weil sie psychisch labil gewesen sei. Das erklärt der frühere Verfassungsschützer Mike Baumbach, 43, am 21. Februar vor dem NSU-Untersuchungsausschuss. Baumbach ist der letzte Zeuge des Tages. Seine Befragung spätabends um 22 Uhr ergibt weiter: Das LfV hat sich nicht nur für die junge Frau interessiert, sondern auch für Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und drittens Ralf Wohlleben, der heute zusammen mit Zschäpe angeklagt ist. Doch auch die drei Männer will der Dienst nicht angeworben haben. Wohlleben, weil er „zu gefestigt“ war. Ein Kandidat zu gefestigt, Zschäpe zu labil? Obendrein sind die Einschätzungen von zwei Thüringer Kriminalbeamten – Mario Melzer und Sven Wunderlich –, die Zschäpe in den Jahren 1995 bis 1997 dreimal vernommen haben, andere: Sie soll „gut drauf, cool, sehr abgeklärt, bauernschlau“ gewesen sein. Mike Baumbachs Körpersprache lässt Zweifel an seinen Worten aufkommen: Er ist aufgeregt und versteckt aggressiv. (…) Vielleicht war Zschäpe aber auch Informantin der Polizei. Immerhin hat sie bei den Vernehmungen damals den Ermittlern ein Dutzend Namen aus der Neonaziszene offenbart. Das ist objektiv Kooperation. Laut Vernehmungsprotokoll hat sie sogar erklärt, mit der Polizei zusammenarbeiten zu wollen. So, wie es auch ihr Exfreund Thomas Starke tat, zu dem das Trio nach seinem Untertauchen im Januar 1998 nach Chemnitz floh. Starke soll von 2000 bis 2011 Informant des LKA in Berlin gewesen sein.“
MDR 2016:
"In der ersten Lagebesprechung am Freitag, 5. November 2011, hatte ein Thüringer LKA-Zielfahnder allen anwesenden Beamten in Gotha darüber berichtet. Er gab an, dass er 2002 die Suche nach dem Trio abbrechen musste, weil mindestens Beate Zschäpe vom Verfassungsschutz „gedeckt“ worden war. Er habe damals 2002 die Anweisung erhalten, die Suche nach dem Trio abzubrechen. Damit hatte die Gothaer Polizei bereits einen Tag nach dem Fund der Leichen von Böhnhardt und Mundlos konkrete Hinweis auf eine Verfassungsschutz-Verstrickung in den Fall. Unklar ist bisher, was die Polizei Gotha mit diesen Informationen gemacht hatte. Nach Recherchen von MDR THÜRINGEN finden sich in den Thüringer Akten der Soko „Capron“, die den Fall Eisenach zwischen dem 4. und 12. November 2011 untersucht hatte, keine Hinwiese auf die Aussagen des Zielfahnders. Abgeordnete des NSU-Untersuchungsausschuss stellen sich nun die Frage, warum sie in den Baden-Württemberger Protokollen, aber nicht in den Thüringern, vermerkt waren."


(wenn einen keiner mehr so richtig mag, dankt man sich eben selber.)

Re: Vielen Dank an den Thomas Moser..
LOL, der Thomas Moser dankt dem Thomas Moser. Das ist der NSU-Kracher schlechthin.


Re: Vielen Dank an den Thomas Moser..
Aufgrund des Titels Ihres Beitrags natürlich.
Verstehe die Frage nicht?
Warum bedanken Sie sich bei sich selbst?
Und wofür eigentlich genau?
Für die gehorsame Wartung und Pflege der offiziellen Verschwörungstheorie?



RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 11.07.2018

Moser: NSU: Nach dem Urteil ist vor der Aufklärung
https://www.heise.de/tp/features/NSU-Nach-dem-Urteil-ist-vor-der-Aufklaerung-4108288.html

HW 4711

rassistischen Serienmorde des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)
Ich habe mal nach 'Denkmal NSU Opfer' gegoogelt.
Ungefähr 89.100 Ergebnisse
Die gesamte Gutmenschen Welt basiert auf dem Axiom
"rassistischen Serienmorde des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)"

Das gesamte Antifa - , SPD - , Grünen - , Linken - Denkmodell basiert auf diesem Axiom: einer als absolut richtig postulierter Annahme, der ultimativ gültigen Wahrheit, der keines Beweises bedarf.
Alles Andere ergibt sich daraus als logische Konsequenz: 
Vom Kampf gegen Nazi-Deutschland 2018 bis hin zu den Umvolkungs-Ideologien und refugee welcome, open border Vorstellungen.

Fakten, Beweise, Logik sind irrelevant.
Ein Art ideologischer Gottesstaat.

Das ist die Deutschland 2018.


Es geht allein deswegen weiter
Weil die Anwälte von Zschäpe in Revision gehen werden.
Das Urteil ist Rechtsstaatlich eine Enttäuschung. Zu feiern hätte es dann etwas gegeben, wenn selbst in diesem ideologisch und emotional, landesweit aufgeladenen Prozess das Prinzip "Im Zweifel für die Angeklagte" hochgehalten worden wäre.
Dann wäre eine Verurteilung wegen "10fachen Mordes" jedoch schlicht unmöglich gewesen, da selbst die wissentliche Unterstützung in Abwesenheit für die Morde nicht ausreichend belegt ist.
So hat man Beate Zschäpe dann eher doch stellvertretend für Mundlos und Böhnhardt verurteilt. Und das ausgerechnet in einem Prozess der Faschisten gemacht werden sollte.
Ein bitteren Beigeschmack hat das schon.


Moser ist einfach zum Piepen!
Die vermutlich nicht ohne Absicht eher schlecht recherchierten Artikel, die der Pflege und Wartung der offiziellen Verschwörungstheorie dienen, haben Moser ja trotz all seines Bemühens als kritiklosen MSM-Journalisten nach Art von Sundermann und Co offenbart, der offenbar doch noch ein wenig Karriere machen will und daher Sorgfalt und Anstand tunlichst vernachlässigt.
Aber ernsthaft zu schreiben: " Die vier anderen Angeklagten werden verschont", ist angesichts der mehrjährigen Haftstrafen selbst für ihn ein Bringer.

Besser ist nur noch, dass er sich unter einem seiner Pseudonyme James Chance auch heute wieder selbst lobt und dafür einen eigenen Thread eröffnet


Tschäpe hat was davon.
Da der Prozess jetzt hauptsächlich vorbei ist, wird sie wohl bald Selbstmord begehen.
Wer von den aussenstehenden durchsucht denn schon den Sarg der verbrannt wird?

Und dann gibt es noch eine staatlich finanzierte OP bei der Gesichtschirurgie.



RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 11.07.2018

Aus aktuellem Anlass - Einstieg NSU
http://arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/EinstiegNSU.pdf


RE: Kurzfassung „NSU“ - Rundumblick - 12.07.2018

[Bild: Zwischenablage16.jpg]


RE: Kurzfassung „NSU“ - A.Hauß - 12.07.2018

"Fakten, Beweise, Logik sind irrelevant.
Ein Art ideologischer Gottesstaat."

Ja, und es gibt viele Linke und sich links Nennende, die da brav mittrotten so wie große Bevölkerungsanteile.

Aber dieser Gottesstaat wird vom Tiefen Staat getragen, von Kräften rund um Fritsche, Zierke, Altmeier , de Maiziere usw., die allesamt wahrscheinlich auch nur Ausführende sind. Und die als Linke zu bezeichnen, käme mir nun in den kühnsten Albträumen nicht in den Sinn.
Der Linken ist somit vorzuwerfen, den Neo-Linken den Raum zu geben, sich an das Pack anzubiedern und damit rechten Ideologen jedes Argument zu verschaffen, mit guten Fakten und schlagenden Argumenten in der NSU-Sache (und anderen) nicht nur Staat, Recht, Toleranz anzupöbeln, sondern auch die Linke selbst. In der Sache ist es eben korrekt, anzumerken, dass es für einen NSU keine Belege gibt, dass Mundlos und Böhnhardt als Täter so gut wie nicht in Betracht kommen (für die angeführten Taten - für andere Taten schon, siehe KiPoAspekte!). Ich stehe also in der miesen Situation, rechten Propagandisten in der Sache Recht geben zu müssen und ihnen zugleich in der Wertung, das sei alles links gesteuert, heftig widersprechen zu müssen. Wie gerne würde ich LINKEN Magazinen und LINKEN Politikern usw. in der Sache Recht geben - aber sie sind da leider derzeit noch vernagelt auf ihrer Schiene, das alles habe etwas mit "Nazi-Morden" zu tun.