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Amoklauf in Heidelberg - Druckversion

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Amoklauf in Heidelberg - Blaubär - 24.01.2022

Zitat:[Bild: 1643026999860%2Cpolizei-grosseinsatz-hei...841ecb.jpg]

Schüsse in Hörsaal - Mehrere Verletzte

Mutmaßlicher Amoklauf auf Uni-Gelände in Heidelberg: Tatverdächtiger tot

STAND 24.1.2022, 15:19 Uhr

Auf dem Campus im Neuenheimer Feld in Heidelberg ist die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz. Mehrere Menschen wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter ist tot.

Was bislang bekannt ist: Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der Täter bei laufender Vorlesung in einem Hörsaal der Universität im Neuenheimer Feld mit einer Langwaffe um sich geschossen haben. Dabei, so die Polizei, habe er vier Personen zum Teil schwer verletzt. Anschließend sei er in den Außenbereich geflüchtet. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, war der Täter selbst Student und habe sich selbst erschossen.

Nach Agenturberichten soll eines der Opfer in Lebensgefahr schweben. Bestätigt wurde das aber von Polizeiseite noch nicht offiziell.

Neuenheimer Feld in Heidelberg wird abgesucht

Derzeit wird das Gelände aber weiterhin abgesucht, heißt es von Polizeiseite. Eine akute Bedrohungslage besteht offenbar nicht mehr, das schildern auch SWR-Reporterinnen und Reporter vor Ort.

"Der Täter ist selbst verstorben. Es besteht somit keine weitere Gefährdung. Wir suchen das Gelände dennoch weiter ab."
Patrick Knapp, Sprecher der Polizei Mannheim

Darüber hinaus hat die Polizei ein Bürgertelefon eingerichtet. Angehörige können sich unter der Nummer 0621/174-5055 melden.

SEK-Einsatzkräfte vor Ort

Die Universität hat ihre Studierenden nach SWR-Informationen per Mail gebeten, derzeit nicht zum Neuenheimer Feld zu kommen. Nach wie vor ist ein riesiges Polizeiaufgebot vor Ort. SEK-Kräfte durchkämmen verschiedene Gebäude.

Unübersichtliches Gelände in Heidelberg

Im Neuenheimer Feld liegen unter anderem der Botanische Garten und Teile des Universitätsklinikums. Viele Studierende besuchen hier die naturwissenschaftlichen Fakultäten. Das Gelände ist einer der neueren Heidelberger Stadtteile. Gut erschlossen, aber sehr weit verzweigt.

Es gibt viele enge Wege zwischen den vielen verschiedenen Gebäuden. Unter anderem das und viele Gerüchte in den sozialen Medien machten die Lage für die Polizei zunächst unübersichtlich.

Lagezentrum eingerichtet

Die Polizei hat vor Ort ein Lagezentrum eingerichtet. Von dort aus machen sich viele Medienvertreter und Medienvertreterinnen ein Bild. SWR-Reporterinnen und Reporter berichten von einer Situation, die sie bislang in dieser Form kaum erlebt haben. Polizeihubschrauber sind in der Luft, viele weitere Einsatzkräfte, auch Feuerwehr und Rettungsdienste sind vor Ort.


Der Artikel wird fortlaufend ergänzt.

STAND 24.1.2022, 15:19 Uhr
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/polizei-einsatz-heidelberg-neuenheim-100.html


Zitat:Heidelberg: Mutmaßlicher Amoklauf auf Uni-Campus mit mehreren Verletzten
24. Januar 2022, 14:25 Uhr

Auf dem Gelände der Heidelberger Universität verletzt ein Einzeltäter mehrere Menschen. Nach Polizeiangaben ist er inzwischen tot.

Auf dem Gelände der Universität Heidelberg hat ein Einzeltäter bei einem mutmaßlichen Amoklauf mit einer Langwaffe mehrere Menschen in einem Hörsaal verletzt. Der Täter sei inzwischen tot, sagte die Polizei der Süddeutschen Zeitung. Der Einsatz laufe seit etwa 12.30 Uhr.

Es bestehe derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Polizei schließe momentan aus, dass es einen oder mehrere weitere Täter gebe. Zur Sicherheit wird das Gelände am Neuenheimer Feld vor den Toren der Heidelberger Altstadt aber weiter abgesucht. Zur Identität der Verletzten und des Täters gibt es noch keine Angaben. Berichten zufolge gibt es nach ersten Erkenntnissen offenbar kein religiöses oder politisches Motiv.

Wie der SWR berichtet, bat die Universität die Studentinnen und Studenten per E-Mail, nicht zum Neuenheimer Feld zu kommen. Auf dem Campus am Neuenheimer Feld nördlich des Neckars sind vor allem die naturwissenschaftlichen Fakultäten sowie Teile des Uni-Klinikums untergebracht. Die Polizei forderte Autofahrer auf, das Gelände weiträumig zu umfahren, damit Rettungskräfte freie Fahrt haben.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, der aus Baden-Württemberg stammt, schrieb auf Twitter von "erschütternden Nachrichten". Seine Gedanken seien bei den Verletzten, den Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern sowie den Einsatzkräften. Katja Mast, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, schrieb von "schrecklichen Meldungen" an ihrer ehemaligen Universität.

Mehr Informationen in Kürze auf SZ.de

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/panorama/heidelberg-universitaet-uni-amok-1.5514088


Was nun? Ein Amoklauf? Mutmaßlich? "Was bislang bekannt ist" klingt nach "wir müssen die Geschichte noch justieren". Wie gehabt.


RE: Amoklauf in Heidelberg - nereus - 24.01.2022

Die Lage ist noch viel zu unübersichtlich, um sich ein rundes Bild zu machen.
Einen Corona-Koller in Verbindung  mit persönlicher Frustration (Olle weg, Studium vergeigt usw.) würde ich nicht ausschließen.
 
Aber die frühen Erkenntnisse der Polizei faszinieren mich immer wieder:
 
Aus Ermittlerkreisen hieß es, dass er keine politischen oder religiösen Motive hatte. Er soll mehrere Gewehre mit sich geführt haben.

Quelle: https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/grosseinsatz-in-heidelberg-unbekannter-verletzt-mehrere-menschen-78925468.bild.html

 
Woher wissen die denn schon so genau welche Motive er nicht hatte?  Huh
 
mfG
nereus


RE: Amoklauf in Heidelberg - John Thomas - 24.01.2022

Attacke in Heidelberg – junge Frau stirbt nach Kopfschuss

Ein Mann schoss in einem Heidelberger Uni-Hörsaal um sich und traf mehrere Menschen. Eine junge Frau erlag ihren Verletzungen. Der Täter soll selbst Student gewesen sein.

Bei der Attacke in einem Hörsaal der Universität Heidelberg hat der Täter eine junge Frau erschossen und drei weitere Menschen zum Teil schwer verletzt. Die Frau habe einen Kopfschuss erlitten und sei ihren schweren Schussverletzungen wenige Stunden nach der Tat erlegen, berichten die Nachrichtenagenturen dpa und AFP übereinstimmend unter Verweis auf Sicherheitskreise. Dem SPIEGEL wurde der Tod eines Opfers aus Polizeikreisen bestätigt.

Ein Einzeltäter habe am Montagmittag mit einem Gewehr in einem Hörsaal bei laufender Vorlesung um sich geschossen, teilte die Polizei mit. Anschließend sei er in den Außenbereich geflüchtet. Der Täter sei tot. Dpa und AFP zufolge beging er Suizid.

Zur Identität der Opfer und des Täters machte die Polizei bisher keine offiziellen Angaben. Nach SPIEGEL-Informationen gehen die Ermittler davon aus, dass es sich bei dem Täter offenbar um einen 18 Jahre alten Studenten handelt. Er soll dem Studiengang im Hörsaal angehört haben. Er soll nicht polizeibekannt gewesen sein und war laut Ermittlern bisher nicht extremistisch oder strafrechtlich in Erscheinung getreten. Der Student soll eine Abschiedsbotschaft hinterlassen haben.

(...)

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/heidelberg-ein-opfer-erliegt-nach-schuessen-in-hoersaal-seinen-verletzungen-a-a085f811-eb64-483d-b216-157f0b9898dd

(24.01.2022, 17:02)nereus schrieb: Einen Corona-Koller in Verbindung  mit persönlicher Frustration (Olle weg, Studium vergeigt usw.) würde ich nicht ausschließen.

Kommt mir derzeit am wahrscheinlichsten vor. Stutzig macht mich allerdings das Herankarren von mehreren "Langwaffen" (wie es in früheren Meldungen hieß) an den Tatort. Stelle ich mir eher unhandlich/auffällig vor.



Zitat:Update vom 24. Januar, 19.36 Uhr:
Die Ermittler machen noch keine Angaben zu einem möglichen Motiv für den Amoklauf an der Heidelberger Universität. Dafür sei es noch zu früh, sagte Andreas Herrgen, Leiter der Staatsanwaltschaft Heidelberg, am Montagabend in Mannheim. Es gebe noch keine belastbaren Informationen dazu. Nach bisherigen Erkenntnissen war der mutmaßliche Täter nicht vorbestraft, wie Herrgen sagte. Weder der Mann noch nahe Angehörige hätten Waffen besitzen dürfen. Ermittelt werde nun auch, ob Dritte strafrechtlich zur Mitverantwortung gezogen werden müssen.

Neue Details zu Heidelberg: 18-Jähriger schickte vor Amoklauf WhatsApp-Nachricht

Update vom 24. Januar, 19.12 Uhr: Neue Details sind auf der Pressekonferenz an die Öffentlichkeit gekommen. Mannheims Polizeipräsident Siegfried Kollmar hielt diese am Montagabend. Der tote mutmaßliche Täter soll demnach zuerst gefunden worden sein. Der 18-Jährige Deutsche ging mit einer Doppelflinte und einer Repetierwaffe in einen Hörsaal, in dem 30 Personen anwesend waren.
Er schoss mehrfach. Bisher wurden drei Hülsen gefunden. Dabei verletzte er vier Personen. Eine Person sei an den Verletzungen gestorben. Alle Opfer seien junge deutsche Studenten, zwei Frauen und ein Mann, ein Deutsch-Italiener (20). Die Tote sei eine 23-Jährige. Der Täter habe sich draußen dann selbst das Leben genommen. Er soll nach ersten Erkenntnissen nicht vorbestraft gewesen sein.

Der Täter habe die Waffen im Ausland erst kürzlich käuflich erworben. Die Wohnung sei durchsucht worden, der Täter wohnte in Heidelberg und habe unmittelbar vor der Tat eine WhatsApp-Nachricht geschickt haben. In dieser stand demnach, dass Leute müssen bestraft werden müssten. Außerdem wolle er nicht beerdigt werden, sondern wünsche sich eine Seebestattung. Die Echtheit der Nachrichten werde aber noch geprüft.

„Auch das werden wir noch verifizieren müssen, auch das werden wir noch nachvollziehen müssen“, betonte Kollmar. „Wir werden sein Umfeld jetzt durchleuchten in den nächsten Tagen, mit Hochdruck.“ Die Ermittler wollen alle seine Aufenthaltsorte und Gesprächspartner der vergangenen Tage überprüfen. Nur sechs Minuten hat es laut Kollmar gedauert, bis die Polizei nach den Schüssen vor Ort war. 400 Beamten waren im Einsatz. 29 Zeugen sagten aus, dass nur ein Täter aktiv gewesen war, weswegen die Polizei schnell Entwarnung geben konnte.

Steckt hinter dem Amoklauf eine Beziehungstat?

Update vom 24. Januar, 18.24 Uhr: Das Motiv der Tat ist noch unklar - doch nun sickern erste Details durch. Wie die FAZ aus Ermittlerkreisen erfahren haben will, stecke hinter dem Angriff vermutlich eine Beziehungstat.

https://www.ruhr24.de/welt/heidelberg-news-uni-amok-amoklauf-heute-schuesse-neuenheimer-feld-zr-91256307.html


RE: Amoklauf in Heidelberg - Elias Davidsson - 24.01.2022

(24.01.2022, 20:42)John Thomas schrieb: Attacke in Heidelberg – junge Frau stirbt nach Kopfschuss

Ein Mann schoss in einem Heidelberger Uni-Hörsaal um sich und traf mehrere Menschen. Eine junge Frau erlag ihren Verletzungen. Der Täter soll selbst Student gewesen sein.

Bei der Attacke in einem Hörsaal der Universität Heidelberg hat der Täter eine junge Frau erschossen und drei weitere Menschen zum Teil schwer verletzt. Die Frau habe einen Kopfschuss erlitten und sei ihren schweren Schussverletzungen wenige Stunden nach der Tat erlegen, berichten die Nachrichtenagenturen dpa und AFP übereinstimmend unter Verweis auf Sicherheitskreise. Dem SPIEGEL wurde der Tod eines Opfers aus Polizeikreisen bestätigt.

Ein Einzeltäter habe am Montagmittag mit einem Gewehr in einem Hörsaal bei laufender Vorlesung um sich geschossen, teilte die Polizei mit. Anschließend sei er in den Außenbereich geflüchtet. Der Täter sei tot. Dpa und AFP zufolge beging er Suizid.

Zur Identität der Opfer und des Täters machte die Polizei bisher keine offiziellen Angaben. Nach SPIEGEL-Informationen gehen die Ermittler davon aus, dass es sich bei dem Täter offenbar um einen 18 Jahre alten Studenten handelt. Er soll dem Studiengang im Hörsaal angehört haben. Er soll nicht polizeibekannt gewesen sein und war laut Ermittlern bisher nicht extremistisch oder strafrechtlich in Erscheinung getreten. Der Student soll eine Abschiedsbotschaft hinterlassen haben.

(...)

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/heidelberg-ein-opfer-erliegt-nach-schuessen-in-hoersaal-seinen-verletzungen-a-a085f811-eb64-483d-b216-157f0b9898dd

(24.01.2022, 17:02)nereus schrieb: Einen Corona-Koller in Verbindung  mit persönlicher Frustration (Olle weg, Studium vergeigt usw.) würde ich nicht ausschließen.

Kommt mir derzeit am wahrscheinlichsten vor. Stutzig macht mich allerdings das Herankarren von mehreren "Langwaffen" (wie es in früheren Meldungen hieß) an den Tatort. Stelle ich mir eher unhandlich/auffällig vor.



Zitat:Update vom 24. Januar, 19.36 Uhr:
Die Ermittler machen noch keine Angaben zu einem möglichen Motiv für den Amoklauf an der Heidelberger Universität. Dafür sei es noch zu früh, sagte Andreas Herrgen, Leiter der Staatsanwaltschaft Heidelberg, am Montagabend in Mannheim. Es gebe noch keine belastbaren Informationen dazu. Nach bisherigen Erkenntnissen war der mutmaßliche Täter nicht vorbestraft, wie Herrgen sagte. Weder der Mann noch nahe Angehörige hätten Waffen besitzen dürfen. Ermittelt werde nun auch, ob Dritte strafrechtlich zur Mitverantwortung gezogen werden müssen.

Neue Details zu Heidelberg: 18-Jähriger schickte vor Amoklauf WhatsApp-Nachricht

Update vom 24. Januar, 19.12 Uhr: Neue Details sind auf der Pressekonferenz an die Öffentlichkeit gekommen. Mannheims Polizeipräsident Siegfried Kollmar hielt diese am Montagabend. Der tote mutmaßliche Täter soll demnach zuerst gefunden worden sein. Der 18-Jährige Deutsche ging mit einer Doppelflinte und einer Repetierwaffe in einen Hörsaal, in dem 30 Personen anwesend waren.
Er schoss mehrfach. Bisher wurden drei Hülsen gefunden. Dabei verletzte er vier Personen. Eine Person sei an den Verletzungen gestorben. Alle Opfer seien junge deutsche Studenten, zwei Frauen und ein Mann, ein Deutsch-Italiener (20). Die Tote sei eine 23-Jährige. Der Täter habe sich draußen dann selbst das Leben genommen. Er soll nach ersten Erkenntnissen nicht vorbestraft gewesen sein.

Der Täter habe die Waffen im Ausland erst kürzlich käuflich erworben. Die Wohnung sei durchsucht worden, der Täter wohnte in Heidelberg und habe unmittelbar vor der Tat eine WhatsApp-Nachricht geschickt haben. In dieser stand demnach, dass Leute müssen bestraft werden müssten. Außerdem wolle er nicht beerdigt werden, sondern wünsche sich eine Seebestattung. Die Echtheit der Nachrichten werde aber noch geprüft.

„Auch das werden wir noch verifizieren müssen, auch das werden wir noch nachvollziehen müssen“, betonte Kollmar. „Wir werden sein Umfeld jetzt durchleuchten in den nächsten Tagen, mit Hochdruck.“ Die Ermittler wollen alle seine Aufenthaltsorte und Gesprächspartner der vergangenen Tage überprüfen. Nur sechs Minuten hat es laut Kollmar gedauert, bis die Polizei nach den Schüssen vor Ort war. 400 Beamten waren im Einsatz. 29 Zeugen sagten aus, dass nur ein Täter aktiv gewesen war, weswegen die Polizei schnell Entwarnung geben konnte.

Steckt hinter dem Amoklauf eine Beziehungstat?

Update vom 24. Januar, 18.24 Uhr: Das Motiv der Tat ist noch unklar - doch nun sickern erste Details durch. Wie die FAZ aus Ermittlerkreisen erfahren haben will, stecke hinter dem Angriff vermutlich eine Beziehungstat.

https://www.ruhr24.de/welt/heidelberg-news-uni-amok-amoklauf-heute-schuesse-neuenheimer-feld-zr-91256307.html

Mein Bauchgefühl sagt mir:  Er hat sich nicht selbst umgebracht.  Das ist aber nur ein Bauchgefühl.


RE: Amoklauf in Heidelberg - kalter hornung - 25.01.2022

(24.01.2022, 22:02)Elias Davidsson schrieb: Mein Bauchgefühl sagt mir:  Er hat sich nicht selbst umgebracht.  Das ist aber nur ein Bauchgefühl.

Mein Bauchgefühl würde mich überraschen, wenn es keine Fake-Inszenierung war. Corona neigt sich dem Ende zu, das Musterländle macht wieder in Terrorprävention, the same procedure ...


RE: Amoklauf in Heidelberg - diedienichtimmerlacht - 25.01.2022

Wie tötet man sich denn selbst mit einer Langwaffe?


RE: Amoklauf in Heidelberg - nereus - 25.01.2022

Frage mal bei Jägern nach, wie das geht?
Aus Erzählungen weiß ich zumindest, das es geht.

Als ich Anfang der Achtziger in der DDR "dienen" mußte, gab es bei uns einen Fall, wo sich ein Soldat mit einer MPI in den Kopf schoss.
Der, der den Toten entdeckte, war danach traumatisiert, denn Du kannst Dir sicher vorstellen, was vom dem Kopf des Unglücklichen noch übrig geblieben sein muß.

Nichtsdestoweniger schließe ich auch ein "Fremdverschulden" in Heidelberg nicht aus.
Noch ist aber zu wenig bekannt, aber die Überbewaffnung des Täters hat sicher ein kleines Geschmäckle.

Wichtig für die Einordnung wären vor allem echte Zeugenberichte, die es in einem Hörsaal wohl unzweifelhaft geben muß.

mfG
nereus


RE: Amoklauf in Heidelberg - nereus - 25.01.2022

Merkwürdiges Detail am Rande – Telefonstörung in Polizeizentrale Mannheim.

Bei Danisch liest man dazu:

Das Polizeipräsidium Mannheim ist auch die für Heidelberg zuständige Polizei.
..
Aktuell gibt es eine Störung in unserer Telefonanlage - die 0621/174-0 ist daher vorübergehend nicht erreichbar. Der #Notruf 110 ist davon allerdings nicht betroffen.
..
UPDATE ca. 11.00 Uhr: Die Störung der Telefonanlage ist beseitigt. Auch unsere Telefonzentrale 0621-174-0 sowie alle Nebenstellen sind wieder erreichbar!


Quelle: https://www.danisch.de/blog/2022/01/25/zum-stand-der-deutschen-infrastruktur-fast-waere-heidelberg-boese-angebrannt/

Es muß keinen Zusammenhang geben, aber interessant ist es schon. Confused
@Danisch kommentiert das so:

Doppelt haarscharf dran vorbei:

Zeitlich ganz knapp vor dem Amoklauf fiel die Telefonanlage aus, ging ganz kurz vorher wieder in Betrieb.
Es war nur die normale Telefonnummer, nicht aber der Notruf betroffen.
Allerdings werden bei einer solchen Situation auch die normalen Telefonnummern gebraucht, weil die sich ja gegenseitig und dienstlich untereinander ja nicht auf der 110 anrufen. Die müssen ja mit SEK, Bombenkommando, Führungsebene und sowas telefonieren. Das hätte leicht so richtig übel schief gehen können.


Diese Info sollte man zumindest im Hinterkopf behalten.

mfG
nereus


RE: Amoklauf in Heidelberg - Huxley - 25.01.2022

Tödlicher Angriff im Hörsaal Amoklauf an Heidelberger Uni – Täter stammt aus Berlin
Ein 18-Jähriger hat an der Uni Heidelberg eine Studentin getötet und drei weitere Menschen verletzt. Der Mann soll ursprünglich aus Berlin kommen.
Frank Jansen
Der Amokläufer an der Heidelberger Universität stammt aus Berlin. Das ergaben Recherchen des Tagesspiegels. Zuerst hatten der "Mannheimer Morgen" und die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag unter Berufung auf Polizeikreise darüber berichtet. Der 18-jährige Schütze ist offenbar im Stadtteil Wilmersdorf aufgewachsen. Der Versuch des Tagesspiegels, zu mutmaßlichen Angehörigen des Täters Kontakt aufzunehmen, war allerdings schnell beendet. Bei einem Anruf legte eine Frau gleich wieder auf.
Der Biologie-Student hatte am Montag in einem Heidelberger Hörsaal auf Kommilitonen geschossen. Eine 23-Jährige Studentin starb an einem Kopfschuss. Eine 19- und eine 20-jährige Frau sowie ein 20-jähriger Mann wurden durch die Schüsse leicht verletzt.
Die Polizei geht davon aus, dass sich der deutsche Schütze, der in Mannheim wohnte, vor dem Gebäude selbst tötete. Die Gewehre soll er vor wenigen Tagen im Ausland gekauft haben.
Nach dem Amoklauf ist eine 32-köpfige Ermittlungsgruppe namens "Botanik" eingerichtet worden. Diese ermittle unter Leitung der Staatsanwaltschaft Heidelberg vor allem zur Herkunft der Waffen und zum Motiv des Tatverdächtigen, sagte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Stuttgart.
Strobl nannte auch weitere Einzelheiten zum Tathergang: So habe sich der Vater des Verdächtigen am Montagmittag bei der Polizei gemeldet.
Vater des Amokläufers meldete sich bei der Polizei
Um 12.24 Uhr am Montag seien die ersten Notrufe eingegangen, sagte Strobl. Sechs Minuten später seien die ersten Streifenwagen am Campus im Neuenheimer Feld eingetroffen. Um 12.32 Uhr habe der Vater bei der Polizei in Heidelberg angerufen und von einer Whatsapp-Nachricht seines Sohns berichtet, in der dieser die Tat angekündigt habe. Es war bereits bekannt, dass der 18-Jährige unmittelbar vor der Tat eine Whatsapp-Nachricht abgesetzt haben soll, dass nun "Leute bestraft werden müssen".
Bisherigen Erkenntnissen zufolge drang der Student mit einer Doppelflinte und einer Repetierwaffe in einen Hörsaal ein, in dem gerade ein Tutorium stattfand. Er feuerte auf Studenten und Studentinnen. Dann flüchtete er in den Außenbereich der Universität im Ortsteil Neuenheimer Feld und tötete sich selbst.
[Wenn Sie aktuelle Nachrichten aus Berlin, Deutschland und der Welt live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]

Die Polizei war mit mehr als 400 Beamten, darunter einem Spezialeinsatzkommando, zum Tatort geeilt. Über dem Unigelände kreiste ein Hubschrauber. Zunächst wurde vermutet, es gebe einen zweiten Täter. Die Studierenden, die im Hörsaal die Schüsse erleben mussten, berichteten jedoch von einem Täter mit zwei Waffen.
Der Amokläufer hatte nach Angaben der Polizei noch mehr als 100 Schuss Munition dabei. Warum er mit dem Schießen aufgehört habe, wisse man noch nicht. Das sei spekulativ, es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass eine bestimmte Person getroffen werden sollte. Der 18-Jährige hätte noch nachladen können.
Weil bei der Leiche des jungen Mannes ein Rucksack mit unbekanntem Inhalt gewesen sei, habe die Polizei lange nicht zu dem Toten gekonnt. Es hätte sich um Sprengstoff handeln können, erklärte Kollmar. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg habe daher auch Entschärfer geschickt, die den Rucksack untersuchten.

Es habe sich um eine Doppelflinte und ein Repetiergewehr gehandelt, sagte Kollmar. Die Waffen habe der aus Mannheim stammende Täter vor kurzem im Ausland käuflich erworben. Es gebe Kaufbelege, sagte der Präsident des Mannheimer Polizeipräsidiums, Siegfried Kollmar, am Montagabend.
Zu klären sei nun, wer jemandem ohne Waffenschein eine Waffe verkaufe. Um den Verkäufer nicht vorzuwarnen, nannten die Ermittler das Land, in dem die Waffen gekauft wurden, nicht. Der 18 Jahre alte Amokläufer sei bisher nicht polizeilich erfasst. Er habe auch keinen Führerschein gehabt. „Das ist schon sehr außergewöhnlich, diese Sachlage“, sagte der Polizeipräsident.

Sicherheitskreise sagten, bei der Tat sei kein politischer oder religiöser Hintergrund zu vermuten. Der Täter soll laut Staatsanwaltschaft keine Vorstrafen haben. „Wir werden sein Umfeld jetzt durchleuchten in den nächsten Tagen, mit Hochdruck.“ Die Ermittler wollen alle Aufenthaltsorte und Gesprächspartner des jungen Mannes der vergangenen Tage überprüfen.

mehr > https://www.tagesspiegel.de/politik/toedlicher-angriff-im-hoersaal-amoklauf-an-heidelberger-uni-taeter-stammt-aus-berlin/28002632.html


RE: Amoklauf in Heidelberg - nereus - 26.01.2022

Ich werde jetzt auch zunehmend skeptisch.

Wo sind die Aussagen der direkten Zeugen?
Im Hörsaal sollen 29 oder 30 Personen gewesen sein.
Warum kümmert sich die Presse nicht darum?

War der Schütze die Person, die später tot aufgefunden wurde?
War der Täter maskiert oder nicht?
Nichts wird zu diesen Themen gesagt, das ist verdächtig, so wie auch dies:

Es habe sich um eine Doppelflinte und ein Repetiergewehr gehandelt, sagte Kollmar. Die Waffen habe der aus Mannheim stammende Täter vor kurzem im Ausland käuflich erworben. Es gebe Kaufbelege, sagte der Präsident des Mannheimer Polizeipräsidiums, Siegfried Kollmar, am Montagabend.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/toedlicher-angriff-im-hoersaal-amoklauf-an-heidelberger-uni-taeter-stammt-aus-berlin/28002632.html

Ach ja die Belege.
Die gab’s bei Steinhäuser auch und rein zufällig hatte er diese am Tag der Tat auf seinem Schreibtisch präsentiert, damit die Polizei auch unbedingt fündig wurde.  Rolleyes

Auch die Nachricht an den Vater ist seltsam anonym.

Es müssen Leute bestraft werden.

Was ist denn das für ein Bullshit?
Ich habe eher den Eindruck, daß man das Handy/Smartphone des Studenten benutzte, um die Nachricht zu versenden.
Und der Wunsch nach einer Seebestattung – wie es die FAZ meldete – ist eher einem schrägen Typen einer Behörde des Deep State eingefallen, als einem realen Zusammenhang.

Zunächst wurde vermutet, es gebe einen zweiten Täter. Die Studierenden, die im Hörsaal die Schüsse erleben mussten, berichteten jedoch von einem Täter mit zwei Waffen.

Schon klar, Studenten – nicht Studierende, ihr Vollpfosten vom Tagesspiegel – können zwei Waffen von zwei Tätern nicht unterscheiden.

Der Amokläufer hatte nach Angaben der Polizei noch mehr als 100 Schuss Munition dabei. Warum er mit dem Schießen aufgehört habe, wisse man noch nicht. Das sei spekulativ, es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass eine bestimmte Person getroffen werden sollte. Der 18-Jährige hätte noch nachladen können.

Aber sicher, der Täter bewaffnet sich schwer, um eine Menge Menschen umzulegen, beabsichtigt aber dann nur eine einzige Person zu töten. Das ist alles ganz furchtbar geistreich.
Wer war eigentlich das arme Mädchen?
War sie Zufallsopfer, war sie eine Freundin oder ein Ex?

Die FAZ meldet dazu: Eine Frau stirbt nach einem Kopfschuss. Hinter dem Angriff soll eine Beziehungstat stecken.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/amoklauf-an-universitaet-in-heidelberg-im-hoersaal-getoetet-17748966.html

Dann ergeben aber die zwei Waffen und die 100 Schuss keinen Sinn.
Es wird schon wieder abenteuerlich.

Danach habe der mutmaßliche Täter den Hörsaal schnell wieder verlassen, draußen sei er vermutlich auf einige Polizeibeamte getroffen, es habe dort aber keinen Schusswechsel gegeben, der Mann habe sich selbst erschossen.

Ach, die Bullizei war auch schon da, so kurz nach der Tat?  Angry
Haben denn die „snelle Jongs“ auch den Suizid beobachtet oder haben sie den Bewaffneten zumindest verfolgt?

Am Tatort war am Nachmittag auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der baden-württembergischen Landespolizei im Einsatz. „Es handelte sich vermutlich um einen Einzeltäter“, sagte der Polizeisprecher. Das Universitätsgelände musste am Montagmittag sehr weiträumig abgesperrt werden.

Die beschriebenen Maßnahmen sprechen aber eher für einen Verdacht auf mehrere Täter, wie es auch die Gerüchteküche andeutet.

Nun tauchen doch Zeugen auf, wie der Münchener Merkur berichtet:

Zwei Mitarbeiter des Heidelberger Forschungszentrums für biologische Grundlagenforschung (COS) sind womöglich nur knapp dem Amokschützen entkommen. Der Direktor des „Centre for Organismal Studies“, Jan Lohmann, schilderte am Dienstag, was seinen Kollegen am Vortag passiert war: Sie kamen die Treppe zum Foyer des Gebäudes hinunter, als sie einen Schuss hörten, den sie zunächst Bauarbeiten im Haus zuordneten. Als sie ihren Irrtum bemerkten, waren sie nur fünf bis sechs Meter von dem jungen Mann entfernt, der gerade aus dem Hörsaal kam.
Der 18-Jährige richtete die Waffe auf die beiden Männer. Sie konnten unverletzt entkommen.

Nachdem die COS-Mitarbeiter nur noch entfernt Schüsse hörten, hätten sie sich aus ihren Büros getraut, um im Hörsaal Erste Hilfe zu leisten, erzählte Lohmann. Zuvor hatten sie sich per Messaging-Dienst Slack gegenseitig gewarnt.


Quelle: https://www.merkur.de/deutschland/baden-wuerttemberg/heidelberg-aktuell-uni-amoklauf-schuesse-neuenheimer-feld-frau-tod-news-zr-91260073.html

Das kommt mir doch bekannt vor.
In der Uni gab es eine Baustelle, so wie vor 20 Jahren im Gutenberg-Gymnasium?  Huh
Nachtigall, ick hör dir trapsen.

mfG
nereus