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RE: Der PCR-Test - Huxley - 14.12.2020

Dokumentation: Skandale der PCR-Massentestung (1)
Die PCR-Massentestung ist als Begründungsbasis für staatliche Maßnahmen aufgrund mangelnder einheitlicher Standards nicht einmal für sich allein betrachtet vernünftig, sie ist weder in sich stimmig noch wenigstens im Sinne des Infektionsschutzgesetzes rechtskonform. In einer sechsteilgen Beitragsreihe werden hier sämtliche Verstöße gegen die Gebote wissenschaftlich seriöser Datenproduktion, -erhebung und -präsentation präsentiert. Sie könnten in Zukunft bei der Aufarbeitung der Krise und ihrer Folgen auch juristisch relevant werden. In der ersten Folge: Der CT-Wert.
Deutschlands Starvirologe Christian Drosten, der im Januar 2020 einen der ersten Corona-PCR-Tests entwickelte und mit Angela Merkel, Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler zu den Hauptarchitekten der „nationalen Teststrategie“ ("Testen, Testen, Testen!") gehört, sagte 2014 über die PCR-Test-Praxis im Zusammenhang des MERS-Virus in der Wirtschaftswoche folgendes:
Ja, aber die [PCR-Test-]Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus [eben nicht den intakten vollständigen Virus selbst, T.M.] nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgendetwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben.
Vorüber huschende Viren
Dass sich mittels PCR-Test für den Zeitpunkt der Probenentnahme ein einzelnes Erbmolekül, das einem Virus als sein Bestandteil zugeschrieben wird, in der Hals- oder Nasenschleimhaut nachweisen lässt, bedeutet – erst recht bei asymptomatischen Menschen – schlicht: rein gar nichts. Allerhand Bakterien und Viren(moleküle) halten sich dort (bei jedem Menschen und immer) auf, huschen vorüber oder lassen nach Abwehr durchs Immunsystem ein paar Trümmer zurück, ohne dass ein Mensch allein deshalb infiziert, gar infektiös bzw. erkrankt wäre. 
Den sich aufdrängenden Verdacht, die Regierung, Wieler, Drosten und die Medien würden die Corona-Pandemie pcr-test-gestützt in Deutschland so hochkochen, wie dies mit MERS in Saudi-Arabien einst geschehen sei, also auch milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik erfassen, meinten Tatsachen-Checker wie der ARD-Faktenfinder ausräumen zu können, indem eine Konsistenz zwischen Drostens damaliger Äußerung und heutigen Befürwortung der ungezielten PCR-Massentestung suggeriert wurde: Schließlich habe Drosten in einem seiner Podcasts ja bereits im September [!] eingestanden, dass es gut wäre, wenn es in den Test-Laboren einheitliche Standards gäbe, um die (für die Frage der Infektiosität entscheidende) „Viruslast“ zu messen, mittels der man dann innerhalb positiver PCR-Test-Befunde unterscheiden könne zwischen einem bloßen und belanglosen Nachweis von Virusfragmenten und ernst zu nehmenden Hinweisen auf die vom Infektionsschutzgesetz verlangte Existenz eines vermehrungsfähigen Erregers, die eine Infektion bzw. Infektiosität bei symptomatischen Menschen immerhin wahrscheinlich machen würden.
US-amerikanische Experten kritisieren zu hohe Ct-Werte
Was Drosten – und auch das RKI – im September zu Auslassungen über die „Viruslast“ und entsprechende PCR-Test-Einstellungen nötigte, war ein Artikel in der New York Times vom 29. August und seine Rezeption in den deutschen Leitmedien. In der Tagesschau vom 06.09. etwa hieß es:
Einen Hinweis auf die Virusmenge, die ein Patient in sich trägt, gibt der so genannte Ct-Wert. Er zeigt an, wie viele Runden die PCR laufen muss, bis Virus-Erbgut entdeckt wird. Bei einem Patienten mit viel Virusmaterial im Körper schlägt der Test häufig schon nach 10 bis 15 CT-Runden an, sagen Labormediziner. Wenn die PCR aber mehr als 30 Runden braucht, um Virusmaterial zu entdecken, ist ein Patient sehr wahrscheinlich gar nicht mehr ansteckend. […] Für Aufsehen sorgte in dieser Woche ein Artikel in der "New York Times", der berichtete, dass Testdaten aus Nevada, Massachusetts und New York nahelegen, dass bis zu 90 Prozent der PCR-Tests so hohe Ct-Werte zeigen, dass die Patienten kaum noch Viren hatten. Der Epidemiologe Michael Mina von der Harvard Universität plädiert deshalb dafür, den Ct-Grenzwert auf 30 festzulegen.
Für die Testpraxis in Deutschland haben „die Recherchen von WDR, NDR und SZ“ kein besseres Bild ergeben. Auch hier stoppen „viele Labore, die die PCR-Tests auswerten, […] die Analyse nicht bei einem Ct-Wert von 30, sondern in der Regel erst bei 37 oder 40 […]“. Darüber hinaus hätte eine Umfrage unter Gesundheitsämtern ergeben, „dass der Wert häufig gar nicht übermittelt wird. Das führt allerdings dazu, dass die Gesundheitsämter ohne Ct-Wert in der Regel auch keine Anhaltspunkte dafür haben, wie infektiös ein Mensch ist, der positiv getestet wurde.“ Auch die Labore bestätigen, dass eine Mitteilung des Ct-Werts an die Gesundheitsämter im Prozedere nicht vorgesehen ist. Damit erfolgten Quarantäneentscheidungen und Meldungen von „neuen Fällen“ an das RKI zwischen März und September nicht auf Basis bestmöglichen Wissens. 
Drosten und RKI reagieren
Nachdem im Mainstream damit einmal so etwas wie grundlegende Kritik an den Verantwortlichen der Corona-Politik aufblitzte, geht Drosten schon am 9. September in seinem NDR-Podcast, Coronavirus-Update (Folge 54), auf die Problematik mangelnder Ct-Wert-Standards in der „nationalen Teststrategie“ ein:
Ab wann in Form von Viruslast ist jemand noch infektiös? Und ich sage mal, ab einer Million Kopien pro Abstrich-Tupfer oder auch pro Milliliter Flüssigkeit, das wäre eine Maßeinheit. Für die Insider, die zuhören: Es gab ja in den letzten Tagen ein "New York Times"-Artikel und da ging es nicht um eine Viruslast von einer Million Kopien, sondern da ging es um einen Ct-Wert von 30, der wurde vorgeschlagen. Das ist nur auf den ersten Blick gut. Wenn man genau hinschaut, wird man feststellen: Die Ct-Werte zwischen einzelnen Reaktionschemien der PCR und zwischen Maschinen unterscheiden sich. Ein Ct -Wert von 30 in dem einen Labor ist nicht dasselbe in Form von Viruslast wie ein Ct-Wert von 30 in einem anderen Labor. […] für die Nicht-Insider: [Ct-Wert] ist ein "treshold cycle", ein Schwellenzyklus, der Zyklus der Amplifikation, der Vervielfältigung in der PCR, ab dem ein Signal erstmalig sichtbar wird. […] PCR haben wir im Frühjahr ja zur Genüge besprochen. Damit quantifizieren wir die Viruslast. Es ist ein Anhaltspunkt für die Viruslast, aber der ist schon ein bisschen grob und gerade die medizinischen Labore, die unter Qualitätsbedingungen arbeiten, denen ist das nicht gut genug. Ich finde es jetzt nicht falsch, wenn gerade auch in den USA gesagt wird: "Lass uns einfach mal einen Ct-Wert festlegen." Ich finde es auch nicht falsch, ich würde da auch mitgehen. Aber ich verstehe den Punkt der qualitätsorientierten medizinischen Labore, dass die genauer sein wollen. Die verlangen zu recht nach einem Standard. Wir sind gerade dabei, so etwas auch zu machen. Wir machen eine Referenz-Präparation, die Labore einfach beziehen können, die sie einmal laufen lassen können auf ihrer Maschine. Dann wissen Sie, zu welchem Ct-Wert sich dieser jetzt von mir einfach mal so gesagte Wert von einer Million Kopien pro Abstrich übersetzen lässt. In dem einen ist das dann ein Ct-Wert von 28, im anderen ist es ein Ct-Wert von 30 und in noch einem anderen Labor wird es ein Ct-Wert von 27 sein. Und wir sind hier in einer Interviewsituation, ich erlasse hier keine Empfehlung oder spreche eine Richtlinie aus. Ich sage jetzt mal nur eine Zahl, damit man sich das vorstellen kann. Und die mag, wenn wir im internen Diskussionsprozess – da sind Experten von verschiedenen Instituten dabei und natürlich auch vom Robert Koch-Institut –, wenn wir da durch sind, ist es vielleicht nicht eine Million, sondern ein anderer Wert, weil man sich da unter Experten einigen muss. Ich sage das jetzt einfach nur mal, damit man sich das vorstellen kann, wie die Denkweise ist. Ich denke an eine Million Kopien. [Hervorhebungen, T.M.]
Auch das RKI kommt zum Schluss, es müsse einen für relevante Positiv-Ergebnisse maximalen Ct-Standard-Wert geben, für dessen einheitliche Ermittlung durch verschieden arbeitende Labore eine eindeutige Referenzgröße festzulegen wäre:

weiter hier https://www.achgut.com/artikel/dokumentation_skandale_der_pcr_massentestung_1


RE: Der PCR-Test - Huxley - 14.12.2020

(14.12.2020, 20:35)Rundumblick schrieb: Dokumentation: Skandale der PCR-Massentestung (1)
Die PCR-Massentestung ist als Begründungsbasis für staatliche Maßnahmen aufgrund mangelnder einheitlicher Standards nicht einmal für sich allein betrachtet vernünftig, sie ist weder in sich stimmig noch wenigstens im Sinne des Infektionsschutzgesetzes rechtskonform. In einer sechsteilgen Beitragsreihe werden hier sämtliche Verstöße gegen die Gebote wissenschaftlich seriöser Datenproduktion, -erhebung und -präsentation präsentiert. Sie könnten in Zukunft bei der Aufarbeitung der Krise und ihrer Folgen auch juristisch relevant werden. In der ersten Folge: Der CT-Wert.
Deutschlands Starvirologe Christian Drosten, der im Januar 2020 einen der ersten Corona-PCR-Tests entwickelte und mit Angela Merkel, Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler zu den Hauptarchitekten der „nationalen Teststrategie“ ("Testen, Testen, Testen!") gehört, sagte 2014 über die PCR-Test-Praxis im Zusammenhang des MERS-Virus in der Wirtschaftswoche folgendes:
Ja, aber die [PCR-Test-]Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus [eben nicht den intakten vollständigen Virus selbst, T.M.] nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgendetwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben.
Vorüber huschende Viren
Dass sich mittels PCR-Test für den Zeitpunkt der Probenentnahme ein einzelnes Erbmolekül, das einem Virus als sein Bestandteil zugeschrieben wird, in der Hals- oder Nasenschleimhaut nachweisen lässt, bedeutet – erst recht bei asymptomatischen Menschen – schlicht: rein gar nichts. Allerhand Bakterien und Viren(moleküle) halten sich dort (bei jedem Menschen und immer) auf, huschen vorüber oder lassen nach Abwehr durchs Immunsystem ein paar Trümmer zurück, ohne dass ein Mensch allein deshalb infiziert, gar infektiös bzw. erkrankt wäre. 
Den sich aufdrängenden Verdacht, die Regierung, Wieler, Drosten und die Medien würden die Corona-Pandemie pcr-test-gestützt in Deutschland so hochkochen, wie dies mit MERS in Saudi-Arabien einst geschehen sei, also auch milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik erfassen, meinten Tatsachen-Checker wie der ARD-Faktenfinder ausräumen zu können, indem eine Konsistenz zwischen Drostens damaliger Äußerung und heutigen Befürwortung der ungezielten PCR-Massentestung suggeriert wurde: Schließlich habe Drosten in einem seiner Podcasts ja bereits im September [!] eingestanden, dass es gut wäre, wenn es in den Test-Laboren einheitliche Standards gäbe, um die (für die Frage der Infektiosität entscheidende) „Viruslast“ zu messen, mittels der man dann innerhalb positiver PCR-Test-Befunde unterscheiden könne zwischen einem bloßen und belanglosen Nachweis von Virusfragmenten und ernst zu nehmenden Hinweisen auf die vom Infektionsschutzgesetz verlangte Existenz eines vermehrungsfähigen Erregers, die eine Infektion bzw. Infektiosität bei symptomatischen Menschen immerhin wahrscheinlich machen würden.
US-amerikanische Experten kritisieren zu hohe Ct-Werte
Was Drosten – und auch das RKI – im September zu Auslassungen über die „Viruslast“ und entsprechende PCR-Test-Einstellungen nötigte, war ein Artikel in der New York Times vom 29. August und seine Rezeption in den deutschen Leitmedien. In der Tagesschau vom 06.09. etwa hieß es:
Einen Hinweis auf die Virusmenge, die ein Patient in sich trägt, gibt der so genannte Ct-Wert. Er zeigt an, wie viele Runden die PCR laufen muss, bis Virus-Erbgut entdeckt wird. Bei einem Patienten mit viel Virusmaterial im Körper schlägt der Test häufig schon nach 10 bis 15 CT-Runden an, sagen Labormediziner. Wenn die PCR aber mehr als 30 Runden braucht, um Virusmaterial zu entdecken, ist ein Patient sehr wahrscheinlich gar nicht mehr ansteckend. […] Für Aufsehen sorgte in dieser Woche ein Artikel in der "New York Times", der berichtete, dass Testdaten aus Nevada, Massachusetts und New York nahelegen, dass bis zu 90 Prozent der PCR-Tests so hohe Ct-Werte zeigen, dass die Patienten kaum noch Viren hatten. Der Epidemiologe Michael Mina von der Harvard Universität plädiert deshalb dafür, den Ct-Grenzwert auf 30 festzulegen.
Für die Testpraxis in Deutschland haben „die Recherchen von WDR, NDR und SZ“ kein besseres Bild ergeben. Auch hier stoppen „viele Labore, die die PCR-Tests auswerten, […] die Analyse nicht bei einem Ct-Wert von 30, sondern in der Regel erst bei 37 oder 40 […]“. Darüber hinaus hätte eine Umfrage unter Gesundheitsämtern ergeben, „dass der Wert häufig gar nicht übermittelt wird. Das führt allerdings dazu, dass die Gesundheitsämter ohne Ct-Wert in der Regel auch keine Anhaltspunkte dafür haben, wie infektiös ein Mensch ist, der positiv getestet wurde.“ Auch die Labore bestätigen, dass eine Mitteilung des Ct-Werts an die Gesundheitsämter im Prozedere nicht vorgesehen ist. Damit erfolgten Quarantäneentscheidungen und Meldungen von „neuen Fällen“ an das RKI zwischen März und September nicht auf Basis bestmöglichen Wissens. 
Drosten und RKI reagieren
Nachdem im Mainstream damit einmal so etwas wie grundlegende Kritik an den Verantwortlichen der Corona-Politik aufblitzte, geht Drosten schon am 9. September in seinem NDR-Podcast, Coronavirus-Update (Folge 54), auf die Problematik mangelnder Ct-Wert-Standards in der „nationalen Teststrategie“ ein:
Ab wann in Form von Viruslast ist jemand noch infektiös? Und ich sage mal, ab einer Million Kopien pro Abstrich-Tupfer oder auch pro Milliliter Flüssigkeit, das wäre eine Maßeinheit. Für die Insider, die zuhören: Es gab ja in den letzten Tagen ein "New York Times"-Artikel und da ging es nicht um eine Viruslast von einer Million Kopien, sondern da ging es um einen Ct-Wert von 30, der wurde vorgeschlagen. Das ist nur auf den ersten Blick gut. Wenn man genau hinschaut, wird man feststellen: Die Ct-Werte zwischen einzelnen Reaktionschemien der PCR und zwischen Maschinen unterscheiden sich. Ein Ct -Wert von 30 in dem einen Labor ist nicht dasselbe in Form von Viruslast wie ein Ct-Wert von 30 in einem anderen Labor. […] für die Nicht-Insider: [Ct-Wert] ist ein "treshold cycle", ein Schwellenzyklus, der Zyklus der Amplifikation, der Vervielfältigung in der PCR, ab dem ein Signal erstmalig sichtbar wird. […] PCR haben wir im Frühjahr ja zur Genüge besprochen. Damit quantifizieren wir die Viruslast. Es ist ein Anhaltspunkt für die Viruslast, aber der ist schon ein bisschen grob und gerade die medizinischen Labore, die unter Qualitätsbedingungen arbeiten, denen ist das nicht gut genug. Ich finde es jetzt nicht falsch, wenn gerade auch in den USA gesagt wird: "Lass uns einfach mal einen Ct-Wert festlegen." Ich finde es auch nicht falsch, ich würde da auch mitgehen. Aber ich verstehe den Punkt der qualitätsorientierten medizinischen Labore, dass die genauer sein wollen. Die verlangen zu recht nach einem Standard. Wir sind gerade dabei, so etwas auch zu machen. Wir machen eine Referenz-Präparation, die Labore einfach beziehen können, die sie einmal laufen lassen können auf ihrer Maschine. Dann wissen Sie, zu welchem Ct-Wert sich dieser jetzt von mir einfach mal so gesagte Wert von einer Million Kopien pro Abstrich übersetzen lässt. In dem einen ist das dann ein Ct-Wert von 28, im anderen ist es ein Ct-Wert von 30 und in noch einem anderen Labor wird es ein Ct-Wert von 27 sein. Und wir sind hier in einer Interviewsituation, ich erlasse hier keine Empfehlung oder spreche eine Richtlinie aus. Ich sage jetzt mal nur eine Zahl, damit man sich das vorstellen kann. Und die mag, wenn wir im internen Diskussionsprozess – da sind Experten von verschiedenen Instituten dabei und natürlich auch vom Robert Koch-Institut –, wenn wir da durch sind, ist es vielleicht nicht eine Million, sondern ein anderer Wert, weil man sich da unter Experten einigen muss. Ich sage das jetzt einfach nur mal, damit man sich das vorstellen kann, wie die Denkweise ist. Ich denke an eine Million Kopien. [Hervorhebungen, T.M.]
Auch das RKI kommt zum Schluss, es müsse einen für relevante Positiv-Ergebnisse maximalen Ct-Standard-Wert geben, für dessen einheitliche Ermittlung durch verschieden arbeitende Labore eine eindeutige Referenzgröße festzulegen wäre:

weiter hier https://www.achgut.com/artikel/dokumentation_skandale_der_pcr_massentestung_1

Peter wilde / 14.12.2020
Schön dass das unsägliche Drosten-Zitat (“huschen”) hier noch einmal wiedergegeben wird. Das ist auch für eine spätere Beweisführung (Vorsatz) relevant. Drosten wusste offenbar genau, wie ein Test designed sein muss, um eine möglichst hohe Anzahl an “Positiven” zu generieren. Jene Positive, die er zuvor noch als “milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind” bezeichnet hat. Ein unfassbarer Skandal. Aber ARD / ZDF und die eingekaufte Mainstreampresse stellen keine unangenehmen Fragen (“Im Juli hatte der Bundestag eine Förderung von bis zu 220 Millionen Euro auf mehrere Jahre verteilt für Presseverlage beschlossen.” Quelle: Deutschlandfunk).

T. Schneegaß
/ 14.12.2020
“Die Skandale der PCR-Massentestung könnten in Zukunft bei der Aufarbeitung der Krise und ihrer Folgen auch juristisch relevant werden.” Dank der Aufklärungsarbeit von von Medizinern hier auf der Achse und anderen freien Medien sind interessierten und aufgeklärten Nichtmedizinern, so wie auch mir, diese Fakten fast schon geläufig. Trotzdem ist es natürlich gut und wichtig, sie immer wieder zu dokumentieren, vielleicht kommen ja täglich neue Interessierte am wirklichen Geschehen dazu. Wo ich Herrn Herrn Maul nicht mehr folgen kann, ist seine Hoffnung, dass diese Fakten, die eine menschliche Tragödie auslösen werden, die NICHTS mit einem Virus zu tun hat, juristisch für eine Aufarbeitung der Verbrechen relevant werden könnten. Und schon gar nicht glaube ich, dass die Verbrecher selbst sich jemals dafür verantworten müssen. WER sollte diese Arbeit verrichten? Deutsche Juristen? Europäische Juristen? Die, die bisher alle dies Verbrechen geschehen haben lassen? Weisungsgebundene Staatsanwälte, die von Amts wegen ermitteln dürften, wenn sie Straftaten vermuteten? Die, die Demonstrationen von Kritikern an den Verbrechen verbieten, während rote Faschisten (wie gestern wieder in Leipzig) aufmarschieren dürfen? Glaubt der Autor daran, dass dieser inzwischen tiefe Staat, der neben vielen anderen Artikeln des GG auch die Gewaltenteilung praktisch abgeschafft hat, gegen sich ermitteln lässt? Was haben wir aus der Vergangenheit (z.B. 45 und 89) gelernt? Erst nach dem Systemwechsel wussten die Juristen plötzlich, wie noch Tage zuvor verbrecherische Regimes die Menschenrechte mit Füßen getreten hatten. Und nicht nur das, sie saßen gleich weiter auf ihren Richter- und Anwaltssesseln und sprachen flugs “neues” Recht.

B. Dietrich / 14.12.2020
@Gudrun Dietzel Tja, die Wahrheit kommt zwar immer noch irgendwann an den Tag – das reicht aber leider nicht mehr, unsere inzwischen auf Kurs gebrachte, mittlerweile auch in anderen Bereichen völlig dysfunktionale Justiz zu irgendeiner Reaktion zu veranlassen. Geschweige denn Medien, ‘Experten’, Politiker etc… Dieses Land hat in fünfzehn Merkeljahren soviel seiner demokratischen Substanz abgebaut, dass dies in absehberer Zeit nicht mehr zu revidieren sein wird.

Wolfgang Nirada / 14.12.2020
Ich höre bevorzugt Ö3 im Radio da dort die linksgrüne Dumpfbacken-Propaganda wenigstens nicht so nervtötend piefke-oberlehrerhaft rüberkommt. In Österreich sind die Massentests eher schleppend angelaufen weshalb die Ösi-Regierung plant jedem 50 Euro zu zahlen der sich testen lässt… Ich würde ja warten bis die Prämie auf 100 Euro angewachsen ist… Mindestens!!! Geld scheint wirklich nirgends mehr ein Problem zu sein… Die Regierung hat immer recht - koste es was es wolle…

HaJo Wolf / 14.12.2020
Drosten ist nicht Erfinder des PCR, sondern Nobelpreisträger Kary Mullis, der sagte: Mit PCR, wenn man es gut macht, kann man ziemlich alles in jedem finden.“ – „Die Messung ist nicht exakt .“ – „PCR ist ein Prozess, der aus etwas eine ganze Menge macht. Es sagt Ihnen nicht, dass Sie krank sind. Und es sagt nicht, dass das Ding, das man findet, Ihnen Schaden zugefügt hätte.“ Drosten ist ein Scharlatan und Lügner, sonst nixhts..

Gudrun Dietzel
/ 14.12.2020
Wie hilfreich, daß sich der Gernegroß öffentlich so geäußert hat - da ist viel Material für den Staatsanwalt und zuvor für die Anwälte vorhanden. Ist schon interessant, daß Drosten aus dem 2014 Gesagten eine geniale Geschäftsidee machte. Zumindest meinte er das. Aber der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht. Trifft auch für Merkel, Spahn, Wieler und andere zu. Nur Zuversicht. Wahrheit kam noch immer an den Tag.

T. Schneegaß / 14.12.2020
@Gudrun Dietzel: Wissen Sie, wovon ich überzeugt bin, Frau Dietzel? Die Wahrheit kommt dann ans Licht, wenn über jeder kleinen Kneipe, über jedem Grieche und Italiener, über jeder Almhütte und jedem Dorfwirt “Mc Donald” und über jedem Einkaufstempel und kleinem Tante-Emma-Laden (sortimentsunabhängig) “Amazon” prangt. Dann darf sie auch ans Licht kommen, sie stört nicht mehr.

Max Biber / 14.12.2020
Schöne Zusammenstellung. Danke! Mir ist die folgende Aussage von Drosten vom 30.9.2020 noch wichtig: “Es gibt bei so 30-40 Prozent der nicht Exponierten, also derjenigen, die keine SARS-2-Infektion hinter sich haben, dennoch eine Reaktivität auf der Ebene der T-Zellen. ... Es gibt also eine gewisse Zahl von Patienten ... im Bereich von einem Drittel der Bevölkerung, die reaktive T-Zellen hat, wenn man die in relativ direkten immunologischen Verfahren misst, obwohl die keinen Kontakt zu dieser Infektion hatten. Und es wurde gerade in den USA auch schon eine sehr große Argumentation darauf aufgebaut, die sagt: Im Prinzip ist das die Erklärung dafür, dass es so viele milde Verläufe gibt. Und wahrscheinlich wird deswegen auch die Schwelle der Herdenimmunität viel niedriger liegen, weil in Wirklichkeit sind wir alle schon längst kreuzimmun. Also man sagt kreuzimmun, kreuzreaktive T-Zellen sind da - das heißt, die Aktivität der T-Zellen, die bezieht sich nicht nur auf die Erkältungscoronaviren, die wir alle immer wieder kriegen, sondern die bezieht auch ein bisschen am Rand des Aktivitätsspektrums dieses neue Virus mit ein. Darum sind wir, ohne dass wir das wussten, doch zu großen Teilen schon geschützt.” So wird die Bevölkerung verarscht; einschließlich der Impfung. Ich habe ein besseres Mittel: Durch Überweisung von 100 Euro auf mein Konto komme ich gern bei Ihnen vorbei, lege meine Hand auf ihre Stirn und spreche einen Bibi-Blocksberg-Zauberspruch . Dann sind Sie von der Angst befreit. Mein Problem: Passt das überwiesene Geld in meinen Keller oder muss ich anbauen?

Wolfgang Nirada / 14.12.2020
Anmerken möchte ich noch dass im österreichischem Parlament ein Abgeordneter (FPÖ?) live und erfolgreich Coca-Cola auf Corona getestet hat… da dürfte selbst ein “Deppada” sich langsam über die Sinnhaftigkeit der Massentests Gedanken machen… Aber wenn vermutlich demnächst 50 Euro Testprämie winken… Erst kommt das Fressen und dann die Moral… In Österreich genauso wie im besten Doofland das wir jemals hatten…

T. Schneegaß / 14.12.2020
@Sabine Schönfelder: Die Mitglieder der Politbüros, diesmal sind es ja anstelle eines gleich 17, haben alle ein Wandlitz. Vom mdr bekommen es die Schafe auch amtlich bestätigt, dort läuft der Sendebetrieb unter dem schönen Motto: “Gemeinsam statt einsam”. Die Schafe merken die Verhöhnung nicht einmal und fragen auch nicht, für wen das gilt und vegetieren “Einsam statt gemeinsam” dahin.

Hans-Jürgen Stellbrink / 14.12.2020
Der Test des FPÖ-Abgeordneten lässt auf eine profunde Unkenntnis der Technik von Antigen-Assays schließen. Wenn man Wasser in einen Ölstutzen füllt und das Auto noch 100 m fährt, würde man dann schließen, dass es garkein Öl braucht? Eine wirklich dämliche Aktion, die nur wilde alternative facts ins Leben ruft.

Karl Hans Bauer / 14.12.2020
Die Labore berechnen für die Auswertung eines PCR-Tests zwischen 150 und 190 € Laut Statista haben wir ab der KW 34 über 1.000.000 Tests pro Woche, in der Summe bis zu KW 48 über 19 Mio Test. Bei einem Mindestpreis in Höhe von 150,00 € ergibt dies die schöne Summe von 2.860.000.000 für 15 Wochen. Hinzu kommen noch die Kosten für den Abstrich, den Transport und die Verwaltung in den Gesundheitsämtern. Gehen Sie mal davon aus, dass in einem Landkreis mit ca. 100.000 Einwohnern ca. 100 Mitarbeiter damit beschäftigt sind. Ist doch ein gutes Geschäft…..

Sabine Schönfelder
/ 14.12.2020
Die entscheidende Frage besteht doch darin, WARUM nach einem Virus wild gefahndet wird, das nicht pathogener als ein Influenzavirus ist. Normalerweise beginnt eine Therapie nach einer Erkrankung. Nach Trägern eines Virus zu SUCHEN bei Gesunden mit einem Test, von welchem wir seit Monaten wissen, daß er unbrauchbar und willkürlich justierbar ist, legt die Vermutung nahe,- die Handelnden arbeiten nach einem Ich-will-eine-Pandemie-Drehbuch! Der Antigen-Schnelltest könnte sofort den normalen Flugbetrieb ermöglichen, viele Freiheitsgrade wieder herstellen, aber das ist NICHT GEWOLLT! Ganz im Gegenteil. Man INSISTIERT auf einen Test der „INFIZIERTE“ erschaffen kann. Influenza gibt es auch nicht mehr, NUR NOCH CORONATOTE. Wer nicht an Covid stirbt, ist für Söder und Lauterbächer, den Dirigenten der Panik, nicht RICHTIG TOT. Nur ein Covit-Toter ist ein echter Södertoter, und zwar alle drei Minuten! Zur Zeit liegen aktuell 456 invasiv beatmete COVID-Fälle in Bayerns Krankenhäuser. 4642 Intensivbetten stehen leer, von in Deutschland 33 000 leerstehenden Intensivbetten! Dieses Argument wird mit fehlendem Personal ausgehebelt. Aber ich frage Sie, lieber Leser: Warum werden Shutdowns arrangiert mit Milliarden-Einbußen, Polizei zur Maskenkontrollen bereitgestellt und Lager für „Quarantäne-Verweigerer“ eingerichtet, aber in all den Sommermonaten kein Personal für Krankenhäuser akquiriert??? Im August traf sich Merkel mit BIDEN, als Trump Präsident war, und beschloß mit IHM den nächsten SHUTDOWN!! Es erschüttert mich, wie geplant verlogen diese politisch-mediale Landschaft agiert, wie unglaublich dreist und billig Menschen wie Merkel, Söder oder Lauterbach öffentlich auf der Klaviatur der Panik spielen. Vertrauen und Arglosigkeit der Menschen für ihre schmutzige Selbstbefriedigung an der Macht mißbrauchen .....und wie viele Handlanger bei den Medien, in der Politik und WISSENSCHAFT mitmachen. PFUI


RE: Der PCR-Test - Huxley - 15.12.2020

Dokumentation: Skandale der PCR-Massentestung (2)

Die PCR-Massentestung ist als Begründungsbasis für staatliche Maßnahmen aufgrund mangelnder einheitlicher Standards nicht einmal für sich allein betrachtet vernünftig, sie ist weder in sich stimmig noch wenigstens im Sinne des Infektionsschutzgesetzes rechtskonform. In einer sechsteilgen Beitragsreihe werden hier sämtliche Verstöße gegen die Gebote wissenschaftlich seriöser Datenproduktion, -erhebung und -präsentation dokumentiert. Sie könnten in Zukunft bei der Aufarbeitung der Krise und ihrer Folgen auch juristisch relevant werden. In der zweiten Folge: Dual-Target-Tests?
Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass ein PCR-Test kein vollständiges und intaktes Virus detektieren, geschweige denn ein entsprechend der Definition von Infektion durch das Infektionsschutzgesetz vermehrungsfähiges Agens nachweisen kann. Ein guter PCR-Test könnte, vernünftig gebraucht, den (durch Symptome gegebenen) Verdacht auf Infektion/Infektiosität allerdings erhärten. 
Der PCR-Test sucht lediglich nach einzelnen Genabschnitten, die einem Virus als repräsentative und charakteristische Bestandteile zugeschrieben werden. Um diese nahezu unsichtbaren Moleküle überhaupt sichtbar zu machen, muss das Probenmaterial einerseits per Verdoppelungszyklen vergrößert/vermehrt werden. Damit Positiv-Ergebnisse in Hinblick auf mögliche Infektionen („Viruslast“, „Virusmenge“) aussagekräftig sind, ist andererseits die Anzahl der Vermehrungszyklen zu begrenzen, was als Ct-Grenzwert in der ersten Folge dieser Artikelreihe verhandelt wurde. Ein „streng“ designter bzw. anspruchsvoller PCR-Test würde nach drei (oder mehr) Genabschnitten suchen und eine auf Aussagekraft und Zuverlässigkeit setzende Auswertung das Testergebnis erst dann als insgesamt positiv ausgeben, wenn alle drei (oder mehr) Ziele nach möglichst wenigen Vermehrungszyklen (Ct-Wert <30, ideal 10–15) detektieren.
Das RKI über Testanforderungen
Das RKI agierte diesbezüglich etwas anspruchsloser und setzte im Kampf gegen Corona vor allem auf Dual-Target-Tests, womit unabhängig vom realen Infektionsgeschehen von vornherein entschieden war, dass man mehr „Infizierte“ finden würde, als man mit Tests gefunden hätte, die nach drei oder mehr für das Virus charakteristischen Genabschnitten suchen. Gleichwohl weiß auch das RKI um die Diffizilität der ganzen Testerei, wie sich in folgender Veröffentlichung andeutet:
Eine Testung ist indiziert, wenn aufgrund von Anamnese, Symptomen oder Befunden ein klinischer Verdacht besteht, der mit einer SARS-CoV-2 Infektion (COVID-19) vereinbar ist […]. Bei niedriger Prävalenz und niederschwelliger Testindikation (einschließlich der Testung asymptomatischer Personen) werden an die Spezifität der Teste im Hinblick auf den positiven Vorhersagewert hohe Anforderungen gestellt. Dem tragen z. B. "Dual Target" Tests Rechnung. Unabhängig vom Testdesign sind jedoch grundsätzlich die für einen Test vorliegenden Daten zu den Leistungsparametern entscheidend. Die verwendeten Targets (Zielgene) können sich zwischen verschiedenen Testsystemen sowie innerhalb eines Testsystems (z. B. im Falle von "Dual Target"-Tests) in ihrer analytischen Spezifität und Sensitivität unterscheiden. [Hervorhebungen, T.M.]
Ein wenig merkwürdig ist es schon, wenn die führende Behörde bei der „nationalen Teststrategie“, welche die konkrete Kontaktnachverfolgung (Quarantänisierung) gewährleisten und das allgemeine „Infektionsgeschehen“ abbilden soll, um mit passenden bevölkerungspolitischen Maßnahmen darauf zu reagieren, nicht den Einsatz einheitlicher PCRs erzwingt, sondern selbstverständlich von vielfältigen Testsystemen ausgeht, die in ihrer Qualität (Werte für Spezifität und Sensitivität) unterschiedlich gut und auch noch auf differierende Ziele (Targets) ausgerichtet sind. Schließlich bedeutet es die Inkaufnahme von Willkür, wenn ein und derselbe Mensch vom einen Test positiv und vom anderen negativ getestet würde. 
Selbstverständnis des Dual-Target-Tests
Aber sei es drum. Als guter Dual-Target-Test gilt beispielsweise der weitverbreitete cobasT SARS-CoV-2 Test der Firma Roche, der dem von Tib Molbiol vertriebenen Drosten-Test in den Targets recht ähnlich ist. Der Herstellerbeschreibung bzw. Gebrauchsanweisung nach sucht dieser Test in den Rachen- und Nasenabstrichen von Menschen „mit Covid-19-Symptomen“ [!] (das sind keine spezifischen, sondern allgemeine Erkältungssymptome) nach zwei RNA-Abschnitten, von denen ein Stück (orf1) dem SARS-CoV-2 als spezifischer Bestandteil zugeschrieben wird, während das zweite (E-Gen) auch für andere Coronaviren typisch ist. „Die Amplifikate werden in zwei verschiedenen Detektionskanälen erfasst und differenziert.“ 
Es liegt nun in der eigentlich unverhandelbaren Logik dieses Tests, ihn nicht bei asymptomatischen Menschen einzusetzen, was uns in einer anderen Folge beschäftigen wird. Zudem gehört es selbstverständlich zum Sinn von Multi-Target-Tests als solchen Proben erst dann als positiv zu werten, wenn alle Targets (nach möglichst wenigen Vermehrungszyklen) detektieren. 
Dual-Target-Tests in der Praxis
Und doch teilte beispielsweise eben jenes Augsburger MVZ-Labor, das im Herbst mit einer extrem hohen Falsch-Positiv-Rate auffallen wird, bereits am 3. April 2020 hier mit, was inzwischen vom Netz genommen wurde, aber per Screenshot dokumentiert bleibt: 
Ab sofort geben wir auf unseren Befunden nur noch das Ergebnis positiv oder negativ aus. Bisher erhielten Sie in Abhängigkeit vom verwendeten Test zwei Ergebnisse. Falls die Probe mit dem Verfahren der Fa. Roche analysiert wurde, haben wir die Messergebnisse für beide Zielsequenzen der PCR (ORF1 und E-GEN) getrennt angegeben. Das ORF1-Gen ist dabei für SARS-CoV-2 spezifisch, während das E-Gen auch in anderen Corona-Viren vorkommt. Die Fälle, in denen nur das ORF-Gen amplifiziert wurde, haben wir auch bisher schon positiv bewertet. Wenige Fälle mit isoliert positivem E-Gen wurden als fraglich eingestuft und führten deshalb immer wieder zu Rückfragen und Problemen hinsichtlich des weiteren Managements betroffener Patienten. Unter Berücksichtigung der epidemiologischen Situation und der insgesamt gestiegenen Positivrate folgen wir ab sofort der WHO-Empfehlung [sic!] und geben ein Ergebnis bereits dann als „positiv“ heraus, wenn nur [sic!] das E-Gen amplifiziert wurde. Um den Befund zu vereinfachen, erscheint deshalb zukünftig nur noch ein Gesamtergebnis (positiv oder negativ). Ein Ergebnis ist positiv, wenn mindestens eine der beiden Zielsequenzen […] im Abstrichmaterial nachgewiesen wurde. Falls die Probe mit Verfahren von rBiopharm oder TibMolbiol analysiert wurde, haben wir bisher getrennte Screening- und Bestätigungstests durchgeführt. Analog zum oben beschriebenen Vorgehen beschränken wir uns aufgrund des hohen positiven Vorhersagewerts bei steigender COVID-19-Prävalenz auf den bisherigen Screeningtest, der auf das E-Gen zielt.
Das ist in mehrfacher Hinsicht problematisch. Es ist erstens nicht Aufgabe der Labore, Befunde interpretierend zu vereinfachen, und war auch nicht nötig. Schließlich wäre es bei Dual-Target-Tests zweitens sachlich geboten und bereits einfach gewesen, das Gesamtergebnis nur dann als positiv herauszugeben, wenn beide Zielsequenzen positiv sind, und in allen anderen Fällen als negativ. Werden etwa aus Gründen der Transparenz die Ergebnisse beider Targets überhaupt getrennt und gar noch der jeweilige Ct-Wert mit angegeben, dann wäre es drittens Aufgabe des behandelnden oder des beispielsweise über Quarantänisierung verfügenden (Amts-)Arztes gewesen, die Laborbefunde zu interpretieren. Viertens widerspricht es dem Funktionswesen des Dual-Target-Tests, auch dann positive Gesamtergebnisse herauszugeben, wenn nur eine Zielsequenz detektiert. Der Gipfel aber ist es, fünftes, so auch ausgerechnet mit jenem Gen zu verfahren, das für SARS-CoV-2 gar nicht spezifisch ist (E-Gen), und diese Entscheidung sechstens in einer Zeit zu treffen, da die Coronaviren Saison haben, während gleichzeitig die Verbreitung von SARS-CoV-2 rückläufig ist, was im ersten Halbjahr seit Mitte März der Fall war. (Vgl. RKI-Grafik, Abbildung 7, hier)
Sachliche Konsequenzen und juristische Implikationen.....

https://www.achgut.com/artikel/skandale_der_pcr_massentestung_folge_2_dual_target_tests


RE: Der PCR-Test - Huxley - 17.12.2020

Epidemiologe Dr. Tom Jefferson zu PCR-Breitentestungen: "Irgendetwas läuft hier gewaltig schief"
16 Dez. 2020 
Die Zweifel an der medizinischen Evidenz von PCR-Breitentestungen scheinen sich zu erhärten. Der Epidemiologe Dr. Tom Jefferson hat viele Fallbeispiele untersucht und glaubt, dass PCR-Tests kein geeignetes Mittel sind, um eine COVID-19-Erkrankung festzustellen....
https://de.rt.com/gesellschaft/110552-epidemiologe-dr-tom-jefferson-zu/


RE: Der PCR-Test - Huxley - 17.12.2020

 WHO warnt: PCR-Anwender „sollten Gebrauchsanweisung sorgfältig lesen“
Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor der unsachgemäßen Verwendung und Interpretation von PCR-Tests zur Feststellung einer SARS-CoV-2-Infektion. Um die Viruslast müsse man mindestens den Ct-Wert berücksichtigen - und in einigen Fällen den Schwellwert, ab wann ein Test positiv ist, manuell anpassen. Hier der Warnhinweis der WHO im Wortlaut.

Leser-Kommentar
Die WHO auf Wahrheitsmission? Ich verstehe den Artikel so: Hohe Viruslast in der Probe bedeutet das nach einer relativ geringen Zahl von (Verdoppelungs) Zyklen die Probe positiv ist und damit eine Ansteckung gegeben ist.
Sind dagegen relativ viele Zyklen nötig um ein positives Resultat zu erhalten kann das Ergebnis nur "negativ, keine Ansteckung" sein auch wenn die Probe selber am Ende positiv ist.
Bisher scheint es ja eher so zu sein das eigentlich immer zu viele Zyklen gefahren werden und dann aus einer positiven Probe auf eine Infektion geschlossen wird.
Und die WHO sagt jetzt: Gebrauchsanweisung lesen... Als wüßten die Anwender nicht ganz genau was sie da tun... Aber immerhin scheint die WHO so langsam kalte Füße zu bekommen?
Wurde (und wird) die Pandemie bewußt herbei getestet? Sieht immer mehr so aus...


RE: Der PCR-Test - Huxley - 18.12.2020

Skandale der PCR-Massentestung – Folge 4: Mehrfachtestung

Vom Problem der Mehrfachtestung handelt der vierte Teil. Weil der Gegenstand dieser Folge so banal und offensichtlich ist, kann er auch jenen, die sich auf die Niederungen einer PCR-Test-Kritik nicht einlassen wollen, deutlich vor Augen führen, wie lieblos von offizieller Seite mit der Erhebung und Präsentation jener Daten umgegangen wird, die massivste Freiheitseinschränkungen begründen./ mehr


RE: Der PCR-Test - Huxley - 18.12.2020

PCR-Test: Corona-positiv durch Grapefruit? Internes Warnschreiben an Behörden

Zuerst hielt ich es für einen schlechten Scherz. Eine Freundin erzählte mir, dass ihr Bekannter (m/w/d) bei einer Behörde einen offiziellen Brief erhalten habe, in dem empfohlen wird, vor PCR-Tests keine Vitaminpräparate einzunehmen und auch kein Obst und keine Fruchtsäfte zu essen oder zu trinken. Weil ich es nicht glauben wollte, stellte die Freundin indirekt den Kontakt her und ich bekam eine Abschrift des Briefes. Er stammte von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bzw. deren Zweigstelle in Nürnberg. Es ging dabei um eine Empfehlung, wie man Migranten, die freiwillig in ihre Heimatländer zurückreisen, zu testen hat. Ich wandte mich schon Ende Oktober an die IOM in Nürnberg mit folgender Presseanfrage:
Mir liegt ein Schreiben von Ihnen an eine Behörde vor, in dem empfohlen wird, „dass für den Tag des PCR-Abstrichs vor dem Test weder Vitaminpräparate einzunehmen noch viel Obst gegessen oder Fruchtsäfte getrunken werden sollten, da der Test ansonsten möglicherweise „fragwürdig positiv“ ausfallen könnte.“
Ich habe dazu folgende Presseanfrage:
1) Welche genauen Erkenntnisse über die Auswirkung von Vitaminpräparaten, Obst und Fruchtsäften auf das Corona-Test-Ergebnis liegen Ihnen vor?
2) Bezieht sich diese Warnung nur auf Tests in einem bestimmten Labor oder generell auf alle Labors?
Mit Verspätung bekam ich dieser Tage folgende Antwort:
„Wir haben im Rahmen unseres Programms für freiwillig zurückkehrende Migrantinnen und Migranten mit dem ArminLab im Augsburg zusammengearbeitet, um PCR-Tests vor Flügen durchführen zu können. Die KollegInnen dort sind in dem Fall die Experten, an die ich Sie gerne verweisen möchte:“
Weiter folgten die Koordinaten der Firma „ArminLabs GmbH“ in Augsburg.
Nun schickte ich meine Anfrage an diese. Und bekam heute folgende Antwort:
„Wir hatten zu Beginn der PCR Testungen im Frühsommer einen Verdacht hier gehegt, dass durch z.B. Obst oder Grapefruitkonzentrate eine Störung der Analytik im Einzelfall auftreten könnten.
Dies hat sich nicht verifizieren lassen, siehe bitte Anhang.
Deshalb ist die Aussage nicht verifizierbar gewesen und sollte auch nicht weiter verbreitet werden.
Einen weiteren Kontakt zu IOM hatten wir seit Frühsommer nicht mehr.
Mir liegen keine Informationen zu weiteren Störeinflüssen aus der Literatur selbst vor.“
Den Wunsch des „nicht weiter Verbreitens“ kann ich nachvollziehen. Aber Journalisten sind dazu da, um das zu verbreiten, an dessen Nicht-Verbreitung jemand Interesse hat. Und gerade solche Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit einem Test, der massive Auswirkungen auf das Leben von Millionen Menschen hat, sind von öffentlichem Interesse. Ich frage mich: Wenn es solche Bedenken gab im Frühsommer, warum wurden sie nicht kommuniziert? Bzw. nur zwischen Labor und Behörden und behördenintern? Die Bedenken müssen ja zumindest als ernst wahrgenommen worden sein, wenn es zu solchen internen Warnungen kam. Allein wegen Erzählungen vom Hörensagen hätte man wohl kaum solche Warnungen ausgeteilt. Warum aber wurden dann nur rückkehrwillige Migranten gewarnt, aber nicht die Millionen anderer Menschen, die auch einen PCR-Test machten? Und denen deswegen schwerwiegende Folgen wie etwa Quarantäne drohten? Hier drängt sich die Frage auf, ob es auch noch andere Unwägbarkeiten gibt, die ebenfalls nicht bekannt gemacht werden? Wenn selbst Zitrusfrüchte in den Labors zu einem Verdacht geführt haben. Das Vertrauen in Transparenz erhöht dieser Vorfall jedenfalls nicht.
Hier der Anhang, den mir das Labor schickte:
(....)

weiter hier https://reitschuster.de/post/pcr-test-corona-positiv-durch-grapefruit/


RE: Der PCR-Test - Huxley - 18.12.2020

"Test zur Unterscheidung von Corona-Erkrankung und Grippe zugelassen 2.45 Uhr:

Das französische Diagnostikunternehmen bioMérieux hat nach eigenen Angaben die Zertifizierung für den Verkauf eines Tests erhalten, mit dem eine Corona-Erkrankung von einer Grippe unterschieden werden kann. Zudem erfasse der Test zwei andere Atemwegserkrankungen mit ähnlichen Symptomen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Ärzte sollen damit eine schnellere Diagnose treffen und durch die entsprechende Behandlung Leben retten können. Nach Erhalt der europäischen »CE«-Kennzeichnung wird der Test in Europa und anderen Ländern, die diese Zertifizierung anerkennen, erhältlich sein. Mithilfe eines Nasenabstrichs können die Testkits die Grippetypen A und B und Covid-19 sowie zwei weitere Viruserkrankungen nachweisen. Die Tests würden »eine Schlüsselrolle beim Einsetzen des Winters und der Grippesaison spielen«, sagte der Forschungsleiter von bioMérieux, François Lacoste."

(Spiegel)


RE: Der PCR-Test - Huxley - 18.12.2020

Veröffentlicht am 16. Dezember 2020 von aa

Florida: Zyklus-Schwellenwerte müssen an Ministerium gemeldet werden

In einem Erlaß »Obligatorische Meldung von COVID-19-Labortestergebnissen: Meldung von Zyklus-Schwellenwerten« vom 3.12. schreibt das Gesundheitsministerium von Florida vor:
»Labore unterliegen der Meldepflicht an das Florida Department of Health (FDOH) gemäß Abschnitt 381.0031, Florida Statutes, und Florida Administrative Code, Chapter 64D-3.
    • Alle positiven, negativen und unbestimmten COVID-19-Laborergebnisse müssen dem FDOH über die elektronische Laborberichterstattung oder per Fax unverzüglich gemeldet werden. Dies umfasst alle COVID-19-Testtypen - Polymerase-Kettenreaktion (PCR), andere RNA-, Antigen- und Antikörperergebnisse. Eine Liste der County Health Departments und deren Kontaktinformationen für die Berichterstattung finden Sie unter http://www.FLhealth.gov/chdepicontact.
    • Die Zyklusschwellenwerte (CT) und ihre Referenzbereiche müssen von den Labors unverzüglich über die elektronische Laborberichterstattung oder per Fax an die FDOH gemeldet werden.«
Ob die Übermittlung sämtlicher Personendaten mit Datenschutzüberlegungen einhergeht, sei dahingestellt. Anscheinend legt das Ministerium aber anders als die Behörden hierzulande Wert auf die Einhaltung sinnvoller Zyklus-Schwellenwerte.

https://www.corodok.de/florida-zyklus-schwellenwerte/


RE: Der PCR-Test - Huxley - 18.12.2020

Veröffentlicht am 16. Dezember 2020 von aa
Gebrauchsanweisung für "Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel"
Die US-ame­ri­ka­ni­schen "Centers for Disease Control and Prevention" stel­len hier die­ses Dokument zur Verfügung.
https://www.corodok.de/gebrauchsanweisung-real-time/